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MULTIVERSUM – DER AUFBRUCH – Leseprobe (Teil 2) aus dem gleichnamigen Roman von Petra Mattfeldt

MULTIVERSUM – DER AUFBRUCH

Leseprobe (Teil 2)
aus dem gleichnamigen Roman
von
Petra Mattfeldt

(Zum vorherigen Teil 1)

Steiner sah zunächst Maximilian an, um dann Tom lange und eindringlich zu betrachten. »Und wie erklärst du selbst dir diese Zeilen auf dem Pergament? Du hast dir doch sicher schon Gedanken darüber gemacht.«

»Ich weiß es nicht«, gab Tom kopfschüttelnd zu. »Doch wenn die Möglichkeit besteht, nur die kleinste Möglichkeit, dass sie noch leben, dann muss ich sie finden.«

Steiner rieb sich nachdenklich das Kinn. »Das ist nur allzu verständlich. Ich würde vorschlagen, wir bestimmen zuerst das genaue Alter, und zwar sowohl das des Pergaments als auch das der Schreibflüssigkeit.«

»Die Radiokarbondatierung«, fügte Maximilian erklärend hinzu.

»Und wo kann man so etwas machen lassen?«, wollte Mary wissen.

»Ich habe die Möglichkeit, einen solchen Test durchführen zu lassen«, bot Maximilian an.

»Das würde uns bestimmt einen Schritt weiterbringen«, sagte Mary. »Doch eines würde ich gern noch wissen. Mr Steiner, Sie erwähnten einen Zusammenhang zwischen diesem Fund und Ihrer Arbeit. Sie sagten, es könnte der endgültige Beweis für eine von Ihnen vertretene Theorie sein. Wie meinten Sie das?«

Professor Steiner nickte. »Ich habe die Studien bereits vor Jahren begonnen, vor über vier Jahren, um genau zu sein.«

»Zogen Sie sich deshalb mehr und mehr von der Universität zurück?«, wollte Maximilian wissen.

»Ganz recht, das war der Grund. Mich interessieren mehr die echte Geschichte und deren Erforschung, als den Tag damit zu vergeuden, über die eine oder andere Auslegung der Kollegen zu diskutieren. Von den Studenten ganz zu schweigen, aber allzu laut darf man das ja nicht sagen.« Seinen Worten war ein spöttischer Unterton deutlich anzumerken.

»Und was haben Sie bei Ihrer Forschung herausgefunden, Professor?«

»Wissen Sie, Mary, oh Entschuldigung, darf ich Mary sagen?«

»Das würde mich sehr freuen«, gab Mary charmant lächelnd zurück.

»Gut, also Mary, mein Vorname ist Jonathan und es wäre mir eine Freude, wenn Sie mich auch so nennen würden! Ach was, duzen Sie mich doch gleich, wir sind ja schließlich eine Generation – ich hoffe ich trete Ihnen, dir, damit nicht zu nahe.«

»Sehr gerne, Jonathan.«

Maximilian blieb vor Staunen der Mund offen stehen. Sie kannten sich schon eine Ewigkeit und der Professor sprach ihn in der Tat auch beim Vornamen an, aber ihn zu duzen hatte der Professor ihm nie angeboten. Ein seltsames Gefühl der Eifersucht stieg in ihm auf, das er nur schwer unterdrücken konnte.

»Wo waren wir doch gleich?«, nahm Steiner den Faden wieder auf. »Ach ja richtig, Mary, vielleicht erinnerst du dich, womöglich auch nicht, dass ich vor etwa vier Jahren hier nach Southampton gezogen bin. Und, um es gleich vorweg zu nehmen, diesen Entschluss hatte ich nicht nur deshalb gefasst, weil mir die Gegend hier so gut gefällt.«

»Soll das heißen, dass deine Arbeit mit diesem Ort in Verbindung steht?« Den Professor zu duzen kam Mary noch recht schwer über die Lippen.

»Absolut. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass meine Arbeit sozusagen mit diesem Ort untrennbar verbunden ist. Im Grunde ist dieser Ort meine Arbeit, so merkwürdig sich das auch anhören mag.«

»Das müssen Sie näher erklären«, schaltete sich nun Maximilian sichtlich interessiert ein. Bereits seit langem hatte er sich gefragt, warum der Professor damals recht unvermittelt von Cambridge weggegangen war. Natürlich brannte er darauf zu erfahren, woran Steiner genau arbeitete, denn das hatte er ihm bislang nie sagen wollen.

»Keiner von uns hat damals Ihren plötzlichen Weggang von Cambridge verstanden«, fügte er erklärend hinzu.

»Ich habe mich bisher nicht über meine Forschungen und Erkenntnisse der letzten Jahre ausgetauscht, wie du weißt, doch ich denke, heute ist der richtige Zeitpunkt gekommen, mich mitzuteilen.« Damit erhob er sich. »Wenn ihr mich einen Moment entschuldigen wollt«, sagte er und verließ den Raum.

»Na, da bin ich aber wirklich gespannt.« Maximilian spürte eine gewaltige Unruhe in sich aufsteigen.

»Ich dachte irgendwie, Sie beide würden zusammenarbeiten und Sie wüssten daher natürlich, was der Professor so macht«, sagte Tom.

Diese Bemerkung versetzte Maximilian einen kleinen Stich. Tom bemerkte, wie sich seine Miene einen kurzen, kaum wahrnehmbaren Moment veränderte.

»Weißt du, das ist so eine Sache mit Mr Steiner. Ich war früher, als ich meine Karriere an der Uni begann, in seinen Geschichtsvorlesungen und vom ersten Moment an fasziniert von ihm. Es ist genau dieser Unterschied zwischen ihm und anderen Professoren, der seine Arbeit und ihn selbst so besonders macht.« Maximilian machte eine nachdenkliche Pause. »Weißt du, Tom, es ist so, dass andere Professoren zwar die Geschichte lehren, aber nicht ihre Lehren aus der Geschichte ziehen. Das hört sich jetzt merkwürdig an, aber sie erkennen oft nicht das Wichtige des Vergangenen, das, was sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft von Bedeutung sein kann. Und das ist bei Professor Steiner völlig anders. Mein Spezialgebiet ist das Mittelalter. Als ich mich dazu entschlossen hatte, war es Professor Steiner, der mich dazu ermunterte, die alten Sprachen nicht nur lesen zu lernen, sondern sie auch zu sprechen, was ja nicht gerade einfach ist. Er fragte mich damals, wie ich die Geschichte denn überhaupt begreifen wollte, wenn ich sie nicht fühlen könnte. Und er hatte recht.«

»Also haben Sie sich das zu Herzen genommen?«, wollte Mary wissen.

Maximilian schmunzelte und sah sie an. »Inzwischen spreche ich vier der alten Sprachen fließend. Heute fühle ich die Geschichte, genau wie er.«

Im selben Moment öffnete sich die Tür und Professor Steiner trat ein. Er hatte drei Kartenrollen, einen Ordner und eine Kiste bei sich. Tom stand auf und ging auf ihn zu.

»Kann ich Ihnen etwas abnehmen, Mr Steiner?«

»Ja gerne, Tom. Das ist nett von dir.« Er gab ihm die Karten und den Ordner.

»Leg die Sachen doch bitte an das Ende des Tisches. Ich werde euch zunächst den Inhalt meiner persönlichen Schatzkiste zeigen. Das sind nur einige ausgewählte, aber sehr interessante Stücke.«

Steiner holte einige Gegenstände hervor und legte sie vor sich auf den Tisch.

»Mary, Tom, seht euch die Sachen bitte an. Sie stammen alle nachweislich aus dem Mittelalter. Maximilian hat sie in den Laboratorien in Cambridge untersuchen lassen. Würdest du das Verfahren kurz erläutern, Maximilian?«

»Ja, sehr gern. Es handelt sich um diverse Verfahren zur Altersbestimmung von Objekten. Beispielsweise die Radiokarbonmethode, wo die Untersuchung abgestorbener organischer Stoffe vorgenommen wird. Außerdem die Aktivierung verschiedener chemischer Elemente, die enthalten sind und auch Untersuchungen zur Gallussäure, die früher zur Herstellung von Tinte oder tintenähnlicher Flüssigkeiten verwendet wurde. Das Alter von jedem Objekt kann aufgrund dieser Untersuchungen bis auf etwa fünfzig Jahre genau bestimmt werden, was eine ziemlich kurze Zeitspanne ist. Außerdem haben wir die Möglichkeit festzustellen, wo es sich etwa befunden haben muss, da die Ablagerungen auf den Objekten eine ziemliche genaue Ortsbestimmung möglich machen.«

Während Tom über die Ausführungen des jungen Historikers staunte, wollte Mary wissen, woher Jonathan Steiner seine Fundstücke hatte. Ihr entging nicht, dass Maximilian Winter den Blick fest auf den Professor gerichtet hatte und gespannt auf dessen Erklärung wartete. »Das ist eine sehr gute Frage, Mary, und eine wichtige dazu. Die Antwort dürfte selbst meinen geschätzten Kollegen überraschen.« Steiner ließ den Blick über seine Gäste schweifen. »Alle Objekte stammen aus ein- und derselben Region, nämlich von hier!«

Maximilian sah den Professor verwundert und zugleich skeptisch an.

Tom hingegen schien verblüfft. »Ist hier in der Gegend denn so eine Art Ruinenstätte oder Ähnliches?«

»Nein«, sagte der Professor und schüttelte den Kopf, »das ist ja das Interessante. Es gibt hier nichts Derartiges, absolut gar nichts.« Er stand auf, ging an die hintere Seite des Tisches, rollte eine der Karten auf und hielt sie mit beiden Händen glatt auf dem Tisch. »Bitte zeig uns ganz genau, wo das Boot gesunken ist, Tom.«

Tom stand auf, und auch Mary und Maximilian kamen herüber.

Tom drückte seinen Finger auf die Karte. »Zuletzt wurden meine Eltern dort gesehen, da war noch alles in Ordnung. Gesunken ist das Boot aber etwa … hier, kurz vor der Isle of Wight, Richtung Newport.«

»Ja«, bestätigte der Professor. »Ja, das passt. Und wo wurde die Schatulle entdeckt?«

»Das wissen wir leider nicht«, antwortete Mary. »Wir haben nicht danach gefragt. Das muss mir in der Aufregung vollkommen entfallen sein. Doch wir könnten uns bei dem Fischer erkundigen, dem sie ins Netz gegangen ist.«

»Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich würde eine Wette darauf abschließen, dass es in diesem Bereich war.« Der Professor kreiste mit seinem Finger über einem relativ kleinen Gebiet auf der Karte, kurz vor Newport. »Und dann möchte ich noch auf ein weiteres Detail hinweisen.« Jetzt war er sichtlich aufgeregt, rollte die Karte zusammen und zog eine andere hervor. »Seht euch das bitte an. Die rot markierten Punkte bezeichnen die Stellen, an denen die hier auf dem Tisch liegenden Artefakte aus dem Meer herausgefischt wurden. Wie wir sehen können, alle in einem Radius von nicht mehr als vier Meilen vor der Isle of Wight. Dort, wo auch deine Eltern verschwunden sind, Tom.«

Alle starrten auf die Karte.

»Jonathan, du sagtest, dass alle Artefakte aus dem Mittelalter stammen«, begann Mary zögernd. »Willst du damit andeuten, dass sich dort eine Ruine oder eine inzwischen vom Meer überschwemmte Stadt aus dieser Zeit befindet?«

»Nein, das will ich nicht. Das ist in dieser Form nicht ganz zutreffend«, verneinte Steiner.

»Worauf wollen Sie hinaus, Professor? Und warum sehen Sie einen Zusammenhang zwischen dem Unfall von Toms Eltern und dem Auffinden der Artefakte?«, fragte Maximilian. »Wenn sich unsere Einschätzung der zeitlichen Zusammenhänge bestätigt, dann ist es doch unmöglich, dass die Nachricht von ihnen stammt.«

»Setzen wir uns doch wieder«, schlug Steiner vor und wartete, bis auch seine Besucher ihre Plätze wieder eingenommen hatten. »Bevor ich auf diesen durchaus interessanten Einwand antworte, möchte ich dir sagen Tom, dass ich bei dir keine falschen Hoffnungen wecken möchte.«

Tom nickte schweigend.

»Also gut, dann würde ich jetzt gern meine Theorie darlegen.

Meine Forschungen begannen damals in der Physik, genau genommen, in der Quantenphysik. Mich beschäftigte der unterschiedlich zu messende Wechsel zwischen Wellen und Elementen, die einzelne Objekte darstellen. Ich fand heraus, dass es sich dabei oft um einfache Reflektionen handelte, die jedoch so exakt waren, dass sich daraus die genaue Kopie des Originals ergab. Meine Forschungen ergaben, dass sowohl die bewegliche als auch die unbewegliche Masse eine genaue Kopie aufweisen können, die sich aus den exakt gleichen Elementen zusammensetzt. In der Regel nimmt man aber diese andere Realität, dieses Spiegelbild, sozusagen diesen Doppelgänger des Originals, einfach nicht wahr, weil man es nicht vermutet. Könnt ihr mir soweit folgen?«

Er blickte in die verdutzten Gesichter seiner Zuhörer.

»Was ich meine, ist, dass alle Orte im Grunde gleichzeitig zu beobachten sind. Nur dadurch ist das Universum stabil und wir können Wirklichkeit erfahren. Kann man das begreifen, oder …?«

Zum Erstaunen aller, Maximilian eingeschlossen, entgegnete Mary: »Im Grunde schon, Jonathan, nur frage ich mich, was diese Theorie…«

»Entschuldige, dass ich dich unterbreche, Mary. Aber macht euch bitte alle erstmal von dem vorher Gesagten frei, dann werdet ihr unweigerlich die Zusammenhänge erkennen.«

»Sehr gern, Jonathan. Trotzdem fällt es mir schwer, deinen Ausführungen zu folgen. Um ehrlich zu sein, ich verstehe nur einen Bruchteil dessen, was du erzählst.« Sie sprach den beiden anderen aus der Seele.

»Gleich, gleich, meine Liebe, noch ein wenig Geduld. Also, wo war ich? Ach ja, richtig. An diesem Punkte angelangt, ging ich davon aus, dass praktisch jede Sache eine oder auch mehrere Kopien hat, die wir nur nicht wahrnehmen, weil wir sie nicht vermuten. Ich forschte weiter, kam jedoch nicht mehr entscheidend voran. Bereits zwischen 1920 und 1955 wurde die Quantentheorie entwickelt und auch bestätigt. Unsere heutigen Laser bzw. Scanner basieren alle auf dieser Theorie, jedoch nur auf einer«, er hob den Zeigefinger, »und das ist das Interessante, nur auf einer einzigen mathematischen Gleichung unseres Universums.« Er machte eine kurze Pause. »Und hier liegt, wie ich meine, der entscheidende Fehler. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass es nicht nur ein einziges Universum gibt, sondern eine Vielzahl von Universen, die allesamt nebeneinander existieren.«

Er ließ seine Worte wirken und wartete gespannt auf die Reaktionen der Anwesenden. Vor allem sein gelehriger Schüler Maximilian beobachtete ihn mit unübersehbarem Zweifel.

»Überlegen wir doch mal«, setzte er erneut an. »Was ist denn Geschichte? Geschichte ist eine von uns konstruierte Zusammenfassung von frühen Fakten. Doch wer sagt uns, dass sie tatsächlich so geschehen ist, wie wir es glauben? Ist das Vergangene vergangen? Ist es immer noch Gegenwart? Wer kann sich anmaßen festzulegen, seit wann unser Universum existiert? Und vor allem, wann begannen die anderen Universen zu existieren, wenn es sie gibt? Durchlaufen alle Universen ein und dieselbe Entwicklung? Wer bestimmt das? Wer sagt, wann was vorkommen soll? Und spielt sich alles in der uns bekannten, oder besser, durch uns wahrgenommenen Welt statt?«

Steiner hatte sich sichtlich in Rage geredet. Jetzt wandte er sich Tom zu und sah ihn fest an.

»Was ich damit sagen will, ist, dass deine Eltern nach dieser Theorie womöglich noch am Leben sind. Aber wenn sie leben, warum wissen wir nichts von ihnen? Warum sehen und hören wir sie nicht? Warum dringen sie nicht bis zu uns vor?« Eilig griff Steiner nach dem Pergament. »Deine Mutter schreibt, dass sie nicht wissen wo, aber vor allem, wenn ich mal so sagen darf, »wann« sie sind. Sie muss einen Grund für diese Aussage gehabt haben, verstehst du? Und ich denke, ich habe die Antwort darauf.«

»Meinen Sie … so eine Art Zeitreise ins Mittelalter?«, fragte Tom mit zitternder Stimme.

Der Professor schüttelte langsam den Kopf.

»Der richtige Denkansatz, mein lieber Tom, aber leider die falsche Schlussfolgerung.« Er atmete tief ein. »Zeitreisen sind Unsinn, so etwas gibt es nicht. Nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind sie vollkommen ausgeschlossen, undenkbar. Man kann nicht von einer Zeit zur nächsten reisen. Denn wie der große Kollege Einstein schon feststellte, ist jede Sekunde, wenn man sie ermittelt, eben schon Vergangenheit.« Er schüttelte den Kopf. »Nein, keine Zeitreise, sondern eine Reise von Ort zu Ort, wie wir sie als völlig normal empfinden. Nur, dass die Reise von einem Ort in diesem Universum zu einem Ort in ein anderes Universum führt. Und zwar in eines, das dem geschichtlichen Zeitablauf unseres eigenen nicht entspricht. Und das vermutlich durch eine Reaktion im Sinne der Quantenphysik, bei der das Original herauskommt, nicht die Kopie. Ich habe nur noch nicht herausgefunden, wodurch.«

Der Professor war mit seinem Vortrag äußerst zufrieden, obwohl er seinen Gästen schon durch ihr Schweigen anmerkte, wie unglaublich ihnen diese Vorstellung erscheinen musste. »Ich weiß, dass meine These schwer nachzuvollziehen und im ersten Moment kaum zu glauben ist, aber ich kann versichern, dass meine Erkenntnisse belegt sind. Viele der Rätsel der Menschheit erklären sich dadurch wie von selbst.«

Maximilian rieb sich das Kinn. »Nehmen wir an, dass Ihre Theorie stimmt und vielleicht sogar beweisbar ist, dann behaupten Sie also, dass unsere Artefakte hier aus einem anderen Universum stammen, das sich irgendwo bei Southampton befindet?«

»Nein, durchaus nicht, Maximilian. Southampton hat nichts mit dem Mittelalter zu tun.« Steiner erhob sich, ging an das Ende des Tisches und legte seine Hand auf die Karte. »Ich behaupte, dass die Natur Fehler macht und es eine Verbindung zwischen den Universen gibt. Genau ein solcher Fehler ist hier passiert.« Dabei drückte er seinen Finger auf die Stelle des Plans, wo das Boot von Toms Eltern gesunken war. »Und eben das werde ich beweisen!«

(…)

(Zum nächsten Teil 3)

Copyright (C) 2015 by Petra Mattfeldt (Mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des Bookspot Verlags)

Bildrechte: “Zeitlinien – manchmal gehen Uhren anders (Zeitlinien5.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

ZUM VORLIEGENDEN ROMAN:


Multiversum (Kartoniert)
Der Aufbruch
von Mattfeldt, Petra

Verlag:  Bookspot Verlag
Medium:  Buch
Seiten:  200
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erscheint:  Juni 2015
ISBN-10:  3956690281
ISBN-13:  9783956690280

Beschreibung
Multiversum ist die Geschichte von Tom Stafford, der gerade neun Jahre alt ist, als seine Eltern bei einem Bootsunfall ums Leben kommen. Er wächst fortan bei seiner Großmutter auf, bis er sechs Jahre später eine Nachricht erhält, die scheinbar von seiner Mutter geschrieben wurde. Nicht nur, dass seine Eltern eigentlich tot sein müssten – die Nachricht stammt allem Anschein nach auch noch aus dem Mittelalter.

Auf unerklärliche Art tauchen auch andere mittelalterliche Artefakte auf. Außerdem schalten sich der Geheimdienst und ein Professor mit einer scheinbar verrückten Theorie ein. Er behauptet, die Lösung des Falles könnte in der “Viele-Welten-Theorie” der Quantenforschung zu finden sein. Diese “Viele-Welten-Theorie” sagt aus, dass es nicht nur ein Universum, sondern eine Vielzahl von Universen gibt, die nebeneinander existieren und sich an manchen Stellen überschneiden. Bei einem Test an der Stelle, wo Toms Eltern mit dem Boot verunglückten, entdeckt man eigenartige Veränderungen. Bei dem Versuch, diese zu erforschen, verschwinden auch Tom und Maximilian spurlos …

Autor
Petra Mattfeldt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Anfang 2014 erschien ihr Krimidebüt “Sekundentod” um den Lüneburger Kommissar Falko Cornelsen, darauf folgte mit „Der Jahrbuchcode“ ihr erster Jugendkrimi, dessen Fortsetzung Ende 2015 im Bookspot Verlag erscheinen wird. Seit 2010 veröffentlicht sie außerdem historische Romane unter dem Pseudonym Caren Benedikt. 2015 stieg sie schliesslich mit »Multiversum – Der Aufbruch« ins SF-Genre ein.

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