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DAS 1. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 4) von Felis Breitendorf und Bella C. Moremo

DAS ERSTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 4)

von

Felis Breitendorf & Bella C. Moremo

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(zum vorherigen Teil)

Der Corvidasus, der hoch oben im Geäst alles mitverfolgt, wird nervös, als Karssellu den ersten Pfeil auflegt und zerrt die Kette tiefer ins Blätterwerk des Baumes. Der Krieger legt auf den Vogel an, dieser duckt sich und das Geschoss verfehlt sein Ziel. Beim zweiten Versuch zielt der Junge nicht mehr direkt auf den Vogel, sondern auf den Teil der Kette, der zwischen den Blättern hindurchschimmert. Als der Vogel das Begehren des Kriegers erkennt, zerrt er die Kette blitzschnell in eine andere Richtung und verhindert so, dass der Pfeil ihm seine Beute entreißt. Als der dritte Pfeil den Köcher verläßt,  wird es dem Vogel zu brenzlig. Er setzt an, um sich mit der Kette in den  Klauen ein anderes Versteck zu suchen. Mit heftigem Geflatter erhebt sich der Vogel in die Lüfte. Zeitgleich läßt Karssellu den dritten Pfeil von der Sehne schnellen…

… als ich wieder zu mir komme, ist mein erster Gedanke: mein Arm. Ich versuche mit der rechten Hand an meine linke Schulter zu fassen. Das gelingt mir aber nicht. Ich versuche die Augen zu öffnen, aber irgendwie geht auch das nicht. Ich höre eine Stimme direkt an meinen Ohren, die leise auf mich einspricht:

„Frau Komore, bitte bleiben Sie ruhig. Sie befinden sich in meiner Obhut. Ich bin eine AAO-HS-13, eine Automatische Autonome Operationseinheit, Seriennummer 04432440098 HS 13. Bitte verhalten Sie sich ruhig, ich werde nach einer Betreuungsperson rufen lassen. Versuchen Sie sich bitte nicht zu bewegen und auch nicht die Augen zu öffnen.“

Oh weh, denke ich. Ich bin in einem Autodoc! Dann muß es wirklich schlimm um mich stehen. In Autodocs legt man eigentlich nur Personen, die auf der Kippe zwischen Leben und Tod stehen. Ich erinnere mich an das Blut, das fontainenartig aus meiner Schulter spritzte und wohl den ganzen Passagierbereich des Shuttles versaut haben dürfte. Hoffentlich geht es den Touristen gut, die mit mir im Shuttle saßen. Ich hoffe nur, dass dem kleinen Mädchen nichts passiert ist …

Weiter komme ich mit meinen Gedanken und Erinnerungen nicht, denn der Autodoc säuselt mir etwas in die Ohren. Ich muß mich konzentrieren, um alles mit zu bekommen:

„Frau Komore. Personal ist unterwegs. Ich werde nun die Atmung wieder an ihren Körper zurückdeligieren und schalte innerhalb der nächsten zwanzig Sekunden um. Bitte atmen Sie möglichst flach ein, bitte nicht zu schnell und bitte nicht zu tief, sonst bekommen Sie zu viel Sauerstoff in Ihre Lungen und ich müßte das dann nachregeln. Bitte atmen Sie JETZT!“

Erst als meine Atmung aussetzt, bemerke ich, dass ich die ganze Zeit über nicht selbstständig geatmet habe. Ich befolge die Anweisungen des Autodocs und atme flach und tief und langsam ein und aus. Es fühlt sich normal an. Ich frage mich, wann ich darauf verzichten kann, das Atmen bewußt zu veranlassen und wann mein Körper diese Tätigkeit wieder übernimmt. Ist schon sehr seltsam, so ein menschlicher Körper, denke ich, der so viele der täglichen Routinen von selbst macht. Doch wenn es einem bewußt wird, übernehmen wir plötzlich diese Tätigkeiten, bis der Körper diese langsam wieder ausführt. Ich kannte mal jemanden, dessen Gehirnsteuerung des automatischen Augenblinzelns nicht in Ordnung war und ihm drohte die Austrockung seiner Augen. Das Blinzeln mußte bewußt von ihm ausgeführt werden, bis ihm ein Chip eingesetzt wurde, der diese defekte Funktion seines Gehirns übernommen hat. Immer wenn ich mich daran erinnere, muß ich ebenfalls daran denken zu blinzeln, bis ich wieder vergesse, das zu machen und mein Körper wieder übernimmt. Aber das kann mir im Moment nicht passieren, denn meine Augen sind bandagiert und ich kann sie überhaupt nicht öffnen.

Ich höre, wie eine pneumatische Tür aufgleitet und eine Person den Raum betritt. Offenbar hat der Autodoc die Außenlautsprecher und Micros eingeschaltet. Die Stimme einer weiblichen Person klingt mir recht laut in den Ohren, bis der Autodoc nachregelt und die Lautstärke etwas reduziert:

„Liebe Milena Komore, ich bin Doktor Heike Schütz und hier die verantwortliche Schichtleiterin auf der Pirogow. Ich werde die Automatische Autonome Operationseinheit nun anleiten, Sie in die stehende Position zu bringen und die Funktion Ihrer Augen wieder zu aktivieren. Desweiteren wird sich die Kopfeinheit öffnen, so dass Sie mich anschauen und antworten können …“

Ich spüre wie der Autodoc sich von der liegenden Position in die Aufrechte verändert und mir die Verklebung meiner Augenlider entfernt. Ich öffne vorsichtig die Augen und sehe eine attraktive Frau in den 50ern, die in einen weißen Hosenanzug gekleidet ist und vor mir auf einem Plastikstuhl sitzt, ein Namensschildchen auf der rechten Brust trägt und ein tragbares Terminal in den Händen hält. Ich antworte ihr:

„Die Pirogow, ist das nicht ein medizinischer Raumkreuzer?“

„Richtig. Wir sind das derzeitige diensthabende medizinische Forschungs- und Versorgungsschiff innerhalb der BASE 1431-A.“

„Können Sie mir sagen, was passiert ist und in welchem Zustand ich mich befinde?“

„Was genau passiert ist, wird Ihnen Dr. Sage von der Palem und ERK-Major Tochlavski von der Guangzhou erklären, die sich beide auf dem Weg hierher befinden. Ihrem Körper geht es soweit gut. Leider ist Ihr linker Arm, wie Sie sich bestimmt erinnern werden, nicht mehr vorhanden. Wir haben Ihr Körpersystem stabilisiert, eine Traumatabehandlung vorgenommen und die Schmerzrezeptoren mit einem Schmerzunterdrückungschip verbunden. Sie sollten keine Schmerzen verspüren, was dieses fehlende Körperteil angeht.

„Ich danke Ihnen Doktor Schütz, ich habe tatsächlich keine Schmerzen. Wie lange wird es denn dauern, bis ich einen neuen Arm bekommen kann und er herangezüchtet wurde?“

„Frau Komore, wir haben bereits einen fertigen Arm für sie herangezüchtet. Er steht bereit zur Anpflanzung. Sie sind ja schon seit zehn Tagen im Autodoc, da war genügend Zeit, das vorzubereiten.“

„Oh, zehn Tage schon, das ist lang …“

„Ich höre gerade über meinen Akustikchip, dass Dr. Sage und ERK-Major Tochlavski eingetroffen sind. Ich werde sie nun herbringen lassen …“

„OK, vielen Dank …“ Mein Bauchgefühl und mein Verstand sagen mir, dass hier etwas Ungewöhnliches im Gange ist, denn normalerweise dauert es keine zehn Tage, um jemanden nach einem derartigen Unfall zu stabilisieren. Ausserdem ist es schon recht ungewöhnlich, dass nach einer solch langen Zeit der nachgezüchtete Arm nicht bereits angepflanzt worden ist. Offenbar hat man mich absichtlich so lange auf Eis gelegt, um Vorbereitungen für was auch immer in die Wege zu leiten…

Der dritte Pfeil trifft sein Ziel. Der schwarze Corvidasus stößt einen ohrenbetäubenden Schmerzensschrei aus und die Kette fällt zu Boden. Wilde Rufe von sich gebend verschwindet er in der Ferne. Die Kette unterdessen liegt in der Nähe des Baumes im hohen Gras und  Karssellu, der den Fall beobachtet hat, läuft auf die Stelle zu und  zieht die Kette hinter sich her, zu den Männern des Fischerdorfes, die alles mit angesehen haben. Als der junge Krieger vor den Häuptling tritt, übergibt er ihm die Kette, der sie daraufhin in die Höhe hieft: „Du junger Krieger hast meine Tochter wahrlich verdient und deshalb gebe ich sie dir zur Frau. Wenn deine Leute einverstanden sind, will ich sie alle zu uns einladen, damit wir eure Hochzeit feiern können.


Als sich die pneumatischen Türen erneut öffnen, kann ich einen 1,90 Meter großen Mann in Uniform mit Bürstenhaarschnitt und einen Techniker in einen Allzweckoverall und eine Universalweste gekleidet erblicken, der um die 1,75 Größe haben dürfte und einen verwegenen Lockenkopf und einen ungewöhnlichen unmodischen Spitzbart trägt. Beide treten in die Patientenzelle und setzen sich auf Plastikstühle, wie bereits die Ärztin einen benutzt.

Nachdem alle Höflichkeitsfloßkeln ausgetauscht sind, erklärt man mir, wie es zu dem Unfall mit dem Shuttle gekommen war. Ich erfahre, dass die Chipkarte, die ich in die Außentasche meines Overalls gesteckt hatte, der Grund für das Desaster gewesen sein soll. Auf meine Anfrage, wie denn solch eine kleine Karte so etwas auslösen könne, erwidert mir Dr. Sage von der Palem:

„Frau Komore, wie Sie ja bereits von Dr. Graf erfahren haben, gibt das Metall, das wir in der Vulkanhöhle fanden, eine ganz leichte Hyperraumstrahlung ab, was darauf hindeutet, dass die früheren Bewohner mit ihren Raumschiffen nicht nur im Weltall unterwegs waren, sondern sich mit ihren Raumfahrzeugen durch den Hyperraum bewegt haben müssen. Nachdem es nun zu diesem zweiten Shuttleunglück gekommen ist, sind wir sicher, dass das Metall dafür der Auslöser ist. Dieses Mal waren alle Meßstationen der Palem geöffnet und wir haben sozusagen life miterleben dürfen, was mit dem Shuttle passiert ist, in dem Sie saßen. Beim ersten Shuttleunfall war ja kein wissenschalftiches Team vor Ort, was die Beobachtung hätte interpretieren können. Dieses Mal aber konnten wir analysieren, dass ihr Arm, der durch den Boden des Shuttles schlug, mitsamt der Chipkarte in den Hyperraum verschwand.“

„Mein Arm ist im Hyperraum verschwunden?“

„Das ist er und seien Sie froh, dass Sie die Chipkarte, die unserer Meinung nach aus diesem Metall gefertigt wurde, das in der Höhle gefunden wurde, in die Aussentasche ihres Overalls gesteckt haben. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn Sie sie woanders an Ihrem Körper verstaut hätten.“

„Sie meinen, ich hatte Glück im Unglück?“

„Exakt!“

„Na ja, besser wäre es doch wohl gewesen, ich hätte die Chipkarte gar nicht am Körper getragen, sondern ins Gepäck gesteckt, oder?“

„Natürlich.“

„Was bedeutet, dass das Metall in der Vulkanhöhle den Ureinwohnern als Hyperraumantrieb gedient haben muß.“

„Das ist richtig. Wir wissen allerdings nicht, wie man dieses Metall abschirmen oder beeinflußen kann, denn die Ureinwohner müssen ja irgendwie dieses Metall kontrolliert haben, ansonsten hätten sie es nicht zum Hyperraumflug verwenden könnnen.“

„Mit anderen Worten: Das Metall wurde als Beschichtung der Flugkörper benutzt, die dann über einen uns unbekannten Effekt gesteuert wurden, so dass man in den Hyperraum eintreten und auch wieder austreten kann.“

„Richtig, und wie Ihnen ja auch bereits bekannt ist, wurden die Flugkörper der Ureinwohner mittels Gaußkanonen in den Orbit befördert, denn Raketentreibstoffe und –motoren waren ihnen offenbar unbekannt. Wir haben inzwischen einige Tests durchgeführt und kleinere Metallteile in den Orbit geschossen und konnten beobachten, dass ab einer bestimmten Entfernung vom Schwerkrafttrichter des Planeten, dieses Metall einfach ein Hyperraumtor öffnet und darin verschwindet.“

„Hat man denn feststellen können, wie und wo und ob es wieder ausgetreten ist?“

„Leider nicht.“

„Dann dürfte es ja schwierig sein, dieses Metall zu untersuchen, da man es nicht vom Planeten wegtransportieren kann.“

„Das stimmt. Deshalb wurde beschlossen auf dem Planeten eine Forschungsstation in direkter Nähe des Vulkans zu errichten, zusammen mit einem kleinen Raumflughafen. Das Ganze wird vom restlichen Planeten abgeschirmt und steht unter der Kontrolle der VPS.“

„Dr. Sage, ich danke Ihnen für Ihre ausführlichen Ausführungen und ihre Offenheit.“

„Ich danke Ihnen, Frau Komore!“

Ich verabschiede mich von dem Mann, der noch darauf hinweist, dass alles weitere, was den militärischen Teil der Sache angeht, VPS-Major Tochlavski von der Guangzhou mit mir unter vier Augen besprechen wird.

Nachdem auch die Ärztin den Raum verlassen hat, stellt Tochlavski ein merkwürdig aussehendes Gerät auf, das er zuvor aus seiner Tasche gezogen hat. Er erklärt mir, dass das ein Abschirmgerät sei, denn was er mir nun zu sagen habe, würde strengster militärischer Geheimhaltung unterliegen.

„Frau Komore, zuerst darf ich Ihnen sagen, dass man inzwischen einen Ermittler eingesetzt hat, der Humbold Stiner, seines Zeichens Abteilungsleiter der Industriespionageabwehr der Plastico, befragt hat und der beweisen konnte, dass die Chipkarte nicht von ihm stammte, sondern es sich um eine Fälschung handelt. Er äußerte den Verdacht, dass damit die Alonis-AG möglicherweise bewirken wollte, die Plasti-Congenius EBG in Mißkredit gegenüber der ERK zu bringen.“

„Was glauben Sie, VPS-Major Tochlavski?“

„Ich bin mir nicht sicher, denn nachdem sich der Ermittler nochmal eingehend mit den Verantwortlichen der Alonis-AG auseinandergesetzt hat, konnten diese glaubhaft machen, dass ihnen eine solche Vorgehensweise völlig fremd und absurd vorkommen würde. Im Gegenteil vermutet man dort, dass man selbst instrumentalisiert worden sei, denn einige Zusammenhänge würden darauf hinweisen, dass ihr Pressesprecher, Louis Shäffer, dahinterstecken soll, der offenbar eigenen Zielen nachgegangen sei.“

„Und hat man Louis Shäffer inzwischen gefunden und befragt?“

„Leider nicht, Frau Komore, denn der ist inzwischen unauffindbar. Entweder ist er im Ring oder auf dem Planeten untergetaucht oder ganz aus dem System verschwunden. Das muß aber kurz vor Ihrem Shuttleunglück geschehen sein, denn seit diesem haben wir ein strenges Abflugverbot veranlaßt. Man vermutet bei der Alonis inzwischen, dass Louis Shäffer nicht das sei, was man bisher von ihm dachte. Inzwischen ist man sich sogar sicher, denn Shäffer hat eine große Menge an Daten entwendet, Firmengeheimnisse. Wir sind noch am Verhandeln, denn man will uns nicht so recht sagen, um welche Art Daten es sich dabei gehandelt hat. Angeblich ist man noch am Analysieren.“

„Wenn der Mann gefunden wird, darf ich dann erfahren, was dahintersteckt?“

„Das kann ich Ihnen zusagen. Vielleicht sind Sie es sogar, die ihn eines Tages aufspüren wird. Damit sind wir schon beim nächsten Thema, über das ich mit Ihnen sprechen möchte, Frau Komore.“

„Ist dieses Thema der eigentliche Grund für den Abhörschutz?“

„Das ist richtig. Zuvor muß ich Ihnen aber noch mitteilen, dass, wenn Sie meinem folgenden Vorschlag nicht folgen möchten, ich eine Teillöschung Ihres Gedächtnisses veranlassen muß, damit die Geheimhaltung gewahrt bleibt. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, kann ich das verstehen, müßte das aber jetzt wissen!“

Da war es wieder, dieses Bauchgefühl, und mein Verstand machte einen großen Hüpfer …

Es geschah alles so, wie die Kalgonkin es vorausgesagt hatten. Das Dorf wurde durch die neuen Möglichkeiten des Metalls unsagbar reich und die Bewohner genossen diesen Reichtum, ohne zu vergessen, wem sie das zu verdanken hatten. So wurden auch die Bewohner des nahen Jägerdorfes bedacht und konnten an diesem Reichtum teilhaben. Luscina und Karssellu wurden angesehene Eheleute, die vier Kinder bekamen und einige Jahre später in die nächstgrößere Stadt zogen, die sich inzwischen aus dem Markt entwickelt hatte. Dort kümmerten sie sich um den Verkauf der Fischereierzeugnisse und forcierten damit den Handel und Tausch. Am Ende wurde die Stadt zur Hauptstadt des Landes und sehr viel später eine richtig große Metropole, doch das geschah lange nach ihrem Tod …

(Zum nächsten Teil)

Copyright © 2013 by Felis Breitendorf & Bella C. Moremo

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildrechte: Die Raumfahrerin” (Raumfahrerin 22,5mm hoch.jpg) © 2013 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

BUCHTIPP DER REDAKTION:

Layman, John
Chew – Bulle mit Biss 1

Flambiert

Zeichnungen von Guillory, Rob. Übersetzt von Frisch, Marc-Oliver
Verlag :      Cross Cult
ISBN :      978-3-942649-21-6
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,80 Eur[D] / 17,30 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 14.03.2012
Seiten/Umfang :      ca. 128 S. – 21,5 x 14,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 04.2012

Die religiösen Spinner hatten allesamt Recht, die letzten Tagen sind angebrochen, das Ende ist nah. Na ja, ganz sicher kann man sich da nicht sein, aber die riesigen außerirdischen Lettern, die den Himmel an allen Winkeln der Erde beleuchten, könnten ein starkes Argument dafür sein …

Die Menschen in Amerika verfallen in Panik und pfeifen auf die Vorschriften der einst so mächtigen Lebensmittelbehörde FDA. Lebensmittel-Cops wie Tony Chu, der Bundesagent mit der manchmal hilfreichen, aber immer widerlichen Gabe, mit seinem übersinnlichen Gaumen psychische Visionen über den Ursprung seiner Nahrung heraufzubeschwören, kämpfen an allen Fronten, um dem Endzeitchaos beizukommen. Während alles drunter und drüber geht, Essverrückte Cholesterinamok laufen, Diktatoren zum Schlag gegen die freie Welt ausholen und die NASA die Aliens aus Area 51 rauskramt, plant Tonys Nemesis, der übergelaufene FDA-Agent Mason, seinen nächsten Schachzug …

Ein weiterer Band des abstrus talentierten und kreativen Comic-Gespanns Layman und Guillory, die in jedem Kapitel dieser unwahrscheinlichen Comic-Serie mehr verrückte Ideen abfackeln als andere Comic-Künstler in ihrer gesamten Laufbahn. Prämiert mit dem EISNER Award für die „Beste Comic-Serie 2011“, ein echter Hochgenuss!

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9 Comments

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  1. Mal wieder sehr geil zu lesen. Bräuchte aber ein winziges Lektorat hier und da. ^^

  2. Mann das ist echt spannend. Demnächst dann mit meiner Geschichte. …bin total aufgeregt. Und Bella hat so ein tolles Ende geschrieben. Ich liebe Happy Ends.

  3. So, Nachlektorat für die ersten vier Teile abgeschlossen. Wer noch helfen oder Textteile verbessern möchte, einfach eine Mail an die Redaktion (siehe Impressum!).

  4. Juchhu bald komm ich als Co-Autorin.
    Zitter, Bibber Galaxykarl sei gnädig.
    Grins

  5. Liebe Petra,

    weder du noch andere müssen vor mir bibbern oder gar zittern. Außerdem ist meine ureigenste Meinung über Felis´ Stil allgemein bekannt; das muss ich nicht jedes Mal betonen. Wenn in Kooperation geschrieben wird, ist es zudem schwer zu erkennen, ob dieser oder jene Teil einen der Partner zugeordnet werden kann oder ob das Resultat eben gegenseitige Ergänzung/Korrektur zugrunde liegt. Sind die Teile strickt von den beteiligten Autoren geschrieben, wäre eine Zuordnung schon leichter.

    mgg
    galaxykarl 😉

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