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GÖTTERGATTEN – ein Gedicht von Felis Breitendorf

Göttergatten

Ein Gedicht

von



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Göttergatten

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Ein Gedicht

von

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Viele meiner besten Freunde sind Frauen.
Viele von ihnen sind extrem intelligent.
Viele von diesen Frauen sind furchtbar nett.
Viele von ihnen sind ausgesprochen attraktiv.
Viele meiner besten Freundinnen sind humorvoll.

Sie kommen zu mir, wenn sie jemanden zum Reden brauchen.
Sie kommen zu mir und erzählen aus ihrem Leben.
Sie kommen zu mir und trinken mit mir Tee.
Sie kommen zu mir und schütten mir ihr Herz aus.
Sie kommen zu mir weil sie oft verzweifelt sind.

Ich bin ein ganz normaler Mann, und ich bin nicht schwul.
Ich bin kein Einstein und nicht reich oder prominent.
Ich bin weder schön, noch bin ich hässlich.
Ich bin oft verwundert, weil sie nicht mit ihren Männern sprechen.
Ich bin meistens ziemlich erstaunt, was ich zu Hören bekomme…

Diese Frauen denken, sie haben alles richtig gemacht.
Diese Frauen denken, sie haben das Unglück nicht verdient.
Diese Frauen denken, sie könnten ihre Männer umerziehen.
Diese Frauen merken nicht, was für Männer sie sich aussuchen.
Diese Frauen handeln nicht rational, wenn es um die Wahl ihrer Männer geht.

Sie verstehen nicht, dass man Menschen (und auch Männer) nicht verändern kann.
Sie verstehen nicht, dass Männer kein Spielzeug sind und keine Trophäen.
Sie verstehen nicht, dass Männer nicht wie sie denken wollen und können.
Sie verstehen nicht, dass Männer und Frauen keine Gemeinsamkeiten haben.
Sie verstehen nicht, dass Ihre Wahl von Ihren Instinkten zur Fortpflanzung bestimmt wurde.

Frauen verstehen nicht, dass ihre weibliche Sicht der Dinge nur ihre Sicht ist und nicht die der Männer.
Frauen verstehen nicht, dass Sie es waren, die sich den starken Typ ausgesucht haben, der sie jetzt quer durch die Wohnung prügelt.
Frauen verstehen nicht, dass sie es waren, die sich den erfolgreichen Typ an Land gezogen haben, der sie jetzt ausnutzt.
Frauen verstehen nicht, dass sie nur einem biologischen Plan folgen und keine freie Wahl hatten.
Frauen verstehen nicht, dass es Frauen sind, die ihre kleinen Jungs (ihre Kinder) zu solchen Scheusalen heranziehen, die später genau so werden, wie das, was sie so hassen an diesen Männern…

Copyright (C) 2010 by

Bildrechte: “Alltagsgeschichten (en gros)” (Alltag3.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Alltag-100-minus90-0.jpg” (Originaltitel: Alltag3.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Buchempfehlung der Redaktion:

Martina Rellin
Göttergatten

Was Männer wirklich über ihre Frauen denken

Im Buch blättern.

Verlag :         Diana HC
ISBN :      978-3-453-29093-8
Einband :      gebunden
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Schweigen aus Liebe? Was Männer ihren Frauen nie sagen würden. Hier kommt zur Sprache, was Männer denken — und Frauen erfahren endlich, was in Männern wirklich vorgeht.

Wenn’s drauf ankommt, schweigen sie. Männer! Doch das Klischee, sie hätten nur Autos, Fußball und andere Frauen im Kopf, stimmt natürlich nicht. Bestsellerautorin Martina Rellin fragt Männer, was sie wirklich über ihre Frauen denken, was sie nervt und wofür sie sie lieben. Wahre Geschichten über den Ehealltag aus Sicht der Männer: Das ist neu, überraschend und ehrlich!

Männer von heute sind anders als ihre Väter: offener und partnerschaftlicher, daran besteht kein Zweifel. Und doch wissen Frauen oft nicht, was in ihnen vorgeht. Konflikten gehen sie aus dem Weg, Gespräche über Familie und Beziehung sind fast immer mühsam. In diesem Buch brechen Ehemänner ihr Schweigen, sie erzählen freimütig, selbstkritisch und oft ausgesprochen humorvoll. Und es zeigt sich:

Männer schweigen gegenüber ihren Ehefrauen eher aus Bequemlichkeit denn aus mangelnder Liebe. Sie wollen Missverständnisse und Streit vermeiden, wissen aber auch, dass sie oft das Gegenteil erreichen. Diese wahren Geschichten erlauben Frauen einen Blick in die Gefühls- und Erlebenswelt der Männer – und lassen erkennen, dass sie durchaus beziehungstauglich und nicht zuletzt liebenswert sind.

Martina Rellin, geboren 1962 in Hamburg, absolvierte die Hamburger Journalistenschule, war bis 2001 Chefredakteurin der traditionsreichen Zeitschrift „Das Magazin“ und zählt heute zu den erfolgreichsten Sachbuchautorinnen Deutschlands.

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7 Comments

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  1. Wie schon „das Amt“ gefällt mir auch dieser Text – wobei (aus Sicht der Frau betrachtet) ich denke, dass darin beschriebene Problem tritt bei Männern wie Frauen gleichzeitig auf. Verliebt sind die Leute schnell, aber sobald sie anfangen mit dem Kopf und nicht mehr nur mit dem Unterleib zu denken, fangen sie an zu formen, zu verändern, zu begreifen (das Träume in der Wirklichkeit nicht allzu oft lebenstüchtig sind). Und hinterher sind sie überrascht, dass sich jemand hat formen und verändern lassen und so ist, wie sie ihn eigentlich gar nicht haben möchten. Womöglich perfekt – dann hat man ja nichts mehr zum Mäkeln und Jammern….

    Ich hoffe, du bescherst uns noch ein paar solcher Texte, Felis.

  2. Es ist aber nicht der Unterleib sondern vor allem der Hypothalamus, das Corpus mamillare und der Nucleus preopticus medialis, wenn ich hier mal kurz ein wenig Klugscheissern darf…. 😉

  3. Die Sorge um den Nachwuchs stammen bei der heutigen Frau tatsächlich noch aus der Steinzeit, ich habe da mal einen Beitrag im TV gesehen, in dem erklärt wurde, dass wir Frauen uns immer den starken und agressiven Typen aussuchen, weil unsere Instinkte aus der Steinzeit mit diesem Vater unserer Kinder die besten Überlebenschancen sahen.

    Was natürlich in heutiger Zeit eigentlich keinerlei Bedeutung mehr hat, eigentlich sich sogar ins Gegenteil verkehrt ist, wie ich meine.

  4. Nein, gilt nach wie vor. „stark“ und „aggressiv“ stellt sich heutzutage aber anders da. Ein starker und aggressiver Mann weiß sich im Beruf und im Privatleben durchzusetzen, kann für finanzielle Sicherheit sorgen und Unannehmlichkeiten vom Nachwuchs abwenden. Diese Gene weiterzugeben ist wichtig, damit sich der Nachwuchs ebenfalls durchsetzen kann und somit finanzielle Sicherheit erlangt. Früher jagten Männer Mammuts, heute jagen sie Geld.

    Ist der Nachwuchs erst einmal da, ändert sich das Verhalten und Frau sucht den starken, aber fürsorglichen Mann für die Aufzucht.

    Das trifft nun nicht auf alle Frauen zu, aber auf etliche. Und viele davon landen schlussendlich im TV als Vorbild. Wir Männer sind ebenfalls einfach gestrickt, nur mit einem etwas anderen Muster. 😉 🙂

  5. Aha, also braucht frau heutzutage drei verschiedene Männertypen, je nach Lebensabschnitt?

  6. Daher auch die vielen Patchwork-Familien, verstehe… 😉

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