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DIE ARCHITEKTIN (Teil 4) – Erotische Geschichte in fünf Teilen von Günter Maria Langhaus

DIE ARCHITEKTIN (Teil 4)

Erotische Geschichte in fünf Teilen

von

Günter Maria Langhaus

* * *

(Zurück zum vorherigen Teil)
Was war los mit ihr? So kannte sie sich nicht, aber sie war hilflos ihrer obszönen Lust ausgeliefert, tief atmete sie durch, es erregte sie so dreckig zu sein, mehr! Gib mir mehr! Gierig lutschte sie an ihrem Finger, kostete seinen Geschmack, alles voll Sabber, nass! Max steigerte ihre schmutzige Erregung indem er geschickt seine Zunge spielen ließ. Er hatte sich jetzt über sie gehockt, seinen Hintern ungeniert über ihrem Gesicht. Gerlinde wollte sich nicht mehr kontrollieren, benutzte ihren Finger, stieß zu! Er stöhnte, seine Zunge spielte dicht um ihre kleine Perle, tippte sie an ab und zu, was ihr stets einen Schrei entlockte und ihren Finger heftiger arbeiten ließ ließ.

Lange konnte das nicht gut gehen, sie wusste, dass sie ihren Orgasmus nicht mehr lange würde verhindern können – noch nicht -noch ein paar Minuten die morgendliche Lust genießen!

Ruckartig warf sie ihn ab, keuchend lag sie vor ihm, nackt, schamlos!

Lüstern ließ er seine Augen über ihre Haut wandern, körperlich und seelisch vollkommen schutzlos saugte sie seine Blicke auf, sie wollte dass er sie verschlingt, weit öffnete sie sich, ihr Aroma sollte seine Sinne betören, der Duft ihres Körpers sollte ihn verführen, verführen zu allem! Er kniete sich zwischen ihre Beine, stemmte sie nach oben, weiter, fest drückte er sie rechts und links neben ihren Kopf:  Ausführlich musste diesen Anblick noch ein wenig genießen, seine Blicke drangen tief in ihren Unterleib, sie spürte es, sie wollte es, tiefer, noch tiefer rein in ihr Innerstes – sie hielt es nicht mehr aus – gleich würde sie kommen – gleich….

„Tu es endlich! Bitte! Tu es endlich!“

Flehen in ihrer Stimme, Verzweifeltes Wimmern! Erlösung! Bitte, bitte erlöse mich!

Gellend und hemmungslos schrie sie ihre Lust ins Universum, tief bearbeitete er  ihre Eingeweide, immer wieder und wieder!

Es wollte nicht aufhören! Wieder diese verdammte Unendlichkeit des Orgasmus, mörderisch!

„Ich sterbe! Ich sterbe! Nicht aufhören! Nie! Nie!“

Sie war nicht mehr sie selbst, nur noch ein nasses Stück röchelndes Fleisch, ihr Kopf hing über der Bettkannte, wie leblos folgte ihr Leib seinen Stößen, wabernde Brüste, weiter, immer weiter, er war noch nicht fertig, wollte Erlösung, es ging nicht, sie rutschte vom Bett, ihr zuckender Leib wälzte sich auf dem Boden, er sprang hinterher, auf allen Vieren wollte sie fliehen, aber schon packte er sie, machte weiter – keine Erlösung -es ging nicht! Verdammt warum konnte er nicht endlich fertig werden?!

Unwillkürlich klatschten seine Hände auf ihre Backen, fest, sie musste dem Schmerz spüren, war aber nicht mehr in der Lage zu schreien, nur mattes Wimmern. Max hatte jede Kontrolle verloren, drückte ihren Nacken runter auf den Boden, weiter, immer weiter, seine Kräfte verließen ihn, platt lag sie vor ihm auf dem Bauch, er keuchte, prustete, seine Bewegungen wurden träger, sein Glied flutschte raus, langsam sank er auf sie nieder.

„Pause“, keuchte er, „gönn mir einen Moment, gleich geht es weiter, gleich…“

„Ich kann nicht mehr“, hauchte sie kaum hörbar, „ich kann nicht mehr!“

Waren es Minuten? War es eine Ewigkeit?

Vorsichtig kroch sie unter ihm hervor, richtete sich auf, betrachtete ihn, mit zittrigen Knien drehte sie ihn mit dem Fuß auf den Rücken. Mit dem Fuß begann sie ihn zu streicheln, zart erst, dann fester. Ihre Zehen suchten seine Schenkel, dazwischen, rauf zu den Hoden, langsam erhöhte sie den Druck bis er stöhnte, Schmerz! Wie schön! Welche Macht! Da lag dieser schöne nackte Mann vor ihr auf dem Boden, ausgeliefert. Ihr ausgeliefert! Sie lockerte den Druck, verstärkte ihn wieder, wollte seinen Schmerz sehen, wollte es hören wie er stöhnte! Er bäumte sein Becken nach oben, der Folter entgegen, sie stellte ihre Verse zwischen seine Schenkel, den Spann des Fußes drückte, mal mehr, mal weniger, teuflische Lust besetzte ihren Leib.  Mit den Zehen umkrallte sie die auf den Boden gedrückten Hoden, zog sie nach unten, sein Prügel schien ihr entgegen zu wachsen, tief rot, gleich platzt er! Max wimmerte vor Schmerz, konnte diese Folter kaum ertragen, stierte sie an, er sah die Lust in ihren Augen, die ihr seine Qualen bereiteten, höllisches Grinsen verzerrte ihr Gesicht. Ohne den Druck ernsthaft zu lockern fuhr sie nun mit dem anderen Fuß über seine Brust, kratzte über die Brustwarzen. Es war nicht einfach die Balance zu halten, abwechseln belastete sie das rechte oder das linke Bein, entsprechend schmerzhaft bohrten sich ihre Fußnägel in seine Brustwarzen oder seinen Hoden. Aber sie hatte noch nicht genug, weiter nach oben ohne unten zu entlasten, ihr anderer Fuß hatte seinen Hals erreicht, Druck! Würgen! Er röchelte, ihre Blicke trafen sich, lustvolle Unterwerfung und satanische Lust zu Quälen.

„Töte mich! Bring es zuende!“

Breitbeinig stand sie über ihm, was für ein erhebendes Gefühl der absoluten Macht über den nackten, hilflosen Mann! Zäh tropfte ihr Nass nieder auf seine Brust: Tod oder Gnade?!

Langsam schaukelte sie hin und her, Gewicht auf das rechte Bein, das linke Bein: Sein erstickendes Röchelt ließ ihren Unterleib krampfen, Macht über Leben und Tod! Oder erst alles zerquetschen, das seine Männlichkeit ausmachte?

Nein! Er soll an meiner Geilheit ersticken! Sabber tropfte aus ihren Mundwinkeln, breites Grinsen verzerrte ihr Gesicht zu einer teuflischen Grimasse als sie von ihm abließ, sich breitbeinig über seinen Kopf stellte, niederließ um sich auf sein Gesicht senken. Keine Luft! Ihre Schenkel wurden zum Schraubstock, er versuchte sich zu wehren. Sie beugte sich vor, langsam stülpte sie ihre Lippen über sein Prachtstück, lutschen, saugen, lecken! Mit den Händen knetete sie ihn, fest und gnadenlos bis er hilflos stöhnte, kurz hob sie ihr Becken, heftig zog er die Luft ein um gleich wieder in ihrem saftigen Fleisch röchelnd zu ersticken. Er tobte unter ihr, wollte sich befreien, es stachelte sie an, erbarmungslos bearbeitete sie ihn mit ihrem Mund, quetschte ihn, nagelte seinen Kopf auf den Boden, sie verstopften sein Maul, er zuckte wild im Todeskampf, sie spürte es, sie wollte es, alles! Aussaugen! Leerpumpen, sie wollte seine Seele, gib sie mir! Spritz sie mir tief in meinen Rachen, erstick mich damit, töte mich wie ich dich töte!!

Hemmungsloser Kampf der nackten schwitzenden Leiber auf dem Boden, alles wurde schwarz vor ihren Augen, der Ohnmacht nahe, jetzt! Ja! Endlich! Die Erlösung vor dem nahen Ende! Gib sie mir! Die Befreiung im Tode! Pulsierendes Blut! Der finale Orgasmus ließ ihre Körper in wilden Krämpfen zucken, Schweiß waberte, Speichel, alle Löcher öffneten sich, entleerten sich, die Furien saugten sich aus, verschlangen die letzten Tropfen ihrer geschundenen Leiber.

Wo waren sie? Schwebten sie im Niemandsland zwischen Himmel und Hölle? War es Tag? Nacht? Alles dunkel

Max hatte sich zuerst gefangen, langsam kroch das Bewusstsein zurück in sein Hirn, Gerlindes Becken lastete auf seinem Gesicht, vorsichtig tasteten seine Hände nach ihrem Körper, ihrem Hintern, weich, verschwitzt. Mit zartem Druck wälzte er ihren völlig erschlafften Leib zur Seite, richte sich ein wenig auf, er musste einen Überblick gewinnen. Ihr rotblondes Schamhaar war völlig verklebt, schmierig, sachte hoben und senkten sich ihre Brüste, Ruhe nach der wilden Ekstase.

Blinzelnd öffnete sie ihre Lider, wandte den Kopf zu Max, setzte sich auf, sie sahen sich an, aus einer anderen Welt fanden sie zurück in die Realität, Lächeln, ihre Hände suchten sich, streichelten sich, fassten einander an, jetzt offenes Lachen.

„Ich muss duschen“, grinste sie schließlich, „lass uns zusammen unter die Dusche gehen.“

Gegenseitig halfen sie sich auf, sie ließ ihre Hände über seine Brust streichen, dann drehte sie sich, er umfasste sie von hinten, ihre weichen Titten, seinen schlaffen Schwanz drückte er gegen ihren wunderbaren Arsch und schob sie sachte ins Bad.

Ohne sie zu fragen drehte er den Hahn auf, kalt! Unwillkürlich kreischte Gerlinde auf, dann ließen sie das kühle Nass über ihre Haut prasseln, Abkühlung, Erfrischung. Sie rieben sich aneinander, Brust an Brust, Rücken an Rücken, umarmten sich von hinten, zart spielte sie mit seinen immer noch dezent schmerzenden Hoden, er kraulte in ihrem Schamhaar, massierte sie. Obgleich sie doch in wildester Ekstase alle Befriedigung dieser Welt erfahren hatten konnten sie nicht voneinander lassen als wollten sie der Erschöpfung trotzen um die Lust noch einmal zurück zu holen. Dann wieder alberten sie miteinander, sie drehte das heiße Wasser an, hielt ihn fest damit er nicht flüchtete bis das Blut die Haut rot färbte, dann kaltes Wasser, und wieder heiß, schließlich einigten sie sich auf angenehme Wärme. Wieder rieben sie ihre Körper aneinander, amüsiert zeigte sie ihm ihren Busen in deren Mitte sie sich doch wieder vorwitzig reckte. Unter dem prasselnden Wasser nahm er ihn in den Mund, liebkoste ihn mit der Zunge, dann entzog sie ihre Brüste seinen Zärtlichkeiten. Langsam rutschte sie nach unten, glitt über seinen Körper, bis ihr Mund seine Schenkel erreicht hatte. Grinsend schaute sie zu ihm auf, schlabberte, schleckte. Er konnte es nicht ändern, das warme Wasser, ihre Liebkosungen ließen seine Erregung wieder erwachen, er streckte sich in ihrem Mund, sanft aber stetig streichelten ihre Lippen. Noch einmal wollte sie ihn haben, immer wieder sah sie zu ihm auf, beobachtete sein Gesicht. anfangs noch entspannt, lächelnd, kroch allmählich die Erregung in seine Züge, offener Mund, halb geschlossene Augen, seine Brust hob und senkte sich heftiger, er wollte es kaum glauben, ihre weichen Liebkosungen lockten erneut seine Lust, zart und kitzelig, er spürte das Pumpen, dann war er so weit, ja, das hatte sie gewollt, alles, obszön, versaut. Genüsslich schluckte sie ab.

Erleichtertes Lachen. Raus aus der Dusche, abtrocknen, rein in die Klamotten.

Rein in die Klamotten? Bitte ohne Unterwäsche! Noch einmal den Hauch von Nacktheit beim Frühstück.

„Aber nur wenn du nicht wieder allen meine Brüste zeigst!“

„Versprochen.“

Schelmisch grinsten sie sich an, wie Kinder, die etwas Unerlaubtes aushecken. Max ging vor, Gerlinde folgte, die Erinnerungen an das Abendessen, an ihre Erregung bei ihren exhibitionistischen Handlungen krochen erst zart, dann frivol in ihr Hirn. Ihr Blick glitt über seinen Rücken, seinen strammen Hintern – da war doch was zu machen! Sie stellte sich vor wie er nackt im Frühstücksraum saß, erregt. Er war nackt weil sie es so gewollt hatte, um ihre Lust daran zu steigern, alle sollten es sehen!

Gerlinde kannte sich nicht mehr. Was waren das für frivole Gedanken, die sie da hatte, sie, das brave Mädchen! Alle sollten seine Nacktheit sehen – nein. Das war es nicht. Alle sollten Ihre Lust an seiner Nacktheit sehen! Ihre Lust! Ja, darum ging es hier!

Wieder streifte ihr Blick über seinen strammen Hintern. Ihr würde was einfallen, jetzt war sie am Zug!

(…)

(zum fünften Teil)

Copyright (C) 2015 Text  by Günter Maria Langhaus. Ungekürzte Version(en) der Kurzgeschichte(n) finden sich später unter http://www.gm-langhaus.de/html/kurzgeschichten.html

Bildrechte: “Erotische Abenteuer – verschiedenster Welten” (Erotik-etwas-heller.jpg) © 2014 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

„Zeichnung Blume rotgelb waschendes mädchen“ mit freundlicher Genehmigung von Dabre Durante (c) Copyright 2015

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BUCHTIPP DER REDAKTION:

Die Reise nach Namibia (Kartoniert)
Erotischer Roman
von Langhaus, Günter Maria

Verlag:  Fouque (Frankfurter) Literaturverlag
Medium:  Buch
Seiten:  243
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  September 2014
Maße:  146 x 208 mm
Gewicht:  328 g
ISBN-10:  3837214834
ISBN-13:  9783837214833

Kurzbeschreibung
53 lange Tage liegen vor einem Paar, das sich von Deutschland aus mit dem Auto auf den Weg durch Afrika macht. Der Protagonist möchte nach kurzem Aufenthalt in Lübeck zurück nach Namibia. Doch welches Geheimnis hütet seine Begleiterin? Ist sie die Rühr-mich-nicht-an, als die sie sich immer gezeigt hat? Oder eine Nymphomanin, die ihre sexuellen Bedürfnisse nur schwer unter Kontrolle halten kann? Das enge Zelt, die Hitze Afrikas und die Schönheit dieses Kontinents lassen eine intensive Nähe entstehen, in der sich die beiden Stück für Stück offenbaren können. Psychisch wie physisch legen sie Hemmnisse ab, bis sie ihre Seelen und Körper vollkommen nackt voreinander zeigen. Schamlos und frei wird die Kommunikation zur Erotik und der Sex zur Sprache. Zärtlichkeit, Abgründe aus Wut und Gewalt sowie hemmungsloser Sex unterliegen keiner Zensur.

Autor
Günter Maria Langhaus wurde 1950 in der Nähe von Köln geboren, Abitur 1971, anschließendes Studium der Biologie und Landwirtschaft an verschiedenen Universitäten Deutschlands. Seine berufliche Tätigkeit als Berater ließ ihm immer wieder Zeit für längere Reisen, unter anderem in den arabischen Raum sowie in das südliche Afrika. Diese Reiseerlebnisse einerseits und die Erfahrungen der sexuellen Revolution Anfang der Siebziger andererseits waren entscheidende Faktoren, die ihn zu seinem Erstlingswerk „Die Reise nach Namibia“ inspirierten.

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