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DAS HERZ DER ZIVILISATION (Teil 1): IDIRIUM – Leseprobe aus der Fantasy-Trilogie „Ninragon“ – Band 2: „Der Keil des Himmel” von Horus W. Odenthal

DAS HERZ DER ZIVILISATION (Teil 1): IDIRIUM

Leseprobe aus der Fantasy-Trilogie

“Ninragon – Band 2: Der Keil des Himmel”

von

Horus W. Odenthal

Ihre Lichter glühten und webten.

Idirium bei Nacht bot einen Anblick, der tiefes Staunen sich auf ihn senken ließ, seine Brust in einem nicht benennbaren Flattern und Flirren erfasste, dass es ihm schien, sein wahrnehmendes Selbst würde ins Nichts verhauchen, ein Gefühl so enthebend und verzehrend, dass es kaum noch von Grauen unterscheidbar war.

Den Hügel hinab. Das Netz der Lichter unter ihm sich scheinbar endlos erstreckend, blakend, wabernd, blinkend, strahlend, ein unstetes glitzerndes Tuch, das die Ebene bedeckte, dann die Hügel, dann die Senken dahinter, dann wieder Hügel, bis es fern im Rachen der Nacht verglomm. Der gewaltige Felsen des Moniassums zur Rechten darin hineingepflanzt, eine kantige, die Decke der Lichter auslöschende Form im Dunkel, ein Haupt gefasst mit glühender Krone.

Dann später im Gewühl der Gassen zum steingefassten Bett des Ziamur hin, mit seinen Freunden im Schlepptau, die lachten, krakeelten, sich auf die Schultern schlugen. Die Formen von Häusern aller Arten, jeden Alters ragten in wilder Folge zu beiden Seiten empor, standen einmal gerade wie die Grabsteine, wölbten sich dann wieder schräg über die Gasse und lehnten sich verschwörerisch zueinander hin. Sie alle waren Flutrinnen für das Menschengewoge, das sich zwischen ihnen hin ergoss, rauschte und gurgelte. Lärmende Massen.

Zeilen von Laternen reihten sich sauber auf, Fackeln in Hauseingängen drängten sich nach vorn, Lampen blinkten durch die Prozession der Vorbeiziehenden auf, wie die Flamme einer Laterna magica hinter geisterhaft vorbeihuschenden Schattenrissen. Sie glühten und webten, auch hier im Inneren der Straßenschluchten.

Idirium pulsierte vor nächtlichem Leben.

Niemals hätte Auric gedacht, dass dieser Abend in Blut und Mord enden würde.

Er war wieder da, er war wieder in Idirium. Ein Kreis hatte sich geschlossen.

Beim ersten Mal, als er in diese Stadt gekommen war, hatte er große Träume in seinem Herzen geborgen, vom Erbe seiner idirischen Mutter, vom Studium einer großen Kultur, von einem Leben in Gelehrsamkeit, das den wahren Menschen in ihm zum Vorschein bringen sollte. Er war bald eines Besseren belehrt worden. Das ihm deutlich ins Gesicht geschriebene Erbe seines valgarischen Vaters hatte ihm kaum Wege offen gelassen, seinen Traum zu verwirklichen, und so hatte er – als Mittel zum Zweck, so sagte er sich zur eigenen Beruhigung immer wieder – das Leben eines Söldners geführt, dann später als Soldat in der regulären idirischen Armee gedient. Sein Studium, er hatte es letztlich an der Hohen Universität des Blutes und Mordens absolviert.

Dieses Leben hatte ihn jetzt schließlich hierher nach Idirium zurückgebracht und ihm einen Preis vor die Füße geworfen, welcher der Traum eines jeden waschechten Valgaren gewesen wäre, der aber in den Vorstellungen jenes jüngeren Auric davon, wie sein Leben verlaufen sollte, niemals einen Platz gehabt hatte.

Eigentlich hatte er an diesem Abend mit seinen Freunden darüber reden wollen.

Er hatte hören wollen, was sie von jenem Angebot hielten, das der Präfekt des Heeres, Heran Killian Makuvan ihm am Morgen dieses Tages unterbreitet hatte, dass nämlich die 16. Division – die gefürchteten und berüchtigten irregulären Barbarenbataillone – reformiert werden sollte – mit ihm als General an der Spitze. Denn so verlockend, ja geradezu einem Wunder gleich diese Chance zunächst klang, sie barg viele Fallstricke und Fallgruben, von denen der militärischen Aspekt tatsächlich seine kleinste Sorge war. Denn er wurde, wenn er das Angebot annahm, dadurch nicht nur auf einen Feldzug im Norden geschickt sondern geradewegs in die tiefste Raubtiergrube innenpolitischer Spannungen und Intrigen geworfen.

Das war es, worüber er sich mit seinen Gefährten hatte besprechen wollen, wozu er ihre Meinungen hatte hören wollen. Doch es stellte sich heraus, dass dies Kudais großer Abend war. Und den wollte er ihm nicht nehmen.

Die ganze Zeit schon, als sie durch die Gassen des Schauerbank genannten Vergnügungsviertels zogen, hatte man gespürt, dass irgendetwas mit Kudai los war.

„He, was grinst du so dreckig, Kleiner?“, feixte ihn Jag von der Seite an, als sie sich ihren Weg durch das Gewimmel Vergnügungssuchender bahnten.

„Wieso, der grinst doch immer“, warf Nefraku über die Schulter ein.

„Ja, tut er“, erwiderte Jag, „aber heute grinst er sich eins auf ganz besondere Art.“ Mit herzlicher Ruppigkeit schlang er den Arm um den Yirkenier, so dass es – obwohl der „kleine Kudai“ keineswegs tatsächlich von seinem körperlichen Wuchs her klein war – so schien, als ginge er unter dem Dach von Jags Achselhöhle durch die Menschenmenge. Seine Augen in gespieltem Argwohn zu Schlitzen verzogen blickte der hünenhafte Valgare schief auf seinen eingeklemmten Gefährten herab. „Ich kenn‘ doch unseren kleinen Mistkerl hier. Er hat heute Abend die ganze Zeit sein beschissenes, überkluges Ich-weiß-was-was-ihr-nicht-wisst-Grinsen drauf. Also raus damit, du kleiner yirkenischer Ziegenficker: Was geht ab, das dich so feist grinsen lässt?“

Aber Kudai hatte sich standhaft geweigert, irgendwas zu erzählen, sie würden‘s schon noch früh genug erfahren.

Seine Standhaftigkeit überdauerte genau bis zum ersten Wirtshaus, die ersten Biere waren noch nicht ganz auf der Tischplatte abgesetzt worden.

„Heeey!“, grölte Jag, „Chef der Föderierten-Brigade in der Sechzehnten. Respekt! Wer hätte das von unserem kleinen Kudai gedacht? Da ist aber einer ganz schön die Treppe raufgefallen, meine Fresse.“

Jag schien nicht zu bemerken, dass die vordersten der dichtgedrängten Reihen von Gästen sich zu ihrem Tisch hin umdrehten, aufgeschreckt durch die donnernde Stimme des Valgaren. Sie wandten aber schnell wieder ihr Gesicht ab und kümmerten sich um ihre eigenen Angelegenheiten, als sie an dem zurückgezogenen Ecktisch vier hartgesottene, narbengezeichnete Soldaten in einfachen, rangabzeichenlosen Uniformen der Sechzehnten, der berüchtigten Barbarenbataillone erblickten, von denen man mindestens zwei als regelrechte Hünen bezeichnen musste, einer von ihnen mit einer Haut so schwarz wie eingekochter Rübensud.

„Deswegen bist du also mit uns zusammen nach Idirium einberufen worden, statt mit dem Rest der Truppe weiter Dreck fressen und die Verlegung der Truppe organisieren zu müssen.“

Dann hatten sie Kudai zugeprostet und ihn unter wildem Gebrüll hochleben lassen, ihr Bier getrunken, noch ein Bier getrunken und waren anschließend, ihren Kleinen feiernd und foppend, in die nächste Kneipe eingefallen.

„Ich hab es dir doch gesagt, Valgare, damals als wir im Urwald von Kvay-Nan bis zum Hals in der Scheiße saßen“, grinste er triumphierend über den Rand seines Kruges hinweg Auric zu, „Inaim hält seine Hand über mich. Ich schaffe das, aus dem Dreck raus und ganz an die Spitze zu kommen.“

Und Auric hatte in ihrer Mitte gesessen, mit den anderen Kudai zugeprostet und sich dabei herzlich für ihn gefreut. Und doch schien es ihm, als säße er in einem Kreis von Feiernden, alle von ihnen in einem hellen Licht – bis auf ihn. Nur auf ihn fiel ein Schatten, in dem er seltsam entrückt, wie in einer stillen Nische saß, in der die Zeit einen bedächtigeren Lauf nahm, wie in einem schwereren, düstereren Medium, staubdurchschwebt, während um ihn herum alles leichter und fließender flirrte. Wie einer, der stocknüchtern unter einer ganzen Horde von Betrunkenen sitzt. Und ihm war offenbar, das, was ihn derart wie in einer unsichtbaren Zelle isolierte, war das Wissen um das Angebot des Heerespräfekten Makuvan.

So saß er da, hob den Bierkrug auf Kudai – und schwieg. Denn das Letzte, was er wollte, war dem kleinen Kudai seinen Triumph zu verderben, indem er auf sich die ganze Aufmerksamkeit zog, und den Erfolg des Kleinen hinter der sich ihm da bietenden außerordentlichen Chance zur Unerheblichkeit verpuffen ließ.

Dies war Kudais Abend; den wollte er ihm nicht nehmen.

Und dann war da noch Nefraku.

Er blickte in die Runde der Gesichter und spürte, wie sehr er Umanákhu vermisste. Es hätte eigentlich die vertraute Runde sein müssen, doch sie war es nicht. Weil Umanákhu fehlte. Und stattdessen sein Nachfolger, sein früherer Stellvertreter bei ihnen saß. Er vermisste Umanákhu nicht nur deshalb, weil er einer von denen unter seinen Offizieren gewesen war, die er am längsten kannte; er schon dabei gewesen war, als Auric noch nicht im idirischen Heer sondern noch in der Söldnerbruderschaft des Hauses Trevante gedient hatte. Vor allem aber vermisste er den habburanischen Hünen an seiner Seite wegen des Gefühls erdverbundener Sicherheit und Verlässlichkeit, das er ausgestrahlt hatte. Umanákhu schien unverwüstlich. Armbrustbolzen blieben in Holzplatten stecken, die er sich um die Brust band, Kinphauren, rote stahlgespickte Dämonen, blitzeschleudernde Wesen aus finsterster Vergangenheit konnten ihm nichts anhaben.

Und trotzdem hatte schließlich ein eiserner Speer – höchstwahrscheinlich von dem berüchtigten Vanwe geschleudert – seinen Hals durchbohrt und ihn getötet, als er Auric im Kampf gegen Eisenkrone das Leben gerettet hatte.

Auric verscheuchte den Gedanken an all die anderen, die ebenfalls im Laufe der Jahre ihr Leben gelassen hatten, solche, deren Gesichter und Namen er kannte – Huon-Khau, Ni-Vannionn Jenric, Natter … – und eine ungleich größere Anzahl, die für ihn auf immer namenlos bleiben würden.

In einigen Kneipen wurden Auric und auch Jag von anderen Gästen, ebenfalls für ihn wahrscheinlich namenlos bleibenden Mitgliedern der Sechzehnten erkannt – trotz ihrer schlichten rangabzeichenfreien Uniformen –, doch man ließ sie in Ruhe, nickte ihnen nur respektvoll von ferne zu.

Anders als sie wieder auf der Straße waren, sie vier, auf dem Weg zu einer anderen Kneipe.

Auric hatte sie schon von Weitem durch die Menge in ihre Richtung kommen sehen – eine der zahlreichen Patrouillen der Stadtmiliz, die für Ruhe und Sicherheit in diesem turbulenten Viertel sorgen sollten. Und ihm war klar, das die gleiche Uniform – die der Sechzehnten, ohne Rangabzeichen – und das gleiche Erscheinungsbild – Soldaten, hartgesotten, narbengezeichnet – diesmal niemanden auf Abstand halten, noch ihnen Respekt einbringen würde sondern höchstens eine strenge Kontrolle.

So musterte er nur schweigend die durch das Menschengetümmel langsam auf sie zutreibende Gruppe von Milizionären. Jag gröhlte und palaverte weiter. Besser, ihn nicht aufmerksam zu machen – dann hatten sie vielleicht eine Chance unbehelligt zu bleiben. Nefraku entdeckte die Patrouille als nächster und hielt sich plötzlich auffällig kusch. Was Kudai erst auf die Milzionäre aufmerksam machte. Er grinste ihnen beim Näherkommen breit ins Gesicht. Der kleine Dreckskerl konnte einfach nicht gegen seine Natur an.

„He, ihr da. Ja ihr!“

Fast wären sie vorbei gewesen. Auf gleicher Höhe mit ihnen war der Hauptmann der Patrouille stehengeblieben und blickte sich nach ihnen um. Der Rest des Trupps, vier weitere Milizionäre bauten sich hinter ihm auf.

„Soldaten auf Vergnügungstour, was? Sechzehnte, aha.“

Der Hauptmann war ein stämmiger Bärtiger, der sich hartgesotten gab, es vielleicht auch war. Jedenfalls war das ein nützlicher Zug, wenn man Milizionär in diesem Viertel war. „Wie sieht‘s denn bei euch mit Waffen aus?“

Auric schwieg, wie die anderen Gott sei Dank auch, ließ sich gar nicht auf irgendwas ein, um nicht weiter zu provozieren. Sie waren durch Erscheinung und Auftreten dem Hauptmann quer gekommen, sie waren jetzt dran – so war das Leben. Der Versuch, die Situation zu entspannen, konnte nur nach hinten losgehen. Also die Kontrolle über sich ergehen lassen, Hände hoch nehmen, damit die Milizionäre, die jetzt mit harschem, professionellen Gehabe herantraten, schön alles nach verborgenen Waffen abtasten konnten. Die meisten waren jünger als sie, hinter ihrer Maske rotzig kühler Abgebrühtheit stolz auf die Uniform, die sie aus den wahrscheinlich einfachen Verhältnissen ihrer Herkunft hervorhob.

Nur Jags suchte bei der ganzen Prozedur penetrant den Blickkontakt mit dem Hauptmann. Er maß ihn von oben herab mit seinem Ich-mach-dich-in-drei-Sekunden-kalt-Blick. Auric war froh, dass sie ihre Waffen zurückgelassen hatten.

Sie waren außer Dienst und dies war schließlich eine Millionenstadt, dies war Idirium, die Hauptstadt des Reiches. Dies war die Zivilisation. Hier herrschten die allgemeinen Regeln menschlichen Zusammenlebens, die von der Mehrheit idirischer Bürger als die normalen und gegebenen angesehen wurden. Er blickte zu Jag hinüber, sah das Zucken seiner Muskeln, in seinen Händen, um seine Mundwinkel, während die Hände eines Gardisten tastend an seiner Seite entlang glitten.

Für manche, dachte Auric, war es eben schwerer umzuschalten, die Instinkte zurückzustellen, die man dort draußen – im Feld – zum Überleben brauchte. Dort draußen bedeutete das Blut eines Feindes an deinen Händen, dass du überlebt hattest. Hier bedeutete es dein Verderben.

So war er froh und zufrieden, als schließlich die Gardisten ihre Durchsuchung nach Waffen beendeten und zurücktraten, ohne dass es zu einen Zwischenfall gekommen wäre. Nefraku war dabei derjenige, der sich absolut kühl und beherrscht hielt. Sein Gesicht blieb bei all dem eine stoische Maske.

Natürlich durfte der Hauptmann selbst jetzt mit keiner Spur in seiner Miene zu erkennen geben, dass er nun zufrieden gestellt sei. Aus zusammengekniffenen Augen blitzte er sie an.

„Name. Dienstgrad.“

„Auric“, schob er sich nach vorn, um die Situation, nachdem nun alle ihre Schuldigkeit getan hatten, elegant zu beenden. „Auric Torarea Morante. Oberst Morante.“ Er zog seinen Dienstpass, den der Hauptmann mit Pokerface entgegennahm.

Er sah Jag neben sich treten.

„Jag. Hauptmann Jagnar Dein-Scheiß-Tod Varndreit.“

Das war nun nicht wirklich elegant und auch nicht eben hilfreich. Die Miene des Hauptmanns entglitt kurz, stabilisierte sich dann aber sofort umso versteinerter und grimmiger.

Letztendlich war aber das einzige, was man gegen den alten vraigassischen Kampfhahn vorbringen konnte, sein alkoholgeschwellter Kamm. So ließ man sie schließlich dennoch ungehindert weiterziehen. Ihre Pässe und Dienstgrade trugen gewiss das ihre dazu bei. Auric war wirklich erleichtert, dass sie ihre Waffen zurückgelassen hatten, und sei es nur, um sie nicht ständig in den Waffenkammern wechselnder Kneipen abliefern und nachher wieder einsammeln zu müssen. Wer weiß, wie sonst der Abend bei steigendem Alkoholkonsum geendet hätte. In einer Zelle. Oder mit Blut an den Händen.

Aus dem übermauerten Eingang eines Bogengewöbes im Kellergeschoss hallte ihnen das harte, aggressive Stampfen von Botuka-Musik entgegen, und Kudai war plötzlich Feuer und Flamme. Selbst der horrende Eintrittspreis konnte ihn nicht abhalten – die Musikgruppe hatte anscheinend einen ziemlich hohen Bekanntheitsgrad in Kenner-Kreisen. Durch einen langen vom schweren Wummern des Rhythmus erfüllten Gang kamen sie schließlich in den von dunklen Mauern gefassten, schweißdampfenden Hexenkessel einer von den Musikern zum tobenden Chaos aufgeputschten Menge.

Alle bis auf Nefraku warfen sie sich ins Gewühl der Tanzenden.

Auric fühlte sich großartig. Der Schweiß floss ihm in Strömen vom Körper, er warf sich in die gegen ihn anstürmende Masse, und diesmal musste er keinen von ihnen töten. War das nicht herrlich? Dies war die Zivilisation, dies war Idirium.

So nahm der Abend seinen Lauf und die Welt war in Ordnung, bis sie zu fortgeschrittener Stunde und gut betankt ihren Heimweg antraten und dabei zum Ufer des Flusses kamen. (…)

(wird fortgesetzt!)

© Horus W. Odenthal, 2012

Bildrechte: “Waffentod – Im Meer der Zeiten” (Waffentod41.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Waffentod-74-minus-110-98.png(Waffentod41.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.


Die ganze Geschichte lesen Sie hier:


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Dateigröße: 703 KB
Seitenzahl: ca. 445 Seiten
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Ein Fantasy-Epos in drei Teilen.

Fantasy der neuen Generation, mit einer starken, frischen Stimme.
Eine Geschichte für die Fans von George R. R. Martin, Scott Lynch, Joe Abercrombie und Steven Erikson.

Im zweiten Band der Trilogie, verdichtet sich all das, was Auric in seiner bisherigen Laufbahn als Soldat erlebt hat, und zieht sich wie ein Netz um ihn zusammen. Ereignisse, die er als einfacher Soldat wahrnahm aber nicht verstehen konnte, weil er die Zusammenhänge nicht erfasste, gewinnen jetzt, da er zum General aufgestiegen ist, eine tödliche Bedeutung. Er sieht sich plötzlich in etwas verstrickt, was weit über ihn, weit über sein Leben, weit über das Idirische Reich, dem er als Soldat dient, und auch weit über die Gegenwart hinausgeht.

Zunächst aber kommt er nach Idirium und gerät dort in die Fänge von Intrigen und Politik, muss dabei auch feststellen, dass das Pflaster der Hauptstadt des größten Weltreiches zuweilen gefährlicher sein kann, als die Schlachtfelder des Krieges, dass unter alten Bauten Geheimnisse lauern, die auf eine ältere Welt zurückgehen und ihre Hände nach der Gegenwart ausstrecken.
Dieses Netz um ihn verdichtet sich weiter, als er mit einer neuen Armee und einem neuen Auftrag in den Norden zurückkehrt und dort immer mehr Anzeichen einer Gefahr, eines Grauens findet, das schon seit langer Zeit seine Saat verbreitet hat.

Egal, wie die Zeit aussieht, in der wir leben, egal mit welchen Waffen wir kämpfen und wie die Städte aussehen, in denen wir leben, immer denken wir von unserer Zeit als der Moderne. Und immer vergessen wir allzu leicht, dass diese sogenannte Neuzeit wenig mehr ist, als die uns sichtbare Oberfläche eines gewaltigen Ozean, der uns trägt, und in dem, uns unsichtbar, die Schatten und Mahre der Vergangenheit hausen.

Updated: 4. Juni 2013 — 18:57

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