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Literatur-Blog

SCHNEE IN DER STADT – ein Gedicht von Ariana Lazar

Erstellt von Detlef Hedderich am Montag 6. Februar 2012

Schnee in der Stadt

Ein Gedicht
von
Ariana Lazar

Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Die Stadt trägt jetzt ein weißes Kleid.
Sieh, wie eine Braut ist sie geputzt,
die Straßen sind nicht mehr verschmutzt,
die Dächer tragen weiße Hauben,
und auch die Bäume, kaum zu glauben,
dass dies die selbe Stadt soll sein,
die hier jetzt glänzt im Lichterschein.

So schmutzig grau war’s gestern noch,
und dunkel wie ein tiefes Loch,
doch heute ist es strahlend hell,
nur leider geht die Pracht sehr schnell,
Und eins, zwei, drei wird aus der Braut,
dann wieder eine Stadt, ganz laut.
Und was der Schnee gnädig versteckt,
das wird dann wieder aufgedeckt.

Gedämpft alle Geräusche sind
und lachend ruft ein jedes Kind:
Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Endlich ist wieder Rodelzeit!
Hol schnell den Schlitten aus dem Keller,
und lauf doch mal ein bisschen schneller,
sonst ist der Schnee ja wieder weg
und auf der Straße liegt nur Dreck.

Fast alle Autofahrer fluchen,
schon wieder heißt es Auto suchen.
Man muss jetzt glatt die Bremsen nutzen,
und auch die Windschutzscheibe putzen.
Die Fußgänger sind sehr erfreut,
denn nur in dieser kurzen Zeit,
sieht man den Hundedreck nicht mehr
und ruhiger ist der Verkehr.

Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Ein funkelnd Glitzern weit und breit.
Der Winter hat die Stadt geschmückt
drum ruft so mancher Mensch verzückt:
Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Willkommen weiße Winterzeit!

Copyright Text und Eingangsbild © by Ariana Lazar 2012

Bildrechte: “Alltagsgeschichten (en gros)” (Alltag3.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Alltag-100-minus170-0.jpg” (Originaltitel: Alltag3.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Markus Osterwalder wurde 1947 bei Zürich geboren. Schriftsetzerlehre, Graphiker bei einem Schulbuchverlag in Paris, dann bei einem Hamburger Verlag für die Zeitschrift “Akut”. Mehrere Jahre Layouter beim “Zeitmagazin”, jetzt künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverlag in Paris. Autor eines Illustratoren-Nachschlagewerkes. Markus Osterwalder lebt in Arcueil bei Paris.

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12 Kommentare zu “SCHNEE IN DER STADT – ein Gedicht von Ariana Lazar”

  1. Ariana Lazar sagt:

    Da ich schon wieder Schwierigkeiten mit den Buchcovern von buchhandel habe, gebe ich auf und überlasse Dir Detlef den Rest.

    Lieben Gruß

    Ariana

  2. Günther Lietz sagt:

    Wo liegt denn das Problem? :)

  3. Ariana Lazar sagt:

    Sobald ich auf die Buchcover-Grafik gehe, bekomme ich ein einziges Zeichen-Kuddelmuddel angezeigt. Da stehen einem glatt die Haare zu Berge! Keine Ahnung, woran das liegen könnte, ich habe es auch mit dem IE schon versucht, aber außer Buchstaben-Wirrwarr tut sich da leider nichts.

    Bin etwas ratlos. ;)

  4. Detlef Hedderich sagt:

    Ariana, ich schau es mir mal an auf der Seite und melde mich wieder bei dir!

  5. Detlef Hedderich sagt:

    Nicht wundern Leute! Dass wir hier ein Rowohlttitel reinstellen liegt daran, dass ich einen Testballon starten möchte, um zu sehen, ob der Verlag wieder was zum Verlosen sendet. Rowohlt hat mir nämlch, oh Wunder!, unaufgefordert von einem anderen Titel Verlosungsexemplare gesendet.

    Aber vorest bleibt Rowohlt auf der BL für Verlosungsexemplare!

    So, jetzt haben sich die Autorin und ich soviel Arbeit mit dem Gedicht gemacht, jetzt wäre es dch schön, wenn jemand mal was dazu sagt!

    Wir werden das Teil auch in eine geplante Anthologie stellen, zur Auflockerung des Werkes, ich finde das Gedicht nämlich klasse! Aber sagt doch selbst mal, wie ihr es findet!?

  6. Horst Kamischke sagt:

    Schönes Gedicht über das reale Leben. Die deutsche Grammatik wurde auch nicht zu sehr verdreht so dass es sich nicht so gekünstelt anhört. In einem kann ich allerdings nicht zustimmen, den Hundedreck sieht man bei Schnee noch viel besser. Hat jedoch den Vorteil, dass die Trefferquote kleiner ist.

  7. sfbasar.de » Blog Archiv » SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Alltagsgeschichten (en gros)” sagt:

    [...] SCHNEE IN DER STADT – ein Gedicht von Ariana Lazar [...]

  8. sfbasar.de » Blog Archiv » Lazar, Ariana – Autorenporträt nach Art von Kuddelmuddelei sagt:

    [...] Schneee in der Stadt Copyright © 2012 [...]

  9. Felis Breitendorf sagt:

    Man soll ja diesen Dezember nach dem Verzehr von Schokolade aus Weihnachtskalendern 2 Stunden nicht rauchen. Wißt ihr warum?

  10. Detlef Hedderich sagt:

    Ich weiß warum! Weil in der Schokolade dieses jahr, die aus Weihnachtskalendern stammt, soviel Benzin und Oel drin ist, dass der Atem des menschen nach reichlichem Verzehr der Schokolade leicht entzündlich werden könnte, richtig? ;)

  11. Mina sagt:

    Ein nicht gerade einfühlsames Gedicht, eher ein sehr realitätsbezogenes, das einen Blick in die wahre Winterlandschaft vermittelt ohne gleich pathetisch oder schwülstig zu werden. Als Leser kann man sich sofort mit den einzelnen Abschnitten identifizieren und findet sich selbst darin wieder. Ob als Kind mit dem Schlitten oder als Erwachsener mit dem Auto, man weiß wo man steht in der kalten weißen Jahreszeit, die mit viel Spaß aber auch Problemen erlebt werden kann.

  12. Detlef Hedderich sagt:

    Vielen Dank, Mina für deinen Kommentar. Könntest du dir vorstellen, selbst mal sowas zu verfassen und hier zu veröffentlichen?

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