Schreibtipps (4. aktualisierte und überarbeitete Version)
Erstellt von Galaxykarl am Samstag 3. September 2011
Schreibtipps (4. aktualisierte und überarbeitete Version)
An dieser Stelle möchte ich sporadisch den einen oder anderen Schreibtipp einstellen, der mir – und vielleicht auch anderen – das Schreiben erleichtert. In Klammern stehende und/oder mit einem Pfeil versehene Begriffe verweisen auf den entsprechenden Schreibtipp.
Inhaltsangabe:
- Am Anfang steht eine Idee
- Prämisse
- Ambiente
- Handlungsbogen / Kapitelaufbau
- Personenregister / Protagonisten
- Tiere / Fremdwesen NEU
- Recherche
- Texte laut und mit Betonung sich selbst vorlesen
- Überarbeitung, die Erste: Rechtschreibprüfung
- Überarbeitung, die Zweite: Chronologie NEU
- Überarbeitung, die Dritte: Menschenjagd NEU
- Überarbeitung, die Vierte: Die Kunst des Streichens NEU
- Lektorat / Korrekturzeichen
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- Am Anfang steht eine Idee
Eine Idee? Ja, eine gute oder sehr gute Idee trägt einen guten Teil einer Geschichte. Aber kann sie wirklich als eine einzige Idee den Leser bei der Stange halten? Eher benötigt man um die Hauptidee herum (siehe Prämisse) eine ganze Reihe an Einfällen. Ein Romanautor sollte eben sehr viel Fantasie, Einfalls- und Ideenreichtum mitbringen und diese um die Hauptidee herumbauen.
Nun verlangt niemand, dass Sie sich hinsetzen und plötzlich nur so sprühen von genialer Ideenvielfalt. Viel einfacher und beruhigender ist es, sich alle Ideen in einer Datei zu sammeln. Ob dies nun Namen, Begriffe, kleine Szenen oder andere Dinge sind. Sammeln Sie diese in einer Ideen-Datenbank. Lieber 50 Ideen sammeln und nach einiger Zeit die weniger tollen wieder streichen, als um eine vermeintlich gute Idee, die sich dann doch als Flop herausstellt, mühsam einen Text zu schaffen, der irgendwann im Sand verläuft. Oder eine wirklich zündende Idee vergessen und sich schwarz ärgern.
Natürlich kann es dem Schicksal gefallen haben, dass schon jemand vor Ihnen die gleiche Idee hatte. Die Gefahr eines Plagiats schwebt ja über jedem Kreativen. Da hilft nur die (siehe) Recherche oder die einfache Tatsache, dass Sie aus der Idee – ob nun schon vorhanden oder nicht – etwas Neues machen, sie in eine andere Richtung weiterentwickeln, als das evtl. schon Existierende.
- Prämisse
Was zur Hölle ist eine Prämisse? Und wie antworten Sie, wenn Sie eine Agentur, ein Lektor, ein Verlag nach Ihrer Prämisse für Ihr aktuelles Romanprojekt fragt? Keine Antwort? Sehr gefährlich …
Eine Prämisse ist etwas „Vorausgeschicktes“, eine Annahme, der Gag, die Idee, auf der Ihr Roman beruht. Sie kennen die Eingangsfloskel: „Ich schicke ´mal voraus, Sie wissen, dass Wasser keine Balken hat.“ Und dann kommt eben die Handlung, die darauf beruht, das Wasser keine Balken hat … oder eben vielleicht doch. Wenn dies Ihre Prämisse ist. Denn eine Prämisse kann auch falsch sein! Wichtig ist nur, dass sie in sich stimmig ist und so ihre Romanhandlung ermöglicht. Beispiele? Aber bitte sehr:
Schicken wir voraus, dass es – sagen wir einmal – einfacher wäre, eine giftige Atmosphäre, z. B. die der Venus, durch Atmosphärenwandler in eine für uns atembare zu verändern, anstelle auf einem anderen Planeten, z. B. dem Mars, eine völlig fehlende Atmosphäre erst mühsam künstlich zu erschaffen. Vorausgesetzt wir hätten solche fantastischen Atmosphärenwandler. Wenn diese Prämisse verwendet wird, dann ist eine Besiedlung der Venus wahrscheinlicher, als die des Mars, der ja ohne Atmosphäre die harte Strahlung auf die Kolonisten nicht abwehren könnte.
Schicken wir voraus, es gäbe tatsächlich Vampire, dann hätte die Menschheit ein wirklich schreckliches Problem. Wenn, ja wenn da nicht die Annahme wäre, dass es eine Handvoll effektiver Mittel gäbe, wie man dieser Bedrohung Herr werden könnte und man die Viecher wieder dorthin schickt, wohin sie gehören. In einen Sarg.
Schicken wir voraus, dass es wirklich so etwas wie Zauberei gäbe, dann wären eben Zauberer mächtige Wesen und allerlei Unheil und auch Gutes könnten unserem Protagonisten passieren.
Sie sehen also, dass sogar die fantasievollsten Prämissen nichts mit der Realität zu tun haben müssen. Nur in sich müssen sie stimmig und mit einem oder zwei Sätzen beschreibbar sein.
- Ambiente
In welcher Umgebung sind Sie am kreativsten? Können Sie schreiben, wenn das Radio, der Fernseher läuft? Wenn Familienmitglieder im Raum sind und irgendwelche lärmenden Dinge tun oder sie in ein Gespräch verwickeln wollen? Oder permanent fragen: „Schatz, hast du Hunger?“, „Was macht denn dein alter Freund Willy?“ und „Wann gehen wir mal wieder aus?“
Schreiben ist ein einsamer Job. Denn ich unterstelle einmal, dass ich nicht der Einzige bin, der nur dann effektiv, kreativ und mit Lust schreiben kann, wenn er Ruhe hat. Darüber hinaus entwickelt man fast automatisch bestimmte Rituale, um sich in Schreiblaune zu versetzen: Alle elektronischen Ablenkungen sind abgeschaltet, das Telefon und die Türklingel in der Toter-Mann-Stellung (also: Stecker raus) und ein entspannendes Glas Rotwein – oder was auch immer Sie bevorzugen – steht griffbereit auf dem Schreibtisch.
Ich habe gehört, dass auch andere Autoren sich diese Ruhezeiten und -zonen mühsam einrichten, ja sogar von ihren Lieben erkämpfen müssen. Die Einen schreiben nur nachts, Andere in Tabuzonen oder schlichtweg außer Haus. Egal, trotz all der stimmigen Bedingungen kann es dann passieren, dass man vor dem Blatt Papier oder dem Computer sitzt und es läuft einfach nicht.
Entweder ist es dann zu lange her, dass Sie das letzte Mal an Ihrem Text gearbeitet haben (Sie sind „draußen“) oder es stört noch irgendetwas. Ich mache in so einer Situation einfach Fleißarbeit: Recherche, eine der Überarbeitungen (von denen man eh´ nie genug machen kann), stöbere in meiner Ideen-Datenbank oder Ähnliches. Und schwupp: Nach kurzer Zeit hat mich das Fieber wieder gepackt und ich steige am Ende des bisherigen Textes ein und haue in die Tasten.
Wenn die Buchstaben dann wieder förmlich aus den Fingerspitzen schießen, spielt ein neuerlicher Störenfried mit seinem Leben. Kleiner Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Partner über so eine Gefahrensituation und entschuldigen Sie sich besser schon vorher.
- Handlungsbogen / Kapitelaufbau
Genies setzen sich mit ihrer Idee spontan an den Schreibtisch, greifen zur Feder oder hauen munter in die Tasten. Das kann was werden … wenn man eben ein Genie ist. Alle anderen – und das dürften inklusive meiner Wenigkeit sehr, sehr viele sein – sollten sich doch mehr Gedanken darüber machen, wie denn die Handlung ablaufen sollte.
OK, in der Schule haben wir gelernt: Anfang, Hauptteil, Höhepunkt, Schluss. Leider ist es nicht so einfach und wir wollen ja weit mehr, als ein „Befriedigend“ oder „Gut“ erreichen. Es gibt Geschichten, die laufen schnurgerade und bauen sich sukzessive auf und können grandios sein. Viel häufiger jedoch hat man Abschnitte, verschiedene Handlungsebenen, die ineinandergreifen und sich kreuzen, verlieren, überschneiden, schließlich auf einen Höhepunkt zusteuern und … upps! Ach ja, (siehe) das Ende. Nun ist schon beim Sex ein abruptes Ende wenig befriedigend, bei einer noch so tollen Geschichte gilt dies auf andere Weise aber genauso.
Für jede Variante aber gilt, dass man als Schreibende/r sehr schnell den Überblick verlieren kann. Die Aus-dem-Bauch-Schreiber werden recht schnell den Punkt erreichen, an dem sie nicht weiter wissen, an dem sie sich in eine Sackgasse manövriert haben. Und dann? Peng! Schreibblockade, Pause, Grübeln und langsam aufkommende Panik machen sich breit. Hat man sich einmal so ins literarische Aus manövriert, ist es sehr mühsam, nachträglich den angerichteten „Schaden“ wieder umzubauen.
Um dies zu vermeiden – und auch um der ganzen Geschichte ein Gesicht, einen Guss zu ermöglichen – ist zumindest eine Grundplanung vonnöten. Die kann wie folgt aussehen:
Sie haben Ihre Grundidee – Ihre Prämisse – definiert und einen groben Verlauf der Handlung im Kopf. Schreiben Sie diese in Stichpunkten untereinander. Schon hier werden Sie sehr rasch bemerken, dass der eine Punkt besser weiter nach oben gehört, andere nach unten usw. Wenn Sie diese erste Aufstellung gemacht haben – auch wenn sie nur aus noch sehr wenigen Einzelpunkten besteht – ergänzen Sie die einzelnen Stichpunkte durch zwei oder drei Sätze, welche die Punkte etwas genauer beschreiben. Stellen Sie dabei fest, dass ein Stichpunkt nicht durch diese wenigen Sätze definiert werden kann, teilen Sie das, was in diesem Abschnitt passieren soll, doch lieber in zwei oder drei Teile auf. Beachten Sie hierbei auch den chronologischen Ablauf Ihrer Geschichte.
Sollte Ihre Geschichte eben nicht wie oben erwähnt schnurgerade verlaufen, sondern eine zweite oder dritte Handlungsebene aufweisen, dann markieren Sie die verschiedenen Ebenen evtl. farbig. Stellen Sie sich z. B. bei einem Krimi vor: Rot für den Mörder, Grün für das Opfer und Blau für den Blickwinkel des Ermittlers. Drei Handlungsebenen – oder Perspektiven – die Abwechslung bieten und einen ganz wichtigen Punkt ermöglichen: Den (siehe) Spannungsaufbau. Doch dazu mehr unter einem eigenen Punkt.
Recht rasch erstellen Sie auf diese Weise eine Struktur. Sie bekommen ein Gefühl für die großen Zusammenhänge. Sie behalten den Überblick! Benutzen Sie dieses Stadium, um der Geschichte ein Auf und Ab zu ermöglichen, planen Sie kleinere Höhepunkte und Erholungsabschnitte ein, steigern Sie die Spannung durch geschickte Schnitte und treiben Sie die Handlung stetig voran. Moderne Hollywood-Filmproduktionen erschlagen uns mit einem – im wahrsten Sinne des Wortes stattfindenden – Feuerwerk (meine Familie und ich nennen so etwas Pyro-TV und Pyro-Kino) und pausenloser Action. Am Ende kommen wir geplättet aus dem Kino und spüren aber bei aller Bildgewaltigkeit eine Leere in uns: Wir haben keine Geschichte erlebt, geschweige denn genossen, sondern nur Bilder konsumiert. Bei einem Roman ist dies exakt genauso. Unentwegte Action wirkt darüber hinaus unglaubwürdig und ist auch für den Leser strapaziös.
Ich pflege seit meinem zweiten Roman eine strukturierte Arbeitsweise und schätze mittlerweile dieses immer noch grobe Gerüst und hangele mich daran entlang. Es gibt AutorInnen, die das bis ins Extrem betreiben, andere wählen den goldenen Mittelweg und wieder andere halten von dieser Methode gar nichts. Ob und inwieweit Sie so vorgehen wollen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Es soll ja niemanden in seiner Kreativität einschränken, es sollen nicht selbst errichtete Schranken aufgebaut werden, die sie eingrenzen und bremsen.
Im Gegenteil bietet so eine – in Detail und Umfang den eigenen Wünschen angepasste – Planung einen Schutz vor Irrwegen. Bei einem Romanprojekt hatte ich zu Beginn vielleicht ein Dutzend (Kapitel) Punkte aufgelistet. Schon bei den ersten geschriebenen 50 Seiten wuchs die Anzahl der Kapitel auf 25. Am Ende waren es dann 34 Kapitel und der Roman hatte ca. 440 Seiten. Betrachten Sie also den Kapitelaufbau nicht als Dogma, sondern als lebendiges Werkzeug.
Der amerikanische Autor Simon Haynes hat eine eigene Freeware dazu programmiert: yWriter5Wer wirklich planvoll arbeiten und schreiben will, kann sich hier diese kostenlose Software downloaden:Hier der Link: http://www.spacejock.com/yWriter.html
- Personenregister / Protagonisten
Man hat mir einmal vorgeworfen, es würden sich in einem meiner Romane zu viele Personen tummeln. OK, wer schon mal die Chung-Kuo-Serie von David Wingrove gelesen hat, weiß, was die Kritiker hier meinen. Aber das krasse Gegenteil sind z. B. Agentenfilme wie James Bond: Bei den ersten Filmen mit Sean Connery war einfach der Zeitgeschmack so, dass man permanent den Agenten alles erleben, alles wissen, alle Probleme lösen ließ. Leider hat man das fast genauso auch dem modernsten – und härtesten James Bond aller Zeiten -, nämlich Daniel Craig, zugestanden. Ich glaube aber nicht, dass selbst der beste Geheimagent immer den vollen Durchblick hat. Es liegt doch allein schon – im echten, wie im fiktiven – Milieu begründet, dass ein Agent niemals alles verstehen, richtig interpretieren und im Alleingang abarbeiten kann.
Sie brauchen mehrere Personen, Hauptfiguren, eben Protagonisten und dazu eine möglichst glaubwürdige Anzahl von Nebenpersonen und Randfiguren. Auch hier besteht die Gefahr, dass man den Überblick verliert: Hat auf Seite 38 die Heldin noch blonde Haare, kann sie schlecht 30 Seiten später ihre wallende brünette Mähne einem Mann um die Nase wedeln lassen. Außer, sie hat sie sich aus irgendeinem Grund gefärbt. Einfach nur, weil sie das blond über hatte, oder weil sie in möglicherweise böser Absicht, den Mann mit einer anderen Haarfarbe von ihrer wahren Identität ablenken wollte. Wie auch immer, solche Informationen gehören in ein Personenregister.
Manche Autoren basteln sich ihre Protagonisten schon im Grundaufbau ihres Romans zusammen, komplett mit Charakterprofil und führen sogar virtuelle Interviews mit ihnen. Wichtig dabei ist, dass diese handelnde Figur in sich schlüssig strukturiert ist. Das heißt aber nicht, dass sie ihre Macken, mit denen sie von Ihnen versehen worden ist, ständig praktiziert. Und erst recht heißt das nicht, dass diese Figur die ganze Handlung über immer so bleibt, immer gleich reagiert, vorausberechenbar ist … und damit langweilig. OK, ein Serienmörder hat seinen individuellen Hau weg, agiert nach seinem Schema und hat vielleicht ein Markenzeichen, das er seinen Opfern zufügt.
Aber selbst er wird eine Entwicklung durchmachen, von harmlosen Seltsamkeiten bis hin zu perversen Gelüsten. Im Gegenzug kann ein gnadenloser Rächer im Laufe seines Lebens erkennen, dass ihn alle seine Morde keine Befriedigung gebracht haben, er trotzdem leer bleibt und sich am Ende besinnt und das Morden aufgibt. Was ich damit sagen will, ist dies: Wenn Sie Ihre Hauptpersonen erschaffen, gehen Sie aus deren Sicht die geplante Handlung durch. Wie würde sich Ihr Held an dieser Stelle entscheiden, was würde er sagen, wenn man ihm dies oder jenes offenbart, wenn er ein Geheimnis erfährt oder das er angelogen wurde. Ein Mensch verändert sich aufgrund seiner Umwelt, seiner Erlebnisse, ob guten oder schlechten.
Und noch etwas: Jemand kann sehr gerne auch in Wahrheit ein ganz anderer sein, als dass er zu Beginn der Handlung erscheint. Überraschungen, Wendungen liegen zu einem guten Teil in den Absichten, Zielen und Wünschen der auftretenden Personen begründet. Sie können Ihren Protagonisten einige Schlüsselfragen stellen:
- Wer bist du und wo kommst du her?
- Welche Ziele und Wünsche hast du?
- Was motiviert dich, diese Ziele zu erreichen?
- Welchen Charakter hast du und wie wirst du auf ein bestimmtes Ereignis reagieren?
Die Antworten auf diese Fragen werden Sie vielleicht selbst überraschen. In jedem Fall gewinnt aber die Person an Profil. Je früher Sie bei Ihrer Arbeit an Ihrer Geschichte sich diese Fragen stellen – und die Antworten darauf auf Herz und Nieren prüfen, damit sie auch glaubwürdig sind -, desto schlüssiger wird sich der Charakter der betreffenden Figur entwickeln.
Sie müssen nicht von Anfang an ein vollständiges Personenregister erstellen. Es genügt, wenn Sie die Hauptpersonen zu Leben erwecken, ihnen erste Merkmale verpassen, die sie augenscheinlich haben müssen. Andere offenbaren sich erst nach und nach. Vermeiden Sie in jedem Falle die plattesten Klischees, ergehen Sie sich aber auch nicht in extremen Gegensätzen. Ein spindeldürres Teenagermädchen wird kaum einen Vergewaltiger in kleine Stücke hauen können. Aber vielleicht kann sie durch ein erfolgreich absolviertes Kung-Fu-Training ihn so verletzen, dass sie entkommen kann. Ein Fettkloß mit einem Körpergewicht von schlappen 180 Kg wird kaum elegant über die Tanzfläche schweben, ohne nach wenigen Minuten schweißgebadet zu sein. Und eine abgrundtief grässliche Hexe wird kaum Odysseus verführen können … es sei denn, sie spiegelt ihm eine wunderschöne Fata Morgana vor. Und auch solche Eigenschaften gehören in ein Personenregister.
- Tiere / Fremdwesen
Nun kann es ja sein, dass in Ihrem Roman, ihrer Geschichte, Handlungsträger vorkommen, die keine Menschen sind. Ob dies nun irdische Katzen, Hunde, Schweine – ja selbst King Kong – oder magische oder gruselige Wesen wie Elfen, Zwerge, Monster, Zombies oder außerirdische Lebensformen wie Romulaner, Aliens und Wookies sind: Sie alle werden sich wahrscheinlich nicht wie wir – wie Menschen – verhalten. Außer, Sie übertragen menschliche Handlungsweisen absichtlich auf andere Lebewesen. Dann können Sie diesen Tipp überspringen. Wenn nicht, dann aufgepasst!
Sie werden mir recht geben müssen, wenn ich behaupte, dass das Wedeln mit dem Schwanz und das Anlegen der Ohren eng an den Kopf bei einer Katze etwas völlig anderes aussagt, als bei einem Hund. Ein Schwein wird sicherlich andere Dinge fressen als eine Elfe. Und ein Drache wird sich nicht mit Kleidung bedecken, wie man es selbst einem Romulaner zutrauen könnte.
Was ich damit sagen will, ist Folgendes: Gerade der Einsatz nichtmenschlicher Protagonisten, selbst in Nebenrollen, erfordert ein ebenso stimmiges Bild wie für Ihre menschlichen Helden. Erstellen Sie gerade bei solchen Wesen ein Bild, dem man als Leser Glauben schenken kann. Übergroß ist natürlich hier die Gefahr, sich in altbekannten Klischees zu bedienen: Der Hund ist immer dem Menschen zugetan, die Katze ist immer eigensinnig, die Elfen sind immer edel, der Zauberer ist immer mächtig usw. usw.
Egal wie Sie Ihr Wesen definieren: Es muss ein geschlossenes Bild ergeben, an das sich der Leser gewöhnen kann. Am Anfang der Figureneinführung mag es sogar eine Überraschung sein, wenn z. B. ein Zauberer überhaupt keine Zauberkräfte verfügt. Der Leser wird sich fragen: „Warum?“ Es kann witzig sein, einer Katze völlige Tapsigkeit und Ungeschick anzudichten, wenn es zu der Figur und zur Geschichte passt. Es kann durchaus sein, dass es Klingonen gibt, die sich beim Anblick von Gagh ekeln; aber das wäre nur ein Insiderwitz. Schon allein in Ihrer Vorstellung, wie ein fremdes Wesen zu sein hat, liegt ein unglaubliches Potenzial für Ideen, für Szenen mit Witz, Spannung und Überraschungseffekten.
Wenn Sie also ein nichtmenschliches Wesen erschaffen, verfahren Sie, wie es im vorherigen Tipp Personenregister beschrieben ist. Nur noch genauer. Denn Ihrer literarischen Schöpfungskraft muss der Leser folgen können; er muss Wort für Wort ein ihm unbekanntes, vielleicht sogar noch nie beschriebenes Wesen im Geiste nachformen können.
- Recherche
Ob Sie nun ein Sachbuch oder einen Roman schreiben: Das, was drin stehen wird, sollte auch der Realität, den Fakten, einem stimmigen Zusammenhang entsprechen. Das gilt für fiktive Geschichten genauso wie für fantastische Abenteuer. „Was“, sagen Sie? „Warum soll ein Science-Fiction Roman reale Fakten enthalten, ist doch eh´ alles nur erfunden?“ Schon, aber bestimmte Dinge müssen einfach stimmen, sonst verlieren Sie an Glaubwürdigkeit. Auch Superman kann in Chicago nicht auf das Empire State Building hüpfen, denn dieses steht in New York im Stadtteil Manhattan. Spidermans Haut besteht nicht aus Schuppen, denn er ist ja von einer Spinne gebissen worden und nicht von einem Fisch. Sie verstehen, was ich meine? Natürlich.
Und trotzdem fallen mir als Rezensent in manchen Romanen Behauptungen auf, die so nicht stimmen können, Zauberei, Fantasy und obskure Erklärungen hin oder her. Auch für Romanautoren gilt es, Objekte, Umstände, reale oder fiktive Orte genau zu recherchieren oder zu konstruieren. Und dazu ist ein gerüttelt Maß an Recherche unerlässlich. Der modernen Kommunikationstechnologie sei Dank, können wir dazu das scheinbar unerschöpfliche Internet nutzen. Vorbei die Zeiten der aufwändigen Büchersuche in Bibliotheken und Archiven. Die schönste Variante der Recherche sind natürlich Reisen an die Orte der Handlung. Aber wer hat so viel Zeit und kann sich das auch finanziell leisten?
Ernüchternd ist es aber dann doch, wenn man die gesuchte Information partout nicht finden kann, entweder, weil sie niemand weiß oder sie noch nicht ins Netz gestellt wurde. Suchen Sie z. B. mal nach Informationen zur Sprache der schottischen Pikten. Da wird die Luft schon dünn im World Wide Web. Trotzdem ist das Internet Autors Liebling: In der Regel schnell, billig und jederzeit verfügbar.
- Texte laut und mit Betonung sich selbst vorlesen
Irgendwann an einem Abend ergab sich im Gespräch mit meiner Familie, dass sie der Meinung war, Texte können stumm nur ohne Betonung gelesen werden. Ich meine, dass dies sehr wohl auch stumm funktioniert und zusätzlich mehr Lesespaß verursacht.
Selbst geschriebene Texte – die ja stumm eingetippt werden – fehlt in der Sekunde des Schreibens aber ein wesentlicher Bestandteil: Emotion. Auch als gefühlvoller Mensch werden sie just nicht dann weinen, wenn es Ihre Heldin tut, sie werden kaum Mordgelüste empfinden, wenn Ihr Killer gerade sein Opfer angreift. Sie werden (leider) nicht die Exstase erleben, die Ihr Liebespaar in diesem Moment in einen Sinnesrausch versetzt. Wer sich seine Texte aber abschnittsweise selbst laut vorliest, kann hören, ob der Satz klingt. Ob das, was man mit Worten ausdrücken will, als Laut auch bestätigt oder unterstrichen wird. Drückt die Zeile die Verzweiflung, die Angst, die Freude aus, die der Protagonist gerade empfinden soll? Man merkt recht schnell, dass die vermeintliche Leidenschaft einer Szene plötzlich gar nicht mehr so leidenschaftlich rüberkommt, wie man gedacht hatte.
Natürlich mache ich das nur dann, wenn niemand in der Nähe ist. Sozusagen im stillen Kämmerlein. Da ist es nicht peinlich, wenn man eine weinerliche, entschlossene, mutige, drohende, verführerische Betonung auch ein wenig übertreibt. Ist das Liebesgeständnis des Verehrers ehrlich gemeint, oder ist er ein Schleimbolzen, der die Jungfer nur abschleppen will? Ist das Versprechen ernst gemeint oder ist der Redner ein Lügner? Plötzlich gewinnt eine Figur an Profil, sie entspricht besser dem verabreichten Charakter und auch Wandlungen im Verlauf der Geschichte können so subtil vorangetrieben werden.
Sogar die (siehe) Rechtschreibung profitiert von einem laut ausgesprochenen Satz. Man wird eher akustisch einen Fehler entdecken, als dass man ihn sofort optisch wahrnimmt. OK, die „automatische Rechtschreibfunktion“ Ihres Textverarbeitungsprogramms tut Einiges, aber eben halt nicht alles.
Weiterhin wird das eigene Sprachgefühl trainiert. Klingt der Satz rund, harmonisch und vor allem: Ist er sprachlich gut? Nach dem einzelnen Satz kann man sich einen ganzen Abschnitt vorlesen und fühlt dabei, ob diese Szene sozusagen aus einem Guss ist. Wer an spätere (siehe) Lesungen denkt, kann hierbei auch seine eigene Stimme trainieren und wird dann auch vor Publikum seine Betonungen, das Auf und Ab einer Geschichte, seinen Sprechrhythmus besser rüberbringen können.
- Überarbeitung, die Erste: Rechtschreibprüfung
Als Autor sind Sie natürlich ein Künstler. Schließlich ist Schreiben ein kreativer, ein schöpferischer Akt. Aber weder Sie noch ich sind Gott, der angeblich keine Fehler macht. Wenn Sie nun glauben, dass Sie in der Schule ohnehin als Einserschüler perfektes Deutsch abgeliefert haben und Sie als Künstler ohnehin „über“ den Dingen schweben, dann, ja dann, darf ich Sie ganz rasch auf den harten Boden der Realität herunterholen.
Selbst wenn Sie gut in unserer Muttersprache sind, vielleicht sogar sehr gut, sind Sie nicht vor dem bösen, bösen Fehlerteufel gefeit. Sie hauen in die Tasten, die Geschichte sprudelt nur so aus Ihnen heraus. Es ist und bleibt eine Tatsache, dass Sie sich bei mehreren Hundert Seiten zig-mal vertippen werden. Und das sind keine Druckfehler! Ich hasse dieses Wort; schließlich komme ich aus und arbeite in der Druckbranche. Ein Drucker kann nur das drucken, was die Druckform beinhaltet. Das, was man inflationsmäßig in gedruckten Medien vorgesetzt bekommt, geht auf keine Kuhhaut! Und in Emails und Internet-Foren sind scheinbar sämtliche rechtschreiberischen Dämme gebrochen. Für mich sind das keine Belanglosigkeiten, sondern ein Verfall von Kultur. Und wer permanent unsauber geschriebene Texte vor Augen hat, wird selbst schlampig schreiben. Punctum!
So richtig nach hinten geht so ein Schuss dann, wenn Sie ihr Textwerk anderen Personen anbieten, die wirklich relevant sind: Literaturagenturen, Lektoren und Verlagskaufleuten. Denn sie sind es, die darüber entscheiden, ob Ihr Meisterwerk angenommen wird. Oder eben nicht. Strotzt Ihr Meisterwerk nur so vor Rechtschreib-, Grammatik- und Tippfehlern, wird die entscheidende Person Ihr Manuskript innerhalb weniger Augenblicke weiter befördern. In den Papierkorb. Außerdem empfinden solche Leute – zu Recht – schlampige Texte als persönliche Beleidigung.
Es bricht sich niemand etwas aus der künstlerischen Krone, wenn er die einfachsten – und oft dazu kostenlosen – Möglichkeiten nutzt, seinen Text gründlich zu überarbeiten. Jedes vernünftige Rechtschreibprogramm hat diese Funktion. Leider aber eben mit sehr unterschiedlichen Qualitäten. Als Mindestanforderung kann man sich sehr preisgünstig den Duden Korrektor 7.0 anschaffen, sei es als CD oder Download.
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Um die Mühsal der Überarbeitung noch zu steigern, hier ein weiterer Stolperstein: Sie haben Ihrem Text die magischen vier Buchstaben ENDE verpasst und o. g. Rechtschreibkorrektur brav durchgeführt. Sobald Sie aber an die textliche, sprich inhaltliche Nacharbeit gehen, werden Ihnen evtl. erneut Tippfehler und andere Grausamkeiten passieren. Also, die Zähne zusammenbeißen und ganz, ganz am Ende noch einmal in die Korrektur gehen. Nervig, aber die Leser werden es Ihnen danken. Wie? Ganz einfach: Sie werden auch Ihren nächsten Roman kaufen. Denn Lesevergnügen beginnt bei einem sauberen Text.
- Überarbeitung, die Zweite: Chronologie
Manche Geschichte verläuft schnurgerade, viele andere haben zwei oder mehr Handlungsstränge und ungezählte Erzählungen besitzen Rückblicke, Zeitsprünge, parallele Geschehnisse, Überschneidungen usw. usw. Am kompliziertesten sind hier im Bereich der Science-Fiction natürlich Zeitreisen und aufgrund von absichtlichen oder unbeabsichtigten Eingriffen Veränderungen im Geschichtsverlauf. Doch egal welche Geschichte Sie erzählen: Sie sollten den Überblick behalten!
Schon bei Ihrer groben Planung eines Romans sollten Sie also Klarheit schaffen:
- Welche Handlungsstränge gibt es und wie ist deren Zeitablauf?
- Gibt es Lücken und Zeitsprünge vor oder auch zurück?
- Was muss zuerst passieren, damit die nachfolgende Handlung stimmig ist?
- Können die Protagonisten über den gesamten Zeitablauf am Leben sein? (Wenn Ihr Held ein Vampir ist, ist das scheinbar kein Problem, aber wenn Sie die Geschichte einer Eintagsfliege erzählen, kann die Handlung keine Woche lang sein).
Sie erkennen natürlich, was ich damit sagen will. Aber jetzt fragen Sie sich: „Moment! Hier steht doch Überarbeitung.“
Genau! Sie haben bei der Kapitelplanung o. g. Fragen beantwortet und Ihren Text so geschrieben. Aber Sie können sich nun vorstellen, dass es ein Leichtes ist, hier den Überblick zu verlieren. Je länger Ihr Roman ist, desto schwieriger ist es. Also, was tun? Nun, eben die dritte Überarbeitung …
- Überarbeitung, die Dritte: Menschenjagd
Ich helfe mir hier mit einem ganz primitiven Trick: Ich gebe im Bearbeiten-Menü meines Textprogrammes als Suchwort den Namen meines Protagonisten ein und hangele mich so personengebunden durch den Roman. Ich teile dabei den Bildschirm (links den Text, rechts mein Personenregister) und überprüfe bei jedem Erscheinen meiner Figur nicht nur das Charakterprofil, sondern auch die Timeline, die Chronologie, die zeitliche Logik auf Stimmigkeit.
Diese Methode hat nur einen Fehler: Es werden keine Treffer erzielt, in der über meine gerade im Suchlauf befindliche Figur ohne Namensnennung berichtet wird. Daher muss ich Verweise auf meine Hauptfigur auch beim Suchlauf aller anderen Handlungsträger berücksichtigen. Sogar ggf. bei einigen Nebenfiguren, soweit diese keine Eintagsfliegen (siehe hierzu auch: Die Kunst des Streichens) sind.
- Überarbeitung, die Vierte: Die Kunst des Streichens
Wir hatten gerade den Begriff Eintagsfliegen. Natürlich kann das eben dieses Tier sein, aber ich meine hier Personen, die nur ein- oder zweimal auftauchen, eben Randfiguren. In jeder Geschichte sind sie zu finden. Mehr oder weniger gut beschrieben, entsprechend der Häufigkeit ihres Erscheinens. Mit oder ohne Namen, mit Gesicht, spezifischer Kleidung und Ausrüstung oder eben ohne all dies. Mir ist es schon passiert, dass sich so eine Person plötzlich selbstständig gemacht hat. Sie hat mich gezwungen, Buchstaben in die Tastatur zu hämmern, im verzweifelten Bemühen, von mir nicht gleich wieder massakriert zu werden. Nebenfiguren wollen leben!
Nun ist es mir schon passiert, dass in eine anfangs als Randerscheinung gedachte Figur plötzlich immer mehr Bedeutung einfließt. Wenn dies der Geschichte neue Würze gibt, Sie dabei neue Ideen entwickeln, die ihre Geschichte interessanter macht, dann Hurra! Aber Vorsicht. Beachten Sie dabei den gesamten Handlungsverlauf und überlegen, inwieweit der durcheinandergebracht wird. Die Gefahr sich zu verzetteln ist genauso groß, wie die Gefahr, eine neue, gute Idee nicht weiter zu verfolgen.
Ein gesundes Maß ist notwendig, jede überflüssige Person verwirrt aber nur. Und auch zu wenige Personen sind unglaubwürdig, siehe Personenregister. Also überlegen Sie genau:
- Braucht es diese neue Figur?
- Ist sie nur Statist ohne nähere Beschreibung?
- Kann eine andere, bereits vorhandene Figur, hier einspringen?
- Muss diese Figur denn überhaupt einen Namen haben oder ist das egal für die Geschichte?
Nur betrifft die Kunst des Streichens natürlich nicht nur Romanfiguren, sondern komplette Abschnitte, Ausflüge ins Salbadern und Philosophieren, kurz: Sie schweifen ab. Überprüfen Sie ihren Text auf solche Abschnitte:
- Trägt der thematische Ausflug zur Geschichte bei?
- Hat eine Exkursion z. B. zum Thema Religion in Ihrer Geschichte eine Daseinsberechtigung?Wenn Sie an Frank Herberts Dune-Zyklus denken sehr wohl. Auch bei Star Wars ist Religion ein wichtiger Fakt, eben die „gute“ Jedi- und die „böse“ Sith“-Religion. Bei einer Zombie-Geschichte wäre das Thema aber fehl am Platz.
- Hat ein solcher Abschnitt mit einem der Protagonisten zu tun und offenbart sich das eventuell erst am Schluss des Romans als Auflösung, als Gag, als Aha-Effekt? Dann können Sie solche Textstellen getrost beibehalten.
Auch innerhalb der Handlung muss man aufpassen, nicht unnötig Text zu produzieren, den es im Grund nicht braucht. Während eines Kampfes muss der Held nicht mehrfach die Waffe ziehen, er hat sie ja schon in der Hand (außer er hat sie verloren und muss sie erneut greifen). An jeder Stelle, an der ihr Protagonist auftaucht, muss man nicht erwähnen, dass er schwarzes Haar hat, oder die Frau unglaublich sinnliche Lippen besitzt. Wiederholungen von Eigenschaften können den Leser rasch ermüden und eine langsam innere Abwehrhaltung zum gesamten Text entwickeln. Die Lust am Weiterlesen schwindet. Streichen Sie gnadenlos solche Sätze.
- Lektorat / Korrekturzeichen
Sie haben es geschafft! Eine Agentur oder ein Verlag hat Ihr Manuskript gelesen und angenommen. Herzlichen Glückwunsch! Sie glauben jetzt, dass Sie als Autor nun fertig sind? Dann liegen Sie falsch. Denn Sie können noch so gut sein, auch Sie werden Fehler übersehen haben und ein Teil der Arbeit eines Lektors ist die Perfektionierung Ihres Textes. Auch in Sachen Rechtschreibkorrektur, Duden Korrektor hin oder her.
Sie erhalten in der Regel Ihr komplettes Manuskript, oder nach und nach in Teilen, mit zahlreichen Korrekturzeichen versehen zurück. Der Lektor merkt nur an! Er verbessert nicht Ihre Fehler. Schließlich haben Sie als Autor das Urheberrecht auf Ihre Arbeit und die wird in Deutschland Gott sei Dank in der Regel respektiert und geachtet. Ergo haben Sie die Ehre diese Fleißarbeit zu erledigen. Kennen Sie alle Korrekturzeichen und Ihre Bedeutung? Ich kannte nicht alle.
Hier der Link: http://www.textup.de/index-4.html Sehr schön gemacht von Text’up Lilian Kura
Wie heißt es in Hollywood so schön?
To be continued …
Copyright © 2011 by Werner Karl










Sonntag 4. September 2011 um 21:32
Habe den gesamten Text durch und bin schwer beeindruckt. Ich glaube Autroin zu werden ist etwas, was sich viele einfacher vorstellen. All diesen Frauen empfehle ich, diesen Text hier mal zu studieren. Prima Job, lieber Werner Karl!
Sonntag 4. September 2011 um 22:05
Warum nur den Frauen?
Montag 5. September 2011 um 05:54
Hallo Corinna,
vielen Dank; ich mache gerne weiter; kommen ja noch mehrere Punkte dazu. Aber diese kleinen Tipps sind natürlich für alle Geschlechter gedacht, für jeden, der schreiben will oder es schon tut.
mgg
galaxykarl
Montag 5. September 2011 um 16:23
Ich kenne aber nur Frauen, die am Schreiben sind, zu Männern, die schreiben, habe ich so gut wie keinen Kontakt, die fahren lieber ihr nagelneues Auto durch die Gegend und verpesten die Luft oder gehen Fußballspielen oder im TV glotzen und Bier saufen und gröhlen.
Wenn dann mal nichts von diesen Dingen ansteht, dann schauen die auch mal nach Frauen, aber nur wenn die richtig Holz vor der Hütte haben, womit ich leider nicht dienen kann, da ich mit Fußbodenheizung heize!
Montag 5. September 2011 um 22:31
Da nimmt aber einer seine Ambitionen ziemlich ernst! Wäre nichts für mich, ich brauche Spass und alles zu Ernste und Anstrengede macht mich nur müde, so müde! Man lebt nur einmal, oder?
Dienstag 6. September 2011 um 06:24
Liebe Corinna,
falsch, du kennst doch mich (blinzel,blinzel) und ich bin ja wohl ein Mann der schreibt.
Liebe Martina,
ich HABE Spaß beim Schreiben und sicher alle anderen auch, die dies tun. Es setzt sich doch niemand hin und haut wochen- und monatelang in die Tasten, wenn er dabei keine Freude/Spaß/Befriedigung empfindet.
Und alles war Spaß macht, strengt nicht an. Zumindest nicht in dem Sinne einer Belastung. Ich halte das wie mit “gesundem Srress”: Wenn mir eine Arbeit Spaß macht, dann kann man auch mal kräftig schwitzen und hinterher platt sein. Aber mit dem guten Gefühl, etwas geschafft zu haben.
mgg
)
galaxykarl
Dienstag 6. September 2011 um 18:07
du meinst so wie beim Sport oder beim Sex?
Dienstag 6. September 2011 um 20:57
Genauuuuuuu!!!! Ich seh´ schon, wir versteh´n uns, haha.
mgg
galaxykarl
Sonntag 2. Oktober 2011 um 09:27
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