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GRAUES LAND – Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman von Michael Dissieux

GRAUES LAND

Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman

von

Michael Dissieux

Sie steht mitten im Raum, im Rampenlicht meiner Taschenlampe – die entsetzlichste Schauspielerin, die ich je gesehen habe – und starrt mir mit leerem Blick entgegen. Ihr Oberkörper ist nach vorn gebeugt, die Arme hängen schlaff nach unten. Selbst die Haut ihrer Hände, die aus den zerrissenen Ärmeln einer ehemals weißen Bluse ragen, erscheint im bleichen Licht grau und ausgetrocknet.

Ich trete unweigerlich zurück, bis ich die mit Holz vertäfelte Wand des Korridors im Rücken spüre. Dabei wandert der Lichtkegel unstet über die gespenstische Erscheinung, taucht sie in willkommenes Dunkel, um sie gleich darauf wieder mit blasphemischer Gewalt in den kalten Strahl der Taschenlampe zu zerren.

Der Gestank von stickiger Luft und Erbrochenem schlägt mir wie eine saure Woge entgegen und bringt mich zum Würgen.

Ich denke an Dannys Worte, als er Cindy – das Ding – mit untoten Kreaturen aus unzähligen Horrorfilmen verglich. In Gedanken sehe ich die Gestalt durch das Zimmer stürzen, die zu Klauen gekrümmten Hände nach mir ausgestreckt, während ein unartikuliertes Stöhnen der Kehle des Dings entsteigt. Selbst den lodernden, debilen Hunger nach menschlichem, warmem Fleisch kann ich in den finsteren Augen der heranwankenden Kreatur erkennen.

Doch nichts von all dem geschieht.

Cindy – ich komme nicht umhin, die bizarre Kreatur inmitten des Schlafzimmers immer noch als Dannys Frau und meine Nachbarin zu sehen – steht einfach nur da, starrt mich an und rührt sich nicht.

Ihr welkes Gesicht gleicht einer reglosen Totenmaske, ohne jegliche Empfindungen. Ihr Blick scheint durch mich hindurchzugehen. Und doch spüre ich auf grauenvolle Weise, wie mich diese farblosen, tief in ihren Höhlen verborgenen Augen beobachten.

»Hilf mir«, dringt plötzlich ein heiseres Keuchen zwischen dem grauen Fleisch der Lippen hervor. Ein glitzernder Faden gelber Flüssigkeit tropft auf ihr Kinn.

Ein kleiner, noch lebendiger Teil meines Verstandes sagt mir, dass Cindy kein Mensch mehr ist. Sie scheint nicht einmal mehr am Leben zu sein, als hätte sie einfach vergessen, dass sie tot sein sollte. Wie kann sie da mit mir sprechen? Mein Verstand scheint mir einen seiner grausamen Streiche zu spielen.

Mein Blick fällt auf die Wunde an Cindys Hals. Dort, wo sich die Hauptschlagader befindet. Der Blutfluss, von dem mir Danny berichtet hat, ist versiegt. Die Haut ihres Halses gleicht auf die Entfernung einer düsteren Kraterlandschaft aus verwesendem Fleisch und braunen Knochen, die wie verstümmelte Zähne aus ihrem Innern herausragen. Ihre zerrissene Bluse ist mit einer schwarzen, verkrusteten Masse bedeckt, die mich an die getrockneten Blutspuren im Flur erinnert.

»Bitte«, flüstert die Kreatur leise.

Ihr Körper dreht sich in meine Richtung. Das Schaben ihrer bloßen Füße über den Holzboden ist das entsetzlichste Geräusch, das ich jemals gehört habe. Sie hebt ihren Arm ein Stück, als versuche sie, nach mir zu greifen. Ihre Finger bewegen sich wie zuckende Spinnenbeine. Dann fällt ihr Arm kraftlos an der Seite herab, schwingt wie der einer Marionette hin und her.

»Sieh, was aus mir geworden ist.«

Ihre schleppende Stimme schabt wie Schleifpapier durch meinen Verstand.

»Cindy …«, beginne ich, doch mein Verstand versagt seinen Dienst. Ungläubig starre ich auf dieses Wesen, das einmal ein Mensch gewesen ist.

»Hilf mir … Harv … ich will nicht werden … wie Sie …«

Ich schüttele den Kopf, versuche die eisige Lähmung zu bezwingen, die mich fest in ihren Händen hält.

»Was ist geschehen?«, höre ich mich fragen und denke dabei an Dannys Worte. Seltsamerweise ist das Erste, woran ich denken muss, der Apfel, den Cindy in der Hand gehalten haben soll, als sie blutüberströmt ins Haus gewankt kam.

»Ich beginne zu vergessen«, stöhnt das Ding. Ein unartikulierter Laut steigt aus ihrer zerfetzten Kehle auf. »Diese Kreaturen machen uns … zu ihresgleichen …«

»Danny hat gesagt, du bist tot.«

Die Stimme, die mit Cindy spricht, scheint nicht meine eigene zu sein. Ich spüre den harten Kolben des Gewehres an meiner Hüfte und die eiserne Kälte des Abzugshebels unter meinem Zeigefinger. Unverständlicherweise zittert der Lichtkegel kaum, der jenes totenähnliche Wesen aus den Schatten des dunklen Zimmers reißt.

Ich schwimme in einem kalten Ozean, der mich betäubt.

»Ich kann nicht sterben«, weint Cindy. Etwas, das aussieht wie eine schwarze Träne, fließt aus ihrem Auge und zieht eine schmutzige Spur über die graue Wange. »Ich bin wie diese … Kreatur. Sie hat mich gebissen und mir ihr … Leben gegeben.«

Das Ding macht einen unbeholfenen, langsamen Schritt auf die Tür zu.

»Ich werde wie Sie … ich werde ein Monster.«

Cindy stößt ein helles, langgezogenes Heulen aus, als würde sie lange angehaltene Luft aus ihren toten Lungen pressen. Der Laut hallt schauerlich durch die Zimmer.

Ich frage mich unweigerlich, ob dieses Geschöpf überhaupt noch atmet.

»Ich vergesse«, flüstert Cindy. Ihre Stimme klingt, als würde sie mit Wasser gurgeln. »Lass nicht zu, dass ich vergesse … ein Mensch zu sein …«

Ein weiterer Schritt. Ihre Arme heben sich in grausamer Langsamkeit. Der Stoff ihrer Bluse knistert, als würde man eine Kiste über Sand bewegen.

»Hilf mir … bitte … lass mich sterben …«

Sie wirft den Kopf mit einem schnellen Ruck zurück und stößt erneut einen hellen, langgezogenen Schrei aus. Schwarze Flüssigkeit, die unmöglich Blut sein kann, beginnt aus ihrer Wunde am Hals zu tropfen.

Das Jaulen der Kreatur erfüllt die stille Welt wie das Brüllen infernalischen Donners, der über den Himmel rollt. Ich kann förmlich spüren, wie mich die Dunkelheit des Hauses bedrängt und mich unter ihrem kalten Gewicht zu ersticken droht.

»Du bist tot«, versuche ich das Erzittern der Welt um mich herum durch meinen eigenen Schrei zu bannen. Kalter Schweiß steht auf meiner Stirn und rinnt brennend in die Augen.

»Ich bin nicht tot … ich werde zu einer untoten Kreatur … hilf mir … Harv … töte mich …«

Cindys Stimme versinkt in einem Würgen. Aus ihrem Mund ergießt sich ein Schwall dickflüssiger Schwärze. Ihre dünnen Finger greifen ekstatisch in die Luft, als könnten sie mich packen.

Ich beschließe instinktiv, auf diese kleine brüllende Stimme in meinem Kopf zu hören, die der letzte kümmerliche Rest meines Verstandes sein muss. Ich springe auf die Tür zu, ergreife mit der Hand, in der ich das Gewehr halte, den Türknauf, und lasse die Tür mit einem lauten Krachen ins Schloss fallen, wobei der Gewehrkolben wie das Poltern schwerer Stiefel gegen das Türblatt schlägt.

Als die Kreatur aus meinem Blickfeld verschwindet, fühle ich mich augenblicklich besser und spüre, wie mich das lähmende Entsetzen, das mich die ganze Zeit über in seinem Bann gehalten hat, etwas aus seinem eisernen Griff entlässt. Mit vor Panik zitternden Fingern drehe ich den Schlüssel. Von jenseits der Tür glaube ich eine Bewegung zu hören. Als würde sich etwas sehr langsam in diese Richtung bewegen. Schlurfende Schritte nähern sich und scheinen direkt hinter der Tür zu verharren. Unverständliche, gurgelnde Laute sind zu hören.

Mit Schaudern stelle ich fest, dass das Ding weiterhin meinen Namen von sich gibt. Mich trennt nur noch ein altes, mit Blut verkrustetes Türblatt von diesem Ding, das Danny als untot bezeichnet hat.

Ohne es wirklich zu wollen, trete ich erneut von der Tür zurück. Dabei starre ich wie gebannt auf den blutverkrusteten Schlüssel. In meinem Kopf entsteht ein schreckliches Bild, wie sich dieser wie von Geisterhand im Schloss dreht. Das metallische Klicken, wenn die Eisenbolzen des Schlosses einer nach dem anderen zurückgeschoben werden, fährt durch meinen Verstand wie ein Schwall eisigen Wassers.

Doch noch ehe ich das einzig Vernünftige und Logische tun kann, nämlich so schnell es geht aus diesem Haus und zurück in mein eigenes, gesichertes Heim zu fliehen, wird die Stille um mich herum, die mich tagelang tief in ihrem Schoß verborgen gehalten hatte, von ohrenbetäubendem Donner zerfetzt. Die Luft ringsum vibriert, als würde sich ein Schwall heißer Luft durch den Korridor wälzen.

Ich wirbele herum und lasse den Strahl der Taschenlampe unkoordiniert durch das Dunkel gleiten. Meine Ohren dröhnen, wegen des gewaltigen Schlages, und ein feines Pfeifen zeugt davon, dass ich mir das Geräusch nicht bloß eingebildet habe.

Ein plötzliches Schwindelgefühl erfasst mich mit höhnischem Gekreisch und droht mir die Beine unter dem zitternden Leib fortzureißen. Dennoch stürme ich auf die Treppe zu, wobei ich mich mit der Schulter immer wieder an der Wand abstützen muss. Der Lichtkegel tanzt in wildem Entzücken vor mir her, während ich die Stufen ins Erdgeschoss hinabsteige. Noch immer hallt der Donner in meinen Ohren wie das Echo eines grässlichen Lachens.

Mir wird mit einer erschreckenden Nüchternheit bewusst, dass das, was die Stille auf so unsägliche Weise zerfetzt hat, der laute, harte Schuss eines Gewehres gewesen sein muss.

Dannys Gewehr …

Die Erkenntnis trifft mich mit der Wucht eines Faustschlages und lässt mich am Ende der Treppe straucheln. Ich lasse das Gewehr mit einem lauten Poltern fallen und fange meinen unvermeidlichen Sturz am Treppengeländer ab. Über die Decke und die mit Blutschlieren verkrusteten Wände huschen abwechselnd tanzende Schatten und die grellen Lichtpunkte der Taschenlampe. Ich spüre einen heißen Stich in der Kniescheibe, als ich damit unsanft auf die unterste Stufe pralle. Doch ich ziehe mich mit heiserem Stöhnen am Geländer nach oben, greife die Taschenlampe mit beiden Händen und laufe mit stechender Brust auf das schwarze Rechteck der Wohnstubentür zu.

Der scharfe Geruch von Kordit und Blei dringt in den Flur. Darunter die zarte Ahnung von warmem Blut und sterbendem Fleisch.

Ich weiß, was mich erwarten wird.

Doch ich laufe unbeirrt – fast hypnotisch – weiter, bis ich gegen den Türrahmen pralle und ein stechender Schmerz über meine Schulter und den Arm bis zu den Fingerspitzen hinunter läuft. Die Taschenlampe gleitet mir aus den tauben Händen und rollt scheppernd über den Teppich. Mitten in der Bewegung bleibe ich erstarrt stehen und stiere auf das unfassbare Bild, das sich meinen weit aufgerissenen, tränenbenetzten Augen darbietet.

Aus dem stroboskopartigen Muster, das die Lampe an die Wände und Decke wirft, schält sich in grausigem Rhythmus die Gestalt von Danny, der breitbeinig auf der Couch sitzt, den Kolben des Gewehres zwischen den Beinen und den im Lichtschimmer glänzenden Lauf nach oben gerichtet – dorthin, wo Dannys Kopf hätte sein sollen. Doch aus dem blutbesudelten Hemdkragen ragen lediglich nasse Fleischfetzen und Gewebe zwischen seltsam bleichen Knochensplittern hervor. Eine sprudelnde Fontäne leuchtend roten Blutes spritzt aus dem Stumpf des Halses und färbt sein ehemals blaues Hemd in einen grotesken violetten Ton. Mich überkommt der wahnwitzige Gedanke, dass Danny von innen heraus explodiert ist, wie es eine Cartoon-Figur tun würde, die eine Stange Dynamit gefressen hat.

Die Stimme in mir schreit. Ich spüre die Hysterie hinter dem Kreischen und weiß, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis ich selbst unweigerlich davon befallen werde.

Mit zitternden Knien bücke ich mich nach der Taschenlampe und halte den Lichtkegel unverständlicherweise genau auf Dannys gemütlich sitzenden Leichnam. Als würde er darauf warten, mit mir ein Bier trinken zu können. Ein Anblick, der mich bis ans Ende meines Lebens verfolgen wird.

Ich muss hier raus, denke ich plötzlich mit logischer Vernunft.

Das Donnern des Gewehres könnte vielleicht einige der Kreaturen aus den Wäldern anlocken. Und Dannys Haus ist alles andere als gesichert.

Als ich mich abwenden will, kapituliert meine Selbstbeherrschung vor dem unausweichlichen Tribut, den die letzten Tage von einem alten Mann einfordern. Mit lautem Krächzen und gebeugtem Rücken übergebe ich mich neben den Türrahmen. Der Gestank vermischt sich mit dem Blut und Fleisch zu einer perfekten Symbiose.

Mit Tränen der Erschöpfung und der Trauer in den Augen drehe ich mich um, als der Schein der Taschenlampe von etwas reflektiert wird, das auf der kleinen Kommode nahe der Eingangstür liegt. Als ich es genauer beleuchte, erkenne ich das metallische Gehäuse eines Mobiltelefons. Ohne weiter darüber nachzudenken, stecke ich das Handy in meine Hosentasche, gehe zur Treppe zurück und nehme mein Gewehr. Das alles tue ich mit einer unnatürlichen, mir fremden Ruhe und Selbstverständlichkeit.

Mir ist bewusst, dass die kleine, dem Tode nahe Stimme in mir, mich lenkt und dirigiert. Mein Verstand scheint zu keiner Handlung mehr fähig. Ich lasse mich von ihr nach vorn treiben, renne aus dem Haus und sauge die frische, kühle Nachmittagsluft tief in meine Lungen. Mein Bein schmerzt von dem Aufprall auf die Treppenstufe und meine Fingerspitzen sind noch immer taub von dem Schlag gegen den Türrahmen. In meinen Augen brennen Tränen und aus meinem Mund sickern unentwegt unartikulierte Laute und Worte, die keinen Sinn ergeben. Die Stimme treibt mich den Sandweg hinunter. Sie schreit mich an und flutet meinen Körper mit eisigem Wasser.

Hinter mir kann ich das helle Quietschen der Fliegengittertür hören. Der Wind hat aufgefrischt und zerrt an meinen Haaren. Mit klammen Fingern fährt er unter meine Kleidung.

Mein Atem geht stoßweise, unterbrochen von der sinnlosen Litanei, die ich zwischen meinen Lippen hervorpresse. Mein Herz droht die viel zu enge und schwache Brust zu durchschlagen. Die Lungen schmerzen, und plötzlich weiß ich, dass ich auf diesem verdammten Sandweg zusammenbrechen und ersticken werde. Ich werde eins werden mit dieser unwirtlichen Welt. Ein grauer Mann in einer grauen Welt.

Doch meine Beine laufen weiter, trotz der heißen Schmerzwellen, die durch mein Knie laufen. Längst schon ist mein Körper erschöpft und ausgelaugt. Doch er greift auf Reserven zurück, von denen ich bislang keine Ahnung hatte.

Die Stimme schreit.

Sie keift wie ein hysterisches Weib.

Lauf!

Als ich den Motor starte, höre ich es nicht. Steinchen und Dreck prasseln gegen den Unterboden.

Doch in meinem Verstand bleibt alles still.

Da ist nur diese Stimme. Das Schreien meines eigenen Verstandes und das Donnern des Schusses aus Dannys Waffe.

Irgendwann – in diesem fürchterlichen Albtraum – schlage ich die Küchentür hinter mir zu.

Ich sinke zu Boden …

… und halte mir die Ohren zu.

Die Schreie sind so schrecklich. (…)

(wird fortgesetzt!)

Copyright (C) 2011 by LUZIFER-Verlag. Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autoren und des LUZIFER-Verlages

Bildrechte: Untot – Wiedergänger-, Gespenster-, Geister- & Zombiegeschichten” (Zeichnung untot.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

Bildrechte: Cover-Apokalypsen.jpg © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

Wer wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht, erfährt dies in folgendem Buch des Autors:

Dissieux, Michael
Graues Land

Verlag :      Luzifer-Verlag
ISBN :      978-3-943408-03-4
Einband :      Englisch Broschur
Preisinfo :      14,95 Eur[D] / 15,95 Eur[A] / 19,60 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 10.12.2011
Seiten/Umfang :      ca. 274 S. – 20,5 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Produktform (detailliert) :      Geklebt
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 10.12.2011
Erstverkaufstag :         10.12.2011
Gewicht :      340 g
Aus der Reihe :      Graues Land

KLAPPENTEXT
Harvey und Sarah führen ein glückliches, ruhiges Leben in den Bergen. Als Sarah erkrankt, kümmert sich der alte Harv liebevoll um seine Ehefrau.
Doch eines Tages hat sich etwas geändert – in der Welt da draussen. Es beginnt damit, dass die Fernsehsender kein Programm mehr ausstrahlen, dann fällt die Stromversorgung aus, auch das Telefon verstummt.
Ein grauer Schleier umhüllt das Land. Eine trügerische Stille liegt über den Feldern, über dem Haus.
Des Nachts glaubt Harvey, Kreaturen ums Haus schleichen zu hören. Und die kurze Begegnung mit einer jener Kreaturen im Garten bringt die schreckliche Gewissheit, keiner Einbildung erlegen zu sein.
Harvey beschließt, in Erfahrung zu bringen, was zum Teufel mit der Welt geschen ist.
Und so steigt er in seinen rostigen Van und fährt hinüber zu seinem alten Freund Murphy, der ein paar Meilen die Straße hinab ein kleines Lebensmittelgeschäft betreibt.
Doch dieser scheint bereits dem Wahnsinn anheim gefallen zu sein …

In 2012 gewann GRAUES LAND den 3. Platz des ›Vincent Preis‹ – dem deutschen Horror-Award (Kategorie „Roman national“)

AUTOR
MICHAEL DISSIEUX Geboren 1967 in Saarbrücken, gelernter Dreher. Arbeitet als Busfahrer im Linienverkehr. Schreibt seit 30 Jahren Kurzgeschichten und Romane aus dem Bereich des Unheimlichen und der Dark Fantasy. Einige Kurzgeschichten im Bastei-Verlag veröffentlicht, sowie in diversen Fanzines. Mitarbeit an der Romanreihe „Jessica Bannister“ – ebenfalls im Bastei-Verlag – bis diese eingestellt wurde.

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Titel erhältlich bei eBook.de

Updated: 3. September 2014 — 01:42

5 Comments

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  1. Geht ja heftig zur Sache. Was ist denn Eure Meinung zu dieser Leseprobe eines neuen Autoren bei sfbasar.de?

  2. GRAUES LAND ist ein Endzeit-Horror-Roman der etwas leiseren Töne – was aber nicht heißt, er wäre weniger grausig, als ein absurdes Zombie-Gemetzel 😉 Der Roman hatte mich als Verleger sofort in seinem Bann. Ich MUSSTE ihn haben … Und der Erfolg des Buches gibt mir Recht.
    Für Leser, die sich in ein Buch tief „Hineinlesen“ verspricht er beste Gänsehaut-Unterhaltung. Für reine Action-Junkies ist er eher nicht geeignet.

  3. Im Moment verschenkt der LUZIFER-Verlag Amazon-Kindle-Gutscheine für GRAUES LAND. Das ist doch die Gelegenheit, den ersten Roman von Michael Dissieux kennenzulernen 😉
    Wer Interesse hat, sendet einfach eine Mail mit „Graues Land“ an info@luzifer-verlag.de

  4. Da sollten die Leser zugreifen. :O

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