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Literatur-Blog

Leseprobe „Rhiann – Sturm über den Highlands“ von Aileen P. Roberts

“Rhiann – Sturm über den Highlands”, die Fortsetzung von “Rhiann – Nebel über den Highlands”.

Mara und ihr Highlandpony Rhiann leben nun schon seit über einem Jahr in Clachtoll an der Schottischen Westküste und eigentlich scheint ihr Glück vollkommen. Neue Pferde ziehen auf der Farm der MacKinnons ein und auch Rhiann hält einige Überraschungen parat. Ausserdem sorgt der Besuch aus Deutschland für einigen Wirbel. Aber mit Hilfe ihrer Freunde bekommen Mara und Ian alles in den Griff. Doch dann spricht Hamish, der Schäfer, eine Warnung aus: Dunkle Gewitterwolken ziehen über dem jungen Glück von Mara und Ian auf. Mara verliert ihre Lehrstelle, Ian hat Stress in der Uni und Geldprobleme, da er die Praxis nun alleine übernehmen soll, ausserdem taucht ein junger Franzose auf, der für Ians Geschmack ein wenig zu viel Interesse an Mara zeigt …

Band 2 der Jugendromantrilogie aus Schottland, für Jugendliche ab 12 und Erwachsene, die Schottland lieben.

Leseprobe:
Maras Eltern riefen zu Beginn des neuen Jahres ständig an und fragten, wann sie denn endlich mal wieder nach Deutschland kommen würde. Eine Zeit lang konnte Mara sie vertrösten, doch zum einen zog es sie momentan noch überhaupt nicht dort hin und zum anderen war sie froh, Ian endlich wieder öfters zu sehen und der wollte nicht schon wieder fliegen.

»Lade sie doch einfach hierher ein«, hatte er gesagt. »Irgendwann fliege ich vielleicht mal wieder mit, aber dann möchte ich zumindest alle Prüfungen hinter mich gebracht haben.«

Mara war nicht wirklich begeistert gewesen. Sie konnte sich ihre Eltern einfach nicht in Clachtoll vorstellen. Doch auch Ians Großeltern hatten sie schließlich überredet. Sie würden ihnen das Gästezimmer gerne zur Ver­fügung stellen. Mara hatte letztendlich mit einem komischen Gefühl in der Magengegend zugestimmt und ihre Eltern würden nun Ende Mai oder Anfang Juni für zwei Wochen zu Besuch kommen. Maras älterer Bruder Markus und seine Freundin Linda wollten etwas später anreisen und nur für eine Woche bleiben. Mara hielt das Ganze für eine wahre Invasion, doch Ian versuchte sie immer wieder zu beruhigen.

»Jetzt komm schon, so schlimm sind sie doch auch wieder nicht.«

»Wer hat denn achtzehn Jahre dort gelebt? Du oder ich? Und dann auch noch diese dämliche Linda«, erwiderte sie an einem kalten Winterabend vor dem offenen Kaminfeuer mal wieder entnervt.

Dem konnte Ian natürlich nicht widersprechen. Eigentlich freute sich Mara ja auch, ihre Eltern und natürlich besonders Markus wieder zu sehen. Auf Linda, Markus´ Freundin, hätte sie allerdings gut verzichten können. Sie war sich ziemlich sicher, dass dies die schrecklichsten zwei Wochen des Jahres werden würden!

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Updated: 26. August 2010 — 02:09

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