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DAS GEHEIMNIS DER SCHWARZEN ZITADELLE – Leseprobe (Teil 1) des gleichnamigen Romans von Miguel de Torres

DAS GEHEIMNIS DER SCHWARZEN ZITADELLE

Leseprobe (Teil 1) des gleichnamigen Romans

von

Miguel de Torres

Die dolchartigen Schatten der Felsentürme zerrissen das in der Abendsonne glühende Kalksteinmassiv und ließen die verstreuten Flecken von Grün dunkel und leblos erscheinen. Einböiger, von Norden kommender Wind trug Rauch und den Geruch von Hasenbraten mit sich. Die Männer des Bautrupps und der Bedeckungsmannschaft hatten sich bis auf zwei Torwachen um die Lagerfeuer versammelt.

Reinald beugte sich zum wiederholten Mal über das Visier des Vermessungsgeräts, als ihn ein Glitzern im Süden, weit jenseits des Barbarenwalls, ablenkte. Er reckte sich und blinzelte die Müdigkeit aus den Augen.

Da war es wieder: ein metallisches Blinken zwischen zwei Felsen, auf dem Pfad, der sich zum Pass heraufwand. Zaumzeug oder ein Helm.

»Aufgepasst!«, rief er. »Jemand kommt!«

Dank seiner erhöhten Position konnte er weiter sehen als die Wachen, die sofort ihre Schwerter zogen und sich bereit machten, das Tor zu schließen. Die Männer an den Feuern sprangen auf.

Hier an der Grenze musste man stets gegen einen Angriff der Südvölker gewappnet sein.

Reinald heftete seinen Blick auf eine Wegbiegung, etwa zweihundert Meter entfernt. Es dauerte nicht lange, bis der erste Reiter erschien: eine zusammengesunkene Gestalt auf einem braunen Pferd, eingehüllt in einen dunklen Reisemantel. Ihm folgte ein Kahlkopf mit wallendem grauem Bart auf einem Schimmel. Dann kamen zwei reiterlose Pferde, die eine Sänfte zwischen sich trugen, eine weitere Sänfte und zwei Reiter, schließlich einige Packpferde.

Der Weg war so schmal, dass jeweils nur ein Pferd darauf Platz fand.

Reinald gab Entwarnung. »Nur eine kleine Karawane, nicht mehr als sechs Leute. Wahrscheinlich Flüchtlinge.«

»Entweder sind sie sehr mutig oder sehr dumm.« Der Hauptmann der Bedeckungsmannschaft, ein im Dienst ergrauter Soldat mit einem steifen Fuß und nur einem Arm, war heraufgehinkt.

»Wenn die Dunkelheit sie auf dem Weg überrascht hätte …«

Reinald nickte, ohne den Blick von den Reitern zu wenden. Das Grenzgebiet galt als besonders unsicher, trotz der »Barbarenwall« genannten Mauer, die dem ständigen Ansturm der Südvölker Einhalt gebieten sollte. Doch an vielen Abschnitten wurde noch gebaut, wie hier auf dem Wolfspass, und die Angriffe wurden täglich wütender. Vor allem in den unübersichtlichen Bergregionen.

»Das sind die Ersten heute«, sagte der Hauptmann. »Kaum jemand wagt sich noch über die Pässe.«

Ein ferner Ruf ertönte. Der zweite Reiter, der Kahlkopf mit dem grauen Bart, musste ihn ausgestoßen haben, denn er deutete nach links oben, an eine Stelle, die Reinald nicht einsehen konnte. Im nächsten Moment schlugen die beiden Voranreitenden die Hacken in die Flanken ihrer Tiere. Tief über deren Hälse gebückt, preschten sie den Pfad herauf. Die Pferde mit den Sänften und die Nachzügler folgten.

»Da!« Reinald riss den Arm hoch. »Sie werden angegriffen!«

Aus der Deckung eines Felsvorsprungs lösten sich etwa ein Dutzend Reiter, wilde Gesellen, deren Bewaffnung so unterschiedlich war wie ihre Kleidung. Sie schwenkten Lanzen, Bogen, Schwerter und Streitäxte, und die Schreie, mit denen sie ihre Pferde antrieben, hallten von den Felswänden wider.

»Sie wollen der Karawane den Weg abschneiden!«, rief der Hauptmann.

Reinald sprang bereits in weiten Sätzen zum Lager hinunter.

Bevor die Oberkante der Mauer ihm die Sicht raubte, sah er noch, wie das zweite Pferd der Karawane stürzte und seinen Reiter abwarf.

Die Pferde mit den Sänften stolperten über den Schimmel.

Vielleicht hundertfünfzig Meter trennten die Barbaren noch von der Gruppe.

Die Soldaten der Wachmannschaft und auch die Bauarbeiter hielten bereits die Waffen in den Händen, insgesamt drei Dutzend Männer. Wenn die Angreifer keine Verstärkung erhielten, würde man sie leicht zurückschlagen. Die Frage war nur, ob die Hilfe für die Reisenden rechtzeitig kam.

Reinald packte im Laufen das Schwert, das ihm einer der Soldaten reichte. Ein kurzer Blick zurück: Der Hauptmann hatte aufgrund seines steifen Beins erst die Hälfte des Weges zum Lager zurückgelegt. Reinald rannte in Richtung des offenen Tores und schrie: »Mir nach!« Die Männer folgten ihm zu Fuß; es hätte viel zu lange gedauert, die Pferde zu holen und zu satteln.

Sie hatten die Öffnung in der Mauer gerade erreicht, als der erste Reiter hereinpreschte, wohl der Führer der Karawane. »Das Tor zu! Rasch!«, rief er, ohne anzuhalten.

Niemand beachtete ihn. An der Spitze der Männer stürmte Reinald an ihm vorbei den Pass hinab. Die Karawane war von hier aus nicht zu sehen, aber man hörte Schreie und das jämmerliche Wiehern verletzter Pferde. Aufgeschreckte Vögel kreisten in der Luft, hauptsächlich Mauersegler, aber auch ein paar Raubvögel.

Die Geier würden erst später eintreffen, wenn alles vorbei war.

Der Pfad führte zwischen hoch aufragenden Kalksteinfelsen hindurch, dann um eine Biegung – und der Schauplatz des Überfalls lag vor Reinald und den Soldaten. Zwei Pferde wälzten am Boden, ein drittes torkelte reiterlos und mit einem Pfeil im Hals den Pfad herauf. Die beiden Sänften waren herabgefallen und zerbrochen.

Die Barbaren, die in dem unwegsamen Gelände zu Pferd nicht schneller vorankamen als die Soldaten zu Fuß, hatten die Karawane soeben erst erreicht. Reinald entdeckte den alten Mann mit Kahlkopf und Bart, den ein Muskelpaket in Schaffelljacke zu Boden geworfen hatte. Einige Meter weiter wehrte sich, mit dem Rücken zu Reinald, ein zierlicher Mann im weißen Reisemantel mit einem Dolch gegen einen Angreifer, der ihn lachend mit gezücktem Schwert umtänzelte. Als er Reinald und seine Begleiter sah, ließ er von dem Reisenden ab und stürzte sich auf sie.

Reinald ahnte, dass der Barbar ihn wegen seiner Jugend ebenso wenig ernst nehmen würde wie den Reisenden im weißen Mantel, und er hatte keine Skrupel, sich das zunutze zu machen. Er duckte sich unter dem lässigen Hieb des anderen hinweg, sprang vor und stieß ihm das Schwert durch das Lederwams in die Brust. Der Barbar riss die Augen auf und hielt mitten im Lauf inne. Reinald zog das Schwert wieder heraus und überließ ihn den Soldaten.

Ein kurzer Blick zur Orientierung: Der Mann in der Schaffelljacke hatte von dem bärtigen Alten abgelassen und bedrängte nun mit gezücktem Säbel Orr, den Vorarbeiter. Dieser hatte in der Eile keine andere Waffe gefunden als eine der Eisenstangen, an denen die Töpfe über das Feuer gehängt wurden. Obwohl sie länger war als der Säbel seines Gegners, prellte dieser sie ihm beim ersten Ansturm aus der Hand.

Reinald stieß einen Kampfschrei aus, um den Barbaren von seinem nun wehrlosen Opfer abzulenken, schlitterte einige Meter den Geröllhang hinab und stürzte sich auf ihn. Beide gingen zu Boden und rutschten weiter abwärts, bis eine Felsnadel sie stoppte.

Der Barbar kam auf Reinald zu liegen, und der Junge glaubte, jeder einzelne seiner Knochen müsse unter dem Gewicht des Kriegers bersten. Eine Wolke aus Fäulnis- und Knoblauchgeruch hüllte ihn ein, als sein Gegner ihm die schwarzen Stümpfe zeigte, die einst Zähne gewesen waren.

Das Schwert hatte Reinald beim Sturz verloren, und so versuchte er mit bloßen Händen, den Mann von sich herunterzustoßen, fand jedoch am schmierigen Fell der Jacke keinen Halt. Er spürte etwas Hartes an seinem Oberschenkel und griff danach, aber zu spät. Der Barbar, dem der Säbel ebenfalls entfallen war, hatte seinen Dolch bereits aus der Scheide gerissen. Er hob den Arm und ließ ihn auf Reinalds Gesicht niedersausen.

Der Junge warf den Kopf zur Seite. Ein Blitz aus Schmerz fuhr an seinem rechten Ohr entlang, Stein splitterte unter gehärtetem Stahl. Reinald holte tief Atem und legte alle Kraft in einen Faustschlag gegen die linke Schläfe seines Gegners.

Für einen Moment schien es, als zeige der Schlag Wirkung, Verständnislosigkeit trübte den Blick des Barbaren. Dann schüttelte er den Kopf, als wollte er eine Fliege vertreiben, und hob den Dolch erneut.

Im Rausch des Kampfes schien die Zeit viel langsamer abzulaufen.

Während Reinald auf der Suche nach einer Waffe mit den Händen um sich griff, sah er, wie sich zunächst die Mundwinkel und dann das ganze von einem struppigen Bart beherrschte Gesicht des Barbaren in die Breite zogen. Abermals zeigte er Reinald die Zahnstummel, und der Gestank betäubte den Jungen beinahe.

Dann ein stechender Schmerz: Reinalds Finger hatten einen scharfkantigen Steinsplitter ertastet. Er riss ihn hoch und stieß ihn dem Barbaren entgegen, gerade als dieser sich über ihn beugte, um ihm den Todesstoß zu versetzen. Der lange Splitter drang dem Angreifer tief ins rechte Auge. Leblos sackte er über Reinald zusammen.

Das Blut toste in den Ohren des Jungen, und sein Atem kam stoßweise. Erst beim dritten Versuch gelang es ihm, den Körper des Barbaren so weit beiseitezuschieben, dass er darunter hervorkriechen konnte. Eine Hand griff nach der seinen und zog ihn auf die Füße. Reinald blickte in ein von Falten durchzogenes Gesicht mit ausgeprägten Tränensäcken und buschigen Augenbrauen, die von dem gleichen hellen Grau waren wie der bis auf die Brust reichende Bart. Im Gegensatz dazu war das Haupt des Mannes völlig kahl und die Kopfhaut von Altersflecken gezeichnet.

Ein langer Blick aus blauen Augen traf Reinald, so hell und klar wie der eines jungen Mannes. »Mein Name ist Elder.« Seine Stimme war ebenso fest wie sein Händedruck. »Du bist verletzt.«

Reinald tastete nach seinem Ohr. »Nur ein Kratzer.« Er sah sich um.

Der Kampf war vorbei. Die Angreifer waren geflohen und hatten zwei Tote zurückgelassen, dazu kam der Mann in der Schaffelljacke.

Ein Soldat lag verkrümmt am Boden. Als Reinald zusammen mit Elder zum Pfad hinaufstieg, sah er zwei weitere Tote, wohl die beiden Reiter, die den Abschluss der Karawane gebildet hatten. Pfeile hatten sie durchbohrt. Der zierliche Reisende mit dem weißen Mantel versuchte, ein sich aufbäumendes Packpferd zu beruhigen. Nein, erkannte Reinald verblüfft, es musste sich um eine Frau handeln, denn ihre Kappe hatte sich verschoben. Darunter drang blondes Haar hervor, das ihr weit über die Schulternhinabfiel.

Ein Stöhnen lenkte Reinalds Aufmerksamkeit auf die Trümmer der ersten Sänfte. Der Vorhang aus rotem Samt teilte sich und der kugelrunde Kopf eines Mannes wurde sichtbar. Er drehte sich von links nach rechts und wieder zurück. »Sind sie weg?«

Elder zwinkerte Reinald zu, als sei dieser ein alter Bekannter.

»Ihr könnt herauskommen, Fausto. Dieser junge Mann hier und seine Begleiter haben uns gerettet.«

Auf Händen und Füßen kroch Fausto aus den Trümmern der Sänfte, richtete sich mit immer noch eingezogenem Kopf auf und spähte um sich. Er war ein kleiner Mann mit einem Bauchansatz, dessen glänzendes schwarzes Haar in der Form eines Pagenschnitts an seinem Kopf klebte, nach der Mode der Städter in den südlichen Provinzen.

Faustos breites Gesicht entspannte sich, doch dann zuckte Erschrecken darüber. Seine Hände fuhren an den Gürtel, der sich unter seinem gefütterten Wams abzeichnete, und er atmete auf. Im nächsten Moment wirbelte er herum und starrte Reinald und den alten Mann feindselig an.

»Mein Gepäck! Wo ist mein Gepäck?«

»Zwei Eurer Packpferde haben die Barbaren auf ihrer Flucht mitgenommen«, antwortete Elder ruhig. »Um das dritte kümmert sich Eure Tochter, die im Übrigen unverletzt zu sein scheint.«

»Ah! Gut, gut.«

Das mit Säcken und zwei Kisten schwer beladene Pferd hatte sein Sträuben aufgegeben und ließ sich am Zaumzeug herbeiführen, und zum ersten Mal sah Reinald Faustos Tochter von vorn. Es war ein Mädchen von fünfzehn oder sechzehn Jahren, mit Zügen von einer Weichheit, als läge sein Gesicht hinter einem Gazeschleier.

Es tätschelte den Kopf des Pferdes und redete ihm beruhigend zu. Dann sah es auf, und seine und Reinalds Blicke kreuzten sich.

Und die Welt stand still.

* * *

Zwischenspiel

 

Cronn

 

Die Puppe hatte alles verändert. Die Puppe und ihr Name.

Delli war der Kosename von Cronns kleiner Tochter gewesen, nach Della, seiner Frau. Der Junge hatte Galeb geheißen. Mittlerweile wäre er ein Krieger wie Cronn, und Delli wäre wohl bereits verheiratet und hätte selbst Kinder.

Mit einem Mal war alles wieder gegenwärtig. Nicht, dass Cronn es jemals hätte vergessen können. Welcher Mann könnte wohl die Auslöschung seiner Familie vergessen, den Unglauben beim Anblick der verstümmelten Leichen, die unfassbare Leere nach dem Begräbnis? Aber das Zusammensein mit Elder und den anderen hatte alles für kurze Zeit zurückgedrängt.

Nur wenige Tage vor ihrem Tod hatte Cronn für Delli eine ähnliche Puppe angefertigt wie jene, die er für das kleine Mädchen aus den Trümmern ihres Heims geholt hatte: mit Stroh ausgestopfte Stoffreste, die Haare aus einer in enge Schlaufen gelegten Schnur, das Gesicht aufgemalt. Della hatte ein Kleidchen für die Puppe genäht.

Cronn sah es immer noch vor sich, aus grünem Taft, bestickt mit winzigen Mustern aus bunten Fäden. Es war eine verkleinerte Ausgabe jenes Kleides, das Della für sich selbst geschneidert hatte, aus dem von Cronn mitgebrachten Stoff. Am Tag darauf hatte Cronn die Hütte in den südlichen Bergen verlassen, um die Fallen zu kontrollieren, den getöteten Tieren die Felle abzuziehen und neue Fallen aufzustellen. Die Städter bezahlten gute Preise für die Felle von Bären, Biber und anderem Wild. Und als er zurückgekommen war …

Die Leere in seinem Herzen und in seinem Geist hatte Cronn bis zum letzten Winkel erfüllt mit dem Streben nach Rache. Ein mehrere Kilometer entfernt lebender Nachbar hatte am Tag vor Cronns Rückkehr vier Männer gesehen, und da die Bergbewohner in der Regel gute Beobachter waren, deren Leben von ihrer Wachsamkeit abhing, lieferte er eine Beschreibung jedes Einzelnen.

Zwölf Jahre hatte Cronn damit verbracht, die Mörder seiner Familie zur Strecke zu bringen, einen nach dem anderen. Zwölf Jahre, die ihm einst so lang wie ein Leben erschienen waren, die in der Erinnerung jedoch auf wenige dramatische Augenblicke zusammenschrumpften.

Dann war seine Rache vollendet und sein Herz wieder so leer wie zu Beginn der Jagd. Es war, als ob seine Seele in diesen zwölf Jahren ausgebrannt wäre, jeden Tag ein Stückchen mehr, bis nur noch Asche übrig geblieben war.

Seelenasche.

Unfähig, die Leere in seinem Herzen wieder zu füllen, zog er seitdem ruhelos umher. Er wusste, was man sich über ihn erzählte.

Es stimmte, er folgte den Schlachtfeldern wie ein Geist, doch nicht um sich von den Seelen der Toten zu ernähren, sondern um das Licht der Erkenntnis in den Augen der Sterbenden zu finden – jenes Licht, das ihn den Sinn des Lebens erkennen lassen würde.

Denn der Blick der Sterbenden, so sagte man seit alters, erfasse die Welt der Götter.

Aber kein Sterbender war je in der Lage gewesen, Cronn von dem zu berichten, was er sah, und so nahm die Suche des Kriegers kein Ende.  (…)

(wird fortgesetzt!)

Copyright © 2015 by Miguel de Torres (mit freundlicher Genehmigung!)

Bildrechte: “Waffentod – Im Meer der Zeiten” (Waffentod41.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

WER WISSEN WILL, WIE DIE GESCHICHTE WEITERGEHT:

Das Geheimnis der schwarzen Zitadelle (Kartoniert)
Fantasy-Abenteuer
von Torres, Miguel de

.
Verlag:  Du-Lac-Verlag
Medium:  Buch
Seiten:  432
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Februar 2015
Maße:  211 x 139 mm
Gewicht:  588 g
FSK:  Freigegeben ab 12 Jahren
ISBN-10:  3981654307
ISBN-13:  9783981654301

Beschreibung

Eine tödliche Feindschaft …
Eine lebenslange Suche …
Ein Jahrtausende altes Rätsel …
und eine unsterbliche Liebe.

Der junge Tunnel- und Brunnenbauer Reinald wird nach Khorat gerufen, in die Residenz von König Hark, die von inneren und äußeren Feinden bedroht wird. Er soll die Wasserversorgung der schwarzen Zitadelle Mogador sicherstellen. Doch im Berg tief unter der Zitadelle wartet nicht nur die Lösung eines uralten Rätsels, sondern auch der Tod …

Dieses Fantasy-Abenteuer erleben Menschen in einer fiktiven mittelalterähnlichen Welt. Das Schwert ist unverzichtbar und geherrscht wird innerhalb dicker Mauern. Ein junger Mann gibt nicht auf, die Liebe eines Mädchen zu erringen, die einem Hofschranzen des Königs versprochen, genau genommen verkauft wurde, denn dessen Vater ist Kaufmann.

Dieser Roman vereint alles, was eine fantastische Geschichte ausmacht: furchtlose Barbaren, heftige Kämpfe, hohe Mauern, reißende Gewässer, tiefe Brunnen, finstere Höhlen, einen donnernden Abschluss sowie einen weiser gewordenen Helden.

In die Handlung wurden weder Magie noch Zauberer oder Drachen, Elfen, Zwerge und Trolle einbezogen – nicht nötig, denn die Menschen in ihrer Vielheit sind interessanter.

Autor
Miguel de Torres, geboren 1958 in Bayern, war mehr als zwanzig Jahre lang als freiberuflicher EDV-Berater tätig, bevor er 2003 mit dem Schreiben begann. In elf Jahren entstanden etwa vierzig Romane sowie ein Dutzend Kurzgeschichten, die er unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlichte.

Über das Buch:
Fantasy spielt sich in der Regel in urtümlicher, atemberaubender Landschaft ab, und die darin porträtierte Gesellschaft ist archaisch und oft analphabetisch, was offensichtlich einen Großteil des Reizes für die meisten Leser ausmacht: Die Handlung spielt in einer imaginären Zeit, als das Leben noch einfach und Männer noch Männer waren (und Frauen noch Frauen, das sollte auch mal gesagt werden). Imaginär ist diese Zeit deshalb, weil das Leben niemals einfach und unkompliziert war, seit die Affen von den Bäumen heruntergeklettert sind und einer den anderen gezeigt hat, wo’s langgeht. Fantasy – oder Abenteuer im Allgemeinen, und das schließt SF mit ein – ist modernes Märchen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im besten Fall mit einer Moral und einer »Resonanz«: im Gedächtnis bleibenden Erkenntnissen über das Leben an sich, wie sie letztlich eben nicht wahre Geschichten, sondern nur Romane vermitteln können. Romane die »größer als das Leben« sind und deshalb, aus einer weiter gefassten Perspektive, einen neuen Blick auf dieses Leben erlauben. Ich werde versuchen, auch dies zu erreichen. Ob mir das gelungen ist, müssen Sie entscheiden, wenn Sie das Endprodukt lesen.

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