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DAS 9. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 33) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

 

DAS NEUNTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 33)

von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Lektorat: Detlef Hedderich/ Schlusslektorat: Günter Maria Langhaus

Das Universum in dir – Eine etwas andere Naturgeschichte von Neil Shubin (Leseprobe 1)

KRIEGER SEIN BRUDER SEIN – Manifest 47“ Copyright © 2015 by (Michaela) Falkner

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(Zurück zu Teil 32)

Zur Vorgeschichte:

Die Menschen sind Siedler, die auf einem Planeten landen, der in Kürze von einem Meteorschauer getroffen wird, dabei werden die meisten Menschen schwer verletzt und sind dem Tode nahe. Das Siedlerschiff im Orbit erleidet ebenfalls eine Reihe von Schäden. Im Anschluss ist ein Leben auf dem bombardierten Planeten für die Menschen nicht mehr ohne weiteres möglich. Roboter einer Kollektivlebensform, die vor Jahren auf dem Planeten ihre Heimat hatten, kommen durch ein Sternentor in der Nähe des Planeten und erklären den Menschen, dass man sich um ihre Schwerverletzten und dem Tode nahe befindlichen Mitmenschen kümmern wird. Man verspricht ihnen eine Weiterexistenz als Kristallbewusstseine, so dass zumindest ihre Bewusstseine gerettet wären, die dann als Personen in eine der vielen virtuellen Welten des Kollektivs ihr restliches Leben verbringen können. Die Roboter des Kollektivs nehmen die Menschen mit durch ihr Sternentor auf die andere Seite der Galaxis. Den noch unverletzten Siedlern innerhalb des Siedlerschiffes, bietet das Kollektiv an, ihnen ebenfalls eine Passage auf die andere Seite zu ermöglichen. Dort können sie sich dann entweder selbst dem Kollektiv anschließen oder einfach weiterreisen, um sich eine eigene Welt zu suchen. Die Schiffsführung bestimmt, dass man sich eine eigene Welt suchen wird und alle an Bord, die sich dem Kollektiv der Südheimat anschließen möchten, das Schiff verlassen können, um dort zu bleiben. Nachdem man sich aufgeteilt hat, fliegt das Siedlerschiff weiter. Später findet die Schiffsführung tatsächlich einen geeigneten Planeten, doch bei der Landung versagt das noch immer beschädigte Schiff nun endgültig und stürzt auf dem neuen Planeten ab. Viele der Siedler sterben und nur wenig von der vorhandenen Technik kann gerettet werden, so dass die Entwicklung der Siedler weit zurückfällt auf den Stand von Segelschiffen und Vorderladern. Auch das freie Denken der einstmaligen Siedler entwickelt sich im Laufe der nächsten Generationen weit zurück und die Menschen werden nun beherrscht von Neid und Missgunst. Vor allem in den Gebieten und auf den Kontinenten, die unter der Herrschaft von Regime stehen, kommt es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen als man dort bemerkt, dass sich unter die Menschen eine Lebensform von Gestaltwandlern gemischt hat, auf die man in der Folge eine Art Treibjagd veranstaltet. Die wenigen Menschen, die noch nach freiem Denken handeln, fliehen daraufhin in andere Gebiete und auf andere Kontinente des Planeten, zumeist in dem sie auf freien Kauffahrersegelschiffen anheuern und woanders ihr Glück suchen.

 

Prolog

Als PanPan-Isote die Corona der Sonne verließ, war das Ziel schon fest im Flug-Operator verankert, dass das Schiff mit Höchstgeschwindigkeit ins innere System transferierte, wo sich der Planet aus dessen Orbit der Hilferuf stammte, befand. In der kurzen Zeit vom Flug des Sonnenrands bis hin zum Planeten vergingen gerade mal 15 Minuten, als es im Orbit des Hauptplaneten die letzten Zuckungen der Auseinandersetzung vom Hilferufenden und den Verfolgern des einzelnen Schiffes beobachtete. Das zerschossene Schiff war gerade noch dazu gekommen, einige Notfallsonden auf den Planeten hinunterzuschicken, die von den Verfolgerschiffen nicht wahrgenommen wurden. Ein kurzer Scan zeigte PanPan-Isote, das jetzt, nachdem es wieder ein komplettes Bewusstsein besaß, sich an Bord dieser Notfallsonden kein lebendes Wesen befunden hatte. Offenbar nur eine Fracht bestehend aus seinem Eigelege, welche das hilferufende Wesen für so wertvoll erachtete, dass es dafür sein Leben opferte; als sein Archen-Schiff auch schon in einer gnadenlosen Nuklearexplosion verging, die fast alle Verfolger ebenfalls mitvernichtete. Lediglich zwei der Jäger der MARTURA-KONDIANZ, die sich etwas abseits der Gruppe befunden hatten, kamen ohne Beschädigungen weg und starteten sofort in den Hyperraum. Das Puma-Wesen folgte den beiden Schiffen. Später wollte es zu diesem Planeten zurückkehren und danach schauen, ob es sich wirklich um ein Eigelege gehandelt hatte, welche das hilferufende Wesen für so wertvoll erachtete, dass es dafür sein Leben geopfert hatte.

* * *

Das Universum in dir
Eine etwas andere Naturgeschichte
von Neil Shubin

1.

Aus der Luft müssen mein Begleiter und ich ausgesehen haben wie zwei schwarze Flecken hoch oben auf einer riesigen Ebene aus Gestein, Schnee und Eis. Wir waren am Ende einer langen Wanderung und kämpften uns den Weg zurück ins Lager über einen Felsgrat, der zwischen zwei der größten Gletscher unseres Planeten lag. Der klare nördliche Himmel wölbte sich über einem Panorama, das vom Packeis des Nordpolarmeeres im Osten bis zur scheinbar endlosen Eiskappe im Westen reichte. Nach einem produktiven Tag auf Fossiliensuche und einer berauschenden Wanderung hatten wir angesichts des majestätischen Panoramas das Gefühl, wir hätten den Gipfel der Welt bestiegen. Dann aber riss uns ein Wechsel im Gestein unter unseren Füßen abrupt aus unseren Tagträumen.

 

KRIEGER SEIN BRUDER SEIN – Manifest 47“ (Teil 1)

Ein großer Platz mitten in der Stadt Menschen umkreisen diesen Platz

stundenlang.

Schüsse.

Stille.

Erneut Schüsse.

Scharfschützen sitzen in üppig behängten Kirschbäumen und grüßen die

vorbeigehende Bevölkerung mit einem kurzen „Und?“

„Und?“

„Und?“

Die Bevölkerung selbst bleibt stumm zieht einzeln hintereinander an den

Kirschbäumen vorbei.

Dann auf einmal.

„Dort hinten dort sitzen zwei.“

„Sitzen zwei!“

„Dort sitzen zwei!“ rufen die Scharfschützen „Was macht ihr da!“

„Auseinander!“

„Auseinander!“

Springen von den Kirschbäumen herunter fassen sich ans Herz wie Sportler bei

der Hymne „Wir kriegen die!“

„Wir kriegen die!“

Rufen „Was macht ihr da!“

„Auseinander!“

Die Stadt voll toter Menschen überall Erdhügel am Himmel die Geier entweder

wir sind tot oder wir leben noch.

Wir die wir noch leben drängen uns um Kirschbaumfelder mitten in der Stadt

hungern nach dem Anderen.

Am Himmel die Geier.

Höre ihren Flügelschlag fürchte mich vor jedem neuen Tag stehe mit dem Gesicht

zur Wand „Nicht schießen!“

Copyright © 2015 by (Michaela) Falkner

 

* * *

 

Nachdem wir alle noch unerledigten Aufgaben abgearbeiteten haben, begeben wir uns zur Wasserwelt, die zusammen mit der Wüsten- und Dschungelwelt über keinen eigenen Hyperraumtoranschluss zu anderen VPS-Sonnensystemen verfügt, statt dessen aber über ein großes Kontinentaltor des Kollektivs. Die Wasserweltler sind schon ein merkwürdiges Völkchen, das aus den Siedlern von Menschen hervorgegangen ist und sich zu erfahrenen und kundigen Raumschiffsbauingenieuren entwickelt haben, die in großen Werften unter der Wasseroberfläche ihres Planeten umspannenden Ozeans sich vor allem für das Kollektiv tätig zeigt. Das scheint im Gegensatz zu menschlichen Auftraggebern offenbar über schier unendliche finanzielle Mittel zu verfügen. Hin und wieder übernehmen  die Wasserweltler aber auch schon mal für andere Rassen und Lebensformen Aufträge als Raumschiffsbauer. Eine dieser Ausnahmen ist eine Auftragsarbeit eines Wesens mit dem Namen PanPan-Isote, mit dem auch wir es zuletzt zu tun hatten und das offenbar aus der Ferne von über 70.000 Lichtjahren vom anderen Ende der Milchstrasse hier als Auftraggeber in Erscheinung getreten ist. Die Wasserweltler sind über diesen Auftrag, gleich eine ganze Flotte von Raumarchen herzustellen, und über die Bezahlung der Auftraggeber hocherfreut. Das Wesen hatte nicht mal im Ansatz versucht den Preis dafür zu drücken oder runterzuhandeln. Die ausführlichen Baupläne der Schiffe waren bei ihnen über irgendwelche elektronische Wege auf abenteuerliche Weise in den Datenspeichern ihrer Rechner gelandet. Darin sind bis ins kleinste Detail beschrieben, wie genau diese Archen auszusehen haben und welche Technik für welche Aufgaben zur Verfügung gestellt werden soll. Eine dieser Bauteile ist jedoch für die Wasserweltler vollkommen unbekannt und da wir von PanPan-Isote als Co-Auftraggeber genannt wurden, hat man uns hierher zitiert. Das erste Schiff kann man uns bereits schon jetzt vorführen, eben bis auf die fehlenden Komponenten, die noch verbaut werden müssen.

 

 

Das Protomodell dieser Archen-Schiffe wirkt auf uns doch ziemlich fremdartig und deshalb befrage ich meinen Puma an Bord unseres Manta-Schiffes, der ein Geschenk von PanPan-Isote ist und zu diesem einen direkten Draht zu besitzen scheint. Schon nach kurzer Zeit weiß dieser Rat und so nenne ich den verantwortlichen Wasserweltlern die Quelle, wo sie die Grundstoffe für diese Bauteile auch in größeren Mengen erhalten können. Da der Auftrag PanPan-Isotes vorerst über 100 Archen lautete und dieser auch schon finanziell sehr großzügig per Fernbezahlung geregelt wurde, war die Sache damit erstmal erledigt.  Für uns hatte PanPan-Isote laut meines Pumas die Aufgabe, dass wir einen Teil unserer Drohnen irgendwo zwischenlagern mögen, damit wir möglichst viele Tiefschlafkammern an Bord nehmen können, in die wir von einem Planeten im Südteil der Milchstrasse eine unbestimmte Zahl von einigen tausend bis zehntausend von Individuen, sogenannten Formwandlern, an Bord nehmen und einfrieren sollen, notfalls auch gegen deren Willen. Weitere Information würden später folgen.

 

* * *

Das Universum in dir
Eine etwas andere Naturgeschichte
von Neil Shubin

2.

Als wir das Muttergestein überquerten, ging der braune Sandstein plötzlich in rosafarbene Streifen aus Kalkstein über, und aufgrund unserer früheren Entdeckungen erkannten wir darin ein deutliches Anzeichen dafür, dass Fossilien in der Nähe waren. Nachdem wir ein paar Minuten lang die Felsbrocken inspiziert hatten, läuteten die Alarmglocken; ein ungewöhnliches Flimmern, das von einer Ecke eines Gesteinsbrockens von der Größe einer Melone kam, erregte meine Aufmerksamkeit. Die Erfahrungen im Feld hatten mich gelehrt, auf das Gefühl zu hören, das von einem solchen Moment ausgelöst wird. Wir waren hierher gereist, um kleine Fossilien zu suchen, und so musterte ich, über meine Lupe gebeugt, sorgfältig das Gestein. Das Glitzern, das mich gefesselt hatte, kam von einem kleinen weißen Fleck, nicht größer als ein Sesamkorn. Die nächsten fünf Minuten bückte ich mich über den Stein und betrachtete ihn aus nächster Nähe, bevor ich den Brocken an meinen Kollegen Farish weitergab und ihn nach seiner fachkundigen Meinung fragte.

KRIEGER SEIN BRUDER SEIN – Manifest 47“ (Teil 2)

Im Gras liegen Arme und Beine von mir gestreckt einen Purzelbaum schlagen ich

vermisse das.

Ich vermisse das!

Sagt gibt es einen Himmel?

Bringt er sich in Stellung?

Bringt er sich in Stellung?

Sagt es mir!

Sie sagen „Es gibt keinen Himmel.“

„Aber da vorne am Horizont hinter den …“

Sie sagen „Wir sehen keinen Himmel wir sehen keinen Horizont.“

In einer Seitengasse wir beide stehen da.

Stehen da!

Einander zugewandt vermeiden jede Berührung.

„Hey!“

„Wir!“

Ich komme dir näher du weichst zurück ermahnst mich „Berührungen müssen

unter allen Umständen vermieden werden!“

„Sie schießen sofort!“

Ich bin seit Ewigkeiten nicht mehr berührt worden mein Körper ist kalt er ist kalt

die Haut feucht kalte Nässe ich wische sie weg sie kommt wieder es fehlt der

Andere „Komm komm näher ein wenig nur.“

„Berührungen müssen unter allen Umständen vermieden werden!“

Ich will aber deine Hand nehmen „Komm komm näher ein wenig nur“ ich will

diese Hand kann nicht vergessen wie es sich anfühlt wie sich ein warmer Körper

anfühlt will wissen ob dein Körper noch warm ist wie sich ein warmer Körper

anfühlt ich kann es nicht vergessen.

„Ich kann es nicht vergessen!“ sage ich zu dir mache einen erneuten Versuch

„Bitte.“

„Bitte lass mich dich berühren!“

Copyright © 2015 by (Michaela) Falkner

* * *

Nachdem wir endlich wieder in der Südheimat des Kollektivs ankommen sind, nehmen wir Kurs auf die Koordinaten des Sonnensystems, welches uns über meinen Puma von PanPan-Isote übermittelt wurde. Auf dem Weg dorthin teilt mir mein Puma mit, dass PanPan-Isote bei den Auseinandersetzungen mit der Roboter-Kultur von einem sogenannten Gestaltwandler einen Hilferuf empfangen habe und als er dort eingetroffen war, es leider schon zu spät gewesen sei und er nur noch beobachtete, wie das Gestaltwandler-Wesen offenbar sein gesamtes Gelege auf seine Notfallsonden aufgeteilte auf die verschiedenen Kontinente des Planeten geschickt hat, die dort automatisch landen würden damit sich aus seinen Eiern womöglich die letzten Gestaltwandler der Galaxis entwickeln könnten. Sobald die Eier im Innern der Notfallsonden in die Schlüpfungsphase übergehen würden, sollten sich darauf die Sonden automatisch öffnen und die frisch geschlüpften Gestaltwandler-Nachkommen in die Welt entlassen, um sich den gegebenen Umweltbedingungen anzupassen. Dass der letzte Gestaltwandler sein Gelege über den gesamten Planeten mittels seiner Sonden verteilt hätte, habe nur einen einzigen Grund: um dadurch die Überlebensrate seiner Nachkommen zu erhöhen. All diese Annahmen über die Gestaltwandler-Jungen waren jedoch reine Spekulation von Seiten PanPan-Isotes, der mich über meinen Puma daran teilhaben ließ. Ich selbst teile das im Anschluss auch meiner KI-Partnerin mit, denn von dem Gespräch mit meinem Puma, der nur auf Gedankenebene abläuft, kann sie ja nichts mitbekommen haben, denn das Gedankenlesen können nicht mal die Emergenten KIs vollbringen.

Als wir in das Zielsonnensystem eindringen, haben sich meine KI-Partnerin und ich darauf geeignet, diese ganze Aktion, der Isolation der Gestaltwandlernachkommen verdeckt ablaufen zu lassen, um keine Panik auf dem Planeten zu produzieren. Durch die Informationen, die uns PanPan-Isote zukommen lassen hat, wissen wir, dass er bei seinem letzten Besuch eine Sonde in den Orbit hinterlassen hat, die daraufhin reichlich Informationen sammelte und die ursprüngliche positive Meinung von PanPan-Isote über die menschlichen Siedler dort komplett revidierte. PanPan-Isote war davon ausgegangen, dass die menschlichen Siedler nett und zuvorkommend mit den Gestaltwandler-Jungen umgehen würden. Doch die Infosonde sammelte auf den verschiedenen Kontinenten ihre Informationen darüber, wie es in Wirklichkeit von Seiten der menschlichen Siedler mit einer freundlichen Aufnahe einer fremden Lebensform stand. Fast auf dem gesamten Planeten begegnen die Menschen den Gestaltwandlerjungen mit Misstrauen und Ablehnung, weshalb sich diese zumeist nur verdeckt und im Untergrund unter den Menschen zu bewegen trauen. Da sich die Gestaltwandlerjungen sich selbst überlassen und eigenständig aus den geschlüpften Eiern entwickelten und auf keinerlei Anleitung oder Lehrern hoffen konnten, bedeutete dies dass sie ihre Fähigkeiten alle selbst in Erfahrung bringen mussten und ihre Anpassung an das Äußere und die Verhaltensweisen der Menschen durchzogen von Pannen und Missgriffen waren und sind. Dadurch entwickelten sie sich sehr schnell zum Feindbild einer missratenen Gesellschaft, die vor allem auf den Kontinenten und in Ländern, die dichter bevölkert, von strengen Regeln einer regimebestimmten Ordnung durchwachsen ist, damit offensichtlich nur in Form von Ablehnung, Folter und Tod umzugehen in der Lage sind. So konnten Sie den Gestaltwandlern alle Schuld zuweisen für all das, was auf dieser Welt schiefgegangen ist. Ob der Absturz des Siedlerschiffes, der die Menschen in ein primitiveres Jahrhundert zurückkatapultierte, tatsächlich als Ursache dafür herhalten kann, dass hier eine derart rückwärtige Gesellschaft geschaffen wurde, lässt sich im Nachhinein nun auch nicht mehr klären. Die vielen Informationen, welche die Infosonde sammelte, sind jedenfalls eindeutig. Unsere geplante Entführung der Gestaltwandler-Nachkommenschaft von dieser Welt konnte nur verdeckt erfolgen. Nicht nur dass bedacht werden muss, hier die Menschen nicht in Rage zu versetzen, sind auch die Gestaltwandler-Jungen vor sich selbst zu schützen, weshalb PanPan-Isote ganz klar als Vorgehensweise die Isolation und anschließende Kryonik-Schlaf-Methode favorisierte. Aus diesem Grund haben wir unser Mantaschiff soweit von unseren Angriffsdrohnen frei geräumt und auf der Wasserwelt zwischengelagert, so dass nun genügend Schlafkammern aus VPS-Beständen zur Verfügung stehen sollten, die wir uns bei den entsprechenden VPS-Lagerstellen vorher besorgt haben. Da es sich bei unserem Ziel, der menschlichen Siedlerwelt, auf Grund des Absturzes des Siedlerschiffs nicht nur um eine weitgehende technikfreie, restriktive Gesellschaft handelt, in der hauptsächlich das männliches Geschlecht das Sagen hat und wir uns hier in einer Welt von Vorderladern und Segelschiffen befinden, haben wir entschieden, unsere beiden männlichen Avatare zu verwenden, um die Sache nicht noch komplizierter zu gestalten als sie ohnehin schon ist. Ich werde also von meiner Steuerzentrale aus innerhalb meines Habitats im Mantaschiff meinen männlichen Avatar steuern, so wie das MANTANTA auch mit ihrem Avatar direkt aus ihren Quantenrechnereinheiten machen wird. Sobald wir einen der Gestaltwandlerjungen ausfindig machen können, werde ich von unserem Schiff aus persönlich an diesen Ort teleportieren. Unser Schiff befindet sich verdeckt in einem sehr hohen Planetenorbit. Zurück an Bord wird sich ein Team aus medizinischen Androiden darum kümmern, dass die Geretteten nicht nur am Leben sondern sich auch im Tiefschlaf bei niedrigsten Temperaturen befinden werden, bis sie bei ihrem Aufwecken einen ganz besonderen Lehrer an die Seite gestellt bekommen, der für eine Schulung der Nachkommenschaft auf ganz besondere Weise sorgen wird. Während der Teleportation wird sich MANTANA nicht nur um ihren, sondern auch um meinen Avatar kümmern, und beide zugleich steuern. Sobald ich mich wieder in meiner Steuerzentrale befinde, übernehme ich dann wieder, bis wir den nächsten Gestaltwandler-Jungen ausfindig gemacht haben. Und so weiter und so weiter. Genau dieses Fehlen der Schulung im Umgang ihrer besonderen Fähigkeiten ist wohl auch der eigentliche Grund, weshalb sich die jungen Gestaltwandler überhaupt als fremde Lebensform verraten und nicht als Menschen durchgehen. So haben sie zum Beispiel niemals gelernt, ihre Pupillen konstant zu präsentieren. Wenn sie in brenzlige Situationen kommen oder sehr aufgeregt sind oder emotional stark belastet werden, flackern die Farben und Zeichnungen ihrer Pupillen auf verräterische Weise. Bei den einen mehr und den anderen weniger stark. Die Fähigkeiten das zu beherrschen ist ohne einen Lehrer oder Elternteil kaum möglich und so sind die Gestaltwandlerjungen nicht wirklich sicher unten den sie bedrohenden Menschen.

 

* * *

Das Universum in dir
Eine etwas andere Naturgeschichte
von Neil Shubin

3.

Als der Fleck unter seiner Linse auftauchte, erstarrte er. Sein Blick traf mich mit einem Ausdruck freudiger Erregung, Unglauben und Überraschung. Er erhob sich aus seiner kauernden Haltung, riss sich die Handschuhe von den Händen und warf sie drei Meter hoch in die Luft. Dann wurde ich von einer der gewaltigsten Umarmungen, die ich jemals erlebt habe, fast erdrückt. Farishs Überschwang ließ mich vergessen, wie absurd es eigentlich war, sich so über die Entdeckung eines Zahnes zu freuen, der nicht viel größer war als ein Körnchen Sand. Wir hatten drei Jahre lang unzählige Kosten und zahlreiche Bänderdehnungen investiert und endlich gefunden, wonach wir gesucht hatten: ein 200 Millionen Jahre altes Bindeglied zwischen Reptilien und Säugetieren. Aber dieses Projekt war keine Trophäenjagd im Kleinformat. Der winzige Zahn stellt die Verbindung zwischen uns selbst und einer längst vergangenen Welt dar. Hier, verborgen in den Felsen dieser Eislandschaft, liegen die tiefreichendsten Verbindungen zu den Kräften, die unseren Körper, unseren Planeten und sogar das gesamte Universum geformt haben.

KRIEGER SEIN BRUDER SEIN – Manifest 47“ (Teil 3)

Ivan hat so viel Angst er schwitzt seine schönen Locken kleben an der Stirn seine

Augen was ist nur mit seinen Augen erkenne sie nicht wieder „Ich kann das nicht

ich habe so viel Angst“ schaut sich um „Sie schießen uns in den Kopf!“

„Niemand kann uns sehen keiner da!“

„Sie können uns überall sehen hocken in den Bäumen zielen wann immer sie

wollen.“

„Keiner da!“

„Aber da hinten dort!“

„Da ist niemand.“

Es sieht dann so aus als ließe Ivan sich darauf ein.

Er kommt näher.

Bevor wir einander umarmen können wird er von einer Kugel getroffen.

Sinkt zusammen.

Ich bleibe zurück.

Zwei Scharfschützen hocken in ihren Bäumen essen Kirschen üben sich in

Kirschkernweitspucken unterhalten sich beiläufig über uns die Bevölkerung.

Dann hält einer inne flüstert „Da drüben da drüben stehen zwei!“ fasst sich ans

Herz wie Sportler bei der Hymne flüstert „Die holen wir uns!“

„Die holen wir uns!“

Der andere fasst sich ans Herz stimmt ein „Die holen wir uns!“

„Die holen wir uns!“

Springen von den Kirschbäumen herunter laufen auf die beiden zu „Hey sagt!“

„Was macht ihr da?“

„Warum steht ihr da?“

„Steht da!“

„Steht da!“

„Hm?“

„Sagt!“

Die beiden sagen nichts sagen dann „Nichts!“

Copyright © 2015 by (Michaela) Falkner

* * *

Dass die Gestaltwandler-Jungen sich unter den Menschen verraten, wäre in einer technisch höher entwickelten Gesellschaft noch wesentlich deutlicher erkennbar, so lautet jedenfalls PanPan-Isote Anmerkung dazu. In einer solchen lassen sich Gestaltwandler vor allem dadurch erkennen, dass sie gegenüber einem Menschen eine wesentlich höhere Eigentemperatur besitzen. Aus diesem Grund haben wir von unserem Schiff einige Sonden in den tieferen Orbit gebracht, über dessen Satellitenbilder wir danach suchen lassen, wo sich solche Auffälligkeiten im Wärmebildbereich zeigen. Meine KI-Partnerin und ich haben uns eine Strategie zurechtgelegt, bei der wir den Planeten zuerst über den Gebieten der Kontinente nach diesen Wärmebildern abscannen, die in denen sich die weniger bewohnten Gebiete befinden, weil wir davon ausgehen müssen, dass es zum Schluss dazu kommen wird, dass wir in den stärker bewohnten Städten, vor allem in den von Regimes beherrschten Gebieten, unsere verdeckte Handlungsweise aufgeben werden müssen, weil sich dann unter den Machthabern herumgesprochen haben wird, wer ihre Feinde, wie immer sie von ihnen auch bezeichnet werden, aus dem Spiel nimmt und wegbringt, wohin auch immer.

Darf ich vorstellen: Tobias. Mein Avatar ist ein Hüne von 1,90 m Größe, recht muskulös und mit seinen blauen Augen und den blonden Haaren nicht außerordentlich intelligent ausschauend. Ganz anders, der von meiner KI-Partnerin: Carl, der mit seinen krausen braunen Locken, seiner Denkerstirn und seinem eher intellektuell dreinschauenden grauen Augen dagegen wie ein Wissensgenie wirkt; was er ja durch seine KI dahinter tatsächlich auch ist. Sein Körperbau wirkt eher drahtig und ausdauernd und seine Bewegungen sehr bedacht und wohlüberlegt. Als Zahlmittel haben wir uns einige Säckchen mit Gold- und Silbermünzen mitgebracht, die wohl auch auf dieser Welt akzeptiert werden dürften.

Um auch über einige kleinere Zahlungseinheiten zu verfügen, habe ich die Beiden zuerst einmal in ein verschlafenes Örtchen in der Nähe des nördlichen Eismeeres teleportiert, so dass nun die Möglichkeit besteht, sich in einem der Klamottenläden mit einigen Teilen der landesüblichen Bekleidung einzudecken und dabei mit großer Münze zu bezahlen, so dass der Ladenbesitzer sich genötigt sieht, auch eine Reihe von  Blech- und Kupfermünzen herauszugeben, um diesen für ihn lukrativen Verkauf nicht zu verschenken. Anschließend fahndeten wir nach dem einzigen Kandidaten unter diesen Menschen, der sich auf Grund seiner Wärmestrahlung verrät, weil er nicht nur viel zu stark strahlt, so dass der Satellit keine Schwierigkeit hat seine Spur zu finden. Auch als er unseren Avataren endlich gegenübersteht, fällt auf, dass seine Bekleidung viel zu leicht für diese Breitengrade ist, und nachdem Carl ihn zwischen zwei Gässchen stellen kann, schöpft dieser bereits verdacht und die Zeichnung und Farbe seiner Pupillen flackern wie wild, als mein Avatar hinter ihm auftaucht und bevor sich der Fremde umdrehen kann, ihn mein Avatar mit dem Elektroschocker erwischt.

Schon nach 2 Stunden auf dem Planeten haben wir unseren ersten Gestaltwandler-Kandidaten, den ich per rechnerischer Unterstützung meiner Sub-KI durch MANTANAS Hauptrechner ganz sauber anvisieren kann und währen meine Partnerin kurzfristig auch Tobias mitsteuert, bringe ich ihn in die bereitstehende Tiefgefrierkammer. Der Anfang ist schon mal geschafft. Laut den Sattelitendaten gibt es in und um das Hafenstädtchen herum jedoch keine weiteren Gestaltwandler mehr, weshalb Tobias und Carl sich zum Hafen aufmachen, um auf eine der kleineren Segelschiffe anzuheuern, mit dessen Hilfe wir hoffen, in die nächst größere Ortschaft auf einer Insel weiter südlich zum Equator hin zu reisen. Sollten das mit dem Anheuern nicht klappen, werden wir uns eine Platz für die Überfahrt zum etwa 80 Seemeilen entfernten Ziel kaufen müssen …

 

 

* * *

Das Universum in dir
Eine etwas andere Naturgeschichte
von Neil Shubin

4.

Unsere Zusammengehörigkeit mit der Natur erkennen zu wollen, gleicht dem Versuch, das verborgene Muster in einem Kaleidoskop zu entziffern. Mit Lebewesen, Steinen und Sternen haben wir es in unserem Leben tagtäglich zu tun. Übt man den Blick ein wenig, machen die vertrauten Gegenstände einer tiefer liegenden Realität Platz. Wenn man lernt, die Welt durch diese Brille zu sehen, werden Lebewesen und Sterne zu Fenstern in eine Vergangenheit, die nahezu unbegreiflich weit zurückreicht, hin und wieder von Katastrophen geprägt wurde und den Lebewesen und dem Universum, das sie hervorgebracht hat, immer gemeinsam war. Wie kann eine solche große Welt in einem winzigen Zahn liegen, ganz zu schweigen von unserem eigenen Körper? Die Geschichte beginnt damit, wie wir überhaupt auf diesen eisigen Gebirgsrücken dieser Welt kamen.

KRIEGER SEIN BRUDER SEIN – Manifest 47“ (Teil 4)

Die Scharfschützen legen ihre Gewehre an ein Auge zu ein Auge offen zielen auf

die beiden „Und nachher?“

„Was macht ihr dann?“

„Wir stehen einfach nur da.“

„Steht da!“

„Und danach?“

„Was macht ihr dann?“

„Dann unterhalten wir uns.“

„Einfach so?“

„Einfach so.“

„Und danach?“

„Was macht ihr dann?“

„Wir stehen einfach nur da.“

„Unterhalten uns.“

„Gehen ein paar Schritte.“

„Und danach?“

„Stehen wir da.“

„Und danach?“

„Was macht ihr dann?“

„Nichts.“

„Nichts?“

„Steht einfach nur da?“

„Ja wir stehen da.“

„Steht da!“

„Und danach?“

„Was macht ihr dann?“

So geht das eine Weile bis die beiden einander umarmen.

Sie werden auf der Stelle erschossen.

Copyright © 2015 by (Michaela) Falkner

* * *

Natürlich hätte ich unsere beiden Avatare auch dorthin teleportieren können, doch wollen wir keine unnötige Aufmerksamkeit erregen, durch die wir sehr schnell auffliegen würden. Schnell spricht sich so was herum und schon erhöht sich die Mordrate an den Gestaltwandlern, so dass wir uns damit wohl eher ein Eigentor einhandeln würden. Also machen wir unser Vorhaben war und versuchen auf eine der bereitstehenden Schollen anzuheuern. Der Kapitän des Schiffes scheint ein anständiger Mann zu sein und gibt uns die Jobs. Mein Avatar soll in der Küche mit zupacken und der meiner Partnerin hat sich um die Pflege der beiden Windhunde des Kapitäns zu kümmern, auf die dieser offenbar eine Menge Herzblut legt. Dazu gehört es auch, die beiden Tiere hin und wieder abzuseifen und den Kajütenteil in dem diese untergebracht sind in Ordnung zu halten. Des Weiteren soll er im Kontakt mit mir, sich darum kümmern, dass seine beiden Lieblinge ihre entsprechende Fleischrationen erhalten, für die es im Lager einige extra gelagerte lebende Hühner und Katzenaffen gibt, die auf mich wirken, als würden sie selbst gerne mal an die Hühner herankommen, wenn man sie nur ließe. Damit die Tiere unterwegs nicht verhungern, wie sie da in ihren hölzernen Käfigen eingepfercht sind, war es auch einer der Pflichten diese durch Füttern am Leben zu erhalten. Da die beiden großen Prachtstücke des Kapitäns diesen wohl eine ganze Stange Geld gekostet haben dürften und er, wie er uns voller Stolz erzählt, sie beide hin und wieder gewinnbringend an Windhunderennen teilnehmen lassen würde, handelt sich um eine schon recht verantwortungsvolle Aufgabe. Dass seine beiden Prachtstücke die einzigen Passagiere an Bord sind, für die extra Lebendfutter bereitsteht, da sie das getrocknete Fleisch und den Fisch, von dem sich die Besatzung ernährt, verschmähen würden, sollte man meinen, dass sich eine Schiffsmannschaft schon irgendwie zurückgesetzt fühlen dürfte. Doch der Kapitän der Scholle auch selbst keine anderen Speisen als seine Mannschaft verspeiste und er ansonsten seine Mannschaft fair behandelt würde, wie man so hört, drückt die Mannschaft offenbar beide Augen zu, wenn es um den Spleen und die damit einhergehende Sonderbehandlung der Hunde des Kapitäns geht. Auch uns behandelt der Mann fair und wenn die Arbeit weitgehend erledigt ist, die seine Hunde betreffen, lädt er uns auch schon mal zu einem Tropfen Gebranntem, einer Pfeife mit Tabak und einer Runde Schach in seine Kapitänskajüte ein, wobei wir mit Bedacht handeln, wenn wir ihn hin und wieder gewinnen lassen, ohne dass er das gleich bemerken darf.

Nachdem wir im Zielhafen uns eingefunden haben, verabschiedet uns der Kapitän mit einem Handschlag und dem ausgemachten Lohn für die Fahrt. Nun sind wir zwar auf einer Insel, aber hier ist es schon wesentlich wärmer und angenehmer und damit auch schwieriger, die nächsten Gestaltwandler über unsere Sonden zu ermitteln. Wir mieten uns daher erstmal in ein mittelprächtiges Hotel ein, um nicht gleich aufzufallen. Die Hafenstadt ist hier nicht nur größer, sondern auch dreckiger und verrufter als das kleine Hafenstädtchen, welches unseren Startpunkt gebildet hat.

(wird fortgesetzt!)

Copyright © 2017 by Felis Breitendorf & Conchita Mendés

„KRIEGER SEIN BRUDER SEIN – Manifest 47“ Copyright © 2015 by Michaela Falkner –  Mit freundlicher Genehmigung der Autorin, © 2015 by (Michaela) Falkner – ungekürzter Text auch als PDF

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/ 

und: weitere Grafiken im Text von:

WhiskeySierra Grafics

 

Bildrechte: Die Raumfahrerin” (Raumfahrerin 22,5mm hoch.jpg) © 2013 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

 

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BUCHTIPP DER REDAKTION:

Das Universum in dir (Gebunden)
Eine etwas andere Naturgeschichte
von Shubin, Neil

.

Verlag:  FISCHER, S.
Medium:  Buch
Seiten:  302
Format:  Gebunden
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Juli 2014
Originaltitel:  The Universe Within
Maße:  128 x 208 mm
Gewicht:  430 g
ISBN-10:  3100720059
ISBN-13:  9783100720054

Beschreibung
Die Gesamtgeschichte der Erde und des Menschen und von Allem ungewöhnlich, unterhaltsam und packend!

Seit dem Urknall haben sich Galaxien, Sonnensysteme und Planeten gebildet und im Laufe der Äonen entwickelte sich das Leben auf der Erde. Angesichts dessen könnten wir Menschen uns unbedeutend vorkommen doch tief in uns verborgen liegt das große Wunder des Lebens: Das Universum ist in uns!

Der weltbekannte Paläontologe Neil Shubin geht in seinem neuen Buch den Rätseln unseres Lebens nach: Er erzählt von der Zusammensetzung der Moleküle, findet eine Erklärung dafür, weshalb wir einen Regenbogen sehen können und zeigt, wie das Universum unseren Schlafrhythmus und die Geschwindigkeit beeinflusst, mit der sich unsere Zellen teilen. Ein wissenschaftliches Abenteuer, nach dem wir besser verstehen, wer und was wir sind.

Autor
Neil Shubin ist Paläontologe und Leiter des Instituts für organische Biologie und Anatomie an der University of Chicago. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge, die in renommierten Fachzeitschriften wie Nature und Science erschienen sind. Mit zwei Kollegen gelang ihm die sensationelle Entdeckung eines Fossiles, das den evolutionären Übergang von Fischen zu Landwirbeltieren belegte. Im April 2007 war er Fellow der American Academy in Berlin.

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