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MÈNAGE À CINQUIÈME (Teil 5) – Erotische Geschichte in fünf Teilen von Günter Maria Langhaus

MÈNAGE À CINQUIÈME (Teil 5)

Erotische Geschichte in fünf Teilen

von

Günter Maria Langhaus

(Zurück zum 4. Teil)
Peter prustete laut los: „Ehrenwerte Damen! Dass ich nicht lache!“

„Also: Das macht man nicht mit ehrenwerten Damen“, fuhr Lena unbeirrt fort, „und um diesen Frevel zu kompensieren ist es doch nur recht und billig die Vorstellung um eine Szene zu ergänzen. Und da unsere Ehrenwertigkeit angezweifelt wurde muss eine kleine Bestrafung eingebaut werden.“

Sie stand auf und begann in der Küche hin und her zu laufen. „Ergo, ich fasse zusammen“, dozierte sie, „Gerd treibt es mit Peter oral. Gerd schluckt. Anschließend treibt Peter es mit Gerd anal.“ In der Mitte des Raumes blieb sie stehen und schaute sich Zustimmung erwartend in der Runde um. Manuela und Pia nickten amüsiert, aber bevor sie etwas sagen konnten schimpfte Peter los:

„Lena, du oberschlaue Hexe, die immer cool ist und allen Situationen gewachsen: Stell dir doch mal vor, ich würde von dir verlangen, dass du Manuela oral befriedigen sollst; das Aroma musst du dann runterschlucken. Was würdest du dann sagen?“

„Wenn du bei Nichtbefolgung mit Sexentzug drohst sagt sie sicherlich nichts“, mischte Gerd sich frustriert ein.

Aller Augen waren jetzt auf Lena gerichtet, die immer noch mitten in der Küche stand. Sie hatte ja wirklich eine intellektuelle, manchmal überhebliche Art; selbstsicher und scheinbar nicht zu irritieren. Die anderen konnten sich nicht erinnern, dass Lena, wenn sie denn mal an ihren gemeinsamen erotischen Aktivitäten teilnahm, jemals lesbische Neigungen gezeigt hätte. Natürlich, wenn man zu mehreren Sex hat ergeben sich zwischen allen Beteiligten mal Berührungen. Aber dass sie jemals die Brüste von Pia oder Manuela bewusst angefasst hätte oder gar zwischen ihre Beine, daran konnte sich keiner erinnern. Und ihren Mund setzte sie ausschließlich bei den Männern ein. Was würde diese so eindeutig heterosexuell gepolte Frau nun antworten ohne unglaubwürdig zu werden?

Nichts. In Peters Gesicht machte sich schon ein triumphierendes Grinsen breit. Lenas Mundwinkel zuckten, nervös?

Eher nicht. Ohne ein Wort zu sagen ging sie auf Manuela zu, mit dem Zeigefinger stupste sie gegen deren Bauch und schob sie sanft zum Stuhl, sie setzte sich. Die Frauen sahen sich an, wieder zuckte Lenas Mundwinkel. Dann legte sie ihre Hände auf Manuelas Schenkel, mit leichtem Druck spreizte sie deren Beine, langsam kniete sie nieder dazwischen, mit spitzer Zunge begann sie nun mit dem Vergnügen. Irritiert schaute Manuela auf sie herab, dann in die Runde, schweigend beobachteten die andren was hier geschah. Lena nahm jetzt etwas Abstand, dann liebkoste sie mit der Zunge erneut Manuelas Intimbereich. Diese atmete tief, wie erregend! Sie spürte wie ihr Innerstes zuckte. Sie spürte Lenas Zunge, die immer tiefer in sie eindrang, die sie kitzelte, die ihre Lust immer weiter steigerte. Wie geschickt sie sich anstellte wo sie doch keinerlei Erfahrung im Sex mit Frauen hatte! Sanft umkreiste sie die kleine Perle ohne sie direkt zu berühren, dann, unvorbereitet, ein heftiger Anstupser, der Manuela einen kurzen Schrei entlockte, ihr Becken zucken ließ. Lena machte eine kurze Pause, wartete bis die Welle der Erregung abgeebbt war, jetzt liebkoste sie Manuelas mit ihren Lippen auf, massierte ihren Intimbereich, drückte ihn, zog ihn in die Länge bis alles entglitt. Dann wieder bohrte sie ihre Zunge tief hinein. Diese starrte die anderen an mit offenem Mund, keuchend, schweigend beobachteten sie ihre Lust, ihren nackten bebenden Leib,  mit beiden Händen krallte sie sich fest an der Sitzfläche des Stuhls. Jetzt presste Lena ihren Mund zwischen ihre Beine, schleckte mit der Zunge, saugte sie aus! Lena hielt inne, hob den Kopf, demonstrativ schluckte sie ab. Triumphierendes Grinsen, dann widmete sie sich wieder Manuela, rieb jetzt ihr Gesicht, die Nase, das Kinn, Stirn, Augen, Wangen, sie hob den Kopf erneut, Glanz auf ihrer Haut. Dann nahm sie ihre Finger, Manuela stöhnte hemmungslos, ihr Becken zuckte, schutzlos den Blicken der anderen ausgeliefert. So hatte noch niemand  ihre Lust demonstriert, ihren Orgasmus, den sie nicht mehr lange würde verhindern können. Lena zog die Finger raus, wartete, quälend lange.

„Mach weitert!“ keuchte Manuela, „nicht aufhören, bitte!“

Lena grinste, fast sadistisch betrachtet sie die erregte FRau vor ihren Augen, ließ sie zappeln.

„Bitte! Mach weiter!“

Lena knetete Manuelas Schenkel: „Womit soll ich weiter machen? Sag es mir!“

„Mit der Zunge, tu es!

Wieder zuckte ein sadistisches Grinsen über Lenas Gesicht, sie ließ sie zappel, machte nichts.

Verzweifelt schaute Manuela in die Runde, dann runter zu Lena, in ihr grinsendes Gesicht.

„Mach jetzt endlich, du Miststück! Los jetzt!“

Mit beiden Händen packte sie Lenas Kopf und stieß ihn in ihren Unterleib, diese versuchte sich zu befreien, aber es war zu spät. In wilden Zuckungen ergab sich Manuele ihrer Lust, keuchte, schrie, eine Welle der Lust jagte die nächste bis sie endlich erschlafft auf dem Stuhl zurück fiel, den Kopf nach hinten ließ sie ihre Arme schlaff herabhängen, leise Nachwehen ließen ihre vorgestreckten Möpse erzittern.

Lena erhob sich, sah einen nach dem anderen ins Gesicht, Schweigen, das hätten sie ihr nicht zugetraut. Wieder das spöttische Grinsen, mit den Augen fixierte nun sie Pia, die immer noch starr und reglos auf der Herdplatte saß, die Beute ergab sich dem Angriff der Raubkatze! Mit langsamen Schritten näherte Lena sich dem Opfer, sanft aber bestimmt öffnete sie Pias Beine, kniete sich nieder und versenkte ihre Lippen: Das Spiel begann von Neuem, heftiger, gnadenloser, die Katze hatte Blut geleckt, mit lange Pausen quälte sie ihr Opfer, richtete sich auf, ließ ihre Augen über das nackte Fleisch gleiten, fixierte die Brüste, kniff hinein bis Pia schrie. Pia presste ihr Becken dem fordernden Maul entgegen, rutschte mit dem Hintern von der Herdplatte, ihre Beine zitterten, sie taumelte zu Boden, wälzte sich in ihrer Lust als Lena sie gnadenlos mit den Zehen bearbeitete, dann mit dem Fuß ihre Brüste presste, sie grapschte den Dildo, der immer noch auf dem Tisch lag, hockte sich rittlings über Pias Brust und benutzte das Teil mit heftigem Stoß. Gellender Schrei! Pia versuchte sich aufzubäumen aber Lena drückte sie nieder auf den Boden, Schenkel wie ein Schraubstock raubten ihr die Luft, gnadenlos erdolchte das Raubtier die Beute bis diese sich willenlos ihrer Lust ergab.

So hatten sie Lena noch nie gesehen! Das war mehr als ein Akt unter Frauen, das war eine Demonstration der Macht, der schamlos zur Schau gestellten Überlegenheit!

Lena stand auf, mit einem Hauch von Spott blickte sie nieder auf ihr Opfer, gleich wird sie die unten liegende Pia anspucken – sie verkniff es sich. Breitbeinig stand sie über deren Brust, in der Pose der Siegerin genoss sie ihren erregten Zustand.

Langsam wandte sie ihren Blick zu den Jungs: „Los! Ausziehen!“

„Äh – Lena …“ Gerd hob den Zeigefinger um klar zu machen, dass er etwas Wichtiges zu sagen hätte..

„Ausziehen!“

„Lena“, sprang Peter ihm bei, „nun reg dich wieder ab…“

Langsam und ganz ruhig kam sie auf die beiden zu, sie rührten sich nicht, starrten sie an, immer näher, ihre Möpse berührten Gerds Brust, mit einer plötzlichen Bewegung packte sie seinen Kragen und riss ihm das Hemd vom Leib, mit wirrem, lüsternen Blick stierte sie ihn an

„Ähh! Spinnst du?!“

Mit der Linken langte sie mit festem Griff zwischen seine Beine, er schrie auf, krümmte sich im Schmerz, mit der Rechten öffnete sie seinen Gürtel und zerrte ihm die Hose vom Hintern, dann packte sie wieder seine Hoden, brutal zog sie diese nach unten:
„Los! Auf die Knie!“

„Ja! Ja! Ist ja schon gut“ stammelte Gerd und kniete sich nieder. Lena drückte seinen Kopf nach unten und schwang ihr Bein über seinen Hals, quetschte ihn zwischen ihren Schenkeln.

„Los! In den Mund!“ kommandierte sie zu Peter.

„Lena! Du spinnst! Du bist ja total abgedreht! Lass ihn los!“

Aber sie erhöhte den Druck, Blut staute sich in Gerds Gesicht, sein Kopf knallrot, er ruderte mit den Armen in der Luft, begann zu röcheln…

„Los! Tu es!“

Hilfesuchend blickte Peter zu Manuela und Pia, aber die rührten sich nicht, wie gelähmt beobachteten sie dieses unglaubliche Spiel das längst in bitteren Ernst umgeschlagen war. Gerd packte Lenas Beine, versuchte sich zu befreien, aber sie erhöhte den Druck. Flehend sah er auf zu Peter, öffnete seinen Mund. Peter wollte Lena packen aber sie stieß ihn weg, zynisch grinsend ballte sie die Fäuste, bereit zum Kampf während sie mit rhythmischen Bewegungen ihrer Schenkel Gerds Kopf malträtierte.

„Schon gut, schon gut,“ gab Peter nach in Anbetracht der aggressiven Stimmung, hastig entkleidete er sich. Triumphierend registrierte Lena seine erigiertes Glied:
„Das macht dich an, was? Sex und Gewalt macht dich geil!“ spottete sie.

„Halt einfach deine Klappe, du blöde Hexe!“

Langsam näherte er sich Gerds Gesicht, wieder ein Blick auf die nackte, schwitzende Lena, die genüsslich beobachtete, wie der Penis langsam zwischen Gerds Lippen verschwand. Dicht an dicht standen sie voreinander, starrten sich in die Augen, ihre Brüste rieben sich an den seinen, Wut blitzte in seinen Augen, Hass! Ihr zynisches Grinsen erstarrte, die vorsichtigen Stöße von Peter ließen Gerds Kopf über ihre intimen Bereiche reiben, sie konnte ihre Erregung nicht mehr beherrschen, Wut, Hass! Mit klatschender Bewegung umschlangen dsie beiden ihre nassgeschwitzten Leiber, schlugen mit den Fausten aufeinander ein, pressten die Lippen aneinander, Zungen kämpften, Bisse! Mit brutalen Stößen bearbeitete Peter das Maul von Gerd, presste dessen Kopf fest auf Lena. Sie hielten es nicht mehr aus, ihre Muskeln erschlafften und krampften im Wechsel, sie keuchten, begannen zu schreien, schlugen, kämpften, bissen. Dem Wahnsinn nahe trieben sie einer alles vernichtenden Befreiung entgegen, Gerds Maul wurde geflutet, das Pumpen von Peter ließ ihn röcheln während Lenas zuckende Schenkel ihm die Luft raubten.

Ruhe nach dem Sturm. Erschöpft kniete Lena neben Gerd auf den Fliesen, Peter stützte sich immer noch keuchend mit den Händen auf dem Tisch ab. Gerd rappelte sich auf, wütend schaute er zu Lena hinab, dann fixierte er Peter mit grimmigem Blick.

Er packte seinen Freund von hinten, ohne Öl  oder anderes Gleitmittel begann er den gnadenlosen Akt!

„Du! .. Hast! .. Mir! … Be! … Sorgt! .. Du! .. Arsch! .. Hier! .. Nimm!“

Peter war nicht in der Lage sich zu wehren und er wollte es auch nicht mehr. Alles war nur noch Sex, gewalttätiger Sex! Und da war ihm alles egal!

Mit einem langgezogenen Gebrüll erleichterte sich Gerd während er seine Hände tief in die dargebotenen Backen krallte.

Dann war es vorbei.

Schweigen.

Mit langsamen Bewegungen rückte Manuela die Stühle und den Tisch zurecht, aus dem Schrank holte sie den Whiskey und fünf Gläser, dann half sie den drei Kämpfern vorsichtig auf die Stühle. Pia hatte sich schon gesetzt, mit immer noch offenem Mund ließ sie die Arme schlaff nach unten baumeln. Manuela schenkte ein und hob ihr Glas:

„Freundschaft?“

Die Jungs sahen sich an, dann blickten sie zu Lena. Die sah von einem zum anderen, hielt deren Blick stand.

„Sorry“, flüsterte sie, „ihr habt was gut bei mir. Prost.“

Und sie leerte das Glas in einem Zug.

-ENDE-

Copyright (C) 2015 Text  by Günter Maria Langhaus. Ungekürzte Version(en) der Kurzgeschichte(n) finden sich später unter http://www.gm-langhaus.de/html/kurzgeschichten.html

Bildrechte: “Erotische Abenteuer – verschiedenster Welten” (Erotik-etwas-heller.jpg) © 2014 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

Historische Zeichnung Copyrightfrei wegem abgelaufenem Alter.

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BUCHTIPP DER REDAKTION:

Die Reise nach Namibia (Kartoniert)
Erotischer Roman
von Langhaus, Günter Maria

Verlag:  Fouque (Frankfurter) Literaturverlag
Medium:  Buch
Seiten:  243
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  September 2014
Maße:  146 x 208 mm
Gewicht:  328 g
ISBN-10:  3837214834
ISBN-13:  9783837214833

Kurzbeschreibung
53 lange Tage liegen vor einem Paar, das sich von Deutschland aus mit dem Auto auf den Weg durch Afrika macht. Der Protagonist möchte nach kurzem Aufenthalt in Lübeck zurück nach Namibia. Doch welches Geheimnis hütet seine Begleiterin? Ist sie die Rühr-mich-nicht-an, als die sie sich immer gezeigt hat? Oder eine Nymphomanin, die ihre sexuellen Bedürfnisse nur schwer unter Kontrolle halten kann? Das enge Zelt, die Hitze Afrikas und die Schönheit dieses Kontinents lassen eine intensive Nähe entstehen, in der sich die beiden Stück für Stück offenbaren können. Psychisch wie physisch legen sie Hemmnisse ab, bis sie ihre Seelen und Körper vollkommen nackt voreinander zeigen. Schamlos und frei wird die Kommunikation zur Erotik und der Sex zur Sprache. Zärtlichkeit, Abgründe aus Wut und Gewalt sowie hemmungsloser Sex unterliegen keiner Zensur.

Autor
Günter Maria Langhaus wurde 1950 in der Nähe von Köln geboren, Abitur 1971, anschließendes Studium der Biologie und Landwirtschaft an verschiedenen Universitäten Deutschlands. Seine berufliche Tätigkeit als Berater ließ ihm immer wieder Zeit für längere Reisen, unter anderem in den arabischen Raum sowie in das südliche Afrika. Diese Reiseerlebnisse einerseits und die Erfahrungen der sexuellen Revolution Anfang der Siebziger andererseits waren entscheidende Faktoren, die ihn zu seinem Erstlingswerk „Die Reise nach Namibia“ inspirierten.

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