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SCHNEEWITTCHEN – eine Kurzgeschichte von little_wonni (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 2/2011)

SCHNEEWITTCHEN

eine

Kurzgeschichte

von

little_wonni


Sie stand auf dem abgelegenen, schneebedeckten Parkplatz am Waldrand und bohrte ihre pechschwarzen Riemchensandalen in den Schnee. Ein Bild der reinen Unschuld. Haut wie Porzellan, ebenmäßige Gesichtszüge, blutrote Lippen und wallendes, lockig schwarzes Haar. Die kleinen weisen Schneekristalle verfingen sich in ihren Haaren und malten wunderbar flauschig-weise Tupfer. Ihr rotes bodenlanges Kleid aus italienischer Seide flatterte im Wind, im Gleichklang mit ihrem roten Seidenschal. Wunderschöne Handschuhe aus schwarzer Spitze rankten sich an ihren Armen empor und endeten kurz über dem Ellbogen. Ein Haarreif besetzt mit klar-glitzernden Kristallen bändigte ihre wilde Lockenmähne und hielt die lästigen Haarsträhnen aus ihrem Gesicht fern. So stand sie da und wartet.

Die Sonne war gerade untergegangen und malte noch einen zartrosa Schleier an den unteren Himmelsrand. Einige Papierfetzen flogen über den Parkplatz und blieben an einem schwarzen Lieferwagen hängen. Äste knarrten im Wind und die Stille der Nacht begann sich über den Parkplatz zu senken. Noch immer stand sie da. Allein. Die ersten Geschöpfe der Nacht regten sich, ein paar Nachtfalter umkreisten die einzige Laterne des Parkplatzes und die ersten Fledermäuse drehten ihre Runden. In der Nähe schrie eine Eule und man konnte das Knirschen ihrer Beute im hohen Schnee hören. Was sie wohl jagte? Ratte oder Maus? Oder doch ein junges Kaninchen. Die Temperatur sank und es bildeten sich erste Eiskristalle auf der Scheibe des Lieferwagens. Noch immer kein Mensch weit und breit. Die Kälte zog ihr bereits in die Knochen und ließ sie zittern.

Da endlich bog ein Auto auf den einsamen Parkplatz. Und was für ein Auto. Ein rubinroter restaurierter Mustang mit silber-blitzenden Felgen. Er parkte neben dem schwarzen Lieferwagen und stellte den Motor aus. Die Autotür öffnete sich und ein blonder Hüne quälte sich aus dem Auto. Beachtliche 1,95m, blonde Haare und eisblaue Augen. Außerdem ein bezaubernd heller Teint und furchtbar altmodische Frisur. Seine Haare band er hinten im Nacken mit einem schwarzen Lederband. Dafür gaben die Klamotten einiges her. Schwarze Lederhosen, rotes Hemd und schwarze Stiefel. Passend zu den Ledersitzen des Mustangs und dessen Lackierung. Zögernd sah er sich um und erblickte die bleiche Schönheit mit den langen ebenholzfarbenen Haaren. Das Bild einer französischen Schönheit aus dem vergangenen Jahrhundert suchte sich unweigerlich den Weg in seinen Kopf. Der Wind drehte sich und blies ihren Duft zu ihm hinüber. Herb, süßlich – fast wie Veilchen, mit einem unterschwelligen Aroma, das er nicht zu deuten vermochte. Er ging noch etwas näher heran und blieb kurz vor ihr stehen und blickte tief in ihre glänzenden Augen. Ein schüchternes Lächeln stahl sich auf sein Gesicht und er trat noch einen Schritt näher an die Schönheit heran.

Der perfekt romantische Augenblick, nach dem sich jedes Mädchen sehnte. Sie kräuselte ihre sanften tiefroten Lippen, klimperte verführerisch mit ihren langen schwarzen Wimpern und fragte ihn: „Ich nehme an, du bist mein Halloween-Blind-Date?“ Es verschlug ihm die Sprache, ihre Stimme war süß wie Honig und schickte ihn endgültig auf Wolke sieben. Er musste sich mehrmals räuspern, bis er überhaupt einen Satz zustande brachte. „Wenn du Snowwhite_1890 bist, kann das durchaus sein!“ Im nächsten Augenblick hätte er sich ohrfeigen können, ein perfekter Moment, zunichtegemacht von einem Satz. Doch sie schien sich an dieser etwas holprigen Gesprächseröffnung gar nicht zu stören. „Dann musst du wohl Sandman_1990 sein“, erwiderte sie und gab ihm so zu verstehen, dass sie diese Gesprächseröffnung nicht vollends verschreckt hatte.
Also hatte er mal wieder mehr Glück als Verstand bewiesen. „Das 1890 war aber ein Tippfehler, oder?“, fragte er sie um ein ungezwungenes Gespräch zu beginnen. Darauf folgte ein atemberaubender Augenaufschlag ihrerseits. „Möglich“, sagte sie mit einem leisen Kichern. Mit einer so kurzen Antwort hatte er nicht gerechnet, normal plapperten Mädchen immer gleich drauflos. Er war leider kein Mann großer Worte. Von vielen und intelligenten leider auch nicht. „Ja, also, ähhmm,“, stammelte er, „ich hab dein Blumenbukett ihm Kofferraum liegen. Die Farbe kannst du dir aussuchen, ich habe rote und weiße Rosen besorgt.“

Schon machte er einen Schritt in Richtung Auto. Schnell hakte sie sich bei ihm unter. „Und ich hatte schon befürchtet, dass du mir einen Apfel ansteckst.“ scherzte sie und versuchte mit seinen langen Schritten mitzuhalten. Er runzelte die Stirn: „Das geht doch gar nicht! Ist doch viel zu schwer so ein Apfel.“ Temperatur und IQ schienen sich also langsam anzugleichen. Wurde Zeit, dass er wieder ins warme Auto kam. Ihm viel nicht auf, dass sie in der Eiseskälte keine Jacke trug, und verschenkte damit einen weiteren Punkt. Er umrundete mit ihr gerade den Kofferraum, um zu dem mittlerweile fast erfrorenen Blumenbukett zu gelangen, als die Laterne erlosch und sie in Dunkelheit getaucht wurden. Er quittierte diesen Umstand mit einem wirklich männlichen Aufschrei, bis er sich an seine schöne Begleiterin erinnerte und sich zusammenriss. Er drehte sich um, um ihr in die Augen schauen zu können und erstarrte, als er sich mit ihr, Nasenspitze an Nasenspitze wiederfand. Sie hatte viel näher an ihm gestanden, als er jemals vermutet hätte. „Ich hoffe du hast keine Angst im Dunkeln“, stotterte er und grinste sie verlegen an.

„Ganz und gar nicht. Ich mag die Dunkelheit. Es ist alles viel romantischer im Sternenlicht“, raunte sie ihm ins Ohr. Sofort rann ihm ein Schauer über den Rücken und seine männlichen Instinkte begannen sich zu melden. Leider waren diese in der engen Lederhose nur allzu offensichtlich. Das bemerkte auch die schöne Unbekannte, ließ sich davon aber überhaupt nicht stören. Ein süffisantes Lächeln eroberte ihre Lippen und sie schmiegte sich eng an den verdatterten Jungen. „Was würdest du von einem unvergesslichen Kuss halten?“, flüsterte sie. Ihre Lippen streiften dabei sein Ohr und vertrieben die letzten kümmerlichen Reste seines Verstandes. „Hier?“, japste er.  Sie nestelte an den Knöpfen seines Hemdes und legte Brust und Hals frei. „Hier!“, hauchte sie an seine Lippen und wanderte mit tausend kleinen Küssen seinen Hals hinab bis hin zur Halsbeuge. Dort begann sie genüsslich zu saugen. Er machte sich noch Gedanken um den Knutschfleck, den er am nächsten Tag verbergen musste, als alles um ihn herum schwarz wurde.

Mit einem Krachen schloss sie die Türen ihres schwarzen Lieferwagens. Erschrocken fuhren einige Vögel aus dem Schlaf und stoben davon. Die Laterne hatte wieder leise brummend ihren Dienst aufgenommen. Sie öffnete die Fahrertür des Lieferwagens und klopfte den Schnee von ihren schwarzen Riemchensandalen. Sie klappte den Spiegel herunter und tupfte ihre Lippen mit einem Taschentuch ab. Ein Traum aus weiser Spitze, mit einem liebevollen Monogramm bestickt. Leuchtend ein rubinroter Fleck auf weisem Grund. „Passend zum Mustang“, dachte sie und lehnte sich in den gepolsterten Sitz ihres Lieferwagens. Dieses gute Stück besaß sie nun schon seit gut 20 Jahren. Ausgestattet mit getönten UV-undurchlässigen Scheiben, einer Scheibenheizung und einem Laderaum ohne Fenster. Perfekt für ihre Bedürfnisse. Sie startete den Motor und lenkte den Wagen auf einen kleinen versteckten Pfad in den Wald.

ENDE


Copyright (c) 2011 by little_wonni

Bildrechte: Coverillustration “Märchen.jpg” (Originaltitel: nixe01.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Märchen-72-5-100.jpg” (Originaltitel: nixe01.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Kaufempfehlung der Autorin:

Abrantes, Rebecca
Blut Schatten
Schatten Blut II

Herausgegeben von scholz film fernseh ABC Fachverlag e.K.
Verlag :      scholz film fernseh ABC Fachverlag
ISBN :      978-3-941653-02-3
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 15.12.2010
Seiten/Umfang :      ca. 520 S. – 22,0 x 15,0 cm
Produktform :      B: Buch
Erscheinungsdatum :      1., Erstauflage 09.2010

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Das Abenteuer um Darian und Faye geht weiter …

Nach all der vergangenen Aufregung in meinem Leben bin ich auf dem besten Weg, in die heile Familienidylle abzutauchen, endlich Ruhe zu haben.

Lagat, der Mörder meiner Schwester Julie, ist vernichtet. Darian Knight, der wohl begehrteste, und auch ungewöhnlichste Junggeselle Englands, weicht nicht mehr von meiner Seite. lück, Zufriedenheit, Ruhe. Eine Zeit lang sieht es danach aus. Genau gesagt, drei Wochen lang sieht es danach aus. Es ist ja so zerbrechlich.

Plötzlich kommen sie wieder, die mir inzwischen verhassten Träume, meine inneren Alarmsignale. Und wieder ist ein Mitglied meiner Familie bedroht. Sofort machen wir uns auf den Weg zum Big Apple. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich die Ereignisse nicht bereits kurz nach unserer Landung in New York überschlügen.

Was in England begann, nimmt hier seinen Verlauf. Härter, bösartiger und perfider, als wir es jemals vermutet hätten. Etwas, das vor vielen Jahrhunderten prophezeit und niedergeschrieben wurde, kommt seiner Erfüllung näher. Und es offenbart Wendungen durch eine Vergangenheit, die fast in Vergessenheit geraten wäre.

Nun wird sich zeigen, ob das unerbittliche Training und das zermürbende Büffeln uralter Wälzer unter Darians wachsamen Augen Früchte trägt. Ob es mich wirklich vorbereiten konnte auf das, was nun vor mir liegt?

Aber eines ist gewiss:

Die Entscheidungen, die man mir abverlangt, betreffen nicht nur meine Zukunft!

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Updated: 6. November 2011 — 22:32

29 Comments

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  1. Ist doch nicht dein ernst, ein Books on Demand? Wer soll da die Verlosungsexemplare finanzieren, der Autor bestimmt nicht, denn das müsste der aus seiner Tasche bezahlen, zumal es oft nicht einfach ist, den Autor zu kontaktieren? Also bitte einen anderen Titel!

  2. Wenn du das Genre Fantasy anklickst, warum betitels du die Story eigentlich nicht als „Fantasy-Kurzgeschichte“?

  3. little_wonni ist doch noch ganz frisch, nicht so ruppig 🙂

  4. Also zum Buchtitel: den hatte ich ausgesucht, weil die Autorin so eine tolle Website hat und soweit ich weiß in der Vergangenheit auch schon Rezensionsexemplare vergeben hat.

    Ich suche dir aber gerne auch noch einen anderen Titel heraus:
    Blut Schatten – Schatten Blut II von Rebecca Abrantes

    Das „Fantasy“ habe ich mit Absicht aus dem Titel gelassen, um nicht zuviel zu verraten.

  5. hier herrscht halt ein männlicher Tonfall vor 😉

  6. Felis Breitendorf

    Trotzdem sind die Frauen hier in der Mehrheit!

  7. Die Frauen halten sich lieber im Hintergrund und beobachten „das männliche Schlachtfeld“.

  8. @Schlumeline

    Du meintest wohl: sie stacheln die Männer auf, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, um am Ende selbst in die Schmuckdose greifen zu können!?

  9. So kennt man das jedenfalls aus dem dem Geschichtsunterricht, wenn ich mich noch recht erinnere…

  10. @little_wonni

    Habe deinen Buchtipp jetzt reingestellt: bitte mal schauen, ob alles ok so!

  11. @little_wonni

    Bin halt ein bisschen überarbeitet mit all den Jobs, wollte aber nicht ruppig erscheinen… Hoffe, ich kann den Rest des Sonntags noch ein bisschen entspannen, bis es morgen wieder im Redaktionsbüro zur Sache geht…

  12. Auf der anderen Seite macht es mich aber auch schon ein bisschen stolz, dass so viele von Euch mitmachen beim 2. Wettbewerb, ohne dass ich wie beim vorigen telefonisch extrem hausieren musste, was sich diesmal stark in grenzen gehalten hat. Hoffe auch, dass ihr auch ein bisschen Lust bekommen habt, Eure Buchtipps mit einzubringen und wir so für den nächsten Wettbewerb (hoffentlich) noch höhere Preisgelder auszahlen können!?

  13. Bei der Gelegenheit wollte ich mich auch nochmal bei den Mitarbeitern von Buchrezicenter und filmbesprechungen.de für Ihre Arbeit bedanken, die ja letztlich auch in die Preisgelder bei sfbasar-Storywettbewerb fließt! Die Jury und die Rezensenten dürfen auch nicht vergessen werden, die leisten auch einen sehr großen Beitrag, Danke dafür!!

  14. Ich finde die Geschichte toll. Ist zwar vorhersehbar, aber hat mich trotzdem gepackt. So ein richtiger Lese-Quickie für Zwischendurch. 🙂

  15. Geschrieben ist die Geschichte wirklich gut. Du hast eine tolle Art Personen zu beschreiben. Allerdings ist es wirklich ziemlich schnell klar, worauf es hinaus läuft, auch wenn du es nie wirklich aussprichst. Für eine Kurzgeschichte fehlt mir ein wenig Geschichte, aber für einen Lesequickie gefällt es mir auch sehr.

  16. Brrr, dem Schneewittchen möchte ich nicht begegnen – höchstens im Hellen ;-). Deine Story hat mir gefallen, obwohl ziemlich schnell klar war, was passieren wird.

    Am Schluss fehlt mir allerdings ein Stück. Sie ist im Begriff, ihm einen „Kuss“ aufzudrücken – und dann schlägt die Autotür zu. Ist schon klar, was passiert, aber ich hätte mir da noch einen Satz reingewünscht.

    Noch zwei Kleinigkeiten – vielleicht bin ich da zu pedantisch, aber ich stolpere halt drüber:
    1. Nachtfalter gibt’s nicht im Winter und ebenso Fledermäuse. Letztere halten Winterschlaf. Oder war das die bucklige Verwandtschaft? 😉
    2. Wenn du deine Absätze nicht so groß machst und direkte Rede auch nochmal absetzt, wird es übersichtlicher.

  17. Die Verwandtschaft von Snowwhite_1890 natürlich!

  18. oh ja, das mit dem Winter war mir auch kurz suspekt. Erst das einprägsame Bild der Schönen mit Riemchensandalen im Schnee und dann hohes Gras, Falter und Fledermäuse.

    Allerdings war das schnell vergessen.

  19. *g* ja das ist mir auch aufgefallen. Das Gras hat sich zwischenzeitlich schon in Schnee verwandelt. Nach einer Erklärung für meine Falter habe ich lange suchen müssen. Um die Frage der Vampir-Falter-Fledermaus-Verwandschaft zu beantworten: natürlich handelt es sich bei beiden um bluttrinkende Arten die aus dem nächsten Zoo ausgebrochen sind… die sind nur noch nicht eingegangen 😉 (Wers nicht weiß: einige Eulenfalterarten ernähren sich von Blut, Tierexkrementen und Tränenflüssigkeit)
    Ich werde jetzt allerdings nicht zugegeben einmal 3 Semester Biologie studiert zu haben…

  20. Tänenflüssigkeit? Sie trinken Tränen? Das Bild werd ich jetzt nie wieder aus dem Kopf bekommen! 🙂

  21. Liebe little_wonni

    Habe deine Story jetzt endlich mal lesen können und finde Sie klasse!

    Mich stört die Vorhersehbarkeit der Story keineswegs. Mich interessiert die Atmosphäre, die du beschreibst und damit aufbaust.

    Diese Geschichte ist bis jetzt das Beste, was ich von dir gelesen habe.

    Mach weiter mit solchen Sachen und stör dich nicht an einige Ungereimtheiten der Logik.

    Wir mögen solche Geschichten, weil sie uns frösteln lassen und das ist dir super gelungen.

    Huch, ich klinge ja wie einer aus einer Castingshowjury?!?!?

  22. Ist mir gerade wieder aufgefallen:

    „Schnell harkte sie sich bei ihm unter“

    Finde ich superwitzig, aber bestimmt nicht in deinem Sinne. Sicherlich meinst du „… hakte sich unter …“ 😉

  23. Felis Breitendorf

    Ich finde die Geschichte ist bislang die stärkste im Wettbewerb, zumindest was Atmosphäre und Stil angeht. Die Logik lassen wir einfach mal beiseite, die zerstört uns sonst noch die Stimmung! 😉

  24. Kurz und bündig mit perfekt gewählter Atmosphäre. Auf einer Sommerwiese hätte das nicht halb so viel hergemacht…

    Und obwohl man ahnt was passieren wird, finde ich das gar nicht störend.

  25. Felis Breitendorf

    Stimmung ist halt alles!

  26. Hi little_wonni

    Sehr romantisch und gut gelungen deine Story. Hier ein paar Kleinigkeiten:

    – „schwarze Handschuhe aus schwarzer Spitze“ Laß das erst schwarz weg.
    – Die Beute der Eule „raschelt“ im Schnee? Schee raschelt nicht, aber die Viecher könnten im verharschten Schnee leise Knirschgeräusche von sich geben. Unterstützt eine gruselige Stimmung.
    – Irgendwo steht noch ein „lies“, anstelle eines „ließ“. Entweder als Aufforderung: „Lies das!“ Aber du meinst ja ließ von lassen, also bitte scharfes ß.
    – „Sie harkte sich bei ihm unter.“ Hakte sollte es wohl heißen. Außer, sie hat ihn schon getötet und harkt ihn in einem Blumenbeet unter die Erde, hähähä.
    – “Ich hoffe du hast keine Angst im Dunkeln” und im gleichen Absatz läßt du sie antworten. Bei Perspektivwechsel bitte immer einen Absatz, sonst ist der Leser verwirrt, wer gerade spricht oder denkt. Gilt auch für sein „Hier?“ und ihre Antwort „Hier.“
    – Kleinere Tippfehler entdeckt dein Rechtsschreibprogramm. Blume(n)bukett
    – “ … Begleiterin erinnerte zusammenriss.“ erinnerte und sich zusammenriss.

    Weiter so und viel Glück beim Wettbewerb.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  27. Felis Breitendorf

    ja, ja, die deutsche Sprache …!

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