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DAS 7. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 27) von Felis Breitendorf, Mona Mee & Conchita Mendés

DAS SIEBTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 27)

von Felis Breitendorf, Mona Mee & Conchita Mendés

Lektorat: Detlef Hedderich / Schlusslektorat: Günter Maria Langhaus

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VERGANGENHEIT

9.

Irgendwann hatte man bemerkt, dass auch die Pengus sich von den ursprünglichen Insekten und kleinen Reptilien ernährt hatten, die es nun nicht mehr gab. Um sich nicht mit der VPS anzulegen wurden diese affenartigen Tiere in den Domizilen eingewöhnt. Zuerst hatte man ihnen eine art Filter in ihre Atmungsorgane gepflanzt und anschließend ihre Ernährung auf pflanzliche Nahrung und Honig umgestellt. Durch diese Maßnahme haben die Pengus sich grundlegend verändert, so dass sie später in den Domizilen als Hausmädchen und -Männchen eingesetzt werden konnten. Die Umstellung der Ernährung hatte sie wohl irgendwie schlauer und flexibler gemacht. Vielleicht war es auch eine Mutation, die dann dadurch noch verstärkt wurde, dass man die Jungen von besonders schlauen Eltern für ziemlich hohe Preise an andere Domizile weiterverkaufte, so dass es irgendwann nur noch diesen einen Strang der Pengusabkömmlinge gab, der nun vorherrschte.

Ophiocordyceps unilateralis

Ophiocordyceps unilateralis ist eine parasitische Pilz-Art, die auf Ameisen wächst und deren Verhalten manipuliert.

Durch die pantropische Verbreitung und das Vorkommen auf verschiedenen Wirtsarten ist der Pilz sehr variabel und es sind mehrere Anamorphe beschrieben.[1] Die Fruchtkörper bestehen aus einer drahtigen aber biegsamen dunkel pigmentierten Keule, die direkt aus der Rückseite des Kopfes der verendeten Ameise wächst. Seitlich befindet sich die Fruchtschicht in Form von Platten, das Stroma, in dem Perithecien gebildet werden, aus denen die relativ großen Sporen freigegeben werden.[2] Bei manchen Formen erscheinen die Platten mit den Perithecien endständig, bei anderen verfließen sie ineinander und es bildet sich ein Köpfchen.[1]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ophiocordyceps_unilateralis

GEGENWART IM PARGON-SYSTEM

9.

 

Um solche großen Gegenstände wie ein Kampfschiff der Gottesanbeterinnen zu bewegen, bedienen wir uns der Hilfe eines Frachtschiebertransporters, wie sie normalerweise auf und in der Nähe der BASE-Frachtbereichsplattformen zum Einsatz kommen. Nachdem meine Partnerin und ich uns davon überzeugt haben, dass auf dem Angriffsschiff keine versteckte Sprengladungen zum Zuge kommen, bewegt der Frachtschiebetransporter, nachdem er sich magnetisch an das Kampfschiff angedockt hat, das ganze Gebilde auf einen Raumschifftender zu, wo Greifklammern das Schiff fest an sich befestigen und heranziehen, so dass keine Fluchmöglichkeit mehr vorhanden ist. Sollte es jetzt doch noch zu einer versteckten Sprengung oder Einsatz eines Todmanschalters kommen, wird lediglich der Tender beschädigt oder vernichtet, nicht aber Menschenleben, da der Tender vollautomatisch durch Roboteinrichtungen bewegt wird. Ein solches Kampfschiff einfach in den Bauch einer BASE zu verfrachten, bietet sich hier zwar an, aber es bleibt immer ein Restrisiko,  was die Gottesanbeterinnen für versteckte Funktionen auf ihren Schiffen bereitzuhalten in der Lage sind.

Weil ein Schiff nicht in jedem Falle ausreicht, um die funktionierende Technik der Überlicht-Raumtorpedos zu bestimmen, setzen wir noch weitere Gottesanbeterinnen-Angriffsschiffe auf diese Art fest, in der Hoffnung, dass unsere Techniker mithilfe unserer KIs in der Lage sind, diese Waffentechnik zu übernehmen. Das Ganze passiert tatsächlich alles im Pargon-System in Höhe der Gasriesen im Bereich der Kampfzone zwischen Gottesanbeterinnen-Kultur und der der Quallen.

 

VERGANGENHEIT

10.

Die Umstellung der Ernährung für die Pengus hatte eine noch viel tragweitere Konsequenz: Wenn Sie für die Hausarbeit nicht mehr taugten, weil sie zu alt und gebrechlich wurden, waren sie nach ihrem Ableben eine hervorragende Delikatesse, sowohl gegrillt als auch gebraten oder gekocht, war ihr Fleisch nun unübertrefflich im Geschmack. So hatten sich die Pengus neben dem erfolgreichen Ertrag des Planeten ebenso zu einer Erfolgsserie gewandelt. Das sorgte anfänglich sogar dafür, dass man sie selbst auf der Handelsstation im Orbit liebte um sie schließlich versuchte, für den menschenbewohnten galaktischen Markt zu exportierten. Anfänglich geschah das noch als Lebendtransport. Doch man mußte feststellen, dass die Pengus den Hyperraumflug nicht überlebten …

Ophiocordyceps unilateralis

Ökologie und Verbreitung

Die Pilzsporen keimen auf dem Exoskelett von Ameisen. Befallen werden vor allem Camponotus leonardi, aber auch andere Vertreter der Rossameisen und Arten von Polyrhachis.[2] Allerdings handelt es sich wahrscheinlich um mehrere Arten (siehe Systematik). Die Hyphen dringen in den Körper des Insekts ein und beeinflussen dessen Verhalten. Das Insekt bewegt sich nach einer Infektionsperiode von drei bis sechs Tagen an einen Platz, der für den Pilz optimale Lebensbedingungen bietet und stirbt dort. Der Pilz manipuliert die Ameise so, dass sie sich auf Oberflächen wie Blattunterseiten oder Rinden festbeißt. Dieses Verhalten wird als erweiterter Phänotyp des Pilzes gedeutet, da das Festbeißen eine Ortsfixierung für den Pilz bedeutet und optimierte Umweltbedingungen für die Fruchtkörperentwicklung schafft.[2] Oft werden hohe Dichten an toten Ameisen in tropischen Wäldern beobachtet, sodass diese Funde als Friedhöfe bezeichnet werden. Der Pilz bildet nun die Fruchtkörper und neue Sporen.[3] Die für eine Windverbreitung zu schweren Sporen fallen zu Boden, bilden dort Sekundärsporen, infizieren vorbeilaufende Ameisen und schließen so den Zyklus.[4] Die Ameisen bauen als mutmaßliche Ausweichstrategie ihre Nester meist weit oben in den Baumkronen und kommen nur selten auf den Boden, wo die Infektionsgefahr am größten ist, da der Pilz hohe Luftfeuchte benötigt. Der Pilz kommt weltweit in tropischen und subtropischen Wäldern vor.[1] In der Grube Messel wurden 48 Millionen Jahre alte Fossilfunde von Ameisen gefunden, die sich in Blätter verbissen haben, was das Alter dieser Verhaltensmanipulation unterstreicht.[5]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ophiocordyceps_unilateralis

GEGENWART IM PARGON-SYSTEM

10.

 

Alle möglichen Techniker, KIs und Robotandroiden sind im Einsatz aus den verwertbaren Schiffen und Schiffswracks brauchbare Ergebnisse herauszuholen. Zu diesem Zweck werden auch einige der festgesetzten Gottesanbeterinnen gefangengenommen und von den KIs verhört. Nachdem die Quallenschiffskonvois und auch die sie verfolgenden Gottesanbeterinnen-Schiffe das Weite gesucht haben, werden wir beauftragt unsere Fernsender, die wir auf einigen Schiffen der beiden Gruppen hinterlassen haben, ausfindig zu machen, um zu schauen, wohin sich Gejagte und Verfolger inzwischen hinbewegt haben. Sollten unsere Bemühungen, die wir im Pargon-System an den Tag legen, wider Erwarten nicht fruchten, müssen wir wissen, wohin die Schiffe geflohen sind, einschließlich ihrer Verfolger. Dann müssen wir radikalere Schritte in Erwähnung ziehen. Weil unser Mantarochen-Schiff nicht ortbar ist, verfolgen wir die Schiffe aus sicherer Entfernung und schmieden bereis jetzt Pläne, wie wir im Zweifelsfalle vorgehen werden, um uns noch einige der Schiffe anzueignen um deren Besatzungen zur Zusammenarbeit zu zwingen.

 

Zu diesem Zweck haben wir einige infizierte Pengus mit an Bord, die den Keim der Schleimpilze in sich tragen. Sobald wir einige Pengus in eines der Gottesanbeterschiffe hinüber teleportieren, gehen wir davon aus, dass die Pengus von den Gottesanbeterinnen nicht nur gefangengenommen werden, sondern auch töten und in rohem Zustand verspeisen. Wir zählen da ganz und gar auf die instinktive Verhaltensweise dieses Gegners. Sollte das geschehen, wird dreierlei geschehen: die Gottesanbeterinnen, die die Pengus verspeisen, werden augenblicklich nicht mehr in der Lage sein, lebend durch den Hyperraum zu reisen, da das Verspeisen der nicht erhitzen Schleimpilze in den Opfern dazu führt, dass die Schleimpilze überleben und sich auf die anderen Gottesanbeterinnen ausbreiten. Erst wenn die Befallenden gebraten, geröstet, gekocht oder fritert werden, sterben auch die Schleimpilzkulturen in ihnen ab. Die Befallenen werden fortan Wege finde, um zu verhindern, dass das Schiff in den Hyperraum springen wird, weil das ja ihren sicheren Tod bedeuten würde. Somit werden sie durch Angriffe in Form von Bissen und Wunden auf ihre Nichtbefallenen Artgenossen den Schleimpilz weiter verbreiten.

Dadurch wird der Teil der Besatzung, der nicht befallen ist, schrumpfen und der, der befallen ist, wird die Macht übernehmen. Wir werden dann nach vollbrachter Tat Kontakt mit den Befallenen aufnehmen und ihnen mitteilen, dass wir ihr Schiff mittels Sprungtor des Kollektivs aus der Gefahrenzone der anderen Gottesanbeterinnen-Schiffe bringen. Weil die Befallenden Zugriff auf das Wissen und die Details ihrer Wirte, also auf deren Gerhirne besitzen, werden die Befallenen uns behilflich sein, die Hyperraum-Torpedotechnik zu isolieren, dafür erhalten sie im Gegenzug von uns eine Möglichkeit, ihr Dasein auf einem Planeten unserer Wahl zu fristen, auf dem sie ihre Jagdinstinkte voll ausleben können. Zusammen mit der Gewähr, dass sie in Zukunft am Leben bleiben dürfen, sich sogar als befallene Gottesanbeterinnen fortpflanzen können und einen Lebensraum nach Maß erhalten, sollte dieser Tausch für beide Seiten ein Gewinn darstellen. Uns bringt es den erhofften Erfolg der Hyperraumtorpedotechnik, damit die Schiffe der Menschheit, sowie die des Kollektivs sowie alle Aufrüstungen an Abwehrstationen damit ausgerüstet werden. Ein eventueller Gegner wird es sich von da ab zweimal überlegen, uns oder einen unserer Verbündeten anzugreifen…

 

VERGANGENHEIT

11.

Aus irgendeinem Grund zerstörte der Hyperraumflug das Nervensystem eines Pengus. Als man auf die Idee kam, sie vorher zu schlachten und in gefrorenem Zustand zu transportieren, ergab das, dass sie nach dem Auftauen nicht mehr den Geschmack brachten wie vorher. Dieser Umstand bedeutete schließlich das Aus für den Export dieser schmackhaften Delikatesse. Alle Menschen, die einmal in den Genuss eines Pengus kommen wollten, mußten sich selbst ins PARGON-System begeben, was häufig als einmaliger Ausflug von den Touristen finanziert wurden, die das als ganz besonderes Erlebnis bezeichneten. Schließlich kam es zu den ersten Übergriffen von Pengus an den Kindern der Großgrundbesitzern …

Ophiocordyceps unilateralis

Systematik

Ophiocordyceps unilateralis wurde lange wie alle Kernkeulen in die Gattung Cordyceps innerhalb der Clavicipitaceae gestellt. Inzwischen werden die Kernkeulen aber in drei Gattungen in zwei verschiedenen Familien aufgeteilt. Ophiocordyceps unilateralis wird zu den Ophiocordycipitaceae gestellt[6]. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass Ophiocordyceps unilateralis ein ganzer Artenkomplex ist. Schon in einem relativ engen Gebiet in Minas Gerais in Brasilien wurden vier vorher zu Ophiocordyceps unilateralis gestellte neue Arten entdeckt, die auf jeweils eine Ameisenart spezialisiert sind.[7]

Medizinisches Potential

Ophiocordyceps unilateralis enthält einige bioaktive Substanzen, die potenzielle Mittel zur Immunmodulation, gegen Tumoren, Hyperglykämie und Hypercholesterinämie darstellen.[8] Sechs bioaktive Naphthochinon-Derivate wurden aus Ophiocordyceps unilateralis isoliert, die in vitro Wirkung gegen Malaria zeigten.[9][10] Es gibt auch Untersuchungen, die rote Naphthoquinonpigmente als Farbstoff in der Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie zu nutzen.[11]

Mediale Rezeption

Im PlayStation-3/Playstation-4-Spiel The Last of Us infiziert ein Pilz die Gehirne von Menschen und verwandelt sie so in äußerst aggressive Zombies, die andere Menschen attackieren. Die Produzenten gaben an, von Ophiocordyceps unilateralis inspiriert worden zu sein[12].

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ophiocordyceps_unilateralis

GEGENWART IM PARGON-SYSTEM

11.

 

Es dauert dann doch noch vier weitere Wochen, in denen unsere Spezialisten sich ergebnislos daran versuchen, hinter das Geheimnis der Hyperraum-Torpedos zu kommen, bevor wir nun endlich Plan B in Angriff nehmen werden: Damit wir sicher sein können, dass dann nicht noch im allerletzten Moment etwas schiefgehen mag, haben wir gleich mehrere der Gottesanbeterschiffe isoliert und mit lebenden befallenden Pengus ausgestattet. Das konnte nur gelingen, weil das Artefakt in meinem künstlichen Arm mir zusammen mit der Avatarin meiner KI-Freundin und deren Rechenpower die Möglichkeit gab, die Pengus per Teleportersprünge auf die entsprechenden Schiffe zu verteilen. Nach erfolgtem Rücktransport per Transmitter der Kollektivgemeinschaft landete alles wieder wohlbehalten im Pargon-System, wo die Spezialisten sofort Kontakt mit den befallenen Gottesanbeterinnen aufnehmen. Von diesem Moment an geht alles recht schnell: Die Technik wird nun endlich verstanden, kopiert und angewendet. Drei Monate später laufen die ersten Prototypen, was wirklich ein großer Erfolg ist. Soweit so gut besitzen wir nun endlich eine ultimative Waffe mit deren Produktion von verschiedenen Orten aus, die Massenherstellung anläuft. Das Verschießen von Explosionsprojektilen hinter die Schutzschirme der Gegner lässt sich damit einwandfrei bewerkstelligen. Aber aufgrund weiterer Überlegungen werden gleich mehrere Varianten der Hyperraum-Torpedos hergestellt: Zuerst einmal die besagten Explosionsprojektile, dann als weiteres das verbringen von Kampfandroiden und -Roboter mittels solcher Geschosse. In eine weitere Variation kommen menschliche Truppenmitglieder und Agenten zum Einsatz, die mittels solcher Torpedos befördert werden. Schließlich eine Variante zum Verschießen von Bio- und Chemiekampfstoffen einschließlich der Schleimpilze, von denen die Pengus betroffen sind. Am Ende werden die Hyperraumtorpedos in verschiedenen Produktionsstandorten hergestellt. Einmal bei den vielen Geheimwerken der VPS, die über das bewohnte Gebiet der Milchstrasse existiert, dann unter der Obhut der Siedler der Wüstenweltler, und damit ebenfalls zur Bestückung ihrer Abwehrstationen ihrer eigenen Welt und die der Wasserweltler. Damit dürfte dann ein ausreichender Schutz vor Invasoren einschließlich eventueller „KETARR“-Vorstöße, vorhanden sein. Die Wüstenweltler produzieren nun schon eine ganze Weile die Bauteile ihrer Abwehrstationen, welche an die Wasserweltler geliefert werden, die damit den Zusammenbau solcher Abwehrstationen auf ihrer Welt übernommen haben, um diese anschließend mittels ihres großen Kontinentaltores an die Gemeinschaft der Kollektiv-Kultur zu verschicken, die damit ihre Nebenweltensysteme ausstatten, damit auch diese neben den durch ihre kontinentalen Schutzschirme geschützten Kontinente auch für die ungeschützten Kontinente einen ausreichenden Schutz erfahren. Die Munitionierung mittels Hyperraum-Torpedos übernimmt dann nach und nach die Kollektiv-Gemeinschaft selbst. Damit solche Hyperraum-Torpedos nicht in falsche Hände geraten, werden diese nur von ausreichend großen Schiffen oder geschützten Objekten unter der Obhut der VPS im Menschenraum innerhalb der zu beschützenden Sonnensysteme verschossen. Was anderes sind die Kampfschiffe und Gleiter des Kollektivs. Diese hat man ebenfalls mit den Torpedos ausgestattet und jeweils mit einem Totmannschalter versehen, so dass, sollte es zum Abschuss eines dieser Schiffe kommen, es sich im Zweifelsfall selbst vernicht wird, damit nicht über diesen Weg die Hyperraum-Torpedotechnik in die falsche Hände gerät. Aus diesem Grund werden die Jäger des Kollektivs nur noch per Fernlenkung über die Kristallbewusstseine gesteuert, so dass kein Leben bei solchen Aktionen verloren geht.

 

VERGANGENHEIT

12.

Bei den immer häufiger vorkommenden Fällen, bei denen Pengus, die schon lange in den Haushalten der Menschen lebten, zu Tätern wurden, nahmen diese sich zumeist die jüngsten der Kinder vor und vergewaltigten sie. Dabei banden die Pengus die Kinder immer irgendwo fest, so dass diese sich nicht mehr wehren konnten. Bei diesen Vergewaltigungen geschah dies meist so, dass Pengu-Männchen und Pengu-Weibchen sich jeweils an dem anderen Geschlecht der Menschenkinder vergriff …

GEGENWART IM PARGON-SYSTEM

12.

 

Was bleibt ist das Problem der Gottesanbeterinnen, die mit ihrem großen Kontingent an Schiffen hinter den Quallen-Schiffen hinterher jagen. Wird sich dafür eine adäquate Lösung bieten? Diese Lösung würde schliesslich darauf hinauslaufen, dass die VPS nun nach und nach alle diese Schiffe in die Hände der Schleimpilz-Kultur bringen wird und dieser anschliessend zur Belohnung irgendein Sonnensystem überlät, in welchem die Schleimpilzkultur das Sagen haben. Damit würde sich das Kollektiv, die VPS als Menschheitsmacht mit allen Verbündeten als Richter über Leben und Tod ganzer Zivilisationen aufführen? Quasi würden wir uns dazu aufspielen, denn wenn es tatsächlich so kommen mag, wird sich zwar die Schleimpilzkultur in den Körpern der Gottesanbeterinnen in dem besagten Sonnensystem als neue Herren hervortun, wären aber auch an das entsprechende System gebunden, weil sie ja nicht in den Hyperraum springen können ohne ihr Schleimpilzbewusstseine dadurch abzutöten. Natürlich könnte man ihnen einen entsprechenden Kollektiv-Transmittertor zur Verfügung stellen, aber ob das von den Menschen und dem Kollektiv so gerne gesehen würde, steht auf einem anderen Blatt. Immerhin sind auch die Schleimpilzbewusstseine eine nicht zu unterschätzende Gefahr: Wo sie auftreten gibt es keinen Weg zurück, die von ihnen befallenen Kulturen, Freund oder Feind sind danach dem Untergang geweiht. Die befallenen Original-Bewußtseine dieser Kulturen würden unweigerlich aus dem Universum verschwinden. Ausgelöscht und vernichtet. Was dann ja auch für die Gottesanbeter-Kultur gilt. Da ist man sich bestimmt sicher, solch eine gefährliche Existenzform wie die Schleimpilze lieber unter Kontrolle zu behalten. Aber dürfen wir und unsere Verbündeten nebst dem Kollektiv uns wirklich derart aufspielen über Leben und Tod ganzer Lebensformen und Kulturen? Ich habe da meine Zweifel. Aber eine bessere Lösung weiß ich im Moment aus dem Stehgreif auch nicht. Vielleicht wird ja der Zufall oder das Schicksal entscheiden und es kommt am Ende ganz anders als erwartet. Aber wer weiß das schon mit Bestimmtheit?

(nächter Teil)

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BUCHTIPP DER REDAKTION:

Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol
von Klenke, Friedemann

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Medium: Buch
Seiten: xv, 1172
Format: Gebunden
Sprache: Deutsch
Erschienen: Juli 2015
Auflage: 2015.
Mehr vom Autor
› Klenke, Friedemann
Mehr aus der Reihe:
› Springer Spektrum
Mehr vom Verlag:
› Springer-Verlag GmbH
Maße: 246 x 177 mm
Gewicht: 2588 g
ISBN-10: 3642553303
ISBN-13: 9783642553301

Beschreibung
Ein umfassendes Werk über Kleinpilze liegt nun für die mitteleuropäischen Arten des deutschsprachigen Raums vor. Nach einem allgemeinen Teil folgt ein umfangreicher spezieller Teil mit Bestimmungsschlüsseln. Ausgehend von der jeweiligen Wirtspflanze (Gattung) wird die Bestimmung durch dichotome Bestimmungsschlüssel unter Berücksichtigung makroskopischer und mikroskopischer Merkmale ermöglicht. Angaben zu Verbreitung und Häufigkeit, zum jahreszeitlichen Auftreten sowie Literaturhinweise ergänzen und erleichtern die Bestimmung. Befallsmerkmale werden durch zahlreiche Farbfotos und mikroskopische Merkmale durch Schwarzweißfotos veranschaulicht.

Das Buch richtet sich an Biologen in Beruf und Freizeit sowie an Fachleute in den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau, Pflanzenschutz, Forst, Ökologie und Naturschutz.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort. – Allgemeiner Teil.- Einführung.- Systematik der Pilzgruppen.- Charakteristik der Pilzgruppen.- Sammeln und Bestimmen.- Die anthropogene Veränderung der Phytoparasitenflora.- Methoden.- Schlüssel zu den Hauptgruppen pflanzenparasitischer Kleinpilze.- Glossar.- Nutzerhinweise für Bestimmungsschlüssel.- Spezieller Teil (Bestimmungsschlüssel). – Nomenklatorische Änderungen und neue Arten.- Anhang.

Autor
Friedemann Klenke ist seit 1992 Mitarbeiter im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege. Er befasst sich seit 1994 speziell mit der Biodiversität und Bestimmung pflanzenparasitischer Kleinpilze in Mitteleuropa. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie verlieh ihm für seine mykologische Freizeitforschung 2010 den Adalbert-Ricken-Preis.Markus Scholler ist seit 2003 Kustos der Pilz- und Algensammlungen des Staatlichen Museums für Naturkunde in Karlsruhe. Vorher war er an den Universitäten in Berlin (Diplom), Greifswald (Promotion) und West Lafayette, USA (Kustos des Arthur Herbariums) tätig. Ein Forschungsschwerpunkt ist die Verbreitung, Ökologie und Taxonomie nordhemisphärischer Rostpilze.

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