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DAS KOMITEE – Leseprobe (Teil 2) Roman von Neal Asher

DAS KOMITEE

Leseprobe (Teil 2)
Roman
von
Neal Asher

(zum vorherigen Teil)

Coran war in einen der teuer aussehenden grauen Anzüge gekleidet, wie man sie an der Spitze der Aufsichtsbehörde schätzte. Er führte natürlich auch modernste Komware mit: Ohrhörer, die via Optik mit Schläfensteckern verbunden waren, Palmtop an der Hüfte und zweifellos Kameras und Netzhautprojektoren direkt in den Augen. Coran war klein und stämmig. Saul vermutete, dass er nachts Muskeltonusprogramme laufen hatte, ergänzt durch die Art Steroide, die der Öffentlichkeit verwehrt blieben. Er schien um die dreißig zu sein, aber da plastische Chirurgie und die neuen alterungshemmenden Medikamente Leuten seines Standes auch zur Verfügung standen, war er vielleicht älter. Während Saul den Mann betrachtete, spürte er die Enttäuschung wie einen Spannungsknoten im Bauch. Coran war sicher nicht Sauls ehemaliger Verhörleiter. Sein Gesicht gehörte auch nicht zu denen, die in den zurückliegenden zwei Jahren – der Gesamtdauer seines erinnerten Lebens – aus Sauls Unterbewusstsein heraus Gastauftritte hinlegten. Egal, Coran war offenkundig jemand ihres Schlages. Ein solcher Amtsträger war genau das, was Saul brauchte, um Zutritt zu den Zellen des britischen Hauptquartiers der Aufsichtsbehörde drüben in London zu erhalten.

Saul sprang vom Stuhl hoch, bückte sich, hob King an den Schultern an, zog ihm den Laborkittel aus und zog ihn sich selbst über. Danach zerrte er King auf die Toilette. Er hob ihn auf den Toilettenstuhl, lehnte seinen Kopf an die Leitung der Hygienespülung, verschloss die Kabine von innen und kletterte oben aus ihr heraus. Er verließ gerade die Toilette und knöpfte sich dabei den Kittel zu, der glücklicherweise weit genug war, um eine gewisse Bewegungsfreiheit zu gewährleisten, als Janus bekannt gab: „Nachricht von Sharon Thader. Ich überlagere dein Gesicht mit dem Aiden Kings.“

Saul setzte sich schnell wieder auf den Stuhl, als ihm ein Bildschirmfenster auch schon das Videobild aus dem weiter oben gelegenen Büro Thaders zeigte. Sie war die Managerin der Einrichtung – eine dunkelhäutige, müde wirkende Frau mit schlecht aufgetragenem Make-up.

„Aiden“, sagte sie, „Assessor Coran ist auf dem Weg zu dir. Du musst ihn in jeder Weise unterstützen.“ Sie blickte argwöhnisch zur Seite. Coran hatte ihr Büro offenkundig gerade verlassen. Sie redete jetzt in verzweifelter Eile weiter. „Tu, was er sagt, oder wir stecken alle in Schwierigkeiten. Margot Le Blancs Bewertungsgruppe prüft gerade meinen Einspruch. Wir können darauf hoffen, dass wir im schlimmsten Fall nur einige Daten und Proben verlieren, ehe der Sache Einhalt geboten wird.“

„Hoffen wir es“, sagte er.

Ihnen blieb hier nur die Hoffnung, eine eitle Hoffnung. Die Delegierte der Französischen Region, Margot Le Blanc, gehörte zu den fünfhundertsechzig Delegierten des Komitees und war eine Karrierepolitikerin, die sich der Gunst des Vorsitzenden Messina erfreute. Sie würde nichts tun, was ihre Position gefährdete.

Thader musterte ihn mit seltsamer Miene, ehe sie die Verbindung trennte. Offenkundig hatte er nicht die erwartete Reaktion gezeigt, aber sie hatte das Gespräch nicht fortgesetzt. Es war immer am besten, wenn man über Videofon nicht zu viel sagte.

Saul kramte in seiner Sporttasche und nahm diverse Objekte heraus, die er am Körper unterbrachte. Die Chirurgensäge ließ er jedoch zurück und beförderte die Tasche mit einem Fußtritt unter die Konsole, als auch schon die Tür geöffnet wurde.

Nach seiner Leibwächterin trat Avram Coran ein. Saul wandte sich ihm zu und zeigte eine höflich-hilfsbereite Miene.

„Bürger Aiden King“, nahm ihn Coran zur Kenntnis, musterte ihn kurz und richtete den Blick auf das große Display. Coran war King nie begegnet, wie Saul wusste, obwohl stets die Gefahr bestand, dass der Mann die Personalakten studiert hatte, ehe Janus damit loslegte, sie zu manipulieren. Corans mangelnde Reaktion verriet jedoch, dass er das nicht getan hatte. „Ist Ihnen bekannt, warum ich hier bin?“

„Um sicherzugehen, dass die Datenverlagerung und die physische Verlagerung der Proben ihren Lauf nehmen, und um eine Einschätzung des Ressourceneinsatzes in der Genbank vorzunehmen und dem Komitee Meldung zu machen“, plapperte Saul die offizielle Erklärung nach. Im Grunde war jedoch nicht ganz klar, warum man jemanden von Corans Rang geschickt hatte. Wie es schien, hatten die Schließung des gesamten Genbank-Unternehmens, von dem die hiesige Einrichtung nur eine Zweigstelle war, sowie die Verlagerung ihrer Ressourcen, Datenbank und Genmaterialvorräte, eine Bedeutung, aus der Saul erst noch schlau werden musste. Coran war hier, um im Untergeschoss zu beginnen und sich nach oben vorzuarbeiten, um alles stillzulegen und den Beschäftigten einzeln neue Befehle zu erteilen. Alle Beschäftigten waren angewiesen, an ihren Arbeitsplätzen zu bleiben; sogar Thader hatte vermutlich den Befehl erhalten, an ihrem Schreibtisch im Penthouse-Büro sitzen zu bleiben.

Coran schüttelte über Sauls scheinbare Naivität den Kopf. „Ich denke doch, dass das Komitee mit seiner Zeit Wichtigeres anfangen kann, oder nicht?“

„Gewiss“, pflichtete ihm Saul bei. „Ich wollte sagen, dass Sie der Bewertungsgruppe Meldung machen. Verzeihen Sie.“

„Wenn Sie mir das bitte erklären würden?“ Coran deutete auf das Display.

Da er es hier mit einem wichtigen Mann zu tun hatte und in seiner Gegenwart nach wie vor saß, stand Saul auf, aber er musste sich ein bisschen zu abrupt bewegt haben, denn die Leibwächterin baute sich sofort zwischen ihm und ihrem Schützling auf.

Man sah ihr Aufrüstungen noch stärker an als Coran. Sie ragte über ihm auf. Das meiste von dem, was an ihr weiblich war, wurde durch Muskeln und subdermale Panzerung überdeckt. Helle, kurz geschnittene Haare krönten eine hohe Stirn über reptilienhaften Transplantataugen. Die Metallstreben kybernetischer Bewegungsunterstützung zogen sich ihr über die Handrücken. Saul konnte nicht umhin, sich zu fragen, was jemanden bewegte, sich mit einem so hässlichen Ergebnis sichtbar aufzurüsten. Welche Art von Selbstachtung war ihr eigen gewesen, ehe sie zuließ, dass man ihr so etwas antat? Wie sah ihre Selbsteinschätzung heute aus?

Sie trug die übliche Kluft aus blassblauer Uniform, Mütze mit Visier und kugelsicherer Jacke. An ihrem Gürtel hing das übliche Werkzeugarsenal: der Zylinder eines Teleskopschlagstocks, eine Ionentaser-Stunpistole, eine vollautomatische Pistole und eine Auswahl Gasgranaten. Ein weiteres Stück an ihrem Gürtel machte Saul stutzig. Es war ein fünfzehn Zentimeter langes Gerät mit eckigem Querschnitt. Die schlichte Schieberegler- und Druckknopfsteuerung war unter einem kleinen Bildschirm eingebaut, der an ein Apfelsinenstück erinnerte: Das war ein Deaktivator – eine tragbare Version des Schmerzinduktors, wie man ihn in den weiß gekachelten Zellen der Aufsichtsbehörde benutzte oder auch von Lkws aus, wenn Aufstände niederzuschlagen waren. Hätte er noch Vorbehalte gehegt, das umzusetzen, was er jetzt plante, hätte spätestens der Anblick des Deaktivators sie ihm ausgetrieben. Saul hegte nur selten Vorbehalte.

„Das ist okay, Sheila. Der Bürger soll mir ruhig zeigen, was sie hier haben.“

Während die Leibwächterin zurückwich, wandte sich Saul der Konsole zu und bemerkte nebenbei, wie Coran sich aus seiner Reichweite entfernte. Obwohl natürlich in den staatlich kontrollierten Nachrichten im Govnet nichts davon verlautete, hatte sich doch im Subnet – zu den wenigen Gelegenheiten, in denen es funktionierte – eine Menge Klatsch verbreitet, dass Angriffe auf Staatsvertreter wie Coran häufiger wurden, denn die Menschen waren verzweifelt. Seit der unblutigen Annexion Australiens vor vierzig Jahren fand man keinerlei Fluchtpunkt mehr, konnte man nicht mal mehr von einer Flucht träumen, und direkt danach hatten sich die Verhältnisse drastisch verschlechtert. Besonders seit die Erdregierung, das Komitee, das Recht auf Anonymität im elektronischen Wahlsystem abschaffte, hatte die Demokratie ihren letzten asthmatischen Atemzug getan. Das war jedoch nur Politik und wäre mit der üblichen Selbstgefälligkeit des Bürgers ignoriert worden, hätten nicht genau diese Bürger jetzt in großer Anzahl zu hungern begonnen und wäre das Komitee nicht zu glattem Mord übergegangen.

Saul rief die Präsentation auf, an der King gearbeitet hatte, und legte sie auf den kompletten Bildschirm. Man sah einige eingescannte Zeitungsartikel, die bis ins neunzehnte Jahrhundert zurückreichten. Aus dem Stegreif erklärte er: „Die erste Genbank, wie wir sie verstehen, entstand im zwanzigsten Jahrhundert als Reaktion auf das konstante Aussterben der Arten, obwohl natürlich Samenbanken schon viel länger und aus ganz anderen Gründen existierten. Erst in den zurückliegenden hundert Jahren haben wir jedoch gemeinschaftliche Anstrengungen unternommen, Genproben jeder überlebenden Art zu sammeln. Unser festes Ziel ist es, eine komplette Genbank alles Lebens auf der Erde anzulegen.“

Coran hob eine Hand. „Ihnen ist vielleicht aufgefallen, dass ich kein Tourist bin und deshalb auch nicht an einer Fremdenführung teilnehme. Verstehe ich es richtig, dass Sie Museumsstücken ausgestorbener Tiere Proben entnehmen konnten und dass weitere Ausgrabungen finanziert wurden, um Proben der prähistorischen Arten aus den La-Brea-Asphaltgruben zu holen?“

„Ja.“ Saul nickte. „Wir schicken außerdem Wurmbots in das Eis der Antarktis und der Arktis, und dann haben wir da noch die chemische und genetische Rekartierung.“

„Rekartierung – das wäre die Methode, um den genetischen Code von … Dinosauriern zu gewinnen?“

„Nicht nur Dinosauriern sondern allen prähistorischen Lebensformen, die wir finden können.“

Coran nickte langsam. „Was mir als eine Abweichung von Ihrem Aufgabengebiet erscheint, ja?“

Saul unterdrückte zynische Erheiterung, die in ihm züngelnd das Haupt erhob. Hier stand ein Mann vor ihm, der für eine Organisation arbeitete, die Hunderttausende zur Anpassung geschickt hatte. Die Experimente zur Hirnprogrammierung bewilligt hatte, bei denen viele lobotomisiert wurden, und die außerdem die Aufsicht über viele gar nicht so geheime Exekutionen verschiedener „Dissidenten“ führte. Trotzdem schien er nach einer Ausrede zu suchen, um die Genbank zu schließen. Aber so arbeiteten nun mal Leute wie Coran: Durch seine Vision eines übergeordneten Wohls wurde alles gerechtfertigt, sogar Mord.

Saul ging der Gedanke durch den Kopf, dass er selbst vielleicht gar nicht so verschieden dachte.

„Es bringt zahlreiche Vorteile mit sich, wenn man die Genome ausgestorbener Arten kartiert. Wir verfügen inzwischen über die Technik, das Aussterben rückgängig zu machen“, stellte er fest und kam damit auf den Kern der Sache zu sprechen. „Derzeit züchtet eine Abteilung der Weltgesundheitsforschung eine Flechte, die vor zwanzigtausend Jahren ausstarb. Sie wiederum produziert chemische Verbindungen, die für neuere Medikamente gegen Alterserscheinungen benutzt werden kann.“

Coran zuckte die Achseln. „Möglicherweise ein greifbarer Vorteil, aber was nützt es, die DNA von solchen Kreaturen in Eis zu lagern?“ Er deutete auf den Bildschirm.

Saul folgte dem Fingerzeig auf eine Bildschirmdarstellung, die inzwischen neue Inhalte zeigte.

Der letzte Tiger war vor vierzig Jahren im Londoner Zoo gestorben, aber die Genbank bewahrte noch immer Proben von jeder Tigerart auf, in die sie in den fünfzig Jahren zuvor jemals eine Nadel hatte stecken können, und hatte die DNA erfolgreich kartiert. Die Genbank verfügte über digitale Pläne der Essenz des Tigers und konnte unter Einsatz künstlicher Gebärmütter die Art in allen ihren Variationen wieder zum Leben erwecken. Der Tiger war eine fantastische Erfolgsgeschichte für die Einrichtung, was zweifellos der Grund war, warum King ihn für die Präsentation ausgesucht hatte. Sauls zynische Erheiterung nahm weiter zu, da er schon wusste, was nun kam.

„Wie genau“, legte Coran los, „können Sie die Aufwendung von Millionen Euro rechtfertigen, nur um eine solche Art zu retten? An welche Stelle genau passt ein solches Alpharaubtier in die Gesellschaft, die wir heute aufbauen?“

Eine richtig nette Gesellschaft, wie Saul fand. Natürlich führte man keine Kriege mehr, sondern führte Polizeiaktionen aus, obwohl der benutzte Schlagstock manchmal etwa eine Kilotonne wog und die Bestatter Schutzanzüge tragen mussten. Obwohl die Weltbevölkerung die achtzehn Milliarden übersteigt, hungert niemand, weshalb auch ganz gewiss keine Hungeraufstände stattfinden – lediglich ‚Aktionen von Dissidenten‘. Aufruhr fand nicht mehr statt oder endete genauer gesagt jedes Mal unvermittelt, sobald die Aufsichtsbehörde anstelle von Wasserwerfern ihre Schmerzinduktoren einsetzte, um die Menge zu einem zappelnden schreienden Chaos zu reduzieren, während die Hirten losgeschickt wurden, um die Rädelsführer in ihre klebrigen Tentakel zu wickeln. Die Ideologie des Komitees war ökologisch solide, und Gerüchte über die Probleme bei den nordafrikanischen Entsalzungsanlagen waren unzutreffend. Fische schwammen im Libyschen Meer und dem südlichen Mittelmeer – was durch Bilder bewiesen wurde. Die Sahara war inzwischen grün – auch dazu fand man Bilder. Und hat nicht vor gerade mal einem Monat der Vorsitzende Alessandro Messina selbst gesagt, dass wir mehr Freiheit genießen als je zuvor? Nachdem Politbeamte der Gemeinschaft erst vergangenes Jahr eine Studie durchgeführt hatten, die das bewiesen hatte. Auch die Presse genoss inzwischen mehr Freiheit, da sie vom Staat betrieben wurde und nicht mehr an finanzieller Not litt. Menschen verschwinden nicht, seht ihr? Sie kommen immer zurück, um ein Loblied auf das Komitee zu singen.

„Wenn die Kolonisierung des Sonnensystems weiter ihren Lauf nimmt, haben wir vielleicht eines Tages hier Platz für Tiger“, deutete Saul an, obwohl er wusste, dass die Wahrscheinlichkeit dafür nicht größer war als die Singapurs, wieder aus dem radioaktiven Salzwassersumpf aufzutauchen, in den es sich vor fünfzig Jahren verwandelt hatte.

Die gigantische und kontinuierlich wachsende Bürokratie des Komitees war ein hungriges Monster. Sein Hunger schien in jüngeren Jahren so heftig geworden zu sein wie die der Bürger, über die es regierte. Obwohl anscheinend immer gute Nachrichten aus dem Weltraum eintrafen, wurden die Mittel für Projekte jenseits einer Erdumlaufbahn kräftig zusammengestrichen. Das war für die Basis Antares auf dem Mars eine besonders schlechte Nachricht. Die Kolonisten würden von dort nicht mehr zurückkehren, sofern sie sich nicht als sehr erfinderisch erwiesen. Innerhalb von fünf Jahren würden sie alles Lebensnotwendige verbraucht haben und sterben.

Coran gestattete sich ein überlegenes spöttisches Lächeln. „Ich würde mir jetzt gern die Kartierungscomputer ansehen.“

„Sicher“, sagte Saul. Sein Bauch verspannte sich aufs Neue, da sie jetzt den Punkt erreicht hatten, wo das Gespräch ein Ende finden würde. „Gestatten Sie mir, Ihnen den Weg zu zeigen.“ Er lächelte die Leibwächterin an und breitete die Hände zu den Seiten aus, während er um sie herumging und Coran zur Tür führte.

Er ging auf den Flur hinaus, rief erneut die Baupläne des Hauses auf und überlagerte sie mit den von Janus auf dem Laufenden gehaltenen Echtzeitdaten. Das erste Zimmer links bot direkten Zugang zum Hauptlager der Probenzylinder. Ein automatisches System sammelte sie nacheinander ein und leitete sie zu den Kartierungsmaschinen in ihren separaten Zimmern. Sobald der Inhalt eines Zylinders kartiert war, wanderte der Zylinder zurück ins Lager. Sobald sämtliche Proben in dem Lager kartiert worden waren – was gewöhnlich einen Zeitraum von bis zu einem Jahr beanspruchte -, sammelte ein Kühltransvan sie ein und brachte sie in ein größeres Lager bei Paris, von wo aus die Bestände wieder aufgefrischt wurden. Nur dass das Lagerhaus bei Paris inzwischen leer stand, da solche Einrichtungen geschlossen wurden und die Genprobenzylinder an neue Bestimmungsorte gingen, die niemand kannte.

„Ich nehme gerade die Zylinder aus einer Reinkiste“, informierte ihn Janus über das hinter dem Ohr implantierte Knochenfon und übermittelte ein weiteres Schaubild, diesmal von einem Menschenkörper, dessen Aufrüstung hervorgehoben und beschriftet war. Wie Saul gedacht hatte, verfügte die Leibwächterin Sheila über einige besondere Zutaten, aber das dürfte ihn bei seinem Vorhaben nicht vor Probleme stellen.

Er ging voraus in das erste Zimmer.

(…)

(wird fortgesetzt)

Copyright (c) 2014 by Neal Asher. Mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Bastei Lübbe Verlags.

Bildrechte: Cover-Apokalypsen.jpg © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

Bildrechte: “Waffentod – Im Meer der Zeiten” (Waffentod41.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

WIE DIESER ROMAN WEITERGEHT, ERFÄHRT MAN HIER, EINFACH AUF DAS COVER ODER EINEN DER BESTELLLINKS KLICKEN:

Asher, Neal
Das Komitee

Roman

Übersetzt von Schichtel, Thomas
Verlag :      Bastei Lübbe
ISBN :      978-3-404-20765-7
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,99 Eur[D] / 9,30 Eur[A] UVP / 13,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 18.07.2014
Seiten/Umfang :      576 S. – 18,6 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 2014 18.07.2014
Aus der Reihe :      Science Fiction. Bastei Lübbe Taschenbücher

IST DER PREIS FÜR DAS ÜBERLEBEN UNSERE MENSCHLICHKEIT? … Von einer Raumstation aus führt das Komitee ein Schreckensregime über die ausgebeutete Erde. Es gibt zu wenige Ressourcen, die auf zu viele Menschen verteilt werden müssen – und systematisch werden Menschen kategorisiert und getötet, um die Bevölkerungszahl zu regulieren. In dieser Welt erwacht Alan Saul: in einer Kiste, auf dem Weg zu einer Verbrennungsanlage, ohne Erinnerung. Er fasst den Plan, sich zu befreien – und es mit dem Komitee aufzunehmen …

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Updated: 20. Dezember 2014 — 19:50

8 Comments

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  1. Für mich ist dieser Autor in der Top-Five der besten SF-Autoren momentan. Der Roman in der Top-Ten der besten SF-Romane momentan. Wer ist anderer Meinung? Also wenn keiner von Euch antwortet, seid ihr also voll meiner Meinung, davon gehe ich jetzt mal aus! 🙂 Lest mal die Leseprobe. Als ich den Teil im Buch gelesen habe, als ich mit dem Roman anfing, blieb mir echt die Luft weg, so grandios fand ich das …

  2. Nicht zu unrecht hat dieser Titel bei uns auch den Leseproben-Award gewonnen!

  3. Mir ist schon klar, warum dir Neal Asher gefällt: Implantate, Ohrstöpsel und ähnlicher Hightech-Schnickschnack. Fehlt nur noch „deine“ KI. 😉 Wo ist da die Grenze zum Cyborg?

    Also, zu den besten 5 SciFi-Autoren würde ich ihn nicht zählen. Und bevor du fragst: Ich nenne hier meine Favoriten nicht; hab keine Lust auf eine Diskussion. Es ist doch schön, dass wir alle unterschiedliche Vorlieben haben, oder nicht? Denn sonst gäbe es nur – vielleicht – 5 Autoren, die publiziert würden und alle anderen nicht. Es lebe die Vielfalt!

    mgg
    Werner ;-))

  4. Da bin ich aber komplett anderer Meinung.

  5. Darfst du auch sein. 😉

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