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Eine Studie ergab: Vegetarier sind sozialer als Fleischesser! KAUFTIPP DER REDAKTION: Bäuerlein, Theresa – Fleisch essen, Tiere lieben. Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „de.lifestyle.yahoo.com – Vegetarier gelten wegen ihrer fleischlosen Ernährungsweise als besonders tierlieb. Doch auch im Umgang mit Menschen haben sie gegenüber den Fleischessern offenbar die Nase vorn. Eine Studie ergab, dass sich letztere egoistischer und weniger sozial verhalten. Weckt der Fleischverzehr den Rüpel in uns? Zu eben diesem Schluss ist eine aktuelle Studie an der Radboud Universität in Nimwegen und der Universität in Tilburg gekommen. „Fleisch bringt das Schlechteste im Menschen hervor“, lautet das Fazit der Wissenschaftler. (…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Bäuerlein, Theresa
Fleisch essen, Tiere lieben

Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können

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Verlag :      Ludwig Verlag
ISBN :      978-3-453-28024-3
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,99 Eur[D] / 13,40 Eur[A] / 21,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 22.07.2011
Seiten/Umfang :      160 S. – 20,6 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      25.04.2011

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Vegetarier sind die besseren Menschen – glauben sie? Gegen Fleisch führen sie ökologische, ethische oder gesundheitliche Gründe ins Feld. Die Journalistin Theresa Bäuerlein, selbst lange Zeit Vegetarierin, hinterfragt diese Dogmen. Sie zeigt, dass die meisten Argumente für den Fleischverzicht auf Unverständnis und Fehlinformationen beruhen, und erklärt, unter welchen Bedingungen man mit gutem Gewissen Fleisch essen kann.

In seinem Bestseller „Tiere essen” plädiert der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer für eine vegetarische Ernährung. Aber können wir damit tatsächlich die Welt oder auch nur unser Seelenheil retten?

Der industriellen Fleischproduktion möchte Theresa Bäuerlein keinesfalls das Wort reden. Doch die Frage nach einer verantwortungsvollen Ernährungsweise ist ihrer Ansicht nach nicht mit dem Verzicht auf Fleisch zu beantworten. Trotz unzähliger Ratgeber und jahrzehntelanger Debatten herrscht immer noch großes Unwissen darüber, wie Lebensmittel produziert werden und wie sie sich auf unseren Körper und die Umwelt auswirken. So zeigen Untersuchungen, dass Vegetarier nicht deshalb gesünder sind, weil sie kein Fleisch essen, sondern weil sie generell bewusster leben. Und aus ökologischer Sicht können auch riesige Monokulturen von Mais und Soja enormen Schaden anrichten.

Theresa Bäuerleins Recherchen zeigen: Es gibt keine Ernährungsform, die nichts und niemandem schadet. Deshalb liefert sie nicht einfach Argumente gegen den Vegetarismus, sondern sucht nach zukunftsweisenden Lösungen. Die bestehen eben nicht in der Entscheidung zwischen Tier und Pflanze, sondern in einer wirklich nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion, die unsere Ernährung sicherstellt, ohne unseren Planeten zu ruinieren.

Theresa Bäuerlein, geboren 1980 in Bonn, lebt in Tel Aviv und in Jaibling/Bayern. Sie hat Journalismus an der Deutschen Journalistenschule und der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert und schreibt unter anderem für NEON und Zeit Online. 2008 erschien ihr erster Roman „Das war der gute Teil des Tages“.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln mit Pressemeldungen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens 1 Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Updated: 30. August 2011 — 15:47

15 Comments

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  1. Als Zukunftsforscher kann ich dazu nur sagen: die ganze Frage, ob Fleisch essen oder nicht, ist aus meiner Sicht sowieso Makulatur. In der Zukunft, in etwa 50 bis 100 Jahren, wird es keinen Fleischverzehr, so wie wir ihn kennen, auf der Erde mehr geben! Aber aus einem ganz anderen Grund als man jetzt vielleicht denkt: die Erde kann sich dass dann nämlich einfach nicht mehr leisten – sie ist schlichtweg überfordert damit, denn bis dahin wird die Erdbevökerung derart gestiegen sein, dass es unmöglich sein wird, alle diesen Menschen, die dann ein Anspruch auf Fleischverzehr haben werden, zu befriedigen.

    Ein ander Weg wird eingeschlagen meine ich: Es wird hauptsächlich Fleisch anderer Art geben, entweder künstlich oder aus Algen oder Kichererbsen, usw.

    Am wahrscheinlichsten ist aber, dass sich die Fleischesser der Zukunft ein Mehlwürmerschnitzel reinziehen werden!

    Warum, fragt Ihr Euch? Ganz einfach: Mehlwürmer sind anspruchslos in der Haltung und können überall gezogen werden und produzieren in kürzester Zeit Fleisch von höchster Qualität.

    Ausserdem sind Mehlwürmer nicht nur anspruchslos was Nahmrung und Haltung angeht, sie sind auch noch die besten Futterverwerter, viel mehr als jegliches Nutzvieh zu unserer Zeit!

    Ich habe übrigens so ein Mehlwurmschnitzel – schon vor einigen Jahren im Rahmen einer Mitarbeit an einem Forschungsprojekt – schon mal gegessen! Beim Probieren war ich erst sehr skeptisch, doch dann konnte ich mich überwinden und kann heute nur sagen: schmeckt super, da gibt es nichts dran auszusetzen!

    Also: guten Hunger! 🙂

  2. Ist ja praktisch: Bei einem Mehlwurmschnitzel sparst du dir beim Panieren schon mal das Paniermehl.

    Im Ernst: An solche Prognosen glaube ich nicht. Wir werden immer Fleisch essen und auch haben.
    Bevor ich eine Schüssel Hühnerfutter trocken im Mund zermahle, ess ich lieber ein Medium-Steak, mit Knoblauch-Kartoffel und Salat; und die beiden Letztgenannten sind ja auch vegetarisch.

    mgg
    galaxykarl 😉

  3. Felis Breitendorf

    Wenn ein solches Essen ein Monatsgehalt kosten wird, wirst du dir das wohl auch überlegen! 🙂

  4. Ich esse das Schwein wenigsten komplett und gebe es ehrlich zu. Vegetarier essen Gummibärchen (Gelatine), schmieren sich Lippenstift ins Gesicht (Schweinefett) oder schütten sich Salatsoße über den Salat (tierische Fette) – das ist Dummheit oder Heuchelei. Wirklich vegetarisch geht nur, wer auf fast alles in unserer modernen Gesellschaft verzichtet. Alles andere ist höchstens den Anteil an Fleisch im Leben zu reduzieren.

    Vegetarier und Moslems werden von der Industrie – leider – ziemlich verarscht. Berichterstattung darüber findet selten statt, denn das würde die Leute erschüttern – und schlussendlich vor das Problem stellen, was sie überhaupt noch essen können. Fleisch – und vor allem Schwein – ist in mehr Sachen drin, als manche Leute glauben.

  5. Also die Gummibärchen gibts ohne Gelantine. Und auch fast alles andere oben genannte bekommst du in der veganen Variante im Reformhaus. Das man sowas nicht im Supermarkt um die Ecke bekommt ist klar. Ich denke, informierte Vegetarier oder Veganer (denn diese verzichten auf alle tierischen Produkte)sind durchaus in der Lage sich fleischfrei zu ernähren. Des Weiteren ist der Verzicht auf Fleisch wirklich besser für die Klimabilanz…

  6. Das mit der Klimabilanz gilt dann aber auch für die Mehlwürmer-Schnitzel, die sind nahe an der pflanzlichen Nahrung (habe mal im Internet gegoogelt), ansonsten gebe ich meiner Vorrednerin in allem voll recht!

  7. Eine fleischfreie Ernährung ist aber kein fleischfreies Leben. Schweine werden nicht nur des Schnitzels wegen geschlachtet. Die Abfälle, Schwarten und Knochen werden auch in der Industrie eingesetzt. So enthalten Lippenstifte tierische Fette, da sie beste „Schmelztauglichkeit“ haben. Ich denke auch mit Grausen an den ein oder anderen Vegetarier, der sich im Reformhaus Zusatzstoffe zum Schlucken gekauft hat. Blick auf die Packung: Gelatinekapseln. Joghurt oder Eis aus dem Supermarkt fällt auch weg. Selbst Produkte aus dem Reformhaus müssen sehr kritisch betrachtet werden, denn Sekundärzutaten müssen nicht angegeben werden. Und die Industrie hat halt Bio und Reform für sich entdeckt. Zudem wird die Informationssicherheit der Verbraucher oft genug unterschätzt, macht die Industrie den Kunden absichtlich dumm. 🙁

  8. @Günther

    Warum denn so eine radikale Einstellung „alles oder nichts“? Ist doch ok, wenn man seinen Fleischkonsum reduziert, oder?

    Ich esse auf Anraten meines Mediziners 2 x die Woche Fleisch, ansonsten eben entweder Vegetarisch oder Fisch. Meine Blutwerte sind jetzt optimal sagt der Arzt.

    Also sieht man an diesem Beispiel, dass nicht unbedingt eine radiklale Lösung her muß, sondern auch schon eine Verminderung hilfreich wäre. Denn wenn das alle machen würden, weil es dann vielleicht zum guten Ton gehört, nur 2 x in der Woche Fleisch zu essen, das Problem dieses Planeten, dass nicht alle zukünfigen Menschen alle jeden Tag Fleisch essen können, lösen könnte. Ich wäre sogar bereit, zugunsten aller Menschen, die Hälfte davon Mehlwurmprodukte zu essen! Ich bin einfach gegen fundamentalistische Regelungen, statt dass alle Menschen einfach ein wenig reduzieren, damit es einfach für alle reicht oder möglich ist, gut zu leben.

  9. Damit löst sich aber das Nahrungsmittel-Problem nicht. Irgendwann geht auch der Platz für die Mehlwürmer aus, wenn man sie nicht in jeder Schublade haben will ;-). Die Meere sind teilweise hoffnungslos überfischt. Das rapide Wachstum der Bevölkerung ist doch das Problem!

    Fleisch esse ich auch, aber nicht jeden Tag. Muss nicht sein – bei mir. Von mir aus kann es auch teurer sein, damit die Tiere artgerecht gehalten werden können.

  10. Was haltet ihr davon 2 Fleischtage in der Woche einzuführen, ansonsten dürfen die Restaurantes Kantinen und Imbisse nur Vegetarisches anbieten? 🙂

  11. Das wäre ja der erste Schritt in eine Vegetarier-Diktatur. Nene, da mach ich nicht mit. Die Müsli-Mampfer sollen ihr Körner knabbern, die Botarier warten drauf, dass ein Apfel vom Baum fällt und ich alter Carnivore bleibe bei meinen Hüftsteak.

    Freiheit! Freiheit! Ist das einzige was zählt. (Übrigens: Danke Marius für dieses Lied!)

    mgg
    galaxykarl 😉

  12. Von „Fleischtagen“ halte ich absolut gar nichts! Es gibt schon mehr als genug Vorschriften. Nicht alle davon sind notwendig, viele schwachsinnig und der Großteil nur gut für Erbsenzähler, die mit Begeisterung eine Vorschrift erlassen würden, in der festgeschrieben ist, wie man sich den Arsch abwischt.
    Ganz genau natürlich:
    „Zu benutzen sind nur Daumen, Zeige- und Mittelfinger der linken Hand. Mit diesen Fingern fasse man ein dreimal gefaltetes Stück Toilettenpapier, dass aus mindestens 6, höchstens jedoch 12 Blättern besteht. Das Papier muss mindestens zwei-, höchstens jedoch dreilagig sein und aus receyceltem Material hergestellt sein. Ein Duft ist nicht erlaubt, da dieser Allergien auslösen kann und auch auf weitere Zutaten muss verzichtet werden. Dass Papier muss ungebleicht und chlorfrei sein und die Materialzusammensetzung ist gesetzlich strengstens geregelt. (Reinheitsgebot!)

    Das so entstandene Papierpaket führe man nun vorne nach hinten um den Körper herum und bewege es in der Spalte zwischen den Pobacken mindestens dreimal in einer wischenden Bewegung von unten nach oben. Ein nochmaliges Falten des Papiers in der Mitte ermöglicht einen zweiten Reinigungsdurchgang. Danach sollte der Anus sauber sein und das nunmehr beschmutzte Papier muss in der Toilette entsorgt werden. Danach ist für einen Mindestzeitraum von 15 Sekunden die Toilettenspülung zu betätigen, was einem Wasserverbrauch von mindestens 10 Litern entsprechen muss. Die Wasserspülung ist zeitlich und mengenmäßig zu begrenzen. Genaue Angaben zu den Wassermengen im Verhältnis zur Spülungszeit entnehmen sie bitte dem §§ 384 II Absatz IV geändert am 11.11.2111

    Eine Entsorgung des beschmutzten Papiers über den normalen Hausmüll ist nicht zulässig und wird mit mindestens 10 €, höchsten 100 € Strafe geahndet.
    Ein Überschreiten der zulässigen Spülungszeit bzw. Wassermenge wird mit einer Geldstrafe in Höhe von mindestens 30 €, höchsten 300 € Strafe geahndet. “

    Sollte ich irgendetwas vergessen haben, bedenkt bitte, dass ich mit irren Gesetzestexten nicht so vertraut bin 😉

  13. Die „fleischlose Tage“ gibt’s doch auch, jedenfalls für diejenigen, die christliches Brauchtum ernst nehmen und sich dran halten. Da gelten leider auch nicht mehr die schwäbischen „Herrgottsbscheißerle“ ;-).

  14. Aber Fisch ist doch auch Fleisch von Wasserbewohnern!

  15. Würde ein Beamter so einen Gesetzestext einbringen, würde ich wie folgt antworten:

    „Um die korrekte Antwort auf Ihren Entwurf in komprimierter Form Ihrem etwas durchweichten Gehirn zuzuführen, stellen Sie sich meine geballte Faust in einem Abstand von 5 Millimetern vor Ihrem Gesicht vor. Um meine Meinung kundzutun, strecke ich aus dieser Faust den mittleren Finger in einer kerzengeraden Ausrichtung und einem Winkel von 180° nach oben. Sollten Sie die Bedeutung auch nach längerer Betrachtung nicht verstehen, bitte konsultieren Sie den örtlichen Motorradclub und wiederholen Sie die Geste. Die freundlichen Herren des Clubs werden Ihnen unverzüglich die Bedeutung des Signals nahebringen.“

    Ich gebe zu, dass meine Antwort an den zukünftigen Beamten so in etwa meine generelle Meinung zu einem guten Teil der Politiker wiederspiegelt. Ich möchte aber betonen, dass es durchaus Politiker gibt, die besser verstehen und gute Arbeit leisten. Es sind genau die, welche o.g. Prozedur schon einmal vor einem MC durchgezogen und verstanden haben.

    mgg
    galaxykarl 😉

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