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DIE GESCHICHTE EINER SUCHE – Eine Kurzgeschichte von Ariana Lazar

Erstellt von Detlef Hedderich am Mittwoch 27. Juli 2011

DIE GESCHICHTE EINER SUCHE


Eine Kurzgeschichte

von

Ariana Lazar


Sie konnte sich schon selber kaum daran erinnern, wann sie die Suche begonnen hatte, aber es musste zu der Zeit gewesen sein, als noch massive Eismassen das Land bedeckten während Mammuts, Riesenhirsche, Wollnashörner und Rentiere das Gesicht der Erde prägten.

Anfangs hatte ihr die Suche noch Spaß gemacht, es war ja alles neu für sie und es gab nur wenige Ihrer Art, auch wenn es viel mühsamer war, die wenigen Menschen aufzuspüren, als sie geglaubt hatte.

Die Zeit verging, es wurde einfacher Menschen zu finden, aber wohin sie sich auch wandte, wie sehr sie auch suchte, ihr war kein Erfolg beschieden. Alle schüttelten nur unwillig die Köpfe, drehten ihr den Rücken zu oder verscheuchten sie gar mit wild herumfuchtelnden Händen. Sie war eben zu klein, zu unbedeutend.

Unverdrossen suchte sie weiter, Tag um Tag, Jahreszeit um Jahreszeit. Wie viele Sommer und Winter inzwischen vergangen waren, vermochte sie nicht zu sagen, aber es mussten eine Unmenge sein, denn das Gesicht der Erde hatte sich drastisch gewandelt.

An Stelle der Mammuts, Riesenhirsche und Wollnashörner waren Blechkisten getreten, die die Luft verpesteten und in deren Innern Massen von Menschen durch das einst grüne Land reisten. Unzählige Menschen, so viele, wie niemals zuvor und doch war ihre Suche noch immer vergeblich, denn die Ablehnung, die ihr entgegen schlug, blieb immer gleich.

Mutlos saß sie dort oben auf ihrem Aussichtsplatz, hoch über den Dächern der steinernen Stadt, das Geläut der Glocken nicht achtend. Wieder einmal versuchte sie ihre andauernde Erfolgslosigkeit zu ergründen.

Was war es nur, dass sie anscheinend so grundlegend von den anderen ihrer Art unterschied? Denn auch ihresgleichen existierte in dieser neuen Welt in unfassbarer Menge. Oh, so viele von ihnen wurden geliebt und gehegt, gehätschelt und getätschelt. Es gab sie in allen Formen, kurz und lang, ausufernd und prägnant, gebunden und frei, gute und schlechte.

Nur sie, sie fand niemanden. Dabei war sie eher kurz und sie würde auch ganz bestimmt nicht viel Platz wegnehmen. Sie konnte sich prima kleinmachen. Ein winzig kleines Eckchen zum wohnen, mehr wollte sie doch gar nicht.

Ein tiefer Seufzer entrang sich ihr, dann erhob sie sich und wehte davon. Ein neuer Tag begann und mit ihm wie immer die winzige Hoffnung fündig zu werden.

Der erste Mensch, den sie an diesem Tag besuchte, lag noch in tiefem Schlaf, doch gerade, als sie es sich bei ihm gemütlich machen wollte, gab es dieses grässlich schrille und nicht enden wollende Geräusch. Der Mensch fuhr erschrocken hoch und ihr war sofort klar, dass sie HIER gleich wieder gehen konnte.

Würde sie eben bei dem Elektroladen um die Ecke reingucken, da war um diese Tageszeit nicht viel los. Bei dem Eigentümer brauchte sie es gar nicht erst zu versuchen, der hatte schon lange keine Träume mehr, aber vielleicht bei Gerd, von dem man sagte, er sei ein Tagträumer. Gerd war Azubi und in ein paar Tagen war die nächste Klausur fällig. Er zermarterte sich das Hirn bei dem Versuch, es mit den Physikfragen zu füttern und Yahminah drehte enttäuscht um.

Einige Zeit irrte sie ziellos durch die Straßen, bis ihr die Frau in dem Café gegenüber auffiel. Neugierig näherte sie sich. Claudia, die Kellnerin, starrte blicklos vor sich hin, es war einfach nichts los in dem Laden! Nachdem Yahminah die Lage gepeilt und erleichtert festgestellt hatte, dass diese Claudia gar nicht dachte, wagte sie es. Ein mutiger Hüpfer und … Bruchlandung! Mit sooo wenig Gehirntätigkeit hatte selbst Yahminah nicht gerechnet und ihr waren einige seltsame Menschen seit der Eiszeit begegnet! Wie sollte sie denn bitte ein Plätzchen für sich finden, wenn nur Vakuum vorhanden war??

Voller Empörung rieb sie sich ihre schmerzenden Teile, schenkte der Bedienung einen unbemerkt bleibenden vernichtenden Blick und stapfte hinaus.

Das war wieder einmal einer dieser Tage, der sie an sich und den Menschen zweifeln ließ.

Meine Güte, immer erwischte sie entweder die Falschen, den verkehrten Augenblick oder jemand ihrer Art war gerade da und verjagte sie!

Trotzdem kam Aufgabe schlicht nicht in Frage, sie hatte ja schließlich ihren Ehrgeiz und wenn Millionen ihrer Art, die viel mehr Platz beanspruchten, als sie selber, einen Platz gefunden hatten, dann würde sie das auch!

Als die Nacht hereinbrach, hatte sie wohl weit über hundert Mal ihr Glück versucht. Vergebens. Gelang es ihr kurzzeitig, sich bei jemandem niederzulassen, schien dieser Mensch nicht so recht zu wissen, was er denn mit ihr anfangen soll und vertrieb sie. Die Art der Vertreibung reichte von leichtem, etwas unwilligen Kopfschütteln, über ein paar kräftige Flüche bis zu aktiver Ignoranz. Einer schlug sogar heftig mit der Faust auf den Tisch, als er sie in der dunklen Ecke bemerkte und warf sie wutschnaubend hinaus.

Nach diesem Vorfall ging sie ein wenig behutsamer vor. Einige Male begegnete sie auch anderen ihrer Art, aber diese waren nur damit beschäftigt, ihre eigenen Plätze zu verteidigen und Höflichkeit hielt in dem Zusammenhang jeder für Zeitverschwendung, so dass sie dort von selbst schnell verschwand.

Die Nacht war schon weit fortgeschritten, die meisten Fenster dunkel und Yahminah war so müde, dass sie, ohne es wirklich zu bemerken, durch eines der wenigen, schwach erleuchteten Fenster in das im Halbdunkel dahinter liegende Zimmer taumelte.

Schon halb schlafend, ließ sie sich auf dem warmen, leuchtenden Monitor nieder und atmete tief durch. Was machte diese Frau da eigentlich? Warum lächelte sie so?

Zu spät bemerkte sie, dass sie nicht die Einzige ihrer Art in diesem Raum war. Überall um sie herum war ein Wispern und Raunen, das Zimmer war voll davon. Unzählige Wesen beobachteten jede ihrer Regungen, so dass sie ein unbehagliches Gefühl überkam. Vergangene Begegnungen dieser Art waren bisher immer negativ für sie ausgegangen.

Noch nie war Yahminah so vielen ihrer Art auf einmal begegnet und da nichts bedrohliches geschah, sah sie sich verstohlen um.

Es gab so viele Verschiedene! Da hockten Dicke neben Dünnen, Kurze schwatzten mit Langen, Gereimte diskutierten mit Ungereimten, Fröhliche plauderten mit Traurigen und Ernste philosophierten mit Komödianten. Es gab sowohl Fertige, als Unfertige und sie entdeckte sogar ein paar mehr oder weniger brummige Angedachte, die einen winzigen Winzling aus seinem Versteck locken wollten.

Eine neue Welt zeigte sich ihr im warmen Licht der Schreibtischlampe und ehe sie es richtig bemerkte, war sie auch schon mittendrin. Sprach mit Jenen, plauderte mit Diesen und vergaß eine Weile, dass sie müde und erschöpft war.

Stunden vergingen, bevor Yahminahs Blick wieder auf die Frau und damit auf den Monitor fiel. Dort stand in großen Buchstaben geschrieben:

Willkommen daheim, Yahminah!

Ihre Suche war beendet! Sie hatte ihn endlich gefunden! Den Menschen, der ihre Geschichte niederschrieb, denn Yahminah war eine Geschichte. Eine Geschichte auf der Suche nach einem Erzähler. Sie war am Ziel!

– Ende –

Copyright 2011 © by Ariana Laza

Bildrechte: Coverillustration “Märchen.jpg” (Originaltitel: nixe01.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Märchen-72-minus81-100.jpg” (Originaltitel: nixe01.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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„Ich werde mitunter gefragt: Halten Sie es für richtig, Herr Preußler, den Kindern unserer Zeit, die ins dritte Jahrtausend hineinwachsen, noch Geschichten von Hexen und Wassermännern, von Zauberern, Feen und kleinen Gespenstern zu erzählen? Darauf kann ich nur antworten, dass ich das nicht nur für richtig, sondern für wichtig halte – für lebenswichtig, um es genau zu sagen.“ Otfried Preußler

Otfried Preußler wurde am 20. Oktober 1923 in Reichenberg/Böhmen geboren. Nach dem Krieg und fünf Jahren hinter sowjetischem Stacheldraht kam er nach Oberbayern. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Rosenheim, war bis 1970 Volksschullehrer und widmet sich seither ausschließlich seiner literarischen Arbeit. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der namhaftesten und erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in rund 260 fremdsprachigen Übersetzungen vor, seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.

Regine Stigloher kam 1953 als eine der drei Töchter von Otfried und Annelies Preußler in Rosenheim zur Welt. Nach dem Abitur und dem Studium sowohl der Erziehungswissenschaften als auch der Germanistik war sie bei verschiedenen Verlagen als Lektorin tätig. Regine Stigloher ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder, sie lebt und arbeitet im Chiemgau.

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29 Kommentare zu “DIE GESCHICHTE EINER SUCHE – Eine Kurzgeschichte von Ariana Lazar”

  1. Detlef Hedderich sagt:

    Gut gemacht, du hast auf Anhieb beim ersten Reinstellen technisch gesehen viel richtig gemacht und nur wenig falsch! Prima! Ich habe noch einige Korrekturen gemacht wie du siehst, vielleicht kannst du das als Beispiel für das nächste mal nehmen. Was ich nicht mehr ausbessern konnte war deine Schriftart, sonst hätte ich alles neu machen und deinen Beitrag löschen müssen, das wollte ich natürlich nicht.

    Das mit der falschen Schriftart kommt daher, dass du den Text nicht vorher nochmal in einen neutralen Texteditor kopiert und dann von dort aus nochmal kopiert und in den Blog gestellt hast. Dadurch wird nämliche deine Schriftart von Word oder wo aus immer du schreibst, gelöscht und Wordpress kann seine eigene Schriftart verwenden. Mit anderen Worten: der Text wird sozusagen als txt reinkopiert. Na ja, lasse es diesmal so, aber das nächste Mal bitte so vorgehen, damit die Schriftarten der einzelnen Blogbeiträge einheitlich ausehen, wenn möglich. Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden.

    Wenn ich die Geschichte gelesen habe sag ich nochmal was zu ihr. Gut gemacht!

  2. Detlef Hedderich sagt:

    So,jetzt zum Text:

    Sie konnte sich schon selber kaum daran erinnern

    Heisst das wirklich “selber” und nicht “selbst” ich bin mir selbst nicht sicher, mein Sprachgefühl sagt aber “selbst”?

    Was meinen unsere Spezialisten?

    Ich würde in diesem Satz das Wort “ja” weglassen! – Anfangs hatte ihr die Suche noch Spaß gemacht, es war ja alles neu für sie und es gab nur wenige Ihrer Art, auch wenn es viel mühsamer war, die wenigen Menschen aufzuspüren, als sie geglaubt hatte.

    Hinter “einfacher” ein Komma: Die Zeit verging, es wurde einfacher Menschen zu finden, aber wohin sie sich auch wandte, wie sehr sie auch suchte, ihr war kein Erfolg beschieden.

    Heisst das nicht “Innerem” – An Stelle der Mammuts, Riesenhirsche und Wollnashörner waren Blechkisten getreten, die die Luft verpesteten und in deren Innern Massen von Menschen durch das einst grüne Land reisten.

    denn die Ablehnung die ihr entgegenschlug blieb immer gleich. – müssen Komma rein: denn die Ablehnung(,) die ihr entgegenschlug blieb(,) immer gleich.

    Uff! Jetzt bin ich durch, und irgendwie verwirrt: eine Geschichte auf der Such nach einem Autor? Hä, habe ich das so richtig verstanden?

    Dann hätte sie aber bereits in grauer Vorzeit am Lagerfeuer unter den Urmenschen ein Plätzen finden müssen, oder nicht?

    Was meinen denn unser anderen Community-Autoren?

  3. Lazar sagt:

    Zu Deinen Verbesserungsvorschlägen:

    Sie konnte sich schon selber kaum daran erinnern – ist laut Duden durchaus korrekt, man kann beide Formen benutzen, ich bevorzuge diese.

    Bei dem ja bin ich mir nicht sicher, will es jedoch erst einmal so stehen lassen.

    “Die Zeit verging, es wurde einfacher Menschen zu finden,” <- ist grammatikalisch richtig ;-) "Es wurde einfacher Menschen zu finden." kann als Satz für sich alleine stehen, daher ist kein Komma erforderlich.

    "in deren Innern Massen von Menschen durch …" ist auch grammatikalisch korrekt ;-)

    Die fehlenden Kommata im letzten beanstandetem Satz habe ich nachgesetzt. :-)

    Zu Deinem 1. Kommentar möchte ich anmerken, dass Du auf meine Bitte nach Hilfe beim Einstellen der Story geschrieben hattest: "Stell einfach mal rein, wie du es denkst, ich verbessere dann alles nötige."*
    So was kommt von so was! ;-)

    Zur Story:
    Sie hatte eben kein Plätzchen am Lagerfeuer gefunden, darum geht es ja ;-)

    LG

    Ariana

  4. Lazar sagt:

    Außerdem, was hätte man am Lagerfeuer denn erzählen sollen???

    Erzähler: “Eine Geschichte hat mich gesucht und gefunden.”
    Zuhörer: “Welche Geschichte denn?”
    Erzähler: “Das war sie schon!”

    Erst durch ihre “Reise durch die Zeit” wurde aus dem Funken eine Geschichte.

  5. Galaxykarl sagt:

    Ich sag nur: Duden Korrektor; im Download nur 15,– €. Das sollte sich jeder gönnen, der schreibt.

    Herzlich willkommen, Ariana Lazar.

    Saucooles Pseudonym, klingt so … mhhhhmmmmm

    mgg
    galaxykarl ;-)

  6. Lazar sagt:

    @Galaxykarl
    Ich mag mein Pseudonym auch ;-) Sprache mit Musik und Farbe drin. *lach*

  7. Detlef Hedderich sagt:

    Ich glaub ich such mir auch ein Nickname!

  8. Detlef Hedderich sagt:

    Lazar: ok. ich bin jetzt nicht nach dem Duden gegangen sondern nach meinem Sprachgefühl, aber man kann sich ja mal irren, wollte ja nur behilflich sein… :(

  9. Lazar sagt:

    @ Detlef

    Das ist OK! Ich freue mich doch, wenn jemand liest, was ich so schreibe *tröstend auf die Schulter klopf* Du warst ja auch behilflich, immerhin fehlten zwei Kommata. ;-)

    Und ehrlich gesagt, ich gehe NUR nach meinem Sprachgefühl und habe erst nach Deinen Anmerkungen beim Duden vorbei geschaut ;-) Deutsch war schon immer meine große Liebe!

  10. Galaxykarl sagt:

    Ariana Lazar, der Name geht mir runter wie Öl.
    Und jetzt ist Deutsch auch noch deine große Liebe?

    Da haben wir ja schon zwei Dinge, die uns verbinden.

    Bäh, wahrscheinlich bist du doch ein Mann.

    mgg
    galaxykarl ;-)
    “die Deutsch-Korinthe”

  11. Lazar sagt:

    Definitiv nicht! *Blick ins T-Shirt geworfen, weibliche Formen gefunden, Blick eine Etage tiefer, keine Männlichkeitsmerkmale zu entdecken*

  12. Lazar sagt:

    Und nun begebe ich mich an die Arbeit, unterwegs ist mir die Idee zu einer neuen Story gekommen und die drängt mit Macht Richtung Tastatur. ;-)

  13. Galaxykarl sagt:

    “Mann” muss ja vorsichtig sein im Internet. Gottseidank bin ich verheiratet, da hab ich das Problem eigentlich nicht. Allerdings ist es mir lieber, wenn ich selbst bei Nicknames weiß, ob es sich um männliche, weibliche oder außerirdische Lebensformen handelt.

    Nachdem wir also das irdische geklärt haben, hoffe ich, dass du keines von diesen hinterlistigen Beteigeuze-Mädels bist. Die fressen nämlich immer ihre Männchen …

    mgg
    galaxygarl ;-)

  14. Galaxykarl sagt:

    @Detlef

    Mein Guter, sag mal: Was ist denn eigentlich mit der ganzen Rattus Libri-Truppe? Schön, dass die fleißig Rezis schreiben; aber unter RL haben die ja keine Plattform, so wie wir hier. Die wären doch auch die perfekte Truppe, um hier zu kommentieren, Stories einzustellen, am Wettbewerb teilnehmen, Artikel zu schreiben usw. Was kannst du mir/uns denn zu dieser Gruppe sagen?

    mgg
    galaxykarl ;-)

  15. Detlef Hedderich sagt:

    Frag den Günnie, der stellt die Rattus-Ausgaben immer hoch. Ich habe Ihnen angeboten Rattus zu schliessen und hier zu veröffentlichen, das haben sie sich als letzte Möglichkeit offengehalten und wollen erst mal alleine weiterwurschteln. Also muß man sie lassen… Jeder muß selbst entscheiden, was er macht!

  16. Günther sagt:

    Schöne Story. ^^

  17. Micha sagt:

    Die Story, die den … Symbionten(?) sucht, mit dessen Hilfe sie sich manifestieren kann; der Gedanke sucht seinen Denker. Interessante Idee! Ob dann jeder Gedanke, der gedacht wird ursprünglich einfach da war? Wie groß ist der Pool, aus dem wir unsere Gedanken schöpfen? Unendlich oder ist irgendwann mal alles gedacht?

    Ich finde die Geschichte auch schön formuliert :-) . Über die Formulierung “An Stelle der Mammuts, Riesenhirsche und Wollnashörner waren Blechkisten getreten, die die Luft verpesteten und in deren Innern Massen von Menschen durch das einst grüne Land reisten.” Kann es sein, dass es von ‘das Innere’ keinen Plural gibt? In meiner Geschichte hätte ich den Satz umgestrickt, einfach weil unsicher bin.
    Ist aber nicht meine ;-)

  18. Lazar sagt:

    Stimmt, von “das Innere” existiert kein Plural :-)

    Mir kommen oft solche Ideen, momentan habe ich das Gefühl, dass meine “Ideen” Schlange stehen. Nicht sehr geduldig, sondern schubsend und drängelnd. Als letztens eine Freundin meinte: “Was Dir alles einfällt!”, ein als Kompliment gedachter Satz, kam von mir nur ein seufzendes:”Mir fällt einfach zu viel ein! Ich habe mehr Ideen, als ich umsetzen kann!”

    Wenn es das Wort “Kreativbolzen” noch nicht gibt, muss es für mich erfunden werden! Ich schreibe nicht nur Kurzgeschichten und Gedichte, wobei ich mit Lyrik angefangen habe, sondern verfüge über ein ziemlich breit angelegtes Interessenspektrum.

    Beispiel: Eine ständige, wenn auch kleine, Fotoausstellung habe ich zwischenzeitlich in den Räumen einer sozialen Einrichtung eingerichtet. Bekannte bitten um Ideen/Hilfestellung bei der jahreszeitlichen Dekoration oder bei der Herstellung individueller Geschenke. Modellieren, malen, fotografieren, Gebrauchsgegenstände verändern bzw. einem neuen Zweck zuführen.

    Zu viele Ideen und ein zu kleines Budget, zeitlich und auch monetär gesehen. *Dicker Seufzer” :-) :-)

  19. Felis Breitendorf sagt:

    Stelle doch mal ein paar deiner Gedichte hier ein! Ich habe auch ein paar hier drin. Was meinst du, Lazar?

  20. Lazar sagt:

    Da der Datenklau im Internet extrem ist und, zu meinem nicht geringen Leidwesen, vor Gedichten auch nicht haltmacht, habe ich grundsätzlich Schwierigkeiten damit, etwas im Internet zu veröffentlichen.

    Gerade Gedichte halten viele Menschen für Allgemeingut und werden daher oft, ohne jede Angabe von Autor und Rücksicht auf das Urheberrecht, in Foren kopiert. Teilweise sogar als “eigenes Werk” ausgegeben. Das Gleiche gilt in fast noch stärkerem Maße bei Bilddateien!

    Ganz viele Seiten die Wettbewerbe irgendeiner Art anbieten/veranstalten haben, schön versteckt im in § 378 Punkt 4.33 AGB (Achtung Ironie!), Klauseln, die dem Autor/Urheber jeglicher Rechte an seinem eigenen Werk absprechen. Sinngemäß kann man dem dann entnehmen, dass man der veröffentlichenden Seite alle Rechte betreffend Veröffentlichung und Verbreitung in sämtlichen bekannten und zukünftigen Medien für ewig und drei Tage abtritt.

    Für mich, die ich grundsätzlich IMMER die AGBs lese, ein weiterer Grund Vorsicht walten zu lassen. Immerhin habe ich diese Seite auch weit über ein Jahr lang quasi studiert, ehe ich eine Story eingesetzt habe. Das Menschliche sollte ja auch einigermaßen passen. ;-)

  21. Detlef Hedderich sagt:

    Bei uns brauchst du dir da keine Gedanken machen! Hier auf sfbasar.de behält JEDER Autor sein Copyright!

  22. Detlef Hedderich sagt:

    Lese unsere Regeln beim Wettbewerb, mehr haben wir dazu nicht zu sagen. Autorenrechte werden bei uns nicht angetastet. Verwirrende AGBs gibt es bei uns nicht. Wir verdienen unser Geld nicht mit Euren Storys, sondern – wenn überhaupt – mit den Buchvorschlägen unter Euren Storys. Also keine Bange, einfach Material reinstelleun und Copyrigt ordentlich drunterstellen, dann kann man jedem Klau rechtlich einhalt gebieten, sollte ein Fremder sich der Texte bemächtigen.

  23. Lazar sagt:

    @ Detlef

    Deshalb habe ich mich ja entschlossen HIER mitzumachen :-) Wie schon erwähnt, ich lese zuerst alles Wichtige und entscheide mich erst danach! ;-)

    In erster Linie muss mir eine Gemeinschaft (neudeutsch: Community) gefallen und mir gefällt der humorvolle Ton und das nette Miteinander hier sehr! :-)

  24. Galaxykarl sagt:

    Wer ist hier nett? Wir sind alle bierernst! Vor allem nach dem dritten oder vierten Bier.
    Und Humor? Pah, wer zuerst lacht, hat verloren. Wäre ja noch schöner, wenn hier auch nur der kleinste Scherz zum Besten gegeben würde.

    Schau doch mal alleine das Pressefoto von dem komischen Werner an. Der guckt so finster, dass sogar die ganze Farbe aus dem Bild verschwunden ist. Sieht ja aus wie Film noir. Der kann ja gar keinen Sinn für Humor haben. Und dann noch der oberste Knopf zu; das geht ja gar nicht. Was hat sich denn da die Fotografin gedacht?

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-)

    P.S. Hahaaahhhhhhihhhihiihhhhoohoohhhohhhuhhhhh, nein, aufhören … ich schmeiß mich weg ….
    Gnaaaade hahahahaaa auauauauauauaa …

  25. Detlef Hedderich sagt:

    Ich möchte nicht wissen, was bei den Karls auf dem Balkon für rauchbare Pflanzen wachsen… :D

  26. Galaxykarl sagt:

    Wir sind ein Nichtraucher-Haushalt und Drogen nehme ich nur Folgende:

    Ritter Sport “Vollmilch”, “Mandel mit ganzen Nüssen” und “Rum-Truben-Nuss” (OK, da ist Alkohol drin; wahrscheinlich aber nur Aroma). Und für Kenner: Pralinen von Lauenstein. Sehr gefährlich das Zeug; macht beim ersten Genuss süchtig … und hat äh … minimale Auswirkungen auf die Anzeigenadel der Waage. 1 Praline = gefühlte 500g zusätzliches Körpergewicht. Entzugsmaßnahme: Radfahren, Situps u. ä. Torturen.

    Seit Aileens und Stefans Besuch schwärme ich (wieder) für schottischen Göttertrank. Schäufele mit Klöß ist aber DEFINITIV meine Hauptdroge.

    Wonach ich auch noch süchtig bin: Buchläden, Antiquariate und Flohmärkte (als Jäger, nicht als Aussteller).

    Mit genussreichen Grüßen
    galaxykarl ;-)

  27. Simone Wilhelmy sagt:

    Ich muss sagen, ich bin irgendwie gerührt. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber für Yahminah hätte ich auch immer ein kleines Plätzchen gehabt. :D

  28. sfbasar.de » Blog Archiv » SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Märchen” sagt:

    [...] NEU! =DIE GESCHICHTE EINER SUCHE – Eine Kurzgeschichte von Ariana Lazar [...]

  29. sfbasar.de » Blog Archiv » Lazar, Ariana – Autorenporträt nach Art von Kuddelmuddelei sagt:

    [...] Die Geschichte einer Suche Copyright © 2011 [...]

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