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DIE BIOLOGISCHE UHR DER STÖRCHE – eine Science Fiction-Kurzgeschichte von Detlef Hedderich (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 2/2013)

DIE BIOLOGISCHE UHR DER STÖRCHE

eine

Science Fiction-Kurzgeschichte

von

Detlef Hedderich


(sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 2/2013)


Die Welt im Jahre 2050 war eine Welt ohne Kinder. Die letzten Geburten fanden im Jahre 2015 statt und so waren die jüngsten Frauen bereits 35 Jahre alt und so langsam lief die biologische Uhr der Frauen dieser Welt ab. Warum plötzlich innerhalb eines Zeitraums von 15 Monaten Anfang 2013 keine Schwangerschaften mehr vorkamen, gilt noch immer als ungelöstes wissenschaftliches Rätsel. Um den momentanen Stand der Wissenschaft zu erfahren, lud die UN Spezialisten zu einem Symposion. Jeder Staat der Erde sollte einen Vertreter schicken und dieser durfte dann im großen Saal des UN-Gebäudes einen kleinen Kommentar vor den Vertretern der Staaten zum Besten geben.

Jonny Logan war der Vertreter des Staates „Britain Ghost Frame Vision“. Dieser international anerkannte Staat bestand aus einer alten BP-Ölplattform vor der schottischen Ostküste, der hauptsächlich eine Plattform für IT-Server darstellte aber auch eine innere Infrastruktur hatte, samt Bevölkerung von 441 Mitgliedern und einem Bruttosozialprodukt von etwa hundert Millionen EUR aufweisen konnte. Die meisten Bewohner von BGFV waren in der Beratungsbranche tätig, wobei sie ihre Arbeit über das Internet anboten und die Plattform so gut wie nie verlassen mußten, um ihrem jeweiligen Broterwerb gerecht zu werden.

Jonny Logan war von Haus aus Profipokerspieler und hatte sich die BFGV als Heimat gewählt, weil er dort den Status eines Sportlers hatte und nicht den eines Geschäftsinhabers oder Freiberuflers, wie in den meisten anderen Staaten der Welt. Wenn Logan – online der Vertreter von BFGV im Bereich Pokerturniere – schließlich in all den Jahren auch als eine Art politischer Botschafter für den Plattformstaat fungierte, dann lag dies daran, daß Logan auf Grund seiner Life-Poker-Erfahrung in der Zeit vor dem Onlinegeschäft, ein großes Geschick dafür hatte, Menschen einschätzen zu können. Diese Fähigkeit hat ihn in all den Jahren beim Lifepoker finanziell über Wasser gehalten. Daher war es kein Wunder, daß er oft sehr schnell bemerkte, wenn sein Gegenüber ihn über den Tisch ziehen wollte oder ihm etwas vorzumachen versuchte.

Da es viele Vorträge waren, die man sich im großen Saal des UN-Gebäudes anhören konnte, war das Ganze so eingerichtet worden, daß es von einem Essen begleitet wurde. Man konnte sich ein Gericht bestellen, das einem an einem der vielen Zuhörertische serviert wurde. Jonny Logan hatte sich eine gegrillte Geflügelplatte bestellt, mit Trüffelkartoffeln und püriertem Gemüse, umrahmt von kleinen gerösteten Vollkornbrötchen aus Roggenmehl, bestrichen mit irischer Kräuterbutter und Tintenfischpastete. Jonny ließ es sich nicht nehmen sich sein Essen, trotz der angespannten Lage und den frustrierenden Berichten der Staatsvertreter, schmecken zu lassen.

Als er schließlich an der Reihe war, einen Kommentar abzugeben, setzte er seine Pokersonnenbrille auf, schnappte sich seinen halb leergegessenen Teller und tippelte zum Podium, wo er sein Gericht neben sich stellte. Noch immer kauend sprach er leicht nach vorne gebeugt ins Mikro: „Liebe Vertreter der Staaten, wir wissen ja, daß nur noch ein begrenzter Zeitraum existiert, bis die jüngsten Frauen der Welt ein Alter erreicht haben, in dem es nicht mehr möglich sein wird, daß sie Nachwuchs gebären. Daran wird sich auch dann nichts ändern, sollte es noch gelinden, herauszufinden, warum die Menschen unfruchtbar wurden…“

Jonny ließ eine kurze Künstlerpause verstreichen, während er demonstrativ seine Pokersonnenbrille abnahm und von rechts nach links im großen Saal umschauend seine Worte fortsetzte: „Trotz alldem finde ich, daß wir unsere verbliebenen Lebensjahre genießen sollten!“ Daraufhin nahm er einen gegrillten Flügel von seinem Teller, hielt ihn nach oben und sagte: „Es gibt nämlich auch noch schöne Dinge auf der Welt, wie zum Beispiel diesen absolut leckeren Storch hier, der vom Koch wunderbar zubereitet wurde und mir außerordentlich gemundet hat…!“

ENDE

Copyright (c) 2011 by Detlef Hedderich

Bildrechte: Coverillustration “Überraschungsgeschichten-der-besonderen-Art1.jpg ” () © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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Der Storch und das Baby

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Herr Storch hat verschlafen und kommt zu spät zur Arbeit. Seine Kollegen haben schon fast alle Babies abgeholt und es bleibt nur noch ein besonderes Baby für den heutigen Tag übrig. Das wird eine schöne Überraschung für Herrn Storch.

Ab da beginnt eine lustige kleine Reise, in der man einen moralischen Wandel des Hauptcharakters erlebt und dadurch ein originelles Happy End zustande kommt!

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34 Comments

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  1. Felis Breitendorf

    Der Stroch wird aufgegessen und die Menschheit stirbt aus? Köstlich! Mmmmm! Lecker!

  2. … BP-Ölplattform … die hauptsächlich eine Plattform für IT-Server darstellt …
    … Status eines Sportlers hatte und nicht den eines Geschäftsinhabers oder Freiberuflers …
    … seiner Life-Poker-Erfahrung …
    … in der Zeit vor dem Onlinegeschäft …
    … sich sein Essen schmecken zu lassen …
    usw. usw. Merkst du was, Detlef? Will hier an dieser Stelle nicht mehr erwähnen, aber so würde ich nie schreiben.

    Und das Wichtigste: Der Plot funzt nur dann, wenn die lieben Kinderchen tatsächlich vom Storch gebracht würden und nicht von Frauen.

    Sorry, hat mir gar nicht gefallen.

    Mit galaktisch-meckernden Grüßen
    galaxykarl 😉

    P.S. Vielleicht traut sich außer mir niemand das zu sagen, schließlich bis zu ja der Herausgeber dieser Seiten. Aber ich würde mir gerade von meinen Freunden Kritik wünschen.

  3. Also ich habe schon 2 Leute am Telefon gehabt, die fanden die Story klasse. Waren aber beide Pokerspieler und haben einige in-jokes verstanden, die nur pokerspielern klargeworden sein dürften, denn Jonny Logan ist ein freund von uns, der schon einige leidvolle Erfahrungen machen mußte von Millionschwer bis pleite.

    Im übrigen wurden gerade die von dir aufgeführten Punkte als grosse Stärke angesehen. Da siehst du, dass die Geschmäcker verschiedenen sind. Deine Storys mag ja auch nciht jeder, sonst hättest du ja beim vorigen Wettbewerb einen Preis erhalten. Merkst du was?

  4. Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass keine Kinder mehr auf die Welt kommen, weil Jonny die Störche futtert? Wenn nicht, ist mir leider die Idee hinter der Geschichte schleierhaft.

    Oder ist das eine Online-Poker-Insider-Story? 😉

  5. Felis Breitendorf

    Ist wohl ehe eine ironische Geschichte, denke ich! Sowas mit Augenzwinckern 😉

  6. Augenzwinkern?
    Irgendwie höre ich grade die Natur jubeln, wenn sie über diese Möglichkeit nachdenkt^^

  7. Oh Mann, wenn du den Wink mit dem Lattenpfahl nicht verstehst, dann hier Klartext:
    Die aufgelisteten Punkte an sich sind keine Kritik, sondern passen ja in die Story hinein.
    Aber es sind m.M. nach zu viele Fakten aus deinem echten Leben und ich würde so etwas niemals in dieser Weise in Texte einbauen. Sicher ist jeder Autor versucht, eigene Vorlieben, eigene Erfahrungen in Texten zu verwenden, aber im Grunde verrät man viel zu viel von sich.

    Und abgesehen davon funktioniert eben dein Plot nicht, da eben Frauen Kinder gebären und keine Störche! Punctum!

    Und das 2 Poker-Junkies das gut finden mögen, super. Über Kannibalenwitze können wahrscheinlich auch nur Kannibalen wirklich lachen, alle anderen werden keine Miene verziehen. Ich wollte nur andeuten, dass deine Story mehr Chancen auf Punkte hätte, wenn der Schluß durchdachter gewesen wäre. Und das ich nicht gewonnen habe, ist doch im Grunde egal. Wichtig ist, das Autoren gewonnen haben, die NICHT hier arbeiten. Sonst würde man uns evtl. vorwerfen, die Gewinne unter uns auszumachen.

    Wenn bei x-ten Wettbewerb mal einer von „uns“ gewinnen sollte, dann, weil sein Text einfach besser war als andere.

    Also, ich wollte nur DEINE Chancer verbessern und dein Privatleben schützen, du Durchblicker du.

    Mit solidarisch-galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉 😉 😉

  8. Also um das mal klarzustellen: Ich erzähle hier garnichts aus meinem Leben, sondern es geht um einen Pokerspielerkollegen, den wir mit der Geschichte einfach ein bisschen ärgern wollten, weil der nämlich bei jedem Lifepokerspiel oder -Turnier ein halbes Hähnchen am spachteln ist, und das sogar während des Spiels, soweit das nicht beim einen oder anderen Turnier verboten ist.

    Der Injoke war eben der, dass dieser Spieler (Name natürlich leicht verändert) sich offenbar ausschliesslich von gegrilltem Geflügel – am liebsten von grgrillten Flügeln – ernährt. Der 2 InJoke ist der, dass er und seine Freundin seit JAHREN versuchen, Eltern zu werden, was nicht klappen will.

    So jetzt wird vielleicht verständlich, warum unsere Pokerklitsche das so witzig findet!

    Mal davon abgesehen, du schreibst, du wolltest, dass ich mit dieser Geschichte mehr Punkte bekommen kann?

    Ich habe nicht vor, diese Geschichte in den Wettbewerb zu stellen, dafür ist sie einfach zu speziell.

    Ausserdem kann ich ja auch nur 4 Storys pro Jahr reinstellen. Dann ist es ja ein Unding, jede Story reinstellen zu wollen, wenn man diese vier schon innerhalb von einer Woche scheibt und weitere folgen werden…

    Vielleicht kannst du meine
    Sicht jetzt ein bisschen besser verstehen.

  9. Im Ansatz ist die Idee ja ganz lustig.

    “Liebe Vertreter der Staaten dieser Welt, wir wissen ja, daß es nur noch eine begrenzte Zeit ist, bis die jüngsten Frauen der Welt ein Alter erreicht haben, in dem es nicht mehr möglich sein wird, Kinder auf die Welt zu bringen, und das selbst dann, wenn wir noch herausfinden werden, woran es gelegen hat, daß die Menschen unfruchtbar wurden…”

    der Satz ist aber vermurkst

    die Pokerspiel Insider sind wirklich nur was für deine Pokerspielfreunde und in der geschichte too much, wobei ich es geschmacklos finde, über die Kinderlosigkeit anderer Witze zu machen, sorry

    das Ende scheint mir auch etwas seltsam, war der Storch denn 35 Jahre lang eingefroren? Wenn nicht, warum hat er denn keine Kinder gebracht, wenn wir uns einfach mal auf die Geschichte mit dem „Der Storch bringt die Kinder“ einlassen, dann aber bitte auch konsequent.

  10. Oh wei, da wird jetzt alles auf die Goldwaage gelegt, ist es nicht viel wichtiger, dass die Zielperson des Scherzes herzlich ablachen konnte, wie auch geschehen?

  11. Seine Frau auch?
    das hat mit goldwaage nichts zu tun, Kinderlosigkeit ist bei vielen ein sehr emotionales Thema. Wie auch immer, ist ja nur meine Meinung.

  12. Sie fand es sehr witzig am Telefon und hat sich sogar eine Fortsetzung gewünscht!

  13. Mhm, also in einem Punkt reagiere ich wie Sascha. Über bestimmte Dinge macht man keine Scherze – Kinderlosigkeit, Unfruchtbarkeit, etc. gehört da eindeutig dazu.

    Zweitens ist mir nicht ganz klar, warum der Storch (der ja offensichtlich bei genauerem Lesen fröhlich verspachtelt wird) die Kinder bringt, die Frauen aber trotzdem extra schwanger werden oder überhaupt fruchtbar sein müssen. Den Kindern, die das nicht von vorn herein kapiert haben, hat man ja früher nicht unbedingt erzählt, dass da ein Baby in Mamas Bauch wächst, sondern irgendeine andere Räuberschote, und nur weil der Storch die Mama ins Bein gebissen hat, musste er doch das Baby quasi fallen lassen und deshalb ist es da. (So hat das die Uroma einer Freundin mal astrein erklärt.)

    Abgesehen davon, wie Sascha schon schrieb: Wo war in den vergangenen 35 Jahren der Storch. Ist er so oft geflüchtet, dass er die Babys vergessen hat, oder was war da mit dem.

    Die Sache mit dem Insider ist natürlich auch so ein Punkt. Wenn du die Geschichte hier öffentlich reinstellst, dann forderst du ja geradezu Widerspruch heraus, weil nicht jeder deinem Hobby frönt, besagte Situation nicht kennt und deshalb augenblicklich die Stirn runzelt.

    Insgesamt betrachtet, ganz ehrlich, ist die Geschichte auch nicht unbedingt mein Fall. Ich kann nicht wirklich was damit anfangen.

    An der Stelle fällt mir ein galaxykarl: Wer Detlef nicht kennt, weiß ja auch nichts über sein Privatleben. Solange du es nicht explizit erwähnt hast, hätten lediglich seine Bekannten/Freunde etwas daraus erkennen können. Andere wurden durch deinen Kommentar erst drauf gestoßen.

  14. Zum letzten Punkt gebe ich Ati recht, zu allem anderen: die Story hat ja seinen Zweck erfüllt…

  15. das mit dem Storch nach 35 Jahren, hast du aber nun immernoch nicht erklärt. Jetzt wo Ati und Sascha das erwähnt haben, fällt mir das auch auf.
    Der geistige Sprung, dass die Störche für die Fruchtbarkeit zwar verantwortlich, die Fragen aber trotzdem ganz normal die Krinder austragen müssen, ist für mich jetzt nicht das Problem.
    Das nehm ich als Prämisse einfach mal hin. Aber wenn die Unfruchtbarkeit !Schlagartig! eintrat und auf die Störche zurück zu führen ist bzw das Aussterben der Störche, passt einfach nicht, dass so viele Jahre später noch Störche auf Tellern liegen. Das ist innerhalb der Prämisse unlogisch.

  16. Simone, der Protagonist isst gar keine Störche, sondern irgend ein anderen gegrilltes Geflügel. Der Witz ist, dass er einen provokanten Scherz auf der UN-Versammlung gemacht hat, weil er absolut durchgeknallt ist! So wie sein Ebenbild in der Wirklichkeit! Der isst ja auch keine Störche sondern ausschliesslich gegrillte Hähnchen. Niemand isst wirklich Störche! Das ganze ist eine einzige Provokation des Protagonisten, mehr nicht…

  17. “Es gibt nämlich auch noch schöne Dinge auf der Welt, wie zum Beispiel diesen absolut leckeren Storch hier, der vom Koch wunderbar zubereitet wurde und mir außerordentlich gemundet hat…!”

    Mh dann ist dieser Satz extrem verwirrend. (Da die bestellte Geflügelplatte durchaus Storch sein kann.)

    was macht Jonny überhaupt bei dem Treffen, will er sagen: „Hey, die Welt ist eh am Ar***, spielt Poker!“ ???

    Sag mal hast du die Geschichte gekürzt? stand nicht irgendwo, dass sie Störche ausgestorben sind?

  18. Gekürzt? Eigentlich nicht. Störche gibt es immer noch, nur der Protagonist wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es keinen Sinn mehr machen würde, sich vor dem unweigerlichem Ende zu sperren, dass die Menscheit nun einfach dazu verdammt ist, auszusterben, womit sich der Protagonist eigentlich schon abgefunden hat und damit nur zum Ausdruck bringen wollte, in Würde abzutreten von der Bühne der Welt ohne weinerlich dieses Schicksal nicht akzeptieren zu wollen.

    Find ich echt schon merkwürdig, wenn man eine Story so genau erklären muß…

  19. das passiert, wie die Leser es nicht schnallen, wenn es nur einer ist, dann mach dir keine Gedanken, so einen gibt es immer, wenn es aber mehr werden, liegt es vielleicht an der Erzählweise.

    Was hat dann die Biologische Uhr der Störche damit zu zun?

  20. Ich glaub langsam du willst mich verulken! 🙂

  21. War nur ein Wortspiel: Biologische Uhr der Frauen = keine Störche mehr, da weggegessen von Jonny (oder auch nicht)

  22. ist bin ich total verwirrt und nein ich will dich nicht verulken.

    keine Störche mehr, ich könnte schwöre, dass stand irgendwo im Text und nun ist es weg, oder bin ich blind?
    ich mein, es wurde im Text explizit auf das Fehlen der Störche im Zusammenhang mit der Unfruchtbarkeit hingewiesen und nur so ergibt die Geschichte für mich überhaupt einen Sinn, ohne diesen Hinweis besteht die Story nur aus den Insidern, die ich als Aussenstehender ja gar nicht kapier.
    Und jetzt fehlt das.

    ok, vielleicht bin ich einfach noch nicht fit und du ja offensichtlich schon genervt von meiner blöden Fragerei. lassen wir das einfach

  23. Also ich hab nichts verändert!

    Ich finds ja gut, wenn du dich mit unseren Story beschäftigst, aber versuche doch mal den Fokus auf die zu richten, die beim Wettbewerb mitmachen und/oder von neuen Autoren stammen, die würden sich bestimmt mehr darüber freuen und fänden das bestimmt hilfreicher als ich bei einer Story, die sowie out of Order läuft.

    Was meinst du?

    Vielleicht kannst du Yvonne Rheinganz bei ihrem Roman ein bisschen helfen, dessen Anfang sie als Beitrag reingestellt hat?

  24. ich hab ja nicht nur diese Story kommentiert. Und die Sockengeschichte ist nicht gerade kurz, da muss ich erst die Zeit haben, alles in Ruhe zu lesen, sonst macht das kommentieren keinen Sinn.

  25. Da gebe ich dir voll recht, wollte dich auch nicht kritisieren, du machst ja wirklich vorbildlich viel als Kommentatorin hier! 🙂

  26. Felis Breitendorf

    Ich würde gerne mal Storch probieren! Wie der wohl schmeckt? Oder steht der auf der Liste der zu schützenden Tiere? Darf man vielleicht in Deutschland gar keine Störche essen?

  27. Hab die Story gelesen und mich gekringelt vor Lachen. Jonny Logan, da denke oich sofort an diesen Sänger. Grins Ölplattform und alles IT-vernetzt. Sie brauchen diese Plattform nicht zu verlassen. Klasse.
    Tja und dann noch der Joke mit dem Storch. Vielleicht sollten wir damit anfangen diese zu verspeisen um der Überbevölkerung zu entkommen.Kann man das zielgerichtet einsetzen?
    Mir hat es gefallen, ein netter Einfall. Überhaupt ist es immer wieder interessant die Vielfalt von verrückten Ideen zu lesen die in den Kurzstorys verarbeitet werden.

  28. Vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob, Petra. Bin mal gespannt, wie ich dann nach morgen abschneide, mit meiner Story, die 2011 noch fast alle Kommentatorten verrissen haben (siehe hier in den Kommentaren!). 😉

  29. (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 2/2013) ist es nun doch geworden, dank einer ganzen Reihe von Abstimmberechtigter.

    Was sagen nun unsere Kommentatoren aus den vorigen Jahren dazu?

    Will jemand Stellung beziehen und sein damaliges Urteil über dieses Werk revidieren? 🙂

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