MÄNNER – eine Kurzgeschichte von Susan Ott
Erstellt von Susan Ott am Samstag 8. Januar 2011
MÄNNER
eine
Kurzgeschichte
von
Susan Ott
Meine beiden Männer liegen offenbar im Sterben.
Zumindest jammern sie so. Beide, der Kleine ist 14, der Große 40, liegen mit Fieber im Bett. Extrem hohe 38,6 °. Beide klagen über Kopf- und Gliederschmerzen. Das hält sie aber nicht davon ab, mich herumzuscheuchen.
„Ich brauche Tempotücher.“ – Die sind direkt neben dem Bett im Nachtschränkchen. Naja, stiefel ich halt die Treppe hoch und reich sie meinem Mann.
Kaum bin ich unten ertönt ein: „Mutti, ich habe Durst.“
Konnte er das nicht eine Minute früher sagen? Dann hätte ich mir den zweiten Aufstieg gespart.
Zurück in der Küche setze ich Wasser für eine Hühnerbrühe auf. Die hilft bei Erkältungen immer.
„Haben wir noch Grippetabletten?“, jammert eine Stimme aus der oberen Etage.
Ich schaue in den Medikamentenschrank. Es sind zwar noch welche vorhanden, aber fürs Wochenende werden sie nicht reichen.
Also stelle ich meinen Männern Getränke neben das Bett, verspreche, schnell zurück zu sein und fahre zur Apotheke.
„Die Grippe hat Sie ja voll erwischt. Sie sehen furchtbar aus. Legen Sie sich besser ins Bett“, meint die Apothekerin. Ich lächele sie nur schief an, zu mehr bin ich im Augenblick nicht fähig.
Dann noch in die Drogerie nebenan Taschentücher kaufen und schnell heim. Meine Männer warten.
„Machst Du mir mal was zum Inhalieren?“ Kaum habe ich die Haustür geöffnet, hat einer der Patienten neue Wünsche.
Wadenwickel, heiße Zitrone, Orangensaft einschütten, Kissen aufschlagen, Fieber messen, Medikamente verteilen – na ja, da komm ich wenigstens nicht dazu über meine Kopfschmerzen nachzudenken. Die werden immer schlimmer und schwindelig ist mir auch.
Zwischen Küche, Schlaf- und Kinderzimmer jage ich hin und her.
Einen Augenblick habe ich dann kurz an mich selbst gedacht und mir eine Grippetablette genommen und einen Kaffee eingeschüttet.
Der steht aber nach zwei Stunden immer noch neben der Spüle und ist mittlerweile kalt.
Neunzehn Uhr. Meine Füße tun weh, genauso wie mein Kopf und der übrige Körper.
Das Fieberthermometer zeigt 39,2° an. Also nicht so schlimm. Kam von alleine und wird von alleine gehen.
Die Türglocke klingelt. Meine Freundin steht strahlend vor mir. Mist. Wir wollten ins Kino. Hab ganz vergessen ihr abzusagen. Sie schüttelt nur den Kopf, als ich erkläre, dass meine Männer krank sind und ich sie pflegen muss. Sie meint, ich solle mich lieber selbst pflegen.
Dann geht sie wieder und meint, ich könne jetzt in Ruhe mein Mutter-Syndrom ausleben.
Die hat gut reden. Sie ist Single.
Noch einmal nach meinen Patienten gesehen – mein Kleiner ist schon wieder in der Lage mit dem Gameboy zu spielen, mein Mann hat aber noch immer diesen leidenden Gesichtsausdruck – und ich falle todmüde ins Bett.
Um 06:00 Uhr ist die Nacht vorbei.
Ich erwische meinen Sohn, wie er mit nackten Füßen zum Kühlschrank tapst. Müde ist er nicht mehr. Er hat ja den ganzen Tag im Bett gelegen.
Ich schicke ihn nach oben, damit er sich anziehen kann. Fieber hat er offenbar nicht mehr.
Mein Mann schnarcht laut vor sich hin. Seine Nase ist immer noch verstopft.
Im Badezimmer fällt mein Blick in den Spiegel.
Offenbar hab ich mich in der Nacht in einen Zombie verwandelt. Zumindest sieht das bleiche Gesicht mit den roten, dick angeschwollenen Augen so aus.
Keine Zeit darüber nachzudenken.
Mein Mann ist wach und ruft nach Taschentüchern – die liegen immer noch im Nachtschränkchen. Egal. Ich reiche ihm welche.
Er sieht immer noch sehr leidend aus, kann dann aber ins Wohnzimmer umgebettet werden.
Dankbar, dass ich nun nicht mehr Treppen steigen muss, bringe ich ihm eine heiße Zitrone. Er liegt, in Wolldecken eingepackt, auf dem Sofa und sieht sich eine Sportsendung an.
„Mutti? Wann gibt´s Mittag?“
Also wieder rein in die Küche, Hühnerbrühe für meinen Mann und Hühnersuppe mit Reis für meinen Kleinen.
Dann die Küche aufgeräumt, Spülmaschine eingeräumt, Orangensaft an die Meinen verteilt, Hühnersuppe….
Ich wache auf und weiß nicht, wo ich bin.
„Du machst aber auch Sachen“, höre ich die vorwurfsvolle Stimme meines Mannes von der Seite.
„Was ist passiert?“, frage ich erstaunt und blicke mich um. Es scheint, dass ich in einem Krankenhauszimmer liege.
„Grade haben sie gezeigt, wie Neuer einen Elfmeter gehalten hat, da höre ich aus der Küche ein lautes Scheppern. Du bist zusammengebrochen. Den Topf mit der Hühnersuppe hast Du fallengelassen. Ich hab sofort einen Krankenwagen gerufen, als ich Dich nicht wach bekommen hab. Der Arzt hier meinte, Du hättest einen Kreislaufzusammenbruch gehabt. Überanstrengung. Du hast einen schweren gippalen Infekt und hättest Dich schonen sollen. Warum hast Du nicht gesagt, dass es Dir nicht gut geht?“
„Das Du das nicht selbst gesehen hast…“ Meine Freundin kommt mit einem großen Blumenstrauß ins Zimmer und sieht meinen Mann vorwurfsvoll an. „Sie sah doch gestern schon aus, wie der Tod auf Urlaub.“
„Ich…“, stammelt mein Mann.
„Ist doch schon gut. Was macht Deine Erkältung?“, erkundige ich mich.
„Mir geht’s wieder gut. Fieber hab ich seit heute früh nicht mehr.“
Gott sei Dank. Dann hab ich jetzt Zeit mich zu erholen. Mir fallen die Augen zu.
Ende
Copyright (c) 2011 by Susan Ott
Bildrechte: “Alltagsgeschichten (en gros)” (Alltag3.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog
Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Alltag-100-minus140-0.jpg” (Originaltitel: Alltag3.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.
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Samstag 8. Januar 2011 um 16:48
Liebe Susan, ich habe dein Buctipp mal reingenommen, aber bitte denke daran, dass der in Zukunft nicht älter als vom Vorjahr sein sollte, ok?
Samstag 8. Januar 2011 um 17:22
Die Story ist wahrlich aus dem wahren Leben getroffen! Gefällt mir, denn sie zeigt, dass Männer eigentlich das “schwache” Geschlecht sind! (Grins!)
Samstag 8. Januar 2011 um 19:42
So sind die Männer, jaja. Schlimm mit ihnen. Meiner ist auch nicht viel besser. Gut getoffen.
Samstag 8. Januar 2011 um 19:48
Ann-Kathrin: Na hoffentlich bekommt er deinen Kommentar nicht zu gesicht und bestraft dich mit 2 x Samstags Sportschau, statt dich auf Händen ins vorbereitete Badezimmer zu tragen, wo bereits das warme kuschelige Wasser mit leckerem Badeschaumbad eingelassen wurde, Kerzen brennen, Rosenblätter den Rand der Wanne zieren und eine kühle Flasche Wein bereitsteht, die du genießen kannst, während er dir den Rücken leicht einseift…
Sonntag 9. Januar 2011 um 11:04
Es scheinen offensichtlich mehrere Welten zu existieren, in denen Männer einfach unterschiedlich sind.
Aber die Art, wie sich “deine” Männer in der Geschichte verhalten, kann ich nicht bestätigen … zumindest nicht mit der Sportschau
Sonntag 9. Januar 2011 um 12:16
@Micha
Ich glaube das hat DH ironisch gemeint.
Sonntag 9. Januar 2011 um 14:56
Upps, das war als Kommentar zur Story gedacht und nicht an Detlef adressiert.
Also “deine Männer” == “Susans Männer”.
Sonntag 9. Januar 2011 um 16:34
Also du meintest den Sohn, der die Sportsendung geschaut hat und nicht bemerkte, wie krank die Mutter war?
Mittwoch 19. Januar 2011 um 00:52
mh, vielleicht schlägt hier ja meine kleine innere Emanze durch, aber ich muss ehrlich sagen, da ist die Frau doch selbst schuld.
Wenn ihr ihre Gesundheit selbst nichts wert ist, warum sollten sich andere darum kümmern? Traut sie ihrem Mann kein Verständnis zu? Nimmt sie ihn nicht ernst genug, ihm auch Verantwortung zu übergeben?
Jedenfalls geht mir bei so viel Demut und Selbstaufgabe ein Schaudern des Schreckens über den Nacken.
Gelesen hat sich die Geschichte flott, wenn auch manchmal durch die vielen kurzen Sätze etwas holprig.
Mittwoch 19. Januar 2011 um 06:16
An alle:
Sicher wird es genug Schwachmänner wie in Susans Geschichte geben. Unabhängig von der Story regt mich aber a. auf, dass in den Medien sich ein Männerbild etabliert hat, dass uns als völlige Trottel darstellt und b. dass es noch mehr Männer gibt, die dieses Klischee auch noch mit zustimmenden Äußerungen pflegen.
Ich bin wahrlich kein Macho und Superheld, aber ich bin in der Lage mich alleine anzuziehen, mir selbst meine Taschentücher zu holen und verhungere auch nicht vor einem vollen Kühlschrank. Mehr noch: ich kann kochen und tue das auch, mache meinen Teil der Hausarbeit und hab sogar wahrgenommen, dass ich Kinder habe … und eine Frau. Diese Reihenfolge ist nicht wertend, sondern hat dramaturgische Gründe.
Und Frauen, die abstreiten, dass ihnen ein aktiver, interessierter, fähiger, evtl. lustvoller Mann lieber ist, als oben beschriebene Weicheier, die lügt sich selbst in die Tasche und wird schlussendlich zwar so ein pflegeleichtes Weichei bekommen. Sie darf sich dann aber nicht besachweren, wenn sie das Weichei dann auch wie eine Glucke bemuttern muss.
Und Simone hat Recht (und da brauchst du dich selbst nicht in die Emanzen-Schublade stecken): Die Frau war in der Story selber schuld. Was spräche denn gegen ein liebevolles: “Schatz, die Taschentücher befinden sich 10 cm vor deiner Nase.” Und vor allem: “Liebling, mir geht es auch nicht gut.”? Wenn der Depp so blind ist, nicht zu sehen, dass sich seine Frau in einen “Zombie” verwandelt hat, dann muss sie ihn halt drauf stoßen.
Und umgekehrt: Ich will eine Frau und keine Krankenschwester als Partnerin. Bemuttern tun uns schon unsere eigenen Mütter und Schwiegermütter.
Mit männlich-galaktischen Grüßen
galaxykarl
P.S. Meine Anmerkungen haben nichts mit Susans Textqualität zu tun. Die Story ist sauber und auf Weicheier bezogen treffend geschrieben.
Mittwoch 19. Januar 2011 um 06:19
Mannomann,
schon wieder ein paar Tippfehler …
mgg
galaxykarl
Sonntag 30. Januar 2011 um 13:59
Also ich finde, die Story ist durchaus aus dem Leben gegriffen
Mal abgesehen von Galaxykarl, der natürlich ein richtiger Kerl ist *g*
Die kurzen Sätze sind mir auch aufgefallen, passen aber in dieser Geschichte ganz gut, finde ich.
Sonntag 30. Januar 2011 um 14:06
Das ganze erinnert doch stark an die Werbung, wo eine Mutter sich ein Päuschen im Garten erlaubt und irgendwas Süsses nascht um anschliessend wieder mit einem kurzen vorwurfsvollem Blick zum Himmel sich um ihren Nachwuchs kümmert, der offenbar schon wieder Unsinn in die Tat umsetzt…
Wer weiss, was diese Mutter nascht? Na??
Montag 28. Februar 2011 um 17:09
Bester Satz:
“Dankbar, dass ich nun nicht mehr Treppen steigen muss, bringe ich ihm eine heiße Zitrone.”
Einfach herrlich!
Montag 28. Februar 2011 um 17:10
@Detlef: Oh ich weiß es.
Kinder-Pinguin
Montag 28. Februar 2011 um 20:03
Das war doch das Naschteil in Handygröße, richtig?
Montag 28. Februar 2011 um 20:26
Jap. Es ist KÖSTLICH.
Montag 28. Februar 2011 um 20:41
Soll ja nicht grad gesund sein, ist wohl eher Seelennahrung…!
Montag 28. Februar 2011 um 21:57
Kinder-Pinguin? Blanker Zucker! Und alles durcheinander: Karamell, Sahne, Schokolade, Nüsse. Ja, was denn jetzt?
Sorry, aber ich mag die Dinger nicht. Ich bin auch in Naschangelegenheiten Purist. Wenn ich Schokolade will, dann den sportlichen Rüstungstypen mit Schwert. Seitdem die lila Kuh ihre geniale Schokolade “rezepturveredelt” hat, schmeckt das Zeug so lahmarschig wie hartes Nutella. Upps, doch eine Marke verraten. Ich weine den Zeiten nach, als die lila Kuh noch nach Kakao geschmeckt hat und einen Knack aufweisen konnte und nicht so ein weichgekochtes Nougatdingens geworden ist.
Und ich will ganze Nüsse, nicht so ein eingeschreddertes Abfalldingens. Da bin ich mittlerweile viel zu misstrauisch geworden. Ich denke, es dürfte der Süßwarenindustrie schwer fallen, Nüsse als Ganzes und mit Individualität von Nuss zu Nuss mit irgendwelchem Dreck nachzubauen.
Back-to-the-roots auch bei Naschzeug!
Mit galaktischen Grüßen
galaxykarl
Montag 28. Februar 2011 um 23:04
Ich esse nur noch Ritter und nur noch ab 71% Kakaoanteil! (Die gibts wirkich dort!)
Dienstag 1. März 2011 um 06:08
Hallo Detlef,
nach langer Zeit wieder mal eine Sache, die wir gemeinsam haben.
Mit schokoladig-galaktischen Grüßen
schokokarl … äh galaxykarl
Dienstag 1. März 2011 um 21:43
Ich esse nur noch “Arme Ritter” weiß noch jemand was das ist?
Mittwoch 2. März 2011 um 08:53
Ist das nicht so eine Süßspeise mit alten Brötchen und Puderzucker???
Mittwoch 2. März 2011 um 12:17
@ galaxy
blanker Zucker ist das aber nicht. Du hast den Fettanteil vergessen, der angesichts von Sahne und Nüssen (ich lass jetzt mal gute Fette/schlechte Fetten außen vor) nicht gering sein dürfte….
Mittwoch 2. März 2011 um 12:19
@ Micha und Felis
altes Brot/Toastbrot/Brötchen, Milch, Eier, Butter, Zimt, Zucker. Eine Sekunde auf der Zunge, ein Leben lang auf den Hüften, aber lecker….
Mittwoch 2. März 2011 um 14:13
…und preisgünstig!
Mittwoch 2. März 2011 um 16:47
“alt” bezog sich nur auf die Brötchen
, oder?
Schleck, da komme ich gleich vorbei … Moment, was passierte doch gleich mit dem Besuch in deiner Story “Die Frau”? *grusel*. Bin ganz plötzlich satt geworden.
Stimmt, mit Puderzucker war ja Kaiserschmarrn. (auch *schleck*)
Mittwoch 2. März 2011 um 18:09
Mein Stichwort!
Ich gedenke sehnsüchtig alter Ösi-Ski-Ferien mit genialem Kaiserschmarrn. Ich krieg den leider nicht so hin und weiß auch nicht, was ich falsch mache. Rosinen, Apfelstücke und Puderzucker müssen aber sein. Ich kann mich noch erinnern, dass die Teile recht zerrissen und viel dicker als meine Versuche waren. Bei mir sieht das immer wie ein verunglückter Pfannkuchen aus.
Hat jemand ein todsicheres Rezept? Wäre sehr dankbar.
Mit galaktischen Grüßen
galaxykarl
Mittwoch 2. März 2011 um 20:37
@ Micha
Das passiert doch nur den unangekündigten Besuchern…..
Nimm doch einfach mal 375 ml Milch, 125 g Mehl, 50 g Butter, je 30 g Rosinen und Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 4 Eier, Salz und Puderzucker.
Die Rosinen weichst du im Rum ein. Während dessen schlägst du das Eigelb mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Salz cremig, hellgelb (pro Eigelb mach ich immer drei Minuten), dann die Milch dazugeben und nach und nach das gesiebte Mehl. Eiweiß sehr steif schlagen. Rosinen in die Eigelbmasse geben und steifes Eiweiß unterheben.
Butter in einer Pfanne schmelzen, Teig einfüllen, bei kleiner Hitze so lange braten, bis der Teig sich leicht löst. Sobald die Unterseite leicht gebräunt ist, wenden und die andere Seite genauso bräunen. Zerreißen, auf einen Teller geben und mit Puderzucker bestreuen.
Mittwoch 2. März 2011 um 21:19
He, lass uns doch ein sfbasar-Koch- und Backbuch hier veröffentlchen!
Mittwoch 2. März 2011 um 22:00
Nee, das machen wir anders: Wir gehen alle zu Ati und prüfen, ob das Produkt so gut schmeckt, wie ihr Rezept vermuten läßt. Wenn wir dann jeder eine Monsterportion gekostet haben, schreiben wir eine begeisterte Koch-Rezi und schlagen Ati für “Das perfekte Dinner” oder “Koch-Duell” vor.
Iris wird einen Krimi daraus basteln, á la “Eine Leiche zum Dessert”, Aileen und Stephan kommen hoch zu Ross und und wundern sich, dass die Schotten ohne Kaiserschmarrn überleben konnten. Detlef, Günni und ich verwechseln Atis Kockkunst mit klingonischem Gagg und alle anderen verlangen eine zweite Portion.
http://www.sfkochbasar.de ist doch eine abgefahrene Idee.
Mit hungrig-galaktischen Grüßen
galaxykarl
P.S. Ati: Ich werd dein Rezept ausprobieren und meine Familie damit überraschen.
Donnerstag 3. März 2011 um 12:42
@Ati
Jetzt fehlt nur noch das (gestylte) Bild und eine Essprobe dazu
Was für eine Pfanne nimmst du? Ich hatte mich letztens in das Abenteuer begeben, in einer unbeschichteten Pfanne Rösti machen zu wollen. Bevor ich dann den angepappten stinkenden Klump weggeschmissen habe, kam mir die Idee mit der beschichteten Pfanne. Und siehe da, der Rösti brutzelte brav vor sich hin und glitt mühelos auf den Teller. Bon Appetit!
@Galaxykarl
bis
mit allen Facetten dazwischen.
Richtig, probieren geht über studieren. Bei mir haben die Überraschungen allerdings sehr unterschiedlichen Erfolg, von
Den Rum müsste ich leider weglassen.
Donnerstag 3. März 2011 um 14:07
Au weh zwick: Kochduell? Perfektes Dinner? Willst du mich vergraulen Galaxy????
@ Micha:
Bis die Probe bei dir wäre, wäre sie ja schon trocken. Nene, das muss frisch auf den Tisch. Ich nehm zwar für meine dünnen Pfannkuchen am liebsten eine Crepespfanne – für den Schmarrn muss aber die alte Gusseiserne herhalten. Übrigens, du kannst den Schmarrn auch im Ofen garen lassen, fällt mir gerade ein.
Hach: Und merkt ihr was? Galaxy will gar nichts davon essen, sondern es mit einem Klingonen-Gag verwechseln, tstststs.
Donnerstag 3. März 2011 um 17:19
Der mag eben nur lebendige Kost! ;D
Donnerstag 3. März 2011 um 20:50
Seit dem Gammelfleisch-Skandal wird man ja misstrauisch. Und wenn sich das Essen im Teller bewegt, ist man wenigstens sicher, dass es frisch ist. Mann kann es ja dann immer noch töten (hah! wie mordlüstern), medium braten und fein gewürzt dem Mund zuführen. Upps, jetzt bin ich doch wieder bei Fleisch gelandet und eigentlich sprachen wir hier ja über Kaiserschmarrn.
mgg
galaxykarl
Freitag 4. März 2011 um 17:17
Hoffentlich hört das nicht deine Nacbarin mit dem winzigen fellosen Hund, der so gut in den Wok passen würde!
Mittwoch 29. Februar 2012 um 15:03
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