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KATZENDÄMMERUNG – Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman von Arthur Gordon Wolf

KATZENDÄMMERUNG

Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman

von

Arthur Gordon Wolf

Er war gerade dabei, einen der Nebenräume zu erreichen, als er ein schwaches Wimmern vernahm. Es klang wie das Miauen einer Katze.

Verwirrt blieb er stehen und suchte nach der Quelle des Geräuschs. Radd empfand vor Tieren weitaus mehr Respekt als vor jedem menschlichen Wesen. Tiere waren für ihn unschuldige Kreaturen, die nicht für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden konnten, Menschen dagegen besaßen ein Gewissen, ein klares Bewusstsein, von dem, was richtig und was falsch war; und stets entschieden sie sich für die falsche Möglichkeit.

Keuchend, auf allen Vieren kriechend, zwängte er sich in den hinteren Teil des Zimmers. Als er das Mädchen sah, waren alle Gedanken an verletzte Katzen, an Schmuck oder Gold mit einem Mal vergessen. Trotz des weißen Staubs, der ihr Gesicht bedeckte, erkannte Radd, wie überaus schön sie war. Ihr Alter war schwer zu bestimmen. Er schätzte sie auf 15 oder 16 Jahre. Auch ihr langes schwarzes Haar war durch Gips und Mörtel gräulich weiß gefärbt worden. Radd zuckte zusammen. Hatte er sich etwa von einer Marmorstatue in die Irre führen lassen? Erst als er einen ihrer Arme umfassen konnte, spürte er, dass diese Perfektion tatsächlich menschlicher Natur war. Und sie lebte!

Die schöne Unbekannte war von einem Schrank eingekeilt worden, der wiederum unter einem Deckenbalken lag. Wollte er sie befreien, so musste er den Schrank um eine Winzigkeit anheben. Die ersten Versuche, das Möbelstück mit Händen oder Füßen zu bewegen, schlugen fehl. Radd empfand dabei die Tatsache, dass das Mädchen ohnmächtig war, als äußerst hilfreich. Panik und Schmerzen konnten zu unkontrollierten Bewegungen führen. Angesichts des instabilen Zustandes des Fußbodens galt es aber, jedes ›Zuviel‹ an Dynamik zu vermeiden.

Die Bergung dauerte fast eine Stunde. Erst mit Hilfe eines langen Holzbretts, das Radd als Hebel einsetzte, gelang es ihm, den Schrank um wenige Zentimeter nach hinten auf ein höheres Hindernis zu schieben. Als er die Verschüttete endlich hervorziehen konnte, war er selbst einer Ohnmacht nahe. Seine Mühe hatte sich aber gelohnt; bis auf ein paar Schrammen schien das Mädchen unverletzt zu sein. Radd strahlte über sein verschwitztes Gesicht. Und was man gefunden hat, das darf man auch behalten, dachte er.

Nach einer kleinen Ruhepause fühlte er sich wieder kräftig genug, um den Abstieg zu wagen. Zu seiner Freude schien sein schönes Fundstück fast nichts zu wiegen; dennoch gestaltete sich der steile Weg über die Ruinen als äußerst schwierig. Mehrmals drohte er zusammen mit seiner kostbaren Fracht kopfüber nach unten zu stürzen; zu seinem Glück fand er jedoch immer wieder einen rettenden Halt.

Unten angekommen legte er das Mädchen auf ein freies Rasenstück. Als Unterlage diente sein Mantel, den er vor der Kletterpartie hier zurückgelassen hatte.

Nachdenklich betrachtete er den leblosen Körper. Seine neue Freundin brauchte unbedingt etwas zu trinken; als er sie fand, hatte sie aller Wahrscheinlichkeit nach seit mehr als 10 Stunden unter den Trümmern gelegen. In Ermangelung von Wasser versuchte er ihr daher, den Rest seines Rotweins einzuflößen. Das Mädchen erwachte nicht vollständig; mehrmals jedoch verschwand die Flüssigkeit in ihrer Kehle.

Etwa gegen 15 Uhr brach Radd auf. Da mittlerweile auch immer mehr Menschen den Broadway bevölkerten, wurde ihm ein hohes Maß an Geduld abverlangt, bis er das Anwesen endlich unbemerkt wieder verlassen konnte. So schnell es seine Last zuließ, hastete er zurück zur Fillmore und tauchte sofort im Gewirr der Leute unter. Der größte Teil des Flüchtlingsstroms bewegte sich zwar nach Norden in Richtung ›Marina‹ und ›Presidio‹, kaum jemand beachtete aber den Irrläufer. Nur einmal sprachen Radd zwei besorgte Frauen wegen seines Ziels an. Er erzählte ihnen, er würde seine Tochter ins Park Emergency am Golden Gate Park bringen und eilte unbehelligt weiter.

Erst als er nur noch wenige Blocks von seinem Haus entfernt war, verlangsamte er seine Schritte. ›Unsichtbarkeit‹ hin oder her, wenn er sich seiner Beute wirklich gefahrlos widmen wollte, musste er den Schutz der Dunkelheit abwarten. Er wandte sich also nach Osten und fand nach einigem Suchen in den Überresten einer ehemaligen Schuhmacherei den geeigneten Unterschlupf. Das Mädchen erwachte kurz, und Radd nutzte die Gelegenheit, um ihr den Rest des Weins zu geben. Aus Erfahrung kannte er den nützlichen Nebeneffekt des Alkohols: Durch seine Mithilfe verwandelte sich die Ohnmacht seiner kleinen Freundin übergangslos in eine schläfrige Benommenheit. Nur in diesem Zustand konnte er sie in seine Wohnung bringen. Ein gefesseltes und geknebeltes Mädchen hätte wohl dagegen selbst in den derzeit herrschenden Wirren für Aufsehen gesorgt.

Das Glück war auch weiterhin auf Radds Seite; durch den immer dichter werdenden Rauch hatte die Dämmerung deutlich früher eingesetzt. Gegen 18 Uhr war es bereits stockdunkel.

Radd wartete zur Sicherheit noch eine weitere Stunde und machte sich dann auf den Weg zur Pierce Street. Unterwegs begegneten ihm nur wenige Menschen, viele von ihnen saßen mitten auf der Straße an kleinen Feuern und bereiteten sich ihre Mahlzeiten zu. Wie er von Flüchtlingen erfahren hatte, war über die Stadt der Ausnahmezustand verhängt worden. Jedes offene Licht in den Häusern war bei Todesstrafe verboten.

Erschöpft aber überglücklich erreichte er endlich sein Haus. Trotz des Verbots und seiner Abneigung gegenüber Feuer knipste er das gestohlene Feuerzeug an und leuchtete sich – umständlich seine Last balancierend – den Weg hinunter in den Keller. Hier war er in Sicherheit. Da der schmale, niedrige Raum kein Fenster besaß, würde auch kein Licht nach außen dringen. Und auch keine Schreie.

Er legte das Mädchen auf eine Pritsche und deckte sie mit seinem Mantel zu.

Zu schade, dass ich so erschlagen bin, dachte er. Wie gerne würde ich mein Geschenk schon heute auspacken.Aber morgen wirst du mehr Freude daran haben, beruhigte er sich selbst. Und übermorgen. Und überübermorgen …

Nach einem letzten wehmütigen Blick schlurfte er endlich hinaus. Die Tatsache, dass die Glühbirne für längere Zeit keinen Strom erhalten würde, bereitete ihm noch größeres Unbehagen. Nur äußerst widerwillig würde er Kerzen oder Öllampen mit nach unten nehmen.

Er versperrte die finstere Zelle mit einer Lattentür und sicherte sie zusätzlich mit einem großen Vorhängeschloss. Auf dem Weg nach oben lächelte er. Für dieses engelhafte Wesen würde er selbst offenes Feuer in Kauf nehmen. Schließlich wollte er doch sehen, was er so mühsam ausgegraben hatte. Und zwar jede Einzelheit.

Am nächsten Morgen war Radd schon sehr früh wieder auf den Beinen. Er sammelte das restliche Wasser, das sich noch in den Leitungen befand in einem Topf und brachte ihn zusammen mit einer Petroleumlampe in den Keller. Das Mädchen schlief noch immer.

Behutsam begann er mit einem Schwamm, ihr Gesicht, sowie ihre Arme und Beine vom klebrigen Staub zu befreien. Mit jeder Schicht, die er abtrug, wurde die Schlafende schöner. Das dünne Nachthemd, das sie trug, verhüllte dabei kaum ihre übrigen Reize. Mit fiebrigen Bewegungen erkundete der Schwamm nach und nach auch diese Regionen.

Das Wasser hatte eine belebende Wirkung; unter leisem Stöhnen kam das Engelswesen langsam wieder zu sich. Radd starrte in die dunkelsten Augen, die er jemals gesehen hatte.

»Was ist geschehen? Wo bin ich?«, fragte sie verwirrt. Radd teilte ihr nur das Wichtigste mit. »Es hat ein Erdbeben gegeben«, sagte er, »ein sehr schweres. Die halbe Stadt ist zerstört. Du wurdest verschüttet. Ich kam zufällig vorbei und habe dich gerettet. Nun bist du in Sicherheit. Wir sind bei mir zu Hause. Du bist aber noch zu sehr erschöpft … du musst dich ausruhen.«

Sein Gast wollte wissen, was mit den anderen Bewohnern ihres Hauses geschehen war, doch Radd drückte sie sanft auf ihr Bett zurück. »Es wird sich alles klären«, versprach er ihr, »aber vorerst musst du erst einmal zu Kräften kommen. Sicherlich wird es in dem Chaos noch einige Wochen dauern, bis jeder seine Angehörigen gefunden hat. Du wirst sehen, es ist alles gut ausgegangen. Wir müssen nur etwas Geduld haben.« Bevor das Mädchen wieder eindämmerte, fragte er sie nach ihrem Namen.

»Damy«, antwortete sie schläfrig. »Mit einem ›a‹.«

Oben in der Küche bemühte sich Radd so schnell es ging, ein paar Sandwiches zu machen. Jede Sekunde zählte. Damy brauchte zwar etwas zu essen, viel wichtiger aber war es, ihre Lethargie so stabil wie möglich zu halten. Als er ihr die Brote brachte, hatte er daher auch eine Flasche Wein aus dem eigenen Vorrat dabei.

Mit sanftem Druck zwang er das Mädchen, zwei große Gläser des schweren Roten zu trinken. Damy protestierte nicht; innerhalb kürzester Zeit hatte sie mehr als die Hälfte der Flasche geleert.

Der Alkohol ließ ihren geschwächten Körper schon bald wieder in einen tiefen Schlaf fallen. Erst jetzt hielt es Radd für angebracht, Damy wie all die anderen Mädchen, die er zuvor in sein Haus gelockt hatte, zu behandeln. Aus einer Kiste holte er passende Lederriemen und Stricke und band ihre Hände und Füße fest an die Metallpfosten der Pritsche. An diesem Morgen verging sich Radd zum ersten Mal an dem Mädchen.

Seltsamerweise war bei ihm das erwartete Gefühl der Befriedigung ausgeblieben. Er war es gewohnt, dass sich die Mädchen unter ihm wild aufbäumten, dass sie weinten und gellende Schreie ausstießen, nur so fühlte er sich als uneingeschränkter Herr über Angst und Panik, als Gott. Damy hatte jedoch keinen Muskel bewegt. Während er auf ihr lag, konnte er sich sogar des abscheulichen Eindrucks nicht erwehren, eine Leiche zu schänden.

Radd führte die todesähnliche Starre auf ein Übermaß an Alkohol zurück und beschloss daher, ihr stattdessen nur noch Obstsäfte zu verabreichen.

Damy trank den Apfelsaft mit versteinerter Miene; unentwegt starrte sie dabei ihren Peiniger an. Radd war sichtlich irritiert. Dieses Schweigen war einfach unnatürlich. Und dann erst diese Augen. Es wollte ihm nie gelingen, dem Blick aus diesen funkelnden, schwarzen Kohlen lange standzuhalten. Eine Woge aus eisigem Hass schlug ihm daraus entgegen.

Als er sie gegen Mittag erneut vergewaltigte, verband er ihre Augen zuvor mit einem Schal. Auch diese Maßnahme erwies sich jedoch als wenig hilfreich. Obwohl Damy nun offenbar wieder bei klarem Bewusstsein war, änderte sich nichts an ihrem Verhalten. Nicht einmal das kleinste Stöhnen oder Jammern entrang sich ihrer Kehle.

In seiner ohnmächtigen Wut schlug und kratzte er sie, aber selbst jetzt zeigte sie keine Reaktion. Der Einzige, der nun schrie und tobte, war Radd selbst.

»Was glaubst du, wer du bist, du mieses kleines Flittchen, dass du es wagst, mir zu trotzen?«, brüllte er sie an. Er riss ihr die Binde von den Augen, doch sie starrte ihn nur stumm an. Radd traute seinen Augen nicht, als er ein schmales Lächeln auf ihren Lippen zu entdecken glaubte.

»Du … du lachst?«, ereiferte er sich mit überschlagender Stimme. »Du WAGST es, mich, deinen HERRN und GOTT auszulachen?«

Alles in ihm sehnte sich danach, dieses widerspenstige Mädchen auf der Stelle zu erwürgen. Seine Mühe mit ihr sollte sich aber bezahlt machen. Radd hatte sie nicht den ganzen Weg von Pacific Heights hierher getragen, nur um sie schon am zweiten Tag wieder zu töten. Er wollte das Geschenk, das ihm das Beben gemacht hatte, so lange wie möglich nutzen. Er wollte seinen Spaß damit haben, für viele Tage und Wochen. Wenn nicht auf diese Weise, dann eben auf eine andere.

Den Rest des Tages verbrachte er damit, seinen Frust in Wein und Brandy zu ertränken. Gegen Abend war er so betrunken, dass er nicht mehr an seinen Gast im Keller dachte.

Der Freitag dämmerte mit einem blutroten Himmel. Noch immer waren die Feuer nicht unter Kontrolle gebracht worden und fraßen sich nun zu den Millionärsvierteln am Nob Hill hinauf. Tausende von Menschen flüchteten sich zu sicheren Orten wie dem ›Presidio‹ oder dem ›Golden Gate Park‹.

Joseph Kendal Radd nahm von alledem keine Notiz. Für ihn hielt das Beben eine ganz besondere Prüfung bereit, und er würde alles daran setzen, sie glanzvoll zu meistern. Sorgfältig platzierte er die dafür notwendigen Instrumente auf einem Tablett: eine Zange, einen Hammer, eine Packung Nägel, ein stumpfes Messer, einen Schraubenzieher und ein Skalpell.

Heute war der große Tag der Wahrheit. Heute würde er dafür sorgen, dass dieses verderbte Mädchen niemals mehr lachen würde. Und er würde stundenlang in ihre verfluchten, schwarzen Augen starren.

Als Radd die Kellertür aufschloss, erwartete ihn eine böse Überraschung. Damy stand mitten im Raum. Ihre Arme hielt sie ausgebreitet, als wollte sie ihn umarmen. An ihrem eisigen Blick erkannte Radd aber sofort, dass diese Geste täuschte. Vor Schreck ließ er sein Tablett und die Lampe fallen und stolperte zwei Schritte zurück. Erst jetzt erkannte er, dass das Mädchen von einem seltsam irisierenden Licht umspielt wurde.

»Wie … wie …?«, stotterte er hilflos. Seine Gedanken überschlugen sich in dem Versuch zu begreifen, wie sich die Gefangene hatte befreien können. Nur Sekunden später geschahen Dinge, die sein Vorstellungsvermögen vollends überfordern sollten.

Noch während Radd nach Worten rang, schlängelte sich ein schmales Petroleumrinnsal aus der zerbrochenen Lampe auf das Mädchen zu. Die dünne, brennende Kerosin-Schlange erreichte die nackten Füße und kletterte wie ein lebendiges Reptil an den Beinen empor. Mit wachsendem Entsetzen beobachtete Radd, wie sich das Feuer unter dem Nachthemd nach oben schlängelte, in Brusthöhe teilte und zuckend auf die immer noch ausgestreckten Hände zulief. Damy verharrte dabei auch weiterhin in ihrer statuenhaften Haltung. Mit keiner noch so winzigen Regung ließ sie erkennen, ob sie die Hitze der Flammen spürte.

Radd glaubte, in einem Albtraum gelandet zu sein. Längst hatte er aufgegeben, das ganze Geschehen begreifen zu wollen. Allein, dass der dünne Stoff des Nachthemdes bislang kein Feuer gefangen hatte, war für ihn schon wundersam genug.

Auf den Handflächen des Mädchens hatten sich die Feuerschlangen nun zu kleinen Kugeln zusammengerollt, zu kleinen Sonnen, in der Größe von Tennisbällen. Radd sah die Bewegung nicht, doch plötzlich wurde einer der Bälle in seine Richtung geschleudert. Er dachte nicht einmal daran, dem Geschoss auszuweichen.

Die Miniatur-Sonne traf ihn genau zwischen den Beinen, wo sie augenblicklich seine Hose entzündete. Schon nach wenigen Augenblicken wurden die Schmerzen unerträglich. Schreiend und wild mit den Armen schlagend warf sich Radd auf den Boden. Wie ein Epileptiker wälzte er sich hin und her, doch es wollte ihm nicht gelingen, die Flammen zu ersticken. Stattdessen fraß sich das beharrliche Feuer langsam einen Weg bis hinauf zu seiner Brust.

Das feuerschleudernde Mädchen achtete kaum auf den Mann, der so bizarr von der Rolle des Täters in die Rolle des Opfers übergewechselt war. Mit noch immer versteinerter Miene warf sie den zweiten Feuerball gegen die Decke ihres Gefängnisses und verließ den Keller.

Mit unmenschlichen Kräften musste es Radd gelungen sein, die Kellertreppe zu erklimmen. Damy war kaum aus dem Haus getreten, als der brennende Mann schreiend durch die Haustür stürzte. Das barfüßige Mädchen drehte sich ruhig um. In einer ihrer Hände hatte sich plötzlich ein Feuer in der Größe eines Basketballs gebildet. Ein Junge aus der Nachbarschaft namens Malcolm DiLucca sah, wie daraufhin ein feuriger Meteor auf das Haus zuraste und den schreienden Joseph Radd mit sich ins Innere riss. Genau in dem Moment, in dem das Mädchen ungerührt seinen Weg fortsetzte, gab es eine lautlose Explosion, und das ganze Haus verschwand hinter einer gigantischen, blutroten Feuerwand.

Trotz seiner Angst folgte DiLucca der Fremden ein Stück die Straße hinauf. Zu seinem Schrecken musste er mit ansehen, wie sich das Feuer nach und nach über ihre Arme bis hinauf zum Kopf ausbreitete. Noch bevor sie die Waller Street erreicht hatte, stand die junge Frau praktisch halb in Flammen. Und trotzdem ging sie unaufhaltsam weiter …

(wird fortgesetzt!)

Copyright (C) 2013 by LUZIFER-Verlag. Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autoren und des LUZIFER-Verlages

Bildrechte: “Untot – Wiedergänger-, Gespenster-, Geister- & Zombiegeschichten” (Zeichnung untot.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

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Wer wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht, erfährt dies in folgendem Buch des Autors:

Wolf, Arthur Gordon
Katzendämmerung

Verlag :      Luzifer-Verlag
ISBN :      978-3-943408-15-7
Einband :      Englisch Broschur
Preisinfo :      16,95 Eur[D] / 17,95 Eur[A] / 20,60 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 10.12.2011
Seiten/Umfang :      ca. 670 S. – 20,5 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Produktform (detailliert) :      Geklebt
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 02.10.2013
Erstverkaufstag :        02.10.2013
Gewicht :      600 g

KLAPPENTEXT
„Das, was ich bislang für die wirkliche Welt, die Realität, gehalten hatte, war nichts weiter als eine plumpe Täuschung, eine dünne Haut, hinter der sich das wahre Grauen verbarg.“
Es gibt Geheimnisse, die besser für alle Zeiten im Verborgenen bleiben. Zu dieser Erkenntnis gelangt der Fotograf Thomas Trait jedoch etwas zu spät. Hals über Kopf verliebt er sich in eine junge und überaus attraktive Übersetzerin antiker Schriften. Natascha hat jedoch nicht nur einen ungewöhnlichen Beruf etwas Mysteriöses, ja Düsteres, scheint ihr anzuhaften; wild und bedrohlich. Doch es sind gerade diese Schattenseiten, die sie für Trait noch anziehender werden lassen.
Als er versucht, das Geheimnis seiner Geliebten zu ergründen, bezahlt er einen hohen Preis. Und der Tod ist nicht das Ende …

AUTOR
ARTHUR GORDON WOLF Unter dem (Vornamen-) Pseudonym schreibt Arthur Gordon Wolf Kurzgeschichten, Novellen und Romane, die sich alle mehr oder weniger der düsteren Phantastik zuordnen lassen. Ob SF, Fantasy, Crime oder Horror, stets spielen das Morbide, Düstere und Doppelbödige die Hauptrollen. Seit 1987 erscheinen seine Arbeiten regelmäßig in Magazinen (wie „MADAME“, „c’t“ oder „phantastisch!“) und diversen Anthologien (Beiträge bei GRAFIT, BASTEI LÜBBE,Fabylon, BLITZ u.v.a.).
Ein SF- Hörspiel erschien beim SDR und HR.
Seine bislang umfangreichste Arbeit stellt die Trilogie „KATZENDÄMMERUNG“ dar, ein düster-erotischer Thriller, der sich um Archäologie, ägyptische Mythen, Katzen und Dämonen dreht. Im Oktober 2013 ist nun endlich der komplette Roman im LUZIFER-Verlag erschienen.

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Updated: 4. Dezember 2014 — 13:31

2 Comments

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  1. Sehr merkwürdig. Offenbar versteht auch dieser Autor etwas vom Schreiben. Warum dann so ein Thema. Das Thema ist einfach widerwärtig. Hallo! Wollt Ihr Euch wirklich mit solchen Fehlgeburten menschlicher Abartigkeit befassen? Ich kann daran nicht reizvollen berken. Das ist für mich einfach nur abgründiges aus seelischen Zuständen von Leuten, die verlernt haben, glücklich zu leben! Wie schade. Was für eine Verschwendung von Talenten!

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