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Günther Jauch: Das wussten Sie noch nicht über ihn! * BESTELLTIPP DER REDAKTION: Wiesmeier, Peter – Ich war Günther Jauchs Punching-Ball! Ein Quizshow-Tourist packt aus.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “http://de.tv.yahoo.com – (…) Pro Jahr verdient er satte 10,5 Millionen Euro, sein gesamtes Bankkonto ist gemäß Schätzungen gar zehnmal so schwer. Kein Wunder, bekommt er doch für seine neue Talkshow, die in zweieinhalb Monaten in der ARD startet, allein 4.487 Euro pro Sendeminute.  (…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Wiesmeier, Peter
Ich war Günther Jauchs Punching-Ball!

Ein Quizshow-Tourist packt aus

Verlag :      Solibro Verlag
ISBN :      978-3-932927-45-4
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,80 Eur[D] / 13,20 Eur[A] / 22,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Seiten/Umfang :      ca. 240 S., Fotos – 20,5 x 13,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 02.09.2010
Gewicht :      272 g
Aus der Reihe :      Klarschiff 2

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DAS GANZE LEBEN IST EIN QUIZ?
DANN SCHAUEN WIR DOCH MAL HINTER DIE KULISSEN!

Ein Quizfan im Ratefieber – von Gottschalk im Radio bis zu Jauch im TV, von ZDF zu RTL, von Frank Elstner bis Linda de Mol: Autor Peter Wiesmeier ist Werbetexter und nebenbei erfolgreicher „Quizshow-Tourist“. Zwischen München und Köln, Berlin und Amsterdam hat er so manche Frage beantwortet und viele spannende und skurrile Momente erlebt. Drückt Elstner mal ein Auge zu? Ist Gottschalk gnädig? Braucht Jauch eine Frau? Und wenn ja, warum gerade jetzt?

In seinem amüsanten Erfahrungsbericht entsteht ein pointiert-kritisches Bild einer Unterhaltungsmaschinerie, die Woche für Woche Dutzende von Kandidaten castet, einlädt, vorführt, beschenkt oder gnadenlos abzockt.

Ob man einfach nur hinter die Kulissen der TV-Branche schauen will, oder ob man sogar zu den Zehntausenden gehört, die es reizt, sich selbst einmal in die Höhle des Löwen zu wagen – sowohl passive als auch aktive Quizfans sind mit diesem Buch bestens bedient. „Wie bereitet man sich gut vor?“, „Wer hat bei Casting und Spiel wirkliche Chancen?“ und viele weitere Fragen werden vom Autor mit wertvollen Tipps beantwortet. Der wichtigste allerdings lautet: Ziehen Sie sich warm an! Denn Lust und Frust liegen beim Spiel um den schnellen Euro nah beieinander.

Ob mit einer Nullnummer in Holland, dem besten Ergebnis in der Geschichte des ZDF-Dauerbrenners „Der große Preis“ oder einem Sprung auf den heißen Stuhl in „Wer wird Millionär?“ – Wiesmeier kennt Licht- und Schattenseiten der Gameshows aus der Live-Perspektive. Und erzählt mit viel Ironie vom ganz normalen Wahnsinn unserer TV-Realität in den letzten zwanzig Jahren.

Peter Wiesmeiers Quizshow-Biografie ist dabei auch ein Plädoyer für den homo ludens, für den Erhalt des Spieltriebs in uns allen und den lustvollen Umgang mit der bunten weiten Welt des Wissens. Sein Fazit: „Wer spielt, gewinnt eigentlich immer.“

Sind Quizshows also die neue „Schule der Nation?“ Die hohen Einschaltquoten sagen: JA! Im Idealfall fördern diese Ratesendungen, was die moderne Berufswelt fordert: breite Allgemeinbildung, gutes Gedächtnis, Kreativität, Interaktions- und Reaktionsfähigkeit, analytisches Denken, Taktik. Schön, wenn das Spiel mit diesen Elementen so viel Spaß macht, wie Wiesmeiers Buch.

Nach dem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München arbeitete Peter Wiesmeier als Drehbuchautor, Filmjournalist und Radiomoderator und ist heute Werbetexter und Autor.

Erstes Buch 1988 – eine Sammlung von Parodien auf den Spuren von Woody Allen: „Wie Dino De Sauris Monopoly verfilmte – Schräge Stories von Kunst, Kultur und Kino“ (rororo tomate).

Zweites Buch 1992 – eine streng un-biologische, ebenfalls parodistische Betrachtung eines kleinen Tieres und seiner großen Nebenwirkungen: „Mausologie“ (Eichborn).

Leseprobe:
„WER WIRD MILLIONÄR?

Köln-Hürth, 12. Mai 2009.
Bitte jetzt mal eine Dame! Tun Sie’s für mich? Nur für mich?
Günther Jauch will eine Frau. Bitte!! Er klingt fast weinerlich, zieht ein Gesicht, als ob jemand seinen Dackel überfahren hätte, blickt in die Runde, die Stimme geht nach oben. Bittebittebitte!

Er sagt wirklich viermal bitte. Der Mann muss verzweifelt sein. Klar, er spielt das nur. Aber er meint es schon ernst, oder? Was mache ich jetzt? Ich schaue ganz kurz auf meine ausgestreckten Fingerspitzen, ziehe die Hände ein wenig vom Touchscreen zurück, strecke sie dann wieder aus. Was tun?

Da sitze ich nun im Studio, zusammen mit 9 anderen Kandidaten aus der gesamten Republik. Günther Jauch liest jetzt schön der Reihe nach unsere Namen vor. In dieser Folge von WER WIRD MILLIONÄR? kommen wir aus Berlin, Ismaning, Hamburg, Stuttgart, Moers, Pinneberg, Leonberg, Göttingen, München und Emden. Sieh an, er liest auch die Männer vor. Gibt es noch Hoffnung? Ein Königreich für eine Frau!
Er meint es wirklich ernst.

Da sitze ich nun. Sehe die Sendung seit gut 9 Jahren, habe bestimmt 50, 60mal vergeblich bei der Kandidaten-Hotline angerufen, habe auch brav gesimst und gemailt. Bin aus der Küche ins Wohnzimmer geflitzt, wenn die Auswahlfrage kam, habe so schnell wie möglich die richtige Buchstabenkombination an den Bildschirm hingerufen. B A C D!
Die Lösung überprüft, meine geschätzte Zeit mit der des Besten abgeglichen, zufrieden genickt, dann wieder zurück zur blubbernden Spaghettisauce. Habe mitgeraten, am TV-Gerät, auf DVD, im Internet. Ein Quizshow-Junkie? Könnte man so sagen. Ja, Euer Ehren, ich gestehe!

Habe dann wirklich aus Köln den lang erwarteten Anruf bekommen, die erste Test-Hürde genommen, dann auch noch die zweite. Endlich, endlich, ENDLICH die Zusage: Grünes Licht, wir gratulieren, Sie fahren nach Köln, Herr Wiesmeier!
Und jetzt bin ich keine Frau. Na super. (…)
EINER GEGEN 100 mit Linda de Mol
Aalsmeer, 13. Mai 2002

(…) Vom Parkplatz werden wir zügig in den Studio-Eingangsbereich gelotst, in dem schon jede Menge andere Teilnehmer warten. Hier ist alles in dezenten, warmen Eiskremfarben gehalten. An allen Wänden hängen große Hochglanzfotos von Endemol-Produktionen. Rateshows, Ratgebershows, Teleshopping, jede Menge bunte, heile Fernsehwelt. Und natürlich auch die holländische Version der Traumhochzeit , Lindas Dauerbrenner in Deutschland. Seit zwei Jahren ist nun schon Schluss mit den putzigen Paarungsritualen in Weiß, bei denen meine Ex in den Monaten vor unserer Hochzeit regelmäßig am Bildschirm klebte. Und ich gestehe, ich schaute ihr dabei meistens über die Schulter. Die sieht ja aus wie ein Christbaum!! war unser Standardspruch Anno 94, wenn wieder mal ein extrem aufgebrezeltes Fashion Victim mit Schleier und Schleppe die Treppe hinunterschritt.
Jetzt will Linda mit einer Spielshow durchstarten. Und dazu wird einiger Aufwand betrieben.

Wir werden ins Studio gelassen und können ihn auch gleich inspizieren. Der Aufbau muss mindestens einen Monat gedauert haben. Eine Art Tribüne im Halbrund hält Sitz für Sitz einen kleinen Monitor, Druckknopfleiste zum Einloggen und eine Leuchtfront bereit. Das Ganze nun mal Hundert, solide montiert und sicher doppelt TÜV-geprüft. Dazu sind mindestens Hundert Scheinwerfer ins Deckengestänge montiert, da kommen schon ein paar Kilometer Kabel zusammen. Sowas baut man nicht gleich nochmal in Köln oder Wien auf, also ist es wohl billiger, die Teilnehmer noch ein wenig weiter, ja sogar für die Österreich-Variante anreisen zu lassen. Dafür nimmt jeder Mitspieler natürlich nicht nur an einer, sondern mindestens an zwei Shows teil. Fällt ja bei der Zahl der Gesichter nicht auf.

Die Regeln wurden uns bereits schriftlich übermittelt. Jetzt bekommen wir die Nummern für unsere Plätze, werden an die richtigen Aufgangsstufen dirigiert. Ich sitze irgendwo mittendrin …“

Copyright: Solibro Verlag, mit freundlicher Genehmigung.

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Updated: 13. Juli 2011 — 20:39

1 Comment

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  1. Jauch. Ist er in wirklichkeit ein Reaktionär? Oder einfach nur ein Spießer? Was meint Ihr?

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