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DAS 7. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 25) von Felis Breitendorf, Mona Mee & Conchita Mendés

DAS SIEBTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 25)

von Felis Breitendorf, Mona Mee & Conchita Mendés

Lektorat: Detlef Hedderich / Schlusslektorat: Günter Maria Langhaus

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VERGANGENHEIT

1.

Wir wurden von der planetaren Polizei auf PARGON IV gerufen. Man zog die ERK hinzu, weil man ziemlich unsicher war, wie man das Ganze beurteilen sollte. Auf PARGON IV lebten damals eine Reihe von Menschen, die auf dem Planeten Landwirtschaft betrieben. Da man dafür Roboter und Maschinen einsetzte, waren es nur einige wenige Hundert Großgrundbesitzer, die sich auf dem Planeten eine Existenz aufgebaut hatten und mit ihren Familien dort lebten. Städte gab es nicht, da das Klima nur für die Landwirtschaft taugte, für Menschen hatte die Atmosphäre einfach zu wenig Sauerstoffanteile. Also wurde alles von der nahen Raumstation, die gleichzeitig die Handelsstation des Systems war, nach PARGON IV herunter geschafft …

 

Terraforming

Terraforming (entlehnt vom lateinischen terra und (lateinisch-)englischen forming für die „[Um-]Bildung zur [Ersatz-]Erde“ oder kurz „Erdumbildung“) ist die Umformung von anderen Planeten in bewohnbare erdähnliche Himmelskörper mittels zukünftiger Techniken. Planeten oder Monde sollen so umgestaltet werden, dass darauf menschliches Leben mit geringem oder ohne zusätzlichen technischen Aufwand möglich wird.

Der Begriff geht auf den Science-Fiction-Roman Collision Orbit von Jack Williamson aus dem Jahre 1942 zurück und wurde später von der Wissenschaft aufgegriffen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming

GEGENWART IM PARGON-SYSTEM

1.

Nachdem ich gemütlich mein Schaumbad genossen habe und am Frühstückstisch sitze schaue ich wie immer die von meiner Partnerin zusammengestellten Nachrichten aus dem von Menschen bewohnten Teil der Milchstraße an. Der Vorteil dies von einer Emergenten KI exklusiv zusammengestellt zu bekommen liegt auf der Hand:  MANTANA weiß im Einzelnen was mich interessiert und was nicht. Normalerweise werden die Intersystem-Nachrichten nach Themengebieten aufgelistet und gesammelt. Natürlich gibt es Themen, die nicht außerhalb der VPS freigegeben sind. Außerdem  muss sich jeder Interessierte seine Neuigkeiten selbst zusammenstellen. Für die Bewohner der Kuppelwelten unter den BASERING-Plattformen innerhalb eines jeden Sonnensystems gilt dabei bestmögliche Freiheit und ein Minimum an Einschränkungen die nur für die Augen und Ohren der ERK- und VPS-Mitglieder gedacht sind, wobei es auch dort wieder verschiedene Freigabestufen gibt. Eine dieser Wahrheiten ist, dass die Bewohner des PARGON-Systems nicht das sind, was sie scheinen, doch dieses Geheimnis ist eines, das schon für ziemliches Diskussionen innerhalb des VPS-Rates gesorgt hat. Ich kann nur soviel dazu sagen, viele Menschen erschreckt wären, wenn sie wüssten, wer in Wirklichkeit die Leitung zum Erzeugen der landwirtschaftlichen Produkte im PARGON-System in den Händen hält. Dieses Geheimnis darf auf keinen Fall an die sogenannte Öffentlichkeit dringen, sonst würden doch sehr viele Menschen die VPS mit ganz anderen Augen sehen. Sei es drum, vielleicht muss die VPS eines Tages die Wahrheit  sagen, ich persönlich habe dabei schon ein ziemlich mieses Gefühl in der Magengegend …

Als Partnerin einer Emergenten KI und selbst Agent der VPS und der ERK und inzwischen sogar Mitglied im Regierungsrat der VPS gibt es für mich kaum noch etwas, was mir vorenthalten wird. Und wenn doch, obliegt es meiner Partnerin, sich darum zu kümmern, für etwaige Informationen eine Freigabe für mich zu erwirken. Wie alle Emergente KIs sitzt auch meine Partnerin im Regierungsrat. In dem Fall sogar im Inneren Regierungsrat. Das war auch der Grund, warum ich selbst in den äußeren Rat aufgenommen wurde, da es sonst ziemlich schizophren würde als Verantwortliche des Schiffes die Entscheidungsgewalt zu besitzen auch über meine Partnerin, die aber so gesehen durch ihre Position im Inneren Rat mir übergestellt ist. Es gibt jetzt einen Entscheidungskatalog, den MANTANA natürlich bis ins i-Tüpfelchen kennt, wer von uns beiden in welcher Situation das Sagen hat. Aber ich habe da eigentlich keine Probleme, denn ich vertraue meiner Freundin. Ich denke, dass sie dann, wenn sie sich über meine Entscheidung hinwegsetzen würde, dafür bestimmt ihre Gründe, gute Gründe hätte. Da ich ihr gegenüber auch nicht zur Erbsenzählerin mutieren will, bin meist ich es, die dann nachgibt. Auch und vor allem deshalb, weil ich weiß, dass eine Emergente KI die zumal noch im Inneren Regierungsrat der VPS sitzt, mehr wissen und mehr Überblick über das Ganze hat.

Meine Partnerin weiß aber auch und respektiert das auch, dass ich in Grundsatzfragen nicht zurückschrecke. Bislang habe ich bei solchen Entscheidungen auch noch niemals darauf bestehen müssen oder den Entscheidungskatalog aufrufen müssen. Mit anderen Worten: Bisher waren MANTANA und ich immer ein hervorragendes Team, das sich immens gut ergänzt beim Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine und wichtigen Entscheidungen, die aus unser beider Macht hervorgehen.

 

VERGANGENHEIT

2.

Der Planet war terraformiert worden, so dass er fast komplett für landwirtschaftliche Erzeugnisse zur Verfügung stand, die man in alle anderen Sonnensysteme verkaufte. Auf dem Planeten hatte man bei der Besiedlung nur wenige Lebensformen vorgefunden. Die meisten lebten in den Sümpfen und waren eindeutig reptilartig. Außer einer einzigen Art, den Pengus, affenartigen ein Meter großen Säugern, gab es kaum Tiere, Pflanzen oder Insekten auf dem Planeten. Die Pengus selbst waren für den Menschen nicht besonders wohlschmeckend und hatten auch einen eher unangenehmen Geruch. Das sollte sich aber später noch grundlegend ändern …

 

Paraterraforming

Gerade wegen der Aufwendigkeit eines vollständigen Terraformings hat sich auch noch das Konzept eines Para- oder Pseudoterraforming, auch Worldhousekonzept genannt, herausgebildet.

Beim Paraterraforming wird ein bewohnbares Habitat konstruiert, das freie Atmung ermöglicht. Diese Konstruktion ist bedeutend größer als ein Dome und besteht aus einem ein bis mehrere Kilometer hohen Dach, das über Türme und Kabel befestigt, hermetisch umschlossen und mit einer atembaren Atmosphäre versehen wird. Auch besteht prinzipiell die Möglichkeit, eine Schutzhülle lediglich mit Hilfe des innen herrschenden Überdrucks und ohne Abstützung, einem Prallluftschiff gleich, aufzublasen. Der Überdruck wäre ohnehin erforderlich, da der Druck der Marsatmosphäre für menschliches Leben zu gering ist. Die Kabel und Türme dienten mehr dazu, die Konstruktion vor dem Abheben anstatt dem Zusammenstürzen zu bewahren.

Paraterraforming ließe sich schneller verwirklichen und beliebig modular erweitern, von einer kleinen Region bis zur Umfassung eines gesamten Planeten. Unterstützer dieses Konzeptes behaupten, dies ließe sich bereits mit der heutigen Technologie verwirklichen. Schließlich wird auch nicht die Menge von Gasen benötigt wie bei dem eigentlichen Terraforming, sondern nur ein kleiner Teil. Aufgrund seiner Modularität lässt es sich auch auf Asteroiden verwirklichen, die keinerlei Atmosphäre halten können.

Ein großer Nachteil ist jedoch der notwendige Aufwand für Konstruktion und Wartung. Ein Welthaus wäre auch von Leckagen gefährdet. Dies ließe sich durch Sektionierung und Sicherungsmechanismen reduzieren. Auch die Gefährdung durch Meteoriten kommt ins Spiel.

Das Para-Terraforming kann jedoch auch als Ergänzung und Zwischenschritt zu einem kompletten oder teilweisen Terraforming Verwendung finden, in der einzelne für Menschen bewohnbare Regionen von einem Welthaus umgeben sind, während der Rest des Planeten soweit mit dem traditionellen Terraforming umgewandelt wurde, dass ausreichender Druck und Temperatur zur Atmung für Pflanzen vorhanden ist.

Versuche, ein autonomes Ökosystem auf der Erde zu entwickeln, gab es in den Projekten Biosphäre 2 und Biosphäre 3.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming

GEGENWART IM PARGON-SYSTEM

2.

 

Um noch mal auf die Nachrichten zurückzukommen, sehe ich bereits im Überblick, dass es immer die gleichen Übel  sind, gegen die man anzulaufen scheint: Offenbar sterben sie niemals aus, die Dummköpfe und uneinsichtige Individuen – selbst zu heutigen Zeiten und mit den heutigen Informationen, die sich jeder Bewohner des von Menschen bewohnten Teils der Milchstraße abrufen kann. Dann gibt es auch noch die ewig Gestrigen und die, die den Hals nicht voll genug kriegen können. Immer dasselbe mit meinen Artgenossen, für deren Freiheit ich mich so einzusetzen bemühe. Genau aus diesem Grund sieht man es bei den Verantwortlichen der VPS auch nicht so gerne, wenn die Nachrichten, die für die Kuppelbewohner eines Systems freigegeben wurden, bei den Planetenbewohnern zensiert und unterdrückt werden. Wenn restriktive Regierungen oder auch Konzerne die Informationen, die für die Kuppelbewohner freigegeben sind nicht auch ihren Schäflein zustehen möchten, hat das mit Freiheit nicht viel zu tun; auch das ist ein ewiger Kampf.

Natürlich gibt es bestimmte Grundsätze, die mit der VPS vereinbart sind. Und Regierungen etwas durchsetzen wollen, das gegen diese Grundsätze verstösst, ist das mit der VPS einfach nicht zu machen. Wenn sich die VPS aus einen System zurückzieht, gibt es für die Bewohner dieses Systems weder systeminterne Informationen, noch Kommunikation und auch keine Hyperraumportale mehr, die ja sonst überall zur Benutzung zur Verfügung stehen. Das Gleiche gilt auch für die BASE-Stationen: Die Regierungen und Konzerne, die die Planeten beherrschen, können dann nicht mehr auf solche Ressourcen zurückgreifen. Das Hyperraumportal steht in solchen Fällen nur noch den Bewohnern der Kuppelwelten zur Verfügung, die ja in jedem Fall im Besitz der VPS bleiben.

Bislang gab es aber nur in den seltensten Fällen solche Konflikte, da die Möglichkeiten, die die VPS bietet für die meisten Bewohner und Regierende eines Sonnensystems einfach nicht ersetzbar sind. In den meisten Fällen ist es sowieso so, dass etwa 95 % der erschlossenen Sonnensysteme durch die VPS erschlossen und damit auch fast immer finanziert wurden. In den meisten Fällen kommt es bei politische Konflikten, die nicht mit der VPS zu klären sind, zu einer Kündigung der Nutzung des gesamten Sonnensystems – natürlich mit der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist. Deshalb überlegen sich viele dieser Entscheidungsträger, ob sie sich wirklich mit der VPS über deren Grundsätze, was Menschenrechte und ähnliches angeht, streiten wollen. Was die Feinheiten innerhalb von Regierungen und Konzerngewalt der einzelnen Planeten und Habitaten angeht, hält sich die VPS weitgehend zurück und versucht sich die VPS möglichst nicht einzumischen.

Leider aber hat auch die VPS ihre Leichen im Keller. Hier geht es um den vor Jahrzehnten stattgefundenen Vorfall, bei denen viele Kinder der reichen Großgrundpächter von den eigenen Pengus gequält wurden.

 

VERGANGENHEIT

3.

Nachdem man den Planeten terraformiert hatte, waren die Sumpf- und Urwaldgebiete nicht mehr vorhanden. Alle Reptilien waren ihrer Lebensgrundlage beraubt. Erst sehr viel später wurde das allgemein bekannt in dem von Menschen bewohnten Gebiet der Galaxis. Das Ganze hatte man derart gekonnt unter der Decke gehalten, dass später die Wissenschaftler von der ERK nur noch von einem Genozid sprechen konnten …

 

Andere Möglichkeiten

Eine weitere Option, lebensfeindliche Orte (Planeten, Asteroiden usw.) zu nutzen, besteht darin, nicht den Ort zu terraformen, sondern den Menschen anzupassen – durch Veränderung seiner Physis durch Gentechnik, Biotechnologien (Cyborg u. a.). Beispiele wären das Anpassen der Organe an Niedrigschwerkraft, das Vergrößern des Lungenvolumens für Atmosphären mit geringerer Sauerstoffkonzentration, ein Exoskelett für große Druckverhältnisse, und dergleichen. Allerdings dürften – abgesehen von derzeit vorhandenen biotechnischen Umsetzungsschwierigkeiten – vor allem durch die psychologischen Auswirkungen enorme Widerstände gegen eine Durchführung mobilisiert werden. Zudem wäre das Anwendungsgebiet immer noch begrenzt, da kein infrage kommender Himmelskörper Probleme aufweist, für die die genannten Lösungen nach gegenwärtigen Vorstellungen ausreichend wären.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming

GEGENWART IM PARGON-SYSTEM

3.

 

Inzwischen wissen die obersten Köpfe der VPS, dass die Kinder von den Pengus nicht nur gequält wurden, sondern dass sie von den Schleimpilzen, die seit Jahren in den Köpfen der Pengus geschlummert hatten, übernommen wurden. Irgendwie hatten sich diese Schleimpilze seit vielen Jahren in den Gehirnen der Pengus in einer Art Schlaf befunden. Durch den Wegfall der ursprünglichen Nahrungsvorkommen auf dem Planeten, die man ja vernichtet um dort landwirtschaftliche Produkte anzupflanzen, mutierten die Pilze. In der Folge wurden sie äußerst aktiv und sie konnten schließlich auf die Gehirne der Kinder übergreifen um über diese die Kontrolle zu übernehmen. Diese Kinder sind inzwischen zu den Herren des Planeten herangewachsen. Unter ihrer Führung wurde die Landwirtschaft dort zum vollständigen wirtschaftlichen Erfolg geführt. Die von ihnen und ihren Robotern produzierten Waren eroberten den Markt und die Handelswege wurden im Laufe der Jahre von den orbitalen Stationen zu den BASE-Handelsposten ausgeweitet. Nun beherrschen sie große Teile des landwirtschaftlichen Produktmarkts in den von den Menschen bevölkerten Systemen. Dass es sich bei diesen Handelspartnern gar nicht mehr um Menschen handelt, sondern um von Schleimpilzen übernommene Personen, ist, wie gesagt, nur den Köpfen der VPS und ihrem Rat bekannt. Irgendwann wollte man sich mal um diese stille Invasion und Übernahme kümmern, ließ die Sache aber jahrzehntelang so weiterlaufen, da dieser Umstand keine Auswirkungen auf die Verlässlichkeit und Qualität der Waren und ihre Produktionsweise hatte. Es zeigte sich hingegen, das die neuen Herren des Pargon-Systems sogar die Produktionszahlen gesteigert hatten, sodass die Waren in den anderen Sonnensystemen immer beliebter und auch preisgünstiger wurden, und dabei sogar noch von besserer Qualität waren. Dies bewirkte, dass viele Konkurrenzunternehmen und -Sonnensysteme aufgaben und diese Produkte nicht mehr anboten. Dieser Umstand und eine sehr strenge Kontrolle der Produkte, die das Pargon-System verließen, verleitete die VPS-Oberen diesen Zustand weiterhin zu dulden. Dass die Bewusstseine der Schleimpilze eigentlich alle Menschen verdrängt hatten, was einem Genozid gleichkommt, wurde stillschweigend akzeptiert. Doch solange keine für Menschen giftige Produkte das Pargon-System verlassen würde, wollte man diesen günstigen Umstand nicht zerstören. Immerhin würden die Schleimpilzgehirne der Systempächter  ebenfalls nichts unternehmen, was ihre Situation verschlechterte, denn wir erinnern uns: Die Schleimpilzgehirne und die übernommenen Gehirne der anderen Lebewesen konnten ja nicht hier weg. Die Hyperraumportale waren schließlich tabu. Und wenn sie dieses System anderweitig verlassen wollten, etwa mit einer BASE oder einem Mantarochenschiff, das ja über einen Quantensprungantrieb verfügte, hätten sie sich Fragen nach dem Warum gefallen lassen müssen; die Wahrheit wäre ans Licht gekommen.

VERGANGENHEIT

4.

Die Kleinstlebewesen, die es auf dem Planeten gab, waren alle umgekommen, weil auch ihre Lebensgrundlage in den Sumpf- und Urwaldgebieten lagen. Aus diesem Grund hatte man Insekten von der Erde geholt und durch Genmanipulation so verändert, dass sie mit dem geringeren Sauerstoffgehalt auf PARGON IV zurecht kamen. Angefangen hatte man dabei mit Bienen, weil damit die Befruchtungserträge am höchsten waren und sich mithilfe dieser Tiere diese Probleme am leichtesten beheben ließen …

 

GEGENWART IM PARGON-SYSTEM

4.

 

 

Schließlich tritt ein Umstand ein, der mich daran hindert, die Schleimpilzinvasion weiter durchzudenken. Meine KI-Partnerin erhält die Nachricht, dass aus den Außenbereichen des Systems eine große Flotte von bautechnisch unbekannten Trägerschiffen ins Pargon System eindringt. Diese Schiffe halten ganz eindeutig auf die Gasriesen des System zu und schleusen schließlich Unmengen von Kampfschiffen aus. Die Zahl der Trägerschiffe schätzen die KIs etwa um die 25000 Stück. Die Menge der ausgeschleusten Kampfschiffe dürfte etwa zehnmal so groß sein. Sofort werden etliche BASE-Stationen aus anderen Sonnensystemen herbeigeholt und diese beginnen die Bereiche der Gasriesen hin zu den inneren Planeten abzuriegeln. MANTANA und meine Wenigkeit bekommen den Auftrag den Kontakt mit den Fremden aufzunehmen, während die vielen herbeigesprungenen BASE ihre Drohnen, Kampfgeschwader-Trägerschiffe und Jäger aus ihren Bäuchen auszuschleusen beginnen. Erst einmal formieren sie sich, gehen in Stellung und warten ab, wie sie auf unsere Ansprache reagieren werden.

Zuerst einmal wird eine Sprachmatrix von unseren KIs erstellt. Schließlich spricht MARTANA die Schiffe direkt an und augenblicklich öffnet sich der Bildschirm mit folgendem Wesen: (s. Bild oben)

Nachdem die technische Basis für eine Übersetzungsdatenbank geschaffen ist, übernehme ich das Gespräch. Ich sage meinen Namen und frage nach dem des Gegenüber.

„Ich bin 33045.“

Himiko: „33045, können Sie mir sagen, von welcher Kultur Sie abstammen und warum Sie in unser Sonnensystem eingetreten sind?“

33045: „Das kann ich gerne versuchen zu beantworten: wir sind hier alles Klone, die befehligt werden von unseren Meistern, die als metaphysisch begabte Quallenwesen an Bord unserer Mutterschiffe in riesigen Behältern leben. Sie können unsere Gedanken lenken, durch unsere Augen sehen, durch uns hören und vieles mehr.“

Himiko: „Was bedeutet es, dass sie in dieses Sonnensystem eingetreten sind?“

33045: „Wir sind hier um unsere Mutterschiffe an ihren Gasriesen aufzutanken. Wir werden uns anschließend wieder aus diesem System verabschieden und Sie nicht weiter belästigen. Wir müssen uns beeilen, denn wir werden von den sogenannten Mantis verfolgt und gejagt. Diese dürften bald ebenfalls in dieses System eintreten und es uns gleichtun. Anschließend werden Sie sich auf unsere Fersen setzen und uns zu vernichten versuchen.“

Himiko: „Vielen Dank für diese ehrliche Antwort, 33045. Tanken Sie erstmal auf. Wir werden uns später noch mal melden. Bleiben Sie bitte im äußeren Bereich des Systems, kommen Sie nicht in den inneren Bereich!“

33045: „Verstanden!“

(zum nächsten Teil)

Copyright © 2017 by Felis Breitendorf, Mona Mee & Conchita Mendés

 

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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World Atlas of Jellyfish (Gebunden)
von Dölling und Galitz Verlag

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Verlag: Dölling und Galitz Verlag
Medium: Buch
Seiten: 700
Format: Gebunden
Sprache: Englisch
Erscheint: Januar 2018
Maße: 268 x 210 mm
ISBN-10: 3862180824
ISBN-13: 9783862180820

Beschreibung

Der ‚World Atlas of Jellyfish‘, der ‚Weltatlas der Quallen‘, nimmt den Leser mit unter Wasser in die geheimnisvolle Welt der Quallen. Ein einmaliger Schatz an farbigen Fotografien, angereichert mit filigranen Zeichnungen, zeigt die über 350 verschiedenen Quallenarten, die es auf der Welt gibt. Ein allgemeiner Teil beschreibt den Bau und den Lebenszyklus der Qualle und geht auf Themen wie medizinische Aspekte, das Sammeln, Halten und Fotografieren, fossile Erhaltung und sogar kulinarische Aspekte von Quallen ein. In einem speziellen wissenschaftlichen Teil werden alle auf der Welt bekannten Quallenarten in Kurzporträts mit Verbreitungskarten und weiterführender Literatur vorgestellt.

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