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PACK DEN ZOMBIE IN DEN TANK – Eine Kurzgeschichte von Anna Breitzke

PACK DEN ZOMBIE IN DEN TANK

Eine

Kurzgeschichte

von

Anna Breitzke

Das leuchtend blonde Haar von Dani Parker fiel in schimmernden Kaskaden über die Schultern der jungen Frau, als sie aus dem Auto stieg. Sie war zum ersten Mal in Langenberg, einem verschlafenen kleinen Nest mit kaum 500 Einwohnern. Doch genau hier sollte ihr neues Zuhause sein. Ihr Onkel Jakob hatte ihr seinen Besitz hinterlassen; ein stattliches Haus mit hochwertigem Inventar, Grundbesitz und ein bedeutendes finanzielles Legat – unter der Voraussetzung, dass sie mindestens fünf Jahre in Langenberg lebte. Dani hatte gerade ihre Arbeit verloren; als Innenarchitektin für ein großes Möbelhaus hatte sie gar nicht schlecht verdient, doch das Möbelhaus war in die Pleite geschlittert, hauptsächlich aufgrund von Fehlern im Management. So sehr Dani ihrem Chef diese Niederlage gönnte, so schwer war sie selbst davon betroffen. Die Erbschaft war wie ein Blitz aus heiterem Himmel gekommen, und die 29jährige hatte ohne nachzudenken zugesagt, schließlich konnte sie mit dem Geld das Haus völlig neu einrichten, falls es nicht ihrem Geschmack entsprach.

Das erste, was ihr auffiel, war ein seltsamer Geruch, der über der ganzen Landschaft lag – irgendwie muffig und erdig schien er überall zu sein. Dani rümpfte die Nase. Sie hatte immer in der Stadt gelebt, hier auf dem Land musste sie sich vielleicht daran gewöhnen. Die Häuser in Langenberg standen nicht dicht gedrängt, überall gab es gut gepflegte Gärten, jeder hütete sein eigenes Grundstück wie eine Burg.

Aber natürlich war die Ankunft der neuen Bewohnerin nicht unbemerkt geblieben, zwei Nachbarn kamen langsam auf sie zu, ein höfliches Lächeln im Gesicht, die Mienen aber eindeutig zurückhaltend. Beim Näherkommen wurde der muffige Geruch womöglich noch stärker. Dani verschloss sich innerlich und übte sich in Selbstbeherrschung, sie wollte nicht unhöflich wirken.

„Ich bin Anton Dorngeber, und das ist Falk Berger“, stellte der gedrungene ältere Mann sich und den anderen Neuankömmling vor. „So, Sie sind also die Nichte vom Jakob? Er hat öfter von Ihnen gesprochen und uns kurz vor seinem Tod noch darum gebeten, uns während der ersten Zeit um Sie zu kümmern. Ist schließlich nicht so ganz einfach, wenn man plötzlich aus seiner gewohnten Umgebung gerissen wird. Und bis Jakob seine neue Stelle antritt dauert es noch eine Weile.“

„Wie bitte?“, fragte Dani irritiert. „Onkel Jakob ist tot, der kann keine neue Stelle antreten.“

Die Männer tauschten einen wissenden Blick aus. Dani hatte nicht vor, sich länger als nötig mit den streng riechenden Nachbarn abzugeben, sie lächelte sparsam.

„Sie sind sehr freundlich, aber ich glaube, ich komme schon allein zurecht“, erklärte sie zurückhaltend, was die zwei betont ignorierten.

„Wir würden es uns niemals verzeihen, Ihnen nicht alles gezeigt und erklärt zu haben“, behauptete Falk und schnappte sich die Reisetasche aus dem offenen Kofferraum.

„Kommen Sie, Dani, das Haus wird Ihnen gefallen“, sagte Anton, griff nach ihrem Arm und führte die Widerstrebende ins Gebäude.

„Wow“, staunte Dani und bekam leuchtende Augen.

Jakob Parker hatte in der Tat einen hervorragenden Geschmack besessen, die Räume waren mit Antiquitäten eingerichtet, in der Küche gab es die beste Ausstattung, die man für Geld kaufen konnte, und das Haus entzückte Dani durch eine individuelle Raumaufteilung.

Zufrieden registrierten die beiden Männer, dass die Frau sich auf den ersten Blick wohl fühlte. Falk blieb in der Nähe des Eingangs stehen, und Anton postierte sich neben der Tür zum Keller.

„Ich denke, wir sollten Sie gleich mit dem Personal bekannt machen“, meinte er.

„Was? Wieso Personal? Davon habe ich gar nichts gewusst.“

„Das ist für jemanden von außen auch nicht ganz leicht zu verstehen“, gab der Mann zurück und kratzte sich am Kopf. „Sehen Sie, unser Personal hier ist etwas – nun ja, eigenartig. Aber es ist billig im Unterhalt, stellt keine Ansprüche und kann rund um die Uhr arbeiten.“

Dani runzelte die Stirn. „Das sollten Sie mir näher erklären“, bat sie.

„Aber gern.“ Anton strahlte plötzlich über das ganze Gesicht, dann öffnete er die Kellertür. Der Gestank wurde unbeschreiblich, Dani hielt sich entsetzt die Nase zu und wich zurück. Dann weiteten sich ihre Augen, der Mund öffnete sich zu einem lautlosen Schrei, und das Gesicht wurde schneeweiß.

Falk kam näher, bereit, den schlanken Körper aufzufangen – oder festzuhalten.

Aus dem Keller kamen undefinierbare grunzende Geräusche, endlich trat das „Personal“ ins grelle Tageslicht.

„Darf ich vorstellen, das sind Heinrich, Maria, Ewald und Dieter. Und demnächst kommt noch Jakob dazu“, sagte Anton.

Dani schnappte nach Luft, ihre Stimme war krächzend und kaum verständlich. „Das sind – Zombies!“, stieß sie entsetzt hervor.

„Aber ja. Die besten Arbeiter, die man sich vorstellen kann. Sie halten den Garten von Unkraut frei, fressen Schädlinge und Ungeziefer und tun, was man ihnen sagt, natürlich nur in begrenztem Rahmen.“

Die entsetzlichen Gestalten schlürfen mühselig die Treppe hinauf und postierten sich in Reih und Glied.

„Das ist eure neue Herrin“, sagte Anton langsam mit Betonung, deutete auf Dani und fixierte dann die ausdruckslosen stumpfen Gesichter der Zombies. Maria – man konnte nur an Hand der verfilzten langen grauen Haare und einer angefressenen Brust erkennen, dass es sich einmal um eine Frau gehandelt haben musste – hing ein loses Auge bis auf die Wange hinunter.

Dani fragte sich unwillkürlich, wie die Untoten überhaupt etwas wahrnehmen konnten. Das Summen einer Fliege durchbrach die eintretende Stille. Blitzschnell schnappte Dieter nach dem Insekt, schneller als das menschliche Auge dem Vorgang folgen konnte. Mit schmatzenden Geräuschen vertilgte der Zombie den Leckerbissen.

Dani fiel erst einmal in Ohnmacht.

*

Obwohl sie eigentlich vorgehabt hatte, auf der Stelle wieder abzureisen, war Dani doch geblieben. Die Aussicht auf das reiche Erbe war einfach zu verlockend, und in der Stadt hätte ihr niemand ein Wort geglaubt. Hier in Langenberg wurden die Zombies wie nützliche Haustiere im Keller gehalten und nur bei Bedarf herausgeholt. Kein Außenstehender erfuhr jemals etwas davon. Es stimmte, sie waren genügsam und sogar praktisch, wenn man den abscheulichen Gestank in Kauf nahm.

Dani hatte weniger als eine Woche gebraucht, um die Existenz der Unwesen als unabänderliche Tatsache zu akzeptieren. Für sich selbst hatte sie beschlossen, die Zombies weitgehend zu ignorieren. Sie überließ es Falk, sich um die täglichen Anweisungen zu kümmern.

Dani fuhr mit ihrem neuen Auto zur Tankstelle und hielt sich angeekelt die Nase zu, als sie einen der Untoten zwischen den Zapfsäulen herumlungern sah. Für koordinierte Arbeiten reichte das Verständnis der Zombies nicht aus, er würde ihren Wagen sicher nicht betanken. Karl, der Inhaber der Tankstelle, kam aus dem Kassenhäuschen und schimpfte.

„Mach, dass du hier wegkommst, such dir einen neuen Herrn.“ Dann schubste er die zerlumpte Gestalt heftig beiseite. „Tut mir leid, Dani, dieser Kerl gehört zu niemandem und sucht ein neues Zuhause. Können Sie ihn vielleicht noch unterbringen?“

„Nein danke, ich habe mehr als genug davon“, gab sie doppeldeutig zurück und verzog das Gesicht. Als der Zombie wieder näher kam, schob auch sie den halb verwesten Körper heftig beiseite und griff anschließend nach einem Papierhandtuch. Der Zombie besaß jedoch ein ausgesprochenes Anlehnungsbedürfnis. Dani schnappte nach Luft, als ein Schwall stinkender Gase aus dem Brustkorb entwich.

„Verschwinde“, befahl sie unwillig, erreichte aber genau das Gegenteil. Sie bekam einen Anflug von Panik und begann wie wild mit der Zapfpistole auf das graue zerfetzte Fleisch einzuschlagen. Es knackte und schmatzte, als das Metall den kaum vorhandenen Widerstand durchbrach. Einzelteile flogen durch die Luft, fielen auf den asphaltierten Boden und zuckten dort noch eine Weile, bevor sie raschelnd völlig austrockneten. Ein paar kleinere Stücke aber fanden, wie magisch angezogen, ihren Weg durch den offenen Tankdeckel und vermengten sich mit dem Benzin. Es brodelte plötzlich im Tank und eine graue Wolke kroch hervor.

Dani sah das aus dem Augenwinkel, und die Vermutung jetzt erst den Tank reinigen lassen zu müssen, steigerte ihre Wut eher noch. Sie schlug solange auf den Zombie ein, bis der verwesende Körper nur noch aus übel riechenden Einzelteilen bestand, die mit glucksenden und schmatzenden Geräuschen ihr unwirkliches Leben endgültig aufgaben.

Karl hatte den Vorfall unbewegt verfolgt und zuckte nun die Achseln.

„Das war unnötig, Dani, irgendwer hätte ihn bestimmt noch brauchen können. Aber egal, Sie sollten jedenfalls in die Werkstatt fahren, um den Tank auspumpen und das Benzin filtern zu lassen.“

Dani beruhigte sich langsam wieder und schaute Schuld bewusst drein. „Tut mir Leid für die Schweinerei, ich weiß gar nicht, was über mich gekommen ist.“

„Macht nichts, so einen Koller hatten wir alle schon mal, muss wohl am Gestank liegen. Machen Sie sich keine Gedanken…“ Er kam nicht mehr dazu weiter zu sprechen. Hinter dem Haus kamen zwei Zombies herangeschlürft. Einer von ihnen hatte nur noch einen Arm, der andere trug den Kopf in seltsam verdrehter Haltung.

„Peter, du hast schon wieder deinen Arm liegen gelassen. Also los, ihr zwei, macht hier sauber, dann sammelt eure Einzelteile auf.“

Mit einer gewissen morbiden Faszination schaute Dani gebannt zu, wie die beiden Untoten die Überreste ihres Kameraden fraßen. Das Schmatzen und Grunzen war abstoßend, aber sie konnte den Blick nicht abwenden. Schließlich war das grausige Mahl beendet, die Zombies wankten davon.

Dani setzte sich in ihren Wagen und hoffte, dass sie es noch bis zur Werkstatt schaffen würde, bevor der Motor den Geist aufgab, was er sicherlich tun würde. Nach kaum 200 m schon spürte sie die Veränderung. Die Geschwindigkeit sank, der Motor lief unruhig, begann zu spucken und zu ruckeln.

„Lass mich jetzt nicht im Stich, komm schon, es sind doch nur 10 km“, flehte sie im Stillen. Ein gewaltiger Knall erschütterte den Wagen, Dani fluchte, trat auf die Bremse und würgte das Auto ab. Sie drehte den Schlüssel, hörte ein asthmatisches Keuchen und schickte ein Stoßgebet – wohin auch immer.

Mit einem satten Schlürfen sprang der Motor wieder an und schnurrte gleich darauf sanft wie eine Katze. Verwundert fuhr Dani weiter. Statt sich aufgrund der unvorhergesehenen Beimischung im Benzin am Rande des Exitus zu befinden, lief die Maschine glatt wie ein Uhrwerk, nein, besser sogar.

Dani berührte kaum das Gaspedal, da schoss das Auto voran wie ein Rennwagen. Verblüfft verringerte die Frau die Geschwindigkeit, ein verrückter Gedanke brach sich Bahn. Sollten die Fetzen der Zombies vielleicht nutzen statt zu schaden? fragte sie sich. Verrückt, sicherlich, aber was war hier in Langenberg nicht verrückt? Allein das Zusammenleben mit den Untoten war doch schon ein Ding der Unmöglichkeit.

Das Auto fuhr jedenfalls besser als vorher. Aus reinem Übermut schlug Dani den Weg auf die Autobahn ein und zweifelte wenig später an ihrem Verstand, als der Tacho nicht einmal mehr die Geschwindigkeit anzeigen konnte. Außerdem wurde der Tank kaum leerer. Der jungen Frau kam zu Bewusstsein, dass sie mit keinem der Nachbarn über dieses Phänomen sprechen konnte, alle waren der Ansicht, man könnte auf Dauer gar nicht auf die Zombies verzichten, während Dani gerade genüsslich darüber nachdachte, die gesamten Untoten, einen nach dem anderen, als Additiv im Tank zu benutzen.

Sie hatte sich noch längst nicht damit abgefunden, ihr Leben mit diesen widerlichen Kadavern zu teilen. Dani fuhr stundenlang über die Autobahn, bis schließlich doch die Tankanzeige unwiderruflich dem Reservestrich zustrebte. Sie tankte und stellte auf dem Rückweg fest, dass der Sprit ohne diesen besonderen Zusatz nicht einmal halb so weit reichte und schon gar nicht zu einem so großartigen Tempo führte.

Dani war absolut sicher, dass die Überreste der Zombies die Leistungssteigerung hervorgerufen hatten, und in den nächsten Tagen versuchte sie diese Theorie zu erhärten.

*

Niemand vermisste zunächst die Zombies, was auch daran lag, dass immer wieder mal einer versehentlich von den anderen gefressen wurde. Dani hatte mit den 4 eigenen Zombies angefangen und war immer wieder überrascht, wie stark der Motor durch diesen Zusatz gesteigert wurde.

Ein paar Wochen ging die ganze Sache gut, und Dani hoffte bereits, dass ihr Plan, alle Zombies auszurotten, Erfolg haben könnte, doch sie hatte die Intelligenz und den Eigennutz der übrigen Langenberger unterschätzt.

Falk kam als erster zu ihr. „Wo sind deine Leute?“, fragte er unverblümt, denn bisher hatte er sich darum gekümmert, dass die Untoten ihre Anweisungen erhielten.

„Weg“, sagte Dani ungerührt. „Ich bin nicht der Meinung, dass ich sie brauche, also habe ich sie fortgeschickt.“

„Wohin?“, beharrte Falk.

„Das kann dir doch egal sein“, erklärte sie ungeduldig.

Er ging wortlos davon, und am nächsten Tag standen nicht nur Falk und Anton vor ihrer Tür, sondern auch eine Reihe weiterer Einwohner. Jetzt bekam Dani doch etwas Angst. Bisher hatte sie sich nicht besonders für die Leute hier interessiert, aber sie spürte die unterschwellige Feindseligkeit. Dabei konnte Langenberg doch in wenigen Wochen frei von diesem Horror sein, wenn nur alle mitmachten. Sie beschloss, in die Offensive zu gehen.

Mit wenigen Worten erklärte sie ihr bisheriges Handeln und zählte die Vorteile auf, merkte aber bereits nach wenigen Sätzen, dass in der Menschenmenge wilde Wut entstand.

„Sie ist eine Mörderin und Verräterin“; rief jemand.

„Sie hat nicht das Recht, unser Leben zu kritisieren, und sie darf sich nicht einfach am Eigentum anderer vergreifen.“

„Ja, seid ihr denn alle verrückt?“, rief Dani. „Ihr alle habt euch seit ewigen Zeiten von diesen – diesen Dingern terrorisieren lassen. Ich biete euch die Möglichkeit, endlich frei zu leben wie andere Menschen auch.“

„Das wollen wir aber gar nicht“, brüllte jemand.

„Nein, das wollen wir nicht. – Wir wollen unsere Zombies zurück!“

„Ihr seid ja alle komplett verrückt“, schimpfte Dani. „Ich kann euch die Dinger nicht zurückgeben, sie sind weg, endgültig tot.“

„Dann werden wir wohl für Nachschub sorgen müssen“, erklärte Anton fast gemütlich. In seinem Blick stand Entschlossenheit zu lesen, und plötzlich bekam Dani panische Angst. Diese Irren hier konnten doch nicht – sie würden doch nicht …

Doch, die Langenberger konnten, und sie taten es auch.

Bereits am nächsten Tag wurde in feierlicher Prozession der Leichnam von Dani Parker zu Grabe getragen. Auf den Gesichtern der Mitglieder des Trauerzuges war jedoch kein Bedauern über den allzu frühen Verlust zu sehen, stattdessen nur Befriedigung und eine gewisse Genugtuung.

*

Nach gut zwei Wochen streckte sich mitten in der Nacht ein Arm aus dem Erdreich, Erde rieselte in das Loch, das entstand, als ein schmaler kaum verwester Körper mühselig aus dem frischen Grab gestemmt wurde. Mit langsamen schlurfenden Schritten bewegte sich die Gestalt durch die leeren Straßen und schlug zielstrebig den Weg zum Haus von Jakob Parker ein. Hier war mittlerweile eine entfernte Verwandte von Jakob und Dani eingezogen, die schnell die hier herrschende Realität begriffen und akzeptiert hatte. Sie öffnete die Tür, rümpfte die Nase und deutete in Richtung Kellertreppe.

„Du kennst den Weg. Morgen kannst du anfangen, im Garten das Ungeziefer zu beseitigen. Und wenn du das nicht richtig machst, werde ich nach und nach deine Einzelteile in meinen Motor stecken, hast du verstanden?“

In dem stumpfen leeren Blick des neuen Zombies regte sich nichts, durch kein Zeichen gab Dani zu verstehen, dass sie die Anweisungen begriffen hatte. Aber sie trottete mit schleifenden Schritten die Treppe hinunter. Ihr Leben richtete sich jetzt nur noch danach, Nahrung zu finden und Befehle zu erfüllen.

-Ende-

Copyright (c) 2012 by Anna Breitzke

Bildrechte: Lustige und satirische Geschichten aus dem sfbasar” (Lustige-in-schwarz.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Untot – Wiedergänger-, Gespenster-, Geister- & Zombiegeschichten” (Originaltitel: UNTOT – LB.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Bernd Harder, geb. 1966, ist Chefredakteur einer medizinischen Fachzeitschrift. Als Chefreporter des nichtkommerziellen Magazins „Skeptiker – Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken“ ist er ständig mit außergewöhnlichen Behauptungen und mysteriösen Begebenheiten konfrontiert.

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Updated: 23. Januar 2013 — 06:15

23 Comments

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  1. Was sagt Ihr zu dieser ironischen Geschichte? Trifft die Euer Humorzentrum? Ich habe mich kaputt gelacht. Was meint Ihr? 😀

  2. Würde das nicht alle unsere Energieprobleme lösen? Ich hatte eine Menge Spaß beim Schreiben. Zuerst war da nur eine Idee, und die hat sich dann verselbständigt, wahrscheinlich steckt auch ein Zombie in mir drin.

  3. Der Anfang der Story kommt mir recht bekannt vor. Er ist sehr ähnlich mit dem Fil „Fido -Gute Tote sind schwer zu finden“. Der Film spielt in den 50er Jahren und spielt kurz nach den Zombiekriegen. Die Firma ZomCon hat ein Halsband entwickelt um alle Zombies gefügig zu machen und entsprechend der Bedürfnisse der Wohlhabenden zu versklaven. Kann den Film nur empfehlen, ist eine wirklich lustige und rabenschwarze Komödie mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik.

    Was ich mich beim Lesen der Geschichte gefragt habe: Warum greifen die Einwohner die geniale Idee nicht auf? Klar jeder hat seinen Hauszombie und möchte ihn behalten, aber Tode gibt es schließlich landesweit. Warum nicht entsprechende Geschäfte eröffnen mit denen man an Tote kommt?
    Außerdem hätte ich schon gerne gewusst, wie es sich mit dem Sterben der Menschen landesweit verhält: Gibt es nur in Langenberg Zombies oder auch an anderen Orten und dort kann sie keiner sinnvoll nutzen?

    Wird es eine Fortsetzung geben oder ist die Geschichte wirklich zu Ende?

  4. Und Was sagen die Vertreter von ESSO, ARAL und BP dazu?

  5. Die Ölkonzerne sollten besser nichts davon erfahren, die verdienen schon genug.
    @little-Wonni: Langenberg ist streng darauf bedacht, dass nichts darüber bekannt wird – gerade weil sonst jeder einen Hauszombie haben will. Wenn die alle in den Tank kommen, macht doch keiner mehr die Arbeit. Den Film kenne ich leider nicht, aber es handelt eigentlich um eine typische Eröffnungsszene.

  6. Anna, wieso greifen deine Zombies nicht einfach ihre Besitzer an und verspeisen sie?

  7. Die leben noch, Detlef. Zombies brauchen Verfaultes. Aber Spinnen und Insekten tun es auch, wenn sonst nix da ist.

  8. Wahrscheinlich habe ich diverse ironische Anspielungen nicht erkannt, weil es die erste Zombiegeschichte ist, die ich gelesen habe. Und nachdem ich das mit dem Spritdoping geblickt habe, war ich guter Hoffnung, dass es auch die letzte Geschichte über Zombies ist, wenn denn alle verfeuert sein werden. 😉

    zB habe ich nicht verstanden, warum Zombieteile von selbst in den Tank schweben oder wodurch die Langenberger Erde Zombies erzeugt. Die Doppelbödigkeit am Schluss, dass ein Mensch zum Opfer von Erkenntnis (das Böse, Apfel, …) wird und die Gemeinschaft stärker ist als der Einzelne, hat mir Klasse gefallen.

    Gestolpert bin im bei der Ohnmacht. Die nächsten zwei Absätze waren so allgemein, dass ich erst einmal nicht wußte, wo „ich“ gerade bin: ohnmächtig, in Gedanken vor der Ohnmacht, ein paar Stunden oder eine Woche danach. Vielleicht hlift einfach ein andere Reihenfolge dieser Sätze?

    Witere offene Fragen an das Universum … 😉
    Wenn die Nachfolgerin über die Benzinsorte Z-Power Bescheid weiß, fährt sie dann einen Z3?

  9. Hahaha, du bist klasse, Martin! Englischer Humor? 😉

  10. Äh … ?!
    Nö. Ich stichele nicht, ich verletzte.

  11. mich nicht. 🙂

  12. Martin, Kurzgeschichten heißen Kurzgeschichten, weil sie mit beschränktem Platz auskommen müssen und manchmal zum Mitdenken auffordern *grins*. Ich würde die Reihenfolge der Sätze nicht verändern, sie fügen sich schon in den Text.
    Einen Z3 fahren? Energieverschwender, Bond-Fan, Liebhaber schneller Karossen? Mit diesem Additiv braucht auch ein kleiner Corsa keinen Z3 mehr zu fürchten.

  13. Leider ist hier im Text nixht ersichtlich, dass nach dem Satz mit der Ohnmacht eigentlich eine Kapitelabsatz folgt, deswegen wirkt das etwas seltsam. Tut mir leid, dass es nicht gleich verständlich ist.
    Martin, Du kannst gerne die Erde in Langenberg untersuchen und herausfinden, warum Zombies produziert werden – aber wer will das schon? Aber gerade diese Art von Stories trifft nicht jedermanns Geschmack, ich kann damit leben, wenn sie jemandem nicht gefällt. Ich schreibe auch noch was anderes.

  14. Mach doch einen zentrierten Stern dahin, Anna.

  15. Margret,
    deswegen werde ich auf die Widmungsseite meines ersten Romanes schreiben: Meinem Leser – Tut mir leid für den diesen Roman. Für eine Kurzgeschichte hatte ich diesmal leider keine Zeit.

    zum Mitdenken auffordern? So, so. 😉
    Z3, weil drei Zombies auf 100 Kilometer.

    Anna,
    ach so, Ja, diese Probleme mit verschieden großen Absätzen habe ich als Mann auch. Beim Schreiben. Kam beim Lesen nicht drauf.

  16. @Kai, danke für den Hinweis, werde ich gleich tun, habe ich vorher einfach nicht dran gedacht, sorry.

  17. Anna,
    das hatte ich doch glatt vergessen:

    AB> Du kannst gerne die Erde in Langenberg untersuchen und herausfinden, warum Zombies produziert werden – aber wer will das schon?
    AB> Aber gerade diese Art von Stories trifft nicht jedermanns Geschmack, ich kann damit leben, wenn sie jemandem nicht gefällt. Ich schreibe auch noch was anderes.

    Mein Mitdenken ging so in die Richtung, dass es eine bestimmte Art von Erde ist und gegenüber einem Zombiegeschichtenleser nicht erwähnten werden muß. Etwa so wie die Requisiten in den (klassischen) Vampirgeschichten, wenn man damit quasi aufgewachsen ist. Meinen Geschmack hast Du übrigens getroffen, besonders in der Dosierung der Zutaten und Reste. Das „Klasse“ am Schluss war das Sahnehäubchen.

  18. Anna, wir wollen mehr solcher Geschichten von dir! Haste noch sowas?

  19. Da ist schon was unterwegs.

  20. Echt witzig 🙂 und wo gibt’s den Zombie-Hack? Vermutlich werden die aber bald ausgehen, so viele Zombies wird es nicht geben.

  21. Was denn? Nur nicht so zimperlich. Hebt doch ein paar Verkehrsregeln auf, wie z.B. die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb geschlossener Ortschaften oder generell das Rechtsfahren.

    Dann gibt es genug Nachschub, harhar.

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