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EIN MERKWÜRDIGER UNFALL von Antje Ippensen und Margret Schwekendiek – Leseprobe aus der titelgebenden Novelle „Sherlock Holmes und die Tochter des Henkers“ der Anthologie von Alisha Bionda (Hrsg.)

EIN MERKWÜRDIGER UNFALL

von Antje Ippensen und Margret Schwekendiek
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Leseprobe aus der titelgebenden Novelle „Sherlock Holmes und die Tochter des Henkers“ der Anthologie von Alisha Bionda (Hrsg.)

„Ich finde deine Ansicht nicht richtig, Holmes“, klagte mein alter Freund Doktor Watson. Er begriff meine Gedankengänge wieder einmal gar nicht.

„Was findest du nicht richtig, Watson?“, fragte ich geduldig zurück.

Er räusperte sich. „Du bist dagegen, dass Frauen am öffentlichen Leben teilnehmen. Willst du auf das Wissen und die Fähigkeiten der Hälfte der Menschheit verzichten – vorgeblich, um sie zu beschützen? Schau dir doch die Welt an, Holmes. Es sind die Frauen, die dafür sorgen, dass die Familien einen Zusammenhalt haben, dass ausreichend zu essen da ist, dass Kinder eine Erziehung erhalten…“.

„Genug, Watson, genug, du begreifst meine Überlegungen überhaupt nicht. Ich bin der Letzte, der die Damenwelt in einen gläsernen Käfig stecken möchte, um sie dem Leben fernzuhalten. Wir haben immerhin schon eine ganze Reihe von Fällen gehabt, in denen Frauen tragende Rollen zukamen. Aber sei doch mal ehrlich, ihr Urteilsvermögen lässt sehr zu wünschen übrig, und für höhere Bildung sind die wenigsten geeignet. Natürlich besitzen sie ein gutes Organisationstalent, was besonders den Familien zu Gute kommt. Aber würdest es wirklich für gut befinden, wenn Frauen wählen und politische Entscheidungen treffen? Auf welcher Grundlage würden sie entscheiden? Ihnen fehlt die Übersicht über das Weltgeschehen.“

„Doch, ich würde es gut finden“, erklärte er mit Bestimmtheit. „Sie brauchen nur die Möglichkeit, sich zu informieren, dann sind sie auch in der Lage, politische Entscheidungen zu treffen.“

Ich schüttelte den Kopf. „Ich zweifle doch manchmal an deinem gesunden Menschenverstand. Aber genug davon, mir scheint, dieser langweilige Nachmittag erhält jetzt eine gewisse Spannung durch eine überaus aparte Besucherin.“

„Wovon redest du nun schon wieder?“

„Ach, Watson, würdest du deinen Blick ab und zu mal aus dem Gefängnis deines Kopfes ab und der überaus erfreulichen Umgebung zuwenden, hättest du diese junge Dame längst gesehen.“ Mein Freund schüttelte den Kopf und warf einen Blick aus dem Fenster, was natürlich längst zu spät war. Es klingelte bereits an der Haustür der Bakerstreet 221b.

„Eine Dame möchte Sie sprechen“, meldete Mrs. Hudson, die Vermieterin und Haushälterin unserer kleinen Wohngemeinschaft. Mrs. Hudson war nicht anzumerken, ob sie Missbilligung angesichts der jungen Dame empfand, die so selbstbewusst unser Domizil betrat.

„Ich lasse bitten“, rief ich, und damit spielten Emotionen anderer Menschen keine Rolle mehr.

Es war in der Tat ein entzückendes weibliches Wesen, das jetzt unseren Salon betrat. Sie mochte zwischen 22 und 24 Jahren zählen, trug Knöpfelschuhe und besaß Kleidung, die ordentlich und gepflegt wirkte. Ihr zartes Gesicht besaß eine edle Blässe, und der Hauch eines Parfüms schwebte kaum wahrnehmbar um ihren Körper.

Die Hände passten jedoch irgendwie nicht zu dem Ganzen Ensemble, wie es mir sofort auffiel. Saubere, kurz geschnittene Nägel, glatte Haut – und doch waren zarte Spuren von Tinte in den Tiefen der Papillaren zu erkennen, wie auch einige raue Stellen an den Fingern, die auf eine starke Beanspruchung deuteten. Die junge Frau machte auf mich nicht den Eindruck, als würde sie die Hilfe eines Meisterdetektivs benötigen.

Watson war bereits aufgestanden und bemühte sich mit einer lächerlichen Zuvorkommenheit um die junge Dame.

„Watson, es reicht“, erklärte ich einigermaßen ungeduldig. „Setzen Sie sich bitte, und berichten Sie von Ihrem Problem“, forderte ich.

Sie knetete etwas nervös die Hände um die Schlaufe ihrer kleinen Handtasche, aber noch war ich mir nicht sicher, was sie wirklich von mir wollte. Es irritierte mich. Natürlich freute ich mich darüber, mit einer interessanten Fragestellung konfrontiert zu werden, aber ich legte Wert darauf, mir aufgrund meiner Beobachtungen und Schlussfolgerungen sofort einen zutreffenden Eindruck zu verschaffen. Irgendwie war das hier nicht ganz möglich, die Einzelheiten widersprachen einander. Nun war ich wirklich gespannt. Die Zeit meiner Langeweile schien vorbei, so dachte ich, bis ich hörte, um was es ging.

„Mein Name ist Marjorie Cameron, Mr. Holmes, und ich weiß gar nicht, ob Sie mir überhaupt helfen können.“

„Nun, dann sollten Sie mir einfach Ihr Anliegen nennen, und ich werde Ihnen sagen, ob ich Ihnen dienlich sein kann.“

Sie blickte mich aus veilchenblauen Augen an. „Sie werden sicherlich in der Zeitung gelesen haben, dass vor etwa zwei Wochen der Henker von London durch einen plötzlichen Unfall verstorben ist“, fuhr sie mit ruhiger Stimme fort.

„Sicher.“ Ich nickte, die Meldung hatte mich nur am Rande interessiert.

„Ich bin seine Tochter, Mr. Holmes, und ich bitte Sie, den Mörder meines Vaters zu finden.“

Jetzt hatte sie mich in der Tat überrascht, denn trotz der Namensgleichheit war mir die Verbindung nicht gleich offenbar gewesen. Dennoch runzelte ich die Stirn. „Soweit mir erinnerlich, handelte es sich bei dem bedauernswerten Ableben Ihres Herrn Vater um einen Unfall. Was bringt Sie zu der Ansicht, es könnte sich um einen Mord handeln?“ fragte ich rasch.

Watson stand auf und machte eine heftige Handbewegung. „Mein Beileid, Miss Cameron“, sagte er und tätschelte die Hand der jungen Frau. „Holmes, du bist wieder einmal viel zu direkt und unsensibel. Sie steht sicherlich noch unter Schock. Ich werde Mrs. Hudson bitten, einen Tee zu bringen.“

„Nun, der Tee macht Angus Cameron auch nicht mehr lebendig“, gab ich zu bedenken. „Es interessiert mich tatsächlich, wie Sie zu der Ansicht gekommen sind, Ihr Vater wäre ermordet worden, Miss Cameron. Man hat den Leichnam Ihres Vaters aus der Themse gezogen, er hatte eine fast leere Whiskyflasche bei sich und trug bis auf eine Verletzung am Kopf keinerlei Wunden. Diese Verletzung entstand meiner Ansicht nach durch den Sturz und ist nicht für den Tod verantwortlich.“

„Das klingt alles sehr logisch, Mr. Holmes, entspricht jedoch nicht wirklich den Tatsachen. Mein Vater war ein mäßiger Trinker, ich habe ihn nie volltrunken erlebt. Er hat sein Leben lang dafür gesorgt, dass meine verstorbene Mutter und ich ein geordnetes Leben ohne finanzielle Beeinträchtigungen führen konnten. Um ehrlich zu sein – ich war nicht einmal darüber informiert, dass mein Vater als Henker gearbeitet hat. Mir war nur bekannt, dass er im Vollzugsdienst als staatlicher Beamter tätig war. Aber Henker…“. Sie brach ab, schluckte und rang um ihre Fassung.

Wider Willen nötigte mir ihre Haltung Respekt ab, obwohl das nichts an meiner Ansicht änderte. „Das alles mag so sein, Miss Cameron“, erklärte ich sanft. „Doch damit wird nicht Ihre Vermutung bezüglich eines Mordes gefestigt. Haben Sie irgendwelche Beweise, die über Vermutungen und Ansichten hinausgehen?“

„Nein, Mr. Holmes, die habe ich nicht. Aber vielleicht ändert das hier Ihre Ansicht.“ Sie entnahm ihrer Handtasche einen Brief und reichte ihn mir. Ich überflog die wenigen Worte.

„Cameron, du bist ein Mörder, du tötest einen Unschuldigen. Aber du wirst der erste sein, der meine Rache aus dem Grab zu spüren bekommt. George Sullivan.“

Nun ja, ich konnte mich an diesen Prozess und das daraus resultierende Urteil erinnern. Sullivan war einer der typischen Diebe, wie es sie in jedem Londoner Stadtteil reichlich gibt. Der Unterschied zu anderen Dieben bestand wohl darin, dass dieser Mann seine Opfer zuletzt nicht nur bestohlen, sondern auch mit einen Schnitt durch die Kehle ermordet hatte. Selbst in meinen Augen eine ziemliche Verschwendung von Energie und Menschenleben. Das Gericht befand den Mann für schuldig, obwohl es nur Indizien gab und er bis zu seinem Tod – und offenbar auch darüber hinaus – seine Unschuld beteuerte.

„Wollen Sie mir weismachen, dass der verurteilte Mörder Sullivan wiederauferstanden ist, um Ihren Vater zu töten, Miss Cameron?“, fragte ich spöttisch.

Die junge Dame warf mir einen zornigen Blick zu. „Es ist mir durchaus geläufig, Mr. Holmes, dass es keine Geister gibt, die herumgehen und morden“, erklärte sie eisig. Watson grinste bei diesen Worten breit, ihm schien die Sache Spaß zu machen.

„Nun, dann könnte man davon ausgehen, dass er Helfer hatte, die den Mord ausgeführt haben. Immer vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich um einen Mord, was ich noch nicht recht glauben kann. Es tut mir leid, aber ich fürchte, ich kann Ihnen in der Tat nicht behilflich sein. Allerdings könnten Sie mir eine Frage beantworten, rein zur Befriedigung meiner Neugier.“

Sie runzelte die Stirn und sah noch immer empört und verletzt aus.

„Welche Frage wäre das?“, wollte sie spröde wissen und stand bereits auf.

„Wie kommt es, dass eine junge Frau Ihrer Herkunft und Bildung nach Cheapside geht? Ihre Schuhe sind sehr ordentlich gereinigt, doch an den Rändern zeigen sich kleine Reste des dort vorkommenden Schlamms mit den unvermeidlichen Abfällen eines Fischmarktes. In diesem Zusammenhang finde ich auch die Tintenflecke an ihren Fingern interessant.“

Sie wurde bleich wie ein Leichentuch und setzte sich unwillkürlich wieder. „Woher wissen Sie…?“, hauchte sie fassungslos.

„Miss Cameron, meine Beobachtungs- und Kombinationsgabe sind es, die mir einen gewissen Ruf verschafft haben, den ich wohl kaum sträflich vernachlässigen werde.“

„Sie sind in der Tat sehr klug, Mr. Holmes. Was könnte jemand von meiner Herkunft und Bildung ausgerechnet in diesem Viertel tun, in dem außer einem Fischmarkt und unendlich viel Armut und Umbildung kaum etwas zu finden ist?“, fragte sie überraschend bitter. „Ich will es Ihnen sagen. Ich habe auf eigene Faust den Mörder meines Vaters gesucht und bin dabei auf den Sohn von George Sullivan getroffen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, zu helfen und gleichzeitig Fragen zu stellen. Jason unterstützt mich, aber allein schaffe ich es einfach nicht, deshalb bin ich zu Ihnen gekommen.“

Das verblüffte mich in der Tat ein wenig.

„Ich habe das Elend und die Unwissenheit dort gesehen, Mr. Holmes, und ich habe mich entschlossen, den Kindern etwas Bildung zu ermöglichen. Beantwortet das Ihre Fragen?“ Sie lachte fast verzweifelt auf. „Ich wollte eigentlich nur den Mörder finden, stattdessen habe ich mich selbst in ein Abenteuer gestürzt…“.

„Das ist sicher ein löblicher Vorsatz, aber ganz allein Ihre Angelegenheit, Miss Cameron“, unterbrach ich schroff. Sie wollte doch hoffentlich keine Bestätigung von mir für ihren Anfall von Wohltätigkeit. „Aber was ist das eine Geschichte mit dem Sohn von Sullivan?“, hakte ich nach.

„Jason? Er ist ein netter Kerl, der sehr unter dem leidet, was sein Vater getan hat. Er war bestimmt nicht der Mörder.“

„Das zu beurteilen sind Sie wohl kaum in der Lage“, wies ich sie zurecht.

„Das ist Ihre Meinung“, fauchte sie mich an.

Erstaunlich, dieses Selbstbewusstsein! Ich befand in diesem Augenblick, dass sie meiner Hilfe würdig war, und sei es nur, um zu beweisen, wie sehr sie sich irrte.

„Ich werde die Nachforschungen aufnehmen“, sagte ich bestimmt.

„Aber Holmes, du hast doch gerade gesagt…“, begann Watson und verstummte gleich wieder.

„Warum dieser Sinneswandel?“, fragte Marjorie Cameron. „Sie sind doch gar nicht davon überzeugt, dass ich recht habe. Warum also wollen Sie plötzlich den Fall untersuchen?“

„Weil eine so mutige, kluge, junge Frau einen Beweis für die Wahrheit verdient. Und wer weiß, vielleicht wird es sogar interessant.“ Davon war ich zwar nicht wirklich überzeugt, doch ein unbestimmtes Gefühl sagte mir, dass hier etwas nicht zusammenpasste. Solche Gefühle schätze ich nicht besonders, aber das ging Miss Cameron gar nichts an.

Es gab noch einige Fragen, die sie mir beantworten musste, dann verabschiedete ich die junge Frau und rieb mir erwartungsvoll die Hände.

„Holmes, ich verstehe dich nicht, du bist doch kein wankelmütiger Mensch“, klagte mein alter Freund. „Aber vermutlich wirst du gute Gründe haben, deine Meinung zu ändern.“

„In der Tat, mein lieber Watson, ich hoffe, dir sind all die vielen kleinen Ungereimtheiten ebenso aufgefallen wie mir. Es könnte sich tatsächlich zu einem interessanten Fall entwickeln.“

„Nein, mir sind sie nicht aufgefallen“, knurrte der gute Doktor, dann seufzte er. „Ich finde, du hast Miss Cameron nicht besonders zuvorkommend behandelt, ganz im Gegenteil sogar.“

„Das mag daran liegen, dass diese junge Dame mir nicht in allen Punkten die Wahrheit gesagt hat.“

„Und nun glaubst du plötzlich doch, dass der Henker ermordet wurde?“

„Das hast du zur Abwechslung absolut treffend ausgedrückt, Watson. Glauben bedeutet nämlich, nicht wissen. Und in diesem Augenblick weiß ich nicht genug.“ Ich beendete diese Diskussion, denn ich fand einiges in der Angelegenheit durchaus nachdenkenswert. (…)

Copyright (C) 2012 by Antje Ippensen und Margret Schwekendiek. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Herausgeberin und des Verlages.

WER WISSEN MÖCHTE, WIE DIESE NOVELLE WEITERGEHT, DER KANN FOLGENDEN TITEL BESTELLEN:

Plaschka, Oliver / Hauser, Erik / Hoese, Desirée und Frank / Carpenter, Tanya / Krain, Guido / Ippensen, Antje / Schwekendiek, Margret
Meisterdetektive / Sherlock Holmes und die Tochter des Henkers

Herausgegeben von Bionda, Alisha
Verlag :      Fabylon
ISBN :      978-3-927071-77-3
Einband :      Paperback
Preisinfo :      14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 21,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 30.10.2012
Seiten/Umfang :      ca. 200 S. – 215,0 x 135,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 11.2012

“Mein lieber Watson, die Windungen eines Frauengehirns, in denen es ständig von Emotionen wetterleuchtet, sind und bleiben rätselhaft.” Sherlock Holmes – “Die Tochter des Henkers”

Die Autoren-Duos, in dem je einer die Rolle des Meisterdetektivs oder die seines Freundes Dr. Watson übernahm – Tanya Carpenter & Guido Krain, Erik Hauser & Oliver Plaschka, Désirée & Frank Hoese, Antje Ippensen & Margret Schwekendiek – entführen den Leser in spannende Fälle des klassischen Sherlock Holmes-Crimes.

Ob es das Rätsel eines Rad fahrenden Affen zu lösen gilt, mysteriöse Todesfälle in einem Kurhotel, die Geschehnisse um die Tochter des Henkers von London, oder aber die elementare Frage zu klären, ob es Sherlock Holmes nun wirklich gab.
Auf alles finden die Autoren eine spannende Antwort.

Crossvalley Smith schuf mit seinen Grafiken dazu noch optische Highlights.

Alisha Bionda wurde in Düsseldorf geboren und bereiste mit ihren Eltern die halbe Welt. Sie liebt Bücher, Rockmusik, die Farbe Schwarz, Katzen und Hunde und New York. Ihr Motto: Vernunft braucht manchmal eine Pause!

Arthur Conan Doyle wurde 1859 im schottischen Edinburgh geboren. Seine Eltern waren beide strenge Katholiken, daher war es nicht verwunderlich, daß ihr Sohn eine Jesuitenschule besuchen mußte. Später studierte Doyle in Edinburgh Medizin und heiratete 1884 Louise Hawkins. Bis 1891 arbeitete er als Arzt in Hampshire. Danach widmete er sich ausschließlich dem Schreiben. Während des Südafrikanischen Krieges (1899 bis 1902) diente er als Arzt in einem Feldlazarett. Im Jahr 1902 wurde er zum Ritter geschlagen. Nach dem Tod seines Sohnes, der den Folge einer Kriegsverletzung erlag, beschäftigte er sich mit okkultistischen Studien. Arthur Conan Doyle starb am 7. Juli 1930 in seinem Haus in Windlesham, Sussex. 1887 schuf er den wohl berühmtesten Detektiv der Weltliteratur: Sherlock Holmes, den Meister des rationell-analytischen Denkens. Die Figur Holmes überschattete Doyles literarisches Schaffen derart, dass der Autor seinen Protagonisten sterben ließ – und ihn knapp zehn Jahre später wiederauferstehen lassen musste: zu groß war die Popularität von Holmes und seinem Partner Dr. Watson.

Rezension zu Tochter des Henkers auf Literra in der alle vier Stories besprochen wurden

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