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Interview und Vorstellung der Werke des Grafik-, Aktions- & Fotokünstlers Dabre Durante (Teil 4). Das Interview führte Martina Müller. – Preisangebote für die vorgestellten Werke bitte an: info@sfbasar.de – wir leiten das dann weiter an den Künstler.

Interview und Vorstellung der Werke des Grafik-, Aktions- & Fotokünstlers Dabre Durante.

(Teil 4)

Das Interview führte Martina Müller.

Preisangebote für die vorgestellten Werke bitte an: info@sfbasar.de – wir leiten das dann weiter an den Künstler.

(Zurück zum 3. Teil)

sfb: Lieber Dabre,

 

wir treffen uns hier heute zum vierten Mal und eigentlich sollte es ja heute in Richtung Oldtimer gehen, was wir aber kurzfristig aus redaktionellen Gründen geändert haben. Stattdessen ist das Thema Schönheit, wie der obere Buchtipp bereits vermuten läßt. Im Übrigen bedanke ich mich für das ausgedruckte und signierte Exemplar in Din A1 vom letzten Mal.

 

DD: Nichts zu danken. Habe ich doch gerne gemacht.

sfb: Sehr schön. Also was ist Schönheit und was bedeutet sie und inwieweit ist dass das Thema ihrer vorliegenden Werke?

Schönheit als Gegensatz zu Hässlichkeit ist ein abstrakter Begriff, der stark mit allen Aspekten menschlichen Daseins verbunden ist. Mit der Bedeutung dieses Worts beschäftigt sich hauptsächlich die philosophische Disziplin der Ästhetik. Wie jede Wertung, ist dieser positiv besetzte Begriff von Wertvorstellungen (Bewertungsmaßstäben) und Bewertungszielen abhängig, die auch durch gesellschaftliche Konventionen geprägt werden. Welche Wertmaßstäbe dem Ausdruck „Schönheit“ zu Grunde liegen, und wie diese zustande kommen, ist auch Untersuchungsgegenstand von Natur- und Geisteswissenschaften.

Im Alltag wird als „schön“ meist etwas bezeichnet, was einen besonders angenehmen Eindruck hinterlässt: Ein schöner Körper, ein schönes Musikstück, eine schöne Bewegungsabfolge im Tanz, aber auch Erlebnisse wie z. B. Gestreichelt-Werden. Eine Nähe zu Begriffen wie Harmonie und Symmetrie fällt auf, eine Abgrenzung gegenüber sinnlicher Überwältigung oder dem „nur“ Hübschen, dem das Besondere fehlt, ist nicht immer leicht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nheit

DD: Schönheit ist natürlich relativ und Schönheit liegt auch immer im Auge des Betrachters. Zumeist verbinden wir den Begriff mit der Schönheit eines Menschen, vornehmlich einer schönen Frau oder auch einer schönen Blume. Beide Begriffe habe ich in den vorliegenden Werken zu verbinden versucht, um dem Begriff Schönheit gerecht zu werden. Ob mir das allerdings gelungen ist, müssen andere beurteilen.

Psychologie und Soziologie betrachten die Bewertung „schön“ in Abhängigkeit von psychogenetisch bzw. gesellschaftlich geprägten Wertvorstellungen. Diese fundamentale Bewertung wird sowohl auf Empfindungen des Einzelnen angewendet, wie auch auf die gesamte menschliche und nicht-menschliche Umwelt eines Menschen. Die Bewertung hat daher Rückkopplungen auf die Psyche, auf alle Bereiche der menschlichen Gesellschaft und auf die außermenschliche Umwelt – mithin auf die Bildung und Änderung von Konventionen (siehe auch: Wertewandel). Im Rahmen der Emotionspsychologie wird Schönheit auch als eine spezifische ästhetische Empfindung definiert, die eintritt, wenn eine Person sich einem neuartigen Objekt annährt und dabei dem Ziel, Wissen zu erweitern (siehe auch Lernziel), näher kommt [1].

Zur Soziologie der Schönheit haben Kunst- und Literatursoziologie viel beigetragen, während z. B. die „Schönheit eines Weibes“ in den Gender Studies eher unter Ideologie-Verdacht gestellt wird und die Biosoziologie hierzu oft schweigt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nheit

sfb: Also ich finde die Verbindung ziemlich gelungen. Vor allem die Wiederholungen der Objekte und deren Platzierung scheint mir diese Begrifflichkeiten adäquat wiederzugegeben. Mit Sicherheit finden Männer die abgebildeten Mädchen noch reizvoller als sie mir als Frau erscheinen. Dafür werde ich mit den Blumenbildern belohnt. Aber erst die Kombination macht den gewissen Reiz hier aus.

Venus ist die römische Göttin der Liebe und der Schönheit.

Schönheit in der Kunst ist unter anderem ein Forschungsgegenstand der Kunstgeschichte. Diese kam nach der Antike weitgehend zum Erliegen; seit der Renaissance gibt es sie wieder.

Johann Joachim Winckelmann entwickelte ab 1755 und speziell in seinem 1764 erschienenen Hauptwerk, Die Geschichte der Kunst des Altertums Kriterien einer Ästhetik des Schönen und identifiziert einen klassischen Kunststil, den er zum Maßstab seiner Beurteilung erhebt. Die Suche nach dem Schönen steht im Mittelpunkt. Sein Versuch einer Stilgeschichte gibt dem Idealen, der edlen Einfalt und stillen Größe einen Kontext.

Der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) engte den Begriff Ideal auf die Kunst ein: Die Aufgabe der Kunst sei die sinnliche Darstellung der absoluten Idee als Ideal.

Seit der Moderne ist die Kategorie der „Schönheit“ auch für die Kunst kritisch angefochten. Das „Schöne“ ist nicht mehr der „Glanz der Wahrheit“, sondern im Gegenteil das „Schöngemachte“, „Geschmeichelte“ (siehe auch Idealisierung (Psychologie)) und daher „Unwahre“. Der ganze Begriff der „Mode“ und „Moden“ bekommt deshalb gerade in Bezug auf Kunst den Charakter des „Unernsten“ und „Unwahren“ und deshalb „Unkünstlerischen“. Im Extremfall wird ein zu schönes, dekoratives Werk als „Kitsch“ oder Ziergegenstand bezeichnet. Alternative Ästhetiken wie die des „Erhabenen“, „Hässlichen“, „Interessanten“ oder „Authentischen“ ersetzen in der Kunst der Moderne zunehmend das „Schöne“, von dem man sich keinen Begriff mehr machen kann und/oder will.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nheit

DD: Das will ich doch hoffen. Ich habe hier lange herumexperimentiert, um zu den Mädchenfotos auch die passenden Blumemotive zu finden. Wenn man das Ergebniss so sieht, wird einem überhaupt nicht bewußt, wie schwierig sich das zum Teil gestaltet.

sfb: Das will ich gerne glauben. Das Ergebnis spricht jedoch wirklich für sich. Bis vielleicht auf das letzte Werk der Reihe, das scheint sich ein wenig von der Herangehensweise der anderen zu unterscheiden.

 

DD: Stimmt, das habe ich aber bewußt so gestaltet, zumal die junge Frau auch durch ihre Nacktheit vielleicht ein wenig Anstoß bei einigen Betrachtern erwarten ließ. So konnte ich das ein wenig reduzieren. Ich gebe aber zu, dass mir auch die anderen Werke besser gefallen. Aber wenn man nicht neue Wege versucht, kann man sich nicht weiterentwickeln.

sfb: Ich finde die Blumenmotive bei den ersten vier Werken erstaunlich, was die klaren und ansprechenden Farben betrifft. Wurde hier ein wenig nachgeholfen oder sind das tatsächlich die natürlichen Farben dieser Blumen?

Eine Blume bezeichnet in der Alltagssprache entweder eine dekorative Blüte, einen Blütenstand inkl. eines Teils der Sprossachse meistens krautiger Pflanzen oder eine dekorativ blühende Topf- oder Gartenpflanze[1]. Sie dient oft als Schmuck, z. B. als Schnittblume in einem Blumenstrauß, als Blumenkranz oder Blumengebinde. In der Bildenden Kunst sind Blumen als florales Motiv ein häufig dargestelltes Thema.

In der Botanik ist der Begriff Blume dagegen klar definiert und wird insbesondere vom Begriff Blüte getrennt. Während die Blume über ihre Funktion bei der Bestäubung definiert ist, ist eine Blüte ein durch die Morphologie eindeutig definierter Begriff.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blume

DD: Normalerweise sollte man sowas als Kunstschaffender ja nicht verraten, aber ich will hier mal eine Ausnahme machen: Ja, es handelt sich um die natürlichen Pflanzenfarben. Aber wie bereits gesagt, habe ich sehr viele Motive gesichtet, bis ich die vorliegenden gefunden habe. Manchmal erstaunt uns Künstler eben die Natur doch noch hin und wieder. 😉

Eine Blume ist die bestäubungsbiologische Einheit der Blütenpflanzen. Es ist ihre Aufgabe, Bestäuber anzulocken und/oder sie bildet eine technisch-funktionelle Einheit. Blume ist also ein ökologisch-funktional definierter Begriff. So werden von Tieren bestäubte Blumen nach ihren Bestäubern eingeteilt, etwa die Vogelblumen oder die Käferblumen. Eine Blüte wird als Spross begrenzten Wachstums im Dienste der sexuellen Vermehrung definiert. Ihr Aufbau ist klar gegliedert in Blütenhülle, Staubblätter und Fruchtblätter. Tulpen– oder Rosenblüten sind hierfür gute Beispiele. Dabei müssen sie keineswegs auffällig gebaut oder gefärbt sein, auch Gräser besitzen Blüten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blume

Strenggenommen müßten wir hier aber von den Blüten der Blumen sprechen, denn eine Blume besteht ja auch noch aus ihren anderen Bestandteilen. Was die Sorten angeht, muß ich leider zugeben, dass ich völlig ahnungslos bin und nur nach dem Äusseren gegangen bin, für was für ein Objekt oder Motiv ich mich entschieden habe. Aber glücklicherweise ist das Ganze ja nicht so unansehnlich geworden. 🙂

Eine Blüte kann mehrere Blumen beinhalten, so bei den Irisarten. Hier ist jede der drei Seiten eine Anlockungseinheit (Meranthium) für die Bestäuber.

Eine Blüte kann genau eine Blume sein, so bei Orchideen, Primeln oder Mohn.

Eine Blume kann aus mehreren Blüten zusammengesetzt sein (Pseudanthium), zum Beispiel die Körbchen bei Korbblütlern wie der Sonnenblume. Hier fungieren alle Blüten zusammen als Anlockungseinheit und dienen als Landeplatz für die Bestäuber.

Neben den Blüten können auch Hochblätter zum Aufbau der Blume herangezogen werden, so bei den Cyathien der Wolfsmilchgewächse oder den Kesselfallen der Aronstabgewächse. Bei letzteren werden die Bestäuber innerhalb des Hochblatts gefangen gehalten, um die Bestäubung sicherzustellen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blume

sfb: Da muß ich leider auch passen. Ich kenne nur die üblichen Sorten, Arten und Typen, die man jemanden zum Geburtstag schenkt oder zu ähnlichen Festivitäten. Aber zum Glück kann man sowas ja dank Internet und Wikipedia jederzeit eruieren. Und wer Genaueres darüber erfahren will, hat es ja nicht allzu schwer. Vielleicht kann uns ja der eine oder andere Leser hier behilflich sein und uns einen Leserbrief in den Kommentar posten, um was es sich hier für Blumenblüten handelt im Einzelnen. Da bin ich mal gespannt.

DD: Witzige Idee. 🙂

Nach der Gestalt der Blumen werden verschiedene Blumentypen unterschieden. Der Blumentyp steht dabei in enger Verbindung zum jeweiligen Bestäuber:[2]

  • Scheiben- und Schalenblume sind flach, der Zugang zur Blumenmitte ist nicht eingeschränkt. Sie werden vorwiegend von pollenfressenden Käfern besucht. Ein Beispiel ist der Klatsch-Mohn.
  • Die Becher- oder Glockenblumen sind zunehmend verengt und bilden einen Trichter oder Becher. Beispiel sind Krokusse.
  • Röhrenblumen sind noch enger.
  • Stieltellerblumen besitzen eine schmale Röhre, auf der eine flache Scheibe sitzt, Beispiele sind die Nelken.
  • Spornblumen: hier ist der Nektar in einem Sporn versteckt, Beispiel ist das Veilchen.
  • Bei der Revolverblume gibt es mehrere Zugänge zum Nektar, Beispiel ist Gentiana acaulis.
  • Rachenblütler sind ebenfalls zygomorph aufgebaut. Die Bestäuber kriechen in sie hinein. Ist die Öffnung der Rachenblume mechanisch verschlossen, spricht man von einer
  • Maskenblume: der Verschluss muss durch das Gewicht des Bestäubers geöffnet werden. Beispiel sind die der Schmetterlingsblütler
  • Bei Lippenblumen ist die Blüte deutlich zweigeteilt, wobei die Unterlippe als Landefläche für die Bestäuber dient.
  • Bürsten- und Pinselblumen besitzen zahlreiche Staubblätter, die bürsten- oder pinselförmig aus der Blüte gestreckt werden. Beispiele sind die Blütenstände der Akazien und Weiden.
  • Fallenblumen schließen die Bestäubenden zeitweilig ein. Untertypen sind Klemmfallen (Asclepias) und Gleitfallen (Arum).

Entsprechend der Anpassung an die Bestäuber bilden die Blumen Merkmalssyndrome, die als Blumenstile bezeichnet werden. Sie werden unter den einzelnen Bestäubungsformen näher besprochen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blume

sfb: Ich möchte doch noch mal auf die abgelichteten Mädchen auf den einzelnen Werken eingehen. Hier interessiert es mich vor allem, auf was die Auswahl fußte. Das erste Objekt ist ein noch sehr junges Mädchen in Alltagkleidung. Beim Zweiten handelt es sich um ein lasziv lächelndes Mädchen, dem bereits einer der Träger heruntergefallen ist, was ja im Allgemeinen in der sexuellen Symbolik sowas wie die Bereitschaft zum Beischlaf bedeuten soll. Das dritte Mädchen deute ich als eine junge Frau, die sich vor oder nach dem Sexualakt die Hände wäscht. Genauso das Darauffolgende, nur das hier die junge Frau noch darüber nachdenkt, ob sie den Akt vollziehen soll, oder andersherum, ob der Akt wirklich so befriedigend war wie erhofft. Beim letzten Werk kommt es sogleich zum gewünschten Akt. Ob von der jungen Frau tatsächlich gewünscht oder nur als Notwendigkeit betrachtet, steht noch in den Sternen.

Die drei Grazien, Skulptur von James Pradier, 1831

Hauptartikel: Schönheitsideal

Was in diesem alltäglichen Sinne als „schön“ bezeichnet wird, ist bis zu einem gewissen Grade von wechselnden „Schönheitsidealen“ abhängig. Eine extremere These lautet, dass in den Industriegesellschaften heutzutage nur deswegen besonders schlanke Menschen als schön gelten, weil Nahrung im Überfluss vorhanden ist, während unter anderen Umständen beleibte Menschen, die durch ihre Körperfülle Wohlgenährtheit signalisieren, als schön bezeichnet werden würden. Diese These scheitert jedoch an dem Umstand, dass eine schlanke Figur als Ideal im Okzident weit älter ist als Industrialisierung und allgemeiner Wohlstand.

Jüngere Forschungen deuten darauf hin, dass Schönheitsempfinden eine deutliche genetische Komponente besitzt. Die evolutionsbiologische Erklärung für Schönheitsideale ist, dass empfundene Schönheit mit evolutionär vorteilhaften Eigenschaften korreliert. So wurde in Experimenten und Befragungen ermittelt, dass in allen Kulturen Frauen mit einem kulturspezifisch idealem Taille-Hüft-Verhältnis von den Testsubjekten als schön angesehen werden, so beispielsweise in afrikanischen Regionen mit Nahrungs-Unterangebot eine Fettleibigkeit mit betont großem Hüft- und Gesäß-Umfang. Symmetrie wird als schön empfunden und ist gleichzeitig ein Indiz für Gesundheit. Auch gibt es Hinweise, dass hinsichtlich der Schönheit von Gesichtern ein goldener Schnitt existiert. So sei ein vertikaler Abstand zwischen Augen und Mund von 36 % der Gesichtslänge und ein horizontaler Abstand zwischen den Augen von 46 % der Gesichtsbreite ideal. Diese Proportionen entsprechen dem durchschnittlichen Gesicht, welches zudem, ähnlich wie Symmetrie, Gesundheit signalisiert.[9] Manche Wissenschaftler halten deswegen die Auffassung von Schönheit als kulturellem Konstrukt für einen Mythos.[10][11]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nheit

DD: Sehr interessant, solche Interpretationen von einer Frau zu hören. Darüber habe ich eigentlich bei der Auswahl nicht nachgedacht. Mir war es wesentlich wichtiger, dass die fünf Frauen sich in ihrer Art oder Bekleidung nicht zu sehr ähnlich sind. Ausserdem, was die Symbolik der sexuellen Anziehung solcher Bilder angeht, finde ich persönlich eine un- oder leichtbekleidete junge Frau nicht unbedingt sexuell anziehender als eine bekleidete. Aber vielleicht unterscheide ich mich hier erheblich von der sogenannten Masse der Männer oder dem sogenannten Massengeschmack, wenn es sowas überhaupt gibt, falls der nicht doch von bestimmten sozialen Normen auferlegt wurde. Oder ich bin auf einer unbewusten Ebene einfach nur ein Kleiderfetischist.

Die Stärke der „erotischen Ausstrahlung“ und der „erotischen Signalen“, die andere Menschen „senden“ wird keineswegs nur durch den bloßen Anblick eines möglichst hohen Grads von Nacktheit eines menschlichen Körpers bestimmt, vielmehr können auch bestimmte Kleidungsstücke und Gegenstände (s. Fetisch), die Mimik und Gestik einer Person, Sprachmelodie und -färbung, Körperhaltungen und Handlungen von Menschen oder deren Abbilder Erotik erzeugen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Erotik

sfb: Wer weiß, wer weiß … 😉
Leider sind wir auch schon wieder am Ende dieses Interviews. Ich habe mich diesmal nicht gerade zurückgehalten, was die Interpretation der Motive angeht. Ich hoffe, ich war nicht zu dreist. Wie immer hat es mir grossen Spass gemacht, Sie zu befragen Herr Dabre Durante!

DD: Ich bedanke mich ebenfalls. Und von Dreistigkeit keine Spur, Frau Martina Müller! 🙂 Auch mir hat es wieder großen Spass gemacht und nächstes Mal will ich die erotische Schiene weiter bedienen, aber auf eine eher unerwartete Art. Lassen Sie sich einfach wieder überraschen!

(weter zu teil 5 )

Copyright (C) 2015 by Martina Müller und Dabre Durante

Preisangebote für die vorgestellten Werke bitte an: info@sfbasar.de – wir leiten das dann weiter an den Künstler.

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Buchtipp der Redaktion:

Mythos Schönheit (Gebunden)
Facetten des Schönen in Natur, Kunst und Gesellschaft
von Hatje Cantz Verlag GmbH

Verlag:  Hatje Cantz Verlag GmbH
Medium:  Buch
Seiten:  303
Format:  Gebunden
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Mai 2015
Maße:  304 x 248 mm
Gewicht:  1975 g
ISBN-10:  377573984X
ISBN-13:  9783775739849
Verlagsbestell-Nr.:  317/03984

Hatje Cantz Verlag GmbH

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Beschreibung
Natur- und Kunstschönheit, Anmut und Würde, Macht und Misstrauen.

Schönheit ist verführerisch. Schönheit ist Macht. Wahre Schönheit ist ein Mythos: Bereits in der homerischen Ilias wetteiferten Athene, Aphrodite und Hera darum, wer die Schönste sei. Doch das berühmte Urteil des Paris fiel fragwürdig aus, der Juror erwies sich schon in dieser frühen Castingshow als bestechlich. Was schön ist, ist epochen- und kulturübergreifend nicht nur eine Geschmacksfrage. Wissenschaftler, Künstler, Literaten und Musiker suchen etwa in der Natur oder Harmonielehre nach den vermeintlich objektiven Kriterien für Schönheit. Demgegenüber bringt die subjektive Empfindung des Schönen eigene Ideale hervor – von der Maria Aegyptiaca bis zu den Wundern der plastischen Chirurgie. All diese Facetten bilden jenen Mythos Schönheit, den dieser Band anhand ausgewählter Werke aus den natur-, kultur- und kunstwissenschaftlichen Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums in Linz auffächert.

Ausstellung: Schlossmuseum Linz 6.5.-8.11.2015

http://www.kultur-punkt.ch
Wir begegnen ihr im realen und medialen Alltag, in der Kunst und in der Natur, an Menschen, Tieren und Pflanzen. Auf den ersten Blick scheint die Schönheit ein oberflächliches Phänomen zu sein. Erst bei intensiver Auseinandersetzung mit diesem großen und umfassenden Thema geben sich die vielen Facetten des Schönen zu erkennen und die wirkmächtigen Einflüsse, die die Schönheit erst zum Mythos machen.

Was aber ist Schönheit? Eine Eigenschaft, ein objektives Werturteil oder eine subjektive Empfindung? An welchen Schönheitsidealen orientieren wir uns? Ist Schönheit naturgegeben oder manipulierbar? Wie verhält es sich damit im Tierreich? Lässt sich die Schönheit von Insekten, Pflanzen oder Blüten über die Attraktivitätsforschung erklären? Überhaupt: Wer definiert, was schön ist? Und welche gesellschaftlichen oder kommerziellen Instanzen sorgen dafür, dass Schönheit zum Ideal und das Ideal zur Konvention wird?

Wesen und Weisen der Schönheit
Die Versuche, das Wesen der Schönheit zu ergründen, sind zahlreich. Sie berufen sich auf subjektive Geschmacksurteile oder beschwören universale Wertmaßstäbe, die das Schöne ganz in die Nähe des Wahren und Guten rücken. Die Antike gibt ein Schönheitsideal vor, das noch Jahrhunderte später als das Maß der Dinge gilt. Die Kunst der Renaissance orientiert sich an diesem Ideal und leitet daraus allgemeine Regeln für die menschliche, architektonische oder künstlerische Proportion ab. Das Naturschöne wird lange Zeit als Werk Gottes gepriesen, bevor die Evolutionsbiologie darin auch eine Art lebenserhaltende Maßnahme erkennt. Später werden sich die empirischen Wissenschaften dem Thema annehmen, um zu ergründen, welche psychologischen oder soziologischen Prozesse und Faktoren dazu beitragen, dass wir etwas als schön empfinden.

Immer wieder haben Philosophen, Künstler, Literaten und Musiker der Schönheit als Empfindung Ausdruck verliehen. Nicht weniger stichhaltig sind die Versuche, etwa in der Natur oder Harmonielehre vermeintlich objektive Kriterien von Schönheit zu erkennen. Und doch lehrt die Geschichte, dass die Vorstellung von Schönheit und deren Idealen über Epochen, Stile und Moden hinweg einem kontinuierlichen Wandel unterliegt. Aus heutiger Sicht muss man feststellen, dass es die Schönheit im Singular genauso wenig geben kann wie ein Wesen der Schönheit. Will man ihr wirklich gerecht werden, dann gilt es die feinen Nuancen und vielen Facetten der Schönheit in den Blick zu bekommen – ob man ihr nun in der Natur oder in der Kunst und Kultur oder inmitten der Gesellschaft begegnet. Genau das geschieht in der Ausstellung Mythos Schönheit.

Ausstellung: Schlossmuseum Linz 6.5.-8.11.2015

 

Kuratorenteam:
Dr. Erna Aescht, Dr. Gerda Ridler, Mag. Dagmar Ulm, Dr. Lothar Schultes.

Fazit
Das Buch wie die Ausstellung „Mythos Schönheit“ des Oberösterreichischen Landesmuseums Linz  entbirgt  transdisziplinär vielzählige  Facetten des Schönen in Natur, Kunst und Gesellschaft. Die Dreigliederung ‚ATHENA – APHRODITE – HERA‘ weist auf das apollinische Primat der Gestaltungssicht der KuratorInnen. Im  athenischen Sichtfeld werden sowohl Symmetrie im Eukaryotischen (1), Heterotrophischen (2) als auch Umwege zum  ‚Lebensschönen‘ dargeboten. Im Aphroditischen werden Ideale im Kollektiven und im kulturellen Wandel paradigmatisch im Design, in Bildender Kunst, Musik und Literatur präsentiert. Im dritten Bereich geht es um die ‚Einbettung‘ des kulturgeschichtlichen Schönheitsbegriffs sowohl in die Macht, als auch im Widerspruch zu ihr, bis hin zur Entgrenzung und Narzisstischen ( Selfies..). Quintessenz: Die Präsentation „Mythos Schönheit“ ist sowohl im Zweidimensionalen (bibliophil) als auch im Dreidimensionalen (expo/etisch) hervorragend gelungen. Gratulation ! m+w.p15-5

Athena
…Göttin der Weisheit, der Strategie und des Kampfes, der Kunst, des Handwerks und der Handarbeit sowie Schutzgöttin …
http://de.wikipedia.org/wiki/Athene
Aphrodite
..Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde..
http://de.wikipedia.org/wiki/Aphrodite
Hera
..Gattin und gleichzeitig die Schwester von Zeus und somit die Tochter von Kronos und Rhea. Der Name Hera ist die weibliche Form von Heros (Herr)… http://de.wikipedia.org/wiki/Hera

(1)
Unter Eukaryoten oder Eukaryonten werden alle Lebewesen zusammengefasst, deren Zellen einen Zellkern besitzen.
(2)
..„sich von anderen ernährend“) ist ein Begriff aus der Biologie: der Aufbau von Körperbestandteilen (Anabolismus) durch Lebewesen aus bereits vorhandenen organischen Verbindungen http://de.wikipedia.org/wiki/Heterotrophie

Hatje Cantz Verlag GmbH

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Interviews, bei denen es später noch zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen! WENN SIE MÖCHTEN, DASS DIESER TITEL IN DIE VERLOSUNG GEHT DANN SCHREIBEN SIE IHREN WUNSCH IN DEN KOMMENTAR, DAMIT DER VERLAG SIEHT, DASS HIER LESER INTERESSE DARAN HABEN, UM SO EHER KÖNNEN WIR DEN VERLAG DANN DAVON ÜBERZEUGEN!

5 Comments

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  1. Martina Müller

    Interview und Vorstellung der Werke des Grafik-, Aktions- & Fotokünstlers Dabre Durante (Teil 4). Das Interview führte Martina Müller.

  2. Liebe Martina,
    Deine Fragen zum Interview überraschen und sind gut gewählt. Man merkt das Dir Kunst am Herzen liegt. Einfach Klasse. Die Bilder sind Geschmackssache. Die Mädchen wirken doch recht jung.

  3. Martina Müller

    Der Künstler ist ja auch in dem Alter, wehn wunderts also …

    Danke für das Lob und nichts für ungut, bin etwas überarbeit. Der Boss hat mir jetzt verboten, zuviel zu arbeiten. 🙂

  4. Martina Müller

    Der Boss hat mir mal erklärt, dass es vier Arten gibt, wie man beim Pokern ein Paar Buben spielt …

    Anschliessend lehnte er sich lächelnd zurück und meinte „alle vier Arten sind verkehrt!“ 😉

    Verstehst du was ich damit sagen will? 🙂

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