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HOMUNKULUS – Ein NINRAGON-Roman – Leseprobe (Teil 2) aus dem gleichnamigen Fantasy-Titel von Horus W. Odenthal

HOMUNKULUS

– Ein NINRAGON-Roman –

Leseprobe (Teil 2) aus dem gleichnamigen Fantasy-Titel

von

Horus W. Odenthal

(Zum vorherigen Teil)

Die Schleier lichteten sich ein wenig. Ein weiterer Umriss schälte sich heraus, daneben, deutlich kleiner – mannshoch. Durch den Dunst hervorgehoben flimmerte etwas zwischen beiden ungleichen Gestalten in der Luft, farbige Zeichen, aufflackernde Symbole, wie winzige Feuerwerkszeichen im Nebel. Jetzt sah sie deutlicher: Die kleinere Gestalt war der unter den Fliehenden, der nicht ins Bild passte. Älter als der Rest, graues, fremdartig erscheinendes Gewand, von einem breiten Gürtel zusammengehalten.

Neben ihr, ein schnappendes Surren durchschnitt die Luft. Ein Schrei, ein trockenes Tunk!, fast gleichzeitig dazu. Die mannsgroße Gestalt brach zusammen, die Lichtsymbole blieben wie eingefroren in der Luft stehen. Histan neben ihr hielt noch die Armbrust im Anschlag, lud mit einem satten Klacken des Spannhebels seine Waffe nach.

„Der Bannschreiber“, sagte er knapp, als er Danaks Aufmerksamkeit auf sich spürte.

Und ihr verblüffter Blick wanderte von Histan zurück zu der sich dunkel vor ihnen türmenden Masse, während ihr die Bedeutung von Histans Worten dämmerte, sie zu begreifen begann, was sie da vor sich hatten.

Die Staubschwaden verzogen sich, als hätte man Gazeschleier beiseite gezogen, und das Ding machte daraus hervor einen Schritt auf sie zu.

Drei bleiche Augen, kreisrund wie Münzen, hefteten sich aus einem dunklen, rohen Raubtierschädel auf sie. Darunter spannten sich unproportional breite Schultern und eine Brust wie eine Tonne. Zerfetzte, von ornamentalen Riefen durchzogene, lederartige Panzerplatten, stumpfschwarz, teils von grauem Staub bedeckt. Kantige, ausgefranste Löcher zeichneten den kolossalen Leib. Unter dem rechten Schulterpanzer klaffte es leer. Das blanke Skelett lag hier frei: die abgewetzte Oberarmspiere, bloße, rohe Stränge, welche die Gliedmaße trieben, schlaffe Fetzen, nacktes Räderwerk. Gelenke und Sehnen, und daran ein intakter Unterarm mit mächtiger, geballter Faust. Eine Kreatur zerschunden und brutal. Von Schlachten schwer gezeichnet und ramponiert. Eine Kreatur, so wusste Danak, für nichts anderes geschaffen, als um in Schlachten geschickt zu werden.

Von jemandem wie dem Mann, den Histan gerade mit einem Armbrustpfeil getötet hatte.

Einem Bannschreiber – manche nannten sie auch Skriptoren.

Er hatte dem Geschöpf – diesem Homunkulus, so sprach sie den Namen nun in ihren Gedanken für sich aus – gerade den genauen Auftrag, den präzisen Bann einprägen wollen. Unmöglich zu sagen, wie weit er damit gekommen war. Doch wie unvollständig auch immer seine Anweisungen waren – diese Kreatur war auf Vernichtung ausgerichtet.

Die drei bleichen Augen fuhren ruckend ihre Reihe ab, der Homunkulus setzte sich in Bewegung. Seine Fäuste spannten sich, lange, gerade Klingen fuhren sirrend aus der Ummantelung der Unterarme.

Danak riss ihre Armbrust hoch, Histans Pfeil schwirrte schon. Der erste Pfeil wurde mit dem Wischen der Arme und einem metallenen Singen beiseite gefegt, Danaks Geschoss bohrte sich in den Brustpanzer. Sie warf die nutzlose Fechtstange beiseite, spannte ihre Armbrust neu und tauchte zur Seite weg.

Der Homunkulus fuhr unter sie wie eine Ramme. Sie spürte die Erschütterung des Bodens, während sie aufkam und sich abrollte, die kompakte Armbrust in sicherem Griff. Wie Krähenschatten wurden die Umrisse ihrer Gefährten von der wuchtigen Masse auseinander getrieben. Die Spur einer zweifachen Klingenschrift fräste sich durch die Luft. Scharf-silbernes Blitzen, ein elegantes Gleiten durch dafür zu plumpes Fleisch und Leibesmasse. Blutgespritze und Sturz. Ein Gardist rollte schlaff zur Seite weg. Histan und Khrival waren zu beiden Flanken der Kreatur.

Aus dem Schwung der Rückhand drosch Khrival das schwere Keulenende seiner Fechtstange gegen den grobschlächtigen Schädel des Viehs. Das knickte zur Seite, ansonsten war es, als habe der Vorsekkmann lediglich auf einen prall gefüllten Kornsack eingeschlagen. Der Homunkulus ruckte zurück, brüllte aus stumpfem Raubtiermaul, dass der Lärm die Kaverne füllte, und zeigte dabei Reihen spitzer Haifischzähne. Danaks zweiter Pfeil glitt am Panzer der Kreatur ab, Histans Pfeil pflügte sich in die kantige Wange. Die Kreatur brüllte erneut und entfesselte einen Klingenwirbel, dass Khrival gerade noch zurückspringen konnte, Stahl schrammte kreischend über seinen Brustpanzer.

Danak zielte wieder, noch immer in der Hocke – Der Schädel, ziel auf den Schädel, das muss die Schwachstelle sein! –, doch wie ein Blitz kam der Homunkulus mit vorgereckten Klingen auf sie zugeschossen. Sie schnellte seitwärts, sah die schwere Masse wie einen stürzenden Felsbrocken über sich kommen – Stahl schrammte sich in Mergelboden –, dachte, Oh mein Gott, der zermalmt dich, das war‘s, schlüpfte frei, irgendwie, die Armbrust kam klappernd auf, der Pfeil löste sich surrend dabei, sie keuchte. Wollte hoch.

Sah den Umriss des Homunkulus direkt vor sich, so dass er fast ihr ganzes Blickfeld ausfüllte; halb gestürzt, halb gekauert, wollte er sich auf einem Arm aufrichten. Der zerstörte Arm gab dabei ein gequältes surrendes Knirschen von sich; Bewegungen und Schnelligkeit der Kreatur waren durch die Beschädigungen anscheinend eingeschränkt. Ein Schatten stürzte sich auf den Homunkulus. Khrival war auf ihm und hatte sein Kurzschwert hoch über den Kopf gehoben, kurz davor, es auf den Nacken des Viehs niedersausen zu lassen.

Der Homunkulus stemmte sich abrupt hoch, Khrival auf seinem Rücken schwankte, kippte, verlor die Balance. Die Kreatur fing sich einen weiteren Pfeil ein, von Histan präzise in das rechte der drei Augen gepflanzt. Sie fuhr brüllend zu ihm herum, wandte sich ihm zu, trat dabei wie beiläufig nach dem gestürzten Khrival aus. Der mächtige Fuß donnerte auf den Boden, dass das Gewölbe erneut erzitterte. Khrival hatte sich gerade noch zur Seite werfen können; sie sah ihn in der aufstiebenden Staubwolke, sah wie er in die Hocke kam. Sah, wie der Homunkulusarm mit der Klinge daran seitlich aushieb. Khrivals elegante Bewegung stoppte abrupt. Sie hörte ein Röcheln. Dann sackte Khrival zur Seite weg, als habe ihn jemand einfach umgekippt. Die Körperspannung seiner Glieder löste sich in ein schlaffes Baumeln.

Der Boden war fort, unter ihren Füßen weggestürzt. Sie hing in kalter, nicht endender Leere.

Und trotzdem mussten ihre Füße sich an etwas abdrücken, als sie vorstürzte, auf die Kreatur zu. Nein, das ist nicht wahr, schoss es durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Ihm ist nichts geschehen, ihn hat nur ein Hieb unglücklich am Panzer erwischt. Sonst nichts… Histan wurde vom massiven Umriss des Homunkulus vor ihr verdeckt, sie konnte nicht erkennen, was geschah, sah nur die heftige Bewegung des Homunkulusrückens, Stahl klirrte, sah dann Histans Gestalt, wie er zur Seite weghechtete.

In ihrer Hand hielt sie das Schwert; die Armbrust war verschwunden, die hatte sie wohl fallengelassen, ohne dass es ihr bewusst geworden war. Der breite Rücken des Homunkulus vor ihr beugte sich abrupt in der Bewegung – sie dachte an Khrivals Attacke und sprang. Die Sohle ihres Fußes traf das Kreuz der Kreatur, fand knappen Halt. Durch die Luft wirbelnd sah sie den ungeschützten Nacken des Viehs unter sich, zielte den Hieb ihrer Klinge dorthin, fand Widerstand. Ein Schlag traf sie. Als wäre sie mit voller Wucht gegen einen Balken geprallt. Der herumschnellende Arm des Monstrums hatte sie im Flug erwischt, trieb ihr die Luft aus den Lungen. – Inaim sei Dank, nur der Arm, nicht die Klinge! – Sie flog durch die Luft, krachte in morsche, nachgebende Ziegel, brach in einem stürzenden Haufen aus Trümmern zusammen.

So schnell. So viel Kraft.

Ihr Kopf dröhnte, ihre Sicht war verschleiert. Wie durch Nebelschwaden, so als schwankte alles um sie her, sah sie die schwere Masse des Homunkulus schnell auf sich zukommen.

Bewegung in den Augenwinkeln, Rufe durch das Gewölbe.

Das war Chiks Stimme. Sie stemmte sich mühevoll hoch, ein stechender Schmerz ging durch ihre Seite und ließ sie aufkeuchen. Sie taumelte, benommen und auf schwachen Beinen, sah den Homunkulus innehalten. Er zuckte, brüllte auf. Ein weiterer Pfeil saß ihm im Kiefer.

Schreckens-, Erstaunensschreie von der Seite: Man hatte den Homunkulus jetzt zur Gänze erblickt.

Noch immer brüllend, wandte sich der Schädel der Kreatur in die Richtung der Rufe. Ihr Blick folgte ihm. Tatsächlich. Chik und Uniformmäntel von Gardisten. Milizgefährten kamen ihnen zu Hilfe. Stutzten allerdings in ihrem Lauf, jetzt wo sie das ungeschlachte, ramponierte Geschöpf so deutlich vor sich sahen. Hoben dann panisch Armbrüste und Klingen, als es auf sie zustürmte. Die Rufe der Milizionäre wurden vom röhrenden Angriffsschrei der Kreatur übertönt. Der höhlenartige Raum des Gewölbes dröhnte zitternd davon wider.

Kopf und Hals, das waren die Schwachstellen; sonst schien die Kreatur unempfindlich. Keine Chance, es ihnen in dem Kampflärm zuzurufen. Bevor sie weiter nachdenken konnte, stürmte sie schon auf das tobende Gewühl zu. Der Homunkulus füllte beinah den ganzen Raum bis zur Decke, wie ein gewaltiges, rasendes Raubtier, die Milizionäre stoben umher, versuchten den sausenden Klingen zu entgehen und – wenn möglich – Schüsse auf das Vieh abzugeben.

Wieder sah sie den massiven Rücken der Kreatur vor sich, ihre ruckenden, umherschießenden Arme. Gab sich diesmal gar nicht die Mühe, nach besonderen Gelegenheiten auszuspähen. Nur nah genug herankommen, nur Glück haben. Das hatte sie: Sie war im Schatten der Kreatur, stemmte sich mit den Beinen ab, sprang.

Für einen Moment, sah sie pechartige, zerfetzte Panzerplatten, deren unbeschädigte, erhöhte Flächen von einer Staubschicht bedeckt, so dass die darin eingefrästen Ornamente dagegen klar hervortraten, dann den rohen Kopf, der daraus vorsprang. Den Nacken mit der blutigen Furche ihres ersten Hiebes.

Dorthin traf sie auch jetzt, spürte den Widerstand, Knirschen, einen Ruck.

Der Homunkulus schoss herum, sie wurde durch die Luft geworfen. In einem Orkan aus röhrendem Gefauche kam sie auf, besser diesmal, schaffte es abzurollen. Ein Schmerz durchzuckte sie wie ein Schwertstich, als sie mit der wunden Stelle den Boden berührte. Wie ein rasender Bulle kam der Homunkulus auf sie zu, zwei Klingen blitzten vor ihm her.

Keine Waffe.

Ihr Schwert war fort. Das war‘s.

Klann, die Kinder!, schoss es durch ihren Kopf. O mein Gott. Er brauchte sie nicht einmal mit den Klingen zu durchbohren, er musste sie einfach nur in den Boden trampeln.

„Wir kriegen es. Das Vieh ist dran.“

Sie hörte die Worte direkt neben ihrem Ohr, wie von einer Geisterstimme geflüstert. Histans Stimme.

Die Worte befreiten sie aus ihrer Lähmung. Ihr Kopf schwenkte zur Seite, sie sah dort Histans bärtiges Gesicht. Er kauerte neben ihr. Kaltblütig, die Armbrust im Anschlag, visierte er mit versteinertem Gesicht den anstürmenden Kampfkoloss an.

Das Schnappen der Sehne.

Der Pfeil flog und erschien wieder unter dem dunklen Brauenwulst der Kreatur, direkt im mittleren der drei Augen.

Der Homunkulus war heran, verdeckte alles andere. Danak warf sich zur Seite. Hinter ihr rammte der schwere Körper wie ein Ballistengeschoss in Mauerwerk und Trümmer. Eine Wolke aus Staub stieg auf, in der sich der massige Leib der Kreatur mühsam aufrichtete. Ein Laut, den Danak vorher nicht von ihr gehört hatte, entrang sich ihr. Er war hoch, zwischen Keuchen und Wimmern, hart wie von einem Wasserkessel unter Druck; ein untergründiges Rasseln vermischt mit schrillem Pumpen. Histan war in all dem aufgewirbelten Staub schon bei ihm, an dessen jetzt blinder Seite, hieb sein Schwert in den im Kraftakt des Hochrappelns noch leicht gebeugten Nacken.

Ihr eigenes Schwert, dort war es. Es hatte sich ins Genick der Kreatur gebohrt und war da steckengeblieben. Keine andere Waffe erreichbar. Keine Wahl als nutzlos danebenzustehen – oder es sich zurückzuholen.

Bevor sie sich versah, war sie ebenfalls neben dem dunklen, sich wild herumwerfenden Leib des Homunkulus, massiv wie ein Stier, nur größer und eher noch rasender in seiner Wut. Sie sprang heran, schnellte zurück, versuchte, ohne zerquetscht zu werden, an ihr Schwert zu kommen. Beim dritten Versuch hatte sie es. Sie hechtete, die Waffe gepackt, zurück, preschte wieder vor, hieb mit der Klinge auf den Hals der Kreatur ein.

Der Homunkulus kam nicht mehr hoch.

Sein Toben war schwächer geworden. Er war zu zwei Dritteln blind, konnte nicht mehr richtig wahrnehmen, was vor sich ging. Der Schmerz schien ihn wahnsinnig zu machen, und ihrer aller Hiebe ließen ihm keine Chance. Andere Milizionäre waren herangekommen, schlugen ebenfalls auf ihn ein. Es war nur noch eine Frage der Zeit.

Danak landete einen weiteren Treffer am Nacken. Der klaffte weit, an mehreren Stellen. Wie roher Thunfisch. Der Homunkuluskörper sackte auf dem linken, dem beschädigten Arm weg. Ein heftiges pumpendes, stoßartiges Rasseln kam aus der Kehle, brach ab. Nur noch letztes Zucken ging durch die Kreatur. Endlich hackten sie den Hals vollständig durch, und der kantige Kopf rollte vom Leib weg.

Dann standen sie keuchend da und sahen sich über den toten, starren Körper hinweg an.

„Was war das denn?“ Chik war der erste, der die Sprache wiederfand.

„Ein Brannaik-Homunkulus“, meinte Histan Vohlt trocken. Er war der einzige, der seine Atmung einigermaßen unter Kontrolle hatte. „Wahrscheinlich von den Schlachtfeldern geborgen, und von irgendjemandem, der sich darauf versteht, notdürftig hergerichtet und wieder in Gang gesetzt.“

„Jetzt ist er totes Fleisch. Zur Hölle mit ihm!“ Chik spuckte auf den kopflosen Kadaver herab.

Danak sah es, spürte, wie der hektische, anstachelnde Rausch des Kampfes in ihr verebbte und ihre Hände anfingen zu zittern. Sie biss die Zähne zusammen und ballte die Hände zu Fäusten, damit niemand es bemerkte. Sie hielt den Atem an und drehte sich dann langsam, wie widerwillig um ihre Achse, um sich durch die sich allmählich senkenden Schleier von Staub in der düsteren Gewölbehöhle umzusehen. (…)

Text Copyright (c) 2013 Horus W. Odenthal /Buchcover Copyright (c) 2013 Arndt Drechlser


Bildrechte: “Waffentod – Im Meer der Zeiten” (Waffentod41.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildrechte: “Künstliche Menschen” (Zeichnung-Cyborgs.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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Fantasy trifft Thriller in diesem Einzelband aus der Welt der Ninragon-Trilogie. Ein idealer Anfang für Neueinsteiger.

Danak ist Milizionärin. Um die Straßen von Rhun für die Bürger sicher zu halten, geht sie wenn nötig mit harter Hand vor.

Aber die Zeiten haben sich geändert.

Rhun ist eine besetzte Stadt.

Während die nichtmenschlichen Eroberer von Rhun in ihren Kastellen Ränke schmieden, gefährliche Kreaturen in der Stadt umgehen und eine tödliche Droge unter der Bevölkerung wütet, versucht Danak ihrem Auftrag treu zu bleiben. Doch bald weiß sie nicht länger, auf welcher Seite sie eigentlich steht.

Egal, wie die Zeit aussieht, in der wir leben, egal mit welchen Waffen wir kämpfen und wie die Städte aussehen, in denen wir leben, immer vergessen wir allzu leicht, dass unsere Gegenwart wenig mehr ist, als die uns sichtbare Oberfläche eines gewaltigen Ozean, der uns trägt, und in dem, uns unsichtbar, die Schatten und Mahre der Vergangenheit hausen.

„Ninragon“ von Horus W. Odenthal wurde zweifach für den Deutschen Phantastik Preis 2013 nomminert, in den Sparten „Bestes deutschsprachiges Romandebüt“ und „Beste Serie“.

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Updated: 4. Juni 2014 — 23:10

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