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DER SCHÖPFUNGSMYTHOS DER BIDJOGOS – eine mündliche Überlieferung, interpretiert und wiedergegeben von Detlef Hedderich

DER SCHÖPFUNGSMYTHOS DER BIDJOGOS


Eine mündliche Überlieferung, interpretiert und wiedergegeben

von

Detlef Hedderich

Am Anfang erschuf Gott die Welt. Danach erschuf er einen Mann und eine Frau. Sie gebar vier Töchter und gab der ersten den Namen Urakuma, die zweite nannte sie Uminka, die dritte Uraga und die vierte Unkah.

Zunächst lebten die vier Geschwister in schöner Gemeinsamkeit, aber dann begannen sie einander nicht mehr richtig zuzuhören und schließlich zerstritten sie sich.

Als Gott den Streit unter den Schwestern bemerkte, trennte er sie von einander. Doch Urakuma und Uminka taten sich zusammen und gründeten eine Familie. Da schlossen sich auch die beiden anderen, Uraga und Unkah, zu einem Paar zusammen. Von diesen vier Frauen, stammen alle Menschen ab.

Urakuma und Uminka übertrug Gott die Macht über die Erde und machte dabei all ihren Reichtum zum Geschenk. Urakuma erhielt sogar die Macht über alle Elemente und Naturerscheinungen. Damit die beiden anderen Schwestern nicht leer ausgingen übertrug ihnen Urakuma die Macht über das Meer und die Fische und auch über den Regen.

Nach einiger Zeit waren aus den beiden Ehen so viele Kinder hervorgegangen, dass Gott sie auf verschiedene Länder der Erde verteilen mußte, damit sie nicht einander in Streit gerieten, denn es herrschte kein Frieden unter ihnen. Auf diese Weise entstanden die unterschiedlichen Völker und Rassen.

Schließlich mußte Gott für sie auch noch unterschiedliche Sprachen erfinden, damit sie sich immerhin in den Grenzen des eigenen Landes verständigen konnten. Deswegen haben die Menschen unterschiedliche Sprachen, obwohl sie einen gemeinsamen Vorfahren haben, Gott.


ENDE


Copyright (c) 2011 by Detlef Hedderich

Bildrechte: Coverillustration “Evolution. – Menschheitsgeschichten” (http://www.chaosrigger.org/pixel02/upload/2011/02/06/20110206232618-23a74ac6.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Cyborgs01-89-minus34-minus54.jpg” (Originaltitel: 20110206232618-23a74ac6.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Bildrechte: “Sagen” (Zeichnung-Sagen.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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9 Comments

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  1. Deshalb sind die Bidjogos (was für ein blöder Name) ausgestorben: Vier Töchter, welche zwei Pärchen bilden und Kinder (oh, da muss ich wohl in Biologie geschlafen haben) zeugen. Die Bidjogos haben keine Ahnung von Fortpflanzung gehabt. Außerdem ist ihre Phantasie für Kindernamen auch auf einen Anfangsbuchstaben sehr begrenzt. 😉

    Gut, das wir wissen, wie es geht …

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  2. Felis Breitendorf

    Ich glaube, das die aber nicht ausgestorben sind und bis heute in Guinea-Bissau leben. Dort ist die Bidjogo-Shamanin des Dorfes sogar mit einem Deutschen verheiratet und backt deutsche Brötchen fürs ganze Dorf. Habe ich im TV gesehen!

  3. Das Rezept fürs Überleben = Manna = Brötchen, ob nun deutsche oder französisches Baquette.

    mgg (mit Brötchen im Mund)
    galaxykarl 😉

  4. Vielleicht haben da wir was nicht begriffen mit der Fortpflanzung 😉

  5. Micha, vielleicht meinst du 4 Töchter und ein knackiger Kerl wie du oder ich?
    Da würde sich die Menschheit sicher … äh, entwickeln. 😉

    Aber im Ernst: Solche Schöpfungsmythen sind doch sehr, sehr von der regionalen Umwelt des Volkes bestimmt, der diesen Mythos sich ausgedacht hat.

    Unser eigener – christlicher – Mythos ist da um keinen Deut besser: Adam und Eva werden von Gott erschaffen. OK, das kann ich ja noch großzügig hinnehmen. Beide bekommen 2 Söhne, eben Kain und Abel. Schön, das ist reine Biologie. Aber dann geht einer der Söhne „in die Welt hinaus“ und nimmt sich eine Frau. Äh, was? Woher kommt die? Ein Parallelprojekt von Gott, vom dem er Adam und Eva nix erzählt hat? Ist das Weib vom Baum gefallen oder was?

    Also diesen Teil all der Schöpfungsmythen nehme ich als zum Teil langweilige, weil sich wiederholende, regional gefärbte Märchen wahr, mit mehr oder weniger Unterhaltungswert, ein wenig anthropologischen Wert und eigentlich mehr als Einblick in die begrenzte Sichtweise, weil eng begrenzt und erforschte Umgebung desjenigen Urvolkes. Mehr nicht.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 🙂

  6. Ich sehe das ganze eigentlich schon fast als Fantasy, Märchen oder Esoterik an. Wir werden sehen, ob ich noch weitere auftreibe.

  7. Ist schon merkwürdig, wie sich die verschiedenen Schöpfungsmythen unterscheiden.

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