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GEBURTSSCHMERZTEILUNG – eine Science Fiction-Kurzgeschichte von Detlef Hedderich (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 4/2011)

GEBURTSSCHMERZTEILUNG

eine


Science Fiction-Kurzgeschichte


von


Detlef Hedderich

Wir schreiben das Jahr 2030. Petra und Hoig Kaldessa betraten das neue Geburtszentrum des OTITAKO-Gesundheitskonsortiums, das erste Zentrum dieser Art in der europäischen Staatengemeinschaft. Der elektronische Wehengürtel, den Petra um ihren dicken Bauch trug, war heftig am Blinken. Die Wehengürtel täuschten sich niemals: die Geburt stand unmittelbar bevor.

Im Fahrstuhl wurden von der Erfassungshardware alle nötigen Daten der Patientin direkt vom Wehengürtel übernommen. Dieser Vorgang ersetzte alle gewöhnlichen Anmeldeprozeduren und verwaltungstechnischen Aufwendungen und lief absolut unbemerkt und stillschweigend ab. Bei dieser Datenübergabe wurden auch alle nötigen Patienteninformationen, wie Blutdruck, Puls und sonstige erforderlichen Daten in die Zentrumshardware übertragen, die damit genau wußte, um was es ging und wohin der Fahrstuhl die beiden Personen nun befördern würde.

Als der Fahrstuhl im 83. Stockwerk seine Türen öffnete stand Dr. Taimatzuki schon bereit und empfing das Paar um es in das entsprechende vollautomatisierte Behandlungszimmer zu führen. Dort angekommen erklärte er, wie die von dem Paar gebuchte Geburt ablaufen würde: „In diese vollautomatische Röhre wird die Schwangere gelegt und die Roboteinrichtung wird die komplette Geburt vornehmen. Ein Eingreifen des Menschen ist nicht mehr nötig. Da sie den Zusatz der Geburtsschmerzteilung gebucht haben, sollte sich der Partner auf diese bequeme Liege legen, die sich direkt neben der Geburtröhre befindet. So hat er Blickkontakt zu seiner Partnerin und kann mit ihr die Geburtsschmerzteilung koordinieren.“

Hoig Kaldessa tat was der Arzt gesagt hatte. Erst führte er seine Frau zur Geburtsröhre, die sich dort entkleidete und auf die Liege legte die automatisch in das innere der Röhre verschwand, nur der Kopf der Frau schaute noch daraus hervor. Petra Kaldessa schaute auf die Liege, die direkt neben der Geburtsröhre stand, auf der inzwischen ihr Mann sich hingelegt hatte und seiner Frau in die Augen schaute und mit den Worten: „Ich liebe dich, mein Schatz! Es wird alles gutgehen!“ zu beruhigen versuchte.

Dr. Taimatzuki instruierte das Paar darüber – das diese Informationen eigentlich schon aus der Online-Anleitung kannte – wie die Schmerzteilung der Geburt von statten gehen würde: „Also, die Schmerzteilung ist ein absolut neuartiges Verfahren und in dieser Form bislang nur im Versuch angewendet worden, dort bewies die Technik jedoch seine 100 prozentige Sicherheit. Das Gerät wurde in die Geburtsröhre integriert und erfaßt auf Grund der DNA-Daten, die sie von der Schwangeren und dem Kind im Bauch der Mutter erfährt und leitet einen Teil der Schmerzen auf den leiblichen Vater über.

Wie hoch diese Dosis im Einzelnen ist, bestimmt der Partner, in dem er laut eine Prozentangabe macht um wieviel Prozent er den Anteil der Geburtsschmerzen übernehmen möchte. Ich möchte noch betonen, dass Frauen von Natur aus solche Schmerzen eher aushalten als Männer, daher rate ich dringend dazu mit einem sehr kleinen Wert, etwa 10 Prozent der Schmerzen anzufangen und zu sehen, wie weit der Mann dann diesen Geburtsschmerzanteil für sich noch weiter erhöhen kann.“

Eine Computerstimme aus den Hintergrund ertönte und erklärte, dass nun die Wehen ausgelöst werden würden und fragte den Ehemann, ob er mit 10  % Schmerzanteil einverstanden war, was dieser sofort mit ja beantwortete. Die Geburtswehen fingen an und Petra fing leise an zu stöhnen. Ihr Ehemann schaute seiner Frau direkt ins Gesicht. Da er noch keine merklichen Schmerzen vernahm, ließ er den Schmerzanteil auf 20 % erhöhen. Seine Frau fing weiter an zu stöhnen, so dass Hoig Kaldessa den Schmerzanteil auf 30 % dann auf 40 % und schließlich auf 50 % erhöhen ließ. Merkwürdig fand er nur, dass er kaum etwas außer einem starken Hitzegefühl und einen rasenden Puls verspürte. Von direkten Schmerzen bemerkte er nichts. Jedenfalls war er froh, als er sah, dass es seiner Frau wesentlich besser ging, sie ziemlich entspannt die Wehen überstand und schließlich auch das Baby nicht lange auf sich warten ließ. Am Ende war der kleine Junge, den die beiden schließlich mit nach hause nahmen, kerngesund.

Es war bereits 9 Uhr in der Frühe als das automatische Taxi die beiden nach Haus fuhr und direkt vor der Veranda ihres schönen Bauernhauses anhielt. Nachdem das Paar mit dem Neugeborenen aus dem Taxi stieg und die Treppe zur Veranda hochging staunte es nicht schlecht als ihr Briefträger tot, seine Hände noch in Briefe und Ledertasche verkrampft, zu ihren Füßen lag…

ENDE

Copyright (c) 2011 by Detlef Hedderich

Bildrechte: Coverillustration “Überraschungsgeschichten-der-besonderen-Art1.jpg ” () © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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HypnoBirthing. Der natürliche Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt

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Was kommt auf mich zu? Werde ich große Schmerzen haben? Wird alles gutgehen? Stimmen eigentlich die vielen Schauer-Geschichten, die man mir erzählt hat? Viele werdende Mütter haben ein mulmiges Gefühl, wenn es langsam aber sicher in Richtung Geburt geht. Doch warum ist die Geburt für viele Frauen ein so traumatisches und schmerzhaftes Erlebnis? Und warum enden heute mehr als ein Viertel aller Geburten mit einem Kaiserschnitt?

Die Antwort von HypnoBirthing ist einfach: Die tief in unserer Kultur verankerte Angst der Frauen vor der Geburt bewirkt im Körper drei entscheidende Reaktionen – die Muskeln verkrampfen sich, die Durchblutung wird reduziert und bestimmte Stress-Hormone werden ausgeschüttet. Alle diese Reaktionen bedingen und verschlimmern die Geburtsschmerzen. Bei der Mongan-Methode wird diese Angst mit Hilfe von Hypnose-Techniken systematisch abgebaut, auch solche aus traumatisch erlebten Geburten. Viele Schmerzen entstehen so erst gar nicht, die werdende Mutter kann sich tief entspannen und ihr Körper seine Aufgabe wesentlich besser erfüllen.

Zusätzlich vermindert HypnoBirthing Schmerzen durch besondere Atem-, Entspannungs- und Konzentrationsübungen drastisch, so dass Schmerzmittel fast immer überflüssig sind. Ebenso wird die Zahl der Kaiserschnitte und anderer ärztlicher Eingriffe stark reduziert. Nach der Geburt erholen sich die Frauen deutlich schneller und können so auch besser eine innige Bindung zu ihrem Kind aufbauen.

Das in diesem Buch beschriebene Programm ist keine Manipulation, sondern ein natürlicher Weg, die Geburt zu erleichtern. Lassen Sie sich dabei helfen, Ihr Kind voller Zuversicht, entspannt, sanft und friedlich zur Welt zu bringen! Dem Buch liegt eine HypnoBirthing-Entspannungs- und Übungs-CD bei.

Bei Zehntausenden Geburten bewährt – die erfolgreiche Geburtshilfe aus den USA!

Marie F. Mongan war Direktorin einer Hochschule für Frauen, bevor sie Direktorin des HypnoBirthing-Instituts in der Nähe von Concord, New Hampshire, wurde. Bei ihrem Hypnotherapie- und HypnoBirthing-Unterricht kann sie auf über 30 Jahre Erfahrung als Dozentin und psychologische Beraterin sowohl im Hochschul-, als auch im öffentlichen und im privaten Bereich zurückgreifen. Schon am Anfang ihrer Karriere wurde Mongan als eine der fünf besten Pädagogen von New Hampshire bezeichnet und erhielt ein Stipendium der Ford-Stiftung für die Harvard-Universität.

Sie ist offiziell vom Staat New Hampshire als psychologische Beraterin zugelassen und als klinische Hypnotherapeutin, Hypnoanästhesistin und Dozentin für Hypnotherapie zertifiziert. Für ihre Verdienste auf dem Gebiet der Hypnotherapie wurde Marie Mongan mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis des Vorsitzenden des Verbands amerikanischer Hypnotiseure (National Guild of Hypnotists President’s Award) und dem begehrten Charles-Tebbetts-Preis für ihre Arbeit zu Verständnis und Akzeptanz der Hypnotherapie in der Medizin. Außerdem erhielt sie auch den Preis der Ehemaligen des Plymouth-State-Colleges.

Im Frühjahr 1992 reiste Mongan als amerikanische Botschafterin der Bridges-for-Peace-Stiftung nach Moskau, um dort russische Frauen in Personalführung zu unterrichten.

Marie Mongan hat vier erwachsene Kinder, die sie alle mit der Dick-Read-Methode zur Welt gebracht hat, auf der die HypnoBirthing-Philosophie basiert. Neben dem HypnoBirthing-Programm, das sie in ihrem Buch „HypnoBirthing“ vermittelt, hat sie auch in einem weiten Spektrum anderer Gruppen- und Einzeltherapien praktische Erfahrung.

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36 Comments

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  1. Ach Detlef,

    ich weiß ja, dass ich wahrscheinlich allein auf weiter Flur stehe, mit meinem Wunsch nach „sauberen“ Texten. Aber lassen wir mal die schrecklichen Hämmer deiner Grammatik, Interpunktion und Rechtschreibung beiseite, welche ich deiner Ich-steh-über-dem-Duden-Einstellung zuordne und hier mal lächelnd nachsehe.

    Die Idee an sich finde ich genial: Ein Ehemann teilt sich die Geburtsschmerzen mit seiner Frau. Ein handfester Beweis seiner Liebe und die gelebte Realität des Spruchs „Geteiltes Leid ist halbes Leid“. Sehr schöner Gedanke. Assoziationen zu Kaiser Mongos Schmerzverstärker und der Lade, mit welcher Paul Atreides in Dune von den Bene-Gesserit getestet wird, tauchen da in mir auf.

    Ebenso hat mir gefallen, dass die Mediziner und das Institut asiatisch zu sein scheinen. Das trägt der Technikverliebtheit der Japaner Rechnung, ist also schon in naher Zukunft sehr gut vorstellbar.

    Und der Schluß? Ja, so ist das Leben eben. Man sollte sich also sehr genau überlegen, was man tut, wenn man einem Roboter einen Befehl gibt, einer Fee drei Wünsche äußert oder eben sich mit supermodernem Technikschnickschnack einläßt.

    Mein Tipp: Wenn du o.g. Schlampereien ausmerzt – und ich weiß, du kannst das locker – dann hätte diese sehr kurze Story weit mehr Gewicht.

    Mein Fazit: Saucool, futuristisch und doch sehr reell. Assi-TV läßt grüßen.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  2. Lieber Werner, ich war gerade noch dabei den Text zu verbessern, wen du noch Fehler findest, her damit, mein Word-PRogramm findet keine mehr!

  3. Hi Detlef,

    mir hat die Geschichte auch von der Idee her gefallen. Allerdings habe ich das Ende in der Sekunde geahnt, da du „leiblicher Vater“ geschrieben hast. Es war für mich klar, dass er es nicht sein konnte.

    Ansonsten gebe ich Galaxykarl recht. Es gibt noch ein paar kleine Fehler, wie Wortwiederholungen in den einzelnen Sätzen, die du ausmerzen müsstest, um den Lesefluss nicht zu behindern. z.B. „die sich dort entkleidete und auf die Liege legte die automatisch in das innere der Röhre verschwand“

    Liebe Grüße,
    Ann-Kathrin

  4. Was genau soll ich ich in was ändern: her mit den Vorschlägen, schreibs ruhig in den Kommentar!

  5. Nee, nee, das sprengt den Rahmen eines Kommentars. Wenn ich schon so eingebildet bin, mich als dein Lektor aufzuspielen, dann offline. Wenn du das wünscht, kann ich das ja mal machen und dir meine „Lektoren“-Hinweise mailen. Ich durfte an anderer Stelle Lektorarbeit erfahren und es hat mir und meinen Texten dort gut getan (Danke Jon und Flammarion).

    Es ist eigentlich von Vorteil, wenn so etwas nicht von Freunden getan wird, die auch nicht Textblind sind oder freundschaftliche Rücksicht nehmen. Das wären sonst Bärendienste.

    By-the-way: Liebe Grüße an Ann-Kathrin. Schön, das du wieder mal bei uns bist.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

    P.S. Warum hat mir eigentlich noch keiner gesagt, das eine zweite runde Klammer das Grinsen nicht verstärkt? Und sieht eigentlich auch jemand, dass ich augenzwinkernd grüße?

  6. Dann mail mir deine konkreten Verbesserungsvorschläge bezüglich dieser Story.

  7. 50 % Geburtsschmerz bring einen Mann um. *Lach* genial. Genau das, was ich immer sage: Frauen sind das starke Geschlecht. Und sie sind so stark, dass sie es den Männern nicht immer unter die Nase reiben.^^
    Ich denke gerade an die Geburt meines Sohnes. Mein Mann hat mir hinterher von den Schmerzen berichtet, die ich ihm bereitet habe, als ich ihm während der Wehen die Hand gequetscht habe.
    Der arme Kerl^^

  8. Ich kanns mir richtig vorstellen, Susan, dein Mann muß fürchterliche Qualen erduldet haben! 😀

  9. Klasse Geschichte, tolle Idee :-). Nur wenn Ann-Kathrin nicht nochmal auf den leiblichen Vater hingewiesen hätte, hätte ich wohl den Witz am Schluss nicht so schnell kapiert.
    Da habe ich entweder ein bisschen schlampig gelesen oder der Hinweis hätte am Ende nochmal rein gehört. Allerdings wüsste ich nicht wie. Wenn es zu explizit beschrieben wird, ist’s ein Pointentöter 🙁

    Susan, ich hätte das anders interpretiert, nämlich dass Männer viiiel sensibler sind als Frauen 😉

  10. Felis Breitendorf

    Männer können zwar mehr Schmerzen aushalten als Frauen, aber Männer sind auch viel wehleidiger, sie zeigen gerne, dass es ihnen schlecht geht, Frauen stecken den Schmerz lieber stillschweigend weg, auch wenn sie dabei einen stärkeren Schmerz verspüren als Männer. Ergo: Männer sind halt doch nur große Kinder!

  11. Für mich kam das Ende leider nicht sonderlich überraschend. Die Idee an sich hat mir aber gut gefallen.

  12. Felis Breitendorf

    Die Idee ist zwar witzig, aber natürlich unrealistisch, daß bei 50% Wehenschmerzübertragung auf den Mann, dieser verstirbt, weil er die Schmerzen nicht aushält und die Frau bei 50% Schmerzanteil ganz entspannt entbindet. Schon irgendwie ziemlich krass wenn auch lustig!

  13. Naja, meine Hebamme meinte damals, dass ein Mann bei einem Bruchteil der Schmerzen, die eine Gebärende erleiden muss, elendiglich eingeht.
    So unrealistisch ist das also nicht.
    Stellt dir mal Nierenkoliken vor, multiplizier den Schmerz mit 4, stell dir dann vor, dass du das „Übel“ aus einer winzig kleinen Öffnung in unregelmäßigen Wellen herauspressen musst und schon hast du Geburtswehen.^^
    Wenns mir schlecht geht, stell ich mir einige „männliche“ Politiker in Geburtswehen vor. Schon hab ich gute Laune *fg*

  14. Also mir hat mal junge eine Mutter geschildert, die Schmerzen würden sich so anfühlen, als würde man einen rohen Ziegelstein durch die Scheide schieben. Und zwar quer! Ich ging dann die nächsten Wochen ganz traumatisiert an Baustellen vorbei, wo palettenweise Ziegelsteine auf ihre Verarbeitung gewartet haben. Und die Bilder im Kopf!

    Aber Felis hat Reht: Warum sollen 50% Schmerzen einen Mann töten, und die Frau – welche ja üblicherweise – eben 100% der Schmerzen zu tragen hat überlebt. Und das seit Urzeiten.

    Vielleicht ist es des Autors böse Absicht, auf die ausgleichende Gerechtigkeit hinzuweisen, dass der Liebhaber für seine Tat bestraft wird.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  15. Naja, nicht alle Frauen haben seit Urzeiten überlebt.
    Ich denke nicht, dass sich jemand, der die Schmerzen nicht erlebt hat (sei es nun ein Mann oder eine Frau), vorstellen kann, wie das ist.
    Und die Natur hat es so eingerichtet, dass Frauen die Intensität der Schmerzen vergessen/verdrängen, nachdem sie vorbei sind.
    Ansonsten würde es auf Erden keine Männer mehr geben, weil die Frauen, sobald ihre Kräfte nach der Geburt zurückgekehrt sind, den Mann, der für diese Pein verantwortlich war, erschlagen hätte.
    (Mein Mann hatte sich instinktiv bei der Geburt unseres Kindes hinter mich gestellt. Hätte ich ihn zwischen den Presswehen erwischt…)

  16. Wenn es vom Überleben der Spezies abhängt, würden Männer das auch können. Der Mensch im Allg. ist in Extremsituationen zu unglaublichen in der Lage, auch der Mann.

  17. Felis Breitendorf

    Danke für diese Ehrenrettung, Simone!

  18. Mir ging es wie Ann-Kathrin, beim „leiblichen“ Vater kam mir sofort der Gedanke, dass die Erfindung bestimmt ein Mann gemacht hat, dem von seiner Frau ein kleiner Kuckuck untergeschoben wurde. Zur Ehrenrettung des Briefträgers/Mannes, der die 50% nicht überlebt hat: Er könnte ja weniger am Schmerz als viel mehr an einem Schock gestorben sein. Wenn du 50% Geburtsschmerz hast und nicht weißt, woher der plötzlich kommt ….

    Aber Deflef, die Geschichte hat mir weitaus besser gefallen als das Poker-Storch-Ding. Auf einer Skala von 1 bis 100 würde ich letzere eindeutig bei 1 oder 2 ansiedeln, und die hier bei mindesten 80.

  19. Felis Breitendorf

    Es soll ja auch Männer geben, die, wenn sie Blut sehen, umkippen. Man stelle sich vor, wenn Männer eine Menstruation hätten, was dann los wäre!

  20. Lustig! 🙂

  21. Bin mal gespannt was Nicole dazu sagt?

  22. Christa Kuczinski

    Eine wirklich witzige Geschichte.
    Erst als die Skala hochgeschraubt wurde, stutzte ich und ahnte, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Der arme Briefträger hatte sich bestimmt schon gefreut verschont zu bleiben und damit meine ich nicht nur die Entdeckung seines Fehltritts, sondern auch das Geburtserlebnis an sich.

  23. Margret Schwekendiek

    Nette Idee (mal abgesehen von den Fehlern, auf die schon hingewiesen wurde), ich glaube auch nicht, dass ein Mann daran stirbt, wenn er eine Geburt zum Teil miterlebt. Aber ich glaube nicht, dass diese Idee jemals verwirklich wird, eben weil dann zuviele Väter in spe die Wahrheit erfahren würden. :))

  24. Offenbar klappt das nicht immer mit den Kommentaren, ich versuche es noch mal.
    Schöne Idee von Detlef, aber ich glaube nicht, dass sowas Wirklichkeit wird. Dann würden zuviele Väter in spe die Wahrheit erfahren, vermutlich gäbe es dann ein ziemliches Chaos.

  25. Margret, das ganze war doch nur ein großer Spass und nicht ernst gemeint, am lustigsten ist doch die Tatache, dass ein Mann nicht mal 50% der Schmerzen einer Frau aushält! 😉

  26. Doch doch ich mußte deinen Kommentar nur einmalig freigeben, jetzt funzt das immer!

  27. Christa Kuczinski

    Eine interessante These.
    Ich stelle mir gerade eine Fortsetzungsgeschichte vor, in der Frau ihre geheime Waffe zu nutzen weiß…;-)

  28. Martina Möchel

    So nach dem Motte: Gib dem Mann mal die Wehen, dann gibt er schon auf? 😉

  29. Margret Schwekendiek

    Ich fürchte, es gäbe keine Fortsetzung, weder von der Geschichte noch von der Menschheit. Wenn Männer erleben müssen, stirbt die Menschheit aus *grins*.

  30. Margret Schwekendie

    Himmel, ich wollte natürlich einen vollständigen Satz schreiben:
    Wenn Männer die Geburt erleben müssen – sollte es heißen *grummel*

  31. Frauen unter sich! (**Augenroll**)

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