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DER WELTENBAUM – DER FLUSS DER ZEIT – eine Mystery-Geschichte von Simone Wilhelmy

DER WELTENBAUM
– DER FLUSS DER ZEIT

eine Mystery-Geschichte
von
Simone Wilhelmy

Vallaria lehnt sich zurück, legt die Beine auf dem Tisch und brummt frustriert. Sie kommt nicht weiter. Es ist einfach nichts zu finden. Sie jagt einem Phantom hinterher. Mit einem Rums landet ihre Faust auf dem Tisch. Als Fabales sich ihr erschrocken zuwendet, fragt sie ihn schroffer als gewollt: „Hat Frek schon etwas von den Schatten erfahren?“

Er schüttelt langsam den Kopf und betrachtet sie schweigend mit seinen grünen Augen.

Val springt auf und zeigt mit dem Finger auf ihn. „Nein, tu das nicht! Hör auf mit diesem einfühlsamen Elfenkram. Ich will mich gar nicht beruhigen und das weißt du. Uns läuft die Zeit davon. Hyphen ist da draußen und macht wer weiß was. Vielleicht plant er weitere Experimente oder vergiftet Menschen, um sie in Schatten zu verwandeln. Wenn wir ihn nicht aufhalten…. “ Erschöpft lehnt sie den Kopf an die Wand.

Der Elf war aufgestanden und streicht ihr über den Rücken.
Ich weiß…“

Der Klang seiner melodischen Stimme ist wie eine erfrischende Brise. Sie schüttelt sich.

Nein, lass mich.“

Mit zitternden Händen entwindet sich Vallaria seinem Griff und geht aus dem Büro.

Der Abend ist stickig und schwül. Die Sonne steht tief und brennt in den Augen oder vielleicht ist es die Müdigkeit, die Val blinzeln lässt. Um diese Uhrzeit ist hier draußen keiner mehr und die Leere der Straßen treibt sie immer weiter.

Die innere Unruhe will einfach nicht vergehen. Sie sucht schon zu lange nach Hyphen, der dafür verantwortlich ist, dass sie die meiste Zeit ihres Lebens in einem Labor eingesperrt war. Wo auch immer sie sucht, sie findet nur mehr über seine schrecklichen Taten heraus, aber nicht, wer er ist oder wo sie ihn findet. Es muss einen Grund geben, warum er das alles tut. Sie muss nur das Muster erkennen.

Vallaria bleibt einen Moment stehen, weil ihr schwindelig ist. Der Himmel sieht aus, als hätte jemand mit grauen Fingerfarben drüber gewischt und plötzlich fühlt es sich an, als würde er auf sie stürzen. Ohnmächtig fällt sie zu Boden.

Als Vallaria die Augen aufschlägt, ist sie in einer toten Stadt. Es gibt weder Menschen noch Tiere, sogar die Pflanzen sind verkümmert und abgestorben. Es ist ein bedrückender Anblick. Eigentlich sollte sie sich wundern, aber sie weiß, dass sie träumt, da ist dieses Kribbeln in den Fingerspitzen.

Irgendetwas stimmt hier nicht. Vallaria geht auf die hohen Häuser zu. Es dauert einen Moment, bevor sie es begreift. Alles hier hat die selbe graue Farbe, als wäre mit dem Ende allen Lebens auch jede Farben verschwunden. Val will die Hauswand berühren, doch im letzten Moment zieht sie ihre Hand zurück. Jetzt erkennt sie, warum alles grau aussieht. Die gesamte Stadt ist mit etwas überzogen, dass wie vertrocknete Haut von altem Pudding aussieht. Es ist überall.

Angewidert verzieht sie das Gesicht.

In den Schluchten der Häuserblöcke findet Vallaria nichts lebendiges. Warum ist sie hier? Das letzte Mal hatte sie diese Träume im Labor. Fremdweltträume. So lernte sie Fabales kennen. Sie hat ihn geträumt, damit sie nicht so alleine war. Heute hat sie nach niemandem gerufen. Aber jemand hatte sie her gebracht, um ihr etwas in dieser Welt zu zeigen.

Als der kleine Junge auftaucht, mit seinen kurzen Hosen und dem strohblonden, strubbeligen Haar, wirkt er wie eine Fata Morgana. Er gehört so wenig wie sie hier her. Nur für einen kurzen Moment sehen sie sich an, dann dreht der Junge sich um und rennt davon. Verwirrt sieht sie ihm nach, dann schüttelt sie den Kopf und läuft hinterher. Hinter der nächsten Ecke wartet das Kind mit großen Augen auf sie. Wenige Schritte hinter ihm steht ein riesiger Baum. Das satte Grün seiner Blätter wirkt grell zu dem fahlen Grau der Stadt.

Der Baum steht mitten auf der Straße, als wäre er durch den Asphalt gebrochen. Seine Äste haben die graue Haut des Gebäudes neben sich durchbohrt und die Fenster zerschlagen. Glas liegt auf dem Boden. Die großen Buchstaben über der Tür des Hauses erzeugen bei Val eine Gänsehaut „Portal Labor“ liest sie leise und versucht die Erinnerungen an die Vergangenheit abzuschütteln.

Sie wendet sich an den Jungen: „Ist es das, was ich sehen soll?“ Der Kleine hat bisher kein einziges Wort gesagt. Auch nach ihrer Frage bleibt er stumm. Seine kleine Hand berührt die Rinde des mächtigen Baumes und sie erschaudert, als der Baum zu blühen beginnt. Viele farbige Blüten, rund wie Kelche, wachsen aus den Ästen des Baumes. Der Anblick erinnert Vallaria an den Weltenbaum, der in vielen Religionen als die Wiege des Lebens verehrt wird, weil in jeder Blüte eine Welt Platz findet. Vorsichtig nähert sich Val dem Baum und legt ihre Hand neben die des Jungen. Als der Baum zu beben beginnt und die Blüten ihre Farbe verlieren, versucht Val sich vom Baum loszureißen, doch sie kann sich nicht rühren. Immer mehr Blüten fallen herunter. Val und der Junge stehen in einem Regen aus grauen Blütenblätter. Nur eine einzelne Blüte bleibt am Baum hängen und färbt sich schwarz. Umgeben von den wirbelnden Blüten verliert Vallaria die Orientierung. Mit einem leisen Aufschrei verliert sich ihre Sicht in dem farbigen Strom dem Portalflusses.

Fabales steht vor einer großen Pinnwand und betrachtet die Zeichnung eines Baumes, die den größten Teil der Wand ausfüllt. Der Weltenbaum. Blumenförmige Klebezettel füllen die Krone und sind mit Informationen zu Hyphen beschrieben. Noch immer ist es schwer für ihn zu verstehen, dass es so viele Welten gibt. Wenn man den Portalfluss mit eigenen Augen gesehen hat, den pulsierenden Lebenssaft des Baumes, der alle Welten verbindet, kann man sich den Baum fast vorstellen und wie tausende von Welten in den Blüten des Weltenbaumes existieren. In jeder der markierten Welten fanden sie eine Verbindung zu Hyphen, trotzdem wissen sie kaum etwas über ihn. Auffällig ist nur, dass dieser Name in Verbindung mit dem Weltenbaum auftaucht. Hyphen hat in vielen Welten die Religionen oder Forschung manipuliert und nun beginnt er Menschen zu töten.

Fabales wundert sich, dass Vallaria so lange wegbleibt. Es ist schon dunkel und eigentlich ist Val nicht gern im Dunkeln allein. Besorgt sieht er aus dem Fenster und erstarrt. Im Schatten einer Lagerhalle auf der anderen Straßenseite steht jemand und beobachtet das Büro. Das Gesicht von einer Kapuze verborgen, glotzt der Mann mit fiebrigen Augen zu ihm hinüber.

Fab braucht nur Sekunden um die Treppe hinunter zu rennen, aber als er die Straße betritt, ist der Mann verschwunden. Beklommen starrt Fab zur Hausecke. Da ist niemand.

Der Elf  ist sich nicht sicher, ob der faulige Gestank in der Luft, wirklich da ist oder ob ihm seine Erinnerung einen Streich spielt. Er hatte diesen Mann schon einmal gesehen, als seine Frau starb und er hatte ihn getötet.

„Fab?“

Vallarias aufgeregte Stimme durchschneidet die Nachtluft. Erleichtert drückt er sie an sich, als sich sich in seine Arme wirft.

Für eine Weile hält er sie fest, weil sie am ganzen Körper zittert, aber auch damit er einen Moment Zeit hat, sich wieder zu fangen.

Wo warst du?“

In ihren Augen spiegelt sich das Funkeln der Sterne, als sie mit intensiver Stimme flüstert:
Ich weiß, wo wir nach Hyphen suchen müssen.“

Der Mann mit der Kapuze bemerkt nicht, dass er leise summt, während seine Finger hektisch über die Papiere fahren, die vor ihm auf dem Tisch liegen. Seine Augen, die vor Fieber glänzen, saugen die Worte förmlich auf. Der Lesestoff auf seinem Tisch scheint wahllos zusammen gestellt. Akten liegen unsortiert herum, lose geheftete Notizen stapeln sich auf wertvollen Büchern. Sogar einige altertümliche Schriftrollen wurden achtlos dazu geworfen.

Frek starrt entsetzt auf den Anblick, der sich ihm bietet. Wie ein Hornissennest summt es im ganzen Raum, aggressiv und hungrig. Jeder Tisch in dem Lesesaal ist besetzt mit diesen Kapuzenträgern, die leise summen. Im Dämmerlicht, das durch die hohen Fenster fällt, sind die Gesichter nicht zu erkennen. Frek fragt sich, wie sie ohne Beleuchtung lesen können.

Es war keine gute Idee sich hier rein zu schleichen, doch er hatte gehofft, in der alten Bibliothek, Informationen zu finden, aber nun sollte er wieder gehen.

Doch niemand scheint ihn zu bemerkten, also schiebt er sich noch ein Stück weiter in den Raum. Vielleicht kann er einen Blick auf die Unterlagen werfen. Er kann einfach nichts gegen die Neugierde machen, besonders wenn es um Bücher geht. Das brachte ihn oft in brenzlige Situationen.
Er nutzt die dunklen Schatten des Zwielichts, um sich an einen Tisch zu schleichen. Fasziniert erkennt Frek, dass die Schriften in einer Vielzahl von Sprachen verfasst sind. Nur wenige davon versteht er. Erst glaubt er, dass die Männer planlos alles lesen, was sie finden. Er sieht Forschungsberichte, so technisch, dass er den Inhalt nicht begreifen kann, aber auch Prosa und Gedichtbände liegen hier. Direkt vor ihm liegen Notenblätter. Ohne Nachzudenken streckt Frek eine Hand aus und zieht sie näher heran. Abrupt erstarrt er in der Bewegung und kann seine Dummheit kaum fassen. Doch der Mann am Tisch bemerkt ihn noch immer nicht. Tief in seine Arbeit versunken, starrt er weiterhin auf das Buch vor ihm. Freks Gedanken an Flucht verfliegen, als er aus den Augenwinkeln erkennt, wovon die Lieder handeln. Nun kribbelt die Neugier in seinem Magen.

Jeder Zettel Papier, den er sehen kann, handelt von dem Weltenbaum. Wenn er etwas näher käme, könnte er vielleicht erkennen, was der Kapuzenmann gerade liest.

Er bemerkt nicht, dass die Männer verstummt sind. Die unvermittelte Stille dröhnt in seinen Ohren. Synchron heben sie die Köpfe und starren in seine Richtung. Frek erschaudert vor Entsetzen.

Val und Fabales stehen vor dem Gebäude aus Vals Traum, dort wo der große Baum stand. Unentschlossen starrt sie auf die großen Buchstaben an der Hauswand. „Portal Labor“ steht dort und erinnert sie an ihre Zeit im Labor. Auch dort erforschten sie die Weltenbaumportale. Der Zorn über die Arroganz der Wissenschaftler kommt wieder hoch. Was, wenn sie auch hier Experimente durchführten?

Fabales lässt sie allein mit ihren Gedanken. Sie hat ihm von ihrer Vergangenheit erzählt, von ihrer Zeit als Experiment, völlig isoliert. Val reagiert noch immer empfindlich, wenn man ihr in Situationen der Schwäche zu nahe kommt, daher war es besser einfach abzuwarten.

Während sie mit den Dämonen ihrer Vergangenheit kämpft, nimmt er die seltsame Haut unter die Lupe, die über jede Oberfläche gewachsen war. Bei näherer Betrachtung sieht es aus, wie ein Geflecht feinster Wurzeln, dicht verwoben und über Jahre ausgetrocknet. Er wundert sich, wie eine ganze Stadt überwuchert sein kann. Vielleicht kann er später im Büro Untersuchungen daran machen. Als er nach einem Stück der Kruste greifen will, nimmt Val seine Hand und zieht ihn mit ins Gebäude.

Die hohe Eingangshalle erzählt noch immer von Macht und Einfluss. Die Einrichtung ist fast vollständig erhalten, als hätte die Flechte die Möbel konserviert. Große Schautafeln stehen an beiden Seiten der Halle, doch was sie einmal zeigten, ist nicht zu erkennen. Hinter dem langen Tisch der Rezeption führen breite Treppen nach oben. Fab berührt Val wortlos an der Schulter, ohne den Blick von der Galerie zu nehmen. Der Junge, den sie oben sehen, ist um einiges älter, als das Kind aus ihrem Traum, doch er hat das gleiche widerspenstige, blonde Haar und das gleiche Lächeln. Val reißt sich von Fabales los und rennt die Treppe herauf. Sie befürchtet, dass der Junge wieder davon läuft, aber er bleibt und wartet auf sie.

Wer bist du?“

Val hockt sich atemlos zu dem Jungen, dessen Augen eine verwirrende Tiefe haben. Aber sie bekommt keine Antwort. Der Junge ist so schweigsam, wie das Kind aus ihrem Traum. Dann nimmt er sie an die Hand und führt die beiden durch Gänge und Flure, tief in das Gebäude hinein. Mehrmals fragt Vallaria, wohin er sie führt und woher er den Weg kennt, ohne eine Antwort zu bekommen. Fabales zweifelt daran, dass sie hier Informationen finden. Von den Akten wird nicht viel übrig sein. Papier hat den Bewuchs der Flechte sicherlich nicht überstanden und die digitalen Daten, in den Computern, können sie ohne Strom nicht nutzen. Es gibt auch kein Licht und so ist es stockdunkel in den fensterlosen Räumen. Als Vallaria über einen umgestürzten Stuhl stolpert, kann Fab sie nur knapp auffangen. Der Junge betrachtet Val, als wollte er überprüfen, dass ihr nichts passiert ist. Dann greift er wieder nach ihrer Hand. Den beiden bleibt nichts anderes übrig, als ihm weiter zu folgen. Hinter einer Sicherheitstür, die schon vor dem Befall mutwillig zerstört wurde, führt er sie in einen langen Raum mit Computern und labortechnischer Ausrüstung. Val kann fortgeschrittene Mikroskope und Sequenzer erkennen, die für die Genforschung benötigt werden. Hier lässt der Junge die Hand von Val los, geht zu einem Stuhl, den er mit dem Fuß beiseite schiebt. Er beugt sich hinunter zu dem Abdruck, den der Stuhl auf dem Boden hinterlassen hat, wo die Flechte nicht wachsen konnte. Vallaria und Fab sehen sich verwundert an, als der Junge angewidert einen Finger ausstreckt und die freie Stelle berührt, sorgfältig darauf bedacht das Geflecht nicht versehentlich zu berühren.

Mit einem störrischen Knacken und Knistern beginnen die Lampen und technischen Geräte ihre Arbeit. Der Junge klatscht begeistert in die Hände und spaziert ohne sein Schweigen zu brechen hinaus.

Fabales stottert: „Das war… sonderbar.“

Val rennt dem Jungen hinterher, aber er ist verschwunden. Sie fürchtet, sich in den Labyrinth der Gänge zu verlaufen, also geht sie zurück zu Fab.

Du die Akten, ich den Computer.“ murmelt sie nervös. Sie hat das Gefühl, dass sie endlich fündig werden würden, aber ihre Gedanken sind bei dem Jungen. Was wenn Hyphen ihn benutzt, um sie auf eine falsche Fährte zu bringen?

Im ersten Schrank findet er nur noch Staub, wie Fabales vermutete, aber der Zweite beinhaltet Folien, Hunderte von schematischen Zeichnungen, Diagrammen und Skizzen. Er hält eine der Folien ins kalte Deckenlicht.

Val, ich glaube, das solltest du dir ansehen.“

Vallaria sitzt an einem der Computer und schüttelt ungläubig den Kopf.

Ich weiß, der Rechner ist voll davon. Woher hatten sie all dieses Wissen über den Weltenbaum und wie konnten sie das alles finden? Das muss eine Arbeit von Jahrzehnten gewesen sein. Es gibt sogar eine riesige Datenbank mit einer systematischen Auflistung der ihnen gekannten Welten.“

Sie winkt Fab zu sich.

Sieh mal, ich hab einen historischen Abriss gefunden.“
Val liest laut vor.

Offensichtlich haben die Bewohner der Welt ihr Portal des Weltenbaumes schon sehr früh in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung gefunden und es für das Tor zu den Göttern gehalten. Jahrhundertelang gab es einen Kult um das Tor. Priester nutzten ihre Gewalt darüber zur Unterdrückung ihrer Anhänger. Irgendwann entstand eine gegenteilige Entwicklung. Die Menschen wandten sich von der Religion ab und begannen stattdessen das Portal zu erforschen. Sie führten Handel mit anderen Welten und nutzten jede Gelegenheit um mehr über das Portal zu erfahren. Die Portalnauten, die sich auf das Reisen zwischen den Welten spezialisierten, waren hoch angesehen. Sie bildeten eine eigene Wissenschaft, die Theorien über die Vernetzung der Welten entwickelte. Sie kartografierten jede Welt und die nötigen Strömungen, um im Portalstrom dorthin zu gelangen und erkannten, dass die Vernetzung einem bestimmten Muster glich. Fanatische Portalgänger sprachen in ihren Visionen von einem mächtigen Baum. Irgendwann griff die Forschung dieses Bild auf. Mit Hilfe der theoretische Mathematik und unter der Annahme es gäbe einen Weltenbaum, errechneten die Wissenschaftler eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Metabewusstseins, das alle physikalischen Voraussetzungen steuern musste. Eine vernunftbegabte Existenz erschien nötig, um die Vielzahl der geschaffenen Welten zu kontrollieren. Sie wollten unbedingt mit dem Baum in Kontakt treten. Es gab viele vergebliche Versuche eine Kommunikation mit dem Weltenbaum herzustellen. Schließlich einigte man sich darauf, dass der Weltenbaum, wie jede Pflanze auf ihrer Welt, eine Ansammlung von chemischen Prozessen ist, ohne jegliche Kontrolle über die Welten. Es entbrannte die Diskussion, dass ohne ein übergeordnetes Wesen, ohne einen Wächter, das Portal und die damit zugänglichen Welten ihnen gehörten. Schließlich waren sie, die am weitesten entwickelte Rasse. Der Bericht endet damit, dass sie ihre Forschung nutzten, um Möglichkeiten zu finden, den Baum zu manipulieren. Ihre Machtgier steigerte sich, sie wollten nach eigenen Vorstellungen Welten erschaffen.

Hyphen wird nicht erwähnt.“ stellt Fabales das Offensichtliche fest.

Val nickt. „Nein, aber ich denke, dass er zu den Portalnauten gehören könnte. Eine Splittergruppe vielleicht, die sich nach der Flucht von dieser Welt organisierte. Ist dir aufgefallen, dass es hier keine Leichen gibt?“

Du könntest Recht haben. Sie haben unfassbar viel Wissen über den Weltenbaum gesammelt.“ gibt Fabales beeindruckt zu.

Keiner von beiden bemerkt den jungen, blonden Mann, der plötzlich im Türrahmen steht, bevor er leise und behutsam zu sprechen beginnt.

Aber mit Einem hatten sie sich geirrt.“

Oh verdammt.“ flucht Frek laut und weicht langsam zurück. Diesmal ist er wirklich in Schwierigkeiten. Ein Blick über die Schulter zeigt ihm, dass der Rückweg versperrt ist. Sie haben ihn eingekreist. Wie hatte das passieren können?

Lautes Gepolter und Schreie lassen ihn und die Kapuzenträger unruhig werden, sie greifen nicht an, aber das Brummen ist aggressiver als vorher. Frek ist wie fest gewurzelt. Diese Männer machen ihm Angst.

Von der Tür hört er ein lautes Rufen. „Frek! Raus da.“

Die Männer hinter Frek sind verschwunden, dafür steckt Andesit seinen Kopf herein. Andesit hat ihn und Fabales oft aus schwierigen Situationen geholfen. Aber Frek rührt sich nicht von der Stelle.

Bist du angewachsen? Junge!“

Frek starrt auf die Kapuzenmänner, die sich nun auf ihn stürzen. Etwas ist seltsam an ihnen. Ihre Haut hat eine eigenartige Farbe, wie Asche. Im ersten Moment denkt er, dass er Adern sehen kann, doch die gelblichen Linien sind auf der Haut. Es ist ein Geflecht, dass ihn an Wurzeln erinnert.

Etwas unsanft wird er aus seinen Beobachtungen gerissen, wortwörtlich, denn Andesit hat ihn am Arm gepackt und stößt ihn zur Tür.
Immer das Selbe.“ murmelt der kleine Kerl.

Gemeinsam fliehen sie. Es sind einfach zu viele, um gegen alle zu kämpfen. Auf dem Weg hinaus stolpern sie über die Männer, die Andesit getötet hatte. Ihre Körper zerfallen erschreckend schnell. Am Eingangstor liegen nur noch die Wurzeln. Verstört bleibt Frek stehen. So etwas hat er nie zuvor gesehen. Er muss unbedingt etwas davon mitnehmen. Fabales wird einen Blick darauf werfen wollen.
Etwas kracht neben ihm, als er nach diesen Dingern greifen will. Er hört Andesit laut schreien.

Ungläubig starrt er auf den leblosen Körper seines Freundes, der teilweise verkohlt ist. Das hätte so nicht passiern dürfen. Entsetzen überkommt ihn. Zitternd beugt er sich über seinen toten Freund. In seinem Kopf gibt es nur noch einen Gedanken, er ist schuld. Er bemerkt nicht, wie die Kapuzenmänner ihn ergreifen und davon schleifen.

Der Keller unter dem Gebäude mit dem Lesesaal ist ein Labyrinth. Es ist stickig, feucht und dunkel.

Frek ist an Händen und Füßen gefesselt und in seinem Mund steckt ein Knebel. Ziemlich unsanft schleift man ihn durch die tunnelartigen Wege. Die Angst ist unbändiger Wut gewichen. Sobald er auch nur die kleinste Möglichkeit hat, würde er es ihnen zeigen.

Die Kapuzenmänner lassen sich von seinem Gezappel nicht beeindrucken. Schweigend tragen sie ihn bis vor eine Tür. Fesseln und Knebel werden ihm abgenommen. Doch bevor er etwas tun kann, stößt man ihn durch die offene Tür in eine finstere Kammer. Hinter ihm fällt ein schwerer Riegel zurück ins Schloss.

Durch ein winziges, hoch liegendes Fenster fällt Licht und dichter Staub tanzt dort. Irgendwo tropft Wasser herab. Die Wänden sind voller Schimmel, der Frek das Atmen schwer macht. An den Wänden erkennt er das gleiche Muster, wie an den Arme der Kapuzenträger. Angewidert wendet er sich ab. Fast hätte er, wegen eines Hustenanfalls, die leisen Geräusche überhört. In der hintersten Ecke, wo das Licht nicht hinkommt, ist etwas.

„Ist da wer?“
Frek krümmt sich hustend und kann nicht weiter reden.

Als Antwort kommt weiteres Rascheln und dann erklingt eine kratzige Stimme.

„Ihr habt nach Hyphen gesucht. Was wollt ihr von mir?“

Frek kann es nicht fassen. Seit Monaten suchen sie dieses Phantom und jetzt steht es hier in diesem Kellerloch. Er versucht zu erkennen, wer dort in der Ecke steht. Es fällt ihm jedoch schwer zu gehen. Seine Beine sind ganz weich und ihm ist schwindelig. Er versucht Zeit zu schinden und antwortet keuchend: „Wer sind diese Kapuzenmänner und warum lesen sie wie verrückt?“

Sie sind mein Schwarm. Sie erledigen, was getan werden muss. Die meisten von ihnen suchen für mich nach Informationen über den Weltenbaum.“
Hyphens Stimme klingt hungrig. „Ich muss alles wissen. Alles. Nur so kann ich ihn kontrollieren.“
Hyphen verstummt, während Frek zusammenbricht. „Wenn du erst zum Schwarm gehörst, wirst du alles verstehen.“

Vallaria und Fabales sehen erschrocken zur Tür. Der Mann mit den sanften blonden Locken beginnt zu reden, stockend, als wenn es ihm schwer fällt.

Ihr Ehrgeiz und Wissensdurst brachte Ruhm, Macht und Anerkennung. Die Portalnauten glaubten nicht mehr an Götter. Einzig die Forschung respektierten sie. Beweise, Experimente, Statistiken. Als der Baum ihnen nicht antwortete, kamen sie nicht auf die Idee, dass sie Fehler gemacht haben könnten. Dass es die falschen Fragen, die falsche Sprache war. Das einzige Wesen, dem sie sich unterlegen gefühlt hatten, war tot. Aber sie hatten sich geirrt.“

Der Mann lächelt Vallaria an und sieht ihr in die Augen.

Der Weltenbaum hat ein Bewusstsein. Er ist sich durchaus seiner eigenen Existenz und der vielen Welten, die er hervor bringt, bewusst. Er hatte sie nur nicht hören können. Ich… ich hatte sie nicht gehört. Sie waren so winzig. Die Menschen hier ...“ er macht eine ausholende Geste „fühlten sich so wichtig mit all ihrem Wissen, aber für mich waren sie nicht mehr als jedes andere Geschöpf.“

Die Stille im Raum ist greifbar. Val schüttelt den Kopf.

Nein, nein das kann nicht sein.“
Das klang für die junge Frau nicht plausibel. Fragen über Fragen überschlugen sich in ihrem Kopf.
Wenn der Weltenbaum in der Lage ist in seinen Welten als Mensch aufzutreten, warum hat er nicht eingegriffen?

„Warum erst jetzt?“

Mein Bewusstsein ist nicht wie eures. Die Seelen unzähliger Geschöpfe verbinden sich in mir zu einem Metabewusstsein. Ich denke in Jahreszeiten und Regentropfen. In jeder Sekunde eurer Zeit fühle ich das Vergehen und Entstehen meiner Wesen. Erst dein Kontakt mit dem Portalfluss erschuf den Funken der Erkenntnis. Langsam entwickelte sich ein neues Denken und ich begriff, dass ich mit dir Kontakt aufnehmen muss.“

In der Gestalt dieses Mannes wirkt der Weltenbaum auf Vallaria erschreckend klein, doch sie hört ihm zu.

Ich sterbe und ich hoffe, dass du mir helfen kannst.“

Der kleine Junge, das warst du, in meinem Traum und vorhin.“ stellt Val fest.

Der Mann nickt.

Bisher hat Fabales nichts gesagt. Jetzt legt er Val eine Hand auf den Arm und unterbricht sie, bevor sie mit einem Verhör anfangen kann. „Was meinst du mit, du stirbst?“

Hyphen. Es ist bestimmt Hyphen. Weißt du, wer er ist oder wo wir ihn finden?“ Vallaria stürmt auf den Weltenbaum zu. „Er vergiftet die Welten um seine Sklaven zu schaffen. Du musst ihn aufhalten.“

Ich weiß nicht wer Hyphen ist.“ Der Mann schüttelt den Kopf. „Aber es ist kein Gift. Es ist eine Krankheit. Ein Pilz, der sich immer mehr in mir ausbreitet.“

Fabales Blick fällt auf die Verflechtungen an den Wänden. „Eine Art Schimmel? Etwas wie das hier?“ Er zeigt auf die befallenden Flächen.

Wieder nickt der Mann. „Ja, deshalb hab ich euch geholt. Ich vermute, es stammt von hier. Aber diese Welt ist schon sehr lange tot und die Krankheit begann erst viel später.“

Und ich dachte, du hast mich wegen Hyphen her gebracht.“ Val starrt nachdenklich auf ihre Füße. Abrupt wendet sie sich ab und stürmt zurück zum Computer. „Irgendwo hier drinnen gibt es eine Verbindung. Ich bin mir ganz sicher.“ Hektisch fliegen ihre Finger über die Tastatur. Vallaria ist nervös und beginnt auf ihrer Unterlippe zu kauen. Sie ist ganz nah dran, davon ist sie überzeugt.

Ich lasse den Computer nach dem Namen suchen. Er ist hier drin.“ Sie klopft auf den Monitor.

Es ist Fabales, dem die Veränderung zuerst auffällt. Kleine Fältchen umgeben die Augen des Weltenbaumes. Seit dem Beginn ihres Gespräches ist der Weltenbaum fast um das Doppelte gealtert.

Val…“

Vallaria folgt Fabs Blick und runzelt erstaunt die Stirn.

Dieser Körper altert schnell, ich weiß.“ Der Mann an der Tür berührt fasziniert sein stoppeliges Kinn. „Es ist seltsam den Verfall am eigenen Körper zu erfahren.“

Bevor Vallaria etwas erwidern kann, macht der Computer seltsame Geräusche. Die Suche nach Hyphen hat etwas ergeben. Sie öffnet die Datei und beginnt zu lesen.

Hyphen ist die Bezeichnung einer Baumkrankheit. Ein Pilz, der ins Holz eindringt und den Baum von innen zersetzt. Um die Kontrolle über den Weltenbaum zu erlangen, entwickelten wir einen intelligenten Pilz. Durch die selbstständige Aneignung von Wissen, sollte der Hyphen sich weiter entwickeln, um so die bestmögliche Manipulation des Baumes zu erkennen. Wir haben die Aggressivität des Hyphens unterschätzt. Wir sind selbst für die Katastrophe verantwortlich.“

Viel zu spät bemerkt Vallaria, dass sie den Portalfluss nicht steuern kann. Sie versucht mit allen Kräften Fabales bei sich zu halten, damit er in der unberechenbaren Strömung nicht verloren geht, denn sie befürchtet ihn dann nie wieder zu finden.

Sie hatten beschlossen zu Frek und Andesit zurück zu kehren, um ihnen zu erzählen, was sie erfahren hatten und gemeinsam zu beraten, was sie nun unternehmen werden. Doch nun treibt sie hilflos herum. Ein Sog erfasst die beiden. Vallaria spürt, wie sie aus dem Fluss gerissen und zurück in irgendeine Welten geschleudert wird. Der Aufprall ist schmerzhaft. Doch ihre erste Sorge gilt Fabales. Erleichtert stellt sie fest, dass er neben ihr liegt, benommen, aber am Leben.

Sie sind in einer Art Kellergewölbe. Die stickige Luft brennt in ihren Lungen.

Vallaria macht sich Gedanken, warum sie den Portalflussich nicht mehr beeinflussen kann. Ist die Krankheit so weit fortgeschrittenen, dass Hyphen nun die Kontrolle hat? Es muss doch eine Möglichkeit geben, den Pilz zu vernichten.

Langsam richtet sich Fabales auf. „Wo sind wir?“

Ich weiß es nicht.“

Eine rauhe Stimme hallt aus einer entfernten Ecke herüber.

Willkommen, es wird Zeit, dass wir uns kennenlernen.“

Schlurfende Schritte nähern sich. Die Gestalt ist erschreckend dünn und das Gesicht mumienhaft. Was von der Haut sichtbar ist, ist mit dem Pilzgeflecht überzogen.

Hyphen.“ raunt Vallaria.

Hinter der Gestalt füllt sich der Raum mit Kapuzenträgern. Sie sehen alle gleich aus, da die Gesichter verborgen sind. Immer mehr kommen dazu, bewegen sich in synchronen Bewegungsmustern, einem Schwarm gleich.

Fabales bewegt sich unruhig. „Kannst du uns von hier weg bringen?“

Doch Vallaria schüttelt den Kopf. „Er kontrolliert jetzt den Fluss.“ Etwas lauter wendet sie sich an Hyphen. „Was willst du von uns?“

Du bist das letzte Puzzlestück, die letzte Information über den Weltenbaum. Ich brauche dich.“

Du bringst den Baum um, aber er nützt dir doch nichts, wenn er tot ist. Also warum tust du das?“ Verzweifelt versucht die Pflanzenfrau zu verstehen, was vorgeht.

Hyphen streckt die Hand nach Val aus, aber sie weicht angeekelt zurück.

Ich töte nicht den Baum, nur das natürliche Immunsystem. Wenn ich es überwinde, kann ich meine eigenen Welten erschaffen.“

Fabales stöhnt leise auf. „Frek!“ Auf den ersten Blick sehen im Schwarm alle gleich aus, aber nun erkennt er seinen Freund.

Hoffnungsvoll sieht sich Vallaria um, doch sie kann Frek nirgendwo entdecken.

Er war sehr hilfreich, dein Freund. Von ihm erfuhren wir, wie leicht du den Fluss steuerst, ohne dass dich das Immunsystem des Weltenbaumes angreift.“ Hyphen nickt und Frek schiebt seine Kapuze nach hinten. Außer einem ungesundem Flackern sind seine Augen tot und die Haut, wie bei den Anderen, mit gelblichen Flechten überwachsen.

Val schreckt zusammen.

Andesit?“ Fabales Stimme zittert.

Tot.“ Die Stimme von Hyphen klingt uninteressiert. „Aber das war kein Verlust, er wusste nichts, was uns nicht auch dein Freund erzählen konnte.“

Wieder versucht Hyphen nach Val zu greifen. Fabales stellt sich dazwischen und zieht Val ganz eng an sich heran und weicht zurück, bis sie an eine Mauer stoßen.
Auch wenn es hoffnungslos war, sie mussten es versuchen. Der Elf dreht sich um und blickt Val ihr tief in die Augen.
Ich weiß, du findest einen Weg.“

Doch sie schüttelt den Kopf. Der Portalfluss ist verschlossen, eine Flucht ist völlig unmöglich.

Ein Raunen geht durch den Schwarm, als ein Mann erscheint, von Alter und Krankheit gezeichnet.

Fabales erkennt ihn wieder und reißt betroffen die Augen auf. Er hatte gehofft, der Weltenbaum würde einen Weg finden, sie zu retten. Doch nachdem dieser so lange gegen die Krankheit in sich gekämpft hatte, sieht man ihm den nahenden Tod nun an.

Mit einer tröstenden Geste streichelt der Greis über Vals Wange.

Leben ist ein Kreislauf. Alles endet und beginnt von neuem.“

Aber ohne den Weltenbaum, wird es kein Leben geben, denkt Fabales verbittert.

Es fällt Hyphen schwer zu begreifen, was vor sich geht. All sein Denken, seine Existenz beruhen auf dem Fakt, dass der Baum kein Bewusstsein, keine Seele hat. Aber sie steht vor ihm, der Greis ist die Seele des Baumes. Das geht über sein Begreifen hinaus. Die Beweise sind eindeutig, doch er weigert sich einzugestehen, dass die Forscher einen unverzeihlichen Fehler machten. In ihm tobt ein Konflikt. Er war dazu geschaffen, den Weltenbaum zu erobern und die Natur in ihm ist stärker. Mit einem wütendem Knurren greift er an.

Fabales und Val sehen wie der Greis seine Arme hebt, als wolle er sie beschützen, dann bekommen sie einen Stoß.

Zwischen Chaos und dem Nichts spannt der Weltenbaum einen Raum für die Existenz des Lebens. Mit letzter Kraft hat die Seele des Baumes Vallaria und Fabales aus der begrenzten Enge der Portalwelten geschleudert. Auch wenn nun alle Blüten schwarz sind und langsam herab fallen, erkennen die beiden noch immer die Schönheit des Baumes.

Sie sind die letzte kreative Schöpfung, die Wiege des Lebens. Gemeinsam werden sie die Seele des neuen Weltenbaums sein.

Copyright © 2010 by Simone Wilhelmy

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Bruce Coville wurde 1950 in Syracuse, New York, geboren. Bevor er in den USA erfolgreicher Kinderbuchautor wurde, verdiente er seinen Lebensunterhalt als Grundschullehrer. Nebenbei arbeitete er immer wieder an Kinderbüchern, teilweise gemeinsam mit seiner Frau. Bruce Coville und seine Frau haben drei Kinder, vier Katzen und einen Hund.

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Updated: 17. April 2011 — 01:35

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  1. Ich weiß *g* einen Buchvorschlag brauchst du auch. Ich such am Wochenende was raus. Ich sollte wirklich anfangen mir das früher zu überlegen 🙂

  2. Wie findest du das hier:

    Coville, Bruce
    Die Schlacht am Weltenbaum

    Übersetzt von Karl, Elke
    Verlag : Loewe
    ISBN : 978-3-7855-6019-8
    Einband : Paperback
    Preisinfo : 7,95 Eur[D] / 8,20 Seiten/Umfang : ca. 336 S. – 19,0 x 12,5 cm
    Produktform : B: Einband – flex.(Paperback)
    Erscheinungsdatum : 15.09.2010
    Aus der Reihe : Die Einhornchroniken

    Die hasserfüllte Beloved ist mit ihren Jägern in das wundersame Land Kirin eingedrungen. Jetzt hat sie die Chance, die Einhörner ein für alle Mal auszulöschen! Kirins magische Bewohner schweben damit in größter Gefahr: Die Jäger haben bei ihrem rücksichtslosen Einfall ins Land der Einhörner den Weltenbaum schwer verletzt! Und mit ihm liegt auch Kirin im Sterben … Nur erbitterter Widerstand gegen Beloved und die Heilung des Weltenbaums können Kirin retten. Während die Einhörner sich auf die alles entscheidende Schlacht vorbereiten, erbittet Cara Hilfe vonseiten der Drachen. Mehr und mehr Bewohner Kirins verbünden sich, um ihre Welt zu retten – doch die Zeit verrinnt schnell …

  3. das passt zwar nicht vom Genre, aber das Thema klingt gut.
    Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. 🙂 Würde mir als Buchvorschlag gefallen.

  4. Buchvorschlag ist drin, mal schauen!

  5. passt schon 🙂 Danke nochmal
    Jetzt muss ich mich nur entscheiden, was in den Wettbewerb soll, aber ahhh… sie sind beide nicht so gut.
    Ach noch keine Ahnung

  6. Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen!

  7. Ich habe sie jetzt noch nicht gelesen, aber prinzipiell würde ich sagen: besser als nichts 😉

    Es gibt ja noch mehr Wettbewerbe, das heißt, beim nächsten Mal nominierst du einfach die andere.

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