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Preis der Leipziger Buchmesse: Georg Klein erhielt die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen «Roman unserer Kindheit»

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Leipzig (dpa) – Der Schriftsteller Georg Klein ist mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2010 ausgezeichnet worden. Der 56-Jährige erhielt die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung am Donnerstag in der Kategorie Belletristik für seinen «Roman unserer Kindheit» (Rowohlt).

«Überbordend poetisch» werde hier ein Zeitpanorama entfaltet, lobte die Jury die halb fantastische, halb realistische Geschichte über die Sommerferien einer Kindergruppe Anfang der 60er Jahre. Mit Klein nominiert waren Jan Faktor, Lutz Seiler, Anne Weber und Helene Hegemann mit «Axolotl Roadkill», um die es eine Debatte wegen Plagiatsvorwürfen gegeben hatte…

Kompletten Pressetext lesen.

Georg Klein
Roman unserer Kindheit

Verlag :      Rowohlt
ISBN :      978-3-498-03533-4
Einband :      gebunden
Preisinfo :      22,95 Eur[D] / 23,60 Eur[A] / 39,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      448 S. – 20,5 x 12,5 cm
Erscheinungsdatum :      12.03.2010
22,95 Eur[D]

Titel bei buch24.de (Leseprobe)
Titel bei booklooker.de

Klappentext: «Erzähl schon!», sagt sie schließlich, und es klingt merkwürdig dumpf. Der Ältere Bruder aber hebt den Kopf und guckt über die Büsche und Baumspitzen in den weiß betupften Himmel.

Ein scheinbar ewiger Sommer umfängt Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, ein verlassenes Wirtshaus unter uralten Kastanien und die Laubenkolonie, wo die Kinder der Neuen Siedlung sich die großen Ferien vertreiben. Langsam, kaum merklich, sickert das Unheimliche ein: Ein Mord wird angekündigt, dann kommen die Boten, buchstäblich aus einer anderen Welt. Und es sieht aus, als könnten sie zumindest eines der Siedlungskinder auf die Nachtseite dieses Sommers hinüberziehen.

«Roman unserer Kindheit» ist zugleich ein radikal autobiographisches und magisch-phantastisches Buch, ein Kindheitsroman voll fiebrigem Witz und dunkler Einsicht.

Updated: 5. April 2010 — 04:53

1 Comment

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  1. Felis Breitendorf

    So einen ähnlichen Roman habe ich auch noch in der Schublade, leider unvollendet, da ich damals davon ausging, dass das Thema niemanden interessiert.

    Ausserdem dachte ich, Jugenderinnerungen UND Phantastisches Element geht gar nicht. Jetzt mal abgesehen von der Stephen King-Gemurkserei in diese Richtung, die mir garnicht gefällt, weil zu amerikanisch…

    Bin sowieso keine Freund von King. Diesen Klein habe ich schon zu 20 % gelesen und finde ihn wirklich sehr gut.

    Das ist so gut geschrieben, dass es einem erstmal egal ist, ob das Thema wirklich von Interesse ist.

    Was meint Ihr denn?

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