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SCHWARZ & WEISS – eine Kurzgeschichte von Simone Wilhelmy

SCHWARZ & WEISS

eine Kurzgeschichte
von
Simone Wilhelmy

*

Eisig kalt hing die Stille über dem staubigen Marmorboden. Sie hatte sich in jede Ecke, in jede Rille gedrängt und erdrückte das leise Knistern der Fackeln, die hier und da an den groben Felswänden hingen. In der Ungestörtheit vergessener Orte wuchs die Stille heran, bis sie so dicht war wie die Schatten.

Das Knarren verwitterter Türangeln drängte sich in die Ruhe und plötzlich strömte laute Rockmusik in den Gang. Eine Welle von lärmenden Stimmen und Gelächter brach sich an den steinernen Wänden, brachte die Fackeln zum Flackern und wirbelte den Staub vom Boden auf. Partymusik dröhnte von Wand zu Wand und ihr Echo verebbte als zorniges Grollen in den düsteren Tiefen des Ganges.

„Fängt jetzt die Suche an?“ Die Stimme der jungen Frau mit den kristallblauen Augen hinter der Maske klang nach dem Champagner, der ihr Blut zum Rauschen brachte. Sie fühlte sich leicht und wach, aber in die Aufregung über das bevorstehende Abenteuer mischte sich auch Angst.

Weiß noch jemand, wie das Rätsel hieß?

*

„Ein silbern Band
an keuscher Hand
soll Lohn dem sein
der ihn dort fand
wo Himmelstor
und Höllenpforte
an einem längst vergessnem Orte
sich streiten um der Seelen Pfand.“

*

Der Vers war Teil der Einladung gewesen, die die Gäste zusammen mit den Masken erhielten. Weiße Seidenmasken für die Damen, verziert mit Federn und kleinen weißen Edelsteinen, jede für sich ein Kleinod und ein Unikat. Im Gegensatz dazu waren die schwarzen Seidenmasken der Herren schlicht, edel und alle identisch. Die Einladung war unterschrieben mit Schwarz & Weiß Gesellschaft. Niemand wusste, wer sich hinter dem Namen verbarg, doch wenn die Schwarz & Weiß Gesellschaft eine Party gab, fragte man nicht, sondern warf sich in Schale. Die Garderobe war vorgeschrieben, die Herren im schwarzen Anzug mit Zylinder, die Damen mit weißem Abendkleid und Handschuhe.

Zu den Klängen des Monster Mashs drängten sie sich durch die Geheimtür die dunkle Marmortreppe hinunter. Viele von ihnen hatten Champagnerflaschen mitgenommen und das Klirren der Gläser und das Lachen der von zu viel Alkohol überdrehten Männer und Frauen hallten durch die verwinkelten Tunnel.

Das schummrige Licht der Fackeln spendete mehr Schatten als Helligkeit. Die kleine Gruppe rückte trotz der Breite des Ganges enger zusammen und genoss es sich zu gruseln. Der anonyme Gastgeber wusste, wie man sich amüsierte und war bekannt für seine formidablen Partyspiele. Ein Suchspiel, ein geheimnisvolles Rätsel und als Belohnung durfte man den Schatz behalten.

Niemand zeigte sich eingeschüchtert von der Düsternis des Ortes. Der Hauch des Makabren, der spürbar in der Luft hing, regte im Gegenteil die Feierlaune noch weiter an.

Ein junger Mann mit keckem Dreitagebart erzählte mit leiser Stimme eine Schauergeschichte und die kleine Rothaarige, die sich bei zwei Männern untergehakt hatte, kicherte schrill.

Eine weitere Treppe führte hinunter zu einem Gewölbe. An den Wänden, auf dem Boden und sogar an der Decke befanden sich verwitterte Steintafeln. Ein Mann ging auf die Knie und wischte über die kaum lesbaren Buchstaben, während die anderen ausgelassen über den unebenen Boden tanzten. Ein halbleeres Glas fiel jemanden aus der Hand und landete klirrend auf einer kleinen Tafel auf dem ein Engel eingraviert war.

„Es sind die Grabinschriften.“ Der Mann auf dem Boden schrie triumphierend auf. „Wo Himmelstor und Höllenpforte sich streiten um der Seelen Pfand. Das hier ist ein Mausoleum!“

Für einen kurzen Moment tanzten sie noch weiter über die Gräber, doch dann erinnerte sie das Zitat aus dem Rätsel an die Schatzsuche. Irgendwo war hier ein kostbarer Schatz. Vielleicht war es ein ein silberner Ring, der womöglich ein Vermögen wert war.

„Hier muss irgendwo ein Versteck sein.“ vermutete eine Honigstimme. In ihrem weißen Hosenanzug stach sie aus der Gruppe hervor. Etwas war in ihrer Stimme, etwas Verlockendes, ein Versprechen, welches an den Reichtum erinnerte, den sie hier zu finden glaubten. Es wirkte wie ein Startschuss für die aufgekratzte Menge. Hektisch begannen sie nach verborgenen Nischen zu suchen. Niemand sah, wer die Urne umwarf, die mit einem Knall auf den Boden auftraf und dort eine der Grabinschriften zerbrach. Eine schwarzhaarige Schönheit durchwühlte mit kaltem Blick die Scherben. Sie zögerte, als sie die Inschrift der zerbrochenen Tafel betrachtete.

„ … unserem geliebten Kinde …“, las sie mit verunsicherter Stimme, doch dann blitzte eine Erkenntnis in ihren Augen auf.

„An keuscher Hand“ zitierte auch sie das Rätsel und sah sich dann fragend um. Sie konnte kaum verbergen, wie die Gier an ihr nagte, doch noch hielt sie die Scham zurück.

Die Frau im Hosenanzug nickte bestätigend. „So sagte der Reim….“

Niemand nahm sich mehr die Zeit den Hinweis mit den Inschriften zu vergleichen. Ein Mann, der auf der Party mit Kunststücken mit seinem Gehstock angegeben hatte, rammte diesen brutal in eine Marmorplatte und scharrte mit seinen Händen in dem Grab. Egal ob Mann oder Frau, alle versuchten nun so viele Gräber wie möglich zu öffnen und nach den Schätzen zu greifen, die sich darin befanden. Der versprochene Ring war vergessen, denn es gab genug anderes, was man finden konnte. Der hochhackige Absatz einer Frau mit braunen Locken und warmen braunen Augen zermalmte einen Handknochen. Das Knirschen ging im allgemeinen Trubel unter. Immer mehr Gräber wurden geschändet. Nicht einer zeigte auch nur den Ansatz eines schlechten Gewissens.

Von allen unbemerkt bewegte sich der Staub der zerborstenen und zertreten Knochen. Er zog sich zu kleinen Wölkchen zusammen, schlängelte um die bleichen Gebeine, die verstreut herum lagen und züngelte unter den Sohlen der gierigen Meute hervor. Dichte graue Schwaden erhoben sich und vernebelte die Luft im Mausoleum. Die Grabräuber unterbrachen hustend und würgend ihre Zerstörungsorgie.

Aus den Ritzen und Löchern der geöffneten Gräber krabbelten winzige graue Punkte, im dichten Knochenstaub kaum zu erkennen. Sie strömten aus einem Schädel, der von dem Gehstock gespalten wurde, als ein Mann in Panik damit um sich schlug. Sie flirren umher auf einer Vielzahl von Beinen. Es waren Tausende, die sich auf die Partygäste stürzten und sie bissen.

Der Staub brannte in den Augen und auf der Haut. Wo die Bisse sich entzündeten, breiteten sich gräuliche Flechten aus. Die Feiernden schrien und versuchten in blinder Panik zu fliehen. Rücksichtlos trampelten sie einander nieder, stießen blind um sich und versuchten sich und nur sich zu retten. Am Ende des Ganges führte die schmale Treppe zurück in den Ballsaal, doch sie war viel zu eng für sie alle zusammen.

Die Frau in dem anmutigen Hosenanzug, der ganz grau war vor Staub, wurde abgedrängt und eingekeilt. Ihr Vordermann drehte sich zu ihr um, die Augen seltsam verdreht. Er schnaubte und stöhnte vor Schmerzen. Dann knurrte er sie unvermittelt an und kam drohend auf sie zu. Die Augen waren blutunterlaufen und die Zähne gefletscht. Jetzt sah sie die spitzen Eckzähne.

„Ein Vampir“ erschrocken versuchte sie zurück zu weichen, doch hinter ihr war die Wand. Instinktiv hob sie die Hand und zog mit dem Daumen auf seiner Stirn ein Kreuz nach.

„Sei gesegnet“ rief sie und der Vampir wandte sich panisch ab. Während er davon lief, wischten seine Hände immer wieder über das glühende Kreuz auf seiner Stirn.

Immer mehr Menschen verwandelten sich in erschreckende Wesen und gingen aufeinander los. Sie schaffte es einen weiteren Vampir mit ihrem Segen abzuwehren, doch der nächste Angreifer hatte keine Eckzähne, dafür eine grünliche Gesichtsfarbe. Sie zeichnete das Kreuz auf seine Stirn, aber sein Grinsen verriet, dass ihm das gar nichts ausmachte. Ohne nachzudenken fragte sie: „Willst du bei mir einziehen?
Verwirrt stutzte der Kerl, der sich gerade in einen Zombie verwandelte. „Öhm, du willst etwas Festes?
Sie nickte und hauchte ihm ein „Ich liebe dich.“ in die Ohren. Das war so wirksam, wie die Segnungen bei den Vampiren.

Die Geister vertrieb sie mit Zitaten aus den Ghostbusters – Filmen und als ihr ein Werwolf mit vor Sabber triefenden Zähne entgegen trat, drohte sie ihm mit der Glitzerbodylotion der Marke Edward. Kein Werwolf, der etwas auf sich hielt, würde glitzern wie ein Vampir. Niemals!

Der letzte der unheimlichen Gestalten war ganz rot und ihm wuchsen kleine Hörnchen auf der Stirn. In den dunklen Augenhöhlen lagen seine Augen schwarz wie Kohlestücke.

„Und wie willst du mich abwehren?“, fragte er amüsiert.

„Finden wir es raus.“ Sie packte ihn an den Hörnern, zog ihn dicht an sich heran und küsst ihn leidenschaftlich, höllisch.

Als sie die Augen wieder öffnete, schlugen Flammen daraus hervor.

*

Copyright © 2011 by Simone Wilhelmy

Bildrechte: Coverillustration “Fremdwesen01” (TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Fremdwesen01-100-100-100.jpg” (Originaltitel: TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.


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Friedl Hofbauer
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Annett Stolarski
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Im Norden Amerikas ist der Winter die Zeit, in der Ungeheuer durch die Wälder streifen. Ungeheuer, die sich einmal als Riesen zeigen, dann wieder als Gerippe aus Eis. Es sind die Windigos, die bösen Geister des Winters. Nur dann, wenn sein Eisherz schmilzt, kann ein Windigo besiegt werden Auch anderswo auf der Welt gibt es böse Geister: in Indien ebenso wie in Ungarn, in der Südsee oder in Deutschland. Spannend, unheimlich und lustig sind die Gruselmärchen aus aller Welt, die Friedl Hofbauer und Käthe Recheis gesammelt und für Kinder neu erzählt haben. Eine Fundgrube für Fans des Unheimlichen, reich ausgestattet mit vielen prachtvollen Illustrationen von Annett Stolarski.

Käthe Recheis, geboren 1928, lebt seit 1961 als freie Schriftstellerin in Wien und in Hörsching (Oberösterreich). Sie erhielt eine große Anzahl in- und ausländischer Preise und Auszeichnungen. In vielen ihrer Bücher, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden und von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gelesen werden, setzt sie sich mit den Indianern Nordamerikas auseinander.

Friedl Hofbauer, geb. in Wien, Studium der Germanistik an der Universität Wien. Sie begann als freie Schriftstellerin, schreibt für Erwachsene und Kinder. Friedl Hofbauer wurde mehrfach mit dem Kinderbuchpreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

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Updated: 1. April 2015 — 11:53

37 Comments

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  1. Happy Halloween 🙂
    gestern Nacht hat mich die böse Schwester der Muse geküsst.

    Buchtipp:
    Gespensterreigen: Gruselmärchen aus aller Welt
    Verlag: Residenz; Auflage: 1 (13. September 2011)
    ISBN-13: 978-3701720989

  2. Hallo Simone, traust du dir inzwischen nicht zu, so wie einige andere Community-Autoren es schaffen, deine Buchtipps nach meinem Muster bei deinen Storys einzustellen?

  3. ich machs, aber wehe du meckerst.

  4. Liebe Simone,
    ist das ein Originalfoto? Hast du da eine Schleife im Haar? 😉

    mgg
    galaxykarl 😉

  5. Hah, Detlef und ich sind beide online. Jetzt nehmen wir sie in die Zange …

    mgg
    galaxykarl 😉

  6. Ausserdem musst du mir für das Buch ja erstmal dein ok geben. Sooft wie ich das falsche Buch ausgesucht habe. Ich mag die mie Arbeit nicht umsonst machen.

  7. Das ist eine Mütze. 😛
    Und das Gesicht ist original ja

  8. und wobier soll ich die verschiedenen Preise bekommen und diese Infos ?
    Preis ist offizieller VLB Referenzpreis??
    Letzte Preisänderung am 02.09.2010??

  9. Liebe Simone, ich betätige mich hier mal als Lektor:

    … Marmorboden
    … kristallblauen Augen
    … wie das Rätsel hieß
    Der Vers … (nicht irgend einer, sondern eben genau DIESER)
    … die Schwarz-und-Weiß-Gesellschaft (oder meinetwegen in Anführungszeichen oder kursiv)
    … im schwarzen Anzug
    Ein Mann ging …
    Der Mann auf dem Boden schrie triumphierend auf …
    Generell: Wörtliche Rede normal, Gedanken kursiv setzen.
    … ein Versteck sein.“KOMMA vermutete eine …
    „Sei gesegnet“KOMMA rief sie …
    Sie schaffteKOMMA es einen weiteren Vampir …
    … das gar nichts ausmachte …

    „An keuscher Hand“KOMAA zitierte …
    „So sagte der ReimLEERRAUM….“
    … mehr die ZeitKOMMA den Hinweis …
    EgalKOMMA ob Mann oder Frau, …
    Der hochhackige Absatz …
    … mit braunen Locken und (ebensolchen) warmen Augen …
    … in blinder Panik zu fliehen. Rücksichtlos trampelten sie einander nieder, stießen blind um sich (2x blind; eines ersetzen)
    „Ein Vampir“KOMMA (außerdem: was sonst?) erschrocken versuchte sie …

    Sorry, aber das waren einfach zuviel Fehler. Mein Tipp: Duden Korrektor im Download; weniger als schlappe 20,– €. Gut investiertes Geld.

    Bitte nicht böse sein.

    mgg
    galaxykarl 😉

  10. ich bin dir nicht böse, wobei die meisten ja kommata fehler sind. Die Kommes nach der Wörtlichen Rede ignorier ich gern mal. Einige Kommataregeln sind nur Empfehlungen, auch die werden von mir nur nach Gefühl gesetzt.

    Über die Diskussion was und wo kursiv oder auch nicht gestellt wird, lasse ich mich nicht mit dir ein. Das ist ein altes Thema.

    Wenn du deswegen die Geschichte nicht magst. Sei mir nicht böse, aber :DDDD 😛

  11. gut ich poste dann einfach mal den Buchtipp. Änder es einfach, wenn dir was nicht passt.

  12. ich hab im übrigen kein Microsoft office

  13. ausserdem, nur meckern ist auch nicht sehr höflich. Ich hab immernoch keine Ahnung, wie du die Geschichte findest.

  14. Hui, war ja nur gut gemeint, kleine Mimose.

    Deine Geschichte gewinnt, wenn man solche handwerklichen Dinge ausmerzt und eben nicht nur „nach Gefühl“ setzt; und wenn, dann bitte konsequent mit dem gleichen Gefühl und nicht einmal so, dann wieder anders. Außerdem gebe ich mittlerweile grundsätzlich vor dem Voting keinerlei Wertung ab, da ich a. weder andere beeinflussen will, und b. gerne mein demokratisches Recht auf anonyme Wahl wahrnehmen möchte.

    Und ob Microsoft oder Mac oder Marsianer-Software: Ein sauberer Text ist eben auch die Visitenkarte der Person, die sie abgibt. Und nach m. M. auch der Respekt vor denjenigen, die ihn lesen und irgendwann bewerten sollen. Willst du denn riskieren, dass deine Story weniger Punkte bekommt, weil sie unkorrekt vorliegt? Für MICH zählt das ganze Paket: Grundidee, Umsetzung, Spannung, Witzigkeit, Dramatik, Überraschung und schlussendlich auch Rechtschreibung und Grammatik.

    Und ich hatte auch schon Günther mit IMO angemault; es hilft nichts, Abkürzungen zu verwenden – hier: DDD – wenn die Zielperson (ich) sie nicht kennt.

    Und wenn ich mich hier zum x-ten Mal wiederhole: Ich bin der Auffassung, dass man wohlgemeinte Kritik annehmen und nicht eingeschnappt reagieren sollte. Gerade vom „eigenen Haufen“. Die Meinung von Gegnern ist mir egal, die von Freunden nicht. Ich meckere nicht, ich will dir (evtl. zum Sieg) behilflich sein; herrgott, ist das so schwer zu verstehen?

    Oder gehörst du zu der Sorte Frau, die selbst Liebesworte als Vorwurf auffasst?

    mgg
    galaxykarl

  15. na wer ist hier wohl die Mimose. ich benutzt das Wort meckern und schwupps bin ich eingeschnappt?

    Aber wer sagt, dass ich Abkürzungen verwende? Die Story wurde von mir mehrfach korrigiert. Ich hab sie zu Nachtschlafender Zeit getippt, aber wenn du sagst, du findest alle deine Fehler immer, dann ziehe ich vor dir meinen Hut. Lässt man mal die Kommafehler weg. (Wie gesagt, wenns dir so schwer im Magen liegt, gib keine Punkte, ce la vie) und deine „Anregungen“ dann bleiben nicht so viele Fehler und die meisten von denen werden von keiner Korrektur erkannt. Zeitformen, Kopierfehler ect.

    Ich bin dir dankbar für deine Hilfe und ich hab umgesetzt, was ich für mich ebenso empfunden habe. Es ist kein Zeichen von eingeschnappt sein, wenn ich nicht allem folge.

    oh und DDD war eine Fortsetzunge des Smilies mit dem breiten Lachen. Ich hab vergessen, dass die Smilies hier in Bilder umgesetzt werden. Also keine Abkürzung, kein kryptisch Verstecker Fluch 😉

  16. wobei ich mir unter Liebesworte tatsächlich was anderes vorstelle *g*
    wenigstens für den schnellen Buchtipp hätte man mich mal loben können, wo ich mich doch sonst damit so schwer tu.
    positive Bestätigung ist ein hilfreiches Mittel der Erziehung, jawohl

    oh und die vielen Kommentare.. ich bin etwas übermüdet, weil ich seit ein paar Nächten kaum geschlafen hab. Da sind meine Gedanken etwas zerpflückt und kommen nur ein kleinen schüben, dann hab ich immer schon auf absenden gedrückt.
    Ich geh jetzt aber einfach mal pennen, vielleicht wirds damit besser.

    Gute Nacht und HAPPY HALLOWEEN!

  17. OK, akzeptiert, wieder was gelernt.
    Man wird ja als PC-Trottel (ich, nicht du) so langsam paranoid mit all den kryptischen Zeichen.

    Gibt es ein Smilie für „Mea culpa“?

    Gute Nacht Simone

    mgg
    galaxykarl 😉

    P.S. „Zu nachtschlafener Zeit“ schreiben ist ja nicht schlecht, da hat man wenigstens Ruhe. Aber am „the day after“ eine Überarbeitung vor dem Posten schadet nicht. Viel Glück im Wettbewerb! 😉

  18. Der Buchtipp gefält mir und du hast den gut hinbekommen. Zu deinen Fragen: am besten die Buchdaten von buchhandel.de benutzen, das Cover am besten auch oder von Libri oder buch24, da wir ja auch denen ihre Bestellinks nehmen. Was anderes ist Amazon, wir haben hier zwar auch einen Bestellink aber die Cover dort sollte man vermeiden, da bei Amazon die Rechtsfrage der Cover zumeist verworren oder unklar ist. Ich habe das einfach mal ausgetauscht. Ansonsten kannst du das in Zukunft ruhig so machen, finde ich gut! Die Story muß ich erste noch lesen, habe auch etwas Zeitstress! Liebe Grüsse Detlef. Wenn du so in Stress bist brauch ich dich ja wohl gar nicht erst fragen, ob auch du bei uns eine Anthologie herausgeben willst, wie z.B. little_wonni, richtig? 😉

  19. Simone: Kleine Bio der Autoren usw finden sich meistens bei buch24, habe die noch mit reingestellt und kursiv gesetzt.

  20. @Galaxykarl

    Das gestern war der Day after 🙂 beim Einstellen war die Geschichte keine 12 Stunden alt. Danke fürs Glückwünschen.

    @Detlef
    ich hatte mich schon mal irgendwo geäussert, dass ich das sowohl zeitlich nicht schaffe, als auch ehrlich kein großes Interesse für sowas bei mir vorhanden ist. Sorry.

  21. Lustig :-). Ist das dieselbe Geisterjägerin wie in deiner vorherigen Geschichte?

    Ein paar winzige Rechtschreibfehlerchen habe ich entdeckt, z.B.:

    (…) brachte die Fackeln zu flackern (…)

    Mir ist das bisher immer so gegangen: tausendmal gelesen und korrigiert, aber sobald man das erste publizierte Exemplar in Händen hält, sticht schon der erste Fehler ins Auge :-(.

    Wie geht’s denn weiter? Waren die Flammen am Schluss schlecht für ihn oder grillt er sie mit seiner „heißen Leidenschaft“? 😉

  22. Danke, nein ist nicht die Geisterjägerin, ist das Böse 😉
    Der Teufel (ist natürlich eine Frau), der die Menschen verführt und einen Ebenbürtigen sucht und 😀 findet.
    Aber das Ende mag sich jeder selbst ersinnen.

    Ja ich finde auf meinem Blog auch bei meinen alten Sachen immer noch was, obwohl ich das schon tausend mal gelesen hab.

  23. Das ist dann aber auch der Fluch eines solchen Blogs wie hier, denn man kann Fehler auch nach Jahren noch ausbessern, was im Print nicht möglich ist, so nimmt das Aussbesser kein Ende, dafür wird der Text immer fehlerfreier. Man kann eben nicht beides haben. Aber viele mögen ja lieber ein Ende mit Schrecken (ein Print mit Fehern drin) oder ein Schrecken ohne Ende (ständiges Ausbessern eines Onlinetextes). Wie steht ihr dazu, was findet ihr besser?

  24. Toll, das lechst ja nach einer Fortsetzung, Simone, oder?

  25. lechzt von lechzen …

    mgg
    galaxykarl 😉

  26. Finde ich eigentlich nicht. 🙂
    Manchmal muss auch einfach Schluss sein.

  27. Hallo Simone,

    also ich kenne ja nur diese Kurzgeschichte von Dir. Dein Stil ist nicht schlecht. Die kleinen handwerklichen Fehler die drinstecken lassen sich schnell beheben. Allerdings fehlte mir leider ein wenig die Struktur im Text. Der rote Faden sozusagen. Die Dramaturgie fand ich nicht so stimmig. Auch muss ich sagen, dass ich eigentlich keinen Bezug zur Hauptdarstellerin gefunden habe. Sie geht mir in der „Schwarz-Weiß Gesellschaft“ zu sehr unter. Es wirkt sehr verschwommen und allgemein.
    Aber, mit ein wenig Struktur kann aus der Idee durchaus eine gute Story werden. So ist es allerdings etwas chaotisch und unübersichtlich.

    Lieber Gruß
    Nicole

  28. Hallo Nicole,
    😀 danke dir, oben bei meinem Namen ist mein Blog verknüpft, da finden sich weitere Geschichten, aber hier bei SFBasar sind ja mittlerweile auch schon einige.

    Was ich aber sagen möchte, die Hauptfigur soll sogar bis zum Ende hin untergehen. Ich habe sogar etwas mit mir gerungen, ob ich sie überhaupt vor dem Ende auftauchen lassen.
    Für eine längere Geschichte müsste man die Figur natürlich anders aufbauen, da geb ich dir Recht.

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, was in einer Geschichte in dieser Kürze unübersichtlich sein ist, wobei sie doch stark liniear abläuft.

    Danke für das Feedback. 😀

  29. Ich habs einfach gerne wenn ich mich auf eine Person von anfang an einlassen kann und es strukturierter aufgebaut ist. Aber jeder empfindet das wahrscheinlich auch anders.
    Am Anfang liest es sich so mystisch und dann versinkt es irgendwie im Chaos. Vielleicht hätten dem Ganzen auch ein paar mehr Zeilen mehr ganz gut getan. Ich hätte die auch noch gelesen… 🙂

    Lieber Gruß
    Nicole

  30. Kurzgeschichten sind sowieso kniffelig. Man hat nicht viel Platz mehrere Lesevorlieben zu treffen.

    Ich hätte glatt auch noch ein paar Zeilen geschrieben, aber diesmal kam einfach nicht mehr *g*

    aber wenn es lieber eine päsente Hauptfigur sein soll, versuchs mal mit
    http://sfbasar.filmbesprechungen.de/buecher/hannas-brot/

    die mochte man hier ganz gern und mich würde deine Meinung interessieren.

  31. Nicole, wenn du sehen willst, was ein Autor bei uns alles gemacht hat, gehe recht auf Autoren und suchen dir einen aus und klicke auf seinen Namen, dann siehst du was er gemacht hat, bei Simone ist es direser Link:

    http://sfbasar.filmbesprechungen.de/tag/simone-wilhelmy/

  32. Was soll denn DAS???????

  33. Ich schau mal nach und sag dann hier bescheid!

  34. Scheint spam gewesen zu sein, das mir durchgerutscht war, habe es jetzt rausgenommen!

  35. Unsere hohen Besucherzahlen scheinen ja für einige Seite von hohem Interesse zu sein! 😉

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