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Literatur-Blog

KREUZ UND PFAHL – aus: “Túan mac Ruith – Druide der Spiegelkrieger” Fantasy-Roman von Cameo Flush

Erstellt von Cameo Flush am Samstag 2. April 2011

Der nachfolgende Beitrag stammt aus “Túan mac Ruith - Druide der Spiegelkrieger”
Die Figur steht dem Kapitel deshalb vorangestellt, da es sich beim Protagonisten um den späteren Druiden handelt. (Anm. d. Redaktion)

Kapitel IV
 

167 n. Chr., Herbst
Kreuz und Pfahl

Tuan duckte sich blitzschnell und glitt mit leisem Rascheln in ein dichtes Gebüsch hinein. Er dankte dem Waldgott dafür, dass die Büsche noch reichlich – und vor allem bunte – Blätter trugen und es noch einige Wochen dauern würde, bis diese herab fielen. Jetzt hatte er diese hervorragende Deckung auch bitter nötig, denn etwa hundert Schritte vor ihm bewegte sich ein großer Trupp Römer durch den Wald.

Der Junge verhielt sich völlig still, als die vorwiegend zu Fuß marschierenden Soldaten einem schmalen Tierpfad folgten. An ihrer Spitze ritt ein einzelner Offizier, ein Centurio, wie Tuan wusste. Rasch zählte er die Legionäre, die in wenigen Augenblicken nur Meter an ihm vorbeiziehen würden und kam zu dem Schluss, dass es sich um eine Manipel handeln musste. Er hatte diese römische Bezeichnung, und viele andere, hitzigen Debatten der Dorfältesten entnommen und sie aber erst später einer bestimmten Anzahl Soldaten zuordnen können. Diese Manipel bestand aus rund 100 Mann und Tuan wunderte sich, dass er so gut wie keine Verletzten entdecken konnte. Und keinen einzigen Gefallenen.

Sein Herz stockte für einen Moment, als er darüber nachdachte, was dies wahrscheinlich – nein, ziemlich sicher – bedeutete. Es war ihm völlig klar, dass diese Einheit für die Rauchsäulen über seinem Dorf verantwortlich sein musste und Angst und Wut kämpften augenblicklich um die Vorherrschaft in seiner Brust und in seinem Herzen.

Er ließ sich noch ein wenig niedriger in das Blattwerk des Busches einsinken, als der Reiter nur noch wenige Pferdelängen von ihm entfernt war.

Tuan musterte den Mann genau. Er war noch jung, nicht älter als 20 oder 21 Jahre alt. Also gerade einmal acht oder neun Jahre älter als Tuan. Auch er war so gut wie unverletzt, nur wenige Kratzer zeigten sich auf der Haut. Staub und Asche, vermischt mit Schweiß, überzogen Körper und Kleidung. Der Gesichtsausdruck des Centurio drückte … Genugtuung aus. Und eine grimmige Entschlossenheit, das hinter ihm Liegende immer wieder zu tun, wenn es seine Vorgesetzten von ihm verlangen würden.

Tuans Blick war scheinbar so intensiv, dass der Mann im Sattel plötzlich genau in Tuans Richtung sah.

Jetzt wagte Tuan nicht einmal mehr zu atmen und er lenkte seine Augen vom Gesicht des Mannes ab. Tuan hatte einen wachen Verstand, doch einen gewissen Anteil an abergläubischer Furcht konnte auch er nicht von sich weisen. Einige der ältesten Frauen im Dorf erzählten immer wieder Geschichten vom Bösen Blick, den so manche für sich in Anspruch nahm, ihn zu besitzen.

Doch auch wenn Tuan seine Augen abwandte, konnte er nicht vermeiden, dass er an einem Körperteil des Römers förmlich hängen blieb. Ein Muttermal an der rechten Halssehne zog seine Augen magisch an. Das Mal hatte die Form eines Fisches. Deutlich konnte man den pfeilförmigen Leib und die Flosse erkennen. Je näher ihm der Römer kam, desto lebendiger erschien Tuan der Fisch. Bei jeder Körperbewegung des Halses zuckte der Schwanz des Tieres. Nur mit Mühe konnte Tuan endgültig seinen Blick abwenden und auch der Römer sah wieder auf den Weg vor ihm.

Die gesamte Manipel zog an dem Piktenjungen vorbei, ohne zu ahnen, dass einige von ihnen in der Zukunft wieder auf den Jungen treffen würden.

Tuans Lunge gab erste leichte Pfeiftöne von sich, als er den Rand seines Dorfes im vollen Lauf erreichte. Er war die Strecke bis hierher in einem gewaltigen Tempo gerannt, ohne Rast, ohne Blick zurück. Je näher er kam, desto stärker wurde der beißende Geruch verbrannten Fleisches, desto dichter hoben sich grauschwarze Rauchwolken vor seinen mit Angst erfüllten Augen gen Himmel und sein Herz pochte zehnmal so stark wie normal. Mit aller Gewalt unterdrückte er die Gedanken, die ihm erbarmungslos zubrüllten, was hier auf ihn wartete. Sein Unterbewusstsein hatte längst offenbart, was sich vor seinen Blicken noch gnädig verbarg.

Als die Erkenntnis dieses Umstandes doch an die Oberfläche seines mit Panik erfüllten Verstandes drang, hielt er im Lauf inne, fast zu abrupt, so dass er beinahe gestürzt wäre. Vielleicht versagte ihm sein Gehirn auch den Zutritt zum Dorf, um ihn vor dem Anblick zu verschonen.

Doch all seine Befürchtungen und schrecklichen Erwartungen wurden übertroffen von dem, was sich nun mit aller Brutalität aus den schon abnehmenden Feuern und dem dünner werdenden Qualm herausschälte.

Das ganze Dorf war niedergebrannt, keine Hütte, kein Wagen, kein menschliches Werk war unversehrt. Jegliches Vieh war sinnlos abgeschlachtet worden, anstatt es wenigstens mitzunehmen. Doch all dies war nichts gegen die Pfähle und Kreuze, die in dichtem Abstand im gesamten Dorf verteilt waren. Hoch stand so ein Pfahl, schwarz angesengt, und an seinem oberen Ende geschmückt mit einem Leichnam, durch dessen blutige Brust die Spitze des Pfahles ragte oder dessen Glieder von fingerdicken Eisen durchbohrt ihn an ein Kreuz nagelten. Jeder Pfahl trug einen Menschen, den er nur zu gut kannte, mit dem er gelebt, gesprochen, gespielt hatte. Tuans Herz verkrampfte sich in der Erwartung, seine Eltern auf diese fürchterliche Art platziert an den Stämmen gemartert vorzufinden. Die gleichen Stämme, die einmal einen Pferch für die Rinder gebildet hatten.

Mit einem Mal vernahm er keinen Laut mehr, kein Knistern verlöschender Feuer, kein Brutzeln brennenden Fleisches, keinen Wind mehr, nichts, gar nichts. Wieder schien sein Gehirn ihn in Schutz nehmen zu wollen, doch seine Nase nahm trotzdem die ekligen Gerüche wahr, die von allen Seiten auf sie einströmten.

In seiner inneren Stille zerbrach etwas in ihm, dass bisher sein Leben erfüllt hatte. Der glückliche Junge war mit einem Schlag verschwunden und eine neue Identität zeigte ihre ersten Schatten.

Tuan lief wie ein Schlafwandler durch das, was einmal ein lebendiges Dorf gewesen war, mit lachenden Kindern, von denen – den Göttern sei Dank – kein einziges die Pfähle zierte oder tot am Boden lag. Ein Dorf, mit jungen und alten Männern und Frauen, die ihrer Arbeit nachgingen und sich Scherze zuriefen.

Tuan blieb stehen und benötigte mehrere Minuten, um seinen Körper zu zwingen, sich herumzudrehen. Er stand fast in der ehemaligen Mitte der Siedlung und nahm alle Kraft zusammen, um seinen Kopf nach oben zu richten. Mit trockenen, vom Rauch geröteten Augen sah er von Pfahl zu Pfahl und versuchte die Geschändeten zu identifizieren. Erst nach einer ganzen Weile fiel ihm auf, dass es sich fast ausschließlich um Krieger handelte, mit mehreren Wunden, abgeschlagenen Extremitäten, manch einer ohne Kopf. Doch alle erkannte er an ihrem Haar oder den Zeichnungen, welche allesamt trugen.

Nun gesellte sich zu seinem Entsetzen die Wut. Sie verdrängte seine Angst und sein Herzschlag beschleunigte sich mit harten Schlägen. Seine Gedanken rasten und lieferten ihm alle möglichen Erklärungen, wo der Rest seines Stammes geblieben war. Sicher war jedes Kind, das noch nicht das Jünglingsalter erreicht hatte, gefangen genommen worden, genau wie jede hübsche oder arbeitsfähige Frau. Sie würden den Römern als Sklaven dienen, ohne jede Chance, diese Ruchtat jemals zu sühnen. Die Männer jedoch, ob Bauer, Händler oder Handwerker würden auf die Galeeren geschickt werden. Oder in die Erzminen oder wo auch immer sie den Römern bis zum nahen Tod dienen konnten. Die Krieger hingegen, die das Pech gehabt hatten zu überleben, würden in den Arenen und Kampftheatern in Rom und anderswo um ihr Leben kämpfen müssen. Gegen besser Bewaffnete, stärkere und erfahrene Gladiatoren, gegen blutrünstige, aufgestachelte wilde Tiere. Nur die Wenigsten würden dies überleben. Vielleicht fand sich einer, der mehr als einen Kampf in so einem Blutpfuhl überstand. Wenn er in ferner Zukunft seine Freiheit wieder erlangen könnte, was würde er tun? Würde er sich bemühen, längst Verstorbene, an die sich niemand mehr erinnerte, zu rächen? An wem? Konnte er die Legionäre und Schlächter beim Namen nennen, könnte er sie herausfordern, womöglich zum Zweikampf zwingen?

Plötzlich fiel ihm der Centurio ein. Dessen Mal am Hals würde es ihm, Tuan, ermöglichen, diesen Mann und seine Einheit irgendwann in der Zukunft zu identifizieren. Das Bild mit dem Fisch am Hals des Mörders brachte ihn dazu, vorwärts zu taumeln. Seine Beine mussten sich jetzt bewegen. Wenn er schon keine Chance hatte der Manipel nachzueilen, sie anzugreifen und sie für ihre Tat noch heute büßen zu lassen, dann musste er sich jetzt wenigstens bewegen. Wie ein Trunkener taumelte der Junge durch das schwelende und brennende Dorf. Er nahm all die Bilder der Verwüstung wie durch einen blutroten Schleier wahr. Er fand nicht eine Hütte die noch intakt war, kein einziges Vieh, das noch lebte, nur Kadaver und Vernichtung. Er stürzte zu Boden, rappelte sich auf, torkelte durch kleine Flammen, die ihm die Beinhaare versengten, aber er spürte nichts davon.

Bis ihn sein Zickzackkurs an die Kante des kleinen Berges brachte, an dem sein Dorf lag und über die  manchmal zum Tode Verurteilte gestürzt wurden. Sein Schritt verlangsamte sich, auch deswegen, weil hier keine Tierkadaver mehr lagen und das freie Gelände noch den Anschein des Normalen erweckte.

Wäre da nicht von einem Moment zum anderen eine dumpfe Ahnung in ihm erwacht, dass er besser keinen Blick über die Kante werfen sollte. Doch Tuan war nicht der Mensch, der vor Ahnungen zurückschreckte. Mit kleinen Schritten ging er vorsichtig näher und sein Körper bereitete sich auf das vor, was hinter der Kante liegen mochte. Die Tränen in seinen Augen versiegten und legten den roten Schleier ab. Das Zittern seiner Glieder erstarb und er machte den letzten Schritt.

Für Sekunden rührte er sich keinen Millimeter. Seine geweiteten Augen nahmen das Bild in sich auf und wie zäher Schleim kroch die Information die Sehnerven entlang zum Gehirn. Dort verharrten die Eindrücke, als weigere sich sein Gehirn, das Bild aufzunehmen und in verwertbare Information umzuwandeln. Doch schlussendlich tat das Gehirn, was es tun musste.

Dort unten lagen sie. All jene, die nicht gepfählt worden waren. Alte Männer und Frauen, Bauern, Handwerker, alles, was kein Krieger oder Kriegerin war. Und auch Frauen … mit ihren Kindern. Tuan sah, dass man ihnen allen die Kehlen durchgeschnitten hatte, ausnahmslos.

Tuan stand lange dort und das Bild stanzte sich in sein Gehirn, das es nun plötzlich aufsog, als wäre es erpicht, es nie wieder in seinem ganzen Leben zu vergessen. Jedes entsetzte Gesicht, jede klaffende Wunde und jeder einzelne Blutstropfen prägte sich ihm ein.

Sie waren alle tot, niemand war entführt worden, keinem drohte lebenslange Sklaverei, niemand aus seinem ganzen Clan war mehr am Leben.

„Neeeiiiiiin!“

Der lang gezogene Schrei hallte laut durch die Klamm, in der die Leichen lagen. Tuan mac Ruith, letzter Spross des Clans der Ruith schüttelte den Kopf. Er rannte von der Kante weg zurück ins Dorfzentrum.  Die Wut, die in ihm kochte, steigerte sich zu tiefem Hass auf die Römer, die es sich nicht nehmen hatten lassen, auch noch ihr Zeichen inmitten des vernichteten Dorfes aufzupflanzen. Der neue Tuan, der in ihm wuchs, zeigte ein anderes Gesicht. Verloren war die kindliche Unschuld, die Freude am Leben und der Natur. Es brodelte in ihm und mit jeder Sekunde formte sich ein neuer Mensch, der mit dem vorherigen nichts, aber gar nichts gemein hatte.

Mit wenigen Schritten ging er zur Standarte und trat sie mit einem wuchtigen Tritt in den Staub, nur um sie sofort wieder aufzunehmen und mit einem wütenden Schrei in den nächsten noch brennenden Schutthaufen zu werfen. Die Funken stoben auf und das Feuer fand neue Nahrung am trockenen Schaft des Heereszeichens.

Tuan blieb so lange stehen, zitternd vor maßloser Wut, bis die Standarte völlig im Feuer vergangen war, dann hob er sein Haupt und blickte ohne Ziel über das Dorf.

Genau in diesem Augenblick, in dieser Sekunde, vollzog sich der Wandel vom Jungen zum Mann, auch wenn er an Größe, Kraft und Alter noch weit davon entfernt war. Seine Muskeln, seine Stärke noch nicht in der Lage waren, einem Feind mit der Vehemenz entgegenzutreten, die in seinem Geist bereits anwuchs, sich mit einem Feuer erfüllte, das heller und wilder loderte als alles, was um ihn herum züngelte. Die Bilder, die er hier sah, verschmolzen zu einer gefährlichen Glut, die sein Innerstes erfassten, wie ein tief in der Erde fließender Lavastrom. Tuan fühlte diese Macht in sich aufwallen, spürte jede Faser seines Körpers bis ins Kleinste hinein durchdrungen von diesem verheerenden Brand, der wie ein grummelnder Vulkan darauf wartete zu explodieren, alles niederzuwalzen, zu töten und zu vernichten.

Seine Gedanken kehrten zu der ohnmächtigen Erkenntnis zurück, dass diese verbrannte Standarte für lange Zeit das einzige sein würde, was er den Römern heimzuzahlen vermochte. Ein finsteres Funkeln trat in seine – jetzt endlich von Tränen überströmten – Augen. Halb aus Trauer um seine Eltern, seinen Clan, seinen Stamm, halb aus Zorn für die Mörder. Zu dem Funkeln fügte sich ein freudloses Lächeln, die Mundwinkel grausam verzogen, halb die Zähne fletschend. Aus tiefer Brust bahnte sich ein Grollen, ein Brodeln seiner Stimme, wie ein langsam aus der Hölle kriechender Lindwurm hervor. Der helle Ton des Jungen war verschwunden, der kräftige, brüllende Schrei, der sich über diesen Ort des Grauens erhob, war der eines Mannes. Ringsum stoben Vögel in Scharen davon, Rehe, Hasen und anderes Wild floh ob der brachialen Wut in dem Schrei, der lang und mächtig durch die Bäume brach. Nun, jetzt konnte er nichts anderes tun, als zu überleben. Jetzt konnte er seine Rache nicht vollziehen. Aber seine Zeit würde kommen. Mit diesem letzten Gedanken drehte Tuan sich um und schritt langsam zurück in den Wald.

Copyright © 2011 by Cameo Flush

Spiegelkrieger-Trilogie:
Band 1: “Túan mac Ruith – Druide der Spiegelkrieger”
Band 2: “Arianrhod mac Ruith – Königin der Spiegelkrieger”
Band 3: “Brannon mac Ruith – Dämon der Spiegelkrieger”

Bildrechte: “Waffentod – Im Meer der Zeiten” (Waffentod41.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Waffentod-74-minus-150-98.png(Waffentod41.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Kaufempfehlung des Autors:


Jürgen Diethe – Die Pikten: Geschichte und Mythos eines rätselhaften Volkes

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Buchverlag König; Auflage: 1., Auflage (April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939856444
ISBN-13: 978-3939856443
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren


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In Europa gibt es wohl kaum ein Volk, über dessen Ursprung und Kultur so wenig bekannt ist und das deshalb mit Legenden umwoben wurde, wie die Stammesgeschichte der Pikten auf schottischem Gebiet. Es sind fast nur späte Bildsteine und Stelen erhalten, die jedoch mit Schriftzeichen und Ornamenten verziert sind, die noch einer genauen Forschung bedürfen. Nach dem Abzug der Römer interagierten sie mit den anglischen Reichen in Northumbria, waren eine zeitlang tributpflichtig, konnten deren Joch aber in der Schlacht von Dunnichen abschütteln, was lange als die Geburt Schottlands gefiert wurde. Ihre Sprache und Kultur verschwanden, als die Königreiche der Pikten und der keltischen Skoten 843 n. Chr. unter Kenneth Mac Alpin vereinigt wurden und das sagenhafte Königreich Alba entstand. Der promovierte Autor, der in Großbritannien durch verschiedene geschichtliche Fernsehdokumentationen bekannt wurde, legt mit diesem Buch erstmals eine ausführliche literarische Arbeit zur Forschung der Pikten vor und geht auch der Frage nach, ob die heutigen Einwohner von Schottland letztlich die aus der Geschichte verschwundenen Pikten sind. Ein Anhang in dem Band gibt darüber Auskunft, an welchen historischen Stätten noch Zeugnisse des rätselhaften Volkes zu finden sind, und lädt dazu ein, diese im Gebiet zwischen Perth und Dundee oder auch im Edinburgher Museum zu besuchen.

Jürgen Diethe, 1947 in Bad Harzburg geboren, arbeitet als freier Journalist und Fernsehsprecher und lebt seit über dreißig Jahren in Großbritannien, die letzten zehn Jahre in Schottland. Seine journalistischen Sporen verdiente er sich beim deutschen Programm der BBC, in den Abteilungen Nachrichten, Politik und Sport und berichtet nun hauptsächlich über Golf im deutschen Bezahlfernsehen. – Er ist promovierter Politikwissenschaftler, nach einem Studium in Englisch, Geschichte …

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22 Kommentare zu “KREUZ UND PFAHL – aus: “Túan mac Ruith – Druide der Spiegelkrieger” Fantasy-Roman von Cameo Flush”

  1. Detlef Hedderich sagt:

    Brauche hierfür noch eine Buchempfehlung des Autors!

  2. Detlef Hedderich sagt:

    Das Gedächtnis von einigen Community-Autoren schien ja nicht mal ein Halbwertzeit von drei Monaten zu haben! Hier wurde mal wieder vergessen bei den Schlagwörtern der Autor anzuklicken. Ist es wirklich so schwierig sich das zu merken? :(

    Ich bin ja auch kein Perfektionist was sowas angeht, aber drei Monate…?

  3. Cameo Flush sagt:

    Hab ich doch gemacht! Cameo Flush ist als Schlagwort eingetragen, wie auch bei den früheren Beiträgen.

    Mit fantastischen Grüßen
    Cameo

  4. Cameo Flush sagt:

    Aber gerne:

    Hier meine Buchempfehlung:
    http://www.amazon.de/Die-Pikten-Geschichte-Mythos-r%C3%A4tselhaften/dp/3939856444/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1301771589&sr=8-1

    Mit fantastischen Grüßen
    Cameo

  5. Detlef Hedderich sagt:

    Cameo, ich hatte bei dir ja auch den Buchtipp gemeint.

  6. Cameo sagt:

    Puh, danke, dass du das gemerkt hast. Sonst hätte ich an meinem Status als alte Korinthe gezweifelt. Ich bin doch immer der, der nach Perfektion strebt, um wenigstens ein gewisses Level zu erreichen. Hach, jetzt werd´ ich auch noch philosophisch. Das ewige Streben des Menschen nach dem Unerreichbaren …

    Mit fantastischen Grüßen
    Cameo

    P.S. Als ein Mensch aus der Druckerzunft und Medienwelt kratzt jeder Tippfehler an meinem Ego. Und die größte Beleidigung ist der Vorwurf: “Das ist ein Druckfehler.” Nein, das ist ein Satzfähler! ;-)

  7. Detlef Hedderich sagt:

    Habe deinen Buchvorschlag reingestellt, bitte mal kontrollieren ob so alles ok! Der Titel ist allerding noch nicht lieferbar! Und wenn, nur bei Amazon, schade!

  8. Cameo sagt:

    Alles roger. Things to come …

    Mit fantastischen Grüßen
    Cameo

  9. Micha sagt:

    Uaaaah, Cameo, du bist ja ganz schön explizit bei deinen Beschreibungen diverser Grausamkeiten. Bei dem anderen Kapitel deines Romans ist das ja ähnlich. Und doch musste ich immer weiter lesen bis es aus war ;-) Also nicht schlecht … vielleicht ein bisschen blutrünstig.

    Hast du auch noch andere Kapitel mit weniger Blut: eine schmalzige Liebesgeschichte (darauf stehe ich eigentlich nicht so) oder irgendwas anderes zum Luft holen?

    Egal. Blut ist gut.

  10. Felis Breitendorf sagt:

    Du bist vielleicht ein Bluter?

  11. Galaxykarl sagt:

    Hi Micha,

    Zu Blut: Die Pikten und die Römer haben sich nichts geschenkt, das war tatsächlich blutrünstig. Noch viele Jahre danach lief es den Römern eiskalt den Rücken runter, wenn sie an die Pikten und Caledonier dachten.

    Zu Liebe: Ja, mein Druide verliebt sich ausgerechnet in die Tochter des römischen Garnisonskommandeurs und sie erwidert die Liebe; bis zur letzten Konsequenz …

    Hi Detlef,

    sorry, hatte gestern abend richtig Stress: Zu spät von der Arbeit nach Hause gekommen, Essen, Familie, Koffer packen, Unterlagen zusammensuchen. Ruf dich an, wenn ich wieder in Deutschland bin.

    An alle (möglichen und zukünftigen) Fans:

    “Die Spiegelkrieger des Druiden” soll ja ein Dark-Fantasy-Roman mit historischem Hintergrund sein. Stand 400 Seiten, Ende so bei 430, also nicht mehr lang … für die Rohfassung.

    Was ich aber richtig witzig finde, ist, dass meine älteste SF-Story “Die Blase” gerade einen Wettbewerb gewonnen hat. Das SF-Online-Magazin “Corona” wird “Die Blase” in einer der nächsten Nummern als Siegerstory präsentieren.

    Zum bereits erhältlichen Ebook http://www.tredition.de/?books%2FID1464%2FDanger-Zone—Science-Fiction-Stories “Danger-Zone” ist nun auch das gleichnamige Printbook http://www.tredition.de/?books/ID2214/Danger-Zone—Science-Fiction-Stories
    bei Tredition erschienen. Ich werde die Daten demnächst in meinem Autorenporträt aktualisieren.

    So, jetzt muss ich aber los, die Schweizer warten …

    Bis die Tage
    euer galaxykarl ;-) )

  12. Felis Breitendorf sagt:

    Ich hoffe, du machst auch noch einen ausführlichen Artikel hier zu deinem Gewinn?

  13. Simone Wilhelmy sagt:

    Gratuliere Galaxykarl, freut mich, dass eine deiner Story gewonnen hat :)

  14. ati sagt:

    Hey, galaxy, das ist ja super mit dem Gewinn. Herzlichen Glückwunsch!!!!

  15. Detlef Hedderich sagt:

    Gratulation!

  16. Micha sagt:

    Super! :-) Das Magazin hat auch was, finde ich.

  17. Helmut Brenner sagt:

    Bin mal gespannt auf Galaxys Bericht!

  18. sfbasar.de » Blog Archiv » Autorenporträt Werner Karl sagt:

    [...] Das 4.Reich, Science-Fiction-Roman, (in Arbeit) Die Kolonisten, Science-Fiction-Roman, Copyright © 1995 (wird gerade überarbeitet) Die Spiegelkrieger des Druiden (als Cameo Flush; in Arbeit; aktuell 400 Seiten) Leseprobe “Skotenpack” siehe Rubrik Storys Leseprobe “Kreuz und Pfahl” siehe Rubrik Storys [...]

  19. Felis Breitendorf sagt:

    Also diese Leseprobe hat mir gut gefallen, vielleicht an manchen Stellen ein bisschen zu viel des guten, aber das ist ja Geschmackssache.

    Wenn man es nicht so dramatisiert denke ich und mehr schildert stattdessen, dann ist weniger wirklich mehr. Aber wie gesagt, ich finde die Leseprobe gut und würdig für den Wettbewerb! Weiter so!

  20. Galaxykarl sagt:

    Hab die Tage gehört, dass mein Buchvorschlag erst im September auf den Markt kommt.

    mgg
    galaxykarl ;-)

  21. Detlef Hedderich sagt:

    Dann sind wir ja alle gespannt hier! :D

  22. sfbasar.de » Blog Archiv » SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Waffentod – Im Meer der Zeiten” sagt:

    [...] KREUZ UND PFAHL – aus: “Die Spiegelkrieger des Druiden” Fantasy-Roman von Cameo Flush [...]

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