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DER KORREKTURKNOPF – Eine Kurzgeschichte von Chiara Kaiser (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 2/2012)

Der Korrekturknopf

Eine

Kurzgeschichte

von

Chiara Kaiser

„Benni! Lass deine Jacke an, wir gehen gleich!“

Meine Mama ist sehr unterschiedlich. Heute hatte sie schwarze Haare, lang und lockig, grüne Augen und schöne volle Lippen. Grün. Das war mir am liebsten. Ich lächelte.

„Was ist denn mein Schatz?“ Ihre Stimme war warm und volltönend, heute war sie durch und durch der mütterliche Typ. Mein Grinsen wurde breiter. „Ach nichts. Du bist nur heute sehr hübsch Mama.“ Sie strahlte. „Ach mein Schatz. Was würde ich nur ohne dich machen, hm?“ Sie schob mich zur Tür hinaus, die mit einem Surren hochfuhr und den Abgrund hinunter auf die Straße freigab. Die Hovercars, die ohnehin immer viel zu schnell fuhren, schossen ganz dicht an meinem Gesicht vorbei. Neugierig reckte ich die Nase in den Wind, der heute durch die Gassen und Straßen pfiff. Riesige Werbereklamen wurden auf den Wolkenkratzer, der unserem Haus gegenüberlag, projiziert. Meine Augen verschmälerten sich, als die verfluchte Frau erschien. Ihr blitzweißes Lächeln strahlte so sehr, dass es in den Augen stach. Angela Foster. Mit grimmiger Miene spuckte ich aus und wandte mich ab. Aus den Augenwinkeln sah ich das unheilvolle Rot des Knopfes schimmern. Meine Mutter hastete mir aus dem Hausflur entgegen. Ihr Duft flog mir entgegen. Das einzige was noch echt war. Ihr Gesicht strahlte, als sie Angela erblickte. Oh Verzeihung, Angie. „Ach mein Schatz, sieht sie nicht absolut spitze aus?“  Sie nestelte in ihrer Handtasche herum und zog den mir so verhassten roten Knopf hervor. Das Wort Korrektur war eingraviert. Die goldenen Lettern schienen mir einen spöttischen Blick zuzuwerfen, Angies Blick so wahnsinnig ähnlich. Mir wurde übel. Sanft legte meine Mutter einen Finger auf den Knopf. Kurz flirrte die Luft um ihren Kopf und dann spross ihr eine Haarpacht, welche die exakte Nachbildung von Angela Fosters Haaren war. Die blonde, glatte, perfekte Perücke. „Jeden Tag ein bisschen besser“, witzelte Mama. Ich zog es vor nicht zu antworten. Dann nahm sie mich bei der Hand und wir sprangen. Noch im Fall überlegte ich mir, wie ich sie nur von diesem Knopf losbringen könnte. Unsichere Frauen, die mit ihrem Aussehen haderten waren diesem Hai ins riesige Maul geschwommen. Sie schluckte sie hinunter, machte sie zu ihren Geschöpfen und zog ihnen Kraft ab. Die Gegenluft blies in unsere Gesichter und fing unseren Fall ab.

Wir stiegen auf die Straße und gingen zum Markt, heute gab es wieder diese köstlichen kleinen Kuchen vom Planeten Ka´a. Ihre langen Beine holten weit aus, für Markttage machte sie sich grundsätzlich größer, so war es leichter sich durch die Menschenmengen zu schieben. Das Tor des Marktes wurde von LED-Platinen beleuchtet. Der Platz war enorm. „Halt dich fest Benni, das könnte eng werden.“ Ich griff an ihren Gürtel, ihre Hand war ja mit dem roten Knopf beschäftigt. Wir drängelten uns vor. Sie lief zuerst zu dem Kuchenstand, was mich freute. Nachdem ich mir meine Taschen vollgestopft und mir zwei der Küchlein in den Mund gestopft hatte, stapfte ich schmatzend hinter meiner Mama her. Fest an ihrem Gürtel, konnte ich meinen Blick durch die Menge schweifen lassen. Beinahe alle Frauen hatten einen Knopf, entweder in ihren Händen, so wie meine Mutter, oder an ihren Taschen, ihren Gürteln, ihrem Portmonee.

Ich schluckte und mein Herz krampfte sich zusammen, als ich eine Abhängige sah. Sie saß ein wenig abseits und fingerte ununterbrochen an ihrem Knopf herum. Sie murmelte unverständlich vor sich hin und ihre Gestalt wurde so oft verändert, dass die Luft um sie herum zu einem einzigen Flirren verkam. Sie roch schlecht und ihre Augen waren voll Tränen.  „Sie nicht hin, Schatz. Das ist eine Abhängige.“ Meine Mutter verzog verächtlich den Mund. „Aber sie war doch auch mal so wie du, Mami? Eine Frau, die gern ihr Äußeres zu ihren Gunsten verändert, korrigiert?“ Bewusst benutzte ich ihre Erklärung dafür, die sie immer anführte, wenn man sie auf den Korrektur-Knopf ansprach. Ein wenig schadenfroh sah ich, wie meine Worte trafen. „Das verstehst du nicht.“ schnappte sie beleidigt und ging weiter. Oh, ich verstand nur zu gut. Mein Papa hatte uns verlassen. Für eine Jüngere. Wozu war mir nicht ganz klar, da meine Mama eine sehr schöne Frau gewesen war, ein wenig klein vielleicht, aber mit glänzenden braunen Haaren, grünen Augen und einer Ausstrahlung, die einem das Herz wärmte. Das war anders geworden. Sie hatte nach der Trennung alles verloren. Ihre eigene Person. Sie hatte sich verkauft, an Angela Foster, die solche Fälle wie die Abhängige hier auf dem Markt als bedauerliche Ausnahme abtat, und das war die unverschämteste Lüge dieser Frau, die fremde Herzen umnebelte und sie ins Unglück stürzte. Dieser furchtbare Karrierehai. Gott! Ich verabscheute diese Frau. Ein spitzer Schrei meiner Mutter lies mich erschrocken aufsehen.

„Mami?“

Sie duckte sich und grapschte nach ihrem Knopf. Die Luft begann so schnell zu flirren, dass mir ganz schwindelig wurde. Wenige Millisekunden später, stand ich einer kleinen dicken rothaarigen Gegenüber. Doch alles hatte nichts genutzt, Mike hatte uns trotzdem gesehen. „Fiona? Hey so warte doch.“  Die kleinen dicken Beine meiner Mutter gruben sich beinahe in den Asphalt in dem Bestreben so viel Abstand wie möglich zwischen sich und diesen Mann zu bringen. Immer hektischer sprang sie durch die Menschen und drückte immer wieder auf den Knopf. Sie war besessen davon sich unkenntlich zu machen. Meinen Arm an ihrem Gürtel riss sie so hektisch mit sich, dass ich Schmerzen litt. „Mami! Schluss jetzt!“ Sie schüttelte den Kopf und murmelte immer wieder vor sich hin. Immer schneller und schneller schossen ihre Beine vorwärts. Ihre Gestalt veränderte sich so schnell, dass ich nicht mehr mitkam, einfach die Augen schloss und mich am Gürtel festkrallte. Wir schossen über den Markt und dann bekam ich einfach so einen Schlag auf den Kopf. Reflexartig schossen meine Hände an den Kopf und liesen den Gürtel los. „Aua!“ Empört sah ich mich um und bleib stehen. Niemand schien sich um mich unverschämten Bengel mit Kuchen im Gesicht zu kümmern. Laut schimpfend drehte ich mich in allen Richtungen um, um den Übeltäter zu erwischen… bis mir etwas auffiel. Ich war allein.

„Mami?“

Ein erneuter Schrei lies mich auffahren. Eine grüne Ka´a Frau zeigte mit ihren schwarzen Fingern vor sich. Schnell rannte ich dorthin. Mein Herz setzte einen Schlag aus, als ich ankam. Da lag etwas Zuckendes. Verzerrtes Gesicht, die Hand fest um einen Knopf gekrallt. „Die ist verloren.“ Brummte ein Mann hinter mir. „Jap. Süchtig wie sie alle. Süchtig und verloren.“ Frohlockte eine Frau mit blauem Fell. Langsam näherte ich mich. Meine Beine weich wie Gummi. Dieser Duft, bekannt und vertraut waberte um das zuckende Ding am Boden. Ich schüttelte lethargisch den Kopf. Das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein!

„Mami?“

Die Menge keuchte auf, starrte mich an. Ich jedoch sank auf die Knie. Meine Hand zitterte, als sie sich auf ihre legte. Ich wand ihr den Kopf aus der weichen Hand. Das Surren hörte auf. Meine Mama lag vor mir, so wie sie war. Ein wenig zu klein, ein wenig mangelhaft um in perfekte Welt Angelas Fosters zu passen. Die Sirene erklang. Jemand hatte sie Sanitäter gerufen. Aber ich wusste es besser. Der Hai hatte zugeschlagen. Die Kraft meiner Mama war aufgebraucht. Hineingeflossen in perfekte Haare, perfekte Haut, den perfekten Körper. Das Lächeln blitze hinter meinen Augen auf und ich fing an zu schreien.

ENDE

Copyright © 2011 by Chiara Kaiser


Kaufempfehlung der Redaktion:

Jones, Carrie
Finsteres Gold

Im Buch blättern

Übersetzt von Mihr, Ute
Verlag :      cbt
ISBN :      978-3-570-16112-8
Einband :      gebunden
Preisinfo :      14,99 Eur[D] / 15,50 Eur[A] / 21,90 CHF UVP
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Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 21.09.2011
Seiten/Umfang :      352 S. – 21,5 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      23.05.2011

Medien :
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Sie verrät ihre Liebe, um sie zu retten!

Zara und ihre Freunde haben den Kampf gegen Zaras Vater, den umbarmherzigen Elfenkönig, gewonnen. Sie halten ihn gefangen – sie kontrollieren seine Macht. Aber das Problem ist damit noch lange nicht gelöst, denn die Schwächung des Königs ruft neue Thronanwärter auf den Plan. So auch den jungen Astley, der vollmundig verspricht, dafür zu sorgen, dass Elfen, Menschen und Werwölfe in Zukunft friedlich miteinander leben können. Für Zara hört sich das gut an. Aber Zaras Freund Nick, der Werwolf, rast vor Eifersucht. Erst recht, als der Elf Astley noch eine Prophezeiung ausspricht, die unglaublicher nicht sein könnte: Zara und Nicks Liebe wird enden – und Zara sei vom Schicksal auserkoren, Astleys Elfenkönigin zu werden …

Carrie Jones studierte kreatives Schreiben am Vermont College, bevor sie anfing, als Redakteurin für Zeitungen und Zeitschriften zu arbeiten und nebenher Jugendbücher zu schreiben. „Flüsterndes Gold“, der erste Band ihrer Romantasy-Serie, stand wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times. Die Autorin lebt und arbeitet in Maine – trotz der langen Winter und wegen der schönen Sommer.

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Updated: 1. Juni 2012 — 17:20

28 Comments

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  1. Lieber Günther Lietz, bitte stelle doch auch hier noch eine Buttongrafik rein, ok?

  2. Was sagen unsere Leser und Community-Autoren zu dieser Geschichte?

  3. Schöner Albtraum, schön gruselig.

    Bitte eine Kopie an Herrn Dr. Mang und seine Kollegen schicken. Na, die 85jährige Spanierin – welche letztens geheiratet hat -, hatte wohl mehrere dieser Dinger über Jahrzehnte in Gebrauch.

    Wenn du noch ein wenig die Absätze beachtest, welche zuhauf fehlen, sie an den notwendigen Stellen setzt, dann liest sich das Ganze auch flüssiger. Gerade bei wörtlichen Reden erkennt man dann klar, wer spricht und kann sich oft „sagte“ und „sprach“ sparen. Bei Portmonee habe ich ein wenig gezuckt, ist aber eine korrekte Variante nach der neuen Rechtschreibung. Hab jetzt aber solche Sachen nicht groß beachtet. Um daraus einen sauberen Text draus zu bauen, solltest du noch mal den Duden-Korrektor oder ein ähnliches Programm in Anspruch nehmen. Dann ist das ein richtiger guter Beitrag.

    Nebenbei: Du kannst ruhig auch Texte ohne fantastische Elemente verfassen; auch wenn diese Plattform sfbasar heißt, erlauben wir grundsätzlich alle Genre.

    Danke für deinen schönen Beitrag und weiter so!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-))

  4. jetzt kapier‘ ich erst für was sf steht… *an die Stirn klatsch*

  5. Hahaha,

    geht mir bei so manchen Abkürzungen so. In vielen Branchen scheint es eine wahre Kürzelwut zu geben.

    Übrigens hat sich letztens ein Mitspieler des „perfekten Dinners“ blamiert, weil er nicht wußte, was BBQ bedeutet. Wenn man schon bei so einer Sendung mitmacht und vorgibt etwas von gutem Essen und Kochen zu verstehen, sollte man auch die amerikanische (von wo sonst) Abkürzung für ein Barbeque (er)kennen, oder nicht?

    mgg
    mit großen Gruß …
    mit goldenen Gänsen …
    nein, natürlich mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  6. Aber sf steht ja hier inzwischen auch für einen anderen Begriff „special featuring“, wenn ich es richtig geschrieben habe…

  7. Schauder :-). Der arme Junge! Was ich nicht kapiert habe, war das mit dem Hai. Vielleicht muss ich das nochmal lesen.

    Dieses Korrektur-Lifting erinnert mich an das Hyper-Make-Up der Greisin Lady Quinq. Das brach genau in dem Moment zusammen, als sie mit Kill „Hundeschnauze“ ein Schäferstündchen hatte … . Der konnte sein „Glück“ verständlicherweise nicht fassen, und auch nicht der Detektiv … .

    Kennt das jemand? Ist ein SF-Comic :D.

  8. Ich kenne es nicht! 🙁 Erzähl mal! 🙂

  9. @Detlef: Danke fürs finden 🙂

    @Galaxykarl: Ich wollt mich eben dran halten, also ans sf-thema 🙂 außerdem hab ich ein absolut gruseliges Video auf Youtube gesehen und das hat mich eigentlich inspiriert.

    @Micha: Gut, dass es dich gegruselt hat 🙂 Das mit dem Hai ist da um die Abneigung des Jungen auszudrücken und um ein wenig den Blut/-bzw. Machtraus von Angela Foster zu stilisieren.

  10. PS: So ohne Pc gestaltet sich das Leben echt ein wenig schwierig… Uff
    Ja, ich gestehe ihc bin ein wenig von diesem Elektroding abhängig^^

  11. Wir sind doch alle abhängig von Elektronen! 😉

  12. War vielleicht ein bisschen speziell :-}. Das Hyper-Make-Up gab es im 1. John Difool-Band: „Der schwarze Inkal“ von Moebius.

    @Chiara
    Wenn wir nicht alle ein wenig abhängig wären, würde es sich mit dem „bloggen“ ziemlich schwierig gestalten ;-). Zumindest bin ich noch nicht angekabelt.

  13. Ich finde diese Story richtig gut! Hat mich wirklich beeindruckt! Mache bitte unbedingt weiter mit dem Schreiben, Chiara! In mir hast du jedenfalls einen großen Fan! 🙂

  14. Oh, vielen Dank !!

  15. Ich bräuchte hier noch einen Buchtipp, wer kann helfen?

  16. Jones, Carrie
    Finsteres Gold
    Übersetzt von Mihr, Ute
    Verlag : cbt
    ISBN : 978-3-570-16112-8
    Einband : gebunden

  17. Der Buchtipp paßt wirklich gut! Mal anschauen, ob ok so!

  18. Aber sagt mal dieser Buchtipp hat ja jetzt (was ich aus dem Klappentext entnehmen konnte) ja nicht wirklich einen inhaltlichen Bezug zu meiner Story.
    Wie funktioniert das denn genau mit dem Buchvorschlägen? Es sollte ein neu erschienenes Buch sein, das weiß ich jetzt. Aber inwiefern muss es denn mit der Story zutun haben?

  19. Chiara, soweit ich verstanden habe soll die Lust des Lesers, dem die Story gefallen hat, weiter befriedigt werden und er soll zu einem Titel gelenkt werden, den er möglicherweise lesen will, bzw. kaufen würde über sfbasar.de so das auch ein gewisser Anteil von der Verkaufsprovision in den Storywettbewerb für die Preisgelder fließt! Das geht aber nur bei Titeln, die zu einer Verlosung führt, so dass einige Verlage ausgenommen sind, die das nicht machen wollen. Die Verlosungen führen dann zu weiteren Käufen und damit zu Geldern für den Storywettbewerb.

  20. Ahhh. Jetzt gibt das alles Sinn 😀 Ich danke dir.

  21. Richtig: letztlich ist es unser Ziel Geld durch Bücherverkäufe zu generieren um damit auch den Storywettbewerb anzuheizen. Ist doch legitim, oder?

  22. Meine Devise ist ja: Leben und Leben lassen. Solange ich ausreichend Umsatz habe muß ich doch nicht meine Mitbewerber killen oder ausboten, so dass sie ihre Existenz verleiren. Aber wie man an der Amazon-Monopol-Diskussion bemerkt, sieht das ja nicht jeder so, jedenfalls nicht die Herren, die meinen sie müssten wirklich alles an sich raffen und den kleinen nicht mal was übrig lassen!

  23. Jeder von uns hat Korrekturbutton:

    Alle vier Jahre bei den Bundestagwahlen und dazwischen bei Landtags- und Gemeindewahlen. Am Fernseher und auf Fernbedienungen sind sie zwar kleiner, funktionieren dafür aber wesentlich schneller. In unserem Einkaufsverhalten – ob im Supermarkt oder in der Buchhandlung oder im Onlineshop -, WIR bestimmen damit, was auf den Markt kommt. Mit ein wenig Nachdenken und einem gerüttelt Maß an Intelligenz hat jeder damit Einfluss. Dann tragen wir ständig einen „Korrekturbutton“ mit uns herum. Unser Gehirn; die Einen benutzen ihn, die Anderen selten oder gar nicht.

    Es dürfte ja schon hier des Öfteren aufgefallen sein, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme und mich gelgentlich auch mit Leuten – ob Fremden oder Freunden – anlege. Gerade von Freunden erwarte ich auch mir gegenüber Kritik; niemand ist perfekt. Und gegenüber Fremden habe ich da erst recht keine Scheu. Solange alles im Rahmen anständigen Umgangs miteinander bleibt.

    Es muss und darf weiterhin erlaubt sein, Müll als solchen und schlechte Verkaufsstrategien und Werbemätzchen zu benennen. Schließlich sind wir eine freie Demokratie. Wo anders als heutzutage und hier im Internet haben wir Bürger und Konsumenten jemals so eine Macht und Verbreitungsmöglichkeit gehabt, unseren Willen und Unwillen kundzutun?
    Zeigt den Managern, was wir wollen und was nicht. Und wenn sie nicht spuren, werden sie früher oder später ihre Läden dicht machen müssen.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  24. Ich glaube, Chiara hat noch überhaupt nicht mitbekommen, dass sie Platz 1 belegt hat. Kann das sein?

  25. Kann gut sein, das Mädel studiert und hat den Kopf voll mit Büffeln.
    Wenn der Gewinn auf ihrem Konto landet, wird sie es schon merken. 😉

    mgg
    galaxykarl 😉

  26. Wenn nicht, ich kann die Kohle auch gut gebrauchen. 😉

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