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EIN HÄUFCHEN ELEND – Shortstory von Mona Mee

EIN HÄUFCHEN ELEND

Shortstory

von Mona Mee

(Lektorat: Felis Breitendorf)

Ich weiß noch, dass Ursula, eine gute Freundin von früher, mich vor zwei Jahren zu sich nach Hause einlud. Wir hatten uns bis zu diesem Zeitpunkt drei ganze Jahre nicht gesehen. Beim aussortieren einer Schublade bin ich auf einen alten Zettel gestoßen. Darauf stand  „Ursula 545018“. Ich war neugierig geworden, ob Ursula noch unter dieser Nummer zu erreichen war.  So rief ich kurzerhand dort an. Es entwickelte sich eine Art Telefonbeziehung zwischen uns. Irgendwann war der Moment da, als wir uns verabreden wollten. Ursula fand die Idee nicht gut, dass wir uns in einer Kneipe oder einem Café treffen würden. Aus diesem Grund schlug sie vor, für uns beide Spaghetti zu kochen und das bei ihr zu Hause.

Als ich bei Ursula vor dem Haus stand und ihre Klingel betätigte, pochte mein Herz. Nachdem wir uns auf die Wangen küßten und uns zu ihr in die Küche setzten, rauchten wir erst eine Zigarette, bevor die Spaghetti auf den Tisch kamen. Das Essen schmeckte klasse und das Gläschen Wein im Anschluß konnte ich richtig genießen. Wir setzten uns gemütlich auf das Sofa ins Wohnzimmer und hörten klassische Musik. Ursula war früher Geigerin beim Rundfunk. Heute ist sie Musiklehrerin in einer Schule und gibt Nachhilfe.

Als wir am nächsten Tag miteinander telefonierten, erzählte ich ihr, dass ich, als ich bei ihr auf die Toilette ging, einen ziemlichen Haufen Kacke vorfand, den sie offenbar abzuziehen vergessen hatte. Ursula wußte nicht, was sie sagen sollte. Ich erwähnte noch, dass ich verwundert war, ein Häufchen vorzufinden ohne benutztes Toilettenpapier. Sie schwieg. Um sie nicht noch mehr in Verlegenheit zu bringen, sagte ich, dass ich mich morgen melden würde. Das ist jetzt zwei Jahre her. Wir haben nie wieder voneinander gehört. Weder hatte ich den Mut, sie anzurufen, noch hat sie sich bei mir gemeldet. Was solch ein Häufchen Kacke alles bewirken kann, ist das nicht erstaunlich?

-Ende-

Copyright (c) 2012 by Mona Mee

Bildrechte: “Tabu-Brecher” (tes-tabu2.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

Bildrechte: “Alltagsgeschichten (en gros)” (Alltag3.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Alltag-100-minus50-0.jpg” (Originaltitel: Alltag3.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Kaufempfehlung der Autorin:


Sommer, Marie
Dirty Girl

33 lustige, skurrile, traurige, peinliche, schräge, wunderschöne, liebevolle, hemmungslose, wilde und echt wahre Geschichten aus meinem Bett und meinem Herzen

Verlag :      Schwarzkopf & Schwarzkopf
ISBN :      978-3-86265-192-4
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Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 19.06.2012
Seiten/Umfang :      ca. 288 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.10.2012

Frech, charmant und vor allem authentisch berichtet Marie Sommer aus ihrem Sex- und Liebesleben, und zwar detailreich und von Anfang an. So offen und ehrlich reden Frauen nicht einmal mit ihrer besten Freundin. Manche Gefühle und Taten behält man eben lieber für sich und hofft, dass es anderen auch so geht. Doch zum Glück lässt uns Marie Sommer nicht im Ungewissen. Als »Dirty Girl« hat sie keine Hemmungen, von den 26 Männern zu erzählen, denen sie ihren Erfahrungsschatz und ihre Ansichten verdankt. Mit ihnen testete sie ihre Grenzen aus, erlebte sie große Gefühle, Pleiten im Bett und natürlich auch »Volle-Lotte-Liebessex«. Endlich lässt uns ein ganz normales Mädchen in ihr Männer-Tagebuch blicken. So läuft das in echt und nicht anders!

Marie Sommer ist ein Thirtysomething und studierte etwas Schickes mit Medien. Einige Jahre arbeitete sie als Redakteurin für unterschiedlichen bunten Film- und Fernsehquatsch, bevor sie sich dafür entschied, sich völlig frei und locker zu machen und nur noch das zu tun, worauf sie wirklich Lust hat. Und wie jede junge Frau kann auch sie es partout nicht lassen, sich mit vollster Leidenschaft und Sturheit immer wieder von Neuem in Männerherzen und Männerbetten zu stürzen, stets hin- und hergerissen zwischen der Suche nach der großen Liebe und der Lust auf unbekannte Abenteuer.

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Updated: 1. August 2013 — 15:34

44 Comments

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  1. Jetzt mal Butter be de Fsiche liebe Community: Was sagt Ihr zu dieser Geschichte? 😉

  2. Wenn ich ehrlich sein soll: Na ja.
    Einen Effekt hat die Geschichte jedoch. Man denkt darüber nach. Vielleicht ist das genau das, was Autoren wollen.

  3. Am Interessantesten finde ich den Titel: EIN HÄUFCHEN ELEND

    Leider wird nicht deutlich, um was es genau geht.
    Ist der Protagonist männlich oder weiblich? Was waren seine Beweggründe, die Ex? nach so langer Zeit anzurufen und sich mit ihr zu treffen?
    Hoffte er, dass sie sich zum Vorteil verändert hätte? Wie war sie früher, schmudelig und gut drauf (ersteres konnte er nicht akzeptieren)und nun sehr gepflegt und „ein Häufchen Elend“ (vom Leben enttäuscht?)Und deshalb passt es wieder nicht? Mir fehlt hier ein Teilstück, um zu verstehen um was es wirklich geht. Der Ansatz ist durchaus gut… daraus könnte man was machen. Also auf, nochmal ran an die Story… 😉

  4. Also Christa, ich finde die Geschichte gerade so wie ist, gut, denn dann darf man sich für alle diese Fragen, die sich aufwerfen, Gedanken machen und muß sich nicht was vorsetzen lassen. Ich verstehe diese Story als Anregung zum Nachdenken und sie sollte so bleiben, wie sie ist.

  5. Also wenn ich irgendwo zu Gast bin und es fehlt Toilettenpapier, dann mache ich die Tür auf und rufe das T-Wort möglichst laut.

    Kein Geld für Toilettenpapier passt zum Selbstkochen und zur Vermeidung des Restaurants. Was mir in der Denkrichtung allerdings fehlt, ist ein Hinweis auf sozialen Abstieg. Vom Orchester zu einer Stellung als Lehrerin klingt eigentlich eher festigend. (Gestern war da noch eine Anmerkung mit Dazuverdienen).

    Aus beruflich fester Stellung und der Vermeidung von Öffentlichkeit mit einem Hang zu Verlotterung im privaten Bereich deutet für mich auf psychische/seelische Problem. Dafür finde ich allerdings keine offensichtliche Hinweise im Text. In dem Fall … sehr subtil das Ganze.

  6. Irene, ich verstehe was du meinst, aber man sollte schon einige Ansatzpunkte finden, die den Leser zumindest die Richtung weisen. Es könnte ja durchaus mehrere Möglichkeiten geben, aber so stehe ich irgendwie im Regen. Rätselraten?

    Was hat denn nun die “ Was solch ein Häufchen Kacke alles bewirken kann, ist das nicht erstaunlich?“ Pointe für eine Aussage?

    Am Anfang der Story erfahren wir, dass sich die beiden das letzte Mal, vor drei Jahren gesehen haben. Das Ende der Story: Es vergehen wieder zwei Jahre, in denen sie sich nicht mehr trafen. Und nun?

    Nun ja, vielleicht verstehe ich die Story einfach nur nicht. 😉

  7. @ Martin

    Soweit ich verstanden habe, war das Papier da, nur es wurde nicht benutzt von der vorherigen Benutzerin der Toilette, die abzuziehen vergessen hatte. Von sozialem Abstieg kann ich nichts lesen, ich glaube, die Dame hat einfach den Streß nicht mehr haben wollen in einem Orchester zu spielen, das ist nämlich nervenzermürbend. Von Verlotterung kann ich auch nichts rauslesen. Hast du noch nie vergessen, abzuziehen nach dem du dein Geschäft erledigt hast? Ich glaube, es gibt keinen Menschen, dem das noch nie passiert ist. Es bleibt einzig die Frage, warum kein benutzes Toilettenpapier zu sehen war. Aber villeicht hat die Wohnungsinhaberin ja mit der Hand und warmem Wasser oder einem Waschlappen die Reinigung vorgenommen, das ist sowieso hygienischer. Ausserdem schützt das vor Verstopfungen der Toilette und ist ausserdem Umweltschonender und gesünder, falls man schon Hemo-Probleme hat.

    @ Christa

    Vielleicht wollten die Autoren ja genau das nicht, was du ansprichst, nämlich einen aufgesetzen Sinn. Was die Pointe angeht ist die für mich ganz klar – unsere Gesellschaft ist so konditioniert, dass solche Sachen, die jedem passieren (das vergessen des Spülens) einfach als zu hoch bewertet und bei vielen Mitmenschen einen unglaublichen Peinlichkeitsfaktor aufweist. Das ist das, was die Geschichte mich lehrt, was sie aussagen möchte. – Überdenkt die Konventionen, die in unserer Gesellschaft vorherrschend sind, jedenfalls in den Kreisen, wo man auf sowas Wert legt.

  8. Ausserdem wäre es doch interessant zu erfahren, wie das bei jedem einzelnene hier war, als ihm sowas mal passierte, gab es da auch einen, der das bemerkte, dass man nicht gespült hatte? Als mir das mal passierte (ich hatte aber Papier benutzt) und mein Mann das bemerkte, als er als nächstes aufs Töpfchen wollte, kam er zurück und meinte: „Dein Geschäft im Bad wartet auf den Abschluß!“ Das fand ich sehr lustig, wie er sich ausdrückte. Wie war das bei Euch?

  9. Bitte nur Fremdwörter benutzen, wenn man weiß, was sie bedeuten. Mit Konvektionen meinst du wohl Konventionen.

    Zur Story:

    Wenn man drei kleine Abschnitte hinwirft, die eigentlich nichts und alles sagen, dann darf man sich nicht wundern, wenn der Spekulation durch die Leser Tür und Tor geöffnet wird. Das war ganz sicher nicht die Absicht des Autorenduos, das macht ihr mir nicht weiß. Ich sehe es eher als unausgegorenes, sprich verbesserungswürdiges Textstück an.

    Grundsätzlich finde ich das Thema (wenn es denn eines sein soll) einfach eklig. Ich möchte nicht zum Essen eingeladen sein und dann auf solche Umstände stoßen. Ich hätte mich ebenfalls mit Wasser und Seife gereinigt, mit einer Ausrede verabschiedet und mich mit der Person nicht mehr getroffen. Wenn ich jemanden einlade, dann sorge ich dafür, dass es gerade am „stillen Örtchen“ und anderen frequentierten Zimmern (eigentlich überall) ordentlich aussieht. So eine Blamage riskiere ich nicht! Wenn meine Katzen einen Gast vor die Füße kotzen, dann muss ich damit leben. Aber vorher muss alles OK sein.

    Und ein Ende/Fazit/Aussage der Story kann ich wirklich nicht finden, sorry. Eigentlich wurde schon mehr an Kommentaren abgegeben, als Text da ist. Schreibt doch mal was, was sich mit solchen Worten kommentieren läßt: super! Mehr davon! Gut getroffen! usw.

    Mir ist klar, dass ich jetzt wieder mal der Buhmann bin, aber anscheinend sind die anderen, die sich noch gar nicht geäußert haben einfach zu feige, um ihre ehrliche Meinung zu sagen. Und die, die sich lobenderweise geäußert haben, haben sich sehr diplomatisch ausgedrückt. Zwischen den Zeilen lese ich aber, dass sie meiner Meinung sind.

    mgg
    galaxykarl

  10. Lieber Werner, du bist absolut auf dem Holzweg, soviel sei dir verraten! Hier ist überhaupt nichts unausgegoren, deine Einschätzung ist nicht zutreffend. Als Autor solltest du mir glauben, wenn ich es sage, dann stimmt das auch. Du bist der Meinung, dass hier noch was verbesserungswürdig ist, dann muß ich dich ebenso enttäuschen. Hier wird nichts mehr verbessert, der Text ist perfekt so wie er ist, er funktioniert genausso wie er soll, wie man an der Disskussion sehen konnte. Tut mir leid, dir dieses Mal eine Niederlage zu bescheren! 🙂

    Und ich kann dich beruhigen: du bist nicht der „Buhmann“. Du hast genau so reagiert, wie ich das zusammen mit meiner Co-Autorin eingeplant hatte. Ausserdem bist du auch völlig auf dem Holzweg, wenn du glaubst, dass dieser Text geschrieben wurde, um Zustimmung zu erhaschen, das ist absolut nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Mona und ich haben uns köstlich amüsiert, das war für uns der einzige Grund das zu schreiben und zu posten! Du mußt nicht immer von dir auf andere schliessen, wenn du glaubst, eine Motivation zum Schreiben bei anderen lesen zu können. Tut mir leid. Ich hoffe, du bist ebenfalls kritikfähig! 😉

  11. Hallo Felis, natürlich bin ich kritikfähig. Und wie immer scheint ihr beide mich schon ein wenig zu genau zu kennen. Wenn ihr mit dem Text mich provozieren wolltet, dann ist euch das gelungen.

    Ich bleibe aber dabei: Dem Ding fehlt es von vorne bis hinten. Perfekt schon gar nicht. Und wenn du Diskussionen haben willst, dann stell dich auf die Straße und diskutiere mit den Menschen zu den Dingen, die wirklich wichtig sind. Ekel-Texte zu verfassen, die nur Gegenwind erzeugen, hat man in den 60ern gemacht und Gott und die Welt bis auf den i-Punkt kaputtdiskutiert. Geholfen hat es nichts. Der Mensch ist immer noch der gleiche Mensch, aber das ist eine andere Sache.

    Schmuddel- und Fäkal-Texte wollte ich hier eigentlich nicht lesen. Ob nun provoziert oder nicht.

    mgg
    galaxykarl

  12. Hallo Galaxykarl

    Harte Worte gut gesprochen.
    Glückwunsch

  13. Ist es nicht jedem überlassen, was er für Kunst hält, oder kommt jetzt bei jedem Text, der aus der Reihe fällt, gleich die Schreibpolizei? 😉

  14. @Horst + Galaxykarl

    Richtig!

    Wenn das tatsächlich authentisch wäre, was ich nicht annehme, wäre das möglicherweise ein zum Nachdenken anregender Text.
    Aber so sage ich nur: „Und das Lamm schrie HURRRZ“.

    Reaktionen zu provozieren durch provozierende Aussagen, die keinerlei Hintersinn haben? (Ha, ich habe kommen sehen, dass der Galaxykarl sich aufregt, dass viele Mumpitz in leere Hüllen rein interpretieren …) Das ist äußerst billig. Nichts weiter als Kommentareschinderei.

    Deshalb ist der Text für mich nicht mehr als sein Titel!

  15. @ Maulheld

    Wer weiß vielleicht ist es ja passiert?

    Da die Welt sehr groß ist und es sehr viele Menschen gibt und es WC-Spülungen schon einige Jahrzehnte gibt, ist das bestimmt mal irgendwann und irgendwo auf der Welt tatsächlich passiert, meinst du nicht? 😉

  16. Gibt es hier eigentlich Geld für jeden Kommentar? 😉

  17. In einen derart kurzen Text so viele Fehler einzubauen, ist die einzige „Kunst“, die ich hier erkennen kann.

  18. @Maulheld
    Gäbe es hier einen Like-Button, würde ich ihn drücken.

  19. Ariana, lästern kann ja jeder, aber was werden wir von dir für den nächsten Wettbewerb sehen?

  20. Sehr hilfreich, Ariana. Machst du das bei deinen eigenen Kindern auch so?

  21. Vielleicht sollte ich mir doch eine andere Seite suchen, wo man einander hilft und nicht nur Gehässigkeiten austeilt.

  22. Liebe Mona Mee,

    zumindest ich würde mich freuen, wenn du uns erhalten bliebest (bleibst?, herrgott: muss ich mal nachgrammatiken), als Kommentatorin, als Community-Autorin und natürlich auch als Herausgeberin.

    Allgemein muss ich (wiederholt) feststellen, dass im Netz Mindeststandards der Höflichkeit, gegenseitigen Respektes und Manieren einem permanenten Niedergang erleben. Warum nur ist es in SMSen, Emails und Kommentaren üblich, alle Anstandsregeln fallen zu lassen? Weil sich 98% hinter irgendwelchen Pseudonymen verstecken?

    Vielleicht ist es jemanden schon auf unserer Schwesterseite BUCHREZICENTER aufgefallen. Kurz nachdem ich vor ca. 4 Jahren Chefredakteur wurde, habe ich die Kürzel unter den Rezis durch die Echtnamen ersetzt/ergänzt. Aus vielen Gründen. Und auch hier kennt mich längst jeder mit meinem Namen. Es gibt nur wenige (berufliche) Gründe für ein vernünftig eingesetztes Pseudonym, aber keinen zwingenden Grund im Privatbereich. Wenn ich eine eigene Meinung zu irgend etwas habe, dann muss ich auch dazu stehen und sie verteidigen können. Natürlich ist es einfacher – oder feiger – sich hinter einem Pseudo zu verstecken und damit nicht angreifbar zu sein. Aber ehrlich ist es nicht.

    Zeigt mal Rückgrat im Netz!

    Und Verständnis und Anstand anderen gegenüber!

    So, hab ich mich wieder mal ausgekotzt. Bin jetzt (schon wieder) auf Geschäftsreise. Ab Montag könnt ihr dann wieder mit mir rechnen.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl
    Werner Karl

  23. Mona Mee,

    MM> und nicht nur Gehässigkeiten austeilt.

    da fühle ich mich doch gleich angesprochen. „nur“ bedeutet hier für mich exakt genau das: „nur“ bzw. „nichts außer“.

    Ich habe versucht meinen Kommentar so zu verfassen, dass er mein Leseverständnis wiedergibt und Du und Felis ihre Schlüsse daraus ziehen können. Da Du selbst nicht um einen Kommentar gebeten hast, hatte ich auch keine Reaktion von Dir auf meinen Kommentar erwartet. Deine Reaktion (Nr 22) ist eine Pauschlisierung über alle Kommentare. Das kann dazu führen, dass der eine oder die andere weitere Texte von Dir nicht mehr kommentieren möchte. Nicht aus Frust, sondern aus Rücksicht auf Deine Emotionen. (Ich habe selbst einen Sohn in Deiner Altersgruppe)

    Felis,

    FB> Du hast genau so reagiert, wie ich das zusammen mit meiner Co-Autorin eingeplant hatte.
    FB> Ausserdem bist du auch völlig auf dem Holzweg, wenn du glaubst, dass dieser Text geschrieben wurde,
    FB> um Zustimmung zu erhaschen, das ist absolut nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Mona und ich haben uns
    FB> köstlich amüsiert, das war für uns der einzige Grund das zu schreiben und zu posten!

    Auch ich habe anderen Leuten schon Dinge „auf den Leib geschrieben“ und Wetten mit mir selbst abgeschlossen, wie denn die Reaktionen sein würden. Deine Zeilen _könnte_ man so verstehen, dass ihr beide den Text dem galaxykarl „(ein)geplant“ auf den Leib geschrieben habt und euch anschließend köstlich über die Bestätigung/Zustimmung eurer selbst amüsiert habt. Hast Du hier einfach nur unglücklich formuliert, oder habt ihr beiden euch tatsächlich einen Scherz speziell mit galaxykarl erlaubt?

    Im letzteren Fall, kein Wunder, falls ich den Text nicht verstanden habe, wenn der gar nicht für mich geschrieben war.

    Herzliche Grüße
    Martin

  24. @ Martin
    Ich bin auch der Meinung, dass sie Reaktionen provozieren wollten. Geht ja aus Felis Bemerkungen eindeutig hervor.

    Nur, warum wundert ihr (Mona+Felis) euch, dass jetzt auch von anderen – nicht nur den „üblichen Verdächtigen“ – teilweise sehr explizite Kommentare reinschneien? Gut, Felis, du hast dich vielleicht nicht gewundert, sondern damit gerechnet und auch darüber amüsiert. Aber Mona offensichtlich nicht.

    Mona, vielleicht solltest du deine Texte lieber wieder allein verfassen und dich nicht von anderen zu etwas hinreißen lassen. Einen ehrlichen Text, wie wir es von dir gewohnt sind.

    Zum Text selbst: eigentlich wollte ich da keine Hilfe geben … aber: den Haufen wegmachen, dann wäre es eine Super-Kurz-Geschichte. Ohne Pointe. Vielleicht zum Nachdenken.

  25. Und was in aller Welt bedeutet „abziehen“ in diesem Zusammenhang? Bitte keine Slang-Worte in Texten, die ganz ohne auskommen könnten.

  26. Micha, „abziehen“ kommt von den alten Klospülungen, wo man noch an einer Kette gezogen hat. Meine Oma hatte noch so eine. 🙂

  27. Ich glaube ja, dass das hier von Felis inszeniert wurde, damit sich die Community mal wieder bemüht etwas zu schreiben, weil hier ja fast nichts mehr stattgefunden hat. Das ist wie mit den Büchern, die erst dann richtig ins Gespräch kommen und verkauft werden, wenn es dazu einen richtigen Verriss gibt.

  28. Erwischt! 😉

  29. Reingefallen! 😛

    Das hat Spaß gemacht! 😀

  30. Ein lustiges Häufchen.

  31. Das finde ich aber ganz schön fies von Euch, Felis und Mona! Und ich setze mich auch noch für Euch ein… 🙁

  32. Ist leicht nervig, eure „Komödie“ mit dem mistigen Text. Macht das nicht zu oft, wenn ihr wollt, dass man euch in Zukunft noch ernst nimmt.

    @ Felis
    Und könntest lieber mal den Detlef anschieben, dass er endlich die Cover reinstellt, die ich ihm schon seit Eeeewigkeiten geschickt habe, statt hier infantile Spielchen zu treiben.

  33. Das Problem, wenn Leute das Netz und dessen Dynamik nicht verstehen. Dann kommt so ein Mist bei herum. 🙁

  34. @ Martina Möchel
    Was ich geschrieben hatte, war lediglich meine persönliche Meinung und keinesfalls gelästert. Wenn es zwei Personen nicht zustande bringen einen Text von lediglich knapp 300 Worten fehlerfrei auf die Seite zu setzen, ist das in meinen Augen mehr als bemerkenswert. Zur Qualität des Textes an sich hatte ich mich gar nicht geäußert.

    @Mona Mee
    Nein, ich reagiere wesentlich direkter. Meine Reaktion hier ist sehr zurückhaltend. Und Gehässigkeit kann ich in meinen Worten nicht entdecken. Wenn man die Wahrheit nicht verträgt, sollte man nicht danach fragen! Es wundert mich schon sehr, dass Du die gemachten Aussagen nur auf Dich beziehst, immerhin stehen oben zwei Autorennamen.

    Als ich hier anfing, war das ein Literaturblog. Inzwischen scheint der Blog zu einem Kindergarten zu mutieren, sodass ich mich ernsthaft frage, ob ich hier richtig bin.

  35. Also ich finde das jetzt alles gar nicht zu dramatisch.
    Einen Text zu durchleuchten, der solche widersprüchlichen Reaktionen hervorruft, finde ich hin und wieder sehr interessant. 😉

  36. Hier sind einige Leutchen aber ganz schön dünnhäutig.

  37. Solche pauschalen Fern-Diagnosen bzw. -Urteile mag ich besonders.

  38. Oh je, wenn ich mal ansagen würde, was ich nicht nur leicht, sondern extrem nervig hier finde, dann wäre das auch kein schöner Kommentar.

    Wenn man hier mal seinen Frust durch einen Scherz transformiert, dann sollte das doch auch gestattet werden.

    Viele sehen hier garnicht, wie viel Arbeit dieser Blog macht und wie oft man ganz alleine darsteht. Dann sollte sowas halt auch mal toleriert werden.

    Viele Teilnehmer hier hatten am Anfang überschwänglich angekündigt, hier die Kiste mit am Laufen zu halten, nur sehr sehr wenige stehen zu ihrem Wort. Das macht manchmal ganz schön depressiv. Also was solls.

    Mein Dank gilt daher allen, die mich hier weiter unterstüzen und sich auch nicht zu schade sind, zu helfen und zu kommentieren und beim Wettbewerb mitzumachen.

    Vielen Dank an alle diese.

    Ach, und Micha: bei mir ist keine Mail angekommen mit Covern. Kannst du die nochmal an mich mailen?

  39. Vielen Dank Günther für den jetzt doch tollen Thanksgiving-Button/Banner zum Wettbewerb mit den schönen Kürbis-Abbildungen zum Herbst passend. Gefällt mir ausgesprochen gut. Was meinen die anderen, hat sich Günther nicht richtig Mühe gegeben? Ach, Ihr seht den garnicht? Dann drückt mal auf Eure „F5“-Taste, dann sehrt ihr den dann auch! Stimmts? 😀

  40. Der Button war mir gar nicht aufgefallen, aber ich finde ihn gelungen.

  41. Auch hier kann ich mich nur anschliessen! Sehr schön!

  42. Hallo zusammen (bin wieder im Lande),

    schön, wenn man feststellen darf, dass man benutzt und manipuliert wurde.

    Danke an alle anderen, die sich ebenfalls, sagen wir mal: kritisch mit so einem Vorgehen auseinandergesetzt haben. Das gibt mir den Glauben an die Menschheit zum Teil wieder.

    An die Manipulatoren: Wenn ihr damit glaubt, eine zusammenwachsende Community herbeizaubern zu können, dann habt ihr euch gewaltig geschnitten. Seht euch nur die Reaktionen an. Solche „Späße“ wirken zumindest auf mich abstoßend – und wie ich in Ereinnerung rufen darf – in der längeren und kürzer zurückliegenden Vergangenheit auch andere Mitstreiter. Niemand mag es, wenn er vorgeführt und benutzt wird. Ich appeliere an euch, so etwas in Zukunft zu unterlassen.

    Macht euch lieber einen Kopf, wie ihr die Leistungsträger bei der Stange haltet und nicht vergrault.

    galaxykarl 🙁 🙁 🙁

    P.S.
    Für die nächsten Wochen habt ihr es bei mir verschissen; Anrufe sind zwecklos. Ich mache meine Arbeit, aber wagt es nicht, mir mit irgend welchen anderen Dingen zu kommen. Und um Kai Ross zu bestätigen: ja, in dieser Hinsicht bin ich dünnhäutig.

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