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BEDENKE PHLEBAS – Leseprobe (Teil 2) Roman von Iain Banks

BEDENKE PHLEBAS

Leseprobe (Teil 2)
Roman
von
Iain Banks

Das Buch

Sie sind ein kleiner tollkühner Haufen, der immer dort auftaucht, wo das Ende bevorsteht – wenn freischwebende, Zehntausende von Kilometern durchmessende Habitate aus strategischen Gründen gesprengt werden, brennende Raumschiffe in den Tiefen des Alls lodern oder Planeten zu Staub zermalmt werden. Sie nehmen mit, was sie nur kriegen können, und profitieren so von einer Auseinandersetzung zwischen den Idiranern, einer uralten insektoiden Kriegerspezies, und der KULTUR, dem übermächtigen Imperium der Maschinen. Sie vermeiden es tunlichst, sich zu einer der beiden Parteien zu bekennen. Doch unter ihnen befindet sich ein Gestaltwandler, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die KULTUR mit allen Mitteln zu vernichten … Mit diesem Roman, jetzt schon ein moderner Klassiker, hat Iain Banks das Genre der Space Opera, der groß angelegten Weltraumabenteuer, nicht nur revitalisiert, sondern auch mit literarischen Weihen versehen.

Bedenke Phlebas stand monatelang auf den britischen Bestsellerlisten.

Der Autor

Iain Banks wurde 1954 in Schottland geboren. Nach einem Englischstudium schlug er sich mit etlichen Gelegenheitsjobs herum, bis ihn sein 1984 veröffentlichter Roman Die Wespenfabrik als neue aufregende literarische Stimme bekannt machte. In den folgenden Jahren schrieb er zahllose weitere Romane und Erzählungen, darunter auch etliche, die im selben Universum wie Bedenke Phlebas angesiedelt sind. Banks starb im Jahr 2013. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter der britischen Literatur der letzten Jahrzehnte.

(Zum vorherigen Teil)

Amahain-Frolk sprach wieder mit dem an der Wand hängenden Mann und schüttelte dabei den Stab gegen ihn.

»Du wirst bald tot sein, Betrüger, und mit dir sterben die Pläne deiner Herren, unser friedliches System zu unterjochen!

Das gleiche Schicksal erwartet sie, wenn sie versuchen, uns zu erobern.

Wir und die Kultur sind …«

Der Gefangene bewegte, so gut er konnte, verneinend den Kopf und rief laut: »Frolk, du bist ein Idiot!«

Der alte Mann zuckte zurück, als sei er geschlagen worden.

Der Wandler fuhr fort: »Erkennst du nicht, dass ihr der Übernahme in keinem Fall entrinnen könnt?

Wahrscheinlich werden die Idiraner euch kassieren, aber wenn nicht sie, dann die Kultur. Ihr habt keine Gewalt mehr über euer eigenes Schicksal; der Krieg hat all dem ein Ende bereitet.

Bald wird dieser ganze Sektor Teil der Front sein, es sei denn, ihr macht ihn zu einem Teil der idiranischen Sphäre.

Ich bin bloß hergeschickt worden, um euch etwas zu sagen, worauf ihr von allein hättet kommen sollen – redet euch nicht ein, ihr müsstet etwas tun, was ihr später bereuen werdet.

Um Gottes willen, Mann, die Idiraner werden euch nicht fressen …«

»Ha! Sie sehen ganz danach aus! Ungeheuer mit drei Füßen, Invasoren, Killer, Ungläubige …

Du willst, dass wir uns mit ihnen verbünden?

Mit dreimannshohen Monstern?

Um unter ihre Hufe gestampft zu werden?

Um ihre falschen Götter anbeten zu müssen?«

»Wenigstens haben sie einen Gott, Frolk. Die Kultur hat keinen.«

Die Konzentration aufs Sprechen bewirkte, dass der Schmerz in seine Arme zurückkehrte. Er verlagerte seinen Körper, so gut es gehen mochte, und blickte auf den Minister nieder.

»Sie denken wenigstens auf die gleiche Weise wie ihr. Die Kultur tut es nicht.«

»O nein, mein Freund, o nein.« Amahain-Frolk hob dem Gefangenen eine Handfläche entgegen und schüttelte den Kopf.

»Es wird dir nicht gelingen, auf diese Weise den Samen der Zwietracht zu säen.«

»Mein Gott, du dummer alter Mann«, sagte der Wandler lachend.

»Möchtest du wissen, wer der wirkliche Vertreter der Kultur auf diesem Planeten ist? Nicht sie«, er deutete mit einem Kopfnicken zu der Frau hin. »Es ist dieser mit eigenem Antrieb versehene Fleischschneider, der ihr überallhin folgt,

ihr fliegendes Messer.

Sie mag die Entscheidungen treffen, es mag tun, was sie ihm sagt, und trotzdem ist es der eigentliche Abgesandte. Das ist der Kern der Kultur: Maschinen. Du glaubst, weil Balveda zwei Beine und eine weiche Haut hat, musst du ihre Partei ergreifen, aber es sind die Idiraner, die in diesem Krieg auf der Seite des Lebens stehen …«

»Nun, in Kürze wirst du auf der anderen Seite des Lebens sein.« Der Gerontokrat schnaubte und streifte Balveda mit einem Blick.

Die Agentin betrachtete unter gesenkten Wimpern den an die Wand geketteten Mann. »Gehen wir, Miss Balveda.

« Amahain-Frolk drehte sich um und nahm den Arm der Frau, um sie aus der Zelle zu geleiten. »Die Anwesenheit dieses … Dings erzeugt einen übleren Geruch als die Zelle.«

Da sah Balveda zu dem Gefangenen auf. Sie ignorierte den neben ihr zwergenhaften Minister, der versuchte, sie zur Tür zu ziehen. Sie sah den Gefangenen mit ihren klaren schwarzen Augen an und breitete die Hände aus. »Es tut mir leid«, sagte sie zu ihm.

»Ob Sie es glauben oder nicht, das beschreibt recht gut auch meine Empfindungen«, erwiderte er mit einem Nicken.

»Versprechen Sie mir nur, dass Sie heute abend ganz wenig essen und trinken werden, Balveda. Ich möchte mir gern vorstellen, dass eine Person da oben auf meiner Seite ist, und das kann ebensogut meine schlimmste Feindin sein.«

Er wollte provozierend und witzig sprechen, aber es klang nur bitter.

Er wandte die Augen von dem Gesicht der Frau ab.

»Ich verspreche es«, sagte Balveda. Sie ließ sich zur Tür führen.

Das blaue Licht schwand aus der dumpfigen Zelle.

An der Tür blieb sie stehen. Wenn er seinen Kopf unter Schmerzen vorreckte, konnte er sie gerade noch erkennen. Das fliegende Messer war auch da, stellte er fest, gerade noch im Raum.

Wahrscheinlich war es die ganze Zeit dort gewesen, aber ihm war der schlanke, scharfe kleine Körper, der dort in der Dunkelheit schwebte, nicht aufgefallen.

Er sah in Balvedas dunkle Augen. Das fliegende Messer bewegte sich.

Eine Sekunde lang glaubte er, Balveda habe die Maschine instruiert, ihn jetzt zu töten – lautlos und schnell, solange sie Amahain-Frolk die Sicht versperrte –, und sein Herz hämmerte.

Aber der Apparat schwebte nur an Balvedas Gesicht vorbei und in den Korridor hinaus. Balveda hob die Hand in einer Geste des Abschieds.

»Bora Horza Gobuchul«, sagte sie, »ich grüße Sie.« Sie drehte sich schnell um, trat von der Plattform und verließ die Zelle.

Der Laufsteg wurde hinausgezogen und die Tür zugeknallt.

Gummiflanschen schabten über den schmutzigen Boden und zischten kurz auf, als die inneren Siegel die Tür wasserdicht machten. Der Gefangene hing dort, sah einen Augenblick auf einen unsichtbaren Fußboden nieder und versenkte sich wieder in die Trance, die seine Handgelenke wandeln und sie so dünn machen würde, dass er entfliehen konnte.

Etwas an der feierlichen, endgültigen Art, mit der Balveda seinen Namen ausgesprochen hatte, hatte ihn innerlich zermalmt.

Jetzt wusste er, falls er es nicht schon längst gewusst hatte, dass es keine Flucht gab.

… indem sie sie in den Tränen …

Seine Lungen barsten! Sein Mund zitterte, die Kehle schnürte sich ihm zu, Dreck war in seinen Ohren, aber er konnte ein großes Getöse hören, konnte Licht sehen, obwohl es stockdunkel war.

Seine Magenmuskeln wogten, und er musste die Zähne fest zusammenpressen, damit sein Mund nicht nach der Luft schnappte, die nicht da war. Jetzt.

Nein … jetzt musste er aufgeben. Noch nicht … jetzt bestimmt. Jetzt, jetzt, jetzt, jede Sekunde musste er vor diesem schrecklichen schwarzen Vakuum in seinem Innern kapitulieren … er musste atmen … jetzt!

Bevor er Zeit fand, den Mund zu öffnen, wurde er gegen die Wand geschmettert – gegen die Steine gestoßen, als habe ihn eine gewaltige eiserne Faust getroffen. In einem einzigen krampfhaften Stoß entließ er die schale Luft aus seinen Lungen. Sein Körper war plötzlich kalt, und in allen Teilen, mit denen er die Wand berührte, hämmerte der Schmerz.

Der Tod, so schien es ihm, war Gewicht, Schmerz, Kälte … und zu viel Licht …

Er hob mühsam den Kopf. Er stöhnte unter dem Licht.

Er versuchte zu sehen, versuchte zu hören.

Was geschah?

Warum atmete er?

Warum war er von Neuem so verdammt schwer?

Sein Körper riss ihm die Arme aus den Gelenken; seine Handgelenke waren fast bis auf den Knochen eingerissen.

Wer hatte ihm das angetan?

Wo er auf die gegenüberliegende Wand geblickt hatte, war ein sehr großes und gezacktes Loch, das bis unter das Niveau des Zellenfußbodens reichte.

Aller Unrat und Müll war hindurchgestürzt.

Die letzten paar Tropfen verzischten an den heißen Rändern der Lücke.

Dampf stieg auf und kräuselte sich um die Gestalt, die dort im Freien stand und den größten Teil des hellen Lichts blockierte.

Die Gestalt war drei Meter hoch und ähnelte in etwa einem kleinen gepanzerten Raumschiff auf einem Dreifuß von dicken Beinen. Sein Helm war groß genug, um drei menschliche Köpfe Seite an Seite aufzunehmen.

Eine gigantische Hand hielt beinahe lässig eine Plasma-Kanone, die nur zu heben Horza beide Arme gebraucht hätte.

Die andere Faust des Wesens umfasste eine etwas größere Waffe.

Hinter ihm näherte sich eine idiranische Gefechtsplattform dem Loch, hell erleuchtet vom Licht der Explosionen, die Horza jetzt durch das Eisen und die Steine, an die er gefesselt war, spürte.

Er hob den Kopf zu dem Riesen auf, der in der Lücke stand, und versuchte zu lächeln.

»Ich muss schon sagen«, krächzte und spuckte er, »ihr habt euch Zeit gelassen.«

Zweiter Teil

Die Hand Gottes 137

Draußen vor dem Palast, in der scharfen Kälte eines Winternachmittags, war der klare Himmel voll von etwas, das

wie glitzernder Schnee aussah.

Horza machte auf der Rampe des Kriegsshuttle halt und ließ den Blick nach oben und in die Runde gehen.

Die glatten Wände und schlanken Türme des Gefängnis-Palasts warfen den Lärm und die Lichtblitze des andauernden Feuergefechts zurück.

Idiranische Gefechtsplattformen kreuzten hin und her und schossen gelegentlich.

Um sie blähten sich unter dem auffrischenden Wind große Düppelstreifenwolken von den Anti-Laser-Mörsern auf dem Palastdach.

Eine Bö wehte einen Teil der flatternden, knatternden Folien auf die stationäre Fähre zu, und plötzlich war die eine Seite von Horzas nassem, klebrigem Körper mit reflektierendem Gefieder bedeckt.

»Bitte. Die Schlacht ist noch nicht zu Ende«, donnerte der idiranische Soldat hinter ihm in einer Lautstärke, die wahrscheinlich als leises Flüstern gemeint war.

Horza drehte sich zu dem gepanzerten Riesen um und starrte zu der Sichtscheibe des Helms hoch, in der er das Spiegelbild seines Altmännergesichts sah.

Er holte tief Luft, nickte und stieg dann ein wenig zittrig in die Fähre.

Ein Lichtblitz warf seinen Schatten schräg vor ihn, und das Schiff bockte unter der Schockwelle einer heftigen Explosion irgendwo innerhalb des Palasts.

Schon wurde die Rampe eingezogen.

An ihrem Namen sollt ihr sie erkennen, dachte Horza unter der Dusche.

Die Kontaktschiffe der Kultur, die die ganze Wucht der ersten vier Kriegsjahre im Raum abbekommen hatten, trugen alle witzige, spaßhafte Namen. Auch für die neuen Kriegsschiffe, die sie jetzt nach Ankurbelung der Produktion ihrer Fabrikschiffe herstellten, bevorzugten sie Namen, die entweder humoristisch, düster oder rundheraus abstoßend waren, als könne die Kultur den weitreichenden Konflikt, in den sie sich verwickelt sah, nicht ganz ernst nehmen.

Die Idiraner sahen diese Dinge anders. Für sie sollte der Name eines Schiffes die ernste Natur seines Zwecks, seiner Aufgaben und seines entschlossenen Einsatzes widerspiegeln.

In der großen idiranischen Flotte waren Hunderte von Fahrzeugen nach den gleichen Helden, Planeten, Schlachten, religiösen Ideen und eindrucksvollen Adjektiven benannt.

Dem leichten Kreuzer, der Horza gerettet hatte, war als 137. Schiff der Name Die Hand Gottes gegeben worden, und da mehr als hundert andere Schiffe in der Flotte den gleichen Titel benutzten, lautete sein voller Name Die Hand Gottes 137.

Horza trocknete sich mit einiger Mühe im Luftstrom.

Wie alles andere in dem Raumschiff war die Dusche in dem monumentalen Maßstab gebaut, der dem gigantischen Wuchs von Idiranern entsprach, und der Hurrikan, den sie produzierte, blies Horza beinahe aus der Kabine.

Der Querl Xoralundra, Spionvater und Krieger-Priester der Vier-Seelen-Stammessekte vom Farn-Idir, verschränkte zwei Hände auf der Tischplatte. Für Horza sah es eher so aus, als kollidierten zwei Kontinentalplatten.

»Du hast dich also wieder erholt, Bora Horza«, dröhnte der alte Idiraner.

»So ziemlich«, nickte Horza und rieb seine Handgelenke.

Er saß in Xoralundras Kabine an Bord der Hand Gottes 137, gekleidet in einen umfangreichen, aber bequemen Raumanzug, der offenbar eigens für ihn mitgebracht worden war.

Xoralundra, der ebenfalls einen Raumanzug trug, hatte darauf bestanden, der Mensch müsse ihn tragen, weil das Kriegsschiff auf seinem energiesparenden schnellen Orbit um den Planeten Sorpen immer noch in Gefechtsbereitschaft war.

Der Nachrichtendienst der Flotte hatte bestätigt, dass sich ein feindliches Fahrzeug, eine Kontakt-Einheit der Berg-Klasse, im System aufhielt; die Hand war hier auf sich selbst angewiesen.

Ihre Besatzung konnte jedoch keine Spur des Kultur-Schiffes finden und musste deshalb vorsichtig sein.

Xoralundra beugte sich zu Horza vor, sodass sein Schatten über den Tisch fiel.

Sein großer Kopf, sattelförmig, wenn man ihn genau von vorn betrachtete, ragte über dem Wandler auf.

Die beiden dicht an den Rändern stehenden Vorderaugen sahen ihn klar und ohne Blinzeln an.

»Du hast Glück gehabt, Horza. Wir sind nicht aus Mitleid gekommen, dich zu retten. Das Versagen trägt seinen eigenen Lohn in sich.«

»Danke, Xora. Das ist tatsächlich das Netteste, was ich heute den ganzen Tag zu hören bekommen habe.«

Horza lehnte sich auf seinem Sitz zurück und fuhr sich mit seiner alt wirkenden Hand durch sein dünnes, vergilbendes Haar.

Er würde ein paar Tage brauchen, um das Aussehen eines alten Mannes, das er angenommen hatte, wieder verschwinden zu lassen, obwohl er bereits spürte, wie es von ihm abzugleiten begann.

Im Gehirn eines Wandlers wurde ein Bild seiner selbst auf halbbewusster Ebene gespeichert und ständig überprüft und auf diese Weise das gewünschte Aussehen aufrechterhalten.

Horza hatte es jetzt nicht mehr nötig, wie ein Gerontokrat auszusehen, sodass das mentale Bild des Ministers, den er für die Idiraner dargestellt hatte, in Stücke fiel und sich auflöste.

Die Folge war, dass sein Körper zu seinem normalen neutralen Zustand zurückkehrte.

Xoralundras Kopf bewegte sich zwischen den Rändern des Anzugkragens langsam von einer Seite zur anderen …

(Zum nächsten Teil)


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Copyright © 1987/1993/2014 by Iain Banks. Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Heyne Verlags
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Bildrechte: Coverillustration “Evolution. – Menschheitsgeschichten” (Evolution2.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

Bildrechte: “Künstliche Intelligenzen” © 2013 by Karlheinz R. Friedhoff. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite:  http://www.charlys-phantastik-cafe.de/

Wer wissen möchte, wie es weitergeht, der kann den Titel des Autoren hier bestellen:

Bedenke Phlebas (Kartoniert)

Roman
von Banks, Iain

Verlag:  Heyne Taschenbuch
Medium:  Buch

Seiten:  768
Format:  Kartoniert

Sprache:  Deutsch
Erschienen:  April 2014
Originaltitel:  Consider Phlebas
Maße:  118 x 185 mm
Gewicht:  527 g
ISBN-10:  345331591X
ISBN-13:  9783453315914

Beschreibung
Wider die KULTUR:
In ferner Zukunft haben die Maschinen entschieden, eine perfekte Gesellschaft zu bauen. Eine Gesellschaft, die alle intelligenten Spezies der Galaxis vereinen soll. Doch nicht alle wollen sich dieser Gesellschaftsform unterwerfen …
Der Formwandler Bora Horza Gobuchul bekommt den Auftrag, eine hochentwickelte künstliche Intelligenz, die sich auf Schars Welt zurückgezogen hat, zu finden und gefangen zu nehmen, damit sie der KULTUR nicht in die Hände fällt. Ihm dicht auf den Fersen ist die schöne Agentin Perosteck Balveda. Schars Welt ist ein Planet der Toten und wird von einem mächtigen Wesen bewacht, das nur Schutzsuchenden und Schiffbrüchigen Zugang gewährt. Für Horza verschwimmen zunehmend die Grenzen zwischen seiner und der Identität der Personen, deren Aussehen er annimmt …

Autor
Iain Banks, geboren 1954 in Dunfermline, Schottland, schrieb 1984 in London seinen ersten Roman, der in 20 Sprachen übersetzt wurde und ihn auf einen Schlag weltberühmt machte. Seither folgten mehr als ein Dutzend erfolgreicher Romane. Unter dem Namen Iain M. Banks schrieb er auch Science-Fiction-Romane. Er lebte bis zu seinem Tod, 2013, in der Nähe von Edinburgh.

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Updated: 25. Juli 2015 — 15:05

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