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DIE ARCHITEKTIN (Teil 5) – Erotische Geschichte in fünf Teilen von Günter Maria Langhaus

DIE ARCHITEKTIN (Teil 5)

Erotische Geschichte in fünf Teilen

von

Günter Maria Langhaus

(Zum vorherigen Teil)
Es war schon später Vormittag, sie erreichten den Frühstücksraum gerade noch rechtzeitig bevor das Büffet abgeräumt wurde. Gerlinde ging vorweg, sicheren Schrittes begab sie sich vom Hoteltrakt durch den Frühstücksbereich, aufrechter Gang, die roten Haare noch nicht ganz trocken fielen über ihre Schultern, sie genoss die Blicke der Männer in Anbetracht ihrer leicht schaukelnder Busen, sie fühlte sich erotischer und begehrenswerter denn je. Leises Schmunzeln: Was für eine wunderbare Erfahrung!

Kaffee! Endlich Kaffee!

Nach dem ersten Genuss dieses schwarzen Getränks ließ sie ihre Augen über Max Gesicht wandern, dann über seine Brust. Er trug immer noch das weiße Hemd von gestern, extra in sein Zimmer zu gehen um ein neues zu holen hatte er doch als eine zu unangenehme Unterbrechung empfunden, zumal er ja auch keine frische Unterwäsche benötigte. Ein amüsiertes Lächeln umspielte ihre Lippen, die ausgibige Dusche mit ihm zusammen, der Geschmack seines Elixiers und des Kaffees hatten ihre Lebensgeister in einer Weise geweckt, dass vorsichtig erneute erotische Fantasien ihr Hirn – und vor allem ihren Unterleib eroberten. Das Wissen um seine Nacktheit unter Hemd und Hose tat dem keinen Abbruch. Genüsslich schob sie das Honigbrötchen zwischen ihre Lippen, ein Tröpfchen des klebrigen Nektars zog sich langsam von ihrem Mundwinkel.

„Bitte knöpf dein Hemd auf!“ Freundlich lächelte sie ihn an.

Das irritierte ihn nun doch, er sah sie an, sie neigte den Kopf ein wenig zur Seite und nickte ihm auffordernd zu. Verstohlen schaute er sich im Raum um, die meisten Gäste hatten ihn bereits verlassen, trotzdem, einige Zuschauer könnte er schon bekommen. Egal, dachte er, die beiden oberen kann ich ja öffnen. Sein Blick zu Gerlinde machte ihm jedoch klar, dass sie sich damit nicht begnügen wollte, also weiter bis zum Hosenbund. Sein Vorteil gegenüber Gerlindes offener Bluse am Abend war, dass sein Hemd nicht frei über die Hose hing sondern unterm Bund eingeklemmt war, so war nur ein schmaler Spalt seiner leicht behaarten Brust zu sehen. Wieder führte Gerlinde einen Bissen zum Mund, interessiert lächelnd nahm sie ihre Gabel, wie er es bei ihr gestern getan hatte, kratzte mit den Zinken über seine Haut , hin zur Brustwarze. Sie stach aber nicht gegen diesen neugierig steifen Nippel sondern schabte langsam mit der Gabel darüber. Wenn die Zinke die Spitze freigab sodass diese sich rot und hart aufrichtete, zuckte Max kurz zusammen. Immer wieder wiederholte Gerlinde das Spiel, zwischen seinem offen Hemd konnte sie das kurze Anspannen seiner Bauchmuskeln sehen, faszinierend! Dann die andere, die gleiche Reaktion seines Körpers, wie erregend, ein immer wieder im Schmerz und in Lust zuckender Mann!

Die anderen Gäste interessierten Gerlinde nicht, das dezente Kichern am anderen Tisch und das Grinsen der Buffetbedienung nahm sie nur am Rande wahr, Max konnte sich überhaupt nicht mehr auf seine Umgebung konzentrieren; seine Zitzen taten höllisch weh inzwischen, tief gerötet, und trotzdem beendete sie ihr Spiel noch nicht, genoss seine Pein, er wird doch wohl nicht stöhnen oder schreien wollen? Bis dahin hatte sie gar nicht gewusst, dass sie halbnackte Männer erregten, die Schmerzen klaglos aushalten konnten!

„Vergiss das Essen nicht“, ermahnte sie ihn beiläufig während sie endlich die Gabel von seiner Brust nahm. Sie spürte, wie sie feucht wurde; das Nass sollte nicht in ihrer Hose versickern. Nicht etwa, damit es keinen Fleck gab, der wäre ihr heute egal, im Gegenteil, sie hätte nichts dagegen, ihre Lust offen und stolz zu zeigen. Nein, sie brauchte ihn für Max: Unterm Tisch öffnete sie den Reißverschluss, spreizte ihre Beine; sie nahm seinen Kaffeelöffel und schabte ungeniert über ihre Schleimhäute um den hervorquellenden Saft aufzunehmen. Dann reichte sie den Löffel zurück über den Tisch zu Max:
„Du musst ihn jetzt ablecken“, forderte sie ihn auf, was er auch willig tat.

Während sie den Vorgang noch einmal wiederholte forderte sie ihn auf, unterm Tisch seine Hose zu öffnen.

„Bitte lege alles so vor, dass ich es mit meinem Fuß erreichen kann.“

Freundliche Stimme, aber ihr Lächeln machte die Bitte zum Befehl. Und er gehorchte. Dann spürte er sie, mit den Zehen ertastete sie die Lage, kraulte die ihn, dann weiter hoch. Sein Prunkstück kam an ihrer Sohle zu liegen, mit der Ferse erhöhte sie langsam den Druck auf seine Hoden.

Nein! Nicht schon wieder!

Aber sie war gnadenlos, sein schmerzverzerrtes Gesicht spornte sie an.

„Essen nicht vergessen!“ erinnerte sie ihn wieder liebevoll lächelnd, mit einem Ruck drückte sie fester als wollte sie ihre Aufforderung damit unterstreichen. Mühsam konnte er ein Stöhnen unterdrücken, auf keinen Fall wollte er sich hier die Blöße als Weichei geben, er würde es aushalten, irgendwann war das Frühstück ja auch zuende!

Sie rieb mit ihrer Sohle, kratzte auch mal mit den Fußnägeln, dann malträtierte sie ihn wieder mit festem Druck.

Vielsagend lächelnd kam die Bedienung und fragte, ob alles in Ordnung sei. Fester Tritt! Nur mühsam konnte er antworten, ließ sich nichts anmerken, Gerlinde grinste genussvoll und schob den letzten Bissen in den Mund.

„Ich werde gleich die Bedienung noch einmal heranwinken, du kannst deine Hose schließen, und wenn sie deinen Teller abräumt stehst du auf, einverstanden?“

Einverstanden, klar. Was blieb ihm übrig?

Die junge Frau kam erneut an den Tisch: „Sie können jetzt abräumen.“

Irritiert sah die Bedienung zu Gerlinde, Abräumen konnte sie doch auch später, die Gäste gingen einfach wenn sie fertig waren. Erst als Max aufstand während sie seinen Teller nahm, wurde ihr die Situation bewusst: Deutlich zeichnete sich eine Beule und der dicke Striemen unter der Hose ab, er ragte schräg nach links oben, er wollte unterm Hosenbund hervorstechen!. Mühsam konnte die junge Frau ein Lachen unterdrücken, kaum war sie einige Meter weg fing sie an zu prusten.

Gerlinde war auch aufgestanden, ungeniert packte sie seinen Hosenbund, mit gradem Rücken und unter der Bluse hervorstechenden Brustwarzen zog sie ihn durch den nun fast leeren Frühstücksraum, triumphierend grinste sie in die Gesichter des Personals.

Auf dem Flur umarmte sie ihn von hinten, beide Hände im Schritt, sie öffnete seine Hose, alles sprang hervor, mit einer Hand massierte sie ihn, mit der anderen streichelte sie sanft seine Hoden.

„Du warst sehr tapfer“, lobte sie ihn, „mein Unterleib wartet ungeduldig!“

Er konnte an nichts mehr denken, hoffte, dass niemand kommen würde, durch die großen Fenster konnte er die Menschen im Garten sehen – konnten sie ihn auch sehen?

Natürlich kam jemand, ein Paar, Gerlinde machte es wie er es am Abend mit ihr getan hatte: Gegen das kühle Glas! Mit ihrem Becken presste sie seinen Hintern, platt gedrückt war seine unbedeckte Männlichkeit für jeden sichtbar! Das Paar kam näher, sie wollte stehen bleiben, grinste, aber er zog sie fort: „Unverschämtheit! Sauerei!“

Nur noch wenige Meter bis zu ihrem Zimmer, öffnen, geschafft!

Er drehte sich zu ihr hin, dicht standen sie voreinander, frech lachte sie ihm ins Gesicht.

„Miststück!“

Ein obszönes Gurren entfuhr ihr, sie wunderte sich über sich selbst, über ihre dreckige, ordinäre Lust: „Los! Stoß zu!“

Gnadenlos fiel er über sie her, drückte sie auf den Boden, spießte sie auf, rammte in ihr gieriges nasses Fleisch, nur wenige Stöße, in wilder Ekstase krallten sie sich ineinander, vereinten sich, was für ein brutaler Quickie!

Einen langen Moment lagen sie aufeinander, dann richtete er sich auf, reichte ihr die Hand.

„Nein“, schüttelte sie den Kopf, zufrieden lächelnd, „es ist irgendwie alles anders. Ich muss – ich will — lass mich einfach hier liegen…“

Er ließ seinen Blick über diese schöne nackte Frau gleiten, feuerrotes Haar rahmte wild ihr Gesicht, ihre weißen großen Brüste mit den hellen Vorhöfen, ihr wohlgeformter Bauch, die rotblonden Kräusel zwischen ihren Beinen, was für ein Bild, er würde es immer in Erinnerung halten.

* * *

Fünf Wochen später.

Gerlinde saß in ihrem Büro, auf dem PC betrachtete sie die Zeichnungen, die die Vorgabe für ihren neuen Auftrag darstellten. Die Mitarbeiterin klopfte, reichte ihr die Post. Briefe, Werbung, das Übliche. Und ein kleines Päckchen. Neugierig nahm sie es in die Hand: Aus Namibia! Interessiert suchte sie den Absender: Max Kleefeld!

Ein Schauer der Erregung lief ihr über den Rücken, Erinnerungen an die wunderbare Nacht! In ihrem Sessel lehnte sie sich zurück, entspannte sich bevor sie das Päckchen öffnete:

Ein kleiner Holzständer mit vier Reagenzgläsern, eines war zur Hälfte gefüllt mit Haaren, die drei anderen enthielten kleine Mengen an Flüssigkeiten. Neugierig las sie die winzigen Aufkleber: Schamhaare, Axelschweiß, Speichel, Sperma!

Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, alles zuckte.

„Ich möchte in der nächsten Stunde nicht gestört werden“, informierte sie über die Gegensprechanlage ihre Mitarbeiterin, dann lehnte sie sich wieder zurück in den weichen Sessel. Wie von fremder Hand gesteuert wanderten ihre Hände unter ihr T-Shirt, unter den BH, streichelten die Brüste, dann öffnete sie ihren Hosenbund, sanft vergruben sich ihre Finger zwischen den geöffneten Schenkeln.

-ENDE-

Copyright (C) 2015 Text  by Günter Maria Langhaus. Ungekürzte Version(en) der Kurzgeschichte(n) finden sich später unter http://www.gm-langhaus.de/html/kurzgeschichten.html

Bildrechte: “Erotische Abenteuer – verschiedenster Welten” (Erotik-etwas-heller.jpg) © 2014 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

„Zeichnung Nackte mit lila Blume“mit freundlicher Genehmigung von Dabre Durante (c) Copyright 2015

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BUCHTIPP DER REDAKTION:

Die Reise nach Namibia (Kartoniert)
Erotischer Roman
von Langhaus, Günter Maria

Verlag:  Fouque (Frankfurter) Literaturverlag
Medium:  Buch
Seiten:  243
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  September 2014
Maße:  146 x 208 mm
Gewicht:  328 g
ISBN-10:  3837214834
ISBN-13:  9783837214833

Kurzbeschreibung
53 lange Tage liegen vor einem Paar, das sich von Deutschland aus mit dem Auto auf den Weg durch Afrika macht. Der Protagonist möchte nach kurzem Aufenthalt in Lübeck zurück nach Namibia. Doch welches Geheimnis hütet seine Begleiterin? Ist sie die Rühr-mich-nicht-an, als die sie sich immer gezeigt hat? Oder eine Nymphomanin, die ihre sexuellen Bedürfnisse nur schwer unter Kontrolle halten kann? Das enge Zelt, die Hitze Afrikas und die Schönheit dieses Kontinents lassen eine intensive Nähe entstehen, in der sich die beiden Stück für Stück offenbaren können. Psychisch wie physisch legen sie Hemmnisse ab, bis sie ihre Seelen und Körper vollkommen nackt voreinander zeigen. Schamlos und frei wird die Kommunikation zur Erotik und der Sex zur Sprache. Zärtlichkeit, Abgründe aus Wut und Gewalt sowie hemmungsloser Sex unterliegen keiner Zensur.

Autor
Günter Maria Langhaus wurde 1950 in der Nähe von Köln geboren, Abitur 1971, anschließendes Studium der Biologie und Landwirtschaft an verschiedenen Universitäten Deutschlands. Seine berufliche Tätigkeit als Berater ließ ihm immer wieder Zeit für längere Reisen, unter anderem in den arabischen Raum sowie in das südliche Afrika. Diese Reiseerlebnisse einerseits und die Erfahrungen der sexuellen Revolution Anfang der Siebziger andererseits waren entscheidende Faktoren, die ihn zu seinem Erstlingswerk „Die Reise nach Namibia“ inspirierten.

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