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Literatur-Blog

DAS PORTAL NACH SCHOTTLAND – Leseprobe aus dem Roman: Im Schatten der Dämonen – Weltennebel 3 von Aileen P. Roberts

DAS PORTAL NACH SCHOTTLAND

Leseprobe aus dem Roman:

Im Schatten der Dämonen – Weltennebel 3

von Aileen P. Roberts

Zurück (zu Kapitel 1)

Drei Tage später brachen Darian, Mia, Leána, Atorian, Zir’Avan und Nordhalan zum Stein von Alahant auf, um das Portal in die andere Welt ein für alle Mal zu schließen. Auch Torgal und die anderen Krieger hatten sie begleiten wollen, aber es war wichtig, dass sie unentdeckt reisten. Eine kleine Gruppe würde weniger auffallen. Und im Falle eines Kampfes hatten sie fantastische Krieger bei sich, die auch eine zahlenmäßige Unterlegenheit ausgleichen würden. Trotzdem waren die Gefährten nervös, denn der Stein von Alahant lag weit im Norden, nahe der Hauptstadt Culmara, und somit in Samukals direktem Einflussgebiet. Außerdem wussten sie noch immer nicht, wie sie das Portal verschließen konnten. Nordhalan und Zir’Avan hatten bereits verschiedene, starke Bannzauber durchgesprochen, aber ob diese wirklich ausreichen würden, wussten sie nicht. Letzten Endes war das Gelingen wohl von der Gemeinschaft aller Zauberer abhängig.

Zir’Avan hatte in seinem Leben noch nie auf einem Pferd gesessen, hielt sich jedoch erstaunlich gut auf dem Rücken der Schimmelstute, die eigentlich Markat gehörte. Leána saß abwechselnd im Sattel vor ihrer Mutter oder vor Darian und schien sich des Ernstes der Lage nicht bewusst zu sein. Für sie war das alles ein großes Abenteuer und sie freute sich, ihre Eltern endlich wieder bei sich zu haben. Das fröhliche kleine Mädchen lockerte die Stimmung während der Reise auf und lenkte die Erwachsenen von ihren Sorgen ab. Zudem zeigte sich in diesem Frühling das Wetter von seiner angenehmsten Seite, denn meist war es mild, und nur kurze, aber heftige Schauer zogen über Albany hinweg. Wenngleich sich die Gefährten abseits der wenigen ausgebauten Straßen und Wege hielten, konnten sie doch aus der Ferne erkennen, wie emsig an den Hauptverbindungen durch das Land gearbeitet wurde, und wunderten sich darüber.

»Ich möchte wissen, was Samukal vorhat«, überlegte Atorian mal wieder, als er durch dichtes Unterholz spähte und beobachtete, wie an die zwanzig Männer einen ausgefahrenen Weg mit grobbehauenen Steinen befestigten.

»Vielleicht will er den Handel mit den Zwergen oder den Lords im Süden ausbauen«, mutmaßte Darian.

»Ich verstehe nicht, wie sich die Zwerge auf ihn einlassen konnten«, ärgerte sich Nordhalan, denn auch er hatte versucht, das kleine Volk des Ostens auf ihre Seite zu bringen, jedoch ohne Erfolg.

»Wenn nicht einmal Edur sein Volk überzeugen konnte, werden wir wohl ohne die Zwerge auskommen müssen.«

*

Eines Abends machten sie in einem lichten Eichenhain Rast. Im Osten erhoben sich düster die Berge des nördlichen Zwergenreichs, und höchstens zwei Tagesritte trennten sie noch vom Stein von Alahant. Drei frisch erjagte Wildhühner brutzelten über dem Feuer, und Leána war mit ihrer Mutter auf die Suche nach Kräutern gegangen. Fröhlich hüpfte das kleine Mädchen durch den Wald und jagte den beinahe durchsichtigen Nachtnymphen mit ihren schwarzen Flügeln hinterher, die in der hereinbrechenden Dämmerung aus ihren Erdhöhlen kamen.

»Leána, jetzt komm schon«, drängte Aramia, »das Essen wird bald fertig sein, und wenn wir nicht genügend Kräuter finden, schmeckt alles langweilig.«

Leána nickte gehorsam, ließ sich dann aber von einem winzigen Gnom ablenken, der einen hübsch schillernden Pilz mit sich schleppte. Sie folgte dem kleinen bräunlichen Wesen und fand sich urplötzlich auf einer Lichtung wieder. Im Licht der Sterne stand ein Steinkreis, bestehend aus fünf verhältnismäßig kleinen Monolithen, die nicht viel höher waren, als Leána selbst, standen, zum Teil mit Moos überwachsen oder bereits umgestürzt.

Ganz verzaubert ging das Mädchen näher heran, und nach und nach begannen zuvor nicht erkennbare, geheimnisvolle Zeichen auf den Steinen zu leuchten. Wie von Geisterhand zog Nebel auf und dann bildete sich ein silbern und golden glitzerndes Tor über den Steinen, während der Rest der Welt in den Hintergrund rückte.

Leise schimpfend eilte Aramia durch den Wald. Leána war ihr schon wieder entwischt, und wenngleich sie wusste, dass ihre Tochter dank ihrer guten Nachtsicht und einem angeborenen, ausgeprägten Orientierungssinn auch allein zurück zum Lagerplatz finden würde, befürchtete sie, Leána könnte irgendetwas anstellen. Dass diese Befürchtung nicht ganz unbegründet war, wurde der Nebelhexe spätestens in dem Augenblick klar, als sie das fahle Leuchten zwischen den Bäumen bemerkte. Die Luft prickelte vor Magie, und Aramia sah Nebelgeister um sich herum tanzen. Sofort lief sie los.

»Leána, nicht!«, schrie sie entsetzt, als die Kleine gerade dazu ansetzte, durch das Portal zu treten.

Instinktiv rief Aramia die Nebelgeister an, befahl ihnen, um ihre Tochter herumzutanzen und sie abzulenken, und tatsächlich blieb das kleine Mädchen stehen.

Aramia stürzte zu ihr, riss sie zurück und drückte sie dann erleichtert und vor Aufregung zitternd an sich.

»Leána, was tust du denn nur?«, keuchte sie.

Ihre Tochter blickte verwundert auf, dann sah sie zu dem kleinen Steinkreis und sagte enttäuscht: »Das hübsche Licht ist fort.«

Auch Aramia bemerkte, dass nun alles verschwunden war: der Nebel, das Portal, die Nebelgeister. Verwirrt sah sie ihre Tochter an. »Hast du irgendetwas getan? Einen Zauber gesprochen oder so etwas?«

Die Kleine schüttelte energisch den Kopf, und Aramia zog sie seufzend auf die Füße. »Komm, Leána, wir müssen es den anderen sagen.«

»Wird Vater mit mir schimpfen?«, erkundigte sich das Mädchen betreten. Aber Aramia versicherte ihm, dass es nichts falsch gemacht habe.

*

Nachdem die Gefährten gehört hatten, was vorgefallen war, war das Abendessen schnell vergessen. Sie eilten zu dem verfallenen Steinkreis, und als Leána näher trat, geschah das Gleiche wie nur kurze Zeit zuvor. Nebel zog auf, ein silbernes und goldenes Flimmern lag in der Luft und nur wenig später spannte sich ein leuchtendes Portal über dem kleinen Steinkreis. Andeutungsweise erkannte man eine karge, felsige Landschaft auf der anderen Seite.

»Leána ist tatsächlich eine Portalfinderin«, stellte Nordhalan bewundernd fest, »und wie es aussieht, kann sie sogar durch ihre bloße Anwesenheit die Weltennebel dazu bringen, aufzuziehen.«

»Was sind Weltennebel?«, wollte Leána wissen und blickte neugierig durch die Nebelschwaden, die alles jenseits des Steinkreises unwirklich erscheinen ließen.

»Wenn sie aufziehen, kann man die Welten wechseln.«

»Wollen wir nachsehen, wie die andere Welt aussieht?«, fragte sie abenteuerlustig, aber ihre Mutter hielt sie eisern an der Hand fest.

»Nein, Leána, wir müssen das Portal schließen, denn ein böser Mann möchte schlechte Dinge durch dieses Tor bringen.«

Beleidigt schob Leána die Unterlippe vor und ließ sich von Aramia wegführen, woraufhin das Portal augenblicklich verblasste. Nun beratschlagten Nordhalan und Zir’Avan erneut, wie sie das Portal verschließen konnten. Sie sprachen die mächtigsten Bannzauber, die ihnen einfielen, aber stets genügte Leánas Anwesenheit, um die Nebel wieder aufziehen zu lassen.

»Es wird daran liegen, dass ein dritter Zauberer fehlt«, vermutete Nordhalan schließlich resigniert, und Zir’Avan stimmte ihm zu. Sie verzeichneten das Tor in der Karte und hofften, dass am Stein von Alahant tatsächlich ein elfischer Magier auf sie wartete.

Am Tag darauf waren die Gefährten gerade in der Morgendämmerung dabei, ihr Lager abzubrechen und ihre Spuren zu verwischen, als durch die Bäume eine hochgewachsene, schattenhafte Gestalt in Begleitung einer sehr viel kleineren erschien.

Bevor sich Darian auch richtig umgedreht hatte, hielt Zir’Avan schon sein Schwert in der Hand. Sofort stellten sich alle im Kreis um Leána auf, doch die Kleine quetschte sich an ihnen vorbei, und Darian stürzte ihr hinterher.

»Das ist doch nur meine Freundin!«, rief Leána empört aus, und Darian stutzte, als er die junge Elfe erkannte, die er vor vielen Sommern am Rande des Elfenreichs getroffen hatte. Lharina wirkte noch immer so zart und zerbrechlich, wie er sie in Erinnerung gehabt hatte, ähnelte jetzt jedoch beinahe schon einer jungen Frau. Ihr grünes Gewand schleifte über den Boden, als sie näher kam. Es musste eine Art Reitrock sein, denn bei näherem Hinsehen erkannte Darian, dass es aus zwei weiten Beinteilen bestand. Ihr schlanker Oberkörper steckte in einer cremefarbenen Bluse und ein dunkelgrüner Mantel hing um ihre schmalen Schultern.

Ein großer, ernst aussehender Elf wartete in einiger Entfernung und beobachtete die Szene mit prüfendem Blick.

»Senkt die Waffen, ich kenne sie«, rief Darian rasch seinen angespannten Gefährten zu, die verwundert wirkten, jedoch taten, wie ihnen geheißen.

Leána umarmte die Elfe freudig, dann wandte sie sich triumphierend ihren Eltern zu. »Seht ihr, sie ist kein Geist! Das ist meine Freundin, die ich zu Hause auf der Nebelinsel getroffen habe.«

Mit würdevoller Miene verbeugte sich die Elfe. »Mein Name ist Lharina, und ich bin gekommen, euch zur Seite zu stehen. Darian, es freut mich, dich wiederzusehen.« Sie warf einen verschmitzten Blick hinter sich. »Auch wenn es meinem Volk nicht recht ist, muss ich meinen Auftrag ausführen und unsere Welt vor großer Gefahr bewahren.«

Die Gefährten sahen sich ein wenig verdutzt an, doch Darian lud Lharina und auch ihren schweigsamen Begleiter ein, sich zu setzen. Der Elf allerdings blieb, wo er war, und bewachte seine Schutzbefohlene nun aus der Ferne.

Lharina erzählte, wie sie schon vor langer Zeit herausgefunden hatte, dass Leána eine starke Magierin sei, dieses Geheimnis allerdings bewahrt hatte, da die Nebelhexe noch zu jung gewesen war. Mit fester Stimme sprach Lharina davon, dass sie selbst die Wiedergeburt der Elfenseherin Lathara sei, die noch zu Hochzeiten der Diomár gelebt hatte, und dass sie die Gabe beaß, in die Zukunft zu sehen, und auch die Erinnerungen Latharas in sich trüge.

»Mein Volk, und selbst meine Eltern, waren dagegen, dass ich mich in die Geschehnisse der Menschen einmische«, erklärte sie sehr selbstsicher und erwachsen. »Aber in diesem Frühling konnte ich sie endlich überreden, und der Elfenrat hat mir die Erlaubnis erteilt, euch beim Schließen der Portale helfen, sofern ihr auch etwas für uns tut.«

»Und was soll das sein?«, wollte Atorian wissen und richtete sich auf.

Hellblaue Augen wanderten zu ihm. »Unser Volk ist während der letzten fünfhundert Sommer und Winter beträchtlich gewachsen. Wir leben, für unsere Verhältnisse, viel zu dicht beieinander, und das führt zu großen Streitigkeiten.«

»Die Westküste ist ein weitläufiges Gebiet«, wunderte sich Atorian. »Ihr solltet mehr als genug Platz zur Verfügung haben. Oder beansprucht ihr nun einen Teil des Menschenreichs für euch?« Argwohn stand in Atorians Augen, aber Lharina schüttelte lächelnd den Kopf.

»Nein, das wollen wir nicht, aber nachdem ihr eine Portalfinderin bei euch habt, bieten sich neue Möglichkeiten. Falls Leána ein Portal in die Urheimat der Elfen findet, möchten wir einen Teil unseres Volkes hindurchführen, bevor ihr es verschließt.«

Die Urheimat der Elfen, überlegte Darian.

Für einen Augenblick herrschte Schweigen, dann wandte sich Nordhalan an das Elfenmädchen. »Meines Wissens nach wurde das Elfenportal im Süden des Landes zerstört – daran kann auch Leána nichts ändern.«

»Vielleicht gibt es ja ein zweites? Es ist nur die vage Hoffnung eines Volkes, das sich nach der alten Welt sehnt. Ich weiß nicht, ob sie diese Hoffnung jemals erfüllt, aber wir möchten als Dank für unsere Hilfe euer Wort, dass ihr es uns mitteilt, falls ihr das Portal findet.«

Nordhalan nickte huldvoll. »Dies würden wir selbstverständlich tun, allerdings wissen wir nicht mit Gewissheit, wo die Portale liegen. Wir sind nur im Besitz einer unvollständigen alten Karte und einer sehr schlecht gezeichneten Skizze des fehlenden Teils.«

Liebevoll streichelte Lharina der kleineren Leána über den Kopf. »Falls ein zweites Portal existiert und es nicht zerstört wurde, wie jenes im Süden, wird Leána es eines Tages finden, und dann kann mein Volk vielleicht in einer anderen Welt ein neues Leben beginnen.«

»Gehst du dann auch fort?«, wollte Leána mit weit aufgerissenen Augen wissen.

»Noch ist die Zeit nicht gekommen, dies zu entscheiden«, versuchte Lharina sie zu beruhigen. »Auch wissen wir nicht, ob die alte Heimat der Elfen überhaupt noch für uns bewohnbar ist. Dennoch möchten wir uns diese Möglichkeit offenhalten.«

»Teilt uns mit, wie wir das Portal schließen können«, verlangte nun Zir’Avan.

Ohne Scheu blickte Lharina zu dem großen Dunkelelfen auf. Kurz schloss sie die Augen, ein kühler Wind kam auf, und als sie den Dunkelelfen erneut ansah, hatte ihre Stimme einen ganz anderen Klang angenommen. »Nachtjäger und Kinder des Lichts vereint, so war es in alter Zeit, und vielleicht wird es erneut so sein.«

Hastig drückte Darian seine kleine Tochter an sich, denn Lharinas Veränderung war gespenstisch. Mit leicht gesenktem Kopf blickte sie zu den Anwesenden auf, ihre Augen hatten einen merkwürdigen Glanz bekommen und schienen von einem uralten, äußerst starken Geist bewohnt.

Nur einen Augenblick später schüttelte sie jedoch ihren blonden Kopf, der Wind legte sich wieder, und fast unschuldig blickte sie zu Zir’Avan, der sie fragend musterte. »Verzeiht bitte, manchmal kommen diese Visionen und dann bin ich nicht ich selbst.« Sie deutete zuerst auf den Dunkelelfen, dann auf Nordhalan und am Ende auf Mia. »Ihr seid drei Zauberer, von unterschiedlichem Blute, ihr könnt die Portale schließen.«

»Ich bin doch nur eine Nebelhexe«, warf Aramia ein. »Außer Elementargeister zu beschwören verfüge ich kaum über magische Kräfte.«

Ein helles Lachen ertönte von der jungen Elfe. »Nur Elementargeister beschwören! Das ist eine große Kunst, und selbst allein wärst du in der Lage, die Portale für kurze Zeit zu versiegeln.« Als Mia skeptisch die Stirn runzelte, sah Lharina sie mit ihren hellblauen Augen ernst an. »Du kannst einen Bann auf die Steine sprechen, der verhindert, dass die Nebelgeister in die Nähe der Portale kommen. Sie sind Bestandteil der Weltennebel, und wenn sie fort sind, wird ein Durchschreiten des Portals unmöglich sein. Um die Weltenportale endgültig und für alle Zeit zu versiegeln, sind allerdings in der Tat drei mächtige Zauberer nötig, damit ein starker, unumstößlicher Bann auf die Steine gelegt werden kann.«

Staunend hatte Mia zugehört, aber Darian kannte sie gut und sah ihr ihre Zweifel an. »Ich allein soll solch eine Macht haben? Nebelgeister sind launisch und schwer zu beherrschen …«

Lharina legte ihr sanft eine Hand auf den Arm. »Ich werde dir helfen, denn durch meine Ahnin weiß ich, wie man Elementargeister bannt.«

Große Verwirrung und Verunsicherung herrschte, und nun redeten alle aufgeregt durcheinander.

»Warum hast du uns dies alles nicht schon viel früher verraten?«, übertönte Nordhalans kräftige Stimme die der anderen.

»Eine berechtigte Frage«, stimmte Atorian säuerlich zu.

Mit einem leichten Lächeln betrachtete Lharina den alten Zauberer. »Die Zeit war noch nicht reif, auch wusste ich nicht, dass es so etwas wie Portalfinder gibt. Ich spürte nur, dass Leána etwas Besonderes ist, da sie die alten Eichenpfade benutzen kann. So lang ich noch sehr jung war, konnte ich zudem mein Volk nicht überzeugen, euch zu helfen. Außerdem kommen meine Visionen und das alte Wissen Latharas über mich, ohne dass ich beides beeinflussen oder steuern kann. Erst kurz bevor Nordhalan uns um Hilfe bat, suchte mich eine Erinnerung von Lathara heim, und da sah ich, wie ein gefährliches Tor versiegelt wurde.«

An Atorians Miene erkannte Darian deutlich, dass er dem Elfenmädchen nicht uneingeschränkt Glauben schenkte, und Zir’Avans Gesicht blieb zwar gewohnt ausdruckslos, jedoch hatte der Dunkelelf seine Arme vor der Brust verschränkt und seinen Kopf abschätzend zur Seite geneigt hatte. Darian selbst wusste nicht genau, was er denken sollte – einerseits hatte er das Gefühl, Lharina wäre ehrlich, andererseits mochte ihre sanftmütige Art und ihre zerbrechliche Gestalt ihn auch dazu verleiten, sich täuschen zu lassen. Plötzlich erinnerte er sich an etwas. Er zog die Kette mit dem normalerweise unsichtbaren Säckchen vom Kopf und hielt es nun in der Hand.

»Das hast du mir vor langer Zeit gegeben. Ich habe bis heute nicht herausgefunden, wofür es gut ist.«

Lächelnd schloss Lharina seine Hand darum. »Behalte es, es ist Sternenstaub, den ein alter und weiser Magier aus unserer Urheimat hierher brachte. Auch ich weiß nicht, wozu er gut ist, aber ich sah schon vor langer Zeit in einer Vision, dass du ihn bekommen sollst. Achte gut darauf.«

Enttäuscht hängte sich Darian den kleinen Beutel wieder um, und Leána beobachtete staunend, wie er verschwand, als Darian die Kette über den Kopf streifte.

*

Während der nächsten drei Tage brachen immer wieder Diskussionen darüber aus, ob man Lharina wirklich trauen konnte oder ob die Elfen mal wieder ihre ganz eigenen Pläne hatten, so wie Zir’Avan es behauptete. Doch Lharina zeigte sich sehr freundlich und hilfsbereit und übte mit Aramia, Nebelgeister zu bannen. Da morgens und abends häufig der weiße Dunst zwischen den Bäumen hing, war dies auch nicht schwierig zu bewerkstelligen. Um Aramias neu erlerntes Können gefahrlos auf die Probe stellen zu können, reisten sie zunächst zurück zu dem kleinen Steinkreis, welchen Leána vor kurzem gefunden hatte, denn dort mussten sie nicht mit Samukals Wachen rechnen.

Sobald Leána sich dem Steinkreis näherte, zogen auch schon dichte Nebelschwaden auf. Konturlose Geister schwebten umher und tanzten zwischen den hohen Monolithen. Nach einem aufmunternden Nicken der kleinen Elfe schloss Aramia ihre Augen. Sie war so nervös, dass sie sich kaum zu konzentrieren vermochte. Dann legte sie jedoch ihre Hände auf den ersten Stein und sprach einen Bann darauf, der die Nebelgeister davon abhalten sollte, zu erscheinen.

Aramia hörte wildes, widerspenstiges Gekreische in ihrem Inneren. Konturlose Hände zupften an ihr, aber sie befahl den Nebelgeistern, sich zurückzuziehen. Tief in sich fühlte sie eine Quelle der Kraft, stellte sich vor, wie diese Kraft sich ausbreitete und sich wie ein imaginärer Schutzkreis um die Monolithen legte. Tatsächlich dehnte sich die feine Energie aus, verwob sich zu einer Art Mauer, die von höherer Dichte war als die Nebelgeister. Diese Magie wirkte sie an jedem einzelnen der Steine, und als sie geendet hatte, war sie entsetzlich erschöpft.

»Hast es funktioniert?«, fragte Darian gespannt.

Unsicher hob Aramia die Schultern, aber als Lharina mit Leána an der Hand zum Steinkreis trat, blieben die Nebel fern. Die verschlungenen Spiralen und Zeichen in den Steinen begannen fahl zu glühen, aber das silbern und goldene Portal spannte sich nicht mehr darüber.

»Du hast es geschafft!« Stolz drückte Darian sie an sich, und auch Zir’Avans ernste Miene drückte Bewunderung und Anerkennung aus, als er eine leichte Verbeugung in Aramias Richtung andeutete.

»Ist es jetzt geschlossen?«, wollte Leána enttäuscht wissen.

»Für den Augenblick ist es das«, bestätigte Lharina, »es sei denn, deine Mutter würde den Bann lösen.«

Erschrocken sah Aramia auf. »Aber Samukal könnte das herausfinden und mich dazu zwingen.«

»In der Tat könnte dies gesehen. Später werde ich gemeinsam mit Nordhalan oder Zir’Avan zurückkehren und das Portal endgültig versiegeln, denn du bist im Augenblick zu erschöpft. Jeder von uns wird einen eigenen Zauber wirken, der dem anderen unbekannt ist, sodass niemand ihn aus uns herauspressen kann. Der Bann der Nebelgeister sollte lediglich eine Übung für dich sein, Aramia, und dir zeigen, dass auch du allein für kurze Zeit ein Portal davor bewahren kannst, missbräuchlich benutzt zu werden.«

Dies erfüllte Aramia mit Erleichterung, und jetzt zweifelte sie auch nicht mehr an Lharinas guten Absichten. Sie musste unbedingt Nordhalan und auch Atorian davon berichten, denn die beiden waren zurückgeblieben, um die Gegend um Alahant herum auszukundschaften. Müde ließ sich Aramia von Darian zu ihrem Pferd führen und stieg in den Sattel.

»Ich als Nebelhexe habe ein magisches Portal geschlossen«, murmelte sie noch immer ungläubig.

Darian, der Leána gerade in den Sattel gehoben hatte, legte seine Hand auf ihre.

»Du bist eben eine wundervolle Zauberin, ich habe das immer gewusst.«

»Das sehen aber hunderte von Bewohnern Albanys anders.«

»Die werden das schon auch noch eines Tages einsehen«, meinte Darian zuversichtlich.

Großes Erstaunen und auch Bewunderung rief Aramias Tat bei Atorian und Nordhalan hervor, als die beiden am Abend von ihrem Erkundungstritt zurückkehrten. Atorian sprang als Erster vom Rücken seines schwitzenden Pferdes, von dem feiner Dampf aufstieg. »Am Stein von Alahant standen nur fünf Wachen, die wir sicher leicht überwältigen können.« Dann runzelte er die Stirn. »Eine Sache war jedoch unheimlich. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, beobachtet zu werden«, gab Atorian zu bedenken. »Es hat sich angefühlt wie ein unangenehmes Ziehen im Nacken, aber ich konnte niemanden erkennen.«

Lharina warf Tahilán, ihrem Wächter, einen fragenden Blick zu. »Beobachten unsere Leute den Stein?«

»Das mag sein, Euer Vater war in großer Sorge, Prinzessin.«

Laut seufzend schüttelte Lharina den Kopf. »Zuerst will er nichts mit den Menschen zu tun haben, und dann lässt er mich verfolgen.«

»Er fürchtet um Eure Sicherheit.«

»Mir wird nichts geschehen.«

In Tahiláns edel geschnittenem Gesicht sah man große Zweifel, aber er widersprach nicht, sondern verbeugte sich nur und zog sich ein wenig zurück.

Nachdem sich nun eindeutig herausgestellt hatte, dass Leána eine Portalfinderin war, beschlossen die Gefährten, dass das Mädchen am nächsten Tag abseits warten sollte, bis das Portal am Stein von Alahant verschlossen war. Diesmal wollten Nordhalan, Zir’Avan und Lharina ihre Bannzauber darauf legen, denn Aramia war noch recht ungeübt und benötigte lange für ihren Zauber. Dieses Risiko wollten sie diesmal nicht eingehen. Erst wenn sichergestellt war, dass keine Gefahr durch Samukals Wächter drohte, sollte Leána zum Stein gebracht werden, um sicherzustellen, dass dieser tatsächlich verschlossen war.

*

Darian sah seiner Gefährtin genau an, wie ungern sie mit Leána in dem Waldstück zurückblieb, das etwa eine halbe Meile vom Stein von Alahant entfernt lag. Vermutlich hätte Mia lieber mit ihnen gekämpft, aber Darian hatte sie überzeugen können, dass sie der beste Schutz für ihre gemeinsame Tochter war.

Darian, Atorian und Zir’Avan wollten versuchen, die Wachen – soweit möglich – ohne großes Blutvergießen zu überwältigen, während Nordhalan und das Elfenmädchen mit ihrem Wächter warten sollten, bis der Weg frei war.

Leise schlichen die drei Männer durch das Unterholz und entdeckten bald drei gelangweilte Wachen, die in der Nähe des Monolithen saßen und Karten spielten. Sie schienen nicht sehr aufmerksam, und als sie von hinten angegriffen wurden, waren sie derart überrumpelt, dass sie kaum dazu kamen, Gegenwehr zu leisten. Zwei weitere Wachen, die gerade auf der Jagd gewesen waren, wurden von Zir’Avan schnell und leise niedergeschlagen und herangeschleift.

»Das war ja fast schon zu einfach«, meinte Atorian und sah sich unbehaglich um.

Nun hatte auch Darian das Gefühl, Blicke im Nacken zu spüren, doch selbst Zir’Avans feine Sinne konnten keine Gefahr entdecken. Darian rief leise nach seinen Begleitern, und der Zauberer und die beiden Elfen kamen rasch näher.

Während Darian und Atorian, ihre Schwerter schlagbereit erhoben, Wache hielten, sprachen die drei Magier ihre Bannzauber über den Stein. Nur an den hochkonzentrierten Gesichtern der Zauberer bemerkte er, dass sie etwas taten – weder schossen die von ihm erwarteten Blitze aus ihren Händen, noch geschah sonst etwas ähnlich Spektakuläres. Stattdessen verspürte er irgendwann eine Art Summen in seinem Inneren. Es war ein fremdes, wenn auch nicht direkt unangenehmes Gefühl. Er blickte zu Atorian hinüber, der wachsam die Gegend im Auge behielt.

»Spürst du das?«, wisperte Darian.

Sein Bruder sah ihn fragend an. »Was?«

»Eine Art Vibrieren …«, er deutete auf eine Stelle oberhalb seines Magens, »… etwa hier.«

»Nein, ich merke nichts«, versicherte Atorian, während er sich unbehaglich ansah.

Ob das an meinem Zaubererblut liegt?, überlegte Darian, dann beobachtete er weiterhin die Anstrengungen seiner Gefährten,

wobei ihn erneut ein wehmütiges Gefühl beschlich. Jetzt würde er die Welt, in der er aufgewachsen war, niemals wiedersehen, und auch wenn er hier eine Heimat und wunderbare Freunde gefunden hatte, berührte in dies doch sehr.

Endlich kehrten seine Freunde zurück, und Darian machte sich eilig auf die Suche nach seiner kleinen Familie. In Mias Gesicht stand ganz offene Erleichterung, als sie ihn sah.

»Hattet ihr Erfolg?«

Er nickte und hob Leána auf Menhirs Rücken, bevor auch er aufstieg. »Jetzt wird sich zeigen, ob die drei auch so gut sind wie meine kleine Nebelhexe.«

Mia runzelte nur kritisch die Stirn, setzte zu einer Erwiderung an, stutzte dann aber. Und dann hörte es auch Darian: Aus der Richtung, in der sich der Stein befand, erscholl Kampflärm. Offensichtlich war eine Ablösung für die Wächter gekommen, und Atorian, Zir’Avan und Nordhalan verteidigten sich gegen eine wachsende Anzahl an Männern. Zudem hörte man Warnrufe aus dem Dorf, welches sich unweit des Steins von Alahant an einen bewaldeten Hügel schmiegte.

Tahilán kam gerade mit den versteckten Pferden zurück, und bevor Darian etwas unternehmen konnte, war Mia losgaloppiert, um ihren Freunden Zeit zu verschaffen.

Leise fluchend musste Darian zurückbleiben, denn er wollte Leána nicht allein lassen, so gern er auch geholfen hätte. Trotz seines Ärgers über ihr impulsives Verhalten stellte er mal wieder bewundernd fest, wie leicht Mia vom Sattel aus die Männer in Schach hielt. Sie wendete den jungen Hengst mal hier hin, mal dort hin, ihre Klinge pfiff nur so durch die Luft, und so gelang es Atorian, Zir’Avan und Nordhalan, in die Sättel zu steigen.

»Los!«, rief Atorian schon von weitem. Darian riss Menhir herum und galoppierte durch eine Schneise im Unterholz davon. Ganz kurz glaubte er, so etwas wie eine dunkle Gestalt zwischen den Bäumen zu sehen und fühlte einen eisigen Hauch, aber dann hatten seine Freunde, verfolgt von den wütend grölenden Dorfbewohnern, schon zu ihm aufgeholt. Mit den Pferden konnten die aufgebrachten Bauern selbstverständlich nicht mithalten, und so hatten Darian und seine Gefährten bald einen sicheren Abstand zwischen sich und das Dorf gebracht. Dennoch ritten sie noch einige Meilen in Richtung Norden, bevor sie anhielten.

In den Bergen versteckt banden sie ihre Pferde an Bäume und setzten sich auf den von der Sonne gewärmten Boden.

»Jetzt müssen wir wohl damit warten, das Portal zu testen«, stellte Atorian fest, dann nahm er einen tiefen Schluck aus seinem Trinkbeutel. »Die Männer werden wachsam sein und Samukal informieren.«

»Eine gute Gelegenheit, sich den Dreckskerl vorzuknöpfen«, meinte Darian, denn schon lange wollte er sich an seinem Ziehvater rächen.

»Das halte ich für keine gute Idee.« Nordhalan hob warnend eine Hand. »Falls Samukal tatsächlich Hilfe von Dämonen hat …«

Ende (von Kapitel 2)

Copyright (c) 2011/2012 by Aileen P. Roberts

Bildrechte: Dynastien.jpg” (Dynastien2x.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Anmerkung der Redaktion: Wer wissen möchte, wie es weitergeht, der erfährt es in diesem Buch der Autorin, eine Rezension zur Unterstüzung anbei, Bestellmöglichkeiten über die Bestellinks:

Aileen P. Roberts
Im Schatten der Dämonen
Weltennebel 3

Wilhelm Goldmann Verlag, München, 1. Auflage: 02/2012
TB 47590, Urban Fantasy
ISBN 978-3-442-47590-2
Titelgestaltung von UNO Werbeagentur, München unter Verwendung eines Motivs von Jürgen Gawron
Karte von Andreas Hancock

www.goldmann-verlag.de
www.aileen-p-roberts.de
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Als der Student Darian von Mia, einer Kommilitonin, erfährt, dass er in Wahrheit der lange verschollene Königssohn von Albany ist, glaubt er ihr zuerst kein Wort. Doch schneller, als es dem jungen Mann lieb ist, wird die für ihn fiktive Welt, von der Mia erzählt, zur Wirklichkeit. Zu seinem Entsetzen entpuppt sich sein Adoptivvater Samukal als Mörder seiner Eltern und als mächtiger Zauberer. Fehenius der Bruder Samukals, schafft es zudem, dass Darian bei seinem Volk in Ungnade fällt. Mit Mias Hilfe gelingt es Darian, seinen tot geglaubten Bruder Atorian zu befreien, der in einem unterirdischen Gefängnis vor sich hinvegetierte. Der Zauberer Nordhalan schließt sich ihnen an. Gemeinsam reisen die Brüder mit Mia ins Reich der Dunkelelfen. Mias Vater will ihnen helfen, einen Zauberer unter den Dunkelelfen zu finden, denn nur so können sie Samukal besiegen.

Samukal hat sich mit mächtigen Dämonen eingelassen. Während Atorian und Darian den Widerstand gegen Fehenius und Samukal organisieren, verliert der Zauberer nach und nach die Kontrolle über die Wesenheiten, die er herbeigerufen hat. Diese richten fürchterliches Unheil unter der Bevölkerung an. Darian bleibt nur eine Möglichkeit: Er muss die verschwundenen Drachen finden und nach Albany zurückbringen; bloß dann haben die Gefährten eine Chance, Samukal und seine Schergen zu besiegen.

Der dritte Teil ist noch düsterer als seine beiden Vorgänger. Die Autorin verschärft den Ernst der Lage zusehends. Ihre Protagonisten beginnen, sich weiter mehr zu entwickeln. Allen voran der mächtige Zauberer. Samukal, der Gegenspieler und Erzfeind Darians, verliert an Boden, als ihm die Kontrolle über die Geister bzw. Dämonen, die er rief, entgleitet. Der große Zauberer fängt allerdings an zu begreifen, dass eine viel mächtigere Figur die Fäden hinter den fürchterlichen Aktionen zieht, die diese Schreckgespenster ausführen. Ein Sinneswandel setzt bei diesem machtbesessenen Mann ein. Darian ist ihm ans Herz gewachsen, und da er ihn wie einen Sohn großgezogen hat, liebt er ihn auch wie einen Sohn. Das wird dem Zauberer klar, als er selber nicht mehr in der ersten Reihe mitspielt.

Atorian findet endlich die Wiedergeburt seiner großen Liebe. Das entspannt die Situation zwischen ihm und Mia. Diese ist einfach froh, dass der Bruder ihres Liebsten endlich aufhört, ihr Avancen zu machen. Das Verhältnis zwischen Mia und ihrem Vater wird immer besser. Dieser gesteht der jungen Frau, dass er ihre Mutter aufrichtig geliebt hat. Die Umstände ihrer Trennung ergeben endlich Sinn für Mia. Der Groll, den sie die ganze Zeit in ihrem Herzen pflegte, beginnt, sich aufzulösen. Darian ist froh, dass Atorian noch lebt, denn nun muss er nicht mehr auf den Thron zurückkehren. Er will bei Mia bleiben und mit ihr und ihrer beider Tochter zusammenleben. Die Protagonisten, die nur als Nebenfiguren auftreten, sind mit ihrem Handeln genauso agil und real eingebunden wie die Hauptfiguren des Dreiteilers. Durch viele kleine Aktionen und einigen Situationen, in der die Autorin ihre Figuren wirken lässt, bekommen diese mehr Tiefe. Natürlich hat Aileen P. Roberts reichlich Fallstricke für ihre Protagonisten aufgespannt und nicht jeder bekommt das, was er eigentlich verdient. Sei es denn im Guten oder im Bösen.

Mit dem dritten und letzten Teil der „Weltennebel“-Trilogie verabschiedet sich die Autorin mit einem fulminanten Abenteuer und Finale von ihren Figuren. Das Ende ist derart offen gesetzt, das eins sicher sein dürfte: Dies ist bestimmt nicht der letzte Besuch von Aileen P. Roberts in Albany. Wenn sie wieder einen Weg dorthin findet, dürfen die Leser sie bestimmt begleiten, um bekannte Gestalten wie Darian oder Mia ein Stück weit ihres Weges zu begleiten. Wer „Thondras Kinder“, ebenfalls von der Autorin, oder die Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“ von Trudi Carvan, schätzt wird sich mit diesem Buch spannende Lesestunden schenken.

Copyright der Rezension © 2012 by Petra Weddehage (PW)

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Updated: 23. Januar 2013 — 06:07

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  1. Wer möchte hierzu mal was sagen?

  2. Wir bemühen uns gerade darum vom Verlag die Leseproben für die beiden vorherigen Bände zu erhalten damit wir sie hier ebenfalls vorstellen und in unseren Wettbewerb stellen können.

  3. Christa Kuczinski

    Es wäre toll, wenn du Leseproben der vorherigen Bände bekommen könntest.

    „Thondras Kinder“ habe ich (und mein Sohn)ebenso verschlungen wie „Die Gilde der schwarzen Magier“.
    Wirklich lesenswert!!!

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