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GESTRANDET VOR FEHMARN (Teil 5) – Erotische Geschichte in acht Teilen von Günter Maria Langhaus

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GESTRANDET VOR FEHMARN

(Teil 5)

Erotische Geschichte in acht Teilen

von

Günter Maria Langhaus

(Zurück zu Teil 4)

Nachdem sie sich zugeprostet hatten probierten sie, köstlich. Sie sahen sich an, wieder dieses Gefühl von Glück. Myriam legte ihren Kopf nach hinten, verschränkte ihre Hände hinterm Nacken und schaute in den dunstigen aber immer noch blauen Himmel. Wie schön sie ist, dachte Max und betrachtete ihren nun freien Bauch, sie hatte ihre Beine übereinander geschlagen, der kurze Rock ließ ihre Haut in der Sonne glänzen.

Nach einer Weile setzte sie sich wieder grade hin, sah ihm in die Augen: „Ich bin gar nicht traurig darum, dass wir den Bus verpasst haben,“ sagte sie lächelnd.

„Nein,“ grinste er zurück, „ich auch nicht. Sonst hätten wir nicht so ein schönes und erotisches Frühstück gehabt.“

Myriam lachte, sinnierte kurz, dann meinte sie: „Nicht nur deswegen.“

„Und natürlich auch wegen der nun noch folgenden Nacht.“

Wieder lachte sie. „Ja, wegen der noch folgenden Nacht – den noch folgenden Stunden – wegen – ich weiß nicht wie ich es sagen soll.“

Neugierig sah er sie an während sie nach Worten suchte, drängelte sie aber nicht. Nach einer Weile nahm sie seine Hand, sah ihn wieder an: „Ich bin noch nicht fertig hier, in diesem Leben.“

Max legte den Kopf ein wenig zur Seite, zog die Augenbraue hoch um sein Fragezeichen im Gesicht zu unterstreichen, er wusste nicht, was sie meinte.

„Ich will deinen Schwanz!“

Und gleich danach: „Vergiss es,“ sie begann verlegen zu lachen, „War Spaß. Ich hol uns noch was zu trinken,“ und sie machte Anstalten aufzustehen.

Aber Max hielt sie am Handgelenk fest, sah ihr in die Augen: „Wie und wann willst du meinen Schwanz?“ fragte er ernst.

Sie setzte sich wieder, erwiderte seinen Blick: „Jetzt! Sofort!“

‚Nein, das meinte ich doch gar nicht,‘ rotierte ihr Hirn, ‚ich wollte doch nicht nur seinen Schwanz, ich wollte ihn, den ganzen Mann!‘

Aber jetzt war es raus, ihre Fantasie spielte verrückt, sie spürte den Blitz in ihren Unterleib, die benetzten Schleimhäute, sie begann zu schwimmen, in ihren Gedanken und in ihrer Möse.

‚Ich will ihn! Seinen Körper, meinen Liebling der Lust, nur für mich, nur zur Befriedigung meiner Begierde, die ganze Nacht!‘

‚Oder doch jetzt sofort?‘

Mit zittrigem Blick beobachtete sie wie er ihr Platz machte neben sich, wie er sie mit einer Geste seiner Hand aufforderte sich neben ihn zu setzen, zu legen, ihren Kopf auf seinen Schoß, er würde ihr seinen Schwanz geben, hier in der Öffentlichkeit, jetzt! Sie könnte ihn mit ihrer Hand in seiner Hose streicheln. Nein, sie wollte ihn sehen, schmecken, spüren.

Aber so hatte sie das doch gar nicht gemeint, und trotzdem folgte sie wie von fremder Hand gesteuert seiner Aufforderung, sie konnte sich nicht wehren, ihr Blick fixierte seinen Schritt. ‚Ich will dich! Gib ihn mir!‘

Hastig sah sie sich um, niemand konnte sie sehen, der Kiosk und die anderen Gäste waren verdeckt durch die kleine Düne und den Strandhafer darauf, Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn, zwischen ihren Brüsten, wie im Tran legte sie sich neben ihn, seitlich mit angezogenen Beinen, ihren Kopf auf seinem Schritt, sie spürte seine Blicke auf ihren nackten Schenkeln, der der hoch gerutschte Rock bis zum Slip frei gab, es gab kein zurück mehr, ihr Puls jagte, rote Flecken der Erregung in ihrem Gesicht. Sie drehte den Kopf, sah ihm in die Augen: ‚Ich will deinen Schwanz! Ich will ihn lutschen, saugen, ich will deinen Saft tief in meinem Mund!‘

Max sah die Gier in ihren Augen, das Flackern, ihr schweißnasses Gesicht, gerötet, sie konnte ihre Lust an ihrem schamlosen Tun hier ganz öffentlich nicht mehr verbergen. Mit wenigen Bewegungen öffnete er seinen Gürtel, den Reißverschluss seiner Hose, mit zittrigen Fingern wühlte sie in seiner Unterwäsche, zerrte den Slip zur Seite, sein Schwanz! Seine Eier! Hemmungslos vergrub sie ihr Gesicht in seiner verführerisch duftenden Männlichkeit. Sie leckte, zupfte mit den Zähnen, ihre Zunge umspielte seine Hoden, sein Kolben reckte sich gegen ihre Wange, sie rieb ihn, massierte ihn, schob die Vorhaut zurück, sie verschlang ihn, saugte ihn mit ihren Lippen, tief rein ins Maul, seine Eichel stieß gegen ihren Rachen, egal, alles war egal, sie rieb ihn, wichste ihn, lutschte, kugelte die kleinen Bällchen, mit heftigen Bewegungen ihres Kopfes trieb sie ihn gnadenlos dem Höhepunkt entgegen.

‚Ja! Gib ihn mir! Gib mir den schleimigen Saft unserer Lust, spritz mich voll, stopf mir das Maul, ertränke mich mit deinem kostbaren Elixier!‘

Sie spürte das Zucken, massierte heftiger mit festen Lippen, schneller, gleich! Gleich wird er ihr alles geben, hemmungslos wird er ihren Mund füllen mit seinem Sperma, ja, jetzt! In heftigen Stößen klatschte es gegen ihren Gaumen, sie kostete diesen bittersüßen Geschmack, diese einzigartige Köstlichkeit. Sie schluckte, sie hörte wie er stöhnte, schamlos in aller Öffentlichkeit, mit den Händen presste er ihren Kopf in seinen Schoß, wieder schluckte sie, alles wollte sie aus ihm heraus saugen, alles ablutschen bis zum letzten Tropfen!

Langsam hob sie ihren Kopf, halb geöffnete Lippen, mit Schleim benetzt glänzten sie in der Sonne, obszön grinste sie ihn an. Mit der rechten Hand strich er über ihre Beine, zwischen ihre Schenkel, er tastete nach ihrem Slip, spürte ihre Nässe, aber sie nahm seine Hand und hielt sie fest umklammert, sie richtete sich auf. Fragend sah er sie an, sie hatte es ihm auf wunderbare Weise besorgt, und er wollte es ihr zurück geben.

„Nein,“ wehrte sie ab, „noch nicht, ich will meine Geilheit noch ein wenig genießen,“ lächelte sie. Geilheit! Sie hatte Geilheit gesagt, wie herrlich schmutzig und wie wahr: Sie war unbstreitbar unglaublich geil!

„Ich hol‘ uns noch was zu trinken, dann gehen wir auf die Brücke,“ erklärte sie ihm und leckte genießerisch ihre Lippen ab.

Myriam kam mit zwei weiteren Aperol zurück, setzte sich wieder ihm gegenüber und prostete ihm zu. Max hatte alles wieder verstaut und seine Hose geschlossen, er sah sie an, irgendwie wurde er nicht schlau aus dieser Frau: Sie hatte ihm einen sehr schönen Orgasmus verschafft, in der Strandbar, jeder hätte sie beobachten können, und hat es vielleicht auch, er hatte nicht auf Zuschauer geachtet. Und nun saß sie ihm gegenüber, immer noch rote Flecken im Gesicht, immer noch verschwitzt, und wollte ihre Geilheit genießen.

„Aber nicht, dass deine Muschi sich nachher wieder beruhigt hat,“ gab er zu bedenken.

Sie lachte: „Keine Sorge, ich schmecke dich immer noch, rieche dich, sehe alles noch vor meinem inneren Auge.“

„Es dauert jetzt aber ein wenig, bis ich wieder kann,“ erklärte er vorsichtshalber, nicht dass sie ihre Geilheit genießen wollte in Erwartung nachher von ihm richtig gevögelt zu werden.

„Ich weiß,“ grinste sie schelmisch.

„Du meinst, bis wir wieder im Hotel sind dauert es ohnehin noch eine Weile?“

„Wir gehen nicht ins Hotel.“

Das konnte ja interessant werden, sie wollte also draußen oder an anderen Orten außerhalb eines Bettes weiterspielen; ihm sollte es recht sein, er war gespannt. Myriam sah ihn ununterbrochen an, immer wieder ließ sie ihre Blicke über seinen Körper gleiten, und er fühlte sich von ihr in Gedanken ausgezogen. Was ihn nicht störte.

Und er lag richtig mit seiner Vermutung. Myriam ließ sich gehen, wollte sich nicht kontrollieren. So kannte sie sich nicht, so ungeniert einen Mann zu betrachten, sich vorzustellen was er mit ihr machen könnte, sich ihn nackt vorstellen. Aber in diesem Leben wollte sie genau diese versauten Gedanken in vollen Zügen auskosten, und es steigerte ihre Wollust, dass sie ihre erotischen Fantasien in Ebenen abgleiten ließ, die sie als versaut empfand.

„Bitte, zieh dein Hemd aus.“

Max folgte ihrer Bitte umgehend, und er sah wie sich der Speichel auf ihren Lippen sammelte. Er konnte es nicht verhindern: Obgleich er ja grade erst eine Befriedigung genossen hatte standen seine Brustwarzen wieder steif empor, er spürte ihre Blicke, lustvoll, fast schmerzhaft zogen sie ihre Kreise über seine nackte Haut. Ohne ihren Blick abzuwenden nahm sie ihr Glas in die Hand und lehnte sich zurück, rutschte ein wenig auf dem Sessel hin und her um dann ihre Füße auf der Ecke des Tischs zu platzieren. Sie beobachtete ihn, zeigte ihre Beine, lang gestreckt, und sie genoss es wie er sie betrachtete. Mit den Fußsohlen rutschte sie entlang der Tischkante, bis zur Mitte, ihre Beine waren nun angewinkelt. Sie plante ihre Bewegungen nicht, nein, es passierte alles wie selbstverständlich, sie wusste, dass sie gleich ihre Schenkel öffnen würde um ihm ihren feuchten Slip zu zeigen, von wegen, die Muschi könnte sich beruhigen! Während sie ihre intimsten Bereiche präsentierte schlürfte sie an dem Halm um ihr Glas zu leeren und beobachtete seine Reaktion: Zufrieden stellte sie fest, dass er seinen faszinierten Blick nicht abwenden konnte.

Dann schlug sie ihre Schenkel wieder zusammen, stellte das Glas auf den Tisch, stand auf und reichte ihm die Hand: „Komm, lass uns gehen.“

Max ließ sich führen, er hatte die Regie abgegeben an sie, an diese Frau, die sich vor seinen Augen von einer etwas zurückhaltenden Mitreisenden in eine zielstrebige erotische Aphrodite verwandelt hatte. Er kam sich vor wie zwanzig Jahre jünger, wie ein frisch verliebter Teenager. Und Myriam? Sie dürfte auch um die vierzig sein, aber davon war jetzt nichts zu spüren. Max warf sein Hemd über die Schulter, Arm in Arm führte sie ihn zurück auf die Seebrücke; er spürte ihre Hand, die abwechselnd seinen Rücken kraulte oder versuchte unter seinen Gürtel zu gelangen, mit ganz gutem Erfolg. Er tat es ihr gleich, der Bund ihres Rockes war kein Hindernis und seine Hand eroberte die weiche Haut ihrer Backen.

Oben auf der Brücke schlenderten sie hinaus auf das Meer, das fast glatt in der Windstille vor ihnen lag, nur die Badenden verursachten gekräuselte kleine Wellen. Es herrschte rege Betriebsamkeit auf dem Steg, viele Menschen in Badekleidung, andere lehnten am Geländer und betrachteten das Treiben unter ihnen am Strand. Aber je weiter sie sich der Spitze näherten, umso leerer wurde es hier, die Brücke mochte 200 oder 300 Meter lang sein, offensichtlich zu weit für die meisten. Am Ende angekommen waren sie fast allein; auf einer Plattform luden Bänke zum entspannen ein, ein junges Paar knutsche dort eng umschlungen, sie im Bikini, er in Badehose; wie praktisch, dachte Max, solche Gelegenheit hätte er als Teeny auch gerne gehabt. Aber nachher hatte der Junge sicherlich ein Problem mit der Ausbuchtung vorne an seiner Hose! Myriam wählte eine Ecke der Plattform außerhalb des Sichtfeldes der beiden, schaute aufs Meer hinaus, dann drehte sie sich zu ihm hin, schaute ihn an, lächelnd. Ohne ein Wort fuhr sie mit der Hand unter ihren Rock und fummelte den Slip hervor, zog ihn über ihre Knie nach unten, über die nackten Füße, mit dem Zeigefinger hangelte sie ihn hoch, ließ ihn vor seinem Gesicht hin und her baumeln, tief zog er mit geblähten Nüstern dieses betörende Aphrodisiakum in seine Lunge! Frivol ließ Myriam ihren Körper leicht hin und her schaukeln, dann bewegte sie ihren gestreckten Arm über die Reling und ließ das Höschen im Meer verschwinden.

„Jetzt isses weg“, sagte sie keck, lupfte ihren Rock und setzte sich mit blankem Hintern auf das breite Geländer, mit den Zehenspitzen konnte sie den Boden noch berühren, sie hatte ihre Füße mit etwas Abstand voneinander platziert, spielte mit ihren Beinen, öffnete sie, schloss sie wieder: „Komm!“

Flüchtig ließ Max seinen Blick kreisen, außer dem anderen Pärchen war niemand in der Nähe, und das war mit sich selbst beschäftigt. Wenn sie nun doch einen Blick riskierten? Wenn schon!

Er hockte sich vor sie, sachte öffnete er ihre Schenkel, fleischig und nass offenbarte sich Myriams Möse, was für eine Lust! Vorsichtig begann er mit der Zunge zu schlecken, mit beiden Händen stützte er ihren Hintern, nicht dass sie noch runter fiel! Schmatzend arbeitete er sich vor, zwischen den Fältchen, über die harte kleine Kugel, tiefer rein. Er saugte, schluckte ihren Saft, ergötzte sich an ihrem leisen Stöhnen, es gab nur noch sie, ihren Hintern, den er fest umklammerte, ihre Möse, diese betörende Blume, alles um sich herum hatten sie vergessen.

Myriam hatte ihre Augen weit aufgerissen, stierte auf ihn nieder, hörte sein Schmatzen in ihrem Saft, lange hatte sie ihre Lust für diesen Moment aufgestaut, alle sollten es sehen wie sie ihrer Begierde schamlos frönte, das junge Paar, verstohlen lugten sie zu ihr hin, Myriam strahlte sie an mit lustverzerrtem Gesicht, mit den Händen packte sie ihre Brüste, verdeckt durch das Blouson – nein! Seht her! Ich will euch alles zeigen, mit einem Ratsch riss sie die Leiste auf, Knöpfe flogen zu Boden, sie warf ihren Kopf in den Nacken, schön und rund vibrierten ihre Brüste unter den elektrischen Schlägen ihrer Möse. In der Ferne Menschen, sie kamen näher – egal – mach weiter, leck mich, küss mich, bohr deine Zunge in meine gierige Höhle! Ich will es! Hier! Vor allen Leuten!

Und dann kam sie! Lang aufgestaute Lust bahnte sich den Weg in alle Ecken und Winkel ihres Körpers, stöhnen, heftiges Zucken, Welle für Welle erfasste sie, sie konnte sich nicht mehr zurück halten, ihr Keuchen nicht unterdrücken, wollte es auch nicht, sie empfand sich so unglaublich nackt, unglaublich schön, endlose Weite, zerfließen, fort schwimmen im unerschöpflichen Nass ihrer Möse ….

Schweiß gebadet sank sie nieder auf sein Gesicht, rutschte mit dem Rücken am Geländer hinunter bis sie ihren Hintern erschöpft auf dem Boden platzierte.

Max hatte sich schnell gefangen, raffte ihr Blouson zusammen, dann setzte er sich so zwischen ihre immer noch geöffneten Beine, dass jegliche Blöße versteckt war, seinen Rücken gegen ihre Brust gelehnt. Hastig drehten sich die jungen Leute um, fühlten sich als Voyeure ertappt, dabei hing das Oberteil ihres Bikinis verrutscht um ihren Körper und gab ihre Brüste frei, Max musste lächeln. Andere Menschen näherten sich; er war sich nicht sicher, wie viel sie mitbekommen hatten. Ein älterer Herr beugte sich zu ihnen herunter; „Alles in Ordnung mit Ihnen?“ Seine Frau fasste ihn am Arm: „Hans, lass sie doch!“ und Max bestätigte, dass es ihnen gut ginge. Eine Gruppe junger Männer kicherte, wegen ihnen? Wegen des anderen Pärchens? Die junge Frau hatte ihren Bikini wieder zurechtgerückt, die einzige die selig in sich hinein lächelte war Myriam.

Die Jungs waren aber auch in Ordnung, sie hätten ja auch zotige Bemerkungen machen können oder sich gar animiert fühlen können, aber sie lästerten locker , wünschten viel Spaß gehabt zu haben bzw noch zu haben und verschwanden wieder.

Max half Myriam auf die Beine, sie genoss immer noch die vergangene Lust, konnte es noch gar nicht richtig glauben, dass sie sich zu derartigen Frivolitäten hatte hinreißen lassen: einen öffentlichen Orgasmus! Wie geil! Wieder schmunzelte sie, realisierte nur am Rande dass Max ihr auf die Füße half, konnte nicht anders als ihre verschwitzten Schenkel noch einmal aneinander zu reiben um eine letzte Well der Erregung zu genießen.

Beim Verlassen der Plattform winken sie dem jungen Paar aufmunternd zu, und Max hoffte, dass sie sich durch ihren freizügigen Sex ermutigt fühlten sich ebenfalls keine Hemmungen aufzuerlegen. Langsam trotteten sie über den Steg zurück in Richtung Stadt, mit der Rechten hatte Myriam ihren Liebsten umfasst. mit der Linken hielt sie ihre Bluse zu, ihren Kopf hatte sie wieder an seine Schulter gelegt. Und Max? Ja, Max konnte eine erneut aufkommende Begierde nicht leugnen, dezent schob er seine Hand wieder unter den Bund ihres Rockes, kein störender Slip, wie erregend, und sein Streicheln und Kneten ihrer Pobacken war dann doch weniger dezent.

Als sie die Geschäftspassage erreicht hatten blieb Myriam stehen, betrachtete wieder die Auslagen, wollte sie sich ein neues Top kaufen? Max hatte eigentlich gedacht, dass sie erst mal ins Hotel gingen, damit sie ihre Kleidung in Ordnung bringen konnte, wobei er gehofft hatte, dass das nur ihr Oberteil betreffen möge, nicht den versenkten Slip! Aber das Hotel war offensichtlich nicht ihr Ziel, sie steuerte einen dieser Souvenirläden an, in denen es alles Mögliche zu kaufen gab, nur nichts Sinnvolles. Aus der Menge all der Dinge die die Welt nicht braucht hangelte sie schließlich drei große Sicherheitsnadeln hervor, in grell pink, neongrün und blau metallic glitzernd. Bei ihrer Suche zwischen all den Regalen und Aufstellern hatte sie vergessen ihr Blouson zuzuhalten, oder war es Absicht? Denn, da war Max sich sicher, sie musste eine exhibitionistische Ader haben. Wie dem auch sei, es war schon ein schöner Anblick, die Wölbung ihres Busens mal aus dieser mal aus jener Perspektive betrachten zu können, immer in der Hoffnung dass weitergehende Einblicke gewährt würden.

Mit den Nadeln kam sie zu ihm hin und bat ihn, sie sozusagen als Knopfersatz an dem Kleidungsstück zu befestigen: „Damit meine Brustwarzen keinen Sonnenbrand kriegen,“ und sie grinste wie ein Mädchen in der Pubertät. Max machte sich ans Werk, wobei er es nicht unterlassen konnte die Seiten des Jäckchens weiter zu öffnen als es für seine Aufgabe notwendig gewesen wäre, was sie mit halbherzigen Handbewegungen zu unterbinden versuchte. Das Resultat stand ihr gut, sehr erotisch und luftig, dem schwülen Sommerwetter entsprechend. Wieder auf der Promenade und auf dem Weg zurück zur Strandbar, wie sie beschlossen hatte, zog sie eine Vielzahl mehr oder weniger verstohlene Blicke auf sich, was sie zu genießen schien. Max musste sich eingestehen, dass diese Beobachtung ihn mit Stolz erfüllte obgleich er ja nun wirklich nicht zu der Faszination von Myriams Erscheinung beigetragen hatte. Aber er trug sein Hemd immer noch um den Hals, seine leicht behaarte Brust war ja vielleicht auch ein Blickfang.

An der Bar holte er zwei Aperol, sie setzten sich gegenüber, das Bewusstsein um ihre mehr oder weniger versteckte Nacktheit provozierte eine prickelnde Stimmung, wollig und angenehm, gelegentlich von kleinen Blitzen in den Unterleib dekoriert.

„Hattest du das gemeint, als du sagtest, du seiest noch nicht fertig?“ Irgendwie hatte sie einen seligen, in sich hinein lächelnden Gesichtsausdruck, sie strahlte absolute Zufriedenheit aus.

„Du meinst unsere öffentliche Lust?“

„Ja, zum Beispiel.“

„Was denn noch?“ wollte sie wissen und beugte sich neugierig vor, wohl wissend was er meinte, aber sie wollte es aus seinem Mund hören.

„Naja, eine gewisse Frivolität hat es schon, wenn sich eine Frau die Bluse aufreißt um ihre nackten Brüste zu zeigen.“

Myriam lachte: „Ich glaube es war wesentlich frivoler, als du mich vor anderen Leuten geleckt und befriedigt hast. Übrigens, vielen Dank dafür.“

„Ich kann mir nicht vorstellen, was ich lieber getan hätte nachdem du mir so wunderbar einen geblasen hast.“

„Ich konnte nicht anders,“ sagte sie nach einer Weile.

„Was konntest du nicht anders, mir einen blasen oder deine nackten Brüste zeigen?“ Es gefiel ihm, diese rückblickende Art des dirty talking.

„Beides,“ lachte Myriam, „es ist beides einfach über mich gekommen.“

Max sah sie an, wie ungeniert sie sich bewegte mit ihrer knappen Kleidung. Obgleich inzwischen auch an diesen in den Dünen etwas abgelegene Tischen andere Gäste in der Nähe waren und sie möglicherweise beobachteten, winkelte sie ihre Beine an, legte sie auf den Sessel oder stellte die Füße an die Tischkante, immer wieder konnte Max einen schnellen Blick auf ihre Schamlippen erhaschen, und auch mit der Bedeckung ihres Busenansatzes ging sie nicht besonders sorgfältig um.

„Gefällt dir, was du siehst?“ unterbrach sie seine Betrachtungen, und als sie seine Reaktion sah, fügte sie lachend hinzu: „Du musst dich nicht ertappt fühlen!“ Nach einer kleinen Pause ergänzte sie: „Es gefällt mir, deine Blicke zu spüren, wenn du mich in Gedanken ausziehst. Es gefällt mir, wenn du versuchst einen Blick auf meine Möse zu erhaschen oder auf meine Brüste. Ich fühle mich von dir begehrt, und das ist so schön, ich will mich dir zeigen.“

Max lächelte sie zärtlich an, wollte was sagen, aber Myriam schien noch was sagen zu wollen, sie schaute ihn mit offenem Mund an, suchte nach Worten:

„Ich will mich dir nackt zeigen, vollkommen und absolut nackt!“

Max atmete tief ein, er spürte das Zucken in seiner Hose: „Du glaubst gar nicht, wie sehr ich dich begehre! Ich könnte dir jetzt auf der Stelle die paar Klamotten vom Leib reißen, die du noch an hast und dich hier auf dem Tisch durchvögeln!“

„Was für eine schöne Vorstellung,“ und sie sah sich um als wolle sie die Lage checken ob eine Chance zur Realisierung dieser Fantasie bestand. Es war inzwischen später Nachmittag, viele Urlauber hatten den Strand schon verlassen und dem entsprechend füllte sich nun die Strandbar; die Gäste saßen nicht nur an den Tischen sondern auch überall auf den Dünen, und so stellte Myriam schließlich fest:
„Ich glaube, mit den Durchvögeln müssen wir noch ein wenig warten – was ich nicht so schlimm finde, ich genieße diese knisternde Spannung!“ und wieder winkelte sie ihre Beine an um ihm einen Blick zwischen ihre Schenkel zu gewähren.

„Was ist es, was meintest du als du sagtest, du seiest noch nicht fertig? Ist es diese erotische Spannung? Dieses Ungeniert fühlen?“

Sie lächelte ihn an: „Ich weiß es nicht.“ Ihre selige Stimmung, ihre feuchte Möse, das alles war nicht angetan eine Unterhaltung zu führen, die sie aus ihren lustgeprägten Gedanken fortführte. Sie hatte aber auch das Bedürfnis eben über diese frivole Stimmung zu reden, es ihm mitzuteilen, ihn teilhaben zu lassen, damit sie nicht nur körperlich miteinander eins wurden beim sicherlich bald folgenden Fick, sondern auch seelisch; wenn sich ihre Körper in Gedanken nackt aneinander schmiegten sollten es ihre Seelen genauso tun.

„Es kommt einfach auf mich zu,“ begann sie zu erzählen, „ich sehe dich an, sehe deine behaarten Arme, deine Brust, ich spüre regelrecht wir deine Nippel sich erhärten, nur weil du mich ansiehst. Meine Augen bohren sich in deinen Leib, ich umschlinge dich in Gedanken, will dich haben. Ich kann auch nicht mehr richtig denken. Weißt du, wenn man sich so richtig treiben lässt in einer spannenden erotischen Situation – nein, geilen, obszönen Szenerie, ja, das ist es! Wenn man sich dabei fallen lässt, was ja selten genug vorkommt, dann gibt es immer noch eine Verbindung im Hirn, die die kognitive Kontrolle ausübt.“

(Zur Fortsetzung Teil 6)

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Copyright (C) 2016 Text  by Günter Maria Langhaus. Ungekürzte Version(en) der Kurzgeschichte(n) finden sich später unter http://www.gm-langhaus.de/html/kurzgeschichten.html

Bildrechte: “Erotische Abenteuer – verschiedenster Welten” (Erotik-etwas-heller.jpg) © 2014 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

Historische Zeichnung Copyrightfrei wegem abgelaufenem Alter.

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BUCHTIPP DER REDAKTION:

Die Reise nach Namibia (Kartoniert)
Erotischer Roman
von Langhaus, Günter Maria

Verlag:  Fouque (Frankfurter) Literaturverlag
Medium:  Buch
Seiten:  243
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  September 2014
Maße:  146 x 208 mm
Gewicht:  328 g
ISBN-10:  3837214834
ISBN-13:  9783837214833

Winter 2015

Winter 2015Kurzbeschreibung
53 lange Tage liegen vor einem Paar, das sich von Deutschland aus mit dem Auto auf den Weg durch Afrika macht. Der Protagonist möchte nach kurzem Aufenthalt in Lübeck zurück nach Namibia. Doch welches Geheimnis hütet seine Begleiterin? Ist sie die Rühr-mich-nicht-an, als die sie sich immer gezeigt hat? Oder eine Nymphomanin, die ihre sexuellen Bedürfnisse nur schwer unter Kontrolle halten kann? Das enge Zelt, die Hitze Afrikas und die Schönheit dieses Kontinents lassen eine intensive Nähe entstehen, in der sich die beiden Stück für Stück offenbaren können. Psychisch wie physisch legen sie Hemmnisse ab, bis sie ihre Seelen und Körper vollkommen nackt voreinander zeigen. Schamlos und frei wird die Kommunikation zur Erotik und der Sex zur Sprache. Zärtlichkeit, Abgründe aus Wut und Gewalt sowie hemmungsloser Sex unterliegen keiner Zensur.

Autor
Günter Maria Langhaus wurde 1950 in der Nähe von Köln geboren, Abitur 1971, anschließendes Studium der Biologie und Landwirtschaft an verschiedenen Universitäten Deutschlands. Seine berufliche Tätigkeit als Berater ließ ihm immer wieder Zeit für längere Reisen, unter anderem in den arabischen Raum sowie in das südliche Afrika. Diese Reiseerlebnisse einerseits und die Erfahrungen der sexuellen Revolution Anfang der Siebziger andererseits waren entscheidende Faktoren, die ihn zu seinem Erstlingswerk „Die Reise nach Namibia“ inspirierten.

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