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STERNENBRAUT LOVISA UND DER PLANET DER UNSTERBLICHEN – KAPITEL 5 – Eine Science-Fiction Erzählung von Miriam Kleve (sfb-Preisträger Platz 3 im Storywettbewerb 3/2012)

STERNENBRAUT LOVISA

UND

DER PLANET DER UNSTERBLICHEN

KAPITEL 5

Science-Fiction Erzählung
von
Miriam Kleve

Lovisa saß in der Messe der SKUNKALLA. Vor ihr schwebte ein Holopuzzle des Zerstörers TITAN in der Luft, dem Kriegsschiff des Sternenkaisers. Lindt hatte es ihr geschenkt. Er liebte Kriegsschiffe und ging davon aus, dass alle an Bord diese Liebe teilten. Dem war natürlich nicht so. Aber Lovisa wollte Lindt eine Freude machen und tat, als würde ihr das Puzzle große Freude bereiten.

Der Pappa des Schiffs, Lovisas Vater Jost Larsson, stand in der kleinen Kombüse neben dem dicken Smutje Jens. Die beiden stritten lautstark darüber, ob nun der Pappa oder der Smutje eines Schiffes mehr Räucheraal in der Suppe bräuchte. Lovisa lachte und sah zu, wie ihr Pappa mit seinen Händen wild in der Luft gestikulierte.

Da plötzlich riss die Seitenwand der SKUNKALLA auf.  Gouverneur Luc Tailleurs grinsende Fratze erschien in der Öffnung. Sein Kopf war übergroß. Er schwebte ohne Körper im bedrohlich dunklen All. Tailleur öffnete weit den Mund und holte Luft. Die ganze Besatzung der SKUNKALLA wurde zu ihm hingewirbelt und verschwand in seinem Rachen. Zuletzt Nils und Pappa. Beide klammerten sich noch kurz an die Zähne, dann verschwanden sie ebenfalls im weit offenen Rachen des Gouverneurs. Alle waren weg. Alle, bis auf Lovisa.

Gouverneur Tailleur schloss lachen den Mund, schluckte einmal kurz und rülpste dann laut. Lovisa schrie, schrie und schrie und …

… dann wachte sie auf. Ihr Körper war schweißgebadet. Sie zitterte. Ihr Atem ging stoßweise. Deutlich erinnerte sie sich an den Albtraum, barg ihr Gesicht in ihren Händen und begann zu weinen. Sie fühlte sich alleine. So alleine.

***

Die SKUNKALLA flog mit halber Geschwindigkeit durch den Darianebel. Lovisa hatte eine Karte des Sektors aufgerufen, die über dem Navigationstisch schwebte. Morle flitzte als halbtransparente Animation zwischen den Sternen herum. Besonders gerne spielte das virtuelle Kätzchen mit Asteoridengürteln. Mit ihren kleinen Tatzen brachte sie die Planeten zum Tanzen und die Gürtel zum Drehen. Begeisternd Miauend bestaunte Morle ihr Werk.

Bernard, Slim und Terminal hatten sich zu Lovisa gesellt. Sie sahen sich den Kurs der SKUNKALLA an. Einige Stationen und Planeten waren rot markiert, andere grün.

„Ich verstehe nicht, was dieser Gouverneur Luc Tailleur für ein Interesse an uns hat, Lovisa. Die Mannschaft kannte ihn doch gar nicht.“ Slim runzelte die Stirn. Er knabberte mit seinen wackligen Zähnen an einem harten Keks.

Lovisa zuckte mit den Schultern. „Vielleicht ist das nur ein großer Zufall? Wir haben ihm nichts getan. Er hat mir aber alles genommen.“ Traurig markierte sie eine weitere Raumstation rot. „Von PANTY habe ich ebenfalls eine Meldung erhalten, dass sich dort kaiserliche Truppen befinden. Da können wir auch nicht hin.“

„Erkenntnis. Uns werden alle Wege abgeschnitten. Bedrückt. Wir stecken in der Klemme. Hoffnung. Aber wir finden einen Ausweg.“ Terminal ließ einige Lichter am Kopf blinken, um die Stimmung aufzulockern.

Lovisa lächelte die Menschmaschine an. „Danke.“ Dann sah die Sternenbraut wieder auf die Karte. „Uns zu jagen kostet den Gouverneur ein Vermögen. Warum macht er das?“

„Vielleicht wegen mir?“ Bernard sah fragend in die Runde. „Immerhin tragen der Gouverneur und ich den gleichen Namen. Wir sind eine Familie. Das macht die Sache persönlich.“

Slim nickte beifällig. „Schon. Stimmt. Ja. Genau. Aber die Sache war vorher schon persönlich, mein Junge. Das Lovisa dich versehentlich entführte, das hat nur Öl ins Feuer gegossen.“

„Öl ins Feuer gegossen?“ fragte der Vampyrjunge. „Was bedeutet das?“

„Die Sache schlimmer machen, als sie vorher war“, erklärte ihm Slim. „Der Gouverneur hatte es vorher schon auf die SKUNKALLA abgesehen. Das er seinen Launen nachgegeben hat und aus purer Bosheit so hart gegen Lovisas Pappa und die Mannschaft vorgegangen ist, das mag noch Zufall sein.  Luc Tailleur ist ja für seine üble Art bekannt und gefürchtet. Aber was er dann mit Nils und Lovisa angestellt hat, das geht darüber hinaus.“

Bernard nickte. „Aber warum? Was sollte er für einen Grund haben?“

„Ich habe keine Ahnung“, gab Lovisa zu. „Ich weiß nur, dass ich Nils zurückhaben will. Er ist der Einzige, der mir von meiner Familie noch geblieben ist. Ich vermisse meinen kleinen Bruder. Und ich habe Angst um ihn.“

„Nachdenklich. Kenne deinen Feind wie dich selbst. Tröstend. Das wird schon wieder. Zuversicht. Wir sind alle bei dir.“ Irgendwo in Terminals Körper war ein leises Rattern zu hören.

Slim sah Bernard nachdenklich an. „Wenn du ein Vampyr bist, dann ist der Gouverneur doch auch ein Vampyr, oder?“

Bernard dachte nach. „Ich glaube nicht. Das wäre sicherlich jemandem aufgefallen. Ich halte es für wahrscheinlich, das der Gouverneur aus der menschlichen Ahnenreihe unserer Familie stammt. Einige von uns haben sich nämlich in Menschen verliebt und Familien gegründet.“

„Aber wird ein Mensch dann nicht auch zum Vampyr? Wenn ein Vampyr sein Blut trinkt?“ fragte Lovisa neugierig und Bernard lachte. Dabei entblößte er seine spitzen Eckzähne.

„Ihr mit euren Schauermärchen. Nein. Das habe ich doch schon gesagt. Wir trinken kein Blut.“ Bernard tippte einige Koordinaten in die Konsole ein und die Sternenkarte veränderte sich. „Ich habe in den letzten Tagen die Datenbank der SKUNKALLA gründlich durchsucht. Es gibt keinen Eintrag über Vampyre. Jedenfalls keinen Eintrag, in dem die Wahrheit über uns steht.“

Bernard sah seine Freunde eindringlich an. „Ich habe lange geschlafen. Sehr lange. In der Zwischenzeit muss etwas Schreckliches geschehen sein, dass niemand von uns Vampyren weiß.“ Bernard schluckte. „Meine Heimat,  Illthanséa, ist in keiner Sternenkarte eingetragen.“ Er zeigte auf eine leere Stelle auf der Sternenkarte.

„Wäre meine Spezies vernichtet worden, gäbe es sicherlich irgendeinen Eintrag in der Datenbank. Aber da ist nichts. Ich denke, das alles hängt zusammen. Das ist kein Zufall. Und deswegen ist der Gouverneur so wütend auf dich, Lovisa. Er hat irgendeinen Plan, in dem die SKUNKALLA, du und ich eine Rolle spielen. Es muss eine Verbindung geben.“

Lovisa dachte über die Worte des Vampyrjungen gut nach. „Mir fällt nichts ein. Was soll es denn da für eine Verbindung geben?“

Terminal ratterte und gab einen hohen Piepton von sich. „Betrübt. Wir habe keine Idee. Zuversicht. Aber wir werden es schaffen. Freude. Es gibt eine Gemeinsamkeit.“

Bernards und Lovisas Köpfe fuhren zu Terminal herum. „Was für eine?“ kam es beiden gleichzeitig über die Lippen.

„Erstaunen. Ihr natürlich.“ Terminal zeigte auf die leere Stelle inmitten der Sternenkarte. „Entschlossen. Die Sternenbraut und der Vampyr. Aufgeregt. Schiff und Koordinaten.“

Lovisa sah Terminal verblüfft an. „Das ist zwar verdammt niedriges Fahrwasser, aber ein guter Kurs. Vielleicht sollten wir erst einmal herausfinden, warum niemand von den Vampyren weiß. Und wir müssen herausfinden, in was für einer Beziehung Bernard und  Gouverneur Tailleur zueinander stehen. Und wir müssen herausfinden, warum die SKUNKALLA mit drin steckt.“

Slim nickte. „Aye. Lass uns den Kurs setzen und dann in See stechen, Kleines.“

Bernard rief die Navigation auf und setzte die Parameter fest. Lovisa ging zum Steuerstand auf die Brücke hoch. Morle wartete bereits auf sie. Die beiden überprüften ganz genau die Koordinaten.

„Lo“, mauzte Morle und stupste mir ihrer Nase eine Ziffer an die richtige Position. „Glaubst du es gibt auf  Illthanséa Wolle?“

Lovisa verharrte und sah eindringlich auf den Monitor. „Wie kommst du denn darauf, Morle?“

„Weil ich nichts über Vampyre weiß. Und die SKUNKALLA auch nicht. Ich kann Bernard nicht einmal sehen. Nur hören.“ Morle schmollte. „Das ist unfair. Terminal kann Bernard sehen.“

Lovisa war verblüfft. „Stimmt. Warum eigentlich? Ihr beide seid doch künstliche Intelligenzen.“

Morle fauchte empört. „Ich bin eine virtuelle Intelligenz. Terminal ist eine Maschinenintelligenz. Das ist ein gewaltiger Unterschied.“

„Meinst du?“ Lovisa biss sich auf die Unterlippe. „Ich werde Bernard fragen. Sicherlich weiß er, woran das liegt.“

„Glaubst du er sagt dir immer die Wahrheit?“

Lovisa war überrascht, das Morle plötzlich eine so tiefgründige Unterhaltung führte. Scheinbar wurde sie erwachsen. Morles Programm schien sich immer besser mit der SKUNKALLA zu verbinden und dem Kätzchen die Lausen auszutreiben. „Ich denke schon. Es gab noch keinen Grund an ihm zu zweifeln. Und ich vertraue Bernard. Das ist am wichtigsten.“

Morle miaute zufrieden. „Gut. Ich will nämlich wissen, ob es Wolle auf  Illthanséa gibt.“

Lovisa starrte überrascht auf Morle, dann lachte sie laut. Sie lachte solange, bis ihr der Bauch wehtat. Morle war noch immer ein kleines und verspieltes Kätzchen.

Bernard kam auf die Brücke und sah sich irritiert um. „Was ist denn hier los? Habt ihr über mich gesprochen?“

Lovisa riss sich zusammen. Bernard hatte ein unheimliches Gespür, um Situationen zu erfassen. „Ja“, sagte Lovisa fröhlich und streckte ihm frech die Zunge entgegen. „Ätsch. Und ich werde dir nicht sagen, um was es ging.“

„Püh!“ stieß Bernard hervor. „Sicherlich ging es um Wolle.“

Lovisa verstummte und sah ihn eindringlich an. Das war wirklich unheimlich. „Wie kommst du darauf?“

„Wenn Morle dabei ist, geht es immer um Wolle“, erklärte Bernard und stellte sich neben Lovisa. „Immer.“

Die Sternenbraut atmete auf. Das stimmte. Da hatte der Vampyrjunge recht. „Kurs nach  Illthanséa berechnet und gesetzt. Bereit um die Segel zu hissen und zu springen.“

Bernard tippte auf den Monitor und Morle machte einen erschrockenen Satz zur Seite. Sie hatte Bernard einfach nicht gesehen. Für die Sensoren der SKUNKALLA war er wie unsichtbar. Und dadurch auch für Morle.

„Keine Angst, kleines Kätzchen. Auf Illthanséa gibt es Wolle. Versprochen.“

Lovisa schluckte. Das er neben der Wolle auch Illthanséa zur Sprache brachte, machte ihn erneut unheimlich.

***

Mit einem Tritt gegen das Euxalrelais beendete Slim seine Arbeit am Jinikikgeneratormodul. Mehrere Dioden flammten auf und blinkten ungleichmäßig. „Geschafft.“ Der alte Mechaniker kicherte zufrieden.

„Beeindruckt. Du kennst dich gut mit der Maschine aus.“ Terminal saß auf der Abdeckhaube des Skunpelleroszylinder und sah zu, wie Slim die Maschine der SKUNKALLA wartete. Die Menschmaschine griff nach vorne und zog einen der Hinnmannkolben vor. „Freundlich. Den hast du übersehen.“

„Ah, Danke Mädchen.“ Slim hielt inne. „Du bist doch ein Mädchen, oder?“

Terminals Neuralstragenzen waren für einen Augenblick ausgelastet. „Unsicher. Ich bin eine Menschmaschine und habe kein Geschlecht. Entschlossen. Mein Name ist Terminal. Stolz. Ich bin ein Mädchen und die Freundin der Sternenbraut.“

Slim grinste breit und klopfte auf den metallenen Oberschenkel von Terminal. „Du triffst deine Entscheidungen ja flott. Das gefällt mir. Und du hast Ahnung von Maschinen. Ha. Kein Wunder. Du bist ja auch eine Menschmaschine.“

Ein heißeres Kichern löste sich aus Slims Kehle und Terminal stimmte mit einem Piepen aus ihrem Tranzakkom ein. Die beiden verstanden sich gut. Slim mochte Terminals offene Art und das sie so schnell begriff, wenn er ihr etwas erklärte. Terminal wiederum mochte Slims Geschichten und das er ihr so viel beibringen konnte. Vor allem im Umgang mit Menschen.

„Neugierig. Ich bin gespannt, was uns auf Illthanséa erwartet. Erstaunt. Wenn ich richtig gerechnet habe, ist Bernard das älteste Besatzungsmitglied an Bord der SKUNKALLA.“

Slim sah Terminal fragend an. „Der Junge? Der ist doch noch ganz grün hinter den Ohren. Wie soll der älter sein als ich?“

„Wissend. Bernard ist einige Jahrhunderte alt. Informierend. Er legte sich schlafen, als es noch Segelschiffe auf der Erde gab. Freundlich. Ich habe die Datenbank der SKUNKALLA befragt.“

„Das schlägt doch der Hemmelwinde die Persuionskurbel aus der Quartanwelle. Stimmt ja, Mädchen. Daran habe ich gar nicht gedacht. Das ist leicht zu vergessen, so jung wie Bernard aussieht. Der ist ja gar nicht im gleichen Alter wie Lovisa.“

Terminal nickt und reichte Slim eine Brettlingbohrer der Größe Drei. „Aufgeregt. Ich glaube die beiden mögen sich sehr. Geheimnisvoll. Das ergeben die Messungen meiner Sensoren, wenn ich in ihrer Nähe bin.“

Slim hörte kurz auf zu schrauben und sah Terminal an. „Du misst ihre Biodaten? Das ist aber nicht die feine Art, Mädchen. Sei anständig und lass das lieber sein. Das ist nämlich so, als würdest du jemanden belauschen, wenn er denkt ganz privat zu sein. Das müssen die beiden unter sich ausmachen.“

„Dankbar. Du bist ein guter Lehrmeister, Slim.“

Der Alte nickte. „Stimmt. Und jetzt mal die Flinxschrauben unter uns verteilt, was haben denn deine Messungen ergeben?“

„Freundlich. Ich habe sämtliche Biodaten vor einem Augenblick gelöscht. Lehrend. Das ist nämlich so, als würdest du jemanden belauschen, wenn er denkt ganz privat zu sein. Das müssen die beiden unter sich ausmachen.“

Slim gluckste vor sich hin. „Richtig so. Bring mir ruhig bei, was ich dir beigebracht habe.“ Mit einigen Drehungen saß der Viepalflansch wieder fest. „Wir sind hier gleich komplett fertig, Mädchen.“

„Erfreut. Schneller als gedacht“, sagte Terminal gewohnt emotionslos und sprang von  der Abdeckhaube des Skunpelleroszylinder herunter.

„Stimmt. Wir sind ein gutes Team. Und weißt du, so viel älter ist Bernard doch gar nicht. Vielleicht in Jahren, aber nicht an Leben. Da fehlt ihm so einiges. Aber das kann ihm Lovisa ja beibringen.“

„Erfreut. Das Stimmt.“

Slim klatschte ein letztes Mal auf den Lammulmenröhrer. „Fix und fertig. Geben wir unserer kleinen Sternenbraut das Okay. Bereit für den letzten Sprung.“

***

Mit einem Mal tauchte die SKUNKALLA im Normalraum auf. Von einem Augenblick zum Nächsten war sie im Illthanséa-System. Genau an der Stelle, an der auf der Sternenkarte nur leerer Raum war. Und tatsächlich, sie befanden sich scheinbar im Nichts.

Lovisa starrte aus aus dem Panoramafenster des Cockpits hinaus. Ihr war mulmig zumute. „Da ist nichts“ hauchte sie und klammerte sich ans Steuerrad. „Da sind noch nicht einmal Sterne. Und keine Sonne. Wir sind gestrandet. Ohne Sonnenwind sitzen wir fest.“

Slim, Terminal und Bernard traten neben Lovisa und blickten ebenfalls hinaus. Was sie sahen, war reine Finsternis, absolute Dunkelheit.

Bernard lächelte. Seine seinen Augen blitzten plötzlich golden auf und Lovisa starrte ihn fassungslos an. In Augen blitzen kleine Bilder auf, nur um sofort wieder zu verschwinden. Der Vampyrjunge schien vollkommen abwesend. Lovisa bekam Angst.

Mit einem Fauchen meldete sich Morle auf der Konsole. „Die Sensoren können nichts wahrnehmen. Aber jemand versucht mein System zu hacken.“

„Von wo?“ fragte Lovisa erschrocken. „Versuch ihn auszusperren. Niemand darf Zugriff auf den Computer der SKUNKALLA bekommen.“

„Vom Steuerstand aus. Ich glaube es ist Bernard“, mauzte Morle.

Slim und Lovisa starrten den Vampyrjungen erstaunt an. Der lächelte und sein Blick veränderte sich erneut. Noch immer war ein goldenes Funkeln zu sehen, aber die Bilder fehlten. „Keine Angst. Das ist ein Schutzmechanismus Illthanséas. Was die Schiffssensoren nicht erfassen, können sie nicht beschießen.“

„Aber wir sehen auch nichts“, erklärte Lovisa und zeigte nach Draußen. Da ist nichts, Bernard. Nichts!“

„Doch. Dort ist Illthanséa. Ich habe gerade mit meiner Großmutter gesprochen. Die Königin von Illthanséa erwartet uns.“

Mit einem Male fiel das Nichts und die Dunkelheit löste sich auf, als würden Myriaden von Insekten sich erheben und eine geballte Wolke aus Schwärze explodieren. Illthanséa zeigte sich der Besatzung der SKUNKALLA.

ENDE

Copyright © 2011, 2012 by Miriam Kleve

Nächstes kapitel

Updated: 15. November 2012 — 13:58

4 Comments

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  1. Huhuhu, ihr Lieben! 🙂 🙂 🙂

    Cover und Buchtipp und so mache ich noch. Heute läuft mir einfach die Zeit davon. Bitte nicht böse sein. Hab euch alle ganz dolle lieb. Knuffel!!! 🙂 🙂

    Freue mich schon ganz doll riesig auf den neuen Wettbewerb (freufreufreu). 🙂

    Tschüssi!!!

    🙂 🙂 🙂

  2. Gratulation zum dritten Platz! Geld wird angewiesen!

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