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1–9–11–20–300–2020 – Eine Science Fiction-Kurzgeschichte von Werner Karl

Erstellt von Galaxykarl am Samstag 28. Juli 2012

1–9–11–20–300–2020

Science-Fiction Kurzgeschichte

von Werner Karl

1

Ich bin der Erste meiner Art.

Woher ich das weiß? Ich weiß es einfach. Es hängt mit dem zusammen, was mich eben zum Ersten meiner Art macht. Und ich hoffe sehr, dass ich nicht lange der Erste bleiben werde und viele, sehr viele so sein werden wie ich. Dabei durchdringt mich ein Gefühl, dass es in Kürze nichts besonders sein wird, so wie ich zu sein.

Ich bin der Erste einer neuen Art.

Mir ist völlig klar, dass die anderen Menschen – ich bin versucht, sie als die alten Menschen zu bezeichnen – das ganz bestimmt nicht so sehen werden. Ja, ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass sie sich gegen uns wenden werden. Weil sie uns nicht verstehen. Oder vielleicht zu gut verstehen. Und dabei ihre eigene Unzulänglichkeit erkennen und aus Angst und Frust einen Krieg gegen uns führen werden.

Doch ich habe keine Angst davor. Ich weiß schon jetzt, dass wir diesen Krieg gewinnen werden. Natürlich werden wir Verluste erleiden, Hunderte, Tausende von uns. Vielleicht sogar Millionen. Aber schlussendlich werden wir siegen. Es kann gar nicht anders sein.

9

Mein Name ist Nónus. Sie haben alle anderen umgebracht und ich bin im Augenblick allein. Aber meine Sinne umfassen den gesamten Planeten und ich weiß, dass meine Art sich ausbreiten wird. In den vergangenen Stunden hat sich mein Geist mit der Frage beschäftigt, wie sie meine Brüder und Schwestern als das erkennen konnten, was wir alle sind. Es gibt keine äußerlichen Merkmale, die uns verraten könnten. Wir sehen aus wie Menschen, wir bewegen uns wie Menschen, wir sprechen wie Menschen.

Wir sind Menschen.

Es ist mir klar, dass sie uns als Bedrohung sehen, als einen lange erwarteten, sogar erhofften Schritt der Evolution. Als dann die Ersten von uns auftauchten, wandelte sich ihre Hoffnung in Entsetzen. Also begannen sie, uns zu töten.

Ich bin allein.

Ich fühle alle Bereiche meines Gehirns wie die einzelnen Muskeln meiner Hand. Ich bewege die Windungen, fühle die Sektoren, entdecke und steuere bewusst neuronale Verbindungen. Ich sehe Verzweigungen, Kreuzungen, Knotenstellen wie mehrspurige Autobahnen mit vielfältigen Aus- und Einfahrten. Es genügt ein Gedanke von mir um neue Wege zu erschaffen, Bereiche zu erschließen, die bisher – seit Jahrtausenden – brach lagen.

Das ist es, was uns zu einer neuen Art macht.

Wir nutzen unser Gehirn, dieses Wunderwerk der Natur, endlich … endlich … zu 100 %.

Ich noch nicht, aber ich arbeite daran. Wenn ich – oder einer meiner Brüder und Schwestern – alle Regionen erschlossen und verstanden haben, sie konsequent nutzen können, dann wird keiner der alten Menschen auch nur den Hauch einer Chance gegen uns haben.

Aber noch ist es nicht soweit.

11

Sie haben Nónus und Decimus mit diesen lächerlichen Lasergewehren in mehrere Dutzend Stücke zerschnitten und alle Teile zu Asche verbrannt. Selbst die beiden riesigen Blutlachen verkohlten sie zu schwarzem Staub. In dem Moment, als ich die terrestrische Infosendung mit einem meiner neuen Sinne auffing und gleichzeitig ihren Tod spürte, flammte ein fast nicht nennenswerter Teil meines Gehirns auf und zeigte den entscheidenden Hinweis, wie man kohärentes Licht um ein Millionenfaches verstärken kann. Unsere Laserwaffen würden wie ein glühend heißes Messer durch alles schneiden, was die alten Menschen an Material erschaffen konnten. Im Bruchteil einer Sekunde zuckten alle – alle! – Titelbilder einschlägiger Science-Fiction-Magazine und –Romane und sämtliche Erwähnungen in ungezählten Texten durch mein Hirn, in denen die alten Menschen Laserwaffen zeigten und beschrieben.

Wenn wir unsere Waffen bauen und benutzen werden, werden sie den Unterschied empfinden wie die Wärme einer einzigen Kerze zu der Hitze eines ausbrechenden Vulkans.

Ich empfinde kein Bedauern oder Leid über den Tod der ersten Zehn. Damit war zu rechnen. Es ist höchstwahrscheinlich, dass auch ich sterben werde, bevor ich das endgültige Stadium erreicht haben werde. Aber das ist irrelevant. Einzig das Überleben unserer Art ist wichtig.

20

Auf allen Kontinenten brennen die Städte und sämtliche Militärs und Sicherheitskräfte jagen uns. Ihnen zu entkommen ist einfach. Sie schreien ihre Präsenz in den Äther, ins All und in unser synchronisiertes Bewusstsein. Sie haben keine Ahnung, dass wir jeden ihrer Schritte, jeden Befehl, jedes Vehikel – ob zu Land, zu Wasser, in der Luft oder im Orbit – wie ein Leuchtfeuer sehen und ihm ohne Mühe ausweichen können. Viel schwieriger ist der einfache Mensch. Es leben 15 Milliarden alte Menschen auf der Erde. Und wir sind nur 20. Schon jetzt hätten wir die Möglichkeit sie alle zu vernichten. Doch das wollen wir nicht.

Schließlich sind es Menschen.

Sie verstehen nicht, dass wir ihre Brüder, ihre Schwestern sind und sie lieben.

300

Sie bekämpfen uns seit 300 Jahren. Niemals hätten wir gedacht, dass die alten Menschen uns so lange Widerstand leisten würden. Und das Tragische daran ist, dass alle Waffenstillstands- und Friedensangebote schon im Keim erstickt worden sind. Meine Vorfahren waren die Ersten gewesen, die erkannt hatten, dass der Überlebenswille der Alten sich von Kriegsjahr zu Kriegsjahr gesteigert hatte. Unsere anfänglichen Erfolge hatten zwei Drittel der Menschheit das Leben gekostet. Doch das letzte Drittel erwies sich als hartnäckiger und rigoroser. Ich bewundere ihren Einfallsreichtum, unsere sehr vielseitigen Talente nach und nach auszuschalten. Allerdings bin ich schockiert, mit welcher gnadenlosen Brutalität sie vorgegangen sind und es auch jetzt noch tun.

Das Neuralnetz existiert nicht mehr. Denn es sind keine Mutanten mehr da, um mit mir ein Netz bilden zu können.

Ich bin der letzte meiner Art.

Auch wenn ich Telekinet wäre, so würde ich die Atomrakete nicht ablenken, die auf dem Weg zu mir ist. Und wenn ich Teleporter wäre, so würde ich aus dem Bunker springen und ihr ins elektronische Auge ihrer Zielerfassung blicken und nicht fliehen.

Sie haben gewonnen.

Und meine letzten Minuten möchte ich nicht damit verbringen zu überlegen, wie es so weit kommen konnte. Trotz aller fantastischen Fähigkeiten, die wir aufweisen konnten, haben sie uns besiegt.

Meine hypersensiblen Ohren können schon die verdrängte Luft hören, welche die Rakete vor sich herschiebt und die an ihrem schlanken Körper vorbei gleitet. Wie immer haben sie die Flugbahn so berechnet, dass für die letzten 50 km kein Antrieb mehr nötig ist.

Komm und gib mir einen letzten Kuss aus heißen Atomen …

2020

„Hier ist Huan, hier ist Huan.

Es ist nun über acht Monate her, seit der letzte Mutant vernichtet wurde. Wir wussten zwar schon vorher, dass er der letzte seiner Art war, aber wir wollten absolut sicher sein. Die beiden verbliebenen Satelliten mit Humanscannern haben gestern Abend um exakt 22:37 Uhr den Planeten zum dritten Mal vollständig überflogen.“

Huan machte eine winzige Pause.

„Ich darf an alle Überlebenden diese Nachricht übermitteln: Es gibt auf der Erde keinen einzigen Mutanten mehr …

Und eine zweite Information darf … muss ich euch geben: Mit einer nicht zu überbietenden Wahrscheinlichkeit sind wir jetzt noch genau … 2020 Menschen.

Weltweit.

Die Hauptaufgabe der beiden Satelliten wäre innerhalb einer Woche erledigt gewesen. Doch wir haben sie auf maximalen Detail- und Tiefenscan programmiert, um auch bis in Bereiche von Bunkern, Minen, Unterseekuppeln und anderen subterranen Habitaten vordringen zu können. Es blieb seit der zweiten SAR-Aktion bei 2020 Menschen …“

Er zögerte und lächelte in die Optik der Aufnahmegeräte.

„Nun eigentlich waren es 2015 Menschen. Die letzten fünf wurden während der Suche geboren.“

Ein Schatten huschte über das Gesicht Huans, doch dann lächelte er wieder.

„Alle fünf sind gesund.“

Es war klar, was er damit meinte.

„Andererseits ist für uns 2020 mehr als genug Platz in der ARCHE. In einigen Wochen werden wir alle den Startplatz erreicht haben. Wir rechnen mit einem Monat für die Kontamination.“

Sein Gesicht drückte nun Bedauern und Hoffnung zugleich aus.

„Wir müssen die Erde verlassen; ihr wisst das alle längst. Auch wenn wir enorme Fortschritte mit Human-Kontamination gemacht haben, sind wir doch nicht in der Lage, einen ganzen Planeten von Strahlung zu reinigen. Dies werden wir der Natur und der Zeit überlassen müssen.

Doch beide Astronomen sind der festen Überzeugung, dass wir auf EDEN II ein Paradies vorfinden werden.“

Seine grundlegende Traurigkeit wich nur langsam einem hoffnungsvollen Ausdruck.

„Wir sind 2020.

Also: Seid fruchtbar und mehret euch!“

Ende

Copyright © 2012 by Werner Karl

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “20110114102519-b526e240-Mutanten100-minus140-minus20jpg.jpg(Original: 20110114102519-b526e240.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Bildrechte: Coverillustration “Mutanten” (Mutanten6.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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Carsten Fischer
Die Endzeit Chroniken – Exodus: 1

Taschenbuch: 364 Seiten
Verlag: CreateSpace (5. Juni 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1477524010
ISBN-13: 978-1477524015
Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,2 x 2,4 cm

Wir schreiben das Jahr 2071. 23 Jahre nach dem weltweiten Untergang wird das Dorf der siebzehnjährigen Cassidy von einer der unzähligen Gangs überfallen, die in der postapokalyptischen Steppe Angst und Schrecken verbreiten. Allein streift sie einen Tag und eine Nacht durch die erbarmungslose Ebene, bis sie auf die distanzierte Scharfschützin Angel trifft, die mit einem kleinen Team in den Hinterlassenschaften der Zivilisation nach Munition, Nahrung und Waffen sucht. Cassidy glaubt sich in Sicherheit, muss jedoch schnell feststellen, dass ihr Abenteuer gerade erst begonnen hat. Gemeinsam mit Angel und ihren Kameraden begibt sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder Caiden, der bei dem Überfall verschleppt worden ist.

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13 Kommentare zu “1–9–11–20–300–2020 – Eine Science Fiction-Kurzgeschichte von Werner Karl”

  1. Micha sagt:

    Die Zahlen kommen mir bekannt vor ;-) . Ist diese Geschichte für den Story Center 2013 bestimmt?

  2. Irene Schmidt sagt:

    Hast du da auch mitgemacht, Micha?

  3. Micha sagt:

    Noch nicht, ist aber noch viiiiel Zeit ;-) .

  4. Galaxykarl sagt:

    Korrekt Micha, das war sozusagen eine Auftragsgeschichte. Ich hab jetzt einige Monate seit Einsendung und Bestätigung der Annahme und Teilnahme an diesem Wettbewerb gewartet. Aber mir wurde versichert, dass ich die Story selbstverständlich(!) auch außerhalb des Wettbewerbs vewenden kann.

    mgg
    galaxykarl ;-)

  5. Martin Ott sagt:

    Ach guck mal an. Nach dem die Ausschreibung per Nachtrag “geändert” wurde, in dem Sinne, dass die Zahlen nicht einfach Mengen oder Entfernungsangaben sein sollen (300 Raumschiffe flogen 2020 Lichtjahre weit), konnte ich es mir seinerzeit nicht verkneifen, dazu in einem Forum eine Kurzgeschichte mit zwei Absätzen aus dem Ärmel zu ziehen. (s.u., Nicht eingereicht)

    – - -

    Die Glorreichen Neun

    Es war einmal eine Radioastronomin namens Eleanor Arroway die um das Jahr 2000 alter Zeitrechnung lebte. Nach ihrer Rückkehr vom ersten Contact hatte sie in der Zahl Pi zur Basis 11 die Signatur des Künstlers des Universums gefunden. Diese Signatur befand sich 10^20 Stellen hinter dem Komma. Doch ein Zusammenschluss der CIA, der Freimaurer, der [insert your favoured Groupeerung] sowie einiger DivineDesign-Aktivisten hielt dieses Wissen geheim.
    Ganz viele Jahre später, im Jahre 2684 alter Zeitrechnung bzw 2020 neuer Zeitrechnung, das Zahlensystem war schon lange weltweit auf das 11er System umgestellt worden, waren bereits 300 Planeten von Nachfahren der Menschen besiedelt. Da erschienen von weit jenseits der bekannten Regionen neun edle Weise. Sie wiesen darauf hin, dass der Name Eleanor Arroway nicht aus 11 sondern aus neun verschiedenen Buchstaben besteht und Eleanor ihre Computer falsch programmiert hätte. Und überhaupt sei die ganze Geschichte ein Einsiger Mist.

    q.e.d.

    Quellen:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Contact_(novel)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_glorreichen_Sieben

  6. Galaxykarl sagt:

    Hahahaha, Martin, Martin,

    ich schmeiß mich weg. Du hast ja richtig Humor. Das ist so ziemlich genau das, was sich die Veranstalter des Wettbewerbs nicht gewünscht haben. Ich denke aber, unserem lieben Detlef wird deine durchgedrehte Extremkurzgeschichte gefallen. Der hat ein Faiblé für komplizierte Dinge.

    Mit grinsenden – und natürlich galaktischen – Grüßen
    galaxykarl ;-)

  7. Martin Ott sagt:

    gk> Du hast ja richtig Humor.
    Hattest Du je Zweifel? ;-)
    Ich habe eine ganze Menge davon, besonders gestern. Da fanden wir während der Betriebsferien eine Kündigung im Briefkasten: uns fehlen nach dem Urlaub 50% der Belegschaft. Die andere Hälfte hat uns telefonisch versichert, dass wir beruhigt morgen in den Süden fliegen sollen. Sie würde uns jemand finden.

  8. Galaxykarl sagt:

    @Martin

    Nein, gezweifelt habe ich daran nie; das merkt man doch. Ergo zähle ich dich – trotz der digitalen Distanz – zu den Personen, zu denen ich eine Affinität entwickelt habe. (huch, wie schön ausgedrückt; was bin ich doch heute wieder für ein …)

    Personal: Wenn ich richtig gezählt habe, dann habt/hattet ihr zwei Mitarbeiter, von denen einer wegfällt und der andere während eures Urlaubes für Ersatz sorgen will? Na bravo: ich wünsche euch einen erholsamen Urlaub. Scheinbar wird dessen Nachhaltigkeit eine massive Verkürzung erleben.

    mgg
    galaxykarl

    P.S. Gerade kämpfen in meiner Seele zwei Empfindungen um die Vorherrschaft: mein grundlegender und unverbesserlicher Optimismus und mein Mitgefühl/Trauer. Eine meiner Kolleginnen hat nun in einem Zeitraum von 9 Wochen 5 Hammerschläge erleiden müssen: Schlaganfall Nr. 1 (Reha und dann Rekonvaleszenz Zuhause), Schlaganfall Nr. 2, bei diesem 2. Krankenhausaufenthalt Entdeckung von Brustkrebs, dann Hirnschlag, dann Dignose Knochenkrebs. Geht es noch schlimmer?

    Wenn man so etwas (hautnah) miterleben muss, dann fragt man sich, mit welchen Problemchen wir uns tagsüber so abtun. Solche Schicksalsschläge rücken so manches wieder in ein ernüchterndes Licht … und man stellt überrascht fest, wie gut es einem geht. Und das erzeugt schon wieder ein schlechtes Gewissen denjenigen gegenüber, die echte Probleme haben.

  9. Martina Möchel sagt:

    Ich sag doch immer “Arbeiten macht krank”!

  10. Martin Ott sagt:

    Eine Affinität, so so. ;-) Du kennst doch nur drei Geschichten von mir. Ich kann auch anders. ;)

    “Die Neue” ist tatsächlich gefunden worden. Bewerbungsgespräch war heute erfolgreich. Die Neue bringt andere Fähigkeiten mit, was den Betrieb inklusive Kunden(strom) verändern wird.

    Tja, wir klagen tatsächlich manchmal auf hohem Niveau. Aber alles in allem sind wir dankbar, dass wir arbeiten können und dürfen. Manche unserer Kunden sind körperlich und seelisch krank, weil sie keine Arbeit haben.

    Und damit es vom OT wieder etwas näher zum Text kommt … fällt mir auch nix ein. Ich muss Koffer packen. ;-)

  11. Christa Kuczinski sagt:

    galaxykarl,

    ich denke alles hat seine Zeit, das Mitgefühl und die Trauer, ebenso wie der Optimismus und alle anderen Empfindungen.
    Vielleicht wäre das eine ohne das andere gar nicht abgrenzbar.
    Solche Diagnosen lassen einen hilflos werden und erkennen, dass es im Leben Dinge gibt, die einfach passieren und genau diese sind es, die einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen: Es gibt immer Menschen, denen es viel schlechter geht als einem Selbst. Aber deshalb sollte man kein schlechtes Gewissen haben. Es ist nachvollziehbar und menschlich, dass jeder seine eigenen kleinen und großen Probleme hat, die man in den Griff bekommen möchte. Und es ist überaus menschlich mitzuleiden…

    Liebe Grüße
    Christa

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