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DAS 1. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 3) von Felis Breitendorf und Bella C. Moremo

DAS ERSTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 3)

von

Felis Breitendorf & Bella C. Moremo

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(zum vorherigen Teil)
Tief betrübt huscht Luscina zur anderen Seite des Walls und fällt schluchzend vor den Kalgonkins auf die Knie: „Ach ihr weisesten aller Kalgonkins, was soll ich nur machen, könnt Ihr mir keinen Rat erteilen? Wie ihr wißt, ist mein Herz bereits vergeben und meinem Vater zu widersprechen traue ich mich nicht.“ Die Kalgonkins wissen natürlich um die zarte Liebe zwischen der Häuptlingstochter und dem jungen Krieger und raunen ihr zu: „Kleine Luscina, zieh dir derbe Männerkleidung an und wandere die Küste nach Osten entlang, bis zur Flussmündung am roten Fluss. Dort wirst du ein schlankes Praduboot finden und darin eine Harpune. Fahre mit dem Boot aufs Meer hinaus und achte nicht auf die Wellen, auch wenn diese das Boot wie eine Nussschale hin und herschleudern werden. Das Praduboot wird dich in unserem Auftrag zu der Stelle bringen, an der sich die Kette auf dem Meeresgrund befindet. Dann nimm die Harpune und schleudere sie mit aller Kraft. Anschliessend holst du das Harpunenseil ein und birgst die Kette.

Als ich endlich die Vulkanhöhle betrete, spüre ich die Bedeutung, die dieses Bauwerk hat. Ein Ingenieur der Palem tritt an mich heran, während ich zur gewaltigen Abschussrampe hinaufschaue, die inzwischen von einem Gerüst umrahmt ist, auf dem sich eine Menge von Technikern und Wissenschaftlern tummelt.

Der Ingenieur stellt sich mir mit den Worten vor: „Frau Komore, ich bin Dr. Axel Graf von der Forschungsabteilung der Palem und möchte Sie herzlich willkommen heißen.“

Ich schaue kurz von der Abschussrampe in das Gesicht des Ingenieurs und dann wieder hinauf und antworte ihm: „Dr. Graf, was können Sie mir sagen, von dem ich noch nichts weiß?“

Der Mann schaut kurz auf seinen Multirechner und mir anschließend in die Augen: „Da kann ich Ihnen eine wirklich interessante Neuigkeit mitteilen. Das Gebilde hier ist nicht nur eine Abschussrampe, wie Sie unzweifelhaft bereits erkannt haben dürften, sondern auch noch eine gigantische Gauß-Kanone!“

„Eine Gauß-Kanone?“

„Ja, ein Gebilde, das mittels Elektromagnetismus – hergestellt durch riesige Spulen – ein Objekt direkt in den Weltraum zu schiessen in der Lage ist …“

Ich unterbreche ihn mit meinen murmelnden Worten: „… und das vor mehr als hunderttausend Jahren in Betrieb war …?“

Worauf Dr. Graf den Faden wieder aufnimmt: „Das ist auch der Grund dafür, warum diese Rampe so unglaublich hoch ist. Für eine normale Abschussrampe von raketengetriebenen Objekten hätte ein Zwanzigstel der Höhe ausgereicht. Aus diesem Grund hatten die Erbauer dieses Objektes offensichtlich auch in einen Vulkan dieser Größe gebaut, der oben offen ist.“

„Sie meinen, freistehend wäre solch ein Gebilde nicht stabil?“

„Eher nicht, wenn Sie nach oben schauen, sehen Sie, dass auf den letzten zwanzig Prozent bis zur Vulkanöffnung hin Streben angebracht waren und zum Teil noch immer sind, die das Gebilde fixieren und stabilisieren.“

„Das möchte ich mir gern von dort oben anschauen. Ist der Aufzug bereits in Betrieb?“

Des Nachts schleicht sich Luscina aus dem Dorf und folgt dem Ratschlag der Kalgonkins. Alles ist so wie versprochen. Und als sie mit dem Boot aufs Meer hinausfährt, überkommt sie dennoch eine große Angst, denn die Wellen sind sehr hoch und um sie herum treiben die Reste weiterer Fischerboote, mit denen die Fischer offenbar vor ihr versucht hatten, die Kette zu bergen. Als sie die Stelle erreicht, wirft sie die Harpune so fest sie kann  und stürzt dabei fast ins tosende Wasser. Doch sie ist erfolgreich, holt die Kette vom Meeresgrund herauf und fährt mit dem Boot wieder zurück in die Mündung. Dort hat sich wider ihres Wissens eine Menschenmenge versammelt. Die Dorfbewohner klatschen Beifall, als der Häuptling, der seine Tochter nicht erkennt, die Kette aus dem Boot hebt und sie nach oben in die Luft hält, um sie allen zu zeigen. Ein Jubel breitet sich bei den Dorfbewohnern und den Besuchern aus, doch plötzlich stößt der Corvidasus erneut aus der Luft herab und schnappt sich die Kette um damit zu flüchten …

Nachdem ich mir selbst ein Bild von dem Ungetüm gemacht habe, sitze ich am Fuße der Rampe an einem Klapptisch und nehme einen schwarzen Tee mit etwas Schaumgebäck zu mir, während ich die gesammelten Daten auf einem Rechner durchgehe. Ich bin mir sicher, dass dieses Artefakt eine ganz große Sache ist. Nur warum das so ist, darüber bin ich mir noch nicht im Klaren. Jedenfalls nicht in allen Konsequenzen. Ich frage mich, warum diese Wesen, die diese Abschußrampe gebaut haben, einen solchen Weg gegangen sind, um in den Weltraum zu gelangen und was sie dort dann vorgefunden haben und wie sie sich dort oben im Weltraum fortbewegt und manöveriert haben, so ganz ohne die Entdeckung von Raketentriebwerken. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier noch einige Puzzlestücke fehlen. Ich schaue mir noch mal die Daten über die Funde an, die man hier in der Höhle gemacht hat, bei denen die Wissenschaftler davon ausgehen, dass es sich um Teile der Raumflugkörper gehandelt habe. Nachdem ich mir die Datenauflistung darüber auf den Bildschirm hole, bin ich etwas durcheinander. Offenbar handelt es sich bei einigen Funden um ein den Menschen unbekanntes Metall, das aus einem Erz hergestellt wurde, das sehr merkwürdige Eigenschaften zu besitzen scheint. Ich winke Dr. Graf zu mir und befrage ihn danach.

Er scheint etwas verlegen, antwortet mir dann auch eher zögerlich: „Hhmm, wie soll ich mich ausdrücken? … Eigentlich sind diese Daten unmöglich, wir haben deshalb das Material auch einsammeln und in einem Strahlenschutzbehälter versiegeln lassen. Offenbar gibt das Material schwach radioaktive Strahlung ab und liefert zudem eine Reihe von widersprüchlichen Datenwerten. Ich möchte aus diesem Grund ein Strahlungslabor hier aufbauen und keinesfalls etwas davon in den Orbit gelangen lassen, geschweige denn, in die Palem. Die Gefahr ist zu groß, dass wir eine Kontamination auslösen. Ich habe die Mitarbeiter, die dieses Metall gefunden haben, ausserdem in Quarantäne gestellt sowie das Einsammeln des Materials in Schutzanzügen ausführen lassen.“

Ich antworte: „Das hört sich sehr mysteriös an, könnte es nicht sein, dass wir alle hier bereits verseucht sind oder Strahlung abbekommen haben, die noch nicht zuzuordnen ist?“

„Das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich schlage vor, dass wir abwarten, bis das Strahlungslabor hier eingetroffen ist und aufgestellt wurde. Danach dürften wir Klarheit haben. Ich habe diese Höhle bereits ebenfalls unter Quarantäne gestellt. Vorerst.“

Ich nicke ihm zu und mir ist klar, dass ich jetzt erstmal nicht hier weg kann, bis das Strahlungslabor eintrifft. Ich mache mir so meine Gedanken, denn immerhin haben bereits Mitarbeiter der Plastico hier gewirkt und nach dem Fund sind sie wieder in den Orbit gereist. Jedenfalls gehe ich mal davon aus. Wenn es sich wirklich um ein Strahlungsseuchenszenario handelt, dann ist bereits der gesamte Orbit befallen.

Mit krächzendem Schnarren aus seinem halb geöffneten Schnabel fliegt der Corvidasus davon. Durch sein zusätzliches Gewicht in den Klauen nimmt er nur sehr schwerfällig an Höhe und Geschwindigkeit zu. Um dem Vogel doch noch sein Diebesgut zu entreißen, werfen die Fischer mit Steinen nach dem Corvidasus. Doch es scheint, als haben böse Mächte dem Tier übernatürliche Kräfte verliehen, denn es gelingt ihm, den Geschossen auszuweichen. Auch Luscina versucht den Dieb zu stoppen und wirft ihre Harpune in Richtung der herabhängenden Kette. Aber auch ihre Bemühungen sind vergebens und die Laute aus dem Schnabel des Tieres klingen wie Hohn und Spott. Bei ihren Bemühungen verliert Luscina weite Teile ihrer Verkleidung und alle Anwesenden erkennen, dass sie die Kette aus dem Meer geborgen hat. Doch das hilft der Häuptlingstochter nun auch nichts mehr, denn der Vogel hat sich inzwischen auf einem der obersten Äste einer hohen Boralehe in Sicherheit gebracht.


Vierundzwanzig Stunden später liegen die ersten Ergebnisse vor: Das Strahlungslabor hat herausgefunden, dass, was die Menschen angeht, die sich in der Höhle aufgehalten haben, Entwarnung gegeben werden kann. Das Metall selbst wurde ebenfalls untersucht und was dabei herausgekommen ist, hat allen Beteiligten buchstäblich die Sprache verschlagen: Das Metall gibt eine ganz leichte Hyperraumstrahlung ab, was darauf hindeutet, dass die früheren Bewohner mit ihren Raumschiffen nicht nur im Weltall unterwegs waren, sondern sich mit ihren Raumfahrzeugen durch den Hyperraum bewegt haben müssen. Was aber sehr mehrkwürdig ist, denn nach über hunderttausend Jahren sollte die Strahlung längst nicht mehr nachweisbar sein. Was wiederrum bedeutet, dass das Metall selbst diese Strahlung zu produzieren scheint …

Aus diesem Grund hat Dr. Graf nun auch noch ein Elementarteilchenmikroskop aus der Palem herbestellt und die strengen Richtlinien im Umgang mit dem Metall noch weiter erhöht. Kein Gramm davon darf nun aus der Höhle herauskommen. Deshalb wird der Eingangsbereich der Höhle und der des Vulkaneingangs mit einer Dekontaminationsschleuse ausgestattet, die zudem ein Metalldetektoranalyseverfahren in Gang setzt, sobald jemand durch diese Schleuse hindurchschreitet.

Ich für meinen Teil habe diese Prozedur noch vor mir, denn ich will mich nochmal mit den Leuten von der Plastico treffen, um herauszufinden, was man dort von dieser immanenten Strahlungsfähigkeit des Materials weiß.

Die Stille, die über dem Festplatz liegt, wird durch das Geräusch eines herantrabenden Plogomonsters gebrochen. Die Fischer beobachten, wie ein junger Krieger des nahen Kriegerdorfes, herangeritten kommt. Es ist Karssellu, der Liebste von Luscina, der vom Tier steigt und seine Angebetete beschützend in die Arme nimmt. Es scheint ihm völlig egal zu sein, was die Menschen und Luscinas Vater darüber denken. Unter Schluchtzen erzählt ihm seine Liebste, was vorgefallen war und  Karssellu hört ihr aufmerksam zu. Dabei schaut er immer wieder zum Baum hinüber, auf dem der Vogel zu erkennen ist. Nachdem der junge Krieger nun weiß, was geschehen ist, läuft er zu seinem Reittier und holt seinen Bogen und einen Köcher voller Pfeile …

Als ich sechsunddreißig  Stunden später im Termial des Weltraumbahnhofes mein Ticket löse, liegt für mich dort ein Umschlag bereit. Ich öffne ihn und es kommt eine Visitenkarte zum Vorschein. Als Adressat lese ich „Humbold Stiner“, seines Zeichens Abteilungsleiter der Industriespionageabwehr der Plastico. Als ich die Karte, in der sich offenbar ein Chip befindet, an meinem Mobilleser entlangstreiche, erscheint auf dem kleinen Bildschirm meines Gerätes ein Gesicht eines glatzköpfigen Mannes in den Vierzigern, der mich mit den Worten begrüßt:

„Frau Himiko, ich habe eine Nachricht für Sie, die ich Ihnen allerding nur persönlich mitteilen kann. Kommen Sie bitte so bald als möglich zu mir ins Büro im Orbitalgebäude der Plastico. Ich befinde mich im Hauptgebäude im 144. Stockwerk blau. Benutzen Sie die Chipkarte für den Aufzug, dann werden Sie automatisch zu mir geleitet. Dies ist eine Aufzeichnung, die sich innerhalb von 15 Minuten selbst löscht …“

Ich bin etwas irritiert, ein Abteilungsleiter der Plastico – was hat das denn jetzt wieder zu bedeuten? Offenbar gibt es noch einige Geheimnisse, die mir dort vorenthalten wurden.

Ich stecke die Chipkarte in die linke Außentasche am Oberarm meines Overalls, den ich mir von den Technikern der Palem ausgeliehen habe und begebe mich auf den Weg zum Gate meines Shuttles. Als ich im Fluggastbereich innerhalb des Shuttles Platz genommen habe, bemerke ich, dass ausser mir nur drei weitere Pasagiere an Bord sind. Offenbar ein Paar mit seiner kleinen Tochter, die aussehen, als wären sie Touristen. Merkwürdig, dass keine Mitarbeiter oder Bedienstete der Raumstädte mitfliegen. Mich beschleicht ein ungutes Gefühl. Aus diesem Grund schnalle ich mich an meinen Sitz fest, in der Hoffnung, dass mir das ein Gefühl von Sicherheit gibt.

Nachdem das Shuttle in die Startphase gelangt ist und vom Planeten abhebt, bestelle ich einen Drink aus der Selbstbedienungsautomatenbar und -Küche und setze mich dann wieder auf meinen Platz. Das Getränk stelle ich in die dafür vorgesehene Halterung. Es ist in einem geschlossenen Wegwerfbehälter mit Ventilsaugrohr eingeschlossen, der für den schwerelosen Flug geeignet ist. Auf solche Annehmlichkeiten, wie künstliche Schwerkraft und einer Bedienung, hat man hier bewußt verzichtet, um die Preise für den Flug von und zum Planeten so günstig wie möglich zu halten. Sind schon ein wenig merkwürdig, diese automatischen Shuttles, die vor allem Gegenstände in die und von der Umlaufbahn hin- und hertransportieren. Die Touris sind heftig am Schwatzen und machen Fotos von sich und dem Ausblick aus den kleinen Fenstern des Shuttles. Ich schnalle mich wieder an und spüre leicht den sich verändernden Schub, der mich etwas in meinen Sitz drückt.

Das Shuttle ist auf dem Weg in den freien Weltraum, als das Licht der Fenster sich verändert. Da hier oben die Atmosphäre immer dünner wird, kann auch das Licht der Sonne nicht mehr großartig gestreut werden. Innerhalb weniger Minuten zeigen die Shuttlefenster dann nur noch den dunklen Weltraum. Da das Shuttle seine Lage verändert, sieht man den Planeten nun im oberen Bereich der Fenster, denn das Shuttle fliegt nach der Lageveränderung praktisch auf dem Kopf.  Es wird sich mit seiner Unterseite den Weltraumstädten nähern um dort anzudocken. Mit einem leichten Vibrieren schaltet das automatische Shuttles seine Motoren ab. Plötzlich spüre ich einen starken Zug an meinem linken Oberarm in Richtung Boden, also dorthin, wo sich nun der freie Weltraum befindet. Wie in Zeitlupe sehe ich, wie mein Arm aus dem Gelenk gerissen wird, gewaltige Blutfontainen um sich spritzend. Der Ärmel wird ebefalls direkt am Gelenk abgetrennt. Zusammen mit meinem Arm durchschlägt er mit einem lauten Krachen den Boden des Shuttles und produziert dort ein Loch, durch das mein Körperteil verschwindet, bevor mir schwarz vor Augen wird und ich die Besinnung verliere … (…)

(Zum nächsten Teil)

Copyright © 2013 by Felis Breitendorf & Bella C. Moremo

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildrechte: Die Raumfahrerin” (Raumfahrerin 22,5mm hoch.jpg) © 2013 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

BUCHTIPP DER REDAKTION:


Layman, John
Chew – Bulle mit Biss 3

Eiskalt serviert!

Zeichnungen von Guillory, Rob. Übersetzt von Frisch, Marc-Oliver
Verlag :      Cross Cult
ISBN :      978-3-942649-20-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,80 Eur[D] / 17,30 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 20.09.2011
Seiten/Umfang :      ca. 128 S. – 14,5 x 21,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 12.2011

Zum ersten Mal läuft es so richtig schön rund im Leben des cibophatischen Kriminalermittlers Tony Chu. Ja, richtig gelesen: Tony Chu, der Mann mit dem übersinnlichen Gaumen, dem Schicksal und Vorgesetzte im wahrsten Sinne des Wortes Scheiße fressen lassen, hat grüne Welle. Er hat eine Freundin (und sie sieht sogar richtig gut aus). Er hat einen Partner, dem er vertraut. Und sogar mit seinem Stinkstiefel von einem Boss kommt er gut klar. Aber all is nicht well: Sein psycho- und cibopathischer Ex-Partner ist noch auf freiem Fuss und intrigiert gegen die FDA. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die bei beiden Feinschmecker aufeinander treffen, die Fetzen fliegen und Körperteile verspeist werden …

„Chew – Bulle mit Biss“ ist eine der originellsten und erfolgreichsten Independent-Comic-Importe aus den USA. Ausgezeichnet mit dem EISNER-Award als „Beste Comic-Serie des Jahres 2011“.

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17 Comments

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  1. in Teil 2:
    Es heißt „Coriolis“ nicht „Coriolus“

    Teil 3:
    Den Physiker schreibt man „Gauß“ und nicht „Gaus

    Lieber Felis, du hast solche Sachen wie „Andruckpulsatoren“ abgelehnt, weil du nur wissenschaftlich Fundiertes in die Geschichte einbringen wolltest. Und jetzt? Jetzt wird fleißig „Hyperraumstrahlung“ abgesondert? Du liebe Zeit, was soll das denn sein? 😀

    „Elementarteilchenmikroskop“, „Metalldetektoranalyseverfahren“, „Selbstbedienungsautomatenbar“ usw. sind gruselige Wortmonster.

    „Schluchzen“ nur mit „z“ ohne „t“.
    „außer“ nicht „ausser“.

    Jetzt sehe ich es erst: die „künstliche Schwerkraft“! Das ist doch dasselbe wie „Andruckpulsatoren“. Beides Geräte zur Regulierung der „künstlichen Schwerkraft“. Tststs 😉

    Die Arm-Ab-Szene ist mir ein bisschen zu leidenschaftslos.
    Im MHK-Strang will nicht so richtig Spannung aufkommen, und die Legende(?) in kursiver Schrift hat mir zu viele Fantasie-Begriffe, die ich mir nicht merken kann. Das hemmt den Lesefluss und ist m.M. nach unnötig.

    Dennoch, ich bin gespannt, was ihr euch noch so ausdenkt 😉

  2. Habe ich vergessen: trotzdem fand ich die kursive Sache sprachlich ganz gut zu lesen 🙂

  3. Felis Breitendorf

    Micha sagt:
    Dienstag 25. Juni 2013 um 12:36 e

    in Teil 2:
    Es heißt “Coriolis” nicht “Coriolus”

    ***Habe ich geändert

    Teil 3:
    Den Physiker schreibt man “Gauß” und nicht “Gaus”

    ***Habe ich geändert

    Lieber Felis, du hast solche Sachen wie “Andruckpulsatoren” abgelehnt, weil du nur wissenschaftlich Fundiertes in die Geschichte einbringen wolltest. Und jetzt? Jetzt wird fleißig “Hyperraumstrahlung” abgesondert? Du liebe Zeit, was soll das denn sein? 😀

    ***Damit wird ja kein physikalisches Grundgesetz verletzt, wenn es eine Strahlung gibt, die Objekte abgeben, die durch den Hyperraum fliegen. Was die Sache mit dem Hyperraumflug angeht habe ich damit Eingeständnisse gemacht, ohne die ja kein solches Universum funktionieren kann.

    “Elementarteilchenmikroskop”, “Metalldetektoranalyseverfahren”, “Selbstbedienungsautomatenbar” usw. sind gruselige Wortmonster.

    ***Stimmt, In zukunft werde ich versuchen auf sowas zu verzichten.

    “Schluchzen” nur mit “z” ohne “t”.
    “außer” nicht “ausser”.

    ***Habe ich geändert

    Jetzt sehe ich es erst: die “künstliche Schwerkraft”! Das ist doch dasselbe wie “Andruckpulsatoren”. Beides Geräte zur Regulierung der “künstlichen Schwerkraft”. Tststs 😉

    ***Damit ist IMMER künstliche Schwerkraft durch Fliehkraft, also eine Drehbewegung gemeint. Auch innerhalb der Weltraumstädte und Schiffe sind IMMER Drehkörper der Grund für eine künstliche Schwerkraft.

    Die Arm-Ab-Szene ist mir ein bisschen zu leidenschaftslos.

    ***Komisch, genau dafür wurde ich zweimal gelobt in e-mails.

    Im MHK-Strang will nicht so richtig Spannung aufkommen, und die Legende(?) in kursiver Schrift hat mir zu viele Fantasie-Begriffe, die ich mir nicht merken kann. Das hemmt den Lesefluss und ist m.M. nach unnötig.

    ***Irgendwas eigenes sollte ich aber den Co-Autoren eingestehen, wenn sie mitschreiben. Da habe ich sowieso schon sehr viel von dem, was du ansprichst gestrichen. Irgendwas sollte aber von den Arbeiten der Co-Autoren übrigbleiben. In Zukunft werde ich mit den Co-Autoren deren Teile vorher detailierter absprechen.

    Dennoch, ich bin gespannt, was ihr euch noch so ausdenkt 😉

    ***Du weißt ja sicherlich, dass Petra und ich eine weitere Anthologie herausgeben, in der in Form von Storys Krimifälle mit der Protagonistin geschildert werden, die vor der Handlung mit dem Armverlsut angesiedelt sind. Dort sind alle Autoren herzlich eingeladen, mitzuschreiben. Auch du. Was meinst du?

  4. Felis Breitendorf

    Micha sagt:
    Dienstag 25. Juni 2013 um 12:38 e

    Habe ich vergessen: trotzdem fand ich die kursive Sache sprachlich ganz gut zu lesen 🙂

    ***Welche Teile mit welcher Coautorin meintest du damit?

  5. Arm-Ab-Szene:

    2:1 dafür. Meine Meinung gilt nicht universell, wie man sieht 😉

    kursive Texte:

    Bisher habe ich die Teile 1 bis 3 gelesen, also Bella C. Moremo oder Felis Breitendorf.

    Mit den „vielen Fantasie-Begriffen“ komme ich halt nicht zurecht, vielleicht geht das anderen ja nicht so und die finden das gigantisch?!

    Hyperraumflug:

    Raumschiffe fliegen schneller als mit Lichtgeschwindigkeit (c) durch’s All bzw. kommen schneller als Licht von A nach B. Lass der Einfachheit halber A „gleichzeitg“ zu B sein. So, jetzt gibt’s ein Problem: Gleichzeitigkeit gibt es immer nur in einem Bezugssystem, das gilt nicht absolut. In beliebigen anderen (dazu bewegten) Systemen sind die Ereignisse A und B nicht gleichzeitig! Insbesondere kann in diesem Fall B vor A liegen! D.h. man kann mit Überlichtflug in die Vergangenheit reisen, und das widerspricht der Kausalität, d.h. die Wirkung kann vor der Ursache kommen – für die einen, für die anderen nicht. Ganz irre Sache ;-).

    Ich habe in der SF keine Probleme damit. In vielen Romanen / Filmen wird so gereist. Klasse! 😉 Aber, wie gesagt, wenn man physikalisch korrekt bleiben und die Kausalität nicht infrage stellen möchte …

  6. Hätte ich Kommentar 4 geschrieben, wäre ich wieder von allen als Besserwisser angemacht worden.

    mgg
    galaxykarl 😉

  7. Petra Weddehage

    Also Galaxykarl und Micha, wenn ihr auch eine Story in der neuen Anthologie abliefern würdet wäre das Galaktisch gut.
    Milena muss ja nicht die Hauptfigur sein.

    zu 9: Galaxykarl, ja wahrscheinlich wäre das so. Grins!!! Dabei meinst Du es ja nur nett.

    Bin ebenfalls gespannt wie die Hauptstory weitergeht.

  8. Liebe Petra,

    wenn ich den letzten Band meiner Spiegelkrieger abgeschlossen habe (fehlen vielleicht noch 50 Seiten), dann werde ich am ersten Band (160 Seiten Rohtext gibt es schon) der Black-Ice-Reihe weiter schreiben. Das wird eine Military-SF-Reihe mit abgeschlossenen Bänden mit einer weiblichen Protagonistin, eben Black Ice. Ich werede also diesbezügliche Ideen nicht in Milena einbringen können.

    mgg
    galaxykarl 😉

    P.S. Meine Vorbilder sind hier sicher Honor Harrington (weiblich) und Dominic Flandry (männlich).

  9. Warum Überlicht, nehmt doch Generationenraumer!

  10. @ Werner

    Von der Theorie weiß ich, was das Schreiben angeht, im Grunde nichts. Da weißt du sicher mehr. Manches gefällt mir halt und anderes weniger.
    Bei der Physik ist das ein bisschen anders, das habe ich studiert. (Trotzdem bin ich auch hier von „alles wissen“ weit entfernt!) Felis wollte mal eine Einschätzung über die „Korrektheit“ der physikalischen Sachen in den MHK-Geschichten. Darum spalte ich hier das eine oder andere Haar ;-). Ich hoffe ja nicht, dass mich das zum „Besserwisser“ abstempelt 🙁

    @ Petra

    Zurzeit gibt es bei mir zeitlich ziemlich wenig Spiel- und vor allem Schreibraum. Wenn ich die hätte, würde ich vermutlich auch erst an eigenen Ideen weiterspinnen.

    Sollte ich jedoch mal eine Idee für eine hübsche, witzige, exotische, spinnerte … MHK-Geschichte haben ;-), wird mein „MHK-Universum“ nicht diesen seltsamen „Quantenraum“ haben. Nicht böse sein, aber ich halte ihn für unnötig und dazugestückelt. Und den gibt’s nicht … doch es gibt eine Seite, die so heißt, und dubiose „Quantencoachings“(???) usw anbietet :D. Ok, das meintet ihr sicher nicht.

    @ Konstantin

    Du meinst so was wie „Unsere kleine Farm“ im All? 😉

  11. Micha, es ging hier wohl um die Unterscheidbarkeit von verschiedenen Antrieben, Reisezeit mit Hyperraumantrieb abhängig von Eintrittsgeschwindigkeit also Energieaufwand abhängig von Masse des Raumschiffs und die erzielte Eintrittsgeschwindigkeit. Das bedeutet, wer mit höherer Eintrifftritsgeschwindigkeit in den Hyperraum eintritt kann vor einem Schiff am Ziel sein, das bereits lange vorher mit kleinerer Eintrittsgeschindigkeit gestartet ist.

    Diese Vorgabe soll einigen Effekten dienen auf die es in dem Episodenroman ankommen wird.

    Dagegen ist der Quantenraumantrieb eine Art Trasmittersprungantrieb und benötigt keine Eintrittsgeschwindigkeit, dafür aber einen sehr viel höheren Engergieaufwand, der nur mit sehr großen Objekten (BASE oder grosse VPS-MILITÄRTRÄGERSCHLACHTSCHIFFE verwendung findet.)

    Eine Ausnahme wird es geben, wenn Milena ihr Schiff erhalten wird. Das wird zwar auch riesig sein, aber aus den Energien des Artefakts, das sich in ihrem Arm befindet, angetrieben.

    Alle diese Vorgaben sind ja bei der Anthologie mit den Kurzgeschichten nicht wirklich wichtig, nur für den Episodenroman. Warum wird später klar werden.

    Wer also bei dem Milena-Kurzgeschichten mitschreiben will, für den ist das ja alles unwichtig, muß man in den Storys nicht drauf eingehen. Es soll sich in den Storys ja um kriminalistische Geschichten handeln, die alle vor dem Zeitpunkt spielen, bevor die Protagionistin ihren künstlichen Arm mit dem ARTEFAKT erhalten wird.

    Einen SF-Krimi kann ja jeder schreiben. Und wer will kann ja die Protagonistin nur am Rande mitspielen lassen oder erwähnen. Somit kann man auch eigene Ideen und Personal ins Spiel werfen und sich eigene SF-Kurzkrimis ausdenken. Petra wird sich bestimmt freuen, wenn sie da was für die Anthologie von Euch bekommen wird.

  12. So ist das halt Petra, die einen wollen nicht die anderen können nicht und die die wollen haben keine Zeit und die die könnten keine Lust. Mach dir nichts draus. Ich werde jedenfalls meine Mädels anhalten reichlich mitzumachen und ich selbst werde natürlich auch mein Bestes geben! 🙁 🙂

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