sfbasar.de

Literatur-Blog

DAS 10. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 39) von Felis Breitendorf, Ottilie von Schottenburg & Conchita Mendés

 

DAS ZEHNTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 39)

von Felis Breitendorf, Ottilie von Schottenburg & Conchita Mendés

Lektorat: Detlef Hedderich/ Schlusslektorat: Günter Maria Langhaus

 

featering by

logo-top

(Zurück zu Teil 38)

* * *

Vergangenheit Teil 9

Ausschnitte eines TV-Filmes sind zu sehen:

Die Worte „Je Suis Charlie“ sind zu sehen.
Ein Reporter steht vor einem Gebäude, Krankenwagen, Polizei und weinende Menschen sind zu sehen.
Heute hat die Form des Terrors die durch muslimisch-radikale Gruppen ausgeführt werden, eine bösartige Form angenommen, die so furchtbar ist und zugleich unser aller Freiheit bedroht …

* * *

Gegenwart Teil 9

Als ich wieder zu mir komme, ist es so als wenn ich wie in einem Traum neben mir stehe. Ich schaue gebannt auf die Szenerie, die vor mir abläuft:

Am Ufer des Großen Wassers steht das Dorf der Fischer, der „Hort der Kalgonkin“. Die Kalgonkin sind die großen steinernen Säulen, aeonenalt und von unbekannter Herkunft, die das Dorf wie eine schützende Sichel vom Rest des Landes abschirmen. Auf der anderen Seite befindet sich das Meer und die Säulen reichen links und rechts vom Dorf bis ins Wasser. Die Spalten zwischen den Säulen sind so schmal, dass kein Ausgewachsener sie durchschreiten kann. Die Fischer verehren die Kalgonkin, da sie sich von Ihnen nicht nur physisch beschützt und behütet fühlen, sondern von ihnen auch die seelische Kraft erhalten, ihr Leben zu meistern. Nach jedem erfolgreichen Fang begehen die Fischer zu Ehren der Kalgonkin ein Fest. In der Nacht vor einem Fest geschieht es, dass in der Nähe des Dorfes, aber außerhalb der schützenden Säulen, ein großer schwarzer Corvidasus, ein Vogel, dem eine gewisse Verschlagenheit nachgesagt wird, auf einem Ast einschläft. Ob dieser nun etwas Böses träumt oder ob er nur friert, ist nicht sicher, jedenfalls wacht er erst mitten in der Nacht auf. Und wie er so in die Finsternis starrt und darüber nachsinnt, was ihn so plötzlich aus dem Schlaf geschreckt haben mochte, da hört er ein leises, seltsames Raunen, wie wenn im Winde die schaukelnden Äste der Boralehen Zwiesprache halten.

Die Szene wechselt und auf einmal befinde ich mich im Atrium der Null-G-Gallerie von Omega-City. Als mich das eigenartige Gefühl beschleicht, beobachtet zu werden, bestätigt sich dies, als mein implantierter Kommunikationschip piept. Ich tippe mir kurz ans rechte Ohr und vernehme die Stimme von Louis Shäffer, dem Pressesprecher der Alonis-AG: „Frau Komore, ich befinde mich zu Ihrer Rechten, an den gläsernen Aufzügen …“

Ich drehe meinen Kopf in die angegebene Richtung und sehe einen hageren Typen in einem schwarzen Colani-Anzug zu mir herüberwinken. Ich mache mich auf den Weg und seine Stimme in meinem Ohr erklärt mir derweil, dass wir uns am besten ins 0,8-G-Café im gläsernen Rondell der Stadt begeben sollten. Ich bin einverstanden.

„Ein wenig Schwerkraft“, fährt er fort, „ist sicherlich angenehmer, wenn man sich zu einem Gespräch mit Kaffee und Kuchen hinsetzen möchte. Außerdem ist man im Nullachter ungestörter, denn hier sind die Preise recht hoch, so dass nur wenige Bewohner sich das leisten möchten.“

„Ja, einen Kaffee oder einen Tee könnte ich jetzt tatsächlich gebrauchen.“

Nachdem wir Platz genommen haben, bestelle ich per Netzdrive erst einmal einen Schwarzen Tee vom Planeten mit einem Zimt-Plätzchen aus eigener Orbital-Produktion. Mein Gegenüber nimmt einen Shuffle-Cocktail mit mir unbekannten Ingredienzien.

Auf meine Frage, was er mir zur Sache mit dem zerstörten Shuttle sagen könne, antwortet er: “Frau Komore, wir von der Alonis-AG sind da völlig überfragt. Wir wissen auch nicht mehr als allgemein bekannt ist. Wenn ich ehrlich bin, finde ich es schon ein wenig befremdlich, dass die ERK eine BASE losschickt, um eine solche Nichtigkeit zu untersuchen.“

„Sie wissen doch, dass wir entweder einen Hyperraum-Jumper schicken können, der mit menschlicher Besatzung ewig unterwegs ist.  Oder eine BASE, die mittels eines künstlichen Wurms am Sprungpunkt eines jeden Sternes von BASE-Ring zu BASE-Ring springen kann. Eine BASE war in diesem Fall die Wahl, weil wir dadurch die Möglichkeit geboten bekommen, eine ganze Reihe an Aufklärungskreuzern samt Forschungspersonal und eine fast unbegrenzte Menge an Equipment zur Verfügung zu haben.“

Mit süffisantem Lächeln entgegnet Louis Shäffer: „Nicht zu vergessen, die Militärkreuzer!“

Ich grinse.

„Mit welchem Aufwand und Problemen rechnen Sie denn in diesem Fall? Und warum ist die ERK eigentlich so sehr an dieser Sache interessiert?“

„Herr Shäffer, ich kann Ihnen darüber nichts sagen. Wie Sie sich vorstellen können, habe ich meine Anweisungen.“

„Wie schade!“

Nachdem uns eine schwebende Bedienungsdrohne unsere Bestellungen serviert hat, beiße ich erst in das Zimtplätzchen, um dieses mit dem Schwarzen Tee im Mund zu vermischen. Der Tee hat einen sehr nußigen Nachgeschmack, beim Plätzchen schmecke ich neben dem Zimt-Aroma noch eine Note von Koriander und Petersilie mit. Das Ganze entwickelt sich im Mund zu einer Geschmacksexplosion und ich atme tief durch die Nase, damit ich diesen Eindruck noch ein wenig genießen kann. Schließlich lasse ich das nun weiche Gebäck und die Flüssigkeit sanft die Kehle hinab gleiten und frage:

„Was mich noch interessieren würde: Ich habe erfahren, dass die Alonis-AG neben Raum-Habitaten auch Raumschiffe herstellt und eine ziemlich umfangreiche Forschungsabteilung ihr Eigen nennen darf. Welche Ambitionen hat Ihr Unternehmen, wenn es um Sprungtechnik und Hyperraumflug geht, Herr Shäffer?“

„Ich kann Ihnen versichern, Frau Komore, dass sich diese Ambitionen ausschließlich auf den unterlichtschnellen Raumverkehr beziehen. Also darauf, was in einem Planetensystem transportiert wird. Insbesondere der Ausbeutung des umfangreichen Asteroidenfeldes jenseits der inneren Planeten gilt  dabei unser Hauptaugenmerk. Hier möchten wir Markführer werden. So wie wir das bereits im systemischen Innerverkehr sind.“

„Und was Flüge zum und vom Asteroidenfeld betrifft, ist die Plasti-Congenius-EBG noch immer ihr schärfster Konkurrent, richtig?“

„Exakt. Aber im Gegensatz zu uns scheint die Plastico, wie sie hier genannt wird, auch an überlichtschneller Raumtechnik interessiert zu sein. Vielleicht sollten Sie sich dieses Unternehmen mal zur Brust nehmen, wenn Sie Vermutungen haben, dass der Shuttleunfall irgendwie damit zu tun haben könnte.“

„Ich weiß, dass die Plastico an Überlichttechnik arbeitet“. Meine Antwort schien ihn zu verblüffen.  „Einige Bauteile der BASE-Technik wurden früher von ihr geliefert …“

„… bis die VPS und die ERK ihr nicht mehr vertrauten und diese Bauteile nun selbst herstellen, wie ich weiß.“

Ich nicke bestätigend. „Sie scheinen ja gut informiert zu sein, was die VPS und die ERK so tun?“

Er lächelt mich gelassen an: „Nicht wirklich, Frau Komore. Ich möchte mich jetzt gerne von Ihnen verabschieden. Sie können ja noch den Ausblick und den leckeren Kuchen genießen. Der Kaffee ist auch sehr gut hier; probieren Sie den braunen Asoti!“

„Einverstanden. Ich melde mich bei Ihnen, sollte ich noch Fragen haben. Wenn Ihnen noch etwas einfällt, wissen Sie, wie Sie mich erreichen.“

Er nickt, steht auf, ergreift meine hingestreckte Hand und küsst sie kurz, lächelt mich freundlich an und dreht sich um. Kurz darauf verschwindet er mit dem gläsernen Fahrstuhl.

Ein leichtes Schwindelgefühl geht einher mit dem Gefühl mit meinem Bewusstsein durch den Weltraum zu reisen. Plötzlich sehe ich eine gelbe Sonne vor mir, die von einem Planeten umkreist wird, auf dessen Oberfläche ich hernieder zu stürzen scheine …

 

Charlie Hebdo [ʃaʁli ɛbˈdo] ist eine französische Satirezeitschrift. Sie wurde zunächst von 1970 bis 1981 publiziert und erscheint seit 1992 wieder mit einer regulären, wöchentlichen Druckauflage von rund 60.000 Exemplaren in Paris. Der Name „Charlie“ stammt von der Comicfigur Charlie Brown von den „Peanuts“ und verweist auf die Ursprünge der Zeitschrift im Bereich der Comic-Magazine bzw. Präsident Charles de Gaulle,[3] „Hebdo“ ist die im Französischen geläufige Abkürzung für hebdomadaire (dt. Wochenzeitschrift, Wochenblatt).[4]

Charlie Hebdo wird in Übereinstimmung mit ihrem Selbstverständnis[5] dem politisch linken Spektrum zugeordnet.[6] Eine anfänglich linksradikale Orientierung wurde aufgegeben und man bewegte sich bei vielen Themen in die politische Mitte. Der das Profil prägende, scharfe Laizismus[7] und Antiklerikalismus wurde beibehalten.[8] Die Zeitschrift wurde unzählige Male – zumeist erfolglos – von rechtsextremen Politikern, Journalisten und religiösen Organisationen verklagt.[9]

Bei einem Terroranschlag auf das Redaktionsbüro von Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 wurden zwölf Menschen, darunter fünf prominente Karikaturisten aus dem Redaktionsteam der Zeitschrift, einschließlich des Herausgebers,[10] und somit ein Großteil der Redaktion ermordet.[11]

Die Anfänge

Ehemaliger Sitz von Charlie Hebdo an der Rue Turbigo in Paris

Die Vorgängerzeitschrift von Charlie Hebdo, das Wochenmagazin L’hebdo Hara-Kiri, ging 1969 aus dem seit 1960 monatlich erscheinenden Anarchomagazin Hara-Kiri hervor, das zeitweilig verboten war; einer der Gründer war François Cavanna. 1986 wurde das Monatsmagazin Hara-Kiri aus Mangel an Lesern eingestellt. Nachdem 1970 die parallel zu Hara-Kiri erscheinende, wöchentliche Ausgabe L’hebdo Hara-Kiri verboten wurde, gründeten die ursprünglichen Mitarbeiter von Hara-Kiri das Wochenmagazin Charlie Hebdo, dessen Name an das Monatsmagazin Charlie mensuel angelehnt war.[1][12]

Wegen fehlender Finanzierung wurde die wöchentliche Ausgabe 1981 nach dem Erscheinen der Nummer 580 eingestellt.[13]

1992 wurde die Redaktion von Charlie Hebdo von einigen ehemaligen Mitarbeitern wiederbelebt und die Satirezeitschrift nach Le Canard enchaîné bald die zweitbedeutendste in Frankreich.[14] Die linke Satirezeitung zeigte dabei zunächst ein kritisches und radikales Profil, die Auflage erreichte teilweise bis zu 90.000 Exemplare. 1995 initiierte man eine „Petition zum Verbot des Front National“, die insgesamt 150.000 Menschen unterschrieben. Im selben Jahr wurden die rechtskonservativen, katholischen Abtreibungsgegner der commandos anti-IVG („Kommandos gegen freiwilligen Schwangerschaftsabbruch“) zur Zielscheibe des ehemaligen Chefredakteurs Philippe Val. Er kündigte an, seinerseits Anti-Gott-Kommandos aufzustellen. Im Anschluss an eine Fernsehsendung, in der er dies äußerte, wurde er verprügelt.[15]

Ende der 1990er Jahre folgte ein Streit über die Ausrichtung des Magazins, der 1999 eskalierte. Anlass waren die Annäherung eines Teils der Redaktion unter Führung von Philippe Val an die französischen Grünen und deren damaligen Spitzenkandidaten für die Europawahl 1999, Daniel Cohn-Bendit, und Vals positive Haltung zum Kosovokrieg. Als Folge verließen zwei profilierte Redakteure die Zeitung, die Auflage fiel in dieser Zeit von 70.000 auf unter 60.000 Exemplare. Ein im Frühjahr von Val durchgeführter Relaunch reduzierte schließlich den Textanteil zugunsten der Zeichnungen und setzte den Weg in die politische Mitte fort.[15]

Charlie Hebdo gehörte 2006 zu den wenigen Zeitschriften, welche die Mohammed-Karikaturen aus der dänischen Jyllands-Posten nachdruckten, erweitert um eigene Karikaturen über Muslime. Das Redaktionsgebäude wurde daraufhin von der Gendarmerie bewacht. Der Dachverband französischer Muslime Conseil français du culte musulman (CFCM) reichte Klage gegen Charlie Hebdo ein. 2007 sprach das zuständige Pariser Gericht die Zeitschrift vom Vorwurf der Beleidigung frei.

Am 1. März 2006 veröffentlichte Charlie Hebdo das Manifest der 12, in dem sich zwölf überwiegend aus dem islamischen Kulturkreis stammende Intellektuelle gegen den Islamismus als neue, weltweite, totalitäre Bedrohung aussprachen. Zu den Unterzeichnern gehörte neben Ayaan Hirsi Ali, Salman Rushdie und neun weiteren Personen auch der damalige Directeur von Redaktion und Verlag Philippe Val.

2008 wurde der Zeichner und Kolumnist Maurice Albert Sinet („Siné“) entlassen. Er hatte gegen Jean Sarkozy und mittelbar auch dessen Verlobte Jessica Sebaoun polemisiert, wodurch Charlie Hebdo u.a. durch LICRA Anschuldigungen des angeblichen Antisemitismus ausgesetzt war. Sinet verweigerte daraufhin die von Philippe Val eingeforderte öffentliche Entschuldigung. Später wurden ihm wegen seiner Entlassung gerichtlich 90.000 Euro Entschädigung von Charlie Hebdo zugesprochen. Auch den Antisemitismus-Prozess gegen die LICRA gewann er.[16][17][18]

2010 gewann das Blatt einen Rechtsstreit gegen die ultrakonservative, katholische Organisation „Allgemeine Allianz gegen Rassismus und für Respekt der französischen und christlichen Identität“ (Agrif). Diese hatte geklagt, weil in einem Artikel zum Papstbesuch in Frankreich 2008 das Jesuswort „Lasset die Kinder zu mir kommen“ in einen pädophilen Kontext gerückt worden sei.[19][20] Die katholische Kirche führte insgesamt bereits 14 Prozesse gegen die Zeitung, die sie alle verlor.[21]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Hebdo

 

* * *

Vergangenheit Teil 10

Es gab einen Terroranschlag auf die Redaktion der Satire-Zeitung ´Charlie` die Satire ist eine Form der Freiheit die nicht jedem gefällt dennoch ist sie seit vielen Jahrzehnten ein Mittel um alltägliche Dinge zu hinterfragen, dazu gehören auch die verschiedenen Religionen. Die sogenannten Mohamed-Karikaturen führten dazu, dass diese Gruppen sich beleidigt fühlten und Rache übten, indem sie in das Gebäude eindrangen und zahlreiche Mitarbeiter erschossen. Dazu auch einen Großteil der Zeichner und Autoren.`

 

* * *

Gegenwart Teil 10

Während ich dem Planten immer näherkomme, erkenne ich im Orbit eine gewaltige Plattform mit einer riesigen Laserkanone, die offensichtlich ein Kommunikationsgerät ist. Mit meinem Bewusstsein dringe ich in die Station ein und schwebe über einer Anordnung von Steuerpulten, die von mehreren Personen in weißen Kitteln besetzt ist. Ein Schott öffnet sich und tatsächlich betritt ein mir wohlbekannter Mensch die Halle: Es handelt sich tatsächlich um Louis Shäffer. Zwar trägt er seine Frisur ein wenig anders und auch sein Gesicht scheint ein wenig hagerer als dieses mir in Erinnerung ist, aber seine Stimme, mit der er sich an die Mitarbeiter richtet, lässt leider keine andere Deutung zu. Hier ist der Mann, der damals nach meinem schweren Unfall an Bord eines Shuttles um B5, sang und klanglos mit einer Reihe von Firmengeheimnissen seines Arbeitsgebers wie vom Erdboden verschluckt aus dem vermeintlichen Sonnensystem verschwunden war und dem die VPS bis zum heutigen Tage nicht fassen konnte. Das Louis Shäffer hinter den verunglücktem Kommunikations-Debakel steckt, dessen Laserdaten im Palästinenser-System von der VPS-BASE aufgeschnappt wurde, passt genau zu den vermuteten Machenschaften dieses Mannes. Aber was genau dahintersteckt, dass ich offenbar von einer fremden Macht nun mit der Nase darauf gestoßen werde, das ist für mich nach wie vor ein großes Rätsel. Schließlich versinke ich mit meinem Bewusstsein wieder zurück in die Dunkelheit.

Als sich die Dunkelheit vor mir wieder etwas zu lichten anfängt, vernehme ich die Stimme des höchsten der Kalgonkin, wie dieser mit sonorer menschlicher Stimme verkündet: „Ihr Fischer und auch ihr Besucher, hört meine Worte! Die Geister und Urahnen aller Mächtigen der Verborgenen Welt hinter der Welt gewähren Euch heute ein überaus wertvolles Geschenk! Es handelt sich um ein besonderes Metall, aus dem Ihr mit etwas Geschick allerlei Nützliches fertigen könnt und das Euch auf ein höheres Daseinsniveau heben wird. Findet heraus, was Ihr damit alles verrichten könnt, doch geht sorgsam damit um und verwendet Verworfenes wieder. Denn im Lichte des Feuers könnt Ihr das Material nach Belieben formen, biegen und bearbeiten und daraus viele nützliche Dinge herstellen, die Ihr Euch bisher kaum zu träumen gewagt habt …“

Während er zu den Fischern spricht, verstärkt sich das Glitzern am Himmel, bis die Konturen einer Kette erkennbar werden, die so voller Pracht hernieder schwebt,  dass sich die Fischer verbeugen und Ihre Köpfe gen Boden senken. Der Größte der Kalgonkin fügt hinzu: „Behandelt das Material sparsam! Legt einige Glieder ins Feuer und trennt es vom Rest! Bestimmt einen der Euren, der die restliche Kette verwahrt und verwendet immer nur so viel davon, wie Ihr benötigt!“ Bei diesen Worten ist die Kette schon so tief gesunken, dass einige Männer die Arme danach ausstrecken, um das neue Material in Empfang zu nehmen.

Kurz bevor die Fischer die Kette ergreifen können, fliegt ein riesiger schwarze Corvidasus heran und schnappt sich mit Schnabel und Krallen die Kette und flattert damit fort in Richtung Meer. Die Münder der staunenden Fischer stehen weit geöffnet und auch die Kalgonkin schweigen, doch die unsichtbaren Geister lassen sich das von ihnen gegebene Geschenk nicht so einfach von diesem unverschämten Vogel fortstehlen. Auch wenn es ein riesiges Exemplar seiner Gattung ist, so gelingt es ihm nicht, die schwere Kette weiter über das Wasser zu transportieren. Das Metall ist von zu hohem Gewicht und drückt den Corvidasus hinunter, so dass ihm im Angesicht seines Todes nichts anderes übrig bleibt, als die Last fallen zu lassen.

Mit einem Platschen trifft die Kette auf das Wasser und geht sofort unter…

 

Mohammed-Karikaturen 2012 und 2013

Am 19. September 2012 veröffentlichte Charlie Hebdo neue Mohammed-Karikaturen. Die Karikaturen erschienen zu einem Zeitpunkt, als die Stimmung in muslimischen Ländern aufgeheizt war. Im Internet kursierende Ausschnitte aus dem islamfeindlichen Film Innocence of Muslims hatten in den Tagen zuvor wütende und blutige Proteste in den islamischen Ländern Libyen, Tunesien, Sudan und dem Jemen sowie auch in Frankreich ausgelöst, begleitet von einem bewaffneten Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi (Libyen) am 11. September 2012. Bei den Protesten und dem Angriff wurden mindestens 15 Menschen getötet, darunter der US-Botschafter in Libyen, J. Christopher Stevens, und drei weitere Mitarbeiter der Botschaft.

Das Magazin verteidigte die Veröffentlichung der Karikaturen am Tag zuvor und verwies auf die Rede– und Pressefreiheit. Der Chefredakteur Stéphane Charbonnier sagte, sie seien nicht provozierender als gewöhnlich, und betonte, dass in einer Demokratie auch Satire über Religionen möglich sein müsse. Der Radiosender France Inter zitierte Charbonnier: „Wir veröffentlichen Karikaturen über jeden und alles jede Woche. Wenn es aber um den Propheten geht, wird es Provokation genannt. Erst darf man nicht Mohammed zeichnen, dann nicht mehr einen radikalen Muslim, und jedes Mal wird es heißen: Das ist eine Provokation für einen Muslim. Ist die Pressefreiheit eine Provokation? Ich rufe strenggläubige Muslime ebenso wenig auf, ‚Charlie Hebdo‘ zu lesen, wie ich in eine Moschee gehe, um einen Diskurs anzuhören, der meinen Überzeugungen widerspricht. Wir halten uns an die Gesetze der Republik und des Rechtsstaats.“[32][33] Die Zeichnungen würden nur diejenigen schockieren, die schockiert sein wollen.

Die Polizei ergriff Maßnahmen zum Schutz der Redaktionsräume. Wegen befürchteter terroristischer Ausschreitungen durch islamistische Radikale beschloss die französische Regierung, etwa 20 französische Einrichtungen (Konsulate, Kulturcenter, internationale Schulen und einige Botschaften) zu schließen.[34] Die französische Regierung kritisierte Charlie Hebdo für den Zeitpunkt der Veröffentlichung der Karikaturen. Die Opposition forderte jedoch mehrheitlich, sich nicht von Drohungen einschüchtern zu lassen und erpressbar zu machen. So verlangte z. B. der ehemalige französische Premierminister François Fillon, man dürfe in diesem Feld nicht nachgeben.[33]

In Deutschland forderten zugleich Vertreter der CSU, darunter Johannes Singhammer und Horst Seehofer, die Verschärfung des §166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen);[35] die Forderung wurde vom Bamberger Erzbischof Ludwig Schick unterstützt, von muslimischen Verbänden, der evangelischen Kirche und Bundeskanzlerin Angela Merkel hingegen abgelehnt.[35][36][37]

Am 2. Januar 2013 veröffentlichte Charlie Hebdo eine Comic-Biographie von Mohammed (La Vie De Mahomet).[38] Die iranische Regierung protestierte dagegen und nannte die Veröffentlichung im Voraus eine „religiöse Beleidigung“[39] beziehungsweise nach dem Erscheinen „Teil einer zionistischen Islamophobie-Kampagne“.[40] Anfang März 2013 wurde Charbonnier als eine von zehn Persönlichkeiten „tot oder lebendig wegen Verbrechen gegen den Islam“ in dem dem Al-Qaida-Zweig AQAP zugeschriebenen Magazin Inspire „zur Fahndung“ ausgeschrieben unter den Slogans „Eine Kugel am Tag schützt vor Ungläubigen“ und „Verteidigt den Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm“.[41]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Hebdo

 

* * *

Vergangenheit Teil 11

Zeitungsausschnitte zeigen wie sehr dieser neue Akt des Terrors die Menschen zwar erschreckt, aber wie diese sich gegen die Terroristen wehren. Eine Demo ist zu sehen. Menschen schwingen Plakate auf denen stehen Worte wie: ´Das Wort ist stärker als das Schwert, ` ´Du hast deine Meinung, ich habe meine Meinung, aber ich werde das Recht, das du deine Meinung frei sagen darfst, immer verteidigen. `

Ein hoher Politiker der aus dem moslemischen Rat stammt, wie an Untertiteln zu sehen ist, sagt: ´Diese Terroristen verunglimpfen den Koran. Sie verdrehen die Worte solange, bis sie selbst davon überzeugt sind, das sie sich im Recht befinden. Wir, die moslemischen Menschen in diesem Land, verurteilen diese Verbrechen aufs schärfste und distanzieren uns nachdrücklich von diesen Gräueltaten, die diese verbrecherischen Terroristen begehen, den nichts anderes sind sie, mit unserem Glauben hat dies rein gar  nichts zu tun. Unsere Gebete und Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer dieser perfiden und ehrlosen, feigen Tat.

* * *

Gegenwart Teil 11

Wieder zu Bewusstsein gekommen, befinde ich mich in einer großen Halle. Ich bin an eine Art Gitter festgemacht. Vor mir auf dem Boden liegt ein organisch aussehendes Gebilde auf dessen Oberfläche sich einige Vertiefungen befinden; außerdem wohl so etwas wie ein organisches Display, welches aber desaktiviert scheint. In meinem Kopf vernehme ich zwei Präsenzen: eine davon ist die meines Puma-Androiden, der aber außer einem kurzen Bestätigungs-Piep, um mir seine Anwesenheit zu verraten,  keine Anstalten macht, mich anzusprechen, da er wohl auch die andere Präsenz wahr zu nehmen in der Lage ist und darauf wartet, dass diese sich zu erkennen gibt. Das tut sie dann tatsächlich auch, indem sich in meinem Kopf die Worte: Hallo Menschenfrau! formen.

Ich antworte spontan mit: „Hallo?

Ich möchte sie nicht erschrecken, aber könnte ich ihre Umklammerung an dem Gitter hinter Ihnen lösen, ohne dass Sie das in die Flucht treibt? 

Mir dessen Gewahr werdend, dass ich ja noch immer in meinem Raumanzug stecke und mir die Displays meines Helmes zeigen, dass offenbar nur wenige Minuten vergangen sind, seit dem ich versucht habe, ein Stück in den Gang, aus dem ich gekommen bin, zurück zu teleportieren, bemerke ich, dass ich mich noch immer nicht bewegen kann und antworte mit der Gegenfrage: „Ist es mir dann auch wieder möglich, mich zu bewegen?“

Wenn Sie mir versichern, nicht sofort die Flucht zu ergreifen, werde ich dafür sorgen.

„Ich bin einverstanden und erwarte jetzt eine Erklärung!“

Wenn ich daran erinnern darf, dass Sie hier unrechtmäßig eingedrungen sind …

„Das stimmt, aber damit war keine böse Absicht verbunden. Ich war lediglich auf der Suche nach anderen Menschen. Dass sich hier fremde Lebensformen niedergelassen haben, war mir nicht bekannt.“

Das haben wir alles schon aus Ihren Gedanken entnommen, und ihnen wurde bereits gezeigt, wo sich die von Ihnen derzeit am meisten gesuchte Person im Moment befindet.

„Vielen Dank noch mal für diese Unterstützung. Wir Menschen sind es jedoch nicht gewohnt, dass man sich unserer Gedanken und Erinnerungen bemächtigt.“

Wenn Sie das etwas befremdet hat, muss ich Ihnen sagen, dass dies die einzige Art ist, zu der wir fähig sind, um zu kommunizieren.

„Wie soll es jetzt weitergehen?“

Zuerst einmal gebe ich Ihnen ihre Bewegungsfreiheit zurück.

Ich spüre plötzlich wieder meinen Körper samt Extremitäten.

Wie sie sicher bereits bemerkt haben, befindet sich vor Ihnen auf dem Boden ein Objekt. Dabei handelt es sich um ein Material umschließendes Steuergerät für Hyperraumflüge und Sprünge. Dieses Steuergerät umschließt ein Stück des Metalls, ähnlich dem, dass der von Ihnen gesuchte Mensch Louis Shäffer damals bei ihrem Unfall auf B5 gestohlen hat. Man hat sie damals auf ganzer Linie belogen, denn der Arbeitgeber von Louis Shäffer hatte bereits eine Methode gefunden, das Metall mit einer bestimmten Nanotec-Farbe zu besprühen und anschließend bis fast zum absoluten Nullpunkt mit einem speziellen Gasgemisch herunterzukühlen. Dadurch ist es möglich,  das Metall außerhalb des Planeten B5 zu schaffen. Man darf dabei aber nicht das Herunterkühlen vernachlässigen, sonst verschwindet das Metall in den Subraum. Ihre Arbeitgeber haben diese speziellen Mischungsverhältnisse für die Farbe und das Gas noch nicht wirklich gefunden, sind nicht mal nahe. Louis Shäffers damaligen Arbeitgeber war es nur deshalb möglich, weil dieser lange vor ihrem Erscheinen auf dem Planeten, überlieferte Informationen in den Überresten der Ureinwohner gefunden hatte, die sie auf die richtige Spur brachte. Louis Shäffer hat diese Firmengeheimnisse und eine kleinere Menge des Metalls damals entwendet, was ihm nur möglich war, weil ihr Shuttle-Unfall für genügend Ablenkung sorgte, so das er unbemerkt verschwinden konnte. Wir selbst sind nun die Nachkommen von Wesen, die vor sehr langer Zeit mit den Ureinwohnern von B5 Kontakt hatten, die dieses Metalle benutzt haben. Leider können wir Ihnen nicht sagen, was aus ihnen geworden ist, denn nach einigen Jahrzehnten nach dem Kontakt mit uns verschwanden sie urplötzlich aus unserem Umfeld und unserer Nähe. Wir selbst sind die Nachkommen von raumfahrenden Kopffüßlern, ähnlich der Ihnen bekannten Tintenfische von der Erde und benutzen die Metalle noch immer in einigen unserer kleineren Raumschiffe. Aus diesem Grund haben wir eine Expedition losgeschickt, die von Ihrem Planeten B5 weitere Metalle bergen sollte. Da uns die Ureinwohner nur eine ungefähre Ortsangabe ihres Systems gegeben haben, haben wir lange nach diesem gesucht. Und ihn irgendwann auch gefunden. Wir haben uns mit einem Vorrat des Metalls bestückt und uns hier als ständiger Außenposten in diesem System niedergelassen; sozusagen als Brückenkopf in unseren Teil der Galaxie, der sich im östlichen Bereich in einem der Seitenarme befindet, in dem es bislang keine Menschensiedlungen gibt. Durch reinen Zufall sind wir auf die Kommunikationsversuche des Menschen Louis Shäffer aufmerksam geworden und haben uns nun näher mit ihm und der Menschheit befasst, Informationen gesammelt und eine Möglichkeit gesucht, genau mit ihnen als Person Kontakt aufzunehmen, ohne dass gleich die gesamte Menschheit von uns weiß. Aus diesem Grund sind wir bereit, ihnen die Anwendungsdaten ihres Menschen Louis Shäffer zu übergeben, mehr noch: ein Funktionierendes Steuergerät für das Metall von B5. Dafür erwarten wir ihr Stillschweigen über unsere Anwesenheit hier in diesem Teil der Galaxie. Kommen wir ins Geschäft? – Wie man bei Ihnen so schön sagt. 

 

Mit dem Begriff islamistischer Terrorismus (seltener auch islamischer Terrorismus) wird Terrorismus bezeichnet, der durch extremen religiösen Fanatismus vor dem Hintergrund islamistischer Ideologie motiviert ist. Islamistische Terroristen berufen sich zur Rechtfertigung ihrer Aktionen auf die Grundlagen des Islam, den Koran und die Sunna, wobei diese dem Zweck entsprechend interpretiert werden.

Islamistische Terroristen haben im 21. Jahrhundert weltweit eine Serie schwerer Anschläge verübt, darunter die größten Anschläge in der Geschichte der Vereinigten Staaten[1] und einiger europäischer Länder.[2][3][4]

Ideologie

Zentral in der Ideologie islamistisch-terroristischer Gruppierungen und Organisationen ist die kompromisslos kriegerische Interpretation des Begriffs Dschihad, der als islamisch legitimierter militärischer Kampf zur Ausweitung und Verteidigung des Gebiets des Islam (Dar al-Islam) verstanden wird. Ein wichtiges Denkmuster ist dabei die Einteilung der Welt in den Dar al-Islam und den Dār al-Harb. Diese zwei Begriffe finden sich jedoch weder im Koran noch in den Hadithen. Hinzu kommt nach der Lehre Ibn Taimiyas der Kampf gegen Herrscher, die als vom Islam abgefallen gelten, weil sie die Scharia nicht anwenden. Wichtige Ideologen waren dabei Muhammad ibn Abd al-Wahhab, Sayyid Qutb und Abdallah Azzam.

Der Islamwissenschaftler Guido Steinberg untersucht in seinem Buch Der nahe und der ferne Feind – Das Netzwerk des islamistischen Terrorismus die Dynamik zwischen diesen beiden Formen des islamistischen Terrorismus, wobei der „nahe Feind“ aus der Sicht der Terroristen die Herrscher muslimischer Staaten sind, der „ferne Feind“ vor allem die Vereinigten Staaten und Israel, die manchmal als der „große Satan“ und der „kleine Satan“ bezeichnet werden. Nach Steinberg ist der internationale islamistische Terrorismus ohne diese Dynamik kaum zu verstehen. Danach entstanden in einzelnen muslimischen Ländern Terrororganisationen, die zuerst die eigene Regierung stürzen wollten. Da dies nicht möglich war, fanden die religiösen Freiheitskämpfer nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan ein neues Betätigungsfeld in Afghanistan, wo sie mit Unterstützung ihrer Heimatländer und auch der USA in den 1980er Jahren die Sowjetunion bekämpften. Erst nach dem Rückzug der Sowjetunion aus Afghanistan, der als Sieg der Muslime verstanden wurde, begannen die einzelnen Gruppen den Kampf gegen den „fernen Feind“ zu organisieren. Eine zentrale Figur war dabei Osama bin Laden und seine Organisation Al-Qaida.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Islamistischer_Terrorismus

* * *

Vergangenheit Teil 12

Leider bildete sich durch die Ereignisse auch eine Bewegung die sich PEGIDA nannte. Sie nutzte die Angst der Menschen vor den Terroristen ebenso dazu ihre Angst und Wut zu schüren. Sie warnten vor einer Islamisierung des Landes, ja ganz Europas.

Es zeigte sich das noch viel Arbeit bevorstand um den Frieden zu erhalten. Es gab auch Neo-Nazis die ihrerseits Moscheen, Flüchtlingsheime und jüdische Einrichtungen mit Attentaten überzogen und sich ebenso rechtfertigten wie die moslemischen Terroristen.

Doch eins zeigte sich ganz deutlich, die Menschen gingen aufeinander zu, sie begannen damit auf ihre Nachbarn zuzugehen. Alle friedliebenden Menschen merkten recht schnell das die Angst vor dem Unbekannten sich bisweilen zu radikalen Auswüchsen.

Ein Leserbrief, von einer unbekannten Verfasserin brachte diese Tatsachen auf den Punkt. Sie schrieb: „Isolation ist der erste Weg sich zu entfremden, man muss sich kennenlernen um sich gegenseitig zu respektieren.“

* * *

Gegenwart Teil 12

Nachdem ich alle Informationen der Stimme in meinem Kopf verdaut hatte, ging die Sache recht schnell über die Bühne: Die fremde Macht instruierte mich darüber wie ich die Steuereinheit zu meinen Füssen verwenden könne. Das Besondere daran ist, die Tatsache, dass die Steuereinheit die das B5-Metall umschließt nur in Verbindung mit einem starken und verlässlichen Dauerenergielieferanten funktioniert. Mit anderen Worten: den vollen Umfang des Steuergerätes nutzen zu können ist auf Seiten der Menschen und seiner Verbündeten nur von einer einzigen Person überhaupt handhabbar, nämlich: von mir! Natürlich klammern wir hier einmal den Erschaffer meines Puma-Androiden und all seine Produkten aus. Das weiß niemand mit Bestimmtheit, was PanPan-Isote noch so alles möglich wäre.

Lange Rede, kurzer Sinn: nur mein ARTEFAKT ermöglicht es mir und damit uns Menschen und ihren Verbündeten mit diesem Steuergerät den Hyperraum zu bereisen, in welcher Form auch immer. Was sich mir noch zeigen soll, denn das Steuergerät wird über eine Verbindung mit meinem künstlichen Arm und damit mit dem ARTEFAKT verbunden. Es fungiert von da an als Zellenaufbaugenerator in Verbindung mit dem Steuergerät und dem umschlossenen B5-Metall. Das ARTEFAKT liefert die nötige Energie, das Steuergerät wandelt diese Formenergie um und mittels des umschlossenen B5-Metalls ist dieses Gebilde, das vom Steuergerät eine vorprogrammierte Form erhält, nun in der Lage den Subraum zu durchreisen. Die Größe des vom Steuergerät produzierten Gebildes ist dabei abhängig wie viel Energie ihm zugeliefert wird und wie groß, bzw. Massereich das umschlossene B-Metall ist. Alles, was sich innerhalb dieses künstlichen Gebildes im Schiff befindet, wird aus diesen Energiezellen projiziert und verschwindet, sobald man das Steuergerät herunterfährt. Was Nahrung und Flüssigkeiten angeht, muss sich der Pilot selbst darum kümmern und hat nur das zur Verfügung, was er selbst am Körper mit sich trägt. Das Selbe gilt für sämtliche weitere etwaiige Passagiere an Bord. Damit man das Steuergerät bequem am Körper auf dem Rücken, Rucksack oder Hardbag mit sich herumtragen kann, besitzt dieses etwa die Größe eines Laptops. Damit ist auch die Größe und Tragkraft des projizierten Schiffes vorgegeben, das dann etwa für sechs Personen ausgelegt ist. Das ganze Schiff hat damit etwa die Größe einer Raumjacht, ausgelegt für diese Personenzahl. Die Reichweite des Schiffs ist abhängig von seinen Energiereserven und wie schnell diese dem Steuergerät zur Verfügung gestellt werden. Was das genau heißt, muss in Bezug auf das ARTEFAKT noch näher eruiert werden.

Da man mir freien Abzug versprochen hat, nehme ich das Stergerät an mich, befestige es an meinen Rückentornister meines leichten Raumanzugs und teleportiere mit hinaus aus dem Miniplanetoiden. Nach kurzer Absprache mit dem Führer der Formwandler übergebe ich ihm die Koordinaten von Louis Shäffers Versteck und teleportiere wieder ins Freie. Hier greife ich nach dem Steuergerät und stöpsele es an meinen Arm ein, nachdem ich meine Sub-KI darin instruiert habe, was nun geschehen wird. Als ich das Steuergerät einschalte bauen sich um mich herum die Energiezellen des Schiffes in Form von leuchtenden Umrissen auf.  Das Steuergerät begünstigt eine intuitive Bedienung. Alles geschieht völlig lautlos. Lediglich die Stimme meines Pumaandroiden, der sich darüber informiert ob es mir gut ginge und die Stimme im Kommimplantat des Gestaltwandlers, der mir mitteilt, nun die von mir bekommenen Daten des Verstecks von Louis Shäffer anzusteuern, die sich in etwa in 12 Lichtjahren Entfernung befinden. Ich tue es ihm gleich und gebe diese Daten in das Steuergerät ein. Sofort verändern sich die Umrisse des Schiffes und aus den leuchtenden Linien werden Feste Eckpunkte. Noch immer sind die Zwischenräume durchsichtig und probeweise stelle ich dieses auf Undurchsichtigkeit. Nachdem ich diese Einstellung wieder zurückgenommen habe und mit einem virtuellen Schieberegler das Schiff in Bewegung setzte, bereue ich es, die Undurchsichtigkeit der Wände wieder abgeschaltet habe. Fast wäre ich nach hinten gekippt als mich ein Gefühl eines Sturzes aus großer Höhe bemächtigt. Ich wähle die nun blinkende Funktion eines ergonomischen Sitzes, die sich mir oberhalb des Steuergerätes auf einem weiteren virtuellen Display angeboten wird und setzte mich vorsichtig hin. Noch immer trage ich meinen leichten Raumanzug und atme mit geschlossenem Helm den Sauerstoff aus meinem Tornister.  Ich konzentriere mich auf das was mir die freie Sich in den Weltraum zu bieten hat. Die Sterne jagen immer schneller auf mich zu und gleiten dann in weiter Entfernung an den Seiten vorbei.  Ich weiß, dass sie das nicht wirklich tun, sondern das Schiff diese Ansicht erzeugt um seinen Piloten nicht vollends zu verwirren. Schließlich werden aus den Sternen lange Strich und ich bin nun soeben in Subraum eingetreten. Vor mir sehe ich ein Gewirr aus fluoreszierenden Lichtern, die eine fast hypnotische Wirkung haben. Nach einer ganzen Weile passiert das Ganze in umgekehrter Reihenfolge, bis mein Schiff sich auf die von mir im Geiste bereits besuchte Sonne auf mich zukommt und immer größer zu werden scheint, schließlich reduziert sich die vermeintliche Geschwindigkeit bis der von mir ebenfalls im Geiste bereister Planet vor mir auftaucht. Nun reduziert das Schiff immer stärker ohne dass ich etwas von diesen Kräften körperlich wahrnehmen kann. Wie das Schiff diese Beschleunigungs- und Verzögerungskräfte neutralisiert ist mir völlig schleierhaft. Schließlich befinde ich mich im Orbit des vermeintlichen Planeten und kann auch schon die Arche des Gestaltwandlers erblicken, die bereits auf mich zu warten scheint.

 

Fremdenfeindlichkeit, gelegentlich auch Xenophobie (gr. ξενοφοβία „Fremdenangst“, von ξένος xénos „Fremder“ und φοβία phobía „Angst“, „Furcht“), bezeichnet eine ablehnende, ausgrenzende oder feindliche Haltung gegenüber Personen oder Gruppen (siehe auch Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit), die als andersartig gesehen werden. Dabei kann die Ablehnung mit echten, vermeintlichen oder angeblichen sozialen, religiösen, ökonomischen, kulturellen oder ethnischen Unterschieden begründet werden. Weil Fremdenfeindlichkeit damit auch auf Gruppen abzielt, die nicht klassisch mit dem Begriff „Ausländer“ bezeichnet werden, hat das Wort den Begriff Ausländerfeindlichkeit zunehmend abgelöst.[1]

Sozialpsychologisch gesehen wird mit der Feindseligkeit gegenüber „Fremden“ ein negativ konnotiertesFremdbild geschaffen, um ein überlegenes Selbstbild zu erzeugen. An den Prozessen der Konstruktion von Bildern über vermeintlich „Fremde“ oder „Andere“ sind wissenschaftliche, mediale, politische und andere Akteure der Gesellschaft beteiligt.[2] Der Begriff wird in der Rassismusforschung dort vermieden, wo er die Prozesse der Stigmatisierung durch Psychologisierung und Biologisierung übersieht und eine quasi kausale naturgegebene Erklärung für Gewalt und Ausgrenzung nahelegt.[3]

Der Begriff der Fremdenfeindlichkeit überlappt mit dem des Rassismus und lässt sich oft nur ungenau von diesem unterscheiden. Während Teile der Sozialwissenschaft einen Unterschied zwischen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sehen, lehnen andere den Begriff als unwissenschaftlich ab und sehen in ihm einen bloßen Euphemismus für rassistische Haltungen und Taten.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fremdenfeindlichkeit

Copyright © 2017 by Felis Breitendorf, Ottilie von Schottenburg & Conchita Mendés

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/ 

und: weitere Grafiken im Text von:

WhiskeySierra Grafics

Bildrechte: Die Raumfahrerin” (Raumfahrerin 22,5mm hoch.jpg) © 2013 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

(Zur Fortsetzung)

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Summe über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

BUCHTIPP DER REDAKTION:

Schatz, ich geh zu Charlie! (Gebunden)
Erinnerung an das Attentat auf Charlie Hebdo
von Wolinski, Maryse

Verlag: Residenz Verlag
Medium: Buch
Seiten: 137
Format: Gebunden
Sprache: Deutsch
Erschienen: Januar 2017
Maße: 212 x 134 mm
Gewicht: 300 g
ISBN-10: 3701716781
ISBN-13: 9783701716784

Beschreibung
„Schatz, ich geh zu Charlie!“ Mit diesen Worten verabschiedet sich Georges Wolinski, Comiczeichner und Starkarikaturist der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, wie jeden Morgen von seiner Frau Maryse. Ein ganz alltäglicher Satz, und doch sollte er der letzte einer 47 Jahre dauernden, glücklichen Ehe sein. Als Maryse einige Stunden später an diesem 7.Januar 2015 ihr Handy einschaltet, hat eines der furchtbarsten Attentate des islamistischen Terrors bereits stattgefunden, zwölf Personen sind ermordet worden, Georges ist tot, mitten in Paris herrscht Krieg.

Autorin
Die Journalistin Maryse Wolinski lässt sich nicht zum Schweigen bringen: Voller Zorn, Trauer und Fassungslosigkeit schreibt sie ein erschütterndes, zärtliches und doch kämpferisches Erinnerungsbuch. Sie rekonstruiert die Ereignisse des 7. Jänner, befragt Zeugen, spricht mit den Familien, Sie klagt an: den Staat, die Polizei, die die Redaktion nicht ausreichend beschützt haben, und die islamischen Terroristen, die die Freiheit des Worts mit einem Blutbad beantwortet haben. Und sie erinnert sich: an fünf Jahrzehnte Heiterkeit, Begehren, politisches Engagement und gemeinsames Leben.

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln die in Neuauflage erscheinen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sfbasar.de © 2016 Frontier Theme