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DER LETZTE SEINER ART – VERFOLGT VON ROBOTERN. Leseprobe aus dem Science Fiction-Roman: DAS ÜBERLEBEN, DAS STERBEN UND DER KRIEG (Teil 1) von Felis Breitendorf

Erstellt von Felis Breitendorf am Mittwoch 10. August 2011

DER LETZTE SEINER ART – VERFOLGT VON ROBOTERN

Leseprobe aus dem Science Fiction-Roman:

DAS ÜBERLEBEN, DAS STERBEN UND DER KRIEG

(Teil 1)

von

Felis Breitendorf

Frruuggg programmierte zwei der letzten drei Fänger im Rondell seiner Arche um die beiden Verfolger auszulöschen. Frruuggg war das letzte seiner Art. Alle anderen Schiffe seiner Sippe waren von den Jägern der MARTURA-KONDIANZ restlos vernichtet worden. Die letzten 54 Archen-Schiffe waren über eine spezielle Ringkommunikation mit einander verbunden gewesen. Jedes dieser Schiffe war mit einem Königin-Gestaltwandler-Wesen und seinen unausgeschlüpften Eiern besetzt gewesen, die von der brennenden Heimatwelt Brruugggooos in alle Richtungen geflohen waren, von denen die Schlachtschiffe der MARTURA-KONDIANZ nichts übrig gelassen hatte. Damit wenigstens ein Königin-Wesen einen neuen Staat gründen konnte, irgendwo weit weg auf einem anderen Planeten, hatte man sich getrennt. Jede Arche versuchte sein Glück und glitt in den Hyperraum ein, jedes in eine andere Richtung. Sofort hatten sich Abertausende der Roboterschiffe an die Fersen der fliehenden Archen geheftet und waren diesen gefolgt. Gnadenlos folgten die Maschinenwesen den Reptilien-Körperwandler-Wesen, die sich selbst die BBBRRROGGGRRR nannten. Zwar waren die BBBRRROGGGRRR-Archen weitaus besser bewaffnet, doch die Roboterschiffe waren einfach zahlenmäßig so weit überlegen, dass letztlich jedes der einzelnen Lämpchen auf der Anzeige vor Frruuggg erlosch, was deren Vernichtung bedeutete. Die Fähigkeit der MARTURA-KONDIANZ-Schiffe, anderen Schiffen auch durch den Hyperraum folgen zu können, war dabei zusammen mit ihrer unsagbar hohen Anzahl der Schlüssel für ihren Erfolg.

Frruuggg hatte bislang großes Glück gehabt und nur die Tatsache, dass es aus dem Hyperraum kommend in einen Asteroidenfeld ausgetreten war, hatte sein Überleben möglich gemacht. In diesem Feld hatte es sich verstecken können und schließlich gelang es in den Hyperraum zu flüchten während Tausende von Roboterschiffen das Feld nach der Arche durchsuchten. Doch ein rundes Dutzend der Roboterschiffe hatten Frruuggg rechtzeitig in den Hyperraum folgen können. Nachdem Frruuggg die Arche im Orbit eines roten Riesensterns, der von drei toten Gesteins- und vier riesigen Gasplaneten umkreist wurde, aus dem Hyperraum ausspucken ließ, versteckte es sich in den obersten Schichten eines dieser Gasplaneten und schaffte es so, dass die Roboterschiffe sich trennten und einzeln nach ihm suchten. Bei diesem Versteckspiel war Frruuggg so geschickt vorgegangen, dass es sich die meisten der Jäger vornehmen konnte und diese vernichtete. Zum Schluß waren es nur noch zwei Roboterschiffe, die noch intakt waren. Doch auch Frruugggs Arche hatte einiges abbekommen: die meisten der Kurzstreckengeschütztürme auf der Außenseite der Arche waren beschädigt worden und nur noch eines davon konnte Impulsgeschosse von sich geben, aber leider war das Geschütz nicht mehr wirklich steuerbar. Die Fernlenkgeschosse waren inzwischen auch fast alle aufgebraucht. Da Frruuggg klar war, dass es das Weite suchen mußte, bevor die restlichen Roboterschiffe in dieses System kamen und Frruuggg dann mit Sicherheit vernichtet würden, riskierte das Wesen es, dass die zwei übrig gebliebenen Schiffe im folgten und dabei bis zum erneuten Eintritt in den Hyperraum auf ihn feuern konnten.

Als Frruuggg endlich in den Hyperraum eintrat, in dem die Roboterschiffe nicht mehr auf die Arche feuern konnten, war sie reif für den Schrott und so verfrachtete Frruuggg alles was es noch zusammenraffen konnte in die Rettungskapsel. Dem reptilianischen Körperwandler-Wesen war klar, dass die Arche keinen weiteren Hyperraumeintritt mehr schaffen würde und mit viel Glück würde es den letzten Austritt noch überstehen und Frruuggg könnte mit der Kapsel flüchten, die zwar durch seine Bauweise und dem speziellen Antrieb für die Roboterschiffe nicht zu entdecken war, doch leider auch nicht über einen Hyperraumantrieb verfügte. Aus diesem Grund hatte sich Frruuggg dazu entschlossen den Austritt in der Nähe einer gelben Sonne, die möglicherweise einige Planeten aufwies, die sich als Lebensraum nutzen ließen, stattfinden zu lassen. Einziges Problem waren die letzten zwei Roboterschiffe, die es zu vernichten galt. Und auch die Arche mußte vernichtet werden, damit die später nachfolgenden Roboterschiffe nur noch die Überreste der drei Schiffe finden und sich dann wieder auf den Heimweg machen würden ohne sich um das Sonnensystem in der Nähe zu kümmern. Das ganze mußte so geschehen, dass die beiden letzten Roboterschiffe, die mit Sicherheit Datenbojen ausstoßen würden, die die nachfolgenden, aus dem Hyperraum kommenden Roboterschiffe informieren würden, keinen Verdacht schöpften, den sie den folgenden Schiffen mittels der Bojen übermittelten, so dass diese davon überzeugt waren, dass mit der Vernichtung der Arche, alle Gestaltwandler-Wesen ausgelöscht waren. So galt es zuerst die beiden Jäger zu vernichten und dann auch die Arche. Doch die Arche durfte sich nicht selbst vernichten, dass würden die anderen nachfolgenden Roboterschiffe beim Untersuchen der Reste bemerken, wenn das Schiff von innen heraus explodiert war.

Frruuggg schickte deshalb zwei der letzten drei Fänger im Rondell seiner Fluchtarche in Richtung der beiden Verfolger um diese auszulöschen. Den dritten Fänger wollte Frruuggg dazu verwenden, die Arche selbst abzuschießen und zu vernichten. Kurz vorher wollte Frruuggg mit der Rettungskapsel sich in Sicherheit bringen. Das mußte auf Anhieb klappen denn eine zweite Chance gab es nicht…

Ende (Teil 1)

(wird fortgesetzt!)

Copyright 2011 by Felis Breitendorf


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6 Kommentare zu “DER LETZTE SEINER ART – VERFOLGT VON ROBOTERN. Leseprobe aus dem Science Fiction-Roman: DAS ÜBERLEBEN, DAS STERBEN UND DER KRIEG (Teil 1) von Felis Breitendorf”

  1. Micha sagt:

    Fetzig :-) , obwohl ich ja, wie gesagt, kein Freund von unaussprechlichen Namen bin. War das der Prrrollloggg ;-) ? Hoffentlich geht’s in den nächsten Teilen noch konkreter zur Sache, zum Mitfiebern.

    Was ist übrigens mit “Scarlito”? Werden uns seine Botschaften weiterhin erreichen, oder hat ihn schon das Predator-Alien geschnappt?

  2. Leon sagt:

    Ist das der Auftakt zu einer großen Space Opera :-) ? Die Namen stören mich übrigens nicht, sie erinnern mich an die Lautmalerei in Comics ;-) .

  3. Corinna Klebe sagt:

    Vielleicht hat sich Felis von der neuen TV-Serie “V” inspirieren lassen, die vor kurzem bei uns lief?

  4. Galaxykarl sagt:

    Mhhhmmmm … mein lieber Detlef,

    schreibe nicht über die Handlung, sondern schreibe die Handlung. Berichte nicht, sondern erzähle, lass uns live am Geschehen teilhaben und keine Abhandlung, was wann passiert ist und passieren wird und passieren sollte.

    Die Story an sich hört sich vielversprechend an.

    mgg
    galaxykarl ;-)

  5. Detlef Hedderich sagt:

    Was habe ich damit zu tun, das hat Felis geschrieben nicht ich! :o

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