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DER TOD DES PFAFFEN – Visionäre erotisch-obszöne Kurzgeschichte (Teil 2) von Günter Maria Langhaus (gekürzte Version)

DER TOD DES PFAFFEN

Visionäre erotisch-obszöne Kurzgeschichte (Teil 2)

von

Günter Maria Langhaus

(gekürzte Version)

(zurück zum vorherigen Teil)

Sie streckte ihr Becken nach vorne, mit den Fingern beider Hände massierte sie sich, grunzte, schimpfte in unartikulierten Lauten während sie sich mit den Fingern immer wieder selbst stimulierte. Wahn! Teuflischer Wahn!

Dann wurde sie ruhiger, beendete ihren undefinierbaren Wortschwall und die deftigen Obszönitäten. Mit halb angewinkelten Armen stand sie vor dem Altar, ließ ihren Körper sanft hin und her schaukeln, spöttisches Grinsen eroberte ihr Gesicht, sie begann leise zu kichern, dann lauter, Lachen, furios, ein Hauch von Hysterie, sie ballte die Fäuste, streckte die Arme, jauchzte, tanzte; Andreas starrte auf ihre wippenden Brüste, die vibrierenden Schenkel, die Fantasie eines obszönen Allegros breitete sich in seinem Hirn aus.

Es dauerte Minuten bis sie allmählich wieder in die Realität zurück fand, langsam beruhigte sie sich, blieb schließlich still stehen, sah zu ihm herüber, triumphierend lachte sie ihn an als hätte sie nach hartem Kampf eine Befreiung erfahren. Als sie sich neben ihn setzte legte sie ihren Kopf auf seine Schulter:

„War ich schlimm?“

„Wie mann’s nimmt, nichts für zarte Gemüter.“

Dagmar lachte. Für grimmige Gemüter auch nicht!“ Und nach einer Weile fragte sie ernst: „Fandest du mich doof?“

Er streichelte ihren Busen: „ Nein. Du warst ja richtig in Rage. Ich glaube da ist viel von früher hoch gekommen.“

„Könnte sein. Ich habe mir vorgestellt, all die verknöcherten Frommen hätten vor mir gesessen, und der Grimme in der ersten Reihe.“

„Der hätte sich bestimmt selbst befriedigt“, lachte er.

„Ja, das hab‘ ich mir auch vorgestellt. Ich habe mir vorgestellt wie all die alten Knacker damit anfingen.“

„Du hast aber schon irgendwie eine versaute Fantasie, oder?“

„Schlimm?“

„Im Gegenteil! Ich liebe Frauen mit versauten Fantasien!“

Sie kuschelte sich an ihn, rieb ihre Wange an seiner Schulter, ihre Hand fuhr über seine Brust, hinunter zum Schoß, zart begann sie ihn zu streicheln, lächelte.

„Jetzt du“, forderte sie ihn schließlich auf, „einmal will ich sehen wie ein nackter Kerl vor dem Altar predigt.“ Andreas konnte ein mulmiges Gefühl nicht unterdrücken, sie waren schon recht lange hier in der Kirche, und laut waren sie auch gewesen. Vielleicht hatte sie draußen jemand gehört, vielleicht kam der Mann mit dem Schlüssel ja zurück, oder es gab einen Nebeneingang. Aber er wollte Dagmar das Vergnügen auch nicht verderben, hatte er doch den Eindruck, dass ihr Treiben zu so einer Art Abrechnung gerierte, über zwanzig Jahre später! Er erhob sich also, aber sie schritt sofort ein:

„Du bist noch nicht erregt. Ich will natürlich einen nackten erregten Prediger sehen“, und umgehend machte sie sich an die Arbeit. Darin war sie wirklich geschickt, ihre zarten Hände, ihre feuchte Zunge.

„Schmeckt lecker“, kommentierte sie zwischendurch mit Kennergeschmack und sah zu ihm auf. Aber dann widmete sie sich wieder seinen Befriedigungswerkzeugen, wie sie es nannte. Und mit Erfolg, leuchtend rot im matten Licht, das von den Laternen draußen durch die großen Fenster ins Kirchenschiff fiel. Wie aufgefordert begab er sich nun auf die Empore, stellte sich stramm in Position und begann wie Dagmar mit erhobenem Zeigefinger und Blabla eine Predigt zu imitieren. Sein Ton wurde mal sanft, mal drohend, er ballte die Faust, spannte die Muskel, theatralisch arbeitete er mit beiden Händen, weit aufgerissenen Augen und er bohrte den Finger immer wieder in den imaginären Sündenpfuhl.

Dagmar war begeistert. Auf den Knien rutschte sie zum Altar, beugte sich vor um seine Füße zu küssen, dann warf sie ihren Oberkörper zurück, sie offenbarte sich dem Prediger, er sollte alles sehen! Andreas steigerte sich, stachelte sie an, sie warf sich hin und her, wälzte sich vor ihm auf dem Boden.

Eine dramatische Pause. Verzweifelt starrte sie ihn an, sein Blick bohrte sich in das sündige Fleisch, demütig kroch sie zu ihm hin, umklammerte sein Bein, bittender Blick nach oben. Gebieterisch zeigte er auf seine Genitalien, gehorsam nahm sie sich ihrer an bis er ihr Einhalt gebot.

Und wieder von Neuem, wieder kroch sie vor ihm auf dem Boden, seine Worte schlugen auf sie ein, quälten sie körperlich, sie, die Sünderin, sie streckte ihm ihren Hintern entgegen, rückwärts rutschte sie auf den Knien zu ihm hin, lockte ihn. Andreas hielt inne, betrachtet das sündige Weib: Strafe! Und seine flache Hand klatschte auf die dargebotenen Backen, immer wieder. Sie zuckte mit jedem Schlag, stöhnte, trieb ihn an:

„Ja! Bestrafe mich! Ich habe es verdient! Ich bin besessen! Treibe den Satan aus mir heraus! Sieh mich an, mich verdorbene Hure!“

Und sie warf sich auf den Rücken, robbte näher zu ihm hin, streckte ihm ihr Becken entgegen, sie hatten beide jegliche Kontrolle verloren. Er stellte sich über sie, gebieterisch über ihrem Gesicht:

„Bedien mich, du dreckige Nutte!“

Sie kroch zwischen seine Beine um mit beiden Händen seinen Befehl auszuführen. Satanisches Lachen hallte durch den dunklen Raum, erstickt von seiner Faust die er ihr ins Maul stopfte!

Ihre Augen trafen sich, teuflische Blicke aus spaltförmigen Linsen.

Jetzt packte er sie, warf sie auf den Altar, ätzende Säfte tropften auf die kostbare Decke, gieriges Räkeln, wollüstiges Grunzen.

Er grapschte das Kruzifix, eins der Utensilien, die am Rande des Altars lagen, quetschte den Corpus auf Dagmars Brust, drehte es, die scharfen Kanten bohrten sich in das weiche Fleisch, sie schrie, er rieb das Kreuz auf ihrem Leib, rote Streifen über Bauch und Becken, dann den langen Stiel tief in ihren Unterleib, der Heiland trieb es mit der Hexe! Sie stöhnte, wild fuchtelte sie mit den Armen in der Luft, immer wieder bäumte sie sich auf, dann führet er das Kruzifix zu ihrem Mund:

„Hier! Friss, du Hexe! Friss deinen sündigen Saft!“ Und er stopfte ihr den Stil tief in den Rachen. Dagmar röchelte, Sabber tropfte aus ihren Mundwinkeln und lief in kleinem Rinnsal über ihre Wangen während er sich an ihrem zuckenden Leib weiter ergötzte.

Heftiges Qualen durch seine Hand.

Seine Nägel bohrten sich in ihre Haut.

Dann, endlich, die Säfte ihres sündigen Tuns waberten über den Altar. Ohne Gnade trieb er die Hure unter ihm in die tiefste Hölle, spießte sie auf, durchbohrte sie, die Flammen des Fegefeuers umschlangen ihre schwitzenden Körper, ja! Ja! Verbrennen sollst du! Schmoren in der Glut! Der Teufel schlägt dir die Seele aus dem Leib, nagelt deinen Leib bis du im Finale in den tiefsten Abgründen versinkst!

Nur langsam flaute die Erregung ab, eng umschlungen lagen sie auf dem Boden neben dem Altar, Ruhe. Absolute Ruhe.

An der Tür ein Geräusch, Klimpern eines Schlüsselbundes. Hastig krochen sie zu den Bänken vor denen sie ihre Kleidung verstreut hatten.

„Mein Slip“, flüsterte sie, „wo ist mein Slip?!“

„Egal. Zieh an was du findest!“

„Hallo“, rief es von vorne, der Lichtkegel einer Taschenlampe wanderte durch den Raum, „ist hier jemand?“

„Ja, hier“, antworte Andreas jetzt während er sich die Hose zurecht rückte.

Die Taschenlampe blendete. „Was machen Sie hier?“ kam es streng von vorne.

„Wir waren eingeschlossen. Gut dass sie kommen.“

Der Lichtkegel wanderte von Kopf bis Fuß über ihre Körper, verharrte dann abwechselnd auf ihren Gesichtern, Langsam kam der Küster näher.

„Wie kommen Sie hier herein?“ fragte er als er sich auf wenige Meter genähert hatte.

„Wir haben die Kirche besucht, und als wir sie wieder verlassen wollten war sie verschlossen. Wir haben gerufen, aber es hat uns niemand gehört.“

„Haben Sie mich denn nicht gehört als ich die Kirche verschloss?“

„Nein.“

Der Küster musterte die beiden erneut von oben bis unten, er spürte, dass hier irgendwas nicht richtig war, und obgleich er das Licht der Lampe umher kreisen ließ konnte er keine Indizien finden.

„Wir haben gerufen“, fuhr Andreas fort, „dann haben wir auch mal geschrien, in verschiedenen Tonlagen in der Hoffnung dass die höheren Tonlagen draußen gehört werden.“

„Ja, Gottes Mauern sind sehr stabil“, kam es lakonisch zurück, und dann: „Wissen Sie, wir müssen die Kirche nachts immer abschließen, es wird zu viel gestohlen oder auch randaliert“, und erneut ließ er den Lichtkegel über Dagmar und Andreas gleiten um zu sehen ob sie vielleicht doch etwas eingesteckt hätten.

„Bitte zeigen Sie mir, was Sie in ihren Taschen haben, sonst sähe ich mich gezwungen die Polizei zu holen.“

„Kein Problem, Herr Küster, wir sind anständige Leute. Wir hatten uns gestritten und wollten nur in einem Ort der Ruhe zu uns zurück finden. Dieser Ort hat eine besondere Bedeutung für meine Frau, sie ist hier aufgewachsen.“

Die Gesichtszüge des Mannes entspannten sich während die beiden Ihre Taschen entleerten und umstülpten.

„Bitte entschuldigen Sie mein Misstrauen. Ich hoffe Sie konnten mit Gottes Hilfe wieder zur Ruhe finden. Und Sie sind von hier?“ fragte er an Dagmar gewandt.

„Ich bin hier geboren, ist schon lange her; Pastor Grimme war – na, wie soll ich das sagen, er war sowas wie mein Mentor – in gewisser Weise irgendwie.“

„Mentor? Also, verstehe ich Sie richtig, dass er sie in positiver Weise beeinflusst hat, junge Frau?“

„Ja, das ist korrekt.“

„Pastor Grimme, ja, ein ehrenwerter Mann. Der gütige Herrgott hat ihn vor einigen Jahren zu sich gerufen.“

„Oh, das – das tut mir leid.“

„Er ist auf dem Friedhof hier im Ort begraben, falls Sie ihn noch einmal besuchen möchten.“

„Sicher, das werde ich tun.“

Inzwischen hatten sie den Ausgang erreicht.

„Darf ich Ihnen“, mischte Andreas sich wieder ein, „für Ihre Unannehmlichkeiten eine kleine Aufmerksamkeit für die Bedürftigen zukommen lassen? Unsere Ungeschicklichkeit tut uns aufrichtig leid.“

Der Küster hielt die Hand auf. „Der Herr sei mit Euch“, und er verschwand im Dunkel der Nacht.

„Du Schleimer!“ fauchte Dagmar als sie außer Hörweite waren, „du gibst dem auch noch Geld!“

„Und du? Grimme, dein Mentor?“

„Er war ja in gewisser Weise mein Mentor!“

„In gewisser Weise! Der Küster hat bestimmt gedacht, du beschuldigtest ihn der sexuellen Übergriffe.“

„Na und? Soll er doch!“

„Und in welcher Weise war er nun dein Mentor?“

„Ohne diesen Arsch wäre ich nicht so wie ich bin!“ Ihr Ton wurde zunehmend gereizter.

„Du meinst nicht so  – so radikal?“

„Radikal? Vielleicht.“  Und nach einer Gedankenpause fuhr sie fort: „Er war der Dreh- und Angelpunkt meines jugendlichen Protestes. Der Inbegriff des Konservativen, Spießigen, Verknöcherten, Prüden …“

„Schon gut. Reg dich ab.“

„Ich will mich aber nicht abregen! Das ist lange her, ich weiß, und trotzdem ist es immer noch gegenwärtig in mir!“

„Dann setz dich mal richtig damit auseinander um das Problem endlich ad acta zu legen.“

„Scherzkeks! Das geht nicht so über’n Kopf. Das sitzt tief drin in der Seele, im Herzen.“

„Versuch’s trotzdem, oder grade deswegen. Wenn ich kann  helf‘ ich dir dabei. Du musst anfangen das alles lockerer zu sehen. Stell dir doch vor wie der jetzige Pastor, der ja immerhin der geistige Erbe von Grimme ist, morgen in die Kirche kommt und unsere Slips da vorne findet“, und er lächelte sie aufmunternd an.

„Du hast deinen auch nicht an?“ schelmische Neugierde verdrängte ihre Gereiztheit.

„Die Zeit war so knapp, weißt du doch“, grinste er.

Sie hielt an, mit der rechten Hand fuhr sie hinten unter seinen Hosenbund, als sie seinen nackten Hintern spürte entfuhr ihr ein lüsternes „Ahhhh,“ und dann quetschte sie ihre andere Hand auch vorne in seine Hose, sie wühlte, knetete seine Backen und arbeitete sich so immer tiefer vor bis sie ihre Hände in seinem Schritt falten konnte: Mit lautem „Ha!“ versuchte sie ihn anzuheben, was natürlich misslang, aber ihr Unterarm drückte sich fest auf seinen Hintern.

„Aber du kannst mir wirklich helfen“, gurrte sie nach einer Weile mit tiefem Unterton.  Die linke Hand hatte sie aus seiner Hose genommen, mit den Fingern der rechten kniff sie in seinen Hintern. Andreas sah das Unheil auf sich zukommen. Und so wie er seine neue Freundin an diesem Abend kennen gelernt hatte war es wahrscheinlich ein obszönes.

„Wie gehen heute Nacht auf den Friedhof!“ Ihr Ton erlaubte keinen Widerspruch.

„Ich will sein Grab sehen! Nackt! Ich drück ihm meine Brust da drauf damit die Mumie von unten daran nuckeln kann! Meine Lust ätzt die Grabplatte weg, ha! Und dann nimmst du mich dabei von hinten!“

Andreas atmete tief durch, sah sie an. Grinsend schaute sie zurück – da war es wieder, dieses satanische Grinsen! Mit dem Finger dirigierte sie in vorwärts.

Sowas musste ja kommen, dachte Andreas, und ergab sich zunächst in sein Schicksal, vielleicht würden sich Gelegenheiten ergeben den Lauf der Dinge noch zu ändern. Gleichzeitig überlegte er, ob sie schon immer solch eine obszöne Ader hatte oder war es die Konfrontation mit der Vergangenheit? Was sie grade gesagt hatte, also, etwas vergleichbar Versautes hatte er noch nie von einer Frau gehört! Offensichtlich hatte sie sich damals massiv eingeengt gefühlt, nicht nur durch direkte Verbote von anderen sondern auch durch die Verbote in ihrem eigenen Kopf. Wenn man in so einem engstirnigen Milieu aufwächst verinnerlicht man wohl auch diese Werte. Dagmar konnte das damals aber zunehmend nicht mehr mit ihrem Intellekt und vor allem nicht mehr mit ihrem Körper, ihren Hormonen, vereinbaren.  Es muss ein schlimmer Konflikt gewesen sein, Andreas hatte von Freunden aus streng katholischen Gegenden schon derartiges gehört, aber für junge Frauen war das alles wahrscheinlich noch viel schlimmer. Dagmar, so erklärte er sich ihr Verhalten, war damals wohl als sexuelles Wesen regelrecht explodiert und unterlag geradezu einem Zwang ihren Sex auszuleben, wobei sie wahrscheinlich bizarre Praktiken entwickelte mit denen sie  ihre Umgebung zu schockieren gedachte, insbesondere die Kirche, die sie als Ursache allen Übels ausgemacht hatte, personifizier in Pastor Grimme. Auf den hatte sie dann all ihre Wut und den Frust fokussiert. Aber offensichtlich waren die Befreiungsschläge nicht nachhaltig genug, sonst würde das ja nun nicht alles wieder an die Oberfläche kommen. Andreas hatte bisher noch nicht diese Lust auf provozierenden Sex bei ihr festgestellt, auch in ihrer Ausdrucksweise war sie bis gestern wesentlich gemäßigter gewesen; Worte wie sie jetzt immer wieder benutzte hatte sie wenn überhaupt nur in höchster Erregung gerufen, und über Analsex hatten sie auch noch nicht gesprochen. Natürlich wäre das irgendwann gekommen, Andreas stand dem ja durchaus nicht ablehnend gegenüber, aber das erste Mal hätte schon eine etwas entspanntere Situation sein können als nachts auf einem Grabstein!

Sein Schweigen interpretierte sie offensichtlich als Zustimmung, wenn sie diese überhaupt in Zweifel gezogen hatte, jedenfalls malte sie sich die Szene genüsslich aus:

„Ich werde mich ihm hingeben“, grunzte sie, „ich werde ihn aufsaugen tief in meinen Körper, meine Genitalien werden seinen Kopf einhüllen, langsam und glitschig werden sie über sein Gesicht kriechen, es schmatzt und sabbert, dann seinen Hals, hilflos zappeln seine Gebeine während sein Korpus immer tiefer in meinem Unterleib verschwindet, hinein gezogen von meiner unbändigen Lust! Meiner Gier! Er kann sich nicht wehren, dieser riesige Phallus – nein, nicht Phallus, so schön ist er nicht. Er ist ein riesiger, hässlicher Vibrator, zuckendes faules Fleisch, und diese vergammelte Heiligkeit besorgt mir dann die teuflischste Befriedigung den ich je gehabt habe! Ha!!“

Andreas sah sie schräg von der Seite an. Er hatte ja schon viele erotischen Spielarten kennengelernt, aber das war ihm denn doch neu, und er wusste nicht so genau ob sich bei Dagmar da nicht vielleicht  eine kleine Macke offenbarte, Nekrophilie zum Beispiel? Oder meinte sie das nicht so ganz ernst?

Gedankenverloren gingen sie durch den nächtlichen Ort, Dagmar kicherte ab und zu verhalten während Andreas gar nicht wusste wo sie überhaupt hin gingen, zu ihrer kleinen Pension jedenfalls nicht. Und dann standen sie plötzlich vor der Friedhofsmauer …

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Copyright (C) 2015 Text  by Günter Maria Langhaus. Ungekürzte Version(en) der Kurzgeschichte(n) finden sich unter http://www.gm-langhaus.de/html/kurzgeschichten.html

Bildrechte: “Psychogenese – Dem Wahnsinn auf der Spur” (Psychogenese5.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

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Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

BUCHTIPP DER REDAKTION:

Die Reise nach Namibia (Kartoniert)
Erotischer Roman
von Langhaus, Günter Maria

Verlag:  Fouque (Frankfurter) Literaturverlag
Medium:  Buch
Seiten:  243
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  September 2014
Maße:  146 x 208 mm
Gewicht:  328 g
ISBN-10:  3837214834
ISBN-13:  9783837214833

Kurzbeschreibung
53 lange Tage liegen vor einem Paar, das sich von Deutschland aus mit dem Auto auf den Weg durch Afrika macht. Der Protagonist möchte nach kurzem Aufenthalt in Lübeck zurück nach Namibia. Doch welches Geheimnis hütet seine Begleiterin? Ist sie die Rühr-mich-nicht-an, als die sie sich immer gezeigt hat? Oder eine Nymphomanin, die ihre sexuellen Bedürfnisse nur schwer unter Kontrolle halten kann? Das enge Zelt, die Hitze Afrikas und die Schönheit dieses Kontinents lassen eine intensive Nähe entstehen, in der sich die beiden Stück für Stück offenbaren können. Psychisch wie physisch legen sie Hemmnisse ab, bis sie ihre Seelen und Körper vollkommen nackt voreinander zeigen. Schamlos und frei wird die Kommunikation zur Erotik und der Sex zur Sprache. Zärtlichkeit, Abgründe aus Wut und Gewalt sowie hemmungsloser Sex unterliegen keiner Zensur.

Autor
Günter Maria Langhaus wurde 1950 in der Nähe von Köln geboren, Abitur 1971, anschließendes Studium der Biologie und Landwirtschaft an verschiedenen Universitäten Deutschlands. Seine berufliche Tätigkeit als Berater ließ ihm immer wieder Zeit für längere Reisen, unter anderem in den arabischen Raum sowie in das südliche Afrika. Diese Reiseerlebnisse einerseits und die Erfahrungen der sexuellen Revolution Anfang der Siebziger andererseits waren entscheidende Faktoren, die ihn zu seinem Erstlingswerk „Die Reise nach Namibia“ inspirierten.

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7 Comments

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  1. Hier setzt sich fort, was ich bereits zu Teil 1 geschrieben habe.

    Manche Szenerien werden deutlich besser beschrieben, bei anderen fehlt ein genauer Ablauf der Situation.

    In der Altar Szene hätte ich mir gewünscht, mehr über den diabolischen Charakter Dagmars zu erfahren, ihre Gier und ihren Hass so richtig greifen zu können, alleine schon vom Lesen der frivol obszönen Szene entweder vor Scham zu erröten, oder… naja, eben das Gegenteil.

    Die Küster Szene ist mir zu viel Dialog und zu wenig Umschreibung der Verfassung und Gedanken der Protagonisten. Unrealistisch finde ich, dass der Küpster zumindest nicht den Hauch eines Zeifels an der Ehrlichkeit der beiden hat.
    So wie ich es verstabnden habe, dürfte gerade der Altar sher unordentlich aussehen und mit Körperflüssigkeiten befleckt sein. So wie Andreas Dagmar durchgef*** hat, dürfte zumindest sie furchtbar zerzaust, verschwitzt und errötet sein von der Durchblutung, ähnlich bei ihm.
    Sie sehen bestimmt nicht, wie normale, versehens eingeschlossen Besucher aus.

    Die Friedhofsszene wurde nur angekündigt, beschrieben, aber die hätte ich gerne erlebt als Leser.

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