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DAS MÄDCHEN (Teil 3) – Leseprobe aus dem Fantasy-Roman “Der letzte Engel” von Zoran Drvenkar

DAS MÄDCHEN (Teil 3)

Leseprobe aus dem Fantasy-Roman

“Der letzte Engel”

von Zoran Drvenkar

(zum vorherigen Teil)

Tulli Marsden trat hinter den Felsen hervor und lachte, als das Mädchen erschrocken vor ihm zum Stehen kam.

»Was jetzt?«, fragte er. »Was machst du jetzt?«

Mona zögerte nicht und lief ins Wasser. Tulli beobachtete, wie sie versuchte rauszuschwimmen, was lächerlich aussah. Die Wellen spielten mit ihr und schoben sie zurück, als wäre sie Treibholz. Tulli wusste, wenn er eine Weile wartete, würde die Kleine wieder an Land geschwemmt werden. Er warf einen Blick auf seine Uhr. Die Mission sollte in zehn Minuten abgeschlossen sein. Es war keine gute Idee, Zeit zu verschwenden.

Der Söldner nahm sein Schulterholster ab und legte es mitsamt Waffe auf einen Felsen. Danach watete er ins Wasser und packte das Mädchen um die Hüfte. Er hob sie hoch, ignorierte ihr Gezappel und war dabei, sie an Land zu tragen, als ihr Knie zufällig sein Kinn traf. Tulli ließ das Mädchen fluchend fallen und wischte sich über den Mund. Er sah das Blut auf seinem Handrücken und spuckte einen Schneidezahn aus.

Das Mädchen lag auf dem Rücken im flachen Wasser und sah erschrocken zu ihm hoch. Tulli hatte ihr nichts mehr zu sagen. Er beugte sich vor und drückte seine rechte Hand auf ihre Brust. Er hielt das Mädchen unter die Wasseroberfläche, ohne den Blick von ihrem Gesicht zu nehmen. Die Wut ließ seine Wangenmuskeln zittern. Das Mädchen schlug und trat um sich, doch das Wasser dämpfte ihre Bewegungen und machte sie nutzlos. Sie tat, was sie konnte, aber sie kam nicht frei. Der Druck auf ihrer Brust war zu groß, die Schläge gegen Tullis Arm waren zu schwach. Der aufgewühlte Sand ließ ihr Gesicht verschwinden. Ein Schrei löste sich aus ihrem Mund und verklang lautlos. Dann hörte das Mädchen auf, sich zu bewegen, der Sand setzte sich ab, ihr Gesicht wurde wieder sichtbar. Die Augen standen offen, Sandkörner schwebten auf die Pupillen nieder, der Mund war ein klaffender Spalt. Mona hatte aufgehört zu sein und setzte sich im Bett auf.

Und saß da.

Und beobachtete das flackernde Licht, das vom Feuer über die Wände geworfen wurde. Und sah die Flügel, die von der Decke hingen. Und saß da und dachte für einen Moment, sie sei wieder in Jasmins Erinnerung.

Aber Jasmin ist tot.

Der Gedanke war ernüchternd und schmerzte. Das hier war anders als alles, was sie durch Jasmins Augen gesehen hatte, denn das hier gehörte …

… mir?

Ich bin in meiner Erinnerung, dachte Mona, als die Erinnerung sie auch schon mit Informationen überflutete.

… das Meer ist zwei Tagesritte entfernt, der Ruf der Nachtwache hat eben den Morgen angekündigt, das Lager ist still, bald werden wir marschieren, es ist die richtige Zeit, der Mond wendet sich ab, wir sind vorbereitet, die Männer warten auf meine Befehle und ich weiß, was ich …

Mona schüttelte den Kopf, um die Gedankenflut zu klären. Sie sah sich um und erkannte die Umgebung und erkannte ihre Kleidung. Alles war ihr vertraut, sie wusste nur nicht, wer sie war. Da waren Gedanken, und die Gedanken gehörten einer Frau, und die Frau war eben erwacht und saß in einem Feldbett, und Mona wusste, dass Krieg herrschte und dass der Krieg zu einem Ende kommen musste.

Heute?

Heute.

Die Frau stand auf und streckte sich. Ihr Körper war von den Füßen bis zum Hals mit haarfeinen Schriftzeichen tätowiert. Sie leuchteten im Licht des Feuers matt wie Elfenbein. Nur ihr Gesicht war davon unberührt. Die Frau band ihr Haar zurück und legte die Flügel an. Das Geschirr hing an einem Haken von der Zimmerdecke und war aus Hirschleder gefertigt. Mona erkannte den Geruch und wusste, dass die Frau das Leder selbst gegerbt hatte. Zwei Monate Arbeit. Besondere Mühe hatte sie sich geben müssen, um die Armriemen weichzubekommen, weil sie die Haut sonst wieder wundgerieben hätte. Es war das dritte Geschirr, das sie gebaut hatte. Jetzt passte es.

Die grauweißen Federn waren sorgfältig in das Leder eingewoben und mit einer Energie geladen, die Monas Hände bei jeder Berührung prickeln ließ. Für Sekunden vergrub sie ihr Gesicht in dem Gefieder und roch den Duft, dann legt sie das Geschirr an und zog es unter ihrer Brust fest. Sie prüfte die Riemen, hob die Schultern und ließ sie fallen. Keine Reibung. Die Frau atmete ein, Mona fühlte, wie sich ihr Brustkorb dehnte, dann verspürte sie ein sanftes Stechen, als die Verbindung geschaffen wurde – haarfeine Nervenstränge bohrten sich von den Federnnabeln durch die Haut und verflochten sich mit ihren Schultermuskeln. Es war unangenehm und aufregend zugleich. Danach wickelte die Frau ein Tuch um ihre Brust und kleidete sich an. Hose, Stiefel. Es war kalt, eine Eiszeit stand bevor, die Welt kannte schon seit Jahren kein Sonnenlicht mehr. Das Schwert kam an einen Gürtel, der Dolch in den Stiefelschaft. Die Frau blieb vor ihrem Schild stehen und betrachtete sich in dem polierten Metall. Es war dasselbe Gesicht, das Mona in Jasmins Erinnerung gesehen hatte.

Mona sah sich und Mona sah die Frau.

Bist du Lisk oder …

»Königin Theia?«

Die Frau drehte sich um. Ein Soldat stand im Eingang. Er trug einen Brustpanzer und war mit einem Speer bewaffnet. Die Tätowierung bedeckte sein ganzes Gesicht und auch den kahl rasierten Kopf. Königin Theia, dachte Mona und kostete den Namen, wie sie die fremde Sprache gekostet hatte, als sie bei Jasmin in der Erinnerung gewesen war.

»Es ist Zeit«, sagte der Soldat.

Königin Theia nickte und folgte ihm nach draußen.

Bestimmt hätte es Mona in dem Moment geholfen, wenn sie gewusst hätte, dass Vergangenheit ein Gewebe der Zeit ist, das sich aus Erinnerungen zusammensetzt. Jeder Faden zählt, jede Verknüpfung ist wichtig, sonst wird das Gewebe löchrig und fällt auseinander. Erinnerung lässt sich nicht ändern, sie lässt einen zurückschauen, aber sie ist unantastbar. Mona war dabei, zurückzuschauen. Sie sah durch die Augen einer Königin, die ihr Volk bewusst in den Untergang führte. Diese Erinnerung war fest in Mona eingebettet. Sie war ein zehnjähriges Mädchen im Bewusstsein einer erwachsenen Frau, die in den Krieg zog.

Tulli Marsden riss das Mädchen hoch. Ihr Hinterkopf löste sich mit einem saugenden Geräusch aus dem Sand und das Wasser lief in glitzernden Fäden von ihr herab. Sie hustete nicht, sie atmete nicht, es war vorbei. Tulli warf sich ihre Leiche über die Schulter. Lazar würde mit ihm zufrieden sein, auch wenn es keine wirklich saubere Arbeit gewesen war. Tullis Zunge tastete über das wunde Zahnfleisch und er spuckte Blut. Unfälle gehörten dazu, so dumm sie auch waren. Und einen Zahn konnte man ersetzen. Tulli trug die Leiche ans Land und wollte sich eben auf den Rückweg zum Haus machen, als er seine Waffe auf dem Fels liegen sah. Er ließ das Mädchen in den Sand fallen, wie man ein erlegtes Tier fallen lassen würde, und hob sein Schulterholster auf.

Der Sturz erschütterte den Körper des Mädchens, ihr Herz erwachte mit einem Krampf, die Lungen zogen sich zusammen und rebellierten gegen das Wasser. Sie würgte, kippte zur Seite und erbrach sich in den Sand, wieder und wieder.

Aus weiter Ferne hörte sie ein Lachen.

»Du zähes Miststück«, sagte Tulli und trat ihr in die Rippen.

Er hörte ihr Keuchen; er wartete, dass sie ihn ansah.

Als Mona sich aufsetzte, hielt Tulli ein Messer in der Hand. Blut war um seinen Mund verschmiert und da war eine Lücke in seinem Grinsen. Mona kam schwankend auf die Beine, ihre Knie zitterten und das Atmen fiel ihr schwer. Sie hatte Tränen in den Augen und wischte sie mit dem Handrücken weg. Tulli zeigte mit der Messerspitze aufs Meer.

»Willst du es noch einmal versuchen?«

Mona schüttelte den Kopf. Etwas war anders, und Tulli konnte es sehen, aber er verstand es nicht. Das Mädchen rannte nicht mehr weg, sie wartete, dass Tulli zu ihr kam. Er tat ihr den Gefallen, selbstsicher und ohne Schutz trat er vor. Sein Arm beschrieb einen Bogen, die Klinge sirrte durch die Luft, Mona kam ihm entgegen und duckte sich unter dem Messer. Ihr bloßer Fuß traf Tullis Knie von der Seite, sodass es mit einem Ploppen aus dem Gelenk sprang. Tullis Mund klappte auf, der Schmerz war so intensiv, dass ihm der Atem wegblieb und er keinen Laut von sich geben konnte. Als Tulli einknickte, ergriff Mona mit beiden Händen seine Messerhand und kehrte sie um. Die Klinge verschwand in Tullis Magen und blieb dort stecken.

Seit dem Angriff waren keine drei Sekunden vergangen.

Mona wich zurück, damit sich Tullis Gewicht nicht über sie legte. Der Söldner fiel vor ihr in den Sand, kippte zur Seite und atmete seufzend aus. (…)

Copyright (C) 2012 by Zoran Drvenkar. Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Atoren und des cbj/cbt Bertelsmann-Jugendbuchverlag

Bildrechte: “Waffentod – Im Meer der Zeiten” (Waffentod41.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildrechte: “Sagen” (Zeichnung-Sagen.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Wer wissen möchte, wie die Geschichte beginnt und wie sie auch endet, kann über die beigefügten Bestellinks oder mit Klick auf das Buchcover den Titel bestellen! Anbei zur Orientierung noch zwei Buchrezensionen:

Zoran Drvenkar
Der letzte Engel

cbj, 2012
ISBN 978-3-570-15459-5
Fantasy, Thriller, History, Jugendbuch
Hardcover mit Schutzumschlag
Umfang 448 Seiten
Umschlaggestaltung: Zeichenpool, München
Das abgebildete Cover zeigt das unkorrigierte Vorab-Exemplar

www.cbj-verlag.de
www.drvenkar.de
www.randomhouse.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei Libri.de

Vorwort:

„Motte“, der eigentlich Markus heißt, bekommt eine anonyme E-Mail mit folgendem lapidaren Inhalt:

sorry für die schlechte nachricht
aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein
wir wollten nur, dass du das weißt

Dieses Zitat aus dem Roman hat genügt, um meine Neugier anzufachen. Ich war sehr gespannt auf den Werkstattband (und wurde nicht enttäuscht), den wir im sfbasar vor Kurzem vorgestellt haben, dazu ein kleines Interview mit dem Autor. Hier der Link für diejenigen, welche diesen Beitrag vielleicht übersehen haben: http://sfbasar.filmbesprechungen.de/fantasy/zoran-drvenkar-der-letzte-engel-%e2%80%93-werkstattband-und-interview/

Zum Titel:

Wenn man kein gläubiger Mensch ist, tut man sich schwer, an mystische Wesen wie Engel zu glauben. Noch mehr, wenn man ein Teenager von 16 Jahren ist und einem alles Mögliche durch den Kopf geht und das Interesse an Religion, den Tod und Engel – sagen wir mal – gering bis praktisch nicht vorhanden ist. Da ist der Schock, dass es Engel wirklich gibt, enorm. Noch viel mehr, wenn man feststellt, dass man selbst zum Engel geworden ist, komplett mit Flügeln. Nun ja, komplett trifft es nicht ganz: Motte vermisst seine männlichen Geschlechtsteile, schließlich sind echte Engel weder Mann noch Frau.

Doch das ist nicht sein einziges Problem. Motte wird gejagt und weiß nicht von wem und warum. Und auch sein wirklich trauernder Vater verhält sich seltsam: Motte belauscht – tot, wie er ist – ein Telefonat, in dem sein Vater jemandem vorwirft, dass sein Sohn 3 Jahre zu früh gestorben sei. Dad hat also damit gerechnet, nein, erwartet, dass Motte im Alter von 19 Jahren stirbt?

Natürlich ist das nur der Auftakt zu einer Reise durch die Welt … und längst vergangene Zeitalter. Zwei Gruppen zeigen mehr Interesse an Motte, als ihm lieb sein kann. Zum Einen ist da „Die Bruderschaft“, die mordend und brennend durch viele Länder der Erde zieht und besondere Häuser heimsucht, dort alle Bewohner massakriert und dann die Flammen die Spuren verwischen lässt. Zum Anderen „Die Familie“, welche bemüht ist, sich dem Zugriff der Bruderschaft zu entziehen und seit zwei Jahrhunderten ein Ziel verfolgt, dass ein Christ wohl befürworten würde … und das ich hier nicht verrate.

Mein Eindruck:

Ich möchte hier an dieser Stelle den weiteren Verlauf der Handlung nicht vorwegnehmen, aber so viel sei gesagt: Es gab in den letzten Monaten nur wenige Bücher, die mich gleichermaßen gefesselt haben. Und das meine ich wörtlich. Ich bin kein besonders schneller Leser, aber „Der letzte Engel“ habe ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen.

Am Anfang sind die beiden sich abwechselnd verwendeten Schreibstile Gegenwart und Vergangenheit verwirrend, zumal sie aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten die Handlung zeigen. Dazu kommt noch, dass der Autor häufig Zeitsprünge nach vorn und hinten vollführt, die manchmal Stunden, manchmal Jahre auseinanderliegen können. Erst nach und nach verdichtet und klärt sich, was eigentlich passiert. Und das ist nach dem ersten Drittel wirklich suchterzeugend. Also nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, sondern unbedingt dranbleiben!

Den besten Satz, den ich in dem Buch gelesen habe, war auch der Letzte: „Ende vom ersten Buch“. Und was Drvenkar auf der letzten Seite angedeutet hat, lässt mich nur zu dem Schluss kommen, dass der zweite Band mindestens genauso spannend wird wie dieser erste Teil.

Nachwort:

Es ist ein seltsames Gefühl, ein „unkorrigiertes Vorab-Exemplar“ zu lesen. An manchen Stellen fragt man sich: „Bleibt das so oder wird das noch geändert?“ Über kleinere Tippfehler sieht man hier jedoch eher hinweg, als bei einem fertigen Buch, das dann einfach einen schlampig gemachten Eindruck hinterlässt. Nachdem der Verlag cbj allerdings sogar ein Hardcover mit Schutzumschlag auflegt, dürften in der Endfassung sicher alle Kleinigkeiten ausgemerzt sein.

Copyright © 2012 by Werner Karl

… und noch eine Rezension:

Zuerst schenkt Motte der mysteriösen E-Mail keinen Glauben, die seinen baldigen Tod prophezeit. Doch zu vorrückender Stunde wird er zunehmend nervöser. Schlussendlich beschließt er einfach nicht zu schlafen, so kann er ja auch nicht am nächsten Morgen tot sein. Doch Motte verliert den Kampf gegen den Schlaf und schläft beim Lesen eines Comics ein. Am nächsten Morgen erwacht er – leider tot. Kein Puls mehr und mit nichts bekleidet als Boxershorts. Außerdem wachsen seltsame flügelähnliche Gebilde auf seinem Rücken. Motto muss mit erschrecken feststellen, dass er nun ein Engel ist. Auch eine weitere Erkenntnis erschüttert ihn bis ins Mark: Er hat seinen Körper auf seinem Bett zurückgelassen und für seinen Vater ist er unsichtbar. Dieser nimmt die Nachricht von seinem Tod anders auf, als Motte das vermutet hätte, fast erscheint es so, als hätte er seinen Tod erwartet.

Zu seinem Glück kann ihn wenigstens sein bester Freund sehen, den er leider ziemlich schnell aus den Augen verliert. Als dieser Motte dann wiederfindet, ist es für den Engel schon fast zu spät …

Fazit

Die ersten paar Kapitel waren zugegebener Maßen gewöhnungsbedürftig. Schnelle Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit und zwischen den Perspektiven aus denen erzählt wurde, überforderten den Leser, der sich auf eine leichte Kost im Sinne des Jugendromans eingestellt hatte. Hatte man sich jedoch erst einmal an diese recht ungewöhnliche Handhabung des Handlungsstrangs gewöhnt, ließ einen das Buch nicht mehr los und das, obwohl der Autor einen recht neutralen Schreibstil an den Tag legt. Streckenweise kam es einem schon vor, als würde man einen Bericht lesen und nicht einen Roman. Dies dürfte vor allem männliche Leser begeistern, die mit dem zugegebenermaßen gefühlsbetonten Schreibstil von Frauen wenig anfangen können. Wem der Schreibstil nicht liegt, den entschädigt die Handlung um so mehr, schnell wird einem klar, dass hier literarische und gesellschaftliche Grundmotive gut verpackt wurden.

Schnell findet man sich mitten in einem Machtkampf der verschiedenen Glaubenssysteme wieder, ohne sagen zu können, wer den nun “richtig” liegt. Dies macht die ganze Geschichte sehr realistisch, beschäftigt doch die Frage nach dem “richtigen” Glauben die gesamte Welt. So verschwimmen in der Geschichte sehr schnell die Grenzen zwischen gut und böse, richtig oder falsch, der Rettung der Welt und der Herbeiführung ihres Untergangs. Der Roman macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ich bin schon sehr gespannt, wie es im Fortsetzungsband weitergeht.

Ein Roman, der einen bis zur letzten Seite überraschen und fesseln kann.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

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Updated: 29. Juni 2013 — 12:41

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