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DAS SPÄTE ERBE DER ROTEN KHMER – ein Science Fiction-Szenarium von Felis Breitendorf

DAS SPÄTE ERBE DER ROTEN KHMER

Ein Science Fiction-Szenarium
von

Die Welt hatte sich wesentlich verändert, der Planet Erde war fast komplett entvölkert: es lebten nur noch einige Millionen Menschen auf dem Heimatplaneten der Krone der Schöpfung.  Die meisten Städte begannen, nun 1 Jahr nach dem grossen Massenaussterben der Menschen, zu verfallen und sich in ihre Bestandteile zu zerlegen. Die wenigen Menschen, die dieses Naturereignis überlebt hatten, konnten die Infrastruktur, die nötig war, um auf dem Niveau des technischen Fortschritts, den die Menschen vormals erreicht hatten,  weiter zu existieren, nicht aufrecht erhalten.

Damals, vor einem Jahr, schien die Welt auf dem besten Weg ins 22. Jahrhundert. Nun war jedoch alles vorbei und es war zu erwarten, dass die Entwicklung des Menschen zurückfallen würde, vielleicht sogar, dass der Mensch ganz von diesem Planeten verschwinden würde. Was nur war passiert damals vor einem Jahr?

Was 1 Jahr zuvor passierte:

Die meisten der Menschen, die in dieser vermeintlichen Nacht sich zur Ruhe gelegt hatten, waren nie wieder aufgewacht. Viele erlagen des Nachts sogar eines Herzinfaktes oder hatten einen Schlaganfall oder ähnliches, woran sie noch im Schlaf befindlich, verstarben.  Bei vielen Menschen wurde nur noch der Tod festgestellt, doch es waren zu wenige erwachsene Menschen, die dies überlebten oder irgendwann aufwachten, um den Opfern zu helfen.

Sie erzählten von schrecklichen Träumen, von Dingen, die sie anderen schon mal angetan hatten, aber auch, dass sie sich plötzlich im Leibe eines Tieres wähnten, das die Träumenden, so erinnerten sie sich später, wohl selbst als Mensch irgendwann in ihrem Leben gequält hatten, ohne sich dabei erheblich schuldig gefühlt zu haben.

Was auffällig war bei dieser Sache, war, dass es zumeist Kinder waren, die wieder aufwachten, und kein einziger Erwachsener, der irgendwann einmal einen Menschen oder ein Tier übermässig gequält oder gar getötet hatte. Auch waren viele Menschen viele Tage im Schlaf und quälten sich offenbar in Träumen mit qualvollen Erlebnissen herum, so das sie, obwohl sie eigentlich in ihrem Menschendasein niemals einen Menschen oder ein Tier getötet hatten, dennoch im Schlaf zu Tode kamen.

Als man sich später Gedanken dazu machte, kam man zu dem Schluss, dass nur deshalb so viele Kinder überlebt hatten, weil diese niemals einem Tier oder Menschen etwas angetan hatten, was zum Tode geführt hat. Nicht mal das Erschlagen einer Fliege, weil diese Menschen niemals etwas getötet hatten. Diese Grenze lag wohl oberhalb der Grösse von gerade noch sichtbaren Insekten, denn auch Kleinstlebewesen, die mit dem Körper eines Menschen zu tun haben, sterben ja täglich im Umgang mit diesen.

Letzten Endes waren es willentlich getätigte Tötungen von Mensch und Tier, die die Täter nun selbst im Schlaf erlebten, immer aus sicht der Opfer, was sie selbst dann nicht überlebten. Und nur die Täter, die Tiere oder Menschen etwas antaten, sie dabei aber nicht töteten, überlebten diese Schlafphase und wachten irgendwann wieder auf. Viele andere schliefen, Qualen durchlaufend, sich im Schlafe windend, und doch liessen sie sich nicht aufwecken. Viele dieser Menschen starben oft auch an Überanstrengung oder verhungerten schlichtweg. Und da die wenigen Erwachsenen sich um die Kinder, die überlebt hatten, kümmerten, verstarben letztlich über 99 % der gesamten Menschheit.

Viele von den wenigen Überlebenden sind daraufhin gläubig geworden und lebten von da an streng nach ihren neuen Überzeugungen. Aber auch die, die dennoch keinem neuen Gott huldigten, wagten es nicht, sich gegen das Leben zu richten, so dass es auch niemanden mehr gab, der Tiere schlachten wollte, denn kein einziger Schlachter hatte überlebt. So wurde der Rest der Menschheit zu Vegetariern und man ging auch miteinander würdevoller und vorsichtiger um. Die wenigen, die sich nicht daran hielten, wurden einzeln auf einsame Inseln verbannt, denn Lebensraum gab es ja nun in Hülle und Fülle.

Noch immer verstanden die meisten Menschen nicht, was eigentlich passiert war, ob das ganze ein Akt eines Gottes war oder einfach nur eine kosmische Konstante oder ein anderes unbekanntes Naturgesetz. Den wirklichen Grund fanden die Menschen nicht.

Was 1 Jahr und 24 Stunden zuvor passierte:

Die Prodanier waren keine Humanoide im eigentlichen Sinne. Sie glichen eher den aus der menschlichen griechischen Mythologie bekannten Zentauren –  halb Mensch halb Tier, bzw. sogenannten Pferdemenschen, die bei den Menschen als Mischwesen bezeichnet wurden und die mit dem Kopf und den Schultern eines Mannes und dem Körper und den Beinen eines Pferdes dargestellt werden. Nur mit dem Unterschied, dass die Prodanier eher grossen Affen mit Kuhkörpern glichen, jedenfalls annäherungsweise.

Die Prodanier waren ursprünglich aus zwei verschiedenen Pflanzenfresserlebensformen entstanden, wobei eine genetische Mutation offenbar aus zwei Gattungen eine Lebensform entstehen hatte lassen. Wie genau das vonstatten gegangen war, wussten selbst die Prodanier nicht mehr, denn ihren Planeten gab es nicht mehr, so dass eine Erforschung unmöglich war.

Die Prodanier waren ein sehr friedliebendes Volk. Sie hatten ihre Technik sehr weit entwickelt, so dass es Ihnen möglich war, mit ihren riesigen Raumstädten im Weltall zu reisen, ihr eigenes Planetensystem war längst von einer Supernova zerstört worden, doch sie hatten dies sehr lange vorher kommen sehen und riesige Raumstädte gebaut, mit denen sie ihr gesamtes Volk befördern konnten und in denen es ihnen an nichts zu fehlen schien. Natürlich hätten sie sich auch auf einem Planeten nieder gelassen, wenn sie einen gefunden hätten, der ihren Ansprüchen gerecht schien. Doch niemals hätten sie einen Planeten annektiert, der eine andere dominierende Lebensform beherbergte.

Als sich die Prodanier eines Tages in erreichbarer Nähe des Solsystem aufhielten, bzw. dieses Gebiet mit ihren grossen Raumstädten durchflogen, in jenem äusseren Spiralarm der Galaxis, in dem sich auch das menschliche Solsystem befand, empfingen sie zufällig eine TV-Aufzeichnung der Menschen über die sogenannten Roten Khmer, einer bestimmten historischen Menschengruppe, welche die Prodanier sehr neugierig auf die Menschen machte.

Die Prodanier erforschten daher den terranischen Sendemüll, der eine Wolke von mehren hundert Lichtjahren Durchmesser hatte und waren absolut entsetzt von dieser denkenden Lebensform, die zu solchen Grausamkeiten fähig war. Doch die Prodanier hatten schon des öfteren auf ihren langen Reisen durch die Galaxis Kontakt mit Grausamkeiten auslebenden Lebensformen gehabt und ihre technischen Möglichkeiten daher auf solche Wesen angepasst.

Man wollte den Menschen aber eine 2. Chance geben, ihrer Entwicklung einen entscheidenden Richtungswechsel zu ermöglichen und sie zum Nachdenken anregen. Als man mit gewaltigen Funksendeschüsseln das Solsystem bestrich um das Leben auf diesem Planeten nachhaltig zu verändern, war die Aufgabe, welcher sich die Prodanier genötigt sahen, für diese damit erledigt. Man würde vielleicht in einigen hundert Jahren nochmal vorbeischauen und sehen, ob diese Lebensform ihre Lektion gelernt hatte.

Und so bewegten sich die riesigen Raumstädte der Herdenwesen weiter auf ihrem Weg: ihre Mission, die Galaxis ein wenig lebenswerter zu machen und zu verhindern, das eine grausame Lebensform eines Tages in Raumschiffen ihren kriegerischen, aggressiven, grausamen Keim des  Todes auf andere Lebensinseln im All verteilen würde…

ENDE

.
Nachtrag des Verfassers
:
Auf die Idee, zu diesem Szenarium kam ich, als ich im Fernsehen tatsächlich einen Beitrag sah, über die Foltermethoden der Roten Khmer welche ihre Opfer qualvoll folterten und dabei den gesamten Einfallsreichtum menschlichen Wirkens dazu einsetzten, diese Foltereien zu apokalyptischen Qualen für ihre Opfer werden zu lassen.

Sicher, auch wir Deutschen haben nicht gerade eine rühmliche historische Vergangenheit, was den Umgang mit Folteropfern angeht, aber es ging mir gar nicht darum jetzt ausgerechnet die noch lebenden Verursacher dieser Qualen aus einem fernen Land zu brandmarken, sondern ich war einfach nur entsetzt von den Bildern, die ich in diesem Beitrag sah, wobei der Fotograf dieser Bilder, der für das Regime damals in dieser Funktion tätig war, nun zur heutigen Zeit daraus ein Erlebnispark machen möchte um damit so richtig reich zu  werden und dabei keinerlei Rücksicht auf die Gefühle noch lebender bzw Überlebender dieser Zeit zu nehmen scheint.

Ich dachte mir nur einfach: was, wenn nun zufällig eine außerirdische Rasse diesen Beitrag empfangen würde? Was würden sie von uns als Lebensform halten, wie würden sie uns behandeln? Würden sie uns einfach nur ignorieren?

Das Ganze sollte also nicht als Anklage gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe der Menschen angesehen werden, sondern ist einfach nur eine Spielart der Sorte: „Was wäre wenn…?“ und vielleicht zum Nachdenken anregen, welchen Stellenwert wir in diesem Universum wohl innerhaben mögen und was wir für den Kosmos wert sein mögen.

Vielleicht sind wir gar nicht die Krone der Schöpfung, auch wenn man uns dies immer wieder weismachen will. Vielleicht waren wir einfach nur ein Fehlversuch und eigentlich sind es solche Wesen wie die Prodanier, die sich einer Weiterexistenz und Weiterentwicklung für würdig erweisen und es durch ihr Verhalten tatsächlich eines Tages schaffen mögen als Raumfahrendes Volks zu existieren. Etwas, was der Mensch aller Wahrscheinlichkeit niemals schaffen wird, da er fast seine gesamten Resorcen dazu einsetzt, sich und seine Umwelt zu terminieren.

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Leseempfehlung der Redaktion:


Denise Affonco
Der Deich der Witwen
Eine Frau in der Hölle der Roten Khmer

Vorwort von Chandler, David. Übersetzt von Klein, Judith
Verlag :      Beck, C H
ISBN :      978-3-406-58077-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      18,90 Eur[D] / 19,50 Eur[A] / 34,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      207 S. – 21,7 x 13,9 cm
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 16.02.2009
Gewicht :      386 g

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Denise Affonço wurde 1975 von den Roten Khmer für vier Jahre in die Hölle geschickt: zur Zwangsarbeit im Urwald und auf den Reisfeldern, dem Hungertod immer näher und täglich der kommunistischen „Umerziehung“ ausgesetzt. Ihr atemberaubender Bericht hat in Frankreich, den USA und anderen Ländern Furore gemacht und liegt nun auch in deutscher Sprache vor. Phnom Pen, am 7. Januar 1975: Die Roten Khmer marschieren in die kambodschanische Hauptstadt ein. Die Bevölkerung wird mit falschen Versprechen aus der Stadt gelockt. Auch Denise Affonço, eine französische Staatsbürgerin, zieht mit ihrer Familie nach Süden. Täglich verschlechtert sich die Lage. Die letzten Habseligkeiten werden ihnen abgenommen. Ihr Mann wird ermordet. Ihre Tochter verhungert vor ihren Augen. Die Zwangsarbeit im Urwald ist mörderisch und völlig sinnlos. Vier Jahre später haben zwei Millionen von sieben Millionen Kambodschanern das wahnsinnige Experiment einer Gesellschaft ohne Bildung, ohne Geld und ohne Familienbande nicht überlebt. Denise Affonço wurde 1979 zur wichtigsten Zeugin im Prozeß gegen das Regime. Ihr Buch ist das wohl eindringlichste Zeugnis über die Roten Khmer – und über den unbedingten Willen, die Hölle zu überleben.

Denise Affonço, geb. 1944 als Tochter eines Franzosen und einer Vietnamesin, ist heute am EU-Institut für Sicherheitsstudien in Paris tätig.

19 Comments

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  1. Das ist ja echt der Hammer, ich bin beeindruckt!

  2. Sprachlich ist diese Geschichte schwer zu lesen. Sehr viele Wortwiederholungen und verschachtelte Sätze, die nicht immer vollständig sind. Dies machte es mir sehr schwer der Handlung zu folgen. Die Idee finde ich jedoch wirklich gut. Ich habe bei SCIFI oft das Problem der Glaubhaftigkeit.
    Wenn dieser Wesen aus dem All unseren Sendemüll durchforsten können und die Intelligenz besitzen, die man braucht um eine solche Technik hervor zu bringen, sollten sie dann nicht eher die massive Dummheit der Menschlichen Rasse als Herde erkennen?
    Sie brauchen nur 24h um den gesammten Sendemüll durchzugehen?
    Wenn größenteils Kinder diesen „Anschlag“ überleben, vereinzelt, zerstreut, wer hat dann den Grund der Katastrophe erforscht?
    Diese Wesen senden und verschwinden, ohne die Wirkung abzuwarten, die ja nach nur einer Nacht abzusehen war, wahrscheinlich sogar augenblicklich?

    Der Ansatz ist ein toller Diskussionbeitrag, hier kann man sich in vielen Bereichen austoben, aber die Umsetzung fehlt ein wenig an Sorgfalt.

  3. Felis, ich habe deinen Beitrag tatsächlich als Szenarium verstanden wie er ja auch betitelt ist. Er hat ein paar interessante Aspekte, die sich sicherlich ausbauen ließen. Daher waren für mich aber der Stil und die sprachliche Eleganz (;-)) nicht vorrangig, die Simone nicht zu Unrecht bemängelt.

    Das einzige, was mir nicht gefällt, ist die Existenz dieser gottähnlichen, über alles erhabenen Rasse. (Aber das gilt nicht nur für deinen Beitrag.) Ich bin mir sicher, wenn sie mit ihren „Funksendeschüsseln“ sich selbst „bestrichen“ hätten, lägen die meisten von denen ebenfalls nur noch als Ballast rum.

    Aus der Sicht des primitiven Erdenbürgers mag das stimmen, aber nicht, wenn von einem höheren objektiveren Standpunkt aus beschrieben wird.

    Wie gesagt, guter (Denk-)Stoff 🙂

  4. Felis Breitendorf

    Gute Einwände. Sehe ich übrigens genauso. Leider fehlte mir bislnag die Zeit den Text zu überarbeiten. Habe ihn trotzdem reingestellt, eben wegen der Idee. Vielleicht kann mir ja jemand mal ein bisschen zur Hand gehen mit Umgestaltungsvorschlägenen im Einzelnen?

  5. Ich hab speziell bei dieser Geschichte gerade das Problem, dass ich die Kommentare nicht sehen kann. Wie es scheint, bin ich nicht angemeldet, wenn ich aber zB zur Geburtsschmerzteilungs-Geschichte gehe, bin ich angemeldet. Was ist los?

  6. Felis Breitendorf

    Das kann aber eigentlich nicht sein, ausser weil die Story schon fast 1 Jahr alt ist und sich zwischendurch die Software erneuert hat, aber dennoch sehr unwahrscheinlich, ich würde einfach nochmal probieren, ob es jetzt angezeigt wird, was du nicht sehen konntest!

  7. Die Idee gefällt mir ganz gut, nur an der Sprache muss noch gearbeitet werden. Die Sätze sind arg verschachtelt, das Problem habe ich aber selbst auch, kann deshalb auch keinen Tipp dazu geben…

  8. @Felis
    Wie hast du dir denn die „Umgestaltungsvorschläge“ vorgestellt? D.h. was willst du ändern?

  9. Felis Breitendorf

    Einfach die geänderten Stellen in den Kommentar reinstellen, ich wechsel die dann aus.

    Wäre sehr dankbar für Hilfe, da ich doch ziemlich betriebsblind scheine bei meinem eigenen Kram!

    Danke schon mal im Voraus!

  10. Wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir um die Änderung einzelner Textstellen, der Aufbau soll davon unberührt bleiben, oder?

    z.B. „Was 1 Jahr zuvor passierte“, 1.Absatz: wenn Leute einem Herzinfarkt erliegen, dann sind sie schon tot. D.h. der Zusatz, „an dem sie verstarben“ ist überflüssig.

    Weiter unten im Absatz schreibst du nochmal, in welcher Weise Leute verstarben. Ich hätte alles, was du dazu schreiben willst, oben zusammen gepackt. Also die einzelnen Phasen deutlich getrennt. Muss nicht per Überschrift sein, kann auch inhaltlich sein.

    Phasen, so wie ich sie in aller Kürze sehe: Geschehnisse (Leute sterben), Analyse (Kinder überleben, Berichte der Überlebenden), Ergebnisse (Wer böses getan hatte, wird bestraft), Konsequenzen (Religion, Ächtung von Gewalt, usw.)

    Ich hätte allem eine konkrete Handlung übergestülpt, aber das ist Geschmacksache, und es ist schließlich deine Geschichte 😉

  11. Felis Breitendorf

    Ich dachte eher daran einfach Textpassen „alt“ in den Kommentar zu schreiben und dafür dann Textpassagen „neu“ aufzuführen. Dann werd ich die einfach austauschen.

    Für alles andere habe ich im Moment leider keine Zeit und Kopf, da ich ziemlich eingespannt bin mit anderen Dingen.

    Wenn dir das zuviel Aufwand ist, dann verstehe ich das.

    Werd mir dann wohl jemand ausserhalb des sfbasar suchen, der das macht.

  12. Felis, das ist deine Geschichte, und ich finde, du solltest sie auch selbst schreiben.

    Bei Fehlern in Interpunktion und Rechtschreibung gebe ich dir gerne Bescheid, wenn ich sie entdeckt. Auf aus meiner Sicht ungenaue oder mehrdeutige Passagen kann ich dich hinweisen.

    Ich bin aber kein Ghostwriter, sorry. Meine Zeit ist neben Beruf und Familie auch ziemlich begrenzt.

    Gerade fällt mir ein, zusammen mit einem Freund hatte ich mal in der Schule eine Story geschrieben, die gewisse Parallelen mit deinem Szenario aufweist. Die Story könnte ich hier mal reinstellen. Nur als Möglichkeit einer Variation.

  13. Mach das doch, mit deiner Story, Micha!

    Kannst die ja dann für den Aprilwettbewerb später nominieren!

  14. Ist ja nicht meine! Ich muss mir noch die Erlaubnis von dem Mitautoren holen, dann kann ich sie reinstellen. Aber für den Wettbewerb ist die dann nicht.

    Keine Angst, es köcheln ein paar Ideen, die nur (großes NUR) noch niedergeschrieben werden wollen 😉 Bis April ist ja noch ein bisschen Zeit.

  15. Ich finde dieses Szenarium große Klasse! Das Buch habe ich mir auch gleich geholt und bin ziemlich geschiockt, was Mensch sich so gegenseitig antun. Denise Affonco ist wirklich nicht zu beneiden. Warum müssen sich Menschen so erbahmungslos verhalten? Ich bin echt beschämt.

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