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DIE REBELLIN – Leseprobe (Teil 1) aus „Vampir Gothic 21“ von Margret Schwekendiek

DIE REBELLIN

Leseprobe (Teil 1)
aus „Vampir Gothic 21“
von
Margret Schwekendiek

„Henry, ich möchte nicht, dass du mir Blumen oder sonst etwas schenkst. Ich will überhaupt nichts von dir wissen. Noch viel weniger möchte ich eine Beziehung mit dir, wann begreifst du das endlich?“ Tyril Plankett warf den großen Strauß aus Rosen und anderen Blumen lieblos auf den Schreibtisch ihres Arbeitskollegen.

Henry Bradley schaute auf die aufgebrachte Tyril und schluckte. Er verehrte die hübsche Frau und versuchte schon längere Zeit sie zu erobern. Er schickte ihr Süßigkeiten und Blumen, kleine Briefe und zahllose Einladungen, die sie bis jetzt einigermaßen höflich ausgeschlagen hatte. Seit einigen Wochen reagierte sie jedoch regelrecht aggressiv auf seine aufdringlichen Freundlichkeiten.

„Tyril, ich wollte doch nur freundlich sein“, murmelte er.

„Wie soll ich es dir nur beibringen, Henry? Ich verzichte auf deine Freundlichkeiten. Spar dir dein Geld für eine Frau, die deine Aufmerksamkeiten zu schätzen weiß. Lass mich einfach in Ruhe.“ Die 32jährige städtische Angestellte stürmte hinaus, ohne dem Mann noch eine Möglichkeit zur Erwiderung zu geben. Leider war Henry in dieser Beziehung etwas begriffsstutzig. Er ließ die Blumen auf seinem Schreibtisch liegen und rannte hinter Plankett her. Die befand sich noch auf dem Gang, der zu ihrem Büro führte, und sie bemerkte, dass er ihr folgte. Ein zorniges Fauchen löste sich aus ihrer Kehle, und er blieb erschreckt stehen.

„Was willst du noch?“, brüllte sie in scharfem Ton.

„Ich wollte dir nur sagen – du – du hast da etwas – auf deiner Bluse…“ Er deutete mit einer verlegenen vorsichtigen Bewegung auf ihre Brust.

Tyril schaute an sich herunter und fauchte erneut. „Das geht dich gar nichts an.“ Sie drehte sich abrupt um, ging in ihr Büro und knallte ihm die Tür vor der Nase zu. Henry blieb mit hängenden Schultern davor stehen und starrte flehend auf das Holz.

Im Inneren des Büros fluchte die Frau lautlos. Hätte sie denn nicht besser aufpassen können? Sie versuchte ihre Erregung zu dämpfen, um weder durch ein Wort noch durch ihr Verhalten oder ihre Körpersprache zu verraten, dass sie zu den neuen Vampiren von New Orleans gehörte. Dieser kleine Blutfleck auf der Bluse war ihr selbst nicht aufgefallen, sie hatte offenbar beim Speisen einen wertvollen Tropfen Blut vergeudet. Nun ja, bei der augenblicklichen Konstellation war der Begriff Vergeudung nicht ganz zutreffend. Die Vampire, die praktisch alle wichtigen Posten in New Orleans übernommen hatten, mussten nicht auf die Jagd gehen, um zwei bis dreimal pro Woche die lebensnotwendige Nahrung zu erbeuten.

Das ehemalige und längst aufgegebene Hatfield-Gefängnis am Stadtrand beherbergte seit einiger Zeit eine Reihe von Vampirgegnern, die als lebende Blutspender benutzt wurden und dort unter strenger Bewachung gut versorgt wurden.

Obwohl viele Vampire die Gefühle auskosteten, die ihre Opfer beim Sterben empfanden, hatte Daria angeordnet, dass die Beute im Gefängnis nicht sterben durfte. Die Insassen wurden einigermaßen gut gepflegt und medizinisch versorgt, um mehrfach benutzt werden zu können. Eine sinnvolle Einrichtung, die unkontrolliertes Töten, sinnlose Jagden und vor allem wahllose Opfer verhinderte. Niemand von den Vampiren in leitender Stellung wollte sich ausmalen, was geschehen würde, wenn Touristen oder auswärtige Geschäftsleute tot und blutleer aufgefunden wurden. Diese lebende Blutbank war eine geniale Einrichtung, denn dadurch wurden auch die lautesten Gegner im wahrsten Sinne des Wortes mundtot gemacht.

Henry Bradley wusste nichts vom Doppelleben seiner Angebeteten. Er vermutete, dass Tyril ganz einfach eine andere Beziehung hatte. Das war ihm ziemlich egal, er hielt sich selbst für die beste und auch die einzige Wahl, er litt jedenfalls nicht an mangelndem Selbstbewusstsein. Und doch gingen ihm langsam die Ideen aus, wie er die Frau von seiner Einzigartigkeit überzeugen sollte. Sie reagierte nicht auf Briefe, Mails oder Anrufe, wies seine Geschenke zurück und ging ihm aus dem Weg.

Nachdenklich starrte er vor sich hin. Woher kam dieser Fleck? Plankett achtete stets auf korrekte und modische Kleidung, es sah ihr gar nicht ähnlich, mit verschmutzter Bluse herumzulaufen. Henry würde alles tun, wenn sich Plankett auch nur mal zum Essen mit ihm treffen wollte, diese barsche Zurückweisung verletze sein männliches Ego zutiefst, und im Laufe des Tages steigerte er sich immer mehr in seine gekränkte Eitelkeit. Was verbarg Tyril? Wen zog sie ihm vor? Was hatte der andere, was er nicht besaß?

Henry wollte es herausbekommen und anschließend dafür sorgen, dass er selbst in jedem Fall besser war. Tyril Plankett gehörte ihm!

Hätte die Vampirin davon gewusst, würde sie sofort dafür gesorgt haben, dass Bradley seine absurden Pläne nicht weiterverfolgen konnte, doch sie hielt es nicht einmal für möglich, dass er weiterhin seine erfolglosen Versuche fortsetzen würde. Sie war doch immerhin deutlich genug geworden.

Plankett hatte an diesem Tag ausreichend Nahrung zu sich genommen, wenigstens zwei Tage lang brauchte sie jetzt kein Blut, so konnte sie ganz normal ihre Arbeit tun und später nach Hause fahren. Es fiel ihr nicht auf, dass ein unauffälliger Wagen stets in ihrer Nähe war. Henry Bradley beschattete sie und folgte ihr tatsächlich auf Schritt und Tritt. Es gelang ihm am folgenden Tag kurz vor Arbeitsbeginn in seine eigene Wohnung zu fahren – nach kaum mehr als zwei Stunden Schlaf im Auto -, um zu duschen und sich umzuziehen. Dabei hämmerten seine Gedanken die ganze Zeit über: „Du musst dich beeilen, du musst deinen Nebenbuhler finden.“

Er kam fast gleichzeitig mit Plankett im Verwaltungsgebäude an, seiner Berechnung nach konnte sie sich während dieser kurzen Zeit kaum mit jemand anderem getroffen haben. Eifersüchtig beobachtete er sie den ganzen Tag immer wieder im Büro. Als er in der Mittagspause zufällig mit ihr zusammentraf, bot er ihr großzügig sein eigenes Tablett an, damit sie nicht in der Schlange stehen musste.

„Nimm es als Entschuldigung“, bat er. Tyril starrte ihn an. Sie hatte tatsächlich seit gestern nichts gegessen, wie Henry festgestellt hatte, und auf ihrem Tablett befand sich nur ein Glas Saft. Vampire waren Untote, sie benötigten keine normale Nahrung mehr. Um den Anschein aufrechtzuerhalten, aßen und tranken sie jedoch geringe Mengen. Für Henry handelte es sich tatsächlich um ein freundliches Angebot zur Wiedergutmachung. Aber Plankett hatte endgültig genug von ihm.

Sie starrte ungläubig auf ein Tablett mit Pommes frites und Steak, Pudding und Salat, das er ihr in die Hände gedrückt hatte. Sie warf Bradley das volle Tablett gegen den Körper.

„Du sollst mich in Ruhe lassen“, zischte sie wütend und beachtete die aufgeregten Kollegen nicht weiter. „Schau mich nie wieder an, Henry Bradley, oder – ich schwöre dir – du wirst es bitter bereuen, wenn du mich nicht in Ruhe lässt. Du wirst dir wünschen, nie geboren worden zu sein.“

Aus ihren Augen leuchteten blanker Hass und der unverhohlene Wunsch, ihn augenblicklich zu töten. Es war ihr Ernst.

Henry wich zurück. Er war von oben bis unten verschmiert, und ringsum unter den Kollegen hatte sich lähmende Stille ausgebreitet.

„Ihr – entschuldigt mich bitte“, stotterte er und schaute in die Runde, wo er nur Verachtung, Schadenfreude und – schlimmer noch – Mitleid in den Mienen lesen konnte. Er raste nach Hause, um sich erneut umzuziehen und wieder zur Arbeit zu kommen.

Seine Aufgaben im Büro nahm er kaum noch wahr. Auf dem Schreibtisch lag ein Antrag auf Genehmigung einer Demonstration und einen Protestmarsch durch die Stadt. Er unterschrieb und genehmigte, ohne darauf zu achten, um was es ging. Damit gab er den Weg frei für mehrere hundert Demonstranten, die ihren Protest lautstark und öffentlich ausdrücken wollten gegen das Verschwinden zahlreicher Einwohner und die Aktivitäten möglicher Vampire, die nach Möglichkeit totgeschwiegen wurden. Es war ihm egal, was sonst noch auf dem Schreibtisch lag, er unterschrieb alles, ohne hinzusehen.

Quälend langsam vergingen der Tag, und auch der nächste. Der Zwischenfall zwischen Plankett und Bradley war das beherrschende Gesprächsthema unter den Kollegen, aber niemand wagte es, Henry darauf anzusprechen. Mit brennenden Augen starrte er vor sich hin, bis der Feierabend nahte. Auch jetzt verfolgte er Plankett und wunderte sich nicht wenig, dass sie nicht nach Hause fuhr, sondern den Weg einschlug, der über eine Schnellstraße aus der Stadt hinausführte.

Henry fieberte förmlich. Würde er jetzt endlich erfahren, wer ihr Auserwählter war? Aber warum trafen sich die beiden dann außerhalb der Stadt? Sein Erstaunen wuchs weiter, als er bemerkte, dass Plankett den Wagen auf dem Rastplatz vor dem Hatfield-Gefängnis abstellte. War das Gebäude nicht längst stillgelegt? Weshalb standen dann hier überhaupt so viele Autos?

Eigentlich hätte er selbst die Genehmigung erteilen müssen, wenn die alten Bauten weiter genutzt werden sollten. Er selbst oder – Tyril! Jetzt war neben seiner Leidenschaft für Plankett auch die Neugier geweckt. Hier ging etwas vor, was ihm ganz und gar unbegreiflich war.

Angesichts von bewaffneten Sicherheitsbeamten am Eingang, die er gerade beim Vorbeifahren bemerkt hatte, wurden die Rätsel noch größer. Henry fuhr ein Stück weiter und stellte seinen Wagen innerhalb einer Baumgruppe abseits der Straße ab, wo er nicht so einfach gesehen werden konnte. Zu Fuß ging er zurück und nutzte dabei jede Deckung aus. Er wollte wissen, was in Hatfield vor sich ging, was Plankett dort tat, und wer die Gebäude wieder in Besitz genommen hatte. Es konnte sich vielleicht um eine geheime Regierungsangelegenheit handeln, bei deren Genehmigung man ihn übergangen hatte, weil seine Sicherheitseinstufung nicht hoch genug war. Aber daran glaubte Henry nicht wirklich, denn dann hätte er nicht noch vor zwei Monaten eine Führung mit einem potentiellen Käufer durchgeführt, der angesichts der notwendigen Umbau- und Reparaturarbeiten dankend abgelehnt hatte.

Das Sicherheitspersonal machte keinen amtlichen oder offiziellen Eindruck. Nein, da war etwas anderes, und Henry vergaß fast, dass er eigentlich Tyril nachspionieren wollte. Aber nur fast.

(…)

(Zum nächsten Teil)

Copyright (c) 2014 by Margret Schwekendiek / Grafik by Lothar Bauer – Mit freundlicher Genehmigung.

Bildrechte: Coverillustration “Fremdwesen01” (TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

Vampir Gothic 21. Die Rebellin (Gebunden)
von Schwekendiek, Margret

Verlag:  Romantruhe
Medium:  Buch
Seiten:  256
Format:  Gebunden
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Januar 2015
Maße:  137 x 195 mm
Gewicht:  270 g
ISBN-10:  394081251X
ISBN-13:  9783940812513

Beschreibung
Vampir Gothic Band 21. New Orleans ist fest in der Hand von Daria, doch die Opyrikriegerin hat ihre liebe Mühe, die Stadt unter Kontrolle zu behalten. Daria befindet sich in einem inneren Zwiespalt. Auf der einen Seite ist sie ihrem Volk verpflichtet, andererseits ist sie an die geheimnisvolle Zhi gebunden. Herzog Cardif befindet sich mit den wenigen überlebenden Opyri auf der Flucht. Die Verfolger haben ihre Spuren längst verloren. Die Vampire versuchen unbemerkt das gelobte Land zu erreichen. Der Dakini-Fürst Namtar-Re wurde von Zhi aus der Zeitgruft gerettet. Nun muss er in Sicherheit gebracht werden, damit er seine Herrschaft über die Menschen antreten kann. Elmar Fuchs macht sich auf den Weg nach Jordanien, um dort Alena Labastida beizustehen. Er kann nicht ahnen, dass die Aldaaki in der Dakini-Zeitgruft eingekerkert worden ist. Aber in der Gefangenschaft ihres kalten Grabes brechen die Wälle ihres blockierten Gedächtnisses. Vor ihrem geistigen Auge steigen Dinge auf, die sich vor vielen Jahrtausenden ereignet haben. Alena ist gefangen im Netz ihrer Erinnerungen …

Autorin
Margret Schwekendiek wuchs im Ruhrgebiet und in Ostwestfalen-Lippe auf. Nach der Schule absolvierte sie eine Ausbildung zur Kaufmännischen Buchhalterin. Seit 1991 arbeitet sie als Schriftstellerin in verschiedenen Genres. Im Bereich Science-Fiction ist sie für die Stargate-Serie als Autorin und Redakteurin sowie als Lektorin für Inhalt und Ablauf verantwortlich. Bei Raumschiff Titan ist sie Autorin und Redakteurin, zum Teil zusammen mit Horst Hoffmann. Autorin und Ideenlieferatin ist sie bei Rex Corda, Rex Corda Nova und bei Sigam Agelon als Autorin und Ideenlieferantin. Im Bereich Krimi und Horror schrieb sie mehrere Romane für Larry Brent, auch unter dem Pseudonym Maran O’Connor mit Antje Ippensen. Sie arbeitet auch an der Neuausgabe der Schwarzen Fledermaus, der Krimiserie aus den 1960er Jahren. Sie verfasste mehr als 120 Heftromane für den Bastei Lübbe Verlag und den Kelter Verlag in den Genres Romantic-Thriller, Bergroman, Arztroman, Fürstenroman, Mami-Roman und für die eigene Serie „Der Alpendoktor“. Als Redakteurin ist sie für die Monatszeitschrift „Trend“, Ortsanzeiger im Kreis Gütersloh, tätig. Einige Kurzgeschichten, hauptsächlich aus dem Fantasy- und SF-Bereich, sind im Internetportal Literra zu finden. Margret Schwekendiek heiratete im Alter von 18 Jahren und hat drei Kinder. 1994 starb ihr Mann. Sie lebt mit der Familie des ältesten Sohnes in einem Generationenhaus im Westerwald.

Titel erhältlich bei Amazon.de
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9 Comments

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  1. Die Geschichte fühlt sich an wie eins meiner alten John Sinclair-Hefte aus meiner seligen Jugendzeit. Wenn das das Ziel der Autorin war, dann hat sie es auf jeden Fall erreicht. Literarisch ist es natürlich nicht im Geringsten anspruchsvoll, und viele der Kriterien, die ich an einen gut geschriebenen Text anlegen würde, finden sich hier überhaupt nicht. Da die Autorin jedoch bereits in namhaften Verlagen als Lektorin gearbeitet hat, gehe ich davon aus, dass die handwerklichen Mängel im erzähltechnischen Bereich bewusst von ihr so gewollt sind. Die Art, wie die Geschichte beginnt und fortgeführt wird, macht auf alle Fälle völlig klar, was man im Verlauf der Handlung von Figurenkonzeption und Story-Aufbau noch erwarten kann. Wem dieser Heftroman-Schreibstil gefällt, der wird mit Sicherheit von der Geschichte gut bedient werden.

  2. Wir fragen mal die Autorin, was sie uns zum Kommentar von Peter Berendts sagen kann!

  3. Hi, es ist tatsächlich so gewollt. Dies ist die Fortführung einer alten Romanserie, und es wäre ziemlich daneben, jetzt den Stil literarisch anzuheben. Wer Vampir Gothic liest, besitzt eine bestimmte Erwartungshaltung, und genau die soll erfüllt werden. Es sind Abenteuergeschichten, die keinen Anspruch erfüllen, sondern nur der Unterhaltung dienen.

  4. Also mir hat die Leseprobe ausserordentlich gut gefallen. Ich fahre da aber auch mehr auf den Handlungsverlauf ab und bin gespannt auf die Fortführung als mir dort der Schreibstil wichtig wäre. Bei einem unabhängigen Buch von ihr würde ich dann aber auch ein wenig mehr literarischen Stil bevorzugen. Ich weiß ja, dass die Autorin das auch drauf hat, hat sie ja – auch hier im sfbasar – schon des Öfteren bewiesen! 🙂

  5. Klar, wenn die Leser einen bestimmten Erzählstil erwarten, darf man nicht plötzlich schreiben wie Dan Simmons oder Peter Straub, oder man vergrätzt die Kundschaft. Wenn die Atmosphäre der alten Romanheft-Reihe aber authentisch eingefangen wird, ist, denke ich, das Primärziel erreicht.

  6. Ich denke, es geht da auch darum, nicht die Mitautoren an der Serie mit einem zu gehobenen Stil zu verärgern. Klar die gewohnten leser würden sich sicherlich auch wundern und das nicht unbedingt positiv bewerten …

  7. Interessant, Vampire wie damals bei John Sinclair und Co.

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