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Interview und Vorstellung der Werke des Grafik-, Aktions- & Fotokünstlers Dabre Durante (Teil 3). Das Interview führte Martina Müller. – Preisangebote für die vorgestellten Werke bitte an: info@sfbasar.de – wir leiten das dann weiter an den Künstler.

Interview und Vorstellung der Werke des Grafik-, Aktions- & Fotokünstlers Dabre Durante.

 

 

 

(Teil 3)

 

 

 

Das Interview führte Martina Müller.

Preisangebote für die vorgestellten Werke bitte an: info@sfbasar.de – wir leiten das dann weiter an den Künstler.

 

 

(Zurück zum 2. Teil)

sfb: Lieber Dabre,

 

wir treffen uns hier heute zum dritten Mal um weitere Werke Ihrer Früchte-Kreationen vorzustellen. Worin unterscheiden sich die heute vorzustellenden von den vorherigen?

 

DD: Dieses Mal möchte ich die Werke vorstellen, bei denen ich auch einige exotische Früchte abgebildet habe. Dabei habe ich farblich und was die Auswahl angeht keine Langeweile aufkommen lassen. Es war einfach interessant, Farben zu verwenden, die, was die vorliegende Früchte angeht, unsere Erwartungs- und Sehgewohnheiten konterkarieren.

sfb: Das scheint mir auch wirklich gelungen. Und ich traue es mich kaum zu sagen: Diese Bilder gefallen mir noch wesentlich besser als die vorherigen. Vor allem das erste hat es mir angetan. Ich bin schon jetzt darin verliebt.

DD: Wenn Sie möchten kann ich Ihnen das als Din A1-Farbkopie ausdrucken. Ich habe mir nämlich für solche Zwecke und Gelegenheiten einen Großformatdrucker zugelegt, der tatsächlich Ausdrucke bis zu 59,4 x 84,1 cm herstellt. Ich kläre das nur noch mit meinem Auftraggeber ab, der ja das Original bezahlt hat. Und auch, ob ich ihr Exemplar signieren darf. Aber ich denke, das wird schon klappen! 🙂

sfb: Das ist wirklich sehr lieb. Ich werde den Ausdruck auch unter Glas setzen und einen besonderen Platz in meiner Wohnung geben. Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ich nicht weiss, um was es sich hier für eine Frucht handelt.

DD: Bei der Maclura handelt es sich um die Frucht eines Maulbeergewächses. In Europa kennt man die Art auch kaum, da sie überwiegend in Afrika, Asien, Australien, Nordamerika, den Pazifischen Inseln und Südamerika wächst.

Maclura-Arten sind verholzende Pflanzen. Sie wachsen als immergrüne oder laubabwerfende, kleine bis große Bäume, aufrechte bis kletternde Sträucher oder Lianen. Sie enthalten Milchsaft. Alle Maclura-Arten besitzen achselständige, kräftige, gerade und gebogene Sprossdornen, wenigstens so lang sie jung sind. Die wechselständig und spiralig oder zweizeilig angeordneten Laubblätter sind einfach und gestielt. Die einfache Blattspreite ist fiedernervig. Der Blattrand ist glatt. Die zwei Nebenblätter sind nicht verwachsen, darin unterscheiden sie sich von vielen anderen Moraceae.

Maclura-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die achselständigen Blütenstände sind kopfig, traubig oder ährig. Es befinden sich oft viele Tragblätter an der Basis des Blütenstandes. Die zwei bis vier Deckblätter je Blüte sind mit dem Kelch verwachsen; jedes mit zwei gelben Drüsen. Bei den männlichen Blüten sind die meist vier (selten drei oder fünf) Kelchblätter frei oder höchstens an ihrer Basis verwachsen und die meist vier (selten drei oder fünf) Staubblätter sind gerade. Die weiblichen Blütenstände sind kugelig. Bei den ungestielten weiblichen Blüten sind die fleischigen Kelchblätter frei oder verwachsen und der kurze Griffel endet in einer oder zwei ungleichen Narben.

Bei dem fleischigen und mehr oder weniger kugeligen Fruchtverband sind die Deckblätter und der Kelch vergrößert. Bei den eiförmigen einzelnen Steinfrüchten sieht die Oberfläche muschelartig aus und sie sind von den fleischigen Kelchen eingehüllt. Die Samen sind dünn und fleischig.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Maclura

sfb: Kann man sie essen?

DD: Nein, essen kann man sie nicht. Sie sind einfach nur dekorativ und sie riechen auch besonders gut. Man kann sie einfach für ein paar Wochen in eine Schale legen.

Wie Gäste von einem anderen Stern liegen im Spätherbst diese Knubbelfrüchte auf dem Rasen beim Eingang des Botanischen Gartens. Sie stammen von einem weiblichen Baum der Milchorange (Maclura pomifera), einer amerikanischen Verwandten des bekannteren Maulbeerbaums. Ihre Ursprungsregion, das Dreiecksland zwischen Arkansas, Oklahoma und Texas, war das Stammesgebiet der Osage-Indianer, daher heißt die Milchorange auch Osagedorn. Nachdem sie Präsidenten Jefferson als Präsent zugeschickt wurde, erlangte sie in den ganzen USA große Berühmtheit und wurde als Straßenbaum angepflanzt. Die Früchte können bis zu ein Kilo schwer werden und man hat lange gerätselt, für wen sie ursprünglich bestimmt waren – momentan scheinen sich nur Grauhörnchen dafür zu interessieren, die aber große Schwierigkeiten haben, diese schweren Knubbelmonster abzuschleppen. Inzwischen weiß man, dass die Adressaten schon lange ausgestorben sind – es waren die früher in Nordamerika heimischen Riesenfaultiere, die bis zu 6 Meter hoch werden konnten und so die nahrhaften Früchte ernten und die Samen verbreiten konnten. Auch Mammuts, Riesennashorn und das Donnertier der Sioux konnten sich für diese Früchte begeistern. Die Milchorange ist also so etwas wie ein fossiler Gruß aus einer untergegangenen Welt.

Inzwischen erlebt sie jedoch eine Renaissance als so genanntes funktionelles Nahrungsmittel. Bisher wird die Osagefrucht noch nicht für die menschliche Nahrung genutzt, obwohl sie zart nach Orange duftet. Sie ist nämlich vollgestopft mit Pomiferin, einem Isoflavon mit stark antioxidativer Wirkung, das gegen Gefäßkrankheiten, Entzündungen, Alterungserscheinungen und Übergewicht wirken soll. Es könnte also sein, dass die Stelle des Riesenfaultiers als Hauptnutzer von Homo sapiens übernommen werden wird…

Quelle: http://www.botanik.kit.edu/garten/607.php

sfb: Die nächste Frucht kenne ich wieder: Es handelt sich um eine Feige, richtig?

 

DD: Stimmt. Die echte Feige ist essbar und auch in unseren Breiten gut zu bekommen. Die Echte Feige ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Feigen. Sie zählt zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen und wird im gesamten Mittelmeergebiet angebaut. Sie hat wie alle Feigen eine komplexe und äusserst interessante Bestäubungsökologie.

Die Blütenökologie ist bei der Echten Feige noch komplizierter als bei der Gattung Feigen generell, da hier nicht nur Feige und Feigenwespen interagieren, sondern zusätzlich zwei Feigenvarietäten zusammenspielen müssen.[2] Wie bei allen Feigen werden die Blüten durch eine 2 bis 3 Millimeter große Gallwespenart, die Feigengallwespe (Blastophaga psenes) bestäubt.

Die Gallwespen entwickeln sich in den kurzgriffligen weiblichen Blüten der Bocksfeige. Die Imagines schlüpfen in den reifenden Blütenständen. Die nicht flugfähigen Männchen begatten die Weibchen noch innerhalb der Feige. Vor dem Verlassen der Feige durch das Ostiolum sammeln die Weibchen den Pollen an den männlichen Blüten. Die befruchteten Weibchen suchen nun blühende Feigen. Es gibt nun zwei Möglichkeiten:

  • Das Weibchen findet eine Bocksfeige. Nach dem Eindringen in den Blütenstand bestäubt es mit dem mitgebrachten Pollen die Blüten. Mit seinem Legestachel legt es die Eier in die Fruchtknoten der weiblichen Blüten und sorgt so für eigene Nachkommen. Obwohl die weiblichen Blüten steril sind, müssen sie bestäubt werden, damit sie die Gallen bilden, in denen sich die Wespenlarven entwickeln.
  • Das Weibchen findet eine Essfeige. Es bestäubt ebenso die weiblichen Blüten. Da deren Griffel jedoch länger sind als der Legestachel, kann es keine Eier ablegen.[3]

In beiden Fällen geht die Gallwespe im Inneren der Feige zugrunde.[4]

In den Bocksfeigen entwickelt sich die nächste Gallwespen-Generation, bei den Essfeigen entwickeln sich die essbaren Früchte mit den Samen.

Um in Feigenkulturen die Bestäubung sicherzustellen, werden blühende Bocksfeigenzweige in die Essfeigenbäume gehängt („Caprifikation“).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Feige

Ich habe hier lange herumexperimentiert weil ich die inneren Kerne so toll finde.

sfb: Das Ergebnis ist wirklich gut gelungen. Wobei die Variation oben rechts mir sehr nahe an der Realität scheint.

 

DD: Stimmt, aber eine leichte Verfremdung habe ich trotzdem vorgenommen. Es soll ja Kunst sein und nicht die Abbildung von Früchten für den Biologieunterricht oder für ein Lexikon.

sfb: Kommen wir zum nächsten Werk. Hier ist wohl die in Europa weitverbreitetste Frucht das Objekt der Darstellung geworden.

DD: Klar, das ist trotz Verfremdung immer noch von jedem zu erkennen. Um welche Sorte es sich hier handelt, ist mir leider nicht bekannt. Auch wenn man hierzulande immer wieder auf die wenigen ertragsreichsten Sorten geführt wird. Eigentlich schade. Früher soll die Vielfalt an Äpfeln, die man beim Obstbauer bekam, viele verschiedene Geschmäcker abgedeckt haben. Heute ist das ja leider nicht mehr so, dank unseres Wirtschaftssystem, das sich wie in vielen Fällen auch als Feind und Vernichter der Vielfalt zeigt.

Die Äpfel (Malus) bilden eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Gattung umfasst etwa 42 bis 55 Arten laubwerfender Bäume und Sträucher aus Wäldern und Dickichten der nördlichen gemäßigten Zone in Europa, Asien und Nordamerika, aus denen auch eine große Anzahl an oft schwer unterscheidbaren Hybriden hervorgegangen ist.

Die weltweit mit Abstand bekannteste und wirtschaftlich sehr bedeutende Art ist der Kulturapfel (Malus domestica). Daneben werden manche aus Ostasien stammende Arten mit nur etwa kirschgroßen Früchten, wie etwa der Japanische Apfel (Malus floribunda), der Kirschapfel (Malus baccata) und Malus ×zumi in gemäßigten Klimagebieten als Ziersträucher und -bäume angepflanzt. Nicht zu verwechseln mit den Äpfeln sind die nicht näher verwandten Granatäpfel (Punica granatum).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84pfel

sfb: Ja, das ist sehr schade. Meine Oma hat mir auch immer wieder berichtet, wie lecker die Sorten von früher waren, die man heute kaum noch im Supermarkt findet. Da muss man dann schon auf einen Wochemarkt gehen und dort spezielle Obstbauern finden, die diese alten Sorten heute noch zum Verkauf anbieten. Ich habe mal einen Beitrag im TV gesehen, das davon nur eine bestimmte Menge verkauft werden darf, sonst macht man sich als Marktverkäufer strafbar.

 

DD: Unsere Welt ist schon recht merkwürdig, wenn nicht gar absurd, was unser Wirtschaftssystem so für Geburten über uns ausschüttet. Viel schlimmer finde ich aber, das wir uns sowas gefallen lassen. Ohne die sprichwörtliche Trägheit der Massen ging das sicher nicht.

sfb: Beim nächsten Werk scheint es sich aber nicht um eine Frucht zu handeln. Ist das der Holzstamm eines Fruchtbaumes?

DD: Hier handelt es sich um den Stamm eines Maulbeerbaumes. Sie gehören wie die Feigen in die Familie der Maulbeergewächse und tragen essbare Früchte, die sehr süß und saftig sind.

 

Leider sind die Früchte nur schwer zu bekommen, obwohl deren Beliebtheit immer weiter zunimmt, da sie zu weich und saftig für den Transport sind.

Die drei in Europa meist bekannten Arten sind Weiße Maulbeere und Schwarze Maulbeere (beide aus Asien) sowie die Rote Maulbeere (aus Nordamerika).

Weiße Maulbeeren wachsen in Deutschland häufig nur strauchförmig. Geeignete Standorte sollten vor allem warm und windgeschützt sein. Günstig sind lockere, frische, tiefgründige, nährstoffhaltige sowie kalkreiche Böden. [1]

Die Früchte der drei genannten Arten sind essbar. Das Aussehen erinnert in der Form an längliche Brombeeren, die Farbe reicht von cremefarben (Weiße Maulbeere) über rot bis zu schwarz. Allerdings lässt sich die Art nicht über die Fruchtfarbe bestimmen, da es auch Weiße Maulbeeren mit dunklen Früchten gibt, ebenso wie Schwarze Maulbeeren mit weißen und hellen Früchten. Maulbeerfrüchte sind sehr süß und saftig, wobei die Weiße Maulbeere teils als fade gilt, während die Rote und Schwarze Maulbeere intensiver im Geschmack und aromatischer sind. Die Früchte am Baum reifen nach und nach im Laufe mehrerer Wochen und können daher nicht gleichzeitig abgeerntet werden. In manchen Ländern legt man Tücher oder Folien unter die Bäume, die reifen Maulbeeren fallen dann beim Schütteln herab, während die noch unreifen Früchte weiter an den Zweigen bleiben. Als Marktobst haben frische Maulbeeren praktisch keine Bedeutung, da sie zu schnell verderben.

Die getrocknete Maulbeere erlangt in Deutschland langsam erhöhte Beliebtheit. Ihr Geschmack ähnelt etwa dem von Rosinen, hinterlässt jedoch keinen Nachgeschmack. Die Maulbeeren verlieren beim Trocknen ihre Farbe und sehen sandfarben bis transparent aus, werden sehr fest und haben eine raue Außenhülle.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Maulbeeren

sfb: Na, da bin ich aber mal gespannt, ab welchem Beliebtheitsgrad sich da was ändert, was die Verfügbarkeit angeht.

DD: Mir hat es einfach gefallen, wie das Holz aussah und im Grunde stammt es ja auch von einem Fruchtbaum. Aus den Baumstämmen werden zudem in asiatischen Ländern (besonders in der Türkei und im persischen Sprachraum) hochwertige Musikinstrumente (Zupfinstrumente) wie das Saz, Baglama oder Cura hergestellt. Ausserdem sollen das Holz und die Früchte noch viele andere kaum erforschte Eigenschaften haben. Es wäre schade, wenn man daraus nicht einen Nutzen für die Menschen ziehen würde.

In der Medizin wird oft auf die Form der Maulbeere Bezug genommen. So wird das Aussehen von Gallensteinen mit den Maulbeeren verglichen. Auch die befruchtete Eizelle wird im 32-Zelle-Stadium, also nach der Befruchtung durch das Spermium und vor der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut, als Morula oder Maulbeerkeim bezeichnet.

Schwarze Maulbeeren werden auch zu Sirup für Erfrischungsgetränke verarbeitet.

Maulbeerbäume werden in Ovids Metamorphosen einmal erwähnt: In Pyramus und Thisbe wird erzählt, dass die Farbe der Maulbeeren ursprünglich weiß war und das Blut, das Pyramus vergoss, in die Wurzeln des Baumes einzog und die Maulbeeren purpurn färbte. In der Bibel wird der Maulbeerbaum achtmal genannt, wobei meist die Maulbeer-Feige gemeint ist.[4]

Seit 1024 steht in der Benediktinerabtei Brauweiler der tausendjährige Maulbeerbaum, unter dessen Füßen der

Legende nach die Tochter Kaiser Ottos II., Mathilde, die Klostergründung beschloss.[5]

Auch in der Heraldik hat der Maulbeerbaum mit den Früchten es als Wappenfigur ins Wappenschild geschafft. Beispiel ist das Wappen von Erkner mit der Beschreibung: „Im blauen Schild ein goldener Schrägrechtsbalken überdeckt von einem schwarzen bewurzelten Maulbeerbaum mit grünen Blättern und zwei silbernen Maulbeeren.“[6]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Maulbeeren

sfb: Als letztes Werk erkenne ich die Kiwi. Hier finde ich die Farben richtig überwältigend. So habe ich bislang noch keine aufgeschnittene Frucht gesehen, obwohl man die Kiwi auf Abbildungen gerne aufgeschnitten zeigt, da man von aussen kaum erkennt, was für eine interessante Kernstruktur sie beherbergt.

DD: Mir geht es ähnlich wie Ihnen: Ich könnte stundenlang in diese Falschfarbenabbildungen der Kiwi schauen, das mir fast schwindelig wird. Auch mich überwältigt das und hinterlässt bei mir sogar einen merkwürdigen Geschmack im Mund, der je nach Farbe an Variationen des echten Kiwigeschmacks erinnert. Wenn man in Büchern, Lexika oder im Internet nach „Kiwi“ sucht stößt man immer wieder auf den flugunfähigen nachtaktiven Vogel in den Wäldern Neuseelands den man auch als Schnepfenstrauß bezeichnet. Daher habe ich gelernt, dass man stattdessen nach „Kiwifrucht“ suchen sollte. Der Name Kiwi für diese Frucht wurde aus marktstrategischen Überlegungen 1959 in Neuseeland erfunden und leitet sich tatsächlich vom Kiwi-Vogel ab. Eigentlicher lateinische Name ist Actinidia deliciosa oder neben Kiwi umgangssprachlich auch Chinesischer Strahlengriffel oder Chinesische Stachelbeere genannt. Diese ist eine nur in Kultur vorkommende Art der Strahlengriffel. Diese Art, besonders die Sorte ‘Hayward’, liefert den Großteil der weltweit gehandelten Kiwifrüchte.

Die Früchte stammen ursprünglich aus dem südlichen China. Die Lehrerin Mary Isabel Fraser importierte die ersten Samen aus einer Mission in Yichang im Jangtsekiangtal im Januar 1904 nach Neuseeland. Der Gärtner Alexander Allison pflanzte diese auf seinem Grundstück südlich von Wanganui an, wo die Pflanzen 1910 erstmals Früchte auf neuseeländischem Boden trugen. Der Gartenbauwissenschaftler Hayward Wright züchtete aus diesen zunächst Chinesische Stachelbeere genannten Pflanzen erstmals kommerziell die Sorte ‘Hayward’, die auch noch heute einen Großteil der gehandelten Kiwifrüchte ausmacht. Um 1950 wurden diese erstmals in der Bay of Plenty angebaut und schon bald darauf nach Europa und Nordamerika exportiert.[5]

Italien ist weltweit der führende Produzent von Kiwifrüchten, gefolgt von Neuseeland, Chile, Frankreich, Griechenland und Japan. In China und Taiwan werden Kiwis nach wie vor angebaut, China ist es bis jetzt jedoch nicht gelungen, zu den wichtigsten zehn Produzenten dieser Frucht aufzuschließen. Angebaut werden Kiwis dort vorwiegend in der bergigen Region von Changjiang und Sichuan.

In den italienischen Provinzen Rom und Latina ist die Kiwifrucht mit der Herkunftsbezeichnung I.G.P. als Kiwi Latina geschützt.[6]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Actinidia_deliciosa

sfb: So, damit sind wir auch schon wieder am Ende dieses interessanten Interviews. Ich habe viel dazu gelernt und freue mich auf die Fortsetzung, für die Sie uns schon mal im Geheimen was mit Autos angekündigt haben. Wie immer hat es mir grossen Spass gemacht, und nicht zu vergessen, habe ich nun hoffentlich bald einen echten Dabre Durante an meiner Wand hängen! 😉

DD: Ich bedanke mich ebenfalls. Auch mir hat es wieder großen Spass gemacht und nächstes Mal kommt dann tatsächlich mal was ganz anderes. Lassen Sie sich überraschen! 🙂

Copyright (C) 2015 by Martina Müller und Dabre Durante

Preisangebote für die vorgestellten Werke bitte an: info@sfbasar.de – wir leiten das dann weiter an den Künstler.

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Buchtipp der Redaktion:

ZERO (Kartoniert)
Stedelijk Museum, Amsterdam
von König, Walther

Verlag:  König, Walther
Medium:  Buch
Seiten:  560
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  April 2015
Maße:  266 x 256 mm
Gewicht:  2134 g
ISBN-10:  3863356969
ISBN-13:  9783863356965

Beschreibung
Über 50 Jahre nach ihrer Gründung wird das Werk und Wirken der internationalen ZERO-Bewegung mit dieser umfassenden Publikation auf spektakuläre Weise gewürdigt. Erstmals werden die zentralen Werke und Protagonisten der zwischen 1958 und 1966 aktiven Bewegung im Rahmen eines großzügigen Überblicks zusammen gezeigt. Neben einer reich illustrierten chronologischen Dokumentation der Ausstellungen, Aktionen und Publikationen und wissenschaftlichen Texten zu zentralen ZERO-Themen bilden die 45 Künstler-Portfolios mit großformatigen Werkabbildungen, Künstlerporträts und erstmals übersetzten Künstlertexten einen weiteren Schwerpunkt der Publikation. Die Portfolios gehen neben den ersten Gründungsmitgliedern Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker sowie bekannten Künstlern wie Yves Klein oder Lucio Fontana auch auf weniger bekannte Künstler der Bewegung ein, wie Hermann Goepfert, Oskar Holweck oder Hans Salentin. Ergänzt wird der Band durch ein durchgehend illustriertes Werkverzeichnis sowie den Reprint einer Bibliografie von Herman de Vries von 1964.

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5 Comments

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  1. Martina Müller

    Interview und Vorstellung der Werke des Grafik-, Aktions- & Fotokünstlers Dabre Durante (Teil 3). Das Interview führte Martina Müller.

  2. Lecker, zum reinbeißen schön.

  3. Martina Müller

    Beiss dir aber nicht die Zähne aus, Petra! 😉

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