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DIE MACHT DER ASCHE – Eine Science Fiction Geschichte von Michael Bahner

Erstellt von Michael Bahner am Mittwoch 27. April 2011

DIE MACHT DER ASCHE

Eine Science Fiction Geschichte

von

Michael Bahner

Plötzlich waren sie da! Niemand hatte sie kommen sehen, niemand hatte sie gehört. Als hätte sie die Brise aus dem Meer geweht, die jeden Morgen den frischen Geruch von feuchtem Seetang und Salz auf die Anhöhen trug. Kaum zweihundert Meter von unserem Camp entfernt ragten ihre schlanken Gestalten über die Farne, unbeweglich; nur die Federn ihres Kopfschmuckes flatterten im Wind. Natürlich waren sie vorher auch schon da gewesen, nur hatte es niemand bemerkt, nicht mal die Instrumente, mit denen wir die Umgebung unseres Lagerplatzes abgescannt hatten.

Im Grunde genommen hätten sie gar nicht hier sein dürfen. Dieses Eiland war so weit abgelegen von anderen Inseln und entfernt von den Schifffahrtsrouten im Stillen Ozean, dass es fast unmöglich war, zufällig darauf zu stoßen. Und was hätte man hier finden wollen? Allwöchentlich fuhr ein Patrouillenboot die Küstenlinie ab, um die Strände und Buchten zu kontrollieren, ohne jemals Spuren von Landungen entdeckt zu haben.

Obwohl wir die Fremden im Auge behielten, ließen wir uns von ihnen zunächst nicht stören, und wir versuchten auch nicht, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Zwei Soldaten wurden abkommandiert, ihre Aktivitäten zu überwachen. Das sollte genügen, wie mir der Kommandant versicherte. Dann waren sie wieder verschwunden. Sie hatten sich buchstäblich in Luft aufgelöst. Keiner der Wachen konnte sagen, welche Richtung sie eingeschlagen hatten. Und ich muss zugeben, dass ich erleichtert war, ihre tätowierten Gesichter und ihre abschätzenden undurchdringlichen Mienen nicht mehr sehen zu müssen. So konnte ich mich wieder vorbehaltlos meinen Untersuchungen widmen.

Mit einer letzten Anstrengung zog sich Stevenson auf den Felssims. Er schwitzte und keuchte erbärmlich, und die Schnittwunden an seinen Händen schmerzten furchtbar. Als er von der Kante weg zur Felswand gekrochen war, nestelte er zuerst die Wasserflasche aus seinem Rucksack, um seinen Durst zu stillen. Das Wasser war warm und erfrischte ihn kein bisschen; immer noch hämmerte ihm der Puls im Schädel. Unten war die Luft schwül und heiß gewesen und voll von Mücken. Hier oben aber spürte er einen leichten Luftzug, der ihm langsam im Schatten seines Hutes die Hitze aus dem Gesicht nahm.

Erst dann registrierte er wieder Kiira-Lee, die kaum einen halben Meter von ihm entfernt an den Fels geschmiegt dalag in ihrem Tarnanzug von undefinierbarer Farbe und Musterung, und die Gegend mehrere zehn Meter unter ihnen beobachtete.

Subtropischer Regenwald bis zum Meer; mehrere kleine Wasserfälle südlich von ihnen und, davon gespeist, mehrere Rinnsale, die sich in einem Bachbett weit unten vereinten. Im Westen war der Pazifik zum Greifen nah, tiefblau in der hochstehenden Sonne, aber bestimmt drei Kilometer entfernt. Von dort waren sie heute Morgen aufgebrochen, von ihrem Camp oberhalb des Strandes und dann kreuz und quer durch den Urwald gehetzt.

Dem Soldaten des Begleitschutzes war der Schädel zertrümmert worden. Ich hatte so etwas vorher noch nie gesehen; es war … grauenhaft … unbeschreiblich. Es war der Funker gewesen, er hatte das Satelliten-Telefon gehabt und den GPS-Empfänger. Beides war jetzt weg. Natürlich nahmen wir sofort an, dass es die Fremden gewesen waren. Wer sonst? Also brachen wir das Lager ab und machten uns davon.

Wir waren in erhöhter Alarmbereitschaft. Es bestand keine Verbindung mehr zur Außenwelt, und durch den Verlust des GPS-Empfängers hatten wir keine Möglichkeit mehr, unseren genauen Standort zu bestimmen. Wir konnten uns nur noch an den prägnanten Landmarken der Insel orientieren, was auf freiem Gelände möglich ist, im dichten Wald, durch den wir uns bewegten, jedoch ausgeschlossen.

„Und?“ Stevenson erhob die Stimme, um das Geschrei der Vögel zu übertönen.

Kiira-Lee schüttelte den Kopf.

„Keiner da?“

„Keine Menschenseele. Die größten Infrarotsignaturen sind die von wilden Ziegen. Aber die Fremden waren viel größer.“ Sie schob sich vorsichtig von der Kante zurück und kauerte sich ebenfalls an die Felswand. Als sie die Gesichtsmaske lüftete, sah Stevenson, dass auch an ihr die letzten Stunden nicht spurlos vorüber gegangen waren. Ihre kantigen Wangenknochen traten noch mehr hervor, und unter den Augen hatten sich dunkle Schatten gebildet.

Er trank noch einen Schluck und schloss dann für einen Moment die Augen. Wie dem auch war, im Vergleich zu ihr sah er miserabel aus. Er hatte bei Weitem nicht ihre Kondition, und die Fähigkeiten ihrer Ausbildung konnte er nur erahnen. Die Felswand hatte sie wie eine Gämse erklommen und sich dann auf die Lauer gelegt, um ihn zu decken. Keine Hilfe, keine Hand für ihn beim Aufstieg. Dafür hatte sie ein ganzes Magazin verbraucht mit ziellosen Schüssen in die Bäume.

Die Insel war militärisches Sperrgebiet und stand seit über zwanzig Jahren unter Quarantäne, daher durfte sie offiziell auch nur das Militär betreten; zumindest mussten sie immer einen Begleittrupp stellen. Unserer bestand aus fünf Soldaten und Kiira-Lee, der Leibwache, die vom Konzern zu meinem Schutz angestellt worden war; ich selbst war, als Angehöriger der Forschungsabteilung des Konzerns, für die wissenschaftliche Seite der Expedition zuständig.

Wovor sollte sie mich eigentlich schützen? Vor den Fremden? Jetzt … vielleicht. Aber dann hätte der Konzern schon vorher von der Existenz dieser Fremden wissen oder andere Gefahren befürchten müssen!

Stevenson zog vorsichtig ein kleines, gut verschlossenes Reagenzgläschen aus einer gepolsterten Kartusche und betrachtete aufmerksam dessen Inhalt. Nichts weiter als feinster Staub; anthrazitfarben in dieser Konzentration und silbern schimmernd an Stellen, wo sich das Sonnenlicht darauf spiegelte. Als er das Röhrchen drehte, fiel ein Teil der Substanz in winzigen Flöckchen nach unten; dazwischen bildete sich eine winzige unscheinbare Wolke, die sich von Sekunde zu Sekunde mehr verdichtete; Strukturen erschienen, bildeten Wirbel und zogen Kreise. Dann verflüchtigen sie sich so geheimnisvoll, wie sie gekommen waren und fielen wieder als anthrazitfarbene Schicht am Boden des Röhrchens aus.

Stevenson atmete langsam und vorsichtig aus, während er das Reagenzglas in die Kartusche zurück schob und diese sicher verstaute. Er hatte sie wieder geweckt!

Nano-Roboter, nicht größer als Staubkörner in der Luft und im Normalfall unsichtbar für das menschliche Auge. Die Trennung und Wiederverwertung allen künstlichen Mülls, von den verschiedensten Metalllegierungen bis hin zu den neuesten Kunststoffen sollten die Nanos bewerkstelligen. Das jedenfalls war die offizielle Version gewesen.

Selbstverständlich war das Militär in erster Linie daran interessiert, mit diesem Projekt eine Waffe zu entwickeln, genauso wie der Konzern.

Aber die Schwärme hatten nie richtig funktioniert. Schon im ersten Jahr waren die Beobachter und Wissenschaftler abgezogen und die Stromversorgung gekappt worden. Alle Pläne und Unterlagen lagen daraufhin unter Verschluss.

Oder hatten die Schwärme zu gut funktioniert? Dennoch, ohne Energiezufuhr und über die lange Zeit hinweg hätten sie nicht mehr funktionieren dürfen. Nun sollte ich heraus finden, was noch von den Nanos übrig geblieben war und ob die Insel darüber hinaus sicher war.

Mit stoischer Ruhe genehmigte sich Kiira-Lee einen synthetischen Imbiss aus retardierten Kohlehydraten und bedeutete Stevenson, ebenfalls einen zu sich zu nehmen. Sie hatten während ihrer Kletterei viel Energie verloren und benötigten noch Kraft für den weiteren Aufstieg.

„Gut“, sagte sie kauend und fixierte ihn, „reden wir. Ungefähr eine halbe Stunde bleibt uns, dann gehen wir weiter.“ Sie zeigte hinauf zur Sonne, die eine gute Faust breit von der Felskante entfernt war – eine halbe Stunde. „Sagen Sie mir, was ich wissen muss. Je mehr Sie mir sagen, desto besser kann ich Sie beschützen und uns hier wieder raus bringen. Also, wer sind die und warum sind sie hinter uns her?“

Stevenson begann, an seiner Wegzehrung zu knabbern und zuckte mit den Achseln. „Ganz im Ernst, ich weiß es nicht. Sie sind …“, er suchte nach den richtigen Worten, „… nicht vorgesehen.“

Ein paar Sekunden lang starrte sie ihn noch an. „Verstehe“, murmelte sie leise, dann blickte sie hinaus auf den schmalen Streifen am Horizont, wo das Meer in den Himmel überging.

Stevenson wollte sich aufsetzen, aber Kiira-Lee hielt ihn zurück.

„Bleiben Sie unten.“

Mitten in der Geste erstarrte sie für den Bruchteil einer Sekunde.

Stevenson fühlte sich brutal auf den Boden gepresst und schmeckte den erhitzten Stein des Simses. Im selben Moment sirrten mehrere Pfeile durch die Luft und schlugen genau dort gegen den Felsen, wo sie eben noch gesessen hatten.

In einer einzigen fließenden Bewegung hatte Kiira-Lee die hautenge Gesichtsmaske wieder übergezogen und kroch vorsichtig zur Kante.

„Nichts“, zischte sie, und Stevenson glaubte, so etwas wie Ungeduld in ihrer Stimme zu hören, was gar nicht ihrem sonst so professionellen Gleichmut entsprach. Sie scannte noch eine Weile den Regenwald ab – im infraroten und im sichtbaren Licht, mit Geräuschetrennern und der Analyse von Auffälligkeiten zufälliger Bewegungen und noch viel mehr Sachen, die Stevenson nicht verstand.

Drei vom Trupp waren noch übrig, Kiira-Lee und ich, und immer noch liefen wir im Zickzack durch den Wald vor unseren Verfolgern davon. An manchen Stellen konnten wir durch das Blattwerk die Felswand erkennen. Sie diente uns als primäre Orientierung, und wir meinten, uns parallel zu ihr nach Norden zu bewegen. Aber das war ein Irrtum, wie sich später heraus stellen sollte.

Dieser Irrtum war den restlichen Soldaten des Trupps zum Verhängnis geworden; das und die Tatsache, dass auf irgendeine sonderbare Weise die Nano-Roboter aktiv waren und allmählich Panzerungen und Waffen zerstörten. Ich habe keine Beweise, aber leugnen kann ich es auch nicht.

Schließlich drängte sie zum Aufbruch. Die Sonne war weiter gezogen und hatte den Felssims im Schatten zurück gelassen, dennoch lagen sie hier oben immer noch wie auf dem Präsentierteller. Ob sie also versteckt im Fels zugrunde gingen oder von den Fremden beim Klettern wie Fliegen von der Wand geschossen wurden, war im Grunde genommen gleichgültig. In der Nacht hochsteigen war unmöglich.

Der Aufstieg im Schatten war weniger anstrengend, zumal der Fels weiter oben zunehmend flacher wurde und sie dort immer häufiger auf Büsche und kleinere Bäume stießen, die ihnen zusätzlichen Halt boten. Sie schafften es tatsächlich, ohne dass sie die Fremden noch einmal angriffen. Offensichtlich hatten sie sich entschlossen, die Wand zu umgehen, und im Norden einen flacheren Aufstieg im Wald zu nehmen. Ihnen nach geklettert waren sie jedenfalls nicht. Trotzdem sollten sie länger brauchen als Stevenson und Kiira-Lee.

Als er durch die Büsche krabbelte, erinnerte sich Stevenson daran, wie sie vor zwei Tagen beim Abstieg durch den Urwald einen halben Tag unterwegs gewesen waren. Er wollte lachen, aber er brachte nicht mehr als ein erschöpftes fröhliches Hecheln zustande. Das bedeutete, sie hatten einen Vorsprung, und konnten den Helikopter noch vor den Fremden erreichen.

Er wollte es Kiira-Lee mitteilen und schaute sich nach ihr um. Aber sie war verschwunden. Da entdeckte er sie hinter einem Busch wie sie auf dem Bauch liegend stöhnte und sich wand. Aus ihrer Schulter ragte ein langer hölzerner Pfeil, schwarz, vom Feuer gehärtet. Er steckte mitten im Panzer!

Zuerst hatten wir angenommen, dass ein Geschoss seinen Helm durchbohrt hatte, aber es war ein Stein gewesen!

Der Helm war brüchig geworden. An der Stelle, an der der Stein eingedrungen war, bröselte das Metall weg. Jetzt gab es keinen Zweifel mehr daran, dass die Nano-Roboter noch aktiv waren, was sie allen Vorhersagen nach nicht mehr hätten sein dürften. Die Masten, die Mikrowellensender, von denen die Nanos ihre Energie bezogen hatten, waren doch zerstört!

Hase und Igel! Es waren mindestens zwei Gruppen, vermutlich aber mehr. Stevenson war kurz davor, in Panik auszubrechen. „Sie sind überall. Und der Hubschrauber? Himmel, Sie sind die einzige von uns, die ihn fliegen kann.“

Kiira-Lee brachte ihn mit einem Zischen zum Schweigen. Es strengte sie spürbar an, und so schwieg sie einen Augenblick, um erneut Kraft zu schöpfen. Die Panzerung auf ihrem Rücken knisterte, und plötzlich knickte der Pfeil ab und fiel ins Gras. Der Anzug versiegelte anschließend die kleine Wunde. Umständlich rappelte sie sich auf in die Hocke.

„Springen kann ich nicht mehr, aber Ihnen möglicherweise den Rücken freihalten.“

Stevenson starrte sie immer noch fassungslos an, und dann tat sie etwas, was er nie für möglich gehalten hätte. Sie genehmigte sich ein befriedigtes Lächeln und flüsterte: „Geiler Anzug, wie? Der sollte mir diese Nano-Biester vom Leib halten …“ sie wiegte den Kopf skeptisch hin und her. „Hat jedenfalls besser gehalten, als der Scheiß vom Militär. Dazu noch ein kleiner Cocktail mit reichlich Endorphinen und Adrenalin, und ich bin wieder ganz die Alte.“ Ihre Miene war hinter der Maske nicht auszumachen, aber ihre Augen waren plötzlich wieder kalt und humorlos.

Sie gab ihm noch genaue Anweisung, wie er laufen musste, sagte ihm, dass der Helikopter einen KI-Modus besaß, der ihn sicher von der Insel wegbringen sollte. Und dann spurtete er los. Auf der Hochebene standen nur Büsche und vereinzelt Bäume, sodass Stevenson ordentlich Tempo machen konnte.

Nie hätte er für möglich gehalten, dass er so lange laufen konnte, obwohl sein Herz schlug, als wollte es zerbersten und obwohl seine Lunge schmerzte. Beinahe dachte er, dass kein Schmerz ihn am Laufen hindern könnte.

Dann sah er die Rotorblätter des Helikopters aus der flachen Senke hervorstehen. Als er an den Rand kam … waren sie schon da. Bevor er davon laufen konnte – wohin hätte er fliehen sollen? – wurde er von hinten zu Boden geworfen.

„Soldat isser nich“, brabbelte eine der Gestalten und schwang etwas in der Luft. Dann wurde Stevenson schwarz vor Augen.

Jetzt sitze ich hier an Bord eines Bootes aus Schilfrohr oder Bambus und habe gerade die letzten Zeilen meines mündlich aufgezeichneten Berichtes zu Papier gebracht. Es ist ein Wunder, dass das Gerät so lange durchgehalten hat. Nun gibt es unter dem Druck meiner Finger nach, zersetzt sich zusehends und der auffrischende Wind verteilt den Staub übers Meer.

Die Wächter der neuen Herrschaft haben mich verschont, weil ich kein Kämpfer bin, wie sie sagten und ihnen noch von Nutzen sein könnte. Das Reagenzglas mit den Nanos haben sie gleich an sich genommen und in eine Kiste gesteckt. In dem kurzen Moment, als sie den Deckel angehoben hatten, habe ich sie gesehen: Dutzende von Glasbehältern angefüllt mit dem schwarzen toten Staub der Nanos – die Asche der Wächter.

Nach der Sonne zu urteilen – ihrem Lauf und ihrem Höchststand – sind wir unterwegs nach Amerika, Richtung Vereinigte Staaten. Fünfzehn oder zwanzig unscheinbare Boote mit ein paar Verrückten oder Abenteurern an Bord auf den Spuren Thor Heyerdahls; im Gepäck eine unauffällige schwarze Substanz.

Die Küstenwache wird sie kontrollieren. Aber sie sind ahnungslos. Es ist unwahrscheinlich, dass sie einen Funkspruch absetzen können, bevor ihr Schiff unter dem Angriff der Nanos zerbricht. Dann werden sie landen, und ich mit ihnen. Ich frage mich, welche Rolle sie mir zugedacht haben. Ich schaudere bei dem Gedanken, und es ist nicht die kühle salzige Gischt, die mir über die Bordwand ins Gesicht weht.

Wenn sie in der Abenddämmerung anfangen, von ihrem Eroberungszug zu singen – von der Macht der Asche -, kommen mir meine Erinnerungen an die Welt, aus der ich vor nicht mehr als einer Woche aufgebrochen bin, vor wie die fernste Vergangenheit. Es wird nicht viel übrig bleiben von der Zivilisation, wie ich sie kenne.

Ende

Copyright © 2011 by Michael Bahner

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Bildrechte: “Künstliche Intelligenzen” © 2013 by Karlheinz R. Friedhoff. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite:  http://www.charlys-phantastik-cafe.de/

Bildrechte: “Waffentod – Im Meer der Zeiten” (Waffentod41.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Waffentod-74-minus-170-98.png(Waffentod41.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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18 Kommentare zu “DIE MACHT DER ASCHE – Eine Science Fiction Geschichte von Michael Bahner”

  1. Micha sagt:

    Uff, geschafft :-) Viel Zeit ist ja nicht mehr.

    Detlef, ich bin schon auf der Suche nach einem geeigneten Buch.

  2. Galaxykarl sagt:

    Hallo Micha,

    cool, deine Story. Was hältst du von einem Feinstaubfilter? Melitta rettet die Menschheit vor der Invasion, hahaha.

    Viel Glück beim Wettbewerb.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-)

  3. Detlef Hedderich sagt:

    Interessante Geschichte. Ich bin nur am Anfang etwas mit den Personen durcheinander gekommen und auch am Ende war mir nicht klar, wer genau die Gegner waren.

    Hab mal einen Buchtipp druntergestellt, mal anschauen und meckern oder OK geben!

  4. Micha sagt:

    @Detlef
    Danke für den Buchtipp :-) , finde ich klasse. Ich hatte heute tagsüber auch schon einen raus gesucht (James Cook: Abenteuer Südsee), bin aber nicht dazu gekommen, ihn oben reinzustellen. Außerdem ist deiner besser.

    Zur Story:
    Es ist jedesmal dieselbe Figur. Der Ich-Erzähler ist Stevenson. Die kursiven Teile sind seine Aufzeichnungen (zuerst elektronisch, zum Schluss schriftlich).
    Ich wollte die Geschichte auf die Art raffen und Länge umschiffen bzw. taktisch rausschnippeln. Ich hatte nicht vor, ein Rätsel daraus zu machen ;-)
    Die Gegner sind im Prinzip nicht weiter wichtig, sie sind nur die Überbringer. Vielleicht Polynesier aus allen Ecken oder Abenteurer, Gleichgesinnte, die unserer hoch technisierten Zivilisation ein Ende bereiten wollen. Wie gesagt, der Grund steht hier nicht im Vordergrund.

    @Galaxykarl
    Haha, genau, die Melitta-Kämpfer in ihren undurchdringlichen Ganzkörperanzügen aus Filterpapier marschieren gegen die ollen Nanos :D
    Aber Feinstaubfilter? Wer soll den tragen ;-) ?

  5. Detlef Hedderich sagt:

    Aha!

  6. Detlef Hedderich sagt:

    Micha, machst du eigentlich dieses mal nicht mit beim Wettbewerb?

  7. Micha sagt:

    Meine Zeit ist zurzeit auch recht flüchtig :-( , daher nehme “nur” ich mit einer alten Geschichte teil.

  8. Irene Schmidt sagt:

    Ist doch nichts Schlimmes Micha, solange die Story gut ist! :)

  9. carl reiner holdt sagt:

    Hallo Micha,

    das ist echt mal ne tolle Story! Und sehr gut geschrieben.
    Der Trick, die Geschichte mit den Aufzeichnungen gegenzuschneiden, funktioniert.

    Die zwei Bedingungen, dass unsere Zivilisation am Ende ist:
    - die Nanos haben ihre eigene unabhängige Energieversorgung gefunden. (Mikrowellen: Liegen die nicht im cm-Bereich?? Du weißt schon: Antenne = Lambda halbe)
    - und sie können sich reduplizieren. Müsste man das erwähnen?
    Dann kriegt man allerdings die Asche auch nicht mehr in’s Reagenzglas der Pandora zurück, grins…

    Grüße, Carl

  10. Helmut Brenner sagt:

    Haben die denn ein echtes Bewußtsein?

  11. Micha sagt:

    @Carl

    danke für das Lob :D . Das hört man gerne.

    Ehrlich gesagt, um die “physical correctness” habe ich mich hier nicht so Gedanken gemacht ;-) . Aber um deine Anregung aufzunehmen: die MW könnten auch Dipole innerhalb der Nanos in Schwingungen versetzen. Das erzeugt hübsch Energie.

    Ich hatte lange überlegt, ob ich explizit erwähnen sollte, dass sie sich replizieren. Aber ich schließlich hatte ich mich dagegen entschieden nach dem Motto: ein bisschen Raum für Fantasie und eigene Gedanken soll bleiben … oder Raum für eine Fortsetzung :-) .

    Du meinst, wegen zu schneller Fortpflanzung müssten die Behältnisse aus den Nähten platzen? Dann verwenden sie vielleicht neuerdings Sonnenlicht als Energiequelle und wären dann hübsch artig, wenn man ihnen die Augen verbindet.

    @Helmut

    Fällt in die Rubrik “bleibt der Fantasie des Lesers überlassen”. Wäre ganz lustig, brauchen sie aber nicht, oder?

  12. sfbasar.de » Blog Archiv » SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Waffentod – Im Meer der Zeiten” sagt:

    [...] DIE MACHT DER ASCHE – Eine Science Fiction Geschichte von Michael Bahner [...]

  13. sfbasar.de » Blog Archiv » SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Künstliche Intelligenzen” sagt:

    [...] DIE MACHT DER ASCHE – Eine Science Fiction Geschichte von Michael Bahner DUNKELHEIT – Science-Fiction-Kurzgeschichte von Ann-Kathrin Karschnick ELEVIN VOM HINDUKUSCH – Textauszug aus dem 1. Kapitel des SF-Romans “Das Paradies der Schriftlosen” von Detlef Hedderich [...]

  14. Micha sagt:

    Huch, die Story war auf privat gestellt. Wohl ein Versehen.

  15. Detlef Hedderich sagt:

    Ich kann dir nicht ganz folgen. Warum auf privat?

  16. Micha sagt:

    Sie war nicht mehr in “Storys” oder sonstwo hier auf sfbasar.de sichtbar. Einfach weg. Das hatte mich gewundert und ich habe sie – nachdem ich mich eingeloggt hatte – unter die Lupe genommen. Ihre “Sichtbarkeit” war auf privat, nicht auf öffentlich, weshalb ich sie nur eingeloggt sehen konnte, nicht aber wenn ich ausgeloggt war. Und andere konnten sie erst recht nicht mehr sehen. Jetzt aber schon :-) . Keine Ahnung, ob ich da in dunkler Vergangenheit mal falsch geklickt hatte … Schwamm drüber. Jetzt ist sie wieder da ;-)

  17. Detlef Hedderich sagt:

    Ach so.

  18. Detlef Hedderich sagt:

    Na, dann viel Glück! ;)

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