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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Künstliche Menschen – Klone, Replikanten, Androiden und Cyborgs”

“Künstliche Menschen – Klone, Replikanten, Androiden und Cyborgs”

sfbasar.de-Anthologie Band 30

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Die Idee des „Künstlichen Menschen“ wurde bereits im Mittelalter im Zusammenhang alchemistischer Theorien entwickelt – oft unter Verwendung des Begriffes ‚Arcanum‚; häufig erscheint dieser Homunkulus als dämonischer Helfer magischer Praktiken. War der Künstliche Mensch zu Beginn noch ein vorwiegend alchemistisch-mystisches Konzept, transformierte sich die Idee im Laufe der Jahrhunderte zu einer Züchtung und Zeugung künstlicher Menschen gemäß den Fortschritten der empirischen Wissenschaften. Die jeweils avanciertesten Diskurse (Mechanik, Elektromagnetismus, Genetik) inspirieren diesen alten menschlichen Traum, bis zu den Klon– und KI-Phantasien der heutigen Tage, die weit in die Zukunft reichen und inzwischen als Standart-Merkmal heutiger SF gilt.

Ein Androide ist eigentlich ein Roboter, der einem Menschen täuschend ähnlich sieht und sich menschenähnlich verhält. Ein Androide wird auch oft als humanoider Roboter bezeichnet. Schon im 19. Jahrhundert wurden Automaten wie Jacques de Vaucansons Flötenspieler oder auch der Schachtürke als Androiden bezeichnet, obwohl dieser ja nichts anderes war als eine Figur in dem ein kleiner Mensch saß. Grundlegende Unterscheidung zwischen einem Androiden und anderen humanoiden Robotern erfolgt vor allem durch die Betrachtung des Uncanny-Valley-Phänomens. Dabei wird die Akzeptanz gemessen, die ein menschlicher Beobachter solchen Robotern entgegenbringt. Als Replikanten werden androidenähnliche Wesen bezeichnet, die von einem Original, oft einem Menschen, kopiert wurden und sowohl technische wie auch bilogische oder auch geklonte Wesen sein können. Oft stellen sich diese Replikanten die Frage, ob sie wirkliches Leben sind oder eben doch nur Automaten, die nichts anderes als hergestellte Kopien sind.

Wenn sich bei Androiden oder Replikanten die Frage stellt, ob sie menschlich sind, ist dies bei Cyborgs genau umgekehrt. Hier sind es oft Menschen, die durch Aufrüstung und Anbauten nach und nach zur Maschine werden. Die Bezeichnung Cyborg ist ein sogeanntes  Akronym und leitet sich vom ursprünglichen englischen cybernetic organism, (dt.: „kybernetischer Organismus“) ab. Da Cyborgs technisch veränderte biologische Wesen sind, zählen sie nicht zu den Robotern und man sollte sie daher auch nicht als Androiden bezeichnen. Alle diese Bezeichnungen haben jedenfalls eines gemeinsam: es geht um das Menschsein in veränderter und/oder transformierter Form. Das Feld in Film, Kunst und Literatur ist dementsprechend breit. Sollte also ein Beitrag: eine Story, ein Roman, ein Gedicht, Artikel oder eine Besprechung dieses weite Feld des KÜNSTLICHEN MENSCHEN mit einbeziehen oder thematisieren, dann würde ich mich freuen, wenn ihr mir Euren Beitrag für diese Anthologie zur Verfügung stellen würdet. Bislang kann ich folgende Beiträge anbieten:

ARTIKEL: ALIEN 3 – Ein Film-Bericht von Martin Lesniewski, Detlef Hedderich und Thomas F. Roth

BIKINI – Leseprobe (2) aus dem SF-Jugendroman “BETA” von Rachel Cohn

BLACK ICE – Leseprobe (Teil 1) aus dem Roman “Black Ice” von Frank Lauenroth

BLACK ICE – Leseprobe (Teil 2) aus dem Roman “Black Ice” von Frank Lauenroth

NEU – BLACK ICE – Leseprobe (Teil 3) aus dem Roman “Black Ice” von Frank Lauenroth

FILMBESPRECHUNG: BLADE RUNNER (USA 1982) – Regie: Ridley Scott – Rezension von Detlef Hedderich

DAS KORRIGIERTE LEBEN – Kurzgeschichte von Mona Mee

EINE REISE ALTER HELDEN – Leseprobe (Teil 1) aus dem Science-Fiction-Roman „D9E – Die neunte Expansion – Eine Reise alter Helden“ von Dirk van den Boom (sfb-Preisträger “Beste Leseprobe Herbst 2013″ – geteilter Preis!)

EINE REISE ALTER HELDEN – Leseprobe (Teil 2) aus dem Science-Fiction-Roman „D9E – Die neunte Expansion – Eine Reise alter Helden“ von Dirk van den Boom

ELEVIN VOM HINDUKUSCH – Textauszug (Teil 1) aus dem 1. Kapitel des geplanten SF-Romans “Das Paradies der Schriftlosen” von Detlef Hedderich (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 4/2013)
ELEVIN VOM HINDUKUSCH – Textauszug (Teil 2) aus dem 1. Kapitel des geplanten SF-Romans “Das Paradies der Schriftlosen” von Detlef Hedderich (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 4/2014)

ELEVIN VOM HINDUKUSCH – Textauszug (Teil 3) aus dem 1. Kapitel des geplanten SF-Romans “Das Paradies der Schriftlosen” von Detlef Hedderich

HOMUNKULUS – Ein NINRAGON-Roman – Leseprobe (Teil 2) aus dem gleichnamigen Fantasy-Titel von Horus W. Odenthal

IM NAMEN DER KIRCHE: DIE GEBORENEN MENSCHEN UND DIE PIUSBRUDERSCHAFT – Shortstory von Mona Mee und Marianna Müller (sfb-Preisträger Platz 3 im Storywettbewerb 4/2015)

MAKKARONI – Leseprobe (3) aus dem SF-Jugendroman “BETA” von Rachel Cohn

FILMBESPRECHUNG: MOON (GB 2009) – Regie: Duncan Jones – Rezension von Michael Drewniok

FILMBESPRECHUNG: PROMETHEUS – DUNKLE ZEICHEN (USA 2012) – Regie: Ridley Scott – Rezensiert von Michael Drewniok

KREMATORIUM – Shortstory von Frank Hebben

REKLAMATION – eine Kurzgeschichte von Martin Ott (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 1/2014 – geteilter Preis)

RITTERSPORN – Leseprobe (1) aus dem SF-Jugendroman “BETA” von Rachel Cohn

FILMBESPRECHUNG: THE MACHINE (GB 2013) – Regie: Caradog W. James – Rezension von Michael Drewniok

ARTIKEL: “ÜBER DAS WIEDERERSCHAFFEN, KLONEN UND FORMEN VON MENSCHEN IN C. J. CHERRYHS ROMAN-TRILOGIE CYTEEN” von Detlef Hedderich und Thomas F. Roth

BUCHTIPP der sfbasar-Redaktion: ÜBER MENSCHLICHES – BIOTECHNISCHE VERBESSERUNG DES MENSCHEN ZUR ÜBERWINDUNG VON LEIDEN UND TOD?

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Summe über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

 

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Detlef Hedderich

Bildrechte: “Künstliche Menschen” (Zeichnung-Cyborgs.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

37 Comments

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  1. Dr. Heinz-Theo Ullrichs

    Das Cover gefällt. Außergewöhnlich gestaltet. Schön ist der Einsatz der Farben in der Schrift, die sich in Teilen der Grafik wiederfinden. Die Erklärungen im Text sind nicht nur lehrreich sondern auch kurzweilig und machen das Thema recht anschaulich. Ich wünsche ihnen viele Beträge ihrer Teilnehmer. Machen Sie weiter damit. In mir haben Sie einen dankbaren Leser. Ich werde mir auch mal die Seite hinter dem Spendenbutton genauer anschauen, ob ich da vielleicht als Unterstützer wirken kann. Vielen Dank für Ihre Mühen und auch die der Mitwirkenden.

  2. Vielen Dank, Herr Ullrichs, dass mal jemand meine Arbeit und die meiner Mitstreiter würdigt. Leider bekomme ich hier entweder vernichtende Urteile zu meiner Arbeit oder sie wird – wie neuerdings – komplett wegignoriert. Danke nochmal! 🙂

  3. OK, wenn du schon so danach schreist:

    6 verschiedenen Schriftarten und -schnitte (fett, gedehnt, mit Serifen, ohne Serifen, nur Versalien und gemischt)
    3 Leserichtungen
    4 Schriftfarben
    Logo zu groß und pixelig (völliger Stilbruch mit Computer-Zeichnung)

    Das ist schlichtweg zuviel. Jeder Grafiker vermeidet so etwas. Das habe ich dir schon am Telefon gesagt und wir einigten uns darauf, dass die Geschmäcker eben sehr verschieden sind.

    Ich will hier aber auch sagen, was mir sehr gut gefällt: Die Wiederholung von Bildfarben bei einigen Schriften (gelb, grün, lachs).

    Bitte: Dies ist keine Kritik; mach es so, wie es dir gefällt und gut ist es.

    Aber das ist eben genau der Unterschied von Laien zu Profis. In einem guten Titellayout werden auch solche Punkte peinlich genau berücksichtigt und (sollen) zum Verkaufserfolg der Titel beitragen. Der Mensch ist halt so: Das Auge isst mit. Da ich seit 36 Jahren in der Druckbranche arbeite, darf ich hier auf entsprechende Erfahrung verweisen. Geh doch mal in eine Buchhandlung und schau dir dort die Layouts an. Mittlerweile „verpasst“ man den Autoren ein bestimmtes Aussehen auf den Büchern. Art der Cover, Titel und Autorennamen werden auf möglichst hohe Wiedererkennbarkeit betrimmt. Modernes Paradebeispiel ist für mich hier Sergej Lukianenkos Wächter-Zyklus.

    Mit galaktischen Grüßen (von einem wahrscheinlich wieder mal zu ehrlichen)
    galaxykarl 😉

  4. Ich mag diese von dir aufgelistete Vorgaben nicht und bin anderer Meinung was die Lesbarkeit angeht. Da es ja offenbar auch jemanden aus der Verlagszene gefällt, der vom Fach ist, sehe ich keine Notwendigkeit darin, es in Zukunft nicht auch weiterhin so zu machen, wie es mir gut gefällt und die allgemeinen Vorgaben ausser Acht zu lassen. Ich sehe nämlich die Beschriftung eines Covers eher als Kunst denn als Handwerk an, vielleicht sollte man sich hier auch mal von alten Vorgaben lösen und alte Zöpfe abschneiden.

    Was früher gegolten hat, muß ja nicht für ewige Zeiten und für alle Menschen gelten. Mein Hauptargument bleibt aber jenes, dass das mehr Kunst als Handwerk ist. Und in diesem Falle bin eben ich der Künstler und bestimme was richtig und was falsch ist. Es muß ja nur mir und einigen anderen gefallen und das tut es ja offenbar. Also Ziel erreicht.

  5. Mal davon abgesehen, dass mir das mit dem wiedererkennungswert nicht zusagt. Daß will ich garnicht. Und die Beispiele von Buchcovern, die du aufführst, die gefallen mir alle nicht, die finde ich nur schlecht und langweilig. Sorry, sie sind nicht nach meinem Geschmack. Eine andere Meinung als die Richtlinien darf man ja wohl vertreten ohne dass die Rechthaberpolizei kommt, oder? Ausserdem sehe ich das so: so lange man nichts anderes kannte, galt die Erde ja auch als Scheibe, ich sage jetzt, neine, meine Welt ist keine Scheibe, mehr nicht. Das Recht nehme ich mir. Wäre es wirklich so, dass meine Kunst nicht lesbar wäre, warum sollte ich sie lesbar finden?

  6. Kurzum, viele Lehrmeinungen von früher halte ich als überholt, und da gehört nicht nur die, dazu, die bedagt, wie man beschriftet. Da ist noch sehr viel mehr, für das ich finde, dass dort mal eine Erneuerung stattfinden sollte. Und das meine ich auch politisch!

  7. Wer nach Kritik ruft braucht nicht sauer sein, wenn er sie bekommt. Galaxykarl hat vollkommen recht mit den von ihm angesprochenen Punkten. Handwerklich ist das Ding einfach Mist. Aber wenn dir das Cover gefällt, okay. Ändert aber nichts an den Tatsachen, dass es aus gutem Grund Richtlinien gibt.

  8. Es gibt auch Richtlinien für das Schreiben. Wenn man danach geht sind auch alle Beiträge in dieser Richtung Mist hier und das ohne Ausnahme! Warum das eine gelten soll und das andere nicht, ist mir schleierhaft. Entweder ist etwas Kunst oder nicht. Die Texte hier sind nach den Richtlinien, die allgemein gelehrt werden alle ziemlicher Mist, außer man sieht alle diese Schreibversuche als Kunst an, ansonste ist das inkonsequent, da wirst du ja mir wohl recht geben, oder Günther? Ich habe mich mal mit einem echten Literaten unterhalten. Der hat die Hände über den Kopf zusammengeschlagen was die Beiträge auf dieser Seite angeht und das galt ausnahslos auch für fast alle Bücher, die hier vorgestellt werden. Dieser „Fachmann“ hat mir versichert, dass alle Texte hier einschliesslich der vorgestellten Bücher und auch alle Leseproben aller Verlage hier alle nach den Richtlinien, die angehende Literaten und deren Kritiker als Qualitätsvorgabe vorgeben, durch das Raster fallen. WEnn ich mich also nach Richtlinien oder Fachleuten richte, dann dürfte ich ja garnichts mehr hier machen. Wo zieht man die Grenzen und wer zieht sie, willst du das machen Günther oder du Werner, dann viel Spass, ich sehe die Sache einfach so, dass das was wir hier machen, uns allen Spass machen soll. Andere zu beschimpfen, dass sie nur Mist fabrizieren, ist meiner Meinung nach ein Schlag unter der Gürtellinie.

  9. Ich werde ab sofort weder nach Meinungen zu meinen oder anderen Arbeiten, noch zu Titeln von Verlagen fragen. Ich kann die Stänkerei echt nicht mehr ertragen. Das wars!

  10. Ich schließe mich der Meinung von Günther und Galaxykarl an. Aber wenn dir das gefällt, Detlef, ok.

    Dennoch – scheint irgendwie öfter vorzukommen: das Wort heißt „Standard“ mit einem weichen „d“ ;-). Vielleicht wird das in einer zukünftigen Rechtschreibreform gekippt, aber zurzeit ist es halt noch Standard.

    Beim Editorial hast du ja fleißig in Wikipedia gewühlt. Allerdings fehlt mir die Anrede, und es sind mir zu viele Links drin, das ist mir zu unruhig beim Lesen, wenn man dauernd rumklicken muss.

  11. +Detlef Hedderich

    Du liest halt das aus meinem Beitrag heraus, was du herauslesen möchtest. Wenn das für dich Schimpfe und Stänkerei ist, dann kann ich dir auch nicht helfen. Ein Schlag unter die Gürtellinie ist hier eher nach Kritik zu fragen und dieser dann beleidigt und beleidigend zu begegnen. In diesem Sinne, don’t feed the troll.

  12. Ach Detlef, dir ist einfach nicht zu helfen.

    Günthers Worte („… nach Kritik zu fragen und dieser dann beleidigt und beleidigend zu begegnen.“) treffen es – wieder mal – genau auf den Punkt.

    Und da wunderst du dich, dass sich hier niemand mehr traut, sachliche Kritik oder kritische Kommentare zu schreiben? Wenn du als Chef dieser Website so massiv beratungsresistent bist, wird es erst recht niemand anderer sein. Und das hat nichts mit Rechthaberpolizei (und ähnlichen Bezeichnungen von dir für den Rest der Welt) zu tun. Wenn du jemanden brauchst, der deine „Kunst“ schönredet, dann such dir gleichgesinnte Personen, aber nicht solche mit einem eigenen Kopf … und berufsbedingter einschlägiger Erfahrung. Ich darf dir aber prophezeien, dass du auf diese Art nur weitere Dilletanten finden wirst.

    Auch von meiner Seite: War das letzte Mal, das ich mich zu ehrlichen Aussagen hinreißen ließ.

    mgg
    galaxykarl 🙁

  13. Schimpft und meckert ab jetzt hier so viel ihr wollt, ich werde mich ab jetzt komplett hier raushalten, da ich mich nur mißverstanden fühle. Offenabr bin ich nicht in der Lage das zu sagen, um was es mir geht. Ich werde ab jetzt einfach nur noch meine Arbeit hier machen, damit habe ich eh mehr als genug zu tun, da ja sowieso so gut wie alles an mir hängen bleibt.

  14. Michael, ich habe die Links zu Wikipedia deshalb reingestellt, weil mein Beta-Leser für Editorials meinte, er wüßte nichts mit diesen Begriffen anzufangen, manche hätte er noch nie gehört. Aber du hast recht, ich werde in Zukunft darauf verzichten, sollen die Leute einfach googeln. Persönliche Anrede hatte ich keinen Nerv mehr dazu. Es wird mir auch jetzt einfach zuviel. Schätze dass das erstmal mein letztes Editorial war…

  15. Hier mal was zum Thema der Anthologie:

    „Das Klonen von Menschen ist gelungen“

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/stammzellen-das-klonen-von-menschen-ist-gelungen-12183323.html

    Was meint Ihr?

  16. Hat denn keiner von euch eine Meinung zu diesem Thema?

  17. Christa Kuczinski

    Doch ich 😉

    Klonen zu medizinischen Zwecken mag ja eine ganz nette Vorstellung sein. Allerdings glaube ich nicht, dass weitere etische Grenzen auf Dauer Bestand haben werden. Der Mensch ist neugierig und daran wird sich auch in der Zukunft nichts ändern. Hinzu kommt die Entwicklung, besser/produktiver, gesünder, schoener usw… Ein „Werkzeug“ in den Händen zu halten, wird irgendwann auch zur Anwendung kommen.
    Das ist meine persoenliche Meinung zu diesem Thema.

  18. Du meinst also die Science Fiction wird wahr und irgendwann hat jeder seine perösnlichen Clone rumlaufen oder als Ersatzteillager im Gefrierschrank einer Biotecfirma?

  19. Vielleicht wird es mal üblich sein, dass kurz nach der Geburt eigene Stammzellen entnommen, in einem Cryotresor eingelagert werden und irgendwann im Laufe eines Lebens ein beschädigtes Organ „nachgebaut“ wird. Derweil der Patient ein paar Wochen warten muss, bis sein Ersatzorgan hergestellt ist; zur Not wartet der Patient auch im künstlichen Koma. Das wesentliche Vorteil wäre, dass es keinerlei Abstoßungsreaktionen geben kann und auch die – mangelnde – Spenderbereitschaft egal ist. Sogar Organhandel rentiert sich nicht, da jeder ohnehin seine Stammzellen besitzt.
    Natürlich könnten dann Vollpfosten ihres Lebenswandel extrem gestalten, da sie ja sozusagen eine Versicherung haben, die ihnen die totgesoffene Leber oder die schwarzgerauchten Lungen ersetzen können. Nur: wie lange wird sich man auf diese Weise updaten können? Die Lebenserwartung dürfte sich aber deutlich erhöhen … wenn der restliche Körper mitspielt.

    mgg
    galaxykarl

  20. Was ist mit Doppelgängern für Politiker etc? Und wird man irgendwann das eigene Bewußtsein oder vielleicht auch nur das eigene Gehirn in einen neuen Körper transplantieren können?

  21. Das mit den Doppelgängern wäre so eine Sache. Sie hängt wesentlich davon ab, wie lange es dauern würde, aus einer Zelle einen kompletten Doppelgänger zu produzieren. Und wie immer wird vergessen, dass zwar das Fleisch vorhanden sein mag, aber nicht ein gefülltes Gehirn mit Wissen, Erfahrungen, Charaktereigenschaften usw. Nur ein Stückl Fleisch zu erschaffen, mag für Organe OK sein. Aber wie willst du den Gehirninhalt kopieren – evtl. manipulieren – und in den Klon übertragen? Das ist – gottseidank – wirklich blanke Science-Fiction.

    mgg
    galaxykarl 😉

  22. Will sonst niemand was dazu sagen?

  23. Ein TV-Tipp zum Thema:

    Sci Fi Science: Die Cyborg-Armee
    N24 20.07.13, 06.25, (30 min.)

    Dokumentation

    Cyborgs, also Mischkreaturen aus Lebewesen und Maschine, wie würden sie aussehen? Sie müssten über kräftige biomechanische Gliedmaßen und einen hive mind, also ein kollektives, vernetztes Bewusstsein verfügen.

    Der Beitrag geht diesen Fragen nach.

    Vielleicht will das jemand anschauen und mal drüber berichten?

  24. Liebe sfbasar Autor(inn)en,

    Ihr seid herzlich dazu eingeladen, an der eXperimenta Autorenlesung am 28. Juni 2014 in Bad Kreuznach teilzunehmen. Wir freuen uns auf Euch!
    Alle Textbeiträge aus den unterschiedlichsten Genres sind willkommen.

    Das eXperimenta Redaktionsteam! http://www.eXperimenta.de

  25. Martina Müller

    NEU – IM NAMEN DER KIRCHE: DIE GEBORENEN MENSCHEN UND DIE PIUSBRUDERSCHAFT. Shortstory von Mona Mee und Marianna Müller

  26. NEU – KREMATORIUM – Shortstory von Frank Hebben

  27. NEU – FICK DICH, UTOPIA! – Eine Science-Fiction-Kurzgeschichte von Miriam Kleve

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